Basen/Shops Philippinen

Tresher Shark Divers, Malapascua

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 Datenbank - Basen/Shops - Philippinen - 7 Berichte zu diesem Eintrag!

 

Datenbankeintrag 57918
Tresher Shark Divers, Malapascua
Geschrieben am 21.03.2010 von q076085 [AOWD, 135 TG]

1. Basisleitung
Als wir mit dem Boot an der Insel ankamen wurden wir bereits von einem Mitarbeiter der Basisleitung erwartet. Ohne jegliche Wartezeit wurde der Transport unserer Koffer zu unserem Resort organisiert und ein Zeitpunkt zum Einchecken vereinbart. Erneut pünktlich und sehr freundlich wurden wir an der Basis empfangen. In aller Ruhe wurden wir durch die komplette Basis geführt. Bei einem kostenlosen Erfrischungsgetränk wurden uns nach dem Rundgang die Abläufe sehr detailliert geschildert. Anschließend ging es an die Rezeption. Nach vorzeigen von Brevet und Tauchtauglichkeit folgte der übliche Papierkram. Da bleiben keine Wünsche übrig.

2. Guides
Wir durften alle unsere Tauchgänge mit demselben Guide tauchen. Ein Angebot der Basisleitung das wir bald zu schätzen wussten. Unsere Tauchgruppe bestand grundsätzlich aus nur 4 Tauchern. Noch bevor wir auf das Boot gingen erhielten wir ein ausführliches Briefing anhand von selbst gezeichneten Tauchplatzkarten auf einer Tafel im DIN A0 Format. Es gibt keine Vorgabe über Tauchtiefe oder maximale Tauchzeit. Sobald der erste Taucher der Gruppe 50 Bar anzeigt ging es langsam und entspannt in Richtung Boot. Sicherheitsrichtlinien wurden eingehalten. Sehr elegantes Tauchprofil. Guide ist immer präsent ohne das man an ihn geknebelt ist. Freies Tauchen für freie Taucher. Ein (Tauch) Traum. Herzlichen Dank und mindestens 7 Flossen für Je ann.

3. Equipment
Es steht Leihequipment zur Verfügung. Getaucht wird mit 12 Liter Aluflaschen mit INT Anschluss. DIN Adapter sind vorhanden. Sogar ein paar Flaschen mit DIN Anschluss sind vorrätig. Wir tauchen mit unserem eigenen Equipment. Die Aluflaschen werden ordentlich gefüllt. 220 bar in der Flasche war Standard. Für Kleinzeug und Jacket erhält man eine Box mit seinem Namen beschriftet. Zum Auswaschen von Neopren und Jacket stehen mehrere große Becken mit sauberem Wasser zur Verfügung. Neoprenanzüge werden nach dem Auswaschen im Trockenraum aufgehängt. Für Computer, Kameras usw. gibt es zusätzliche Becken. Sehr großzügiges Platzangebot im Waschbereich.

4. Service
Zur vereinbarten Zeit an der Basis ankommen und beim Briefing zuhören. Währenddessen wird durch das Staff das komplette Equipment auf das Boot gebracht, Flaschen in die Halterungen verstaut. Nach dem Briefing auf dem Boot angekommen kontrolliert man ob alles in seiner Box vorhanden ist und gönnt sich je nach Tageszeit einen Kaffee oder Wasser for free. Rechtzeitig vor Ankunft am Tauchplatz werden durch das Staff die Ausrüstungen zusammengebaut. Auch ich bin skeptisch wenn jemand an meinem Gerödel rumhantiert und habe öfter darauf geachtet aber ich selbst hätte nicht gewissenhafter damit umgehen können. Selbst schlüpft man nur noch in seinen Neopren und geht nach vorne zum Bug. Dort erwartet einen bereits ein freundlicher Mitarbeiter der Bootscrew. Dieser Mitarbeiter hält das Jacket zum Reinschlüpfen parat. Nur noch ein großer Schritt und der Tauchgang beginnt. Bei Tauchgangsende zurück am Boot reicht man, noch im Wasser treibend, der Bootscrew Blei, Jacket und Flossen. Leicht und locker ohne Ballast elegant über die Leiter zurück ins Boot. Noch Wünsche? Kein Problem. Ausrüstung wird durch das Staff wieder demontiert und in die Boxen verstaut. Bei Ankunft zurück an der Insel nur noch Logbuch bei einem verdienten Dekobier schreiben. Equipment wird durch das Staff zurück transportiert, gewaschen, getrocknet und aufgeräumt.

