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Tauchplätze Malediven Vilamendhoo
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Datenbank - Tauchplätze - Malediven - 7 Berichte zu diesem Eintrag!
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Vilamendhoo geschrieben am 17.12.2005 von jb3 [PADI AOWD, 20 TG] |
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1 von 2 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 1 von 1 Usern stimmten diesem Bericht zu.
War gerade im November eine Woche auf Vilamendhoo. Die Unterbringung war absolut prima, das Hotelpersonal super freundlich und die Tauchschule von Werner Lau absolute spitze. Habe nacheinander den PADI OWD und AOWD gemacht und hatte die ganze Zeit über Einzelunterricht. Die Tauchlehrer waren super, die Stimmung an der Basis insgesamt einfach klasse. Auch die Tauchgänge mit dem Schiff waren prima. Buche jetzt Ostern gleich noch einmal und lasse meine kids den Tauchschein auch machen. Dietmar      
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Vilamendhoo geschrieben am 13.09.2004 von Peter [PADI Advanced, 378 TG] |
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2 von 2 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 0 von 0 Usern stimmten diesem Bericht zu.
Ende Juli bis Anfang August 2004 war ich auf Empfehlung eines Freundes auf Vila-mendhoo. Ich machte über 20 TGs mit einem lokalen Guide, der echt Spitze war. Daß er bei einem extrem starken Wolkenbruch, bei dem die Sicht <100 m betrug, den geplanten Tauch-platz nicht fand, kann man wohl bestens verstehen. Es war absolut bei dieser Sicht keine Insel zur Orientierung zu sehen! Einen Tag war ich mit einem anderen Guide unterwegs, der schon so 9 Monate dort war. Den 1. Tauchplatz, der nur wenige Minuten von Vilamendhoo entfernt war, hatte er trotz guter Sicht nach 20’ Suche nicht gefunden. Also dann am nächsten Tauchplatz wieder neues Briefing. Man sollte wohl besser Plätze anfahren, die man auch kennt. Blieb man für den 2. TG auf dem Boot, konnte man sein Gerödel an Bord lassen. Als ich für den 2. TG an Bord kam und meine Sachen fertig machte stellte ich fest, daß meine Bleitaschen fehlten. Der Guide fand sie auf dem anderen Boot bei einem russi-schen Mittaucher, der beim 1. TG mit uns an Bord war. Es hätte ihm wohl auffallen müs-sen, daß er plötzlich 4 Bleitaschen hatte. Ein „Sorry“ hielt er nicht für nötig. Am nächsten Nachmittag waren wir eine schöne kleine Gruppe von insges. 6 Tauchern. Es war das russische Pärchen wieder mit uns auf dem Boot, eine Frau mit Sohn und der Guide und ich. Nach einigen Minuten, so in 30 m Tiefe, sah ich die Russin so 5-6 m links zum Riff hin über dem Guide und mir, von ihrem Buddy war absolut nichts zu sehen. Kurz danach blickte ich nach rechts unten und sah ihren Buddy so 6-7 m unter uns fast senkrecht abtauchen! Gerade als ich deshalb dem Guide Zeichen geben wollte sah dieser ihn auch und holte ihn schnellstens wieder hoch. Außerdem gab er ihm zu verstehen, daß er gefälligst bei seiner Partnerin bleiben solle. Wieder an Bord stellte der Guide ihn zur Rede. Der Guide sagte mir dann, daß er bestritt tiefer als 30 m gewesen zu sein, außer-dem hätte er eine anständige Alkoholfahne gehabt. Am nächsten Tag, einen Tag vor dem Rückflug, tauchte ich logischerweise nicht mehr. Am Nachmittag ging auf der Insel das Gerücht um, 2 Taucher seien abhanden gekom-men. Erst am späten Abend erfuhr ich von einem Mittaucher der auf diesem Boot war, was an diesem Nachmittag passierte. Er erzählte von einem Taucher, der flott auf 54 m runter machte – ich fragte spontan: „Der Russe?