Vilu Reef, Süd Nilande Atoll, Sun Diving Geschrieben am 01.03.2012 von tumba [CMAS *, 68 TG]
Wir waren vom 14.2 bis 28.2. auf Vilu Reef und muß sagen, es war ein Glücksgriff, sich für diese Insel und diese Basis zu entscheiden. Die Tauchbasis wird sehr kompetent geführt, man fühlte sich immer willkommen und sicher aufgehoben. Auch der Spaß kam nicht zu kurz. Die Tauchplätze waren sehr variabel und jeder einzelne interessant. Da immer mehrere Guides mit an Bord waren, wurden die Gruppen entsprechend ihrem Niveau zusammen gestellt, so das es ein entspanntes tauchen war. Besonders gut fanden es wir, das die Tauchgebiete nie überfüllt waren, sondern wir immer das einzige Boot waren....also keinen Anhäufung von Flaschenfischen. Sicher...es gibt überall ein paar unverbesserliche Taucher, die eigentlich nicht ins Wasser dürften.
Diese Insel samt Basis können wir nur weiterempfehlen!
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Vilu Reef, Süd Nilande Atoll, Sun Diving Geschrieben am 27.01.2011 von Miramare [MD SSI, 265 TG]
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Wir waren vom 28.12.2010 bis 11.1.2011 auf Vilu reef und haben dort 33 TG gemacht.. Die Basis sun diving international wird freundlich und gut geführt. Morgens gibt es immer eine double tank Bootsausfahrt, nachmittags eine Bootsausfahrt mit 1 TG. Die Tauchplätze waren sehr unterschiedlich, von Wänden mit viel Strömung bis zu ruhigen, schön bewachsenen Thilas war alles dabei. Jeder einzelne Tauchplatz war es wert, dort gewesen zu sein! Die Korallen waren gesünder und bunter als an vielen Plätzen der Malediven, so z.B. im Lhaviani Atoll. Es gab massig Fische, oft Adlerrochen, machmal Mantas und Mobulas, sehr oft Haie. Auch das Hausriff lohnt ein paar TG, speziell bei den Einstiegen gibt es Überhänge mit Putzerstationen, in denen immer große Zackis und Süßlippen stehen. Die Tauchplätze werden nicht mit einem Dhoni, sondern mit einem schnellen Boot angefahren, sodaß auch weiter entfernt liegende Tauchplätze betaucht werden konnten. Der Service war hervorragend. Wenn wir an Bord kamen, war unser Equipment schon da und alles zusammengeschraubt, lediglich wer mit Nitrox taucht, hat nach dem Messen den Regler selbst angeschraubt. Nach dem Tauchen wurden Tee, Kaffe, Früchte und Kokosnüsse gereicht, beim Ganztagesausflug ein Mittagessen an Bord. Auch das Spülen der Ausrüstung wurde von den boys übernommen. Allerdings war ich dann doch überrascht zu sehen, dass sie unter Spülen ein komplettes Untertauchen des Tauchkisterls im Wasserbecken verstehen. Danach haben sie dann nur noch die Anzüge herausgenommen und aufgehängt. Entgegen der üblichen Regel, dass immer mit guide getaucht werden muss, durften wir ab dem 2. Tag allein tauchen, da wir die Erfahrendsten waren und die guides uns das Gruppentauchen mit Anfängern ersparen wollten. Das Leihequipment schien in gutem Zustand zu sein, genauer beurteilen kann ich es nicht, wir hatten unsere eigene Ausrüstung dabei. Es gibt 10 und 12 l Aluflaschen, nitrox ist gratis. Einen Kritikpunkt habe ich allerdings doch und deshalb gibt es nicht die volle Flossenzahl: es gab eine größere Zahl japanischer Taucher, die alle mit Handschuhen tauchten und alles angegrapscht haben, bei Strömung sich in den Korallen festgehalten haben, beim Fotographieren erbarmungslos alles um das Motiv herum zertrampelt haben. Ich habe die japanische Basisleiterin darauf angesprochen, aber sie hat verlegen und schnell das Thema fallengelassen, offensichtlich wollte sie diese Gäste nicht auf ihr Verhalten ansprechen. Für diese falsche Höflichkeit und den Wunsch, diese Kunden nicht zu frustrieren gibt es zwar einen Punktabzug, aber das Tauchen dort war für uns top! Es geht hier zwar nur um die Basenbeurteilung, aber dennoch ein kurzer Hinweis auf die Insel: Vilu ist wunderschön dicht bewachsen. Wir hatten einen Beachbungalow und waren damit sehr zufrieden. Ein Vermuthstropfen aber auch hier: sehr viele nichttauchende Damen sind Abends in Abendkleidung und highheels zum Essen erschienen. Ich bin selbst eine modebewußte Frau, aber ich trauere da doch der Lässigkeit früherer Maledivenurlaube nach.
