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Datenbank - Basen/Shops - Mikronesien - Truk Stop Chuuk (Truk)



Basen/Shops Mikronesien

Truk Stop Chuuk (Truk)

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 Datenbank - Basen/Shops - Mikronesien - 4 Berichte zu diesem Eintrag!

Datenbankeintrag 40305
Truk Stop Chuuk (Truk)
geschrieben am 28.12.2007 von Jacques Bubu [PADI AOWD, 155 TG]

1 von 1 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 0 von 0 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Wie versprochen, hier noch ein paar nähere Angaben zum Truk Lagoon Dive Center.

Das Truk Lagoon Dive Center ist dem Truk Stop Hotel angeschlossen. Außerdem gehören zum Hotel noch das Hotelrestaurant, eine kleine Bäckerei, die Bar ´Hard Wreck Café´ sowie der Dive Shop, wo Ausrüstung, Infomaterial und Souvenirs angeboten werden.

Basisleiter ist der US-Amerikaner Richard Ruth, der über knapp 15 Jahre Erfahrung im Tauchgeschäft auf Okinawa und dem Bikini-Atoll (Marshall Islands) verfügt. Bootsführer und Guides sind Einheimische aus Chuuk. Besonders durch die Zeit auf Bikini verfügt Richard über eine Menge Erfahrung bei Wracktauchgängen, auch in großen Tiefen. Die Organisation der Basis machte einen guten Eindruck. Man holt morgens sein Zeug aus dem abschließbaren, individuellen Trockenraum-cum-Umziehraum (siehe Fotos unten) und packt es in einen Einkaufswagen. Die Jungs von der Basis schieben den Wagen den Anleger entlang zum Boot und räumen das Boot ein. Selbst muss man eigentlich nur noch Platz nehmen. Ausfahrten (je nach Tauchplatz 10-40 Minuten) und Tauchgänge liefen routiniert ab. Wenn notwendig, wird auch nur mit einem Gast rausgefahren (wünschenswert, aber nicht überall selbstverständlich). Üblicherweise wird vormittags zweimal getaucht, mit einer Oberflächenpause mit einem kleinen Snack, meistens auf einer der umliegenden Inseln.

Von den ca. 60 Schiffswracks in der Truk Lagoon sind knapp 40 betauchbar, die meisten in Tiefen bis 30, in Einzelfällen maximal 40 Metern. Einzig die ´San Francisco Maru´ liegt in 40-60 Meter Tiefe und wird vom Truk Lagoon Dive Center nur auf Wunsch und mit Sonderausrüstung (u.a. Doppeltanks) angefahren. Die anderen Wracks (darunter auch Flugzeugwracks, japanische Jagdflugzeuge, Bomber und Flugboote) liegen auf Sandboden bei guter Sicht, warmem Wasser und, durch die Lagunenlage, meistens strömungsfrei.

Sondertauchgänge (z.B. Shark Island) gibt´s beim Truk Lagoon Dive Center auf Wunsch gegen Aufpreis.

Ich habe die untenstehenden Berichte gelesen und glaube sie durchaus. (Auf Chuuk ist in der Tat manches anders als anderswo.) Ich nehme daher an, dass der Wechsel in der Basisleitung Anfang November sich deutlich positiv ausgewirkt hat. Dies war die achte Tauchbasis, die ich besucht habe, und sie war ebenso gut wie die Tauchbasen anderswo.

Der Dive Shop
Der Dive Shop

Die Inseln und Tauchplätze der Truk Lagoon (copyright Truk Lagoon Dive Center...
Die Inseln und Tauchplätze der Truk Lagoon (copyright Truk Lagoon Dive Center...

6 abschließbare Abteile für die Ausrüstung
6 abschließbare Abteile für die Ausrüstung

Der basiseigene Landungssteg
Der basiseigene Landungssteg

´Offener Aufenthaltsraum´ :o)
´Offener Aufenthaltsraum´ :o)

Das Ganze aus der Vogelperspektive
Das Ganze aus der Vogelperspektive

No comment :o)
No comment :o)

    Bewertung : ( 5 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 40292
Truk Stop Chuuk (Truk)
geschrieben am 27.12.2007 von Jacques Bubu [PADI AOWD, 155 TG]

Achtung Freunde, diese Basis ist seit Anfang November 2007 unter neuer Leitung. Richard Ruth war bisher im Tauchgeschäft 12 Jahre auf Okinawa und 18 Monate auf dem Bikini-Atoll/Marshall Islands, bevor er die Basisleitung im Truk Lagoon Diving Center übernahm.

