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Tobago Dive Experience, Speyside, Tobago geschrieben am 06.06.2004 von Michael [CMAS***, 260 TG]
6 von 6 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 4 von 4 Usern stimmten diesem Bericht zu.
Nach mehreren Jahren Tauchurlaub in Süd-Ost-Asien, Malediven und Ägypten wollten wir diesmal wieder mal die karibik bereisen und entschieden uns über die Trauminsel Tobago.
Als Ausgangspunkt für unsere Tauchausfahrten wählten wir die Manta Dive Lodge, ganz im Norden von Tobago in der Nähe von dem kleinen Ort Speyside. Das Drei-Sterne-Hotel ist relativ klein und im amerikanischen Südstaatenstil erbaut. Direkt hinter dem Jotel befindet sich schon der dichte Regenwald und Naturfreunde können dort wandern und Vogelbeobachtungen durchführen.
Zum Hotel gehört eine PADI und NAUI-Tauchbasis (Tobago Dive Experience), die im wesentlichen durch Einheimische Diveguides betrieben wird. Die Leihausrüstung macht eher einen schlecht gepflegten Eindruck. Im Werbeprospekt des Divingcenters wirbt man mit dem größten tauchboot von Tobago. Tatsächlich fährt man jedoch mit einem einfachen 10 m langen Holzboot mit 2 mal 75 PS-Motoren und ohne jeglichen Sonnenschutz zu den nahegelegenen Tauchplätzen. Es gibt auch dem Tauchboot zwar einen kleinen Sonnenschirm, unter dem aber in den Tauchpausen regelmäßig der Bootsführer liegt und schläft.
Beim Anmelden in der Tauchbasis bekommt man aber leider auch nur wenige Informationen über den allgemeinen Ablauf. Kisten oder Taschen zum Verstauen der Ausrüstung - wie wir es von anderen Basen gewohnt sind - gibt es nicht. Die ausrüstung wird direkt vor der basis fertig montiert und die restlichen Einzelteile auf einen Dodge verladen, mit dem es dann zur nahegelegenen jetty geht.
Die Tauchguides halten ein sehr knappes Briefing, in dem ausdrücklich darauf hingewiesen wird, daß die gesamte Tauchzeit maximal 40 Minuten dauern soll. Ein Sicherheitsstop wird nicht unbedingt für nötig gehalten.
Auch ansonsten wird auf Sicherheit nicht sehr viel Wert gelegt. Vor Tobagos Nordküste herrscht oft starke Strömung. Einmal wurde ein Tauchanfänger mit 6 TG Erfahrung bei einem extremen Drift-Dive mit auf 30 m genommen. Als er dem Tauchguide auf 20 m Tiefe 50 bar Reserve anzeigte, winkte dieser nur ab. Kurze Zeit später sahen wir beide auftauchen, wobei der Tauchanfänger am Oktopus des Guides hing. Später auf dem Boot sagte er uns, daß er die Flasche komplett leer geatmet hätte.
Unser Eindruck, daß die Tauchguides auch keine Lust zum tauchen hatten, wurde dadurch bestätigt, daß wir auf der Tafel, auf der wir uns immer für den nächsten Tag eingetragen haben, in schlechtem englisch die Worte "FOC U" unter unseren Namen gefunden haben. Am selben Tag checkten wir bei dieser Basis aus.
Gesamtfazit: Tauchsicherheit wird vernachlässigt, teuer im verhältnis zur Leistung, Service ist hier ein Fremdwort, nur für Taucher mit ausreichender Erfahrung geeignet.
Bewertung :
( 1 von 6 Flossen )
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Tobago Dive Experience, Speyside, Tobago geschrieben am 15.05.2004 von Jörg (Garlicman)
7 von 8 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 5 von 6 Usern stimmten diesem Bericht zu.