5. Tauchplätze
Viele werden bereits von Monad Shoal (Fuchshaie) und Kimud Shoal (Hammerhaie) gehört haben. Es ist sicher beeindruckend wenn diese großen Fische an einem vorbei schwimmen. Als noch schöner haben wir Gato Island empfunden. Durch das Cave tauchen, am Ausgang Luft raus aus dem Jacket, hinsetzen und Haikino in 3D bestaunen. Unbeschreiblich. Strömungstauchen am Wrack der Dona Marilyn hat was ganz besonderes. Auch die vielen Spots rund um die Insel bieten die Grundlage für schöne Tauchgänge. Leider sind die Sichtweiten bei den Spots oftmals sehr begrenzt.

6. Boote
Die Basis verfügt über drei große Tauchboote und 2 kleine Boote. Die kleinen Boote dienen nur zum Transport vom Sandstrand zu den Tauchbooten. Tauchboote sind ausgestattet mit dem üblichen Standard. An keinem Tauchgang wurden die Boote mit Tauchern überladen. Es waren stets ausreichend Sitzplätze oder Liegeflächen im Schatten oder in der Sonne vorhanden. Flaschen stehen in Halterungen und die Boxen mit dem Equipment sind unter den Sitzflächen verstaut.

7. Nitrox wird gegen Aufpreis angeboten. Getaucht wird je nach Tauchplatz mit 32% oder 36% Sauerstoff. Gerade bei Monad Shoal sind unbedingt 36% zu empfehlen. Runter auf 22 Meter, eine Stunde lang an der Riffkante stehen und den Fuchshaien zusehen, ohne Dekostopps wieder langsam nach oben. Äußerst komfortabel.

8. Dekobar
Auf dem Dach der Tauchbasis gibt es ein kleines Restaurant. Speisen und Getränke werden auf der Tauchrechnung verbucht. Bei Sonnenuntergang, umgeben von Palmenkronen, zu Happy Hour Getränkeangeboten, wird vom Tauchgang geschwärmt und das Logbuch geschrieben.

9. Internetpräsenz
Homepage wird professionell mit allen Informationen dargestellt. WiFi steht Taucherkunden mit eigenem Laptop kostenfrei zur Verfügung. Wer den Computer der Thresher Shark benutzt zahlt eine geringe Gebühr.

10. Bezahlung
Vor Ort in Bar oder mit Kreditkarten.

Aufgrund der zum Teil sehr begrenzten Sichtweiten und Aufpreis für Nitrox gibt es die 6 Flosse nicht.

    Bewertung : ( 5 von 6 Flossen )

Abstimmungsmöglichkeit nur für registrierte und eingeloggte Benutzer.

Datenbankeintrag 56449
Tresher Shark Divers, Malapascua
Geschrieben am 27.12.2009 von Markus Zeller [Rescue, 250 TG]