Ich war Mitte November für eine Woche dort und hatte keinen Grund zur Klage. Basis, Shop und - das wichtigste - Boote waren in gutem Zustand. (Nass kann man auf der Fahrt in der Tat werden, aber das lag an Wind, Wellen und Wetter und blieb im normalen Maß.) Leihausrüstung wurde im November überholt bzw. neu angeschafft. Basismitarbeiter und Guides waren stets freundlich und höflich. Unprofessionelles Verhalten habe ich nicht beobachtet. Über die bisherige Art der Basisleitung war in der Tat manches zu hören - man hat aber deutlich das Gefühl, dass Rich mit professioneller Erfahrung und Einstellung an die Sache gegangen ist.

Gebt mir ein paar Tage Zeit, dann schreibe ich einen ausführlicheren Bericht mit Basisfotos, die etwas freundlicher aussehen als die unten. Wer demnächst nach Chuuk will und Fragen hat, kann mir gerne vorher mailen.

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Datenbankeintrag 38109
Truk Stop Chuuk (Truk)
geschrieben am 20.09.2007 von shuttle

1 von 1 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 0 von 0 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Man kann den Bericht von Franz (siehe unten) nur bestätigen (leider).

Wir waren am 04. September nach einem (traumhaften) Aufenthalt in Palau dort. Am Flughafen eingetroffen, gähnende Leere. Wir erkundigten uns nach dem Truk Stop Hotel. Ein junger Mann rief für uns an, es sei nicht bekannt, dass jemand kommen würde, das Hotel sei ausgebucht.

Im Hotel angekommen unfreundliche, abweisende Begrüßung. Wir (6 Leute) wurden dann in, sagen wir einmal ´Notzimmern´ untergebracht. Des Rätsels
(vermutliche) Lösung: in diesen Tagen wurde der Präsident (Summit) erwartet. Die beiden (einzigsten) Hotels (Truk Stop und Blue Lagoon Resort) waren restlos ausgebucht (wurden unsere Zimmer annektiert? :-)).
Wie dem auch sei, nach diesem ´Schlag´ sahen wir uns die Basis an.
Details siehe Bericht Franz. Dieser kann wie gesagt zu 100% bestätigt werden.

Der Besitzer erklärte uns kurz die Tauchregeln: ... Dekokammer könnt ihr vergessen, geht nicht, der Generator macht das nicht mit, also taucht konservativ .... zahlt den Guides kein Bier, die sind eh immer voll und kommen dann am nächsten Tag nicht .... Ihr wollt hoffentlich kein Nitrox, geht gerade nicht ... Na ja, Boot ist nicht so toll, ich besorge euch bis morgen eines .... und so weiter.

Wir sagten Danke und flogen am nächsten Tag nach Guam zurück und verbrachten dort noch einige schöne geruhsame Tage. Schade drum, die Wracks hätten wir uns gerne angetan. Aber war wohl nicht ´unsere´ Zeit.
In Guam empfahl man uns für den Wiederholungsfall das Chuuk Lagoon.
Maybe some other time

Das Truk Stop, ehemals sicherlich schön
Das Truk Stop, ehemals sicherlich schön

ohne Worte
ohne Worte

Das Spülbecken ... oder was auch immer :-)
Das Spülbecken ... oder was auch immer :-)

Boot Nr. one
Boot Nr. one

.. nr. two ,, auch schon bessere Zeiten gesehn :-)
.. nr. two ,, auch schon bessere Zeiten gesehn :-)

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Datenbankeintrag 33859
Truk Stop Chuuk (Truk)
geschrieben am 05.04.2007 von Franz [AOWD / EAN, 350 TG]

