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Datenbank - Basen/Shops - Australien - Village Dive, Exmouth



Basen/Shops Australien

Village Dive, Exmouth

Hier liegt eine Übersicht der vorhandenen Berichte zu diesem Eintrag. Hast du dort dasselbe erlebt? Oder wars etwa ganz anders? Wenn Du selbst einen Bericht hinzufügen möchtest, benutze bitte dieses Formular oder sende uns den Text (ggf.mit Bildern) per Mail. Ist dies Deine Basis/Shop? - dann verlinke diese Berichte!



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 Datenbank - Basen/Shops - Australien - 3 Berichte zu diesem Eintrag!

Datenbankeintrag 40847
Village Dive, Exmouth
geschrieben am 27.01.2008 von Stephan [SSI Adv.Advent., 76 TG]

Bei unserer Ankunft in Exmouth WA haben wir uns bei den drei folgenden Tauchunternehmen über Ihr Angebot informiert.

- Exmouth Diving Center (www.exmouthdiving.com.au)
- Ningaloo Reef Dreaming (www.ningaloodreaming.com)
- Ningaloo Whaleshark-n-Dive, ehemals Village Dive (www.ningaloowhalesharkndive.com.au)

Dabei hat uns vom Interesse, der Freundlichkeit und der Beratungskompetenz Ningaloo Whaleshark-n-Dive, vor Exmouth Diving Center und Ningaloo Reef Dreaming überzeugt.

Der entsprechende Kommentar ist bei den einzelnen Unternehmen nachzulesen.

Datum der Tauchgänge: 17. und 18. Januar 2008
Anzahl der Tauchgänge: 6
Tauch-Spots: Lighthouse-Bay (3 Tg, A$ 145) und Muiron Island (3 Tg, A$ 185)
Lufttemperatur: 35º C
Wassertemperatur: 26º C

Die Tauchbasis verfügt über zwei Offices. Eines im Ortszentrum von Exmouth (beim Supermarkt) und ein zweites beim Exmouth Cape Holiday Park (Big4, Aspen Parks). Hier oder per Internet können die Ausflüge gebucht werden.

Für die Tauchausflüge wird man von einem Minibus bei der Übernachtungsmöglichkeit abgeholt und auch wieder dahin zurückgebracht. Die Tauchausflüge erfolgen mit einem neuen Tauchschiff (65-Foot-Boot). An Bord wird die Administration erledigt (Tauglichkeitsformular, Zertifikat, Logbuch). Anschliessend wird das Equipment verteilt. Alles ist an Bord, von ABC, Füsslinge, über Nassanzug (auch mit Unterzieher und Hut) bis zu den Flaschen. Diese werden an Bord zwischen den Tauchgängen gefüllt. Vor dem Auslaufen findet eine Instruktion über das Verhalten an Bord statt, mit einer Orientierung, wo sich was befindet. Vor jedem Tauchgang findet ein detailliertes Briefing statt. Beim Verlassen des Schiffes muss der Fülldruck der Flasche angegeben werden und wird notiert, wie auch bei der Rückkehr auf das Schiff nach dem Tauchgang. Das Tauchschiff ALIIKAI verfügt am Heck über ein Plattform und zwei Leitern. Die Flossen werden einem von einem Mitarbeiter angezogen und bei der Rückkehr bei den Leitern wieder ausgezogen (toller Service). Zwischen den Tauchgängen stehen kostenlose Früchte und Bisquits sowie Wasser und Tee zur Verfügung. Bei den Tagesausflügen auf Muiron Island ist ein Lunch inbegriffen.

Tauchgänge Lighthouse Bay:
Sicht: 5-10 m
Max. Tauchtiefen: 14, 14 und 8 m
Leopardenhai, Wobbegong-Hai, Blaupunkt-Rochen, Seeschlange, Skorpionfisch, Kofferfische, Krabben, Drückerfische und Nacktschnecken.

Aufgrund der schlechten Sicht, musste die Gruppe nah zusammen und beim Dive Master bleiben. Es blieb wenig Zeit für Unterwasseraufnahmen. Gut dass die Gruppe nur aus dem Dive Master und 6 Tauchern bestand.

Tauchgänge Muiron Island:
Sicht: 5-15 m
Max. Tauchtiefen 18, 12 und 7 m
Riff-Haie, Kofferfische, Juwelen-Zackenbarsche, Clown-Fische, Papageienfische, Drücker-Fische sowie Nacktschnecken und Christbaum-Würmer. Sehr schöne Hart- und Soft-Korallen.