Hallo Tauchfreunde,
diese kurze Beschreibung soll eher als Warnung anstatt einer Empfehlung sein. ich denke bei der Eröffnung dieser Basis wurde zum gleichen Zeitpunkt das Wort "Chaos" ins Leben gerufen. Einige markante Punkte der Basis sind: überfüllte Boote,katastrophaler Umgang mit privatem Equipment,"Null"- Pflege der Leihausrüstungen, Tauchzeitbegrenzung, Oberflächenpausen von ca.45Minuten statt mind. 1 Stunde (erlaubt den Guides natürlich, schneller in Nichts-tun überzugehen)in den Booten auf dem Wasser.(bietet sich natürlich an, wenn man sich eine dreiviertel Stunde eingezwängt im Tauchanzug in der Sonne aalen möchte). Folge: fast jeder zweite Tauchgang wird zum Deko-Tauchgang,Zum Schluss:VÖLLIG ÜBERTEUERT. Sollte man also eine Tendenz zum Leiden haben, ist dies sicherlich genau die richtige Basis. Dennoch bekommt die Basis eine Flosse, da man zu den Tauchplätzen nicht rausschwimmen muss. Meine Empfehlung: ca.100 m von der Manta(Money)Lodge liegt die unscheinbare Basis "REDMAN`s", wo man sich von den Äusserlichkeiten nicht täuschen lassen sollte. Hier findet Ihr relaxtes Tauchen, keine Tauchzeitbegränzung und Oberflächenpausen an Land nach Wunsch der Gäste.Ebenfalls ist diese Basis sehr gut gepflegt und preislich wesentlich besser als Tobago Dive Experience.
Bewertung :
( 1 von 6 Flossen )
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Tobago Dive Experience, Speyside, Tobago geschrieben am 27.04.2004 von uli33589 [OWI, TL*, 450 TG]
5 von 5 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 2 von 2 Usern stimmten diesem Bericht zu.
Die Basis ist angewschlossen an die Manta Lodge und liegt wunderbar Auf Tobago direkt am Atlantik mit Blick auf Little Tobago. Wir sind mit einer Gruppe von 15 Leuten eingelaufen und haben uns alle sehr wohl gefühlt. Die Tauchgänge waren aber nicht nach jedem Geschmack: Für Leute wie mich, die Strömung mögen und keine Probleme mit Seegang bei kleinen Booten haben sind die Plätze fantastisch. Die Einstiege vom Boot aus sind manchmal doch recht rauh. Ein kurzes Checken an der Oberfläche, ob alles in Ordnung ist - und schon treibt einen gleich vom Tauchplatz weg. Daher trifft man sich immer gleich auf ca.5m. Die TG`S sind alle nichts für Anfänger. Das Briefing sah folgendmaßen aus:
"The Place`s name is .... Reef is on the right/left side. Follow me!"
Na ja für erfahrenere Taucher mag das ja genügen, aber etwas mehr Information wäre doch nicht schlecht. Auch wenn man manchmal das Gefühl hatte, dass die Guides nicht immer auf der Höhe des Geschehens waren haben sie doch meißt gewußt, wo die Leute sind. Sobald ein Team sich zum Aufstieg aufmachte haben sie eine Boje gesetzt. Zeitlimit gab es keines, so dass wir unsere Flaschen egentlich immer recht leer machen konnten und auch mal 80 oder 90 Minuten unterwegs waren.
Obwohl es laut Reiseführer eine mehr als 60 Prozentige Chance auf Mantas gibt habe ich leider bei 21 TG`s keinen gesehen. Aber trotzdem haben mir die Plätze seher gut gefallen.
Leider gibt es aber eine Sache, die mich dann aber echt wütend gemacht hat: Beim Verladen der Ausrüstung auf die Autos wurde von den Guides mein Kompass kaputt gemacht. Ich hab das auch mit eiigenen Augen gesehen und hatte eh Glück, dass da nicht auch noch mein Atemregler lag. Nachdem ich das auch gleich Sean dem Chef gemeldet hatte verprach er mir, dass ich das Geld für einen neuen Kompass bekommen werde. Leider habe ich mich auf den Deal eingelassen, dass ich ihm erst eine Rechnung schicken sollte. Die hat er auch an dem Tag als wir abgefahren sind auch per Fax erhalten. Auf das Geld aber warte ich noch immer. Kann ich jetzt eh vergessen.