Hallo Tauchfreunde,

nach einem Aufenthalt im Moalboal (separater Bericht) haben wir am 18.11.20009 einen Inselwechsel nach Malapascua vorgenommen. Getaucht haben wir bei den Tresher Shark Divers und untergebracht waren wir im Tepanee Resort. Die Unterkunft war wirklich nett. Die Bungalows sind in einen Hügel integriert und vollkommen aus Bambus ausgestattet. Es war sehr sauber und die Bungalow Anlage hat auch einen eigenen kleinen Strandabschnitt der sich wunderbar zum Schnorcheln eignet.
Über die Tauchbasis müssen wir leider sagen, dass wir ziemlich enttäuscht waren. Nach einem tollen Aufenthalt in Moalboal bei Blue Abyss waren wir doch bei den Tresher Shark Divers alles andere als zufrieden. Wir wurden von der Sekretärin der Basis (Name leider vergessen) in Empfang genommen und an der Basis eingecheckt ohne weitere Erklärung des Basisbetriebs. Der komplette Tauchablauf war unklar, wie z. B. wo muss man sich für künftige Bootstauchgänge eintragen, wie ist der Ablauf auf dem Boot? Da sich von der Basisleitung/Guides keiner um den Ablauf gekümmert hat, haben wir uns von den anderen Tauchgästen abgeschaut, was wir zu tun haben. In den ganzen sechs Tagen konnten wir nur erahnen wer hier die Tauchbasis leitet. Auf individuelle Wünsche wurde in keiner Weise eingegangen, wie z.B. mit dem Tauchgang doch 15 Minuten später zu beginnen nachdem bereits die Taucher sechs anderer Boote alle zur gleichen Zeit ins Wasser gingen. (Wenn schon 6 Boote vor Anker liegen was wäre denn dabei evtl. einen anderen Platz anzufahren?) Alle Guides (Europäer wie Einheimische) mit Ausnahme von Ji-Ann, waren alles andere als kommunikativ, sondern spulten Ihren Job mit möglichst wenig Aufwand ab. Was bei den Guides wohl üblich ist, ist dass alles was nicht bei drei verschwunden ist aus den Löchern gezogen wird um diese den Fotografen in Position zu rücken. Wir fotografieren selbst, legen aber auf so etwas absolut keinen Wert. Bereits nach dem zweiten Tauchtag fand eine Wiederholung der Tauchplätze statt. Zur Basis selbst ist noch zu sagen, dass das Wasser der Spülbecken ständig dreckig und unhygienisch war. Es gab keine Regale um die Boxen zu verstauen. Diese wurden einfach kreuz und quer in einen Abstellraum geschoben. Was auch sehr schade war, dass keine Information/Übersicht über anfallende Kosten (wie z. B. Zusatzkosten eines Dämmerungs-/Nachttauchgangs). Im Gegensatz dazu war die Bootscrew immer sehr hilfsbereit. Alles in allem ist die Insel trotz der Tauchbasis schön. Sollten die Fuchshaie jedoch jemals ihr Revier verlassen, wird dies auch Folgen für die ansässigen Tauchbasen haben. Selten haben wir so eine unflexible/gleichgültige Tauchbasis wie diese kennen gelernt. Aus diesem Grund (mit viel gutem Willen) zwei von sechs Flossen, da eine schlechte Tauchbasis einen sonst schönen Urlaub echt vermiesen kann.

Ilona & Markus

Tepanee Resort
Tepanee Resort

    Bewertung : ( 2 von 6 Flossen )

Abstimmungsmöglichkeit nur für registrierte und eingeloggte Benutzer.
Datenbankeintrag 50340
Tresher Shark Divers, Malapascua
Geschrieben am 20.04.2009 von danj0 [AOWD/EAN, 104 TG]

Hallo liebe Tauchgemeinde,

nach 7 Tauchtagen bei der Blue Abyss Tauchbasis in Moalboal (siehe Bericht) war ich für weitere 6 Tauchtage auf der schönen Insel Malapascua bei den Trasher Shark Divern, getaucht habe ich hier vom 12.04.2009 bis 17.04.2009.
Die Anreise war relativ schlauchend in meinem Fall, da es erstmal vom Moalboal in 3 Stunden per klimatisiertem Kleinbus nach Cebu City ging und von dort aus dann nochmal in 3 Stunden per klimatisiertem PKW nach Maya, von Maya ging es dann per Boot in einer halben Stunde rüber nach Malapascua. Wer vom Flughafen direkt nach Malapascua fährt hat also nur 3,5 Stunden Transfer.

Der Grund für meinen Besuch auf Malapascua waren wie bei so vielen anderen natürlich die Fuchhaie am Monad Shoal. Was soll ich sagen, sie sind dort und ich habe auch einmal einen zu Gesicht bekommen, allerdings muss man zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein. Die Ausfahrten zu den Fuchshaien finden teilweise zu sehr unchristlichen Zeiten statt, immer zwischen 4:30 und 06:30, das richtet sich nach den Absprachen der hiesigen Tauchbasen die auch sehr gut sind um keine Verhältnisse wie in Ägypten aufkommen zu lassen. Trotzdem lagen an diesem nicht sehr großen Tauchplatz gelegentlich bis zu 6 Boote. Fuchshaie wurden fast täglich gesichtet, wie gesagt wenn man glück hatte und an der richtigen Putzerstation zur richtigen Zeit war.