1 von 1 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 1 von 1 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Im Februar 2007 verbrachten meine Frau und ich im Zuge unseres Phillipinen, Chuuk, Yap, Palau und Peleliu Trips 10 Tage auf der Basis von Truk Stop und im gleichnamigen Hotel.
Das Hotel ist heruntergekommen und renovierungsbedürftig,die Speisekarte klein und davon nicht mal die Hälfte zu bekommen.Die Bedienung sehr unhöflich.
All das störte uns nur bedingt, da wir ja der Wracks wegen gekommen sind.Und da sind wir schon beim Stichwort.Die Basis besitzt 3 Boote.
Ein Kleines, ein Mittleres und ein Großes.
Das kleine Boot liegt kopfüber, ohne Motor, scheinbar schon lange am Strand. Wahrscheinlich wird es dort niemand mehr entsorgen.Das Mittlere
wurde ständig überladen, kam somit nur langsam voran und man wurde völlig naß. Leider hatten wir sehr oft Regen, so wurden wir doppelt naß.Motorisiert mit 2 x 90PS Außenboardern.Der Powertrimm funktionierte nicht. Ein Motor wurde vom Fahrer ( möchte zu keinen dieser Basis Kapitän sagen, sind sie nicht) bedient, am anderen Motor zog der Guide das Gas mit einer Schnur am Handgelenk, da das Gasseil kaputt war.
Nun zum großen Boot, das vor langer Zeit sicher ein super Tauchboot war.Original 2 x 300 PS Caterpillar mit Jetantrieb.Nun der Zustand wie ihn wir erlebten. Ein Motor fehlte, der verbleibende Motor brachte, stark schwarz qualmend etwa 25% seiner Leistung, so zuckelten wir zu Zielen die 20 min entfernt sind eine Stunde!!! Und dies oft bei starkem Regen.
Es wurde ständig stark Schlangenlinie gefahren, da auch die Lenkung defekt war und bei jeder Ausfahrt mehrmals Lenkungsöl nachgefüllt werden mußte.Als eines Tages der ´Fahrer´ zuwenig Öl mit hatte trieben wir manövrierunfähig mehrere Stunden im Regen. Das Boot hatte keinen Anker
( nur einen kleinen Haken mit Seil zum Festmachen an Boje oder direkt an Wracks)und kein Boot ist mit Seefunk ausgestattet !!!! Glücklicherweise befanden wir uns in Reichweite von Handyempfang.Im Hotel erreichten wir nur den Koch. Es dauerte eine halbe Stunde bis man überhaupt unsere Situation erkannte und dann das Polizeiboot mit Öl losschickte. Als wir dann doch noch den Tag retten wollten und einen Tauchgang machten ging die Serie weiter. Ein Taucher rutschte auf der sehr glatten Badeplattform aus(blankes Aluminium, nicht rutschgesichert).
Rissquetschwunde unterm Auge, Nasenbeinbruch.
Als wir den Besitzer mit Vorwürfen konfrontierten meinte dieser forsch :´ Wir sind hier eben am Arsch der Welt, das ist Chuuk´.
Ich bin seit über 30 Jahren Bootsfahrer und habe sehr viel Verständnis für Pannen, aber dieser Zustand der Boote war vor unserem Kommen schon so und auch danch. Man schickt fahrlässig kaputte Boote mit Tauchern aufs Meer wo jedes Risiko in Kauf genommen wird!!
Nun zu den Wracks.Kurzgesagt super und für jeden Wracktaucher ein Highlight nach dem Anderen.Möchte hier nicht weiter ins Detail gehen, da sicher jeder Interessierte selbst schon viel darüber gelesen hat.
Weiters möchte ich noch einen besonderen Tauchplatz, ´Shark Island´ erwähnen.
Das ist eine Haiputzerstation.Wir kamen vor der malerischen kleinen Insel an und fanden schon nach wenigen Minuten nach dem Abtauchen die ersten Haie.Und es wurden immer mehr und mehr.Wir fanden uns oft in Gesellschaft von 20 oder mehr Haien ( Weiss-, Schwarz- große Silberspitzen,Graue,u.a.)Wir waren begeistert. Als alle wieder im Boot waren lüftete sich das Geheimnis.Als Belohnung wurde ein großer Pot Fischreste und Küchenabfälle in Form einer Suppe an die Haie verfüttert.Es kam zum Kampf der Tiere, das Wasser kochte.Ehrlich gesagt gefiel uns
das Schauspiel und wir kamen ein zweites Mal.Als nach 60 min alle außer uns aus dem Wasser waren gönnten wir uns weitere 15 min. Beim Aufstieg zum Boot kreisten bereits etwa 20 Haie ums Boot.Plötzlich stieß ein Hai blitzschnell zum Boot und weitere folgten.Scheinbar eine Mißinterpretation eines Tieres und alle waren äußerst nervös. Wir tauchten schnell auf und ins Boot. Der Zirkus startete wie üblich. Eine zumindest sehr fragwürdige Praktik, die einmal ins Auge gehen kann.
Mit uns nie wieder!!!!
6 Flossen für die Tauchplätze
0 Flossen für die Tauchbasis
2 Flossen fürs Hotel

    Bewertung : ( 2 von 6 Flossen )

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