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Vilu Reef, Süd Nilande Atoll, Sun Diving Geschrieben am 12.05.2010 von Marco [PADI RD, 133 TG]
Wir waren vom 24.04.-07.05.2010 auf Vilu Reef und haben in dieser Zeit 14 TG gemacht. 5x Bootstouren morgens 1x Bootstour nachmittags 3x Hausriff
Basis: Die Basis wurde von ca. 6 Personen betreut und es wird nur englisch gesprochen, also auch bei Einweisung & Breefings. Alle waren immer sehr nett und hilfsbereit. Da es nur eine kleine Sitzecke gibt die auch noch recht dunkel liegt finden sich an der Basis leider kaum mal Taucher ein. Morgens finden mit dem Boot 2 TG statt wärend es nachmittags nur 1 TG ist (mehr dazu bei Bootstouren). AI Gäste sind also pünktlich zum Mittagessen zurück. Es hängen immer Listen für die nächsten beiden Tage mit Angabe der Tauchplätze aus, wobei die Ziele manchmal auch erst am Vorabend festgelegt werden. Beschreibungen der TP gibt es in mehreren Sprachen, auch in deutsch ;-). Specials wie Night-Dive werden bereits ab einer Person durchgeführt wärend für Long-Distance Boot Trips mind. 6 Personen benötigt werden. In unseren 2 Urlaubswochen fanden keine Long-Distance statt da einfach nicht genug Taucher da waren. TG am Hausriff kann man wärend der Öffnungszeiten der Basis machen wann man will. Nitrox ist inkl. Leider war die Basis was die Tauchpakete angeht nicht all zu flexibel. Wir hätten gerne ein günstigeres Tauchpaket genommen, doch dass wir dann an zusammenhängen Tagen mit jeweils 2 TG hätten das abtauchen müssen war uns ein wenig zu stressig, wir wollten schließlich eine gesunde Mischung aus Erholung und Tauchen.
Check-In: Der Check-In verlief problemlos und schnell, natürlich auch weil wir eigene Ausrüstung dabei hatten. Wie üblich mussten wir Informationen zu unserem Gesundheitszustand angeben und die diversen Richtlinen unterzeichnen (Formular gab es in deutsch). Unser ärztliches Artest mussten wir nicht vorzeigen und Infos zu Dekokammern bzw. Dekokammer-Versicherung wie man es vielleicht aus Ägypten kennt gab es nicht. Unser Brevet wurde auch nicht einbehalten wie wir es schon bei einigen anderen TB erlebt haben.
Leihausrüstung: Zur Leihausrüstung können wir nicht so viel sagen da wir unsere eigene Ausrüstung komplett dabei hatten. Aber was wir gesehen haben war alles in allem schon OK. Die Shorties waren in gutem Zustand und erschienen uns nicht all zu alt. Die Jackets (ich meine überwiegend SeaQuest) sahen bis auf eine bräunliche Verfährbung des Materials ebenfalls gut aus und zeigten keine Beschädigungen. Da aber eh nicht viele Taucher da waren und davon auch noch einige nur in T-Shirt und Badehose getaucht sind ist das wenige was wir gesehen haben vielleicht auch nicht unbedingt aussagekräftig. Nach den Bootstouren wurde die Ausrüstung samt Körbe von den Guides/Bootscrew zur Reinigung komplett ins Wasser getaucht… naja… ein wenig wird’s wohl was bringen.