Die Basis ist unter englischer Leitung und geräumig und sauber. Es gibt Nitrox, was gerade für Monad Shaol Tauchgänge optimal ist und extrem Lange Grundzeiten zuläßt. Getaucht wird hier mit einem 36% Gemisch. Tauchtiefe ist max. 23m. Nitrox kostet extra, sowie es sowieso einige Extrazahlungen gibt auf die ich vorher nicht verbereitet war. Nachttauchgänge kosten extra, weit entfernte Spots wie die Donna Marilyn kosten extra pro Tauchtag wird eine Riffschutzgebür erhoben. Diese macht sich allerdings wirklich bezahlt, ich habe hier nicht viele Fischer in der Nähe der Tauchplatze gesehen, dies ist lokal organisiert, sodass die Regierung damit nichts am Hut hat, was sehr gut ist und tatsächlich der Bevölkerung zu gute kommt. Das Gerödel wird aufs Boot geschleppt und nachher wieder heruntergebracht und sicher eingelagert zu den Tauchgängen wird das Gerödelt zusammengebaut, man muss also nur reinschlüpfen und lostauchen, sogar die Flossen werden einem angezogen. Leider wird das Gear nicht saubergemacht, wovon ich die ersten Tage eigentlich ausgegangen bin, da ich kaum jemanden gesehen habe der sein Gerödel selber sauber gemacht hat.
Leider wurde beim Zusammenbau nicht immer die nötige Vorsicht an den Tag gelegt und wenn man sich wie ich von dem Service hat einlullen lassen und nicht selber nachkontrolliert auch schon mal mit minimal geöffnetem Ventil ins Wasser geschubst. Dies führte bei mir zu einem Aufstieg am Oktopus meines Guides, da ich mit zunehmend leerwerdender Flasche fast keine Luft mehr bekam. Dies war mir natürlich eine Lehre und somit habe ich vor den nachfolgenden Tauchgängen immer alles selber überprüft, leider musste ich dabei noch 3 mal eine ähnliche Situation feststellen.

Nun aber genug gemeckert und kommen wir zum Positiven was eindeutig die Überhand hatte. Die angefahrenen Tauchplätze und das was es dort zu sehen gibt gehört zu dem Besten was ich in meiner noch kurzen Tauchkarriere vor die Maske bekommen habe. Morgens Fuchshaie am Monad Shoal, nachmittags Mantas (mit Glück, aber regelmäßiger wie die Fuchshaie, ist meine persönliche Einschätzung), ich habe dort recht massige Vertreter dieser wunderschönen Gattung gesehen. Regelmäßig in Verbindung mit Monad Shoal wird ein 2 Tank Dive am Kimud Shoal angeboten, dann geht es allerdings um 04:30 los, aber es lohnt sich. Am Kimud Shoal gibt es die Chance auf Hammerhaie, in der Zeit wo ich dort war wurden immer welche gesichtet, Teilweise Schulen mit bis zu 50 Exemplaren. Mir sind allerdings nur 2 vor die Maske geschwommen und das in einigem Abstand. Überhaupt ist der Tauchgang nicht ohne, da von einer versunkenen Insel aus ins totale Blau getaucht wird und man auf 35m auf die Suche geht, wenn welche gesichtet werden geht es bis 40m+ runter und es kann zu einiger Anstrengung durch schnellen Flossenschlag kommen um nah heran zu kommen (-> großer Luftverbrauch). Für geübte Taucher allerdings ein schöner Nervenkitzel und danach geht es dann auch noch zu den Fuchshaien, wenn es passt und alles da ist ein grandioser 2 Tank Dive.
Auch die Macro-Welt an den anderen Tauchplätzen ist sehr schön, Gato Island ist hier besonders hervorzuheben, aber auch Bantigi und Depp Rock sowie die 2 etwas entfernteren Steilwände (Extrakosten) sind extrem schön. Ich habe dort Tiere gesehen die ich nie zuvor gesehen habe und leider auch noch nicht bestimmt habe. Man sollte sich einen Nachttauchgang bei Bantigi wünschen, diese werden sonst meist am Lighthouse Reef gemacht, da es dort viel Mandarinfische gibt und man dort auch gute Fotos von diesen sehr scheuen Gesellen machen kann. Das Wrack der Donna Marilyn rundet das Gebiet vollkommen ab, man kann also sagen hier gibt es wirklich mit etwas Glück so ziemlich alles zu sehen was das Taucherherz höherschlagen läßt.