Teilweise schöne Canyons und Tunnels zum durchtauchen, Sandboden (bei schlechter Sicht und Anfängern, die zusätzlich Sand aufwirbeln ein Hindernis), ein Tauchgang im Flachwasser max. Tauchtiefe 7 m.

Positiv:
- Deutsch- und Englischsprechende Guides (Jutta, Miki)
- Hilfreiches freundliches Personal auf dem Tauchschiff

Verbesserungspotential für das Tauchunternehmen:
- Alternative Tauchplätze anbieten, wenn ein Ausflug nicht durchgeführt werden kann (ist uns am ersten Tag passiert - mussten unverrichteter Dinge wieder abziehen)
- Dive Master mit auffälligen Flossen und Tanks ausrüsten (wäre bei schlechter Sicht sehr hilfreich)
- Bessere Unterstützung bei der Organisation eines Tachganges am Navy Pier (Fremdunternehmen)

    Bewertung : ( 4 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 40422
Village Dive, Exmouth
geschrieben am 03.01.2008 von Karin [PADI AOWD, 76 TG]

Ich war im November 07 in Westaustralien. Zuvor hatte ich mich schon auf dieser Seite etwas übers Tauchen in Westaustralien / Ningaloo Reef schlau machen wollen, bin jedoch auf erstaunlich wenige (und ältere) Artikel gestossen. Deshalb möchte ich nun hier meine Erfahrungen mit Euch teilen :-)

Ich hatte leider nicht viel Zeit fürs Tauchen, da ich ein eher gedrängtes Ferienprogramm hatte (nur 5 Wochen Urlaub). Ich bin mit einer Gruppentour (Planet Perth / WesternXPosure) von Perth nach Exmouth gereist und habe dort dann noch 2 Tauchtage angehängt.

In Exmouth gibt es (so weit ich weiss) sicher 3 grosse Tauchbasen: Exmouth Dive Center, Village Dive und Ningaloo Reef Divers. Ich habe mich zuerst für Village Dive entschieden, da mir diese empfohlen wurden. Nach allem was ich gehört habe sind Village Dive und Exmouth Dive Center ziemlich vergleichbar.

Ein Tauchtag auf dem Boot mit allem Equipment zu den Murion Islands kostet ganze 180 AUD! Wahnsinn, aber Westaustralien ist einfach mega teuer. Diese Preise sind also im Rahmen.

Am Morgen wurden wir per Minibus von einem sehr netten neuseeländischen Tauchinstructor vom Hostel (Pot Shot - sehr gut) abgeholt. Bei der grossen, schönen Basis (wo es auch einen Shop gibt)konnten wir erst mal bezahlen. Mit der YHA Karte gabs sogar ziemlich Rabatt (man muss aber selber danach fragen!)!

Danach gings mit 2 Bussen weiter zum Hafen wo man das grosse, schöne, neue Boot bestieg. Dabei wurde einem sehr nett geholfen. Man musste sogleich den nötigen Papierkram erledigen (Taucherfahrung, Versicherungszeugs etc.). Die Instructors und das Boot Team sprachen ziemlich schnell, wer also nicht so gut Englisch spricht könnte etwas Mühe haben. Es gibt aber eine Tauchlehrerin (Jutta), die vor x Jahren aus Deutschland ausgewandert ist und die gerufen wird, wenn Verständigungsprobleme auftreten.

Auf dem Boot waren sehr viele Leute: Taucher, Schnorchler, Begleitpersonen. Das hat mich zuerst geschockt, da ich mich an einen sehr familiären Betrieb aus ´meiner´ gewohnten Tauchbasis in Ägypten gewohnt bin. Ich muss aber sagen, dass alles kein Problem war - No worries also! Das Boots-Briefing war gut, lustig und ausführlich. An Bord gab es gratis kaltes Wasser, Tee und Sonnencreme. Die Mannschaft versah einem mit passendem, gutem Equipment (die hatten ein super Auge für die Grössen!). Man wurde immer beim Namen genannt - keine Ahnung wie die sich das merken konnten - es war erstaunlich!!!