Eigene Ausrüstung: Jeder Taucher bekommt einen eigenen Korb für seine Ausrüstung. Dieser ist nummeriert und hat damit auch seinen festen Platz. Einen Bügel mit der gleichen Nr. gibt es dann auch für die Anzüge. Außerhalb der Öffnungszeiten der Basis wird der Equipmentraum abgeschlossen, also auch in der Mittagspause zwischen 13-15 Uhr.
Check-Dive: Der Check-Dive findet typischerweise in der Lagune (max. 6m) statt. Wir wurden aber gefragt ob wir diesen vielleicht auch am Hausriff machen wollen und dort haben wir diesen dann auch gemacht. Da es dort keinen Sandgrund sondern nur ein schnell abfallendes Riff gibt haben wir die 3 üblichen Übungen dann eben gut tariert durchgeführt.
Hausriff: TG am Hausriff sind wohl ab 25 TG generell unguided. Es gibt 3 Einstiege die mit Bojen (Nr.1,2,3) markiert sind wobei sich an Boje 2 auch ein Lifeguard-Point befindet. Der Transport der fertig zusammengebauten Ausrüstung erfolgt mit einem kleinen Wagen so dass man lediglich im Anzug zum Einstiegspunkt laufen muß. Das Hausriff liegt in einem Kanal (Vilu Reef / Einheimischen Insel), daher gibt es dort meistens wechselnde Strömung. Leider wird die Strömung von der Basis nicht selbst kontrolliert, man wird aufgefordert Richtung und Stärke selbst zu ermitteln um dann den Einstiegs- und Ausstiegspunkt festlegen zu können. Die Basis schaut hier lediglich auf die Hausriffliste wer dort wie zuletzt getaucht ist, diese Daten entsprechen meist aber nicht der aktuellen Strömung. Hier wäre ein regelmäßiger Check durch die Basis mit einer Empfehlung für Ein- und Ausstieg wünschenswert. Da durch den Kanal regelmäßig Delfine ziehen hat man vielleicht auch mal das Glück Delfine unter Wasser zu hören. Der Einstieg bei 1 und 2 bietet gleich einen schönen Überhang mit kleinen Höhlen, Fischschwärmen und Zackis. 2-3 TG am Hausriff reichen aber aus, mehr muß man dort nicht unbedingt machen.
Bootstouren: Abhängig von der Anzahl der Taucher sind immer 1 bis 2 Guids dabei. Die Anzahl der Taucher auf dem Boot lag zwischen 2-8 Tauchern wobei der Schnitt wärend unserer Urlaubszeit wohl um die 5 Taucher lag. Es waren also immer sehr kleine Gruppen so dass auf dem Boot genug Platz für alle war und kein Stress beim fertig machen entstand. Fast alle TG die wir vom Boot aus gemacht haben waren One Way Drift Dives. Es gab daher nur 2 Limits für das Ende eines TG, entweder nach 55 Min. oder beim erreichen von 50 Bar eines Tauchers. Danach wurde vom Riff weg ins Freiwasser getaucht, vom Guide die Boje gesetzt und dabei der Sicherheitsstop eingelegt. Da morgens um 9 Uhr abgelegt wird und man zwischen 12-12:30 Uhr wieder zurück ist bleibt zwischen den TG nicht viel Zeit für die OFP (ca. 30-45 Min). Daher kommen nicht Nitrox Taucher bei einigen TG durchaus mal nahe an die Nullzeitgrenze.