“, er konnte es aber so nicht sagen. Die Frau/Freundin des „Kamikaze“ hätte ihn dann mit Deko-Stops an die Oberfläche gebracht. Die Beschreibung der Frau passte! Da sie offensichtlich relativ schnell wieder an der Oberfläche waren und keine Strö-mungsboje gesetzt hatten, wurden sie erst mehr als 1 Stunde später und dem Einsatz von mehreren Dhonis mehr zufällig gefunden. Sehr spät am Abend traf ich noch den lokalen Guide und fragte ihn, ob das mit dem Ka-mikaze stimme, er sagte ja. Wie ich ihn verstand, hatte er auch logischerweise dem Ba-sisleiter von dem Vorfall am Vortag berichtet. Ich weiß, daß er ihn auch über andere Vorfälle unterrichtete, und dies wohl auch tun muß. Am nächsten Morgen, kurz vor dem Abflug, ging ich noch zum Basisleiter und fragte ihn, warum der Russe am Vortag nochmals Tauchen durfte. Er fragte grinsend zurück: „Warum nicht?“ Angeblich wusste er von dem Vorfall, bei dem ich dabei nichts und des-halb erzählte ich ihm die Story. Wiederum grinsend nahm er sie zur Kenntnis. Über diese Geschichte kann sich jeder wohl seine eigenen Gedanken machen!
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12 von 13 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 5 von 5 Usern stimmten diesem Bericht zu.
Vilamendhoo - Ari Atoll Wir waren über Ostern 2003 auf den Malediven. Wir hatten uns für Vilamendhoo entschieden. Diese Entscheidung haben wir nicht bereut!!! Nach 10 Stunden Flug bis Male und Weiterflug per Air Taxis dann der erste Blick auf "unsere Insel". An der Rezeption wurden wir mit einem Erfrischungscocktail begrüßt und kurz aber ausreichend genug eingewiesen. Unser Bungalow, sehr geräumig, gut einrichtet und sehr sauber lag an der Ostseite direkt am Strand und war gut eingebettet zwischen Bäumen und Sträuchern (für Schatten). Bis zur Rezeption und zur Restaurant waren es ca. zwei Fußminuten, bis zur Sunsetbar ca. 5 Minuten über ständig sauber gehaltene Sandwege (mitten durch den Dschungel). Im Restaurant konnte man problemlos in legerer Kleidung und ohne Schuhe erscheinen. Das Essen war morgens wie abend reichhaltig. Es war schmackhaft, appetitlich dargeboten und eine gelungene Mischung aus internationaler und einheimischer Küche. Thema Wasserwelt. - Es muß nicht immer Tauchen sein; auch Schnorcheln zeigt einem dort eine phantastische Unterwasserwelt. Selbst in der Lagune, die komplett um die Insel herum verläuft kann man nicht nur Fische, sondern auch Schildkröten, Langusten und auch Babyhaie sehen. Das Tauchen bleibt aber der absolute Höhepunkt. Und nun zur Tauchbasis. Die Basis (eine Werner Lau Basis - Preise, Daten, Tauchplätze etc. können unter http://www.wernerlau.de nachgelesen werden) liegt zentral in der Mitte der Insel in unmittelbarer Nähe zum Restaurant und nur ca. 20 Meter vom weißen Sandstrand entfernt, eingebettet in einen guten Bewuchs, der reichlich Schatten spendet. Die Basis ist die bestgeführte Basis, die wir bisher kennengelernt haben, denn Basisleiter Jens Krüger sorgte mit seiner "Mannschaft" für ein richtiges Wohlfühlerlebnis, angefangen von der Beratung, dem Equipment, dem Flaschenservice (mehr dazu nachfolgend) über die Tauchfahrten, bis hin zu den ausführlichen Breefings und dem anschließenden Tauchgenuß (mit und ohne Guide). Tauchen hat uns schon immer viel Spaß gemacht, aber dort war es ein Hochgenuß!!!! Jetzt