Die Tauchgänge selber wurrden in Gruppen von ca. 8 Leute mit Guide durchgeführt. Leider hatten wir beim ersten TG sehr viel Strömung sowohl über wie auch unter Wasser und das Ganze war nicht sehr erholsam. Getaucht wurde ca. 50 - 60 min. Danach fuhr man direkt zum zweiten Tauchplatz und machte den zweiten TG (das fand ich etwas ungewöhnlich). Auf der anderen Seite der Insel war dann glücklicherweise Strömungsschatten und der TG war sehr gemütlich und erholsam. Zum Riff: es war ok, aber nicht weltbewegend. Das Wasser war aber wunderbar warm :-)

Nach den 2 TG fuhren wir zu einer nahen Insel. Dort war gerade Paarungszeit der Schildkröten und es gabe viele dieser tollen Tiere zu sehen vom Boot aus. So hatte ich fast keine Zeit fürs auf dem Boot servierte, leckere Mittagessen. Danach gings wieder in Richtung Hafen....

Fazit: trotz Massentourismus (der als 0815 Tourist schwierig zu umgehen ist!)eine gute Erfahrung. Schönes Boot, super Epuipment, gutes Essen/Trinken, professionelle und nette Crew. Village Dive (www.villagedive.com.au) nennt sich neu jetzt übrigens ´Whaleshark n Dive´. Über das Ningaloo Reef möchte ich hier nicht viel sagen, denn ich habe zu wenig davon gesehen.

Ich werde noche einen Bericht zu der Basis ´Ningaloo Reef Dreamers´ verfassen, schaut euch doch den auch noch an - sehr aufschlussreich!

liebe Grüsse und gut Luft in Australien

Strand mit Schildröten
Strand mit Schildröten

Schildröte
Schildröte

    Bewertung : ( 5 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 3320
Village Dive, Exmouth
geschrieben am 18.03.2003 von Thorsten [PADI DM, 840 TG]

9 von 10 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 4 von 8 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Ich war im Feb./März 2003 bei Village Dive in Exmouth, Westaustralien, zum Tauchen. Exmouth befindet sich in Höhe des nördlichen Endes des Ningaloo-Riffs.

Die Basis ist auf dem Gelände eines großen Campingplatzes am Rande des kleinen Ortes Exmouth. Tauchausfahrten finden ausschliesslich mit dem gut ausgerüsteten, basiseigenen Boot statt. Im täglichen Wechsel werden die Muiron-Inseln (ca. 2 Bootsstunden nördlich) oder die nördlichen Ausläufer des Ningaloo-Riffs angefahren (Lighthouse Bay, ca. 70-90 min. Bootsfahrt).

Die Basis wird sehr professionell geführt, ist sauber, und man hält sich exakt an die PADI-Statuten. Letzteres wurde aber leider etwas übertrieben. Da PADI-OWD-Taucher nicht tiefer als 18m tauchen dürfen und immer OWDs bzw. andere Tauchanfänger auf dem basiseigenen Boot waren, wurden keine Tauchgebiete mit Tiefen >18m angefahren. Dies ist zwar korrekt, lässt aber bei erfahreneren Tauchern wenig Freude aufkommen, da viele interessante Tauchplätze an der Aussenseite des Ningaloo-Riffs tiefer liegen.

Mit die schönsten Tauchgänge habe ich am "Navy Pier" gemacht. Das Pier wurde vom US-amerikanischen Militär in den 1960er Jahren errichtet und stellt den Seezugang zur inzwischen vom austr. Militär betriebenen U-Boot-Kommunikationsanlage dar. Aus Sicherheitsgründen wurde jedoch nach dem 11. September 2001 der Zugang erschwert, d.h., nur noch eine Basis in Exmouth (Coral Cove) hat die Erlaubnis, dort unter Auflagen zu tauchen. Village Dive vermittelt aber Tauchgänge mit dieser Basis, so dass man hin und wieder auch von Village Dive abgeholt werden kann.

Leider war nicht nur die Tauchtiefe begrenzt, sondern auch die Tauchzeit auf 50 bis 60 min. In Anbetracht der doch recht teueren Tauchgänge (155 AUS $ für 2 Boots-TGs) war dies ein echtes Ärgernis. Aufgrund der i.d.R. flachen TGs hätten erfahrene Taucher mit niedrigem Luftverbrauch deutlich längere TGs machen können. Die Tauchplätze waren abwechslungsreich genug.

Positiv zu vermerken ist, dass man sich Mühe gegeben hat, möglichst viele verschiedene Tauchplätze anzufahren (sofern es das Wetter erlaubt hat).

Die Tauchplätze sind alle nicht schlecht (das Navy Pier ist sogar sehr gut), können jedoch meiner Meinung nach nicht mit dem Great Barrier Riff auf der Ostseite von Australien mithalten.

    Bewertung : ( 4 von 6 Flossen )

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