Boot + Bootcrew: Es gab 1 Boot mit 3 Mann Besatzung welches einen sehr guten und gepflegten Eindruck gemacht hat. Die Crew war immer sehr hilfsbereit und sehr nett da muß man ein großes Lob aussprechen. Die Flaschen waren sehr gut verstaut und damit gab es kein umherpurzeln. Die Ausrüstung war immer schon auf dem Boot und Jackets wie Regler bereits montiert bis wir dort ankamen. Da wir unsere Regler immer mitgenommen haben, haben wir diese dann selber montiert und natürlich blieb eh noch der Nitrox Check. Wärend man nach den TG mit ausziehen beschäftigt war wurde von der Crew bereits die Flasche gewechselt bzw. Jacket und Regler abmontiert. Nach den TG gab es immer eine Tasse Tee.
Check-Out: Das ging ruck zuck. Uns wurde nur die Liste mit unseren TG und dem Rechnungsbetrag vorgezeigt, das war´s. Die Rechnung wird am Ende des Urlaubs mit der Hotelrechnung bezahlt. Nach dem Blei wurde nicht gefragt, das haben wir dann halt guten gewissens dort hingelegt wo das andere Blei lag. Auf Nachfrage ob es auch T-Shirts von der Basis zu kaufen gibt haben wir dann sogar 2 T-Shirts geschenkt bekommen was uns sehr gefreut hat.
Wassertemperatur: 29 - 30°C
Fazit: Wir waren mit unseren Guides sehr zufrieden, die Bootscrew war super und wir hatten sehr schöne TG. Es gab nichts größeres zu bemängeln und so kann man die Basis auf alle Fälle weiterempfehlen.
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Vilu Reef, Süd Nilande Atoll, Sun Diving Geschrieben am 30.08.2008 von MSP-DIVER [PADI AOWD, 40 TG]
Wir haben unseren diesjährigen Urlaub (14.08. - 28.08.08) auf Vilu Reef verbracht. Zum Hotel gibt es eigentlich nicht viel zu sagen - es war einfach super!
Am Tag nach der Ankunft habe ich auch beim Einchecken an der Basis was schon mal super klappte. Alles wurde sofort gezeigt und bis ins kleinste Detail erklärt (Ablauf und Eintragen in die Liste). Am nächsten Morgen hatte ich dann gleich den CD in der Lagune. Nach den üblichen 3 Übungen war es dann ein einfacher und relativ flacher TG bei dem allerdings schon recht viel Fisch zu sehen war.
Die darauffolgenden TG´s habe ich fast alle am Hausriff gemacht. Ich habe mich diesmal gegen die Bootsfahrten entschieden da sie für mich persönlich einfach ein wenig zu früh starteten (liegt wohl auch zum grössten Teil daran dass man pünktlich zum Mittagessen zurücksein muss wegen den Leuten die AI gebucht haben). Ich habe mich jedesmal für 11.00 Uhr eingetragen und es hat jedesmal hervorragend geklappt. Ich hatte immer einen Guide für mich alleine - schon alleine deswegen habe ich mich super betreut und auch super sicher gefühlt. Die ersten 3 TG´s hatte ich zwar immer einen anderen Guide was sich danach allerdings geändert hat und ich immer Mohammed an meiner Seite hatte.
Zum Hausriff gibt es für mich eigentlich auch nicht viel zu sagen da ich noch nicht sehr viele TG´s geloggt habe und damit auch von allem was ich vor die Maske bekomme begeistert bin. Allerdings findet man hier auch schon so ziemlich alles was das Taucherherz begehrt. Viel Fisch und auch viele ´Kleinigkeiten´ wie Springkrebse und Nacktkiemern. Besonders toll fand ich die 3 Überhänge die wir betaucht haben - dort tummeln sich etliche Lobster (und die sind nicht gerade klein :)).
Das Gerödel wird an der Basis zusammengebaut und anschliessend zum Einstieg auf einem Handwagen transportiert (natürlich von einem Staffmitglied) so das der Taucher nur noch sein Jacket anziehen und den kurzen Weg zum Strand gehen muss bevor er sich ins Wasser gleiten lassen kann. Nach dem TG werden dann die Sachen wiederum mit dem Handwagen zur Basis transportiert. Alles total easy.