zum Flaschenservice: Das Tauchen am Hausriff war so organisiert, daß man die Nummer des Einstiegpunkts (Exit) auf einer Liste eingetragen hat und dann machte man seine Ausrüstung fertig. Anschließend haben die Tank Boys die komplette Ausrüstung (Jacket mit Flasche, Bleigurt, Flossen etc.) auf eine Schubkarre verladen und brachten die Sachen zum genannten Einstiegspunkt. Erst dort legte man die Ausrüstung an und war sofort ohne Mühe und Strapazen im Wasser. Bei Tauchende kam man an einem der Exits heraus, legte dort die Flasche ab, ging zurück zur Basis, und die leeren Flaschen wurden wieder durch die Tank Boys abgeholt. Die einzelnen Tauchgänge zu beschreiben wäre viel zu umfangreich; erwähnt werden sollte jedoch neben den phantastischen Bootstauchgängen auch die vielen Möglichkeiten am Hausriff zu tauchen. Es waren pardiesische 14 Tage, doch sie gingen leider einmal zu Ende. So nahmen wir schweren Herzens Abschied von Vilamendhoo, flogen nocheinmal über die "Spiegeleier" nach Male und von dort wieder mit Thomas Cook in die Heimat. PS: Den ausführlichen Bericht mit Bildern der Insel, der Tauchbasis und UW-Photos könnt Ihr unter www.haubentaucher-dinslaken.de nachlesen (es lohnt sich reinzuschauen).
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Vilamendhoo geschrieben am 02.03.2003 von Claus |
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16 von 18 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 8 von 9 Usern stimmten diesem Bericht zu.
Insel: Vilamendhoo Reisezeit: Oktober 2001 Reiseveranstalter: Orca Airline: LTU Anreise Nach einen 10 Stunden Flug sind wir auf Male angekommen. Der Nachtflug mit der LTU war sehr ruhig und wir hatten sogar einen guten Platz mit reichich Beinfreiheit. Auf dem Flughafen angekommen, gings direkt in die Empfangshalle. Dort lagen Formulare aus die man für das Visum ausfüllen musste. Warum man das nicht schon im Flieger gemacht hat, blieb mir ein Rätsel. Hunderte von Touristen stürzten sich auf die Zettel und fingen damit an die Formulare auszufüllen. Tip: Kugelschreiber bereithalten (Die waren mangelware). Danach ging es sehr zügig weiter. Einen kurzen Check-Inn beim Hotelschalter und danach gings mit einen Kleinbus in die "Wartehalle" der Wasserflugzeuge. Nach ca. 1 Stunde Wartezeit ist das unser Flieger mit der Nummer 5 in Rcihtung Vilamendhoo abgehoben. Anfangs hatte ich ein bischen Zweifel mit so einem kleinen Flugzeug zu fliegen, der Ausblick aber hatte alles andere vergessen gemacht. 30 Minuten Flugzeit von Male nach Vilamendhoo ware in Ordnung: Vergesst nicht Ohrenstöpsel mitzunehmen. Die Maschinen sind sehr laut ! Auf einer Plattform ca. 300 Meter von der Insel entfernt wurde unsere Koffer auf ein Dhoni umgeladen. Von hier aus könnte man die Insel sehr schön in ihrer ganzen Länge sehen (Foto bereit halten). Der Anblick war überwältigend. Für jemanden der noch nie auf den Malediven war ist es wie ein Paradies. Türkisfarbenes Wasser und eine sehr schön bewachsene Insel. Von Außen, also vom Wasser aus, waren die Bungalows kaum zu erkennen. An der Rezeption angekommen, sind wir alle mit einen Fruchtcocktail und nassen Tücher begrüßt worden. Nach dem Ausfüllen der Formulare haben haben wir dann unsere Zimmerschlüssel bekommen. Die Hotelangestellten kümmerten sich auch gleich um das Gepäck. (Trinkgeld bereithalten - am besten viele kleine Dollarscheine auf die Reise mitnehmen). Hotel / Unterkunft Wir hatten Standart-Zimmer von Deutschland aus