Gewohnt habe ich dort im Hippocampus Resort, sehr gepflegte Anlage unter deutscher Leitung. Ich hatte leider nur einen FAN-Raum was zu dieser Jahreszeit nicht wirklich zu empfehlen ist, es war schon sehr heiß und der Venti hat gerademal für einen kleinen Windhauch gesorgt. Die Zimmer mit Aircon waren da schon sehr viel entspannter. Auch gibt es sehr viele Moskitos is den Zimmern ohne Klima, ich hatte zwar ein Moskitonetz, dieses wurde mir aber erst nach mehrmaligen Nachfragen in der 2. Nacht zur Verfügung gestellt, ja, ich lag schon im Bett als es nochmal bei mir klopfte und das Netz schließlich angebracht wurde. Im angeschlossenen Restaurant kann man sehr nett essen, besonders gut sind die fast täglichen Fisch specials, die gegrillt mit sehr schmackhaften Soßen serviert werden (allerdings vergleichsweise teuer). Es ist alles um einiges teurer als auf dem ´Festland´, sprich Cebu wo ich vorher war. Der Strand ist recht schön und man wird nicht übermäßig heftig zum Kauf von Andenken und T-Shirts animiert. Das deutet alles darauf hin das hier die Inselbevölkerung tatsächlich von den einbehaltenen Taxes profitiert. Das ist nicht unbedingt selbstverständlich wie man so hört.

Also alles in Allem muss ich sagen mir hat es taucherisch sehr gut gefallen. Bis auf die bereits erwähnten Kritiken und den nicht immer sehr Fit und bei der Sach erscheinenden Tauchguides (insbesondere die englischen, die einheimischen waren immer fit) war auch die Basis gut.
Ich kann hier alles weiterempfehlen, ziehe allerdings eine Flosse für die erwähnten negativen Punkte ab.

So long,
Daniel

    Bewertung : ( 5 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 49404
Tresher Shark Divers, Malapascua
Geschrieben am 03.03.2009 von shuttle [OWSI, ? TG]

Die unter englischer Leitung stehende, direkt am Bounty-Beach gelegene Basis überzeugt durch einen gepflegten Eindruck (sowohl Basis als auch Verkaufsraum) und vor allem durch einen hohen Sicherheitslevel: gutes Leihequipment (Aqua-Lung Wave-Jackets, Scubapro Sets, ordentliche Flossen), zwei gut gewartete L+W 280-Kompressoren mit Filterüberwachung, Notfallsauerstoff auf den Booten, abgehängte Notfallflasche bei den tieferen Spots wie Kimud Shoal [40+] und Guides, die bei tieferen Tauchgängen Deepstops einfordern (beachtenswert !)

Auch der Tauchbetrieb gefällt: Kleine aufeinander abgestimmte Gruppen (wir waren i.d.R. zu viert nebst Guide), Eingehen auf die Wünsche zu Tauchspots, gute Briefings (englischsprachig) und kompetente Guides, die ihre Tauchgründe aus dem FF kennen sowie eine überaus hilfsbereite Bootsbesatzung auf der Banka (Auslegerboot) .Lediglich die basenseitig auferlegte Tauchzeitbegrenzung auf max. eine Stunde ist etwas unverständlich. Allerdings nahm unser Stammguide dies nach ein paar Tagen nicht mehr sooo genau ;-)

Man bucht am besten ein Non-Limit-Paket. Man schafft, wenn man möchte, bis zu vier Tauchgängen am Tag. An Zusatzkosten können anfallen: Nitrox-Füllungen, Lunchpakete bei Day-Trips, kleines Aufgeld für Nachttauchgänge.