2x bin ich dann doch Nachmittags mit dem Boot rausgefahren. Es wären eigentlich 3 TG´s mit dem Boot gewesen - allerdings hat es da eine viertel Std. vor dem Treffpunkt derart zu schütten angefangen dass die Basisleitung nach einer halben Std Wartezeit die Ausfahrt gestrichen hat - was mir wiederrum sehr imponierte. An dieser Basis wird Sicherheit wirklich sehr gross geschrieben. Mir wurde zwar ein TG am Hausriff angeboten was ich dann allerdings auch nicht unbedingt wollte.
Wie mein Vorgänger bereits geschrieben hat waren nicht gerade viel Taucher auf der Insel und somit hatten die Angestellten auch sehr viel Zeit für jeden einzelnen. Nach ein paar Tagen war es dann mal wieder soweit. Ich bekam meine übliche Gehörgangsentzündung und damit 3 Tage Tauchverbot... sobald ich mich aber in der Nähe der Basis habe blicken lassen und auch gesehen wurde, wurde sofort nach meinem Befinden gefragt und es kam immer ein kurzer Smalltalk zustande. Deswegen kann man es gar nicht oft genug sagen dass man sich hier wirklich eingehend mit jedem Taucher beschäftigt.
Der Nachttauchgang (der hier wie ein normaler TG abgerechnet wird) hätte eigentlich auch mit einer Bootsfahrt stattfinden sollen - allerdings haben sich 2 Taucher kurzfristig ausgestrichen und somit waren nur noch 2 übrig. Der Nachttauchgang ist dann allerdings nicht ganz gestrichen worden sondern wurde kurzerhand ans Hausriff verlegt. Am Strand angekommen kam dann auch schon unser Taxi (der freundliche Mann von Vilu-Watch :)) und hat uns mit seinem kleinen Boot zum Einstieg 1 gefahren. Was folgte war ein ganz entspannter Nachtdrifttauchgang von Einstieg 1 nach 2.
Mein Vorgänger schrieb auch dass das ganze Gerödelaufs Boot gebracht und dort auch zusammengebaut wird. Genauso ist es auch auf dem Rückweg. Die Sachen werden von der Bootcrew auseinandergebaut und in den Kisten verstaut, zur Basis gebracht und gespült. Hier muss ich allerdings einen kleinen Kritikpunkt anbringen weil spülen kann man das glaube ich nciht gerade nennen. Die Kisten werden vollgepackt in eines der Spülbecken kurz eingetaucht und dann auch schon in den Trockenraum geschoben wo dann noch lediglich der Anzug aufgehängt wird. Wie gesagt ist dies aber auch das Einzigste was mir nicht so gefallen hat...
Rundum war es für mich ein perfekter Tauchurlaub und ich denke dass ich - falls ich mal wieder auf die Malediven komme - mich wieder für diese Insel und diese Tauchschule entscheiden werde. Aus diesem Grund vergebe ich auch 6 von 6 Flossen!
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Vilu Reef, Süd Nilande Atoll, Sun Diving Geschrieben am 14.08.2008 von macfsr [OWD, 42 TG]
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Wir waren von 19. Juli bis zum 2. August auf Vilu Reef und haben bei der Sun Diving School getaucht. Zu dieser Zeit waren sehr wenige Taucher auf der Insel und so waren die Boote relativ leer. Aber selbst mit zwei Tauchern wurde rausgefahren. Der Service war 1a ! Das komplette Tauchgerödel wurde auf das Boot gebracht zusammen gebaut, beim Anziehen war immer einer zur Hand. Man musste nur noch alleine ins Wasser springen. Nach dem Tauchen wurde alles zur Basis gebracht und gewaschen für den nächsten Tag fertig gemacht. Die Guides waren alle super. Viele Grüße an Yukikos Team, vor allem Mohamed und Rameez. Meine Tochter hat hier Ihren Bubble-Maker gemacht. Alle sind super Kinderlieb und machen alles mit, auch Fangen spielen ... Man konnte die Jungs immer Fragen, bekam immer eine nette und kompetente Antwort. Auf persönliche Wünsche wurde immer eingegangen. Vielleicht sollte sich eine anderer grosser Tauchanbieter auf den Maledieven mit dem Namen eines Kontinentes eine Scheibe davon abschneiden ... Werde sicherlich irgendwann einmal wieder mit Sun Diving tauchen ...