gebucht. Leider waren die Zimmer weniger als Standart. Die Reihenbungalows mit den Standartzimmern sind fast genau in der Mitte der Insel und sehr spärlich ausgestattet. Eine schöne Terrasse zum Relaxen vor dem Abendessen fehlt hier komplett. Nach kurzer Rücksprache haben wir uns dann entschlossen "upzugraden". Ich würde es jedem empfehlen gleich auf die Supirior-Zimmer zu gehen. Es lohnt sich auf alle Fälle. Nach Rücksprache mit einem Hotelmitarbeiter haben wir uns auch ein Bungalow aussuchen können. Also sind wir erst mal um die komplette Insel gegangen und haben uns alle angesehen und uns für die Nummer 111 entschieden. Man muss dazu sagen das alle Supiror-Zimmer direkt am Wasser, hinter der ersten "Grünlinie" liegen. Die schönsten Bungalows waren nach unserem Geschmack die mit der Nummer 31 und 32. Sie hatten die komplette Südzunge für sich alleine. (Siehe auch Lageplan). Achtung: Da jeden Samstag Disco in der Sunset Bar ist, wird es auf der Nordseite sehr laut. Bungalows 100-112 und 113-120. Lasst Euch davon aber nicht abschrecken, es ist nur einmal die Woche und bei Ohrenstöpseln ist das zu ertragen. Apropos Zimmer. Einige der Zimmer haben ein offenes Bad. Hierbei (und sonst auch) ist es ratsam viel Autan o.ä. gegen die Mücken mitzunehmen. Diese sind sehr aggressiv und überfallen sofort. Neben einem sehr kleinen Laden indem es viele Souvinirs und Süßigkeiten gibt, finden Ihr auf der Insel noch einen Jubelier (keine Ahnung für was der da war) einen kleinen Fitnessraum, einen Billiardraum, ein Volleyball Platz und einen Tennisplatz. Der Tennisplatz ist sogar kostenlos. Nur für Schläger und Bälle sind etwa 5 Dollar pro Stunde zu entrichten, diese sind aber in schlechter Qualität. Wer darauf wert liegt, sollte besser seine eigene Ausrüstung mitnehmen. Jeden Abend um 16.00 Uhr hiess es Touristen vs. Einheimische auf dem Volleyballplatz. Verpflegung Vom Essen waren wir ein bischen enttäuscht. Was nicht heisst, das es schlecht war. Ich würde sagen es war ein "Gut". Aber eben kein "sehr gut". Geschmacklich war es vorzüglich. Nur etwas abwechslungsreicher hätte es sein können. Das Frühstückbuffet bestand jeden Tag aus den selber Zutaten. Rühreier die frisch zubereitet wurden, Cornflakes in verschiedenen Variationen, verschiedene Brotsorten, dazu Marmalade, Honig und etwas Obst. Das Abendbuffet bestand im wesentlichen immer aus Rind, Chicken, Fisch, Kartoffeln, Nudeln und Reis. Was uns gefehlt hat, war mehr Fisch. Es gab fast jeden Abend nur immer der gleichen Fisch, obwohl das Meer direkt vor der Haustüre war. Einmal in der Woche gab es einen Maledivischen-Abend. An diesem wurden einheimische Spezialitätenm aufgetisch. Fragt mich jetzt nicht nach dem Einzelheiten, nu so viel es war sehr lecker !! Auch das Desert war einsame Spitze. Ach ja, ich würde auf alle Fälle irgendwas für das Wasser mitnehmen, damit meine ich so etwas wie Quensch o.ä. Ich könnte es schon nach 3 Tagen nicht mehr schmecken. Kosten Ich möchte an dieser Stelle speziell zu den Kosten noch ein paar Worte verlieren. Die Nebenkosten auf den Malediven sind sehr sehr hoch. Hier ein paar Beispiele. Mangnum Eis 3 US$, 1.5L Wasserflasche 3.30 US$, Cocktails ca. 6-10 US%, und das beste die Tüte Haribo für knappe 4 US$, Snacks wie z.b. Toast 8 US$, Salat ca. 6-8 US$. Ob sich AI für Euch lohnt, müsst Ihr selber ausrechnen, wir haben für zwei Wochen ca. 500 US$ ausgegeben. Tauchen Nun aber zum absoluten Highlight. Warum wir uns für Vilamendhoo entschieden haben, war unter anderem auch die guten Berichte über die Tauchbasis Werner Lau auf der Insel. Mit unseren 10 Tauchgängen legten wir auf gute Betreuung und Sicherheit sehr viel Wert. Am zweiten Tag gings dann auch schon los. Markus von der Basis nam sich viel Zeit für die Erklärung der Basis und den gesamten Ablauf. Anschliessend bekam jeder einen großen Korb, indem man seine Ausrüstung die ganze Zeit aufbewaren könnte. Danach ging auch schon mit der kleinen Japanerin (hab leider den Namen vergessen) an das Hausriff. Unser ersten Tauchgang auf den Malediven war ein Checktauchgang. Das heisst Maske abnehmen, ausblassen, Automaten rausnehmen ..... Nach dieser kurzen Übung auf 11m haben wir uns dann mit der Strömung am Hausriff treiben lassen. Leider ist hier sehr viel zerstört. Aber der Fischreichtum ist enorm. Kleine Haie, Schnapper, Muränen, Feuerfische, ja fast alles was man sonst auch so sieht. Übrigens: Der Checkdive ist bei Buchung von 10 Taucgängen kostenlos. Auch Anfänger können danach alleine ohne Begleitung am Hausriff tauchen. Das gilt aber nicht für die Bootstauchgänge. Die Basis schreibt hier ein minimun von 40 Tauchgängen vor. Ich möchte an dieser Stelle nicht auf die einzelnen Tauchplätze eingehen. Insgesamt kann man sagen, dass alle angefahrten Plätze sehenswert sind und für jede Könnerstufe etwas dabei ist. Wir hatten sogar das Glück Mantas und Walhaie zu sehen und das direkt vor der Insel. Für mich als Tauchanfänger ein riesen Erlebnis. Die Basis von Werner Lau kann ich nur weiterempfehlen. Die Crew ist sehr nett und hilfsbereit. Besonders hervorheben möchte ich aber "die kleine Japanerin". Die sich ganz toll unter Wasser um uns gekümmert hat. Fazit Die Malediven sind ein Reise wert. Dies war bestimmt nicht unsere letzte Reise auf die Malediven, speziel auf Vilamendhoo. Jedoch sollte man genügend "Kleingeld" mitnehmen, da die Nebenkosten sehr hoch sind. Auch wenn wir auf eine andere Insel fahren, werden wir auf alle Fälle kein Standard-Zimmer mehr buchen. Der Aufpreis lohnt sich. Wenn ihr Fragen habt, könnt ihr mich gerne anschreiben. (c) Copyright 2002 Peter Grubauer
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Vilamendhoo geschrieben am 16.12.2001 von Ralf |
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12 von 12 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 7 von 9 Usern stimmten diesem Bericht zu.
Gebucht hatten wir 3 Wochen Vilamendhoo vom 9-30.11.01. Vorab wurden jedoch die Tauchgänge und Bootsausfahrten über Werner Lau gebucht. Die Bestätigung und Rechnung kam prompt per e-mail. Kurze Zeit später dann auch das Voucher über die gebuchten Leistungen. Sehr schön hat uns im voraus gefallen, dass sämtliche Tauchplätze bereits im Internet auf der Homepage von Werner Lau man sich ansehen und ausdrucken konnte. So hat man bereits vor Ort gute Kenntnisse des jeweils angefahrenen Tauchspots. Da wir von der Mückenplage bereits hörten, hatten wir uns vorsorglich mit Moskitonetzen und Mückenschutzmitteln eingedeckt. War im nachhinein aber überhaupt nicht schlimm ! Nach langer Anreise landeten wir dann glücklich in unseren Bungalows. Superior ist allein schon wegen der Lage empfehlenswert. Auch die Ausstattung und das offene Bad haben überzeugt. Die Insel selber hat uns total gefallen, nicht nur wegen des dichten Bewuchses, sondern auch deshalb, weil nicht überlaufen und jeder so ziemlich seinen eigenen Strandabschnitt besitzt. Zudem war die Insel während unseres Aufenthaltes dünn belegt. Sehr viel Platz. Durch den Bewuchs kommt teilweise richtiges Urwaldfeeling auf. Auch das Essen im Restaurant hat uns durch die Vielfalt des Angebotenen sehr geschmeckt. Die Köche geben sich wirklich alle Mühe und verdienen ein dickes Lob. Zum Tauchen: Vorab: Die Tauchbasis war der Hit !! Herzlichen Glückwunsch an die gesamte Tauchlehrercrew. Hier ist es nicht möglich, einen einzelnen hervorzuheben. Alle haben wirklich einen tollen Job gemacht. So gut habe ich mich bis jetzt noch nirgends aufgehoben gefühlt. Werner Lau kann sich gratulieren ( hoffentlich weiss er das ?? ). Beim schnorcheln am Hausriff haben wir Weißspitzenhaie, Muränen, Steinfische, Schildkröten und sogar Rochen beobachtet. Sehr schön auch die Nachttauchgänge am Hausriff. Alle angefahrenen Bootstauchplätze waren interessant. Ich habe zwar so ziemlich alles dort gesehen, aber Walhaie und Mantas machten sich weg. Sie kommen halt nicht auf Kommando. Sehr gut waren auch die angebotenen Wracktauchgänge. Auch erstes Nachttauchen per Dhoni wurde in diesem Zeitraum als Pilotversuch durchgeführt. Kurzum, vielen Dank noch einmal der gesamten Crew. Macht weiter so, dann wird euch die Arbeit sicherlich nicht ausgehen. Doch wo viel Lob, dort auch Kritik: Die Preise auf der Insel haben geschockt. Wer nich AI gebucht hatte, muß sich um sein Trinkwasserproblem selbst kümmern. Die Flasche aus Sri Lanka lag bei 3,5 $ pro 1,5 Liter. Solltet Ihr zu wenig Sonnenmilch dabei haben, gibt`s im Shop ab 20$ das Fläschchen !! Unbedingt handeln, oder besser, genügend mitnehmen. Trotzdem: Wir würden sofort wiederkommen und dann länger als 3 Wochen.
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10 von 13 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 6 von 17 Usern stimmten diesem Bericht zu.
In jeder Ausgabe der Unterwasser gab es neue tolle Berichte Schwärmereien und Bilder von den Malediven – also musste ich da unbedingt hin - in eines der letzten Paradiese für Taucher. Ich habe sogar eigens am 1. Dezember 2000 geheiratet um dann als Hochzeitsreise getarnt auf eine der begehrten Inseln zu kommen. Aber wohin sollten wir denn fahren es gab so viele Inseln und vor allem wann - im August soll es regnen sagen die Einen - nein tolles Wetter nicht heiß und gute Zeit für Manta und Walhai und Co die Anderen. Also erst mal tagelang im Internet gesurft und dann über die Seite von XXXXXX YYY gestolpert, gute Informationen nett aufbereitet und die Möglichkeit zu buchen direkt von der Homepage aus mit dem Hinweis, dass in Deutschland die xxx Touristik als Veranstalter auftritt.. Und dazu bekommt ein Internetbucher noch eine Prämie (Taucherlampe, oder Abo einer Taucherzeitschrift.... richtig fett. Kurz und gut wir haben auf die Anderen gehört und über die Homepage von XXXXXX YYY Vilamendhoo als unser Traumziel herausgesucht und angefragt. Wir bekamen auch sehr zügig Antwort mit einem Preisangebot für Tauchen und Aufenthalt. Da wir auch gehört hatten, dass auf den Malediven alles richtig teuer sei und jedes Getränk extra kostet wollten wir eine All Inklusive Buchung haben. Auch das wurde uns angeboten und als misstrauischer Mensch habe ich mir das auch noch mal bestätigen lassen. Die Informationen auf der Homepage waren ja klar.Es kam dann eine Rechnung von xxx Touristik, über die alles abgewickelt wurde. Geflogen wurde mit der LTU im üblichen Charterställchen in Male angekommen wurden wir im Flughafengebäude von 2 freundlichen maledivischen Zöllner begutachtet, die sich dann gegenseitig begutachtet hatten und nachdem noch ein dritter das tun der beiden anderen überprüft hatte haben wir unser Gepäck geholt und uns in die Reihe der Gepäckkontrolle eingeordnet 1 h nach der Landung immer noch nicht im Freien...es gab dann noch ein kleines hin und her ob das Speedboot anlegen kann oder nicht (1,5h) und es trat eine Reisleleiterin auf die aufgeregt hin und herflatterte und die allseits misslichen Umstände beklagte und immer wieder erwähnt hat wie toll das fliegen mit dem Wasserflugzeug wäre. Endlich im Speedboot -Überfahrt (1,5h) überlebt im Hotel angekommen .. wirklich optisch wie auf der Homepage- ähem ich habe vergessen eine klitzekleine Kleinigkeit zu erwähnen, während der Speedbootüberfahrt hat mir die Reiseleiterin mit verschwörerischem Gemurmel zwei Fotokopierte Zettel zugesteckt, der erste sah aus wie eine Schatzkarte war aber nichts weiter als der Inselplan mit Anlegern, Einstiegen zum Tauchen und Wegen etc. der zweite hatte schon bedeutungsvolleren Inhalt und enthielt das Kleingedruckte was auf XXXXXX YYY’s Homepage nicht zu finden war – es wurde ausführlich beschrieben was alles nicht inklusive war wenn man all inklusiv gebucht hatte und das war so ziemlich alles....Offenbar wegen meiner schlechten Gedanken erhielten wir auch als einzige keinen Begrüßungsdrink oder hatte der Kellner schon vorausgeahnt, dass wir den Aushang mit dem freundlichen Hinweis, dass für den persönlichen Kellner und den Roomboy mindesten 10-20 USD pro Nase und Woche an Trinkgeld zu zahlen seien ingnoriert haben – ach ja den Kellner in der Sunsetbar habe ich vergessen. Aber Sie brauchen auf der ganzen Insel kein Bargeld (flötete die email ). Auch das war eigentlich zu verkraften ich wollte jetzt endlich tauchen. Das Wetter erlebten wir in diesem Zeitraum (1.8.2001 bis 16.8.2001) als recht angenehm es war nicht zu heiß und es hat ab und an geregnet. Unangenehm waren die Mücken – wir sahen aus wie ein Streuselkuchen und noch unangenehmer war das täglichen einnebeln der Insel mit einem biologisch abbaubaren Insektizid – hähähä- alles baut sich irgendwann biologisch ab. Die Tauch basis war gut geführt und gut ausgestattet mit netten Leuten und es wurden jeden Tag 2 bis 4 Ausfahrten angeboten. Da gab es eigentlich nichts zu meckern. Bei einigen Tauchgängen ist mir eben aufgefallen, dass sich viel irgendwo festgehalten wird, was Tauchanfängern nicht unbedingt ein gutes Beispiel gibt – es ist halt alles kommerzielles Tauchen dort auf den Malediven – und ganz klar so sieht es da auch aus Vilamendhoo ist aus 1994 und sieht jetzt schon schlimmer aus als so manches Touri Riff im Roten Meer. Teilweise ist das Hausriff einfach öde und zwar nicht wegen der Korallenbleiche, sondern plattgetrampelt, abgebrochen mechanisch defekt. Und wenn man so sieht was die Einheimischen ins Wasser werfen und in welchen Massen vor allem geschnorchelt wird dann muß man sich nicht wundern wenn die Artenvielfalt zu wünschen übrig lässt. Es gab übrigen verhältnismäßig wenig Taucher und hauptsächlich Engländer, Italiener und Japaner. Ich habe auch Walhaie gesehen allerdings beim Schnorcheln und bei meiner dritten Sichtung war da auch - Schwub -ein zwei Safariboote mit japanischen Schnorchlern die sich alle auf den Walhai gestürzt haben als wenn sie diesen fressen wollten, ein kleines Motorboot hat den Walhai versucht in Richtung der Schnorchler zu treiben....da fällt einem nix mehr dazu ein!