Beste Tauchspots: Gato-Island (genial, Weißspitzenhaie, kleinere Höhlen, Pygmäenseepferdchen, See-Kobras, jede Menge Makro. Kimud Shoal: (Blauwasser-Tieftauchgang mit Chance auf Hammerhaie), Monad Shoal (morgens Fuchshaie, mittags Mantas), des Weiteren ein interessanter Platz der dem aufmerksamen Betrachter mehr bietet, als nur Haie schauen, auch über die Riffkante hinaus eine interessante, tiefe Wand), Lighthouse: ideal für Dämmerungs- und Nachttauchgänge, Mandarinfische garantiert)

Etwas verwunderte uns die Basenleitung (Andrea). Bei der Einschreibung kurz präsent, ergab sich während der der gesamte Woche (obwohl immer da) keine weitere Gelegenheit zu einem kleinen small-talk, auch nach dem Auschecken und Bezahlen nichts weiter, kein Danke, gute Reise oder sonst etwas. Also relativ geschäftsmäßig das Ganze. Was allerdings der Sache keinen Abbruch getan hat. Dafür waren die guides sehr kommunikativ und ständig gut gelaunt.

Alles in Allem absolut empfehlenswert.

Die Banka der TSD bei Gato-Island
Die Banka der TSD bei Gato-Island

Gepflegte Spülbecken
Gepflegte Spülbecken

    Bewertung : ( 5 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 34733
Tresher Shark Divers, Malapascua
Geschrieben am 16.05.2007 von Hanni [PADI OWSI, 180 TG]

Trasher Shark Divers, Malapascua
Sehr zu empfehlende Dive Base direkt neben Sea Explorers unter Britischer Leitung. Die Trasher Sharks bei 2 Versuchen leider nicht gesehen. Dafür jedes Mal Mantas – bei der Fahrt nach Monat Shoal sogar mehrmals aus dem Wasser springend! Wichtig: bei Monat Shoal Nitrox verwenden (ca. 24 Meter tief).
Sehr zu empfehlende Dive Spots:
„Lighthouse“ als Nachttauchgang; 100% Garantie auf Mandarin Leierfische (unmengen), viele Seepferdchen (8 – 10 gesehen) und Harlkin Geisterpfeifenfisch (5 gesehen).
„Monat Shoal“ wegen der Mantas und der Trasher (ist halt Glückssache).
„Gato Island“ als day trip; Garantie auf jede Menge Weißspitz Riffhaie, Seeschlangen und Harlekin Süßlippe (putziges Jungtier, 3 mal gesehen).
Beim Tauchplatz „Chocolate Hill“ seltenen Bambus Hai gesehen.
Fazit: Die Fuchshaie werden immer seltener und werden mit etwas Pech auch bald weg sein. Aber das oben Aufgezählte ist für jedes Taucherherz ein Highlight und ein Muss. Top Base mit sehr gutem Service, guten Gides und fairen Preisen.

    Bewertung : ( 5 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 33374
Tresher Shark Divers, Malapascua
Geschrieben am 12.03.2007 von wondermike69 [CMAS**, 400 TG]