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Vilu Reef, Süd Nilande Atoll, Sun Diving Geschrieben am 24.01.2008 von Buko [Padi AOWD, 134 TG]
Ich war in der Zeit vom 01.01.2008 bis 15.01.2008 bei Sun Diving auf der Hotelinsel Vilu Reef Beach & Spa Resort eingecheckt. In dieser Zeit habe ich insgesamt 21 Tauchgänge geloggt. Zunächst zum Hotel bzw. zur Anlage: Die Insel ist eigentlich keine Taucherinsel, was sich auch dadurch zeigte, dass vielleicht 10% der Gäste auch bei der Tauchbasis einbuchten. Der Gr0ßteil der Gäste sinnte wohl eher nach Entspannung oder begnügte sich auch mit dem ´Beschnorcheln´ des Hausriffes. Dieses ist mit drei Einstiegen versehen und kann tags und nachts betaucht werden. Ich selber habe keinen Tauchgang am Hausriff gemacht, da ich mich auf dem Boot bestens aufgehoben fühlte.
Trotzdem lässt sich festhalten, dass selbst beim Schnorcheln hier Napoleons, Adlerrochen, Schildkröten, Muränen und unglaublich große Mengen Schwarmfisch beobachten lassen. Erfahrungsberichte anderer Gäste bestätigten, dass sich ein oder zwei Tauchgänge am Hausriff durchaus lohnen würden. Wie dem auch sei, ich habe die Schiffstauchgänge vorgezogen.
Um vom Schiff aus zu Tauchen hatte man die Wahl zwischen einem Two- Tank- Dive am Vormittag und einem One- Tank- Dive am Nachmittag. Ich selber habe den frühen Ausflug vorgezogen, da ich den Nachmittag frei haben wollte.
In der Regel fuhr das Schiff morgens um 9:00 Uhr ab und kehrte dann gegen 13:00 Uhr wieder auf die Insel zurück (pünktlich zum Mittagessen). Der jeweils erste Tauchgang war, natürlich in Abhängigkeit der jeweiligen Brevets, ein relativ tiefer und manchmal auch strömungsintensiver (25-30 Meter) und der zweite ein entsprechend eher flacher (10-20 Meter). Dazwischen lagen dann die Fahrt zum zweiten Tauchplatz verbunden mit einer Oberflächenpause von 50-60 Minuten.
Ich kann zusammenfassen, dass ich mich bei sämtlichen Tauchgängen sehr wohl gefühlt habe (mit Ausnahme zweier ´Rudeltauchgänge´ mit einer italienischen Tauchgruppe) und die Bootscrew wie auch die Diveguides immer gut drauf und zu zahlreichen Späßen aufgelegt waren.
Außer die malediventypischen ´Traumfische´ wie Walhei und Manta haben wir alles zu sehen bekommen, was das Taucherherz höher schlagen lässt:
Napoleons, Weißspitzenriffhaie, Adlerrochen, Schwarzpunktstechrochen, Babymantas, Steinfische, Skorpionsfische, Barrakudas, Thunfische, Delfine und Unmengen von Schnapper, Füsilier und Glasfischschwärmen. Dies gilt ausnahmslos für jeden Tauchgang, es ist kein Tauchtag vergangen, an dem wir nicht mindestens 5, meistens jedoch bis zu 15 Haie gesehen haben.
Zu den Preisen lässt sich sagen, dass ich als Vieltaucher in den Genuss des niedrigsten Preises gekommen bin, was heisst, dass pro Tauchgang $ 28 fällig waren zzgl $ 22 für die Bootