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The Shark Diving Center, Riotorto Geschrieben am 13.06.2001 von M. Böhm
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Loc. Torre Mozza, Riotorto, Italien (Nähe Piombino mit Blick zur Insel Elba)
Anmerkung vorab: Der nachfolgende Bericht bezieht sich tatsächlich auf die Situation im Jahr 2001. Die Basis wird nicht mehr von Francesco Sorce betrieben. Soweit mir bekannt ist, besteht zwar die Basis noch, aber wer diese jetzt leitet und wie die Situation vor Ort nun ist, kann ich nicht angeben (Stand: Frühjahr 2003). Die Tauchgebiete sind aber logischerweise geblieben ;-)
Die Tauchbasis wurde in diesem Jahr (2001) von einem neuen Besitzer übernommen: Francesco Sorce. Der routinierte und erfahrene Tauchlehrer, der auch aktiv im Dienst des italienischen Roten Kreuzes ist, machte auf mich den Eindruck, dass Sicherheit bei ihm an oberster Stelle steht. Dies erfuhr ich z. B. in der Form, dass er eine Tauchausfahrt aufgrund von Unterströmungen im Meer absagte. Diesen Eindruck hatte ich auch, als ich gemeinsam mit ihm meine Kinder zum Schnuppertauchkurs mitnahm. Die Kids fühlten sich "sauwohl" und hatten viel Spaß - ob im Schwimmbad oder im Meer. Das ganze Team ist freundlich und für (fast) alles zu haben. Tauchausbildung ist möglich (CMAS, NASE). Francesco spricht ausreichend deutsch, fließend französisch und englisch - natürlich aber am besten italienisch. Das Klima in der Basis ist toll, ja richtig kameradschaftlich.
Apropos Schwimmbad: Die Basis ist örtlich dem Campingplatz "Pappasole" angegliedert. Das dortige Freibad steht somit auch der Tauchbasis zur Verfügung und ist gerade für Anfänger ideal. An Ausrüstung steht ordentlich gewartetes Material zur Verfügung; für die Ausfahrten gibt es zur Zeit nur ein größeres Schlauchboot mit einem 140-PS-Außenborder, was sich aber laut Francesco demnächst ändern soll. Um zur Anlegestelle zu gelangen, wird häufig auf die Autos der Basis zurückgegriffen, alternativ leistete ich mir den Luxus und ging die 500 m zum Hafen auch zu Fuß. Nach dem Tauchgang stehen Duschmöglichkeiten zur Verfügung; die Ausrüstung wird meist vor dem Tauchen durch das Team vorbereitet, verladen und nach dem Tauchen versorgt, also gespült, zum Trocknen aufgehängt usw. (Ich bin kein "Sklaventreiber" und mache dies selbst.)
Zu den Ausfahrten: Diese gehen häufig in Richtung Insel Elba, zu den dort vorgelagerten Inseln Cerboli und Palmaiola sowie im strandnahen Bereich zu einem deutschen Flugzeugwrack aus dem 2. Weltkrieg (Tiefe bis ca. 13 m). Fahrtzeiten liegen im Bereich von 30 - 45 Minuten. Die Tauchplätze sind repräsentativ für das Mittelmeer, liegen also im Durchschnitt. Von den Sichtweiten (im offenen Meer) war ich sogar teilweise überrascht (gut 40 - 50 m!). Schnecken und kleinere Fische sowie Fischschwärme im offenen Wasser sind das Hauptangebot. Ansonsten gilt hier das gleiche wie für das restliche Mittelmeer (natürlich mit Ausnahmen): Totgefischt und umweltzerstört! Für Tauchanfänger bietet sich auch die Strandnähe an, wo eine Mischung aus Sand und Felsen bereits eine Menge an Eindrücken bieten.
Ich selbst war bereits das zweite Mal an der Basis. Ich werde auch künftig Gast dort sein und mit Sicherheit noch zahlreiche andere interessante Plätze kennenlernen.
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