Wir waren über Weihnachten 2006 für 6 Tage bei den TSD und waren sehr begeistert.
Tolle Organisation, hat alles super geklappt. Eine irre hilfsbereite Crew, die einem wirklich alles abnahm (war einem schon fast peinlich, gar nix machen zu müssen).Sowas haben wir noch nirgendwo erlebt.
Die Guides waren sehr freundlich und kompetent.
Die TSD sind die einzige Basis die ihre morgentlichen Haitauchgänge, zu einer halbwegs annehmbaren Zeit durchführt. Abfahrt ist um 7 Uhr, wogegen alle anderen Basen bereits um 5.30 starten. Nachdem wir uns mit anderen Tauchern über deren Haisichtungsausbeute unterhalten haben, halte ich diese Abfahrt für viel zu früh. Wir hatten als zweite Gruppe auch das Glück eines dieser wunderschönen Tiere zu erleben.
Die Sicht ließ etwas zu wünschen übrig - aufgrund des vielen Plankton sahen wir aber auch einen kl.Manta an der Putzerstation :-)
Die Tauchplätze waren alle recht gut und einige wirklich nix für schwache Nerven oder Anfänger (Gato Island oder Hammerhaisuchen im Blauwasser).
Diese anspruchsvolleren Tauchplätze, werden aber auch nur mit erfahrenen Tauchern angefahren.
Alles in allem können wir die TSD gut weiterempfehlen. Das Tauchboot war das Beste Während unseres 4 Wochen dauernden Inselhüpfens.
Eines noch die TSD sind eine von Engländern geführte Basis und nur von wenigen Deutschen besucht. Briefings und Umgangssprache ist Englisch, aber kein Problem, alle geben sich große Mühe.
Empfehlenswerte saubere und preiswerte Unterkunft ist das benachbarte Hipocampus (Deutscher Besitzer). Finger weg vom ´White Sands Bungalows´ - außer man steht auf dutzende Kakerlaken und riesige haarige Spinnen im total verdreckten Zimmer (wir sind dort geflüchtet).

    Bewertung : ( 5 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 27985
Tresher Shark Divers, Malapascua
Geschrieben am 02.07.2006 von Alex [AOWD, 30 TG]

Die von der Engländerin Andrea geführte Basis liegt direkt am Bounty Beach. Das Personal ist sehr freundlich und hilfsbereit, die Basis ist sehr gepflegt und die Ausrüstung (Cressi, Aqualung) in einem sehr guten Zustand. Dies war für uns auch der ausschlaggebende Grund warum wir uns für die TSD entschieden haben. Erfahrene Taucher mit eigener Ausrüstung sind bei den Sea-Exploreres oder einer der anderen Tauchbasen sicherlich auch gut aufgehoben. Die Ausfahrt findet entweder mit einem Auslegerboot oder einem kleineren Motorboot statt.

Besonders positiv ist zu erwähnen, dass wir immer in einer kleinen Gruppe mit vier bis sechs Tauchern getaucht sind und wir uns individuell betreut gefühlt haben, obwohl sich zu unserer Zeit eine größere Tauchgruppe mit 20 Personen auf der Basis befand. Die Tauchplätze wurden in Absprache mit uns ausgesucht. Die Briefings waren immer ausführlich und verständlich. Unsere Tauchguides Jennifer und Je-Ann möchten wir hier nochmals besonders loben! Die Organisation war in jeder Hinsicht sehr gut.

Unter Wasser bietet Malapascua sicherlich alles was der Makrofan braucht. Hinsichtlich des Großfisches ist die Region etwas dünn besiedelt.
Allerdings haben wir sowohl große Mantas als auch Riffhaie und Fuchsschwanzhaie bewundern können.

Ein tolles Erlebnis war mein letzer Tauchgang. Obwohl ich der einzige Taucher an diesem Tag war, fand die morgentliche Ausfahrt zum Sharkpoint ´Monad Shoal´ statt (soviel zum Service). Mein Tauchguide Jennifer und ich waren die einzigen Taucher und hatten die große Ehre, für fast zehn Minuten einen stattlichen Tresher vor uns seine runden ziehen zu sehen! Unglaublich!

Neben Monad Shoal, haben uns der Nachttauchgang zum Lighthouse (Mandarinfische) sowie Touren nach Calangaman und Gato Island hervorragend gefallen.

Wir haben im Schnitt rund € 25,-- pro TG inkl. Ausrüstung gezahlt. Der Service dazu ist wie erwähnt unschlagbar.

Weitere Infos zu den TSD gibt es unter www.malapascua-diving.com.

Wer sie noch nicht kennen sollte, dem sei die Seite www.malapascua.de empfohlen.

Als Unterkunft können wir das Cocobana uneingeschränkt empfehlen. www.cocobana.ch

Viel Spaß auf Malapascua!

Alex und Tine

Basis der TSD
Basis der TSD

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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