Es gab auch ein sehr schönes und sehr intaktes Riff (7th heaven). Die Sichtweiten waren wegen des hohen Planktongehaltes im Wasser eher dürftig so um 20m allerdings halt eben mit der Option die großen Planktonfresser sehen zu dürfen. Mantas haben wir kurz von Boot aus gesehen. Insgesamt muss ich ehrlich gestehen, dass ich einige Tauchgänge als ausgesprochen langweilig empfand. Besonders das Hausriff ist in den erlaubten Grenzen recht öde. Schön hingegen wieder ist das Riffdach zum Schnorchel, dort hatten wir kleine Zitronenhaie und auch mal Babyadlerrochen. Dies sind jedoch subjektiv Eindrücke und ich bin etwas verwöhnt und war auch arg entäuscht durch die lobenden Lügengeschichten der Zeitschrift Unterwasser. Es ist mir jetzt schon mehrfach aufgefallen, dass die dort veröffentlichten Reiseberichte schlecht recherchiert sind und offenbar hauptsächlich die Meinung des Anzeigenressorts wiederspiegeln. Schade dabei hatte der Dicke mit Hund und Davidoff so einen erlesenen vertrauensvollen Eindruck auf mich hinterlassen.
Alles in allem würde ich nach Vilamendhoo nicht mehr Hinfahren, ich habe mich als Gast zweiter Klasse gefühlt (please one espresso one capuchino – sorry not for all inclusive), Ich hatte ganz deutlich das Gefühl, dass man abgezockt wird und dass von dem vielen Geld nur eine kleine Schicht profitiert. Der Roomboy hat ganze 90 USD im Monat verdient, das Hotelmanagement besitzt aber die Frechheit den Gast per Aushang aufzuforden zusätzlich nochmals 40-80 USD draufzulegen, bei 5 betreuten Bungalows kommt der Roomboy dann auf ein für maledivische Verhältnisse menschenwürdiges Einkommen.
Was haben wir gelernt :
1.Bei Buchungen über Internethomepages bekommt man nicht die gleichen Informationen wie bei Buchungen über Katalog. Nirgendwo auf der Homepage von XXXXXX YYY stand ein Hinweis auf den Neckermann Katalog (da wäre ich nämlich von vorneherein nicht mit gereist). Ich war nach dem Durchsehen der Homepage der Annahme, dass XXXXXX YYY dort auch über das Hotel verfügt, so waren auch Fotos der Bungalows etc. und Einrichtungen auf der Homepage. Der Hinweis, dass man in Deutschland über Barakuda Touristik als Agenten arbeitet hat dies noch unterstrichen.
2.Auf Vilamendhoo ist der Gast mit All Inclusive schlechter angesehen und schlechter gestellt es sei denn er säuft Bier wie ein Loch. (Erst dann erreicht er den break even)
3. Die Mücken sind tatsächlich eine Plage und werden nirgends erwähnt.
4. Wer kein Trinkgeld in ausreichender Höhe zahlt wird schlechter behandelt.
5. Wein (Tischwein – für all inclusive) wird hergestellt, indem man Glycol mit Wasser verdünnt, mit Zucker versetzt und in große Pappkanister mit der Aufschrift Californian Mountain Burgundy=rot , Chablis= weis , abfüllt .
6. Es gibt offenbar auch superior, superior und superior Bungalows unserer war offenbar einer der dritten Sorte.
7.Wasserflugzeuge muß man auf den Malediven haben bei bis zu 6 Starts und Landungen am Tag vor Vilamendhoo kam ich mir vor wie in Mexico City am Flughafen , denn nach dem Kerosin kam der tägliche Giftsprüher
8. Nach der Trinkgeldgabe an den Roomboy ist das für all inclusive zur Verfügung gestellte Trinkwasser gekühlt.
Arme Malediven wir werden auf keine Fall mehr am Raubbau dieses Paradieses mitmachen, denn ich denke wenn so eine Insel wie z.B. Vilamendhoo heruntergewirtschaftet und verbraucht ist wird die nächste aufgemacht.
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