Also falls Ihr zum Tauchen zu Manta Lodge fahren wollt, passt auf Euer Zeug auf und lasst Euch einen evtl. entstandenen Schaden, - der dort immer mal passieren kann, so wie die mit dem Zeug umgehen, sofort in Bar oder durch Gutschrift von TG`s ersetzten
Ohne diesen Vorfall hätte ich 4 oder 5 Flossen vergeben. So gibt es nur zwei!
Allzeit Gut Luft
Uli
Bewertung :
( 2 von 6 Flossen )
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Tobago Dive Experience, Speyside, Tobago geschrieben am 08.03.2004 von amoreena [PADI A-OWD, 40 TG]
6 von 6 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 1 von 1 Usern stimmten diesem Bericht zu.
Die Tauchbasis der Tobago Dive Experience ist der Manta Lodge direkt angeschlossen. Ein Tauchgang kostet 39 US$ - billiger wird`s, je öfter man taucht (Verhandlungssache!). Die TDE führt normalerweise am Vormittag zwei Tauchgänge unmittelbar hintereinander durch und nachmittags einen einzelnen.
Alle Tauchgänge werden vom hauseigenen, komfortfreien Boot (= Bananenboot) durchgeführt. Bei den Vormittags-Doppeltauchgängen verbringt man die Zeit dazwischen auf dem Boot. Da das Meer vor Speyside nicht immer ruhig ist, sollten Taucher, die zu Problemen mit Seekrankheit neigen, besser hauptsächlich Einzeltauchgänge machen. Außerdem gibt es kein Sonnensegel o.ä. auf dem Boot, d.h. man ist zwischen den Tauchgängen der prallen Sonne ausgesetzt.
Maximale Besetzung der Boote ist 10 Taucher, aber dann ist es wirklich SEHR eng. Wir haben uns aus dieser Erfahrung heraus nur noch für Tauchgänge eingetragen, an denen maximal sechs Leute teilnahmen.
Die Crew der TDE kündigt nie im voraus an, welche Tauchplätze angefahren werden. Das richtet sich nach Anzahl der Taucher auf dem Boot und welche Tauchplätze jeder einzelne schon gesehen hat. Generell beschlich mich der Eindruck, dass die Tauchguides bestimmte, einfache und schnell zu erreichende Lieblings-Tauchplätze haben. Es kostete manchmal mehrere Aufforderungen der Taucher, doch bitte diesmal etwas weiter heraus zu fahren. Die Diveguides tun das dann auch. Wenn man bei TDE keine Wünsche äußert, taucht man jeden zweiten Tag an den gleichen Tauchplätzen. Dabei hat die Gegend um Speyside so viel zu bieten!
Die Tauchgänge waren je nach Tauchguide sehr unterschiedlich gut geführt. Das Briefing ist aber immer SEHR kurz. Diese Art des Tauchens ist sicher für Anfänger nicht zu empfehlen. Auch aufgrund des sehr lockeren Umgangs der Diveguides mit dem Briefing würde ich nicht empfehlen, an dieser Basis eine PADI-Ausbildung zu machen.
Außerdem möchte ich allen Tauchern wärmstens ans Herz legen, eigenes Equipment mitzubringen. Wir hatten das nur teilweise, was sich als nicht so gut heraus stellte. Erstens ist Leih-Equipment teuer, und zweitens überzeugte mich die Qualität besonders der Jackets und Regulatoren nicht. Fast jeden Tag hatte ich ein Teil, das nicht funktionierte. Das wurde dann zwar schnell ausgetauscht, aber es förderte nicht unbedingt mein Vertrauen in die Sache.
Ich habe mit der TDE wunderbare Plätze betaucht, muss aber ehrlich zugeben, dass die Erfahrung eine noch schönere gewesen wäre, wenn die Tauchbasis insgesamt besser organisiert wäre.
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( 4 von 6 Flossen )
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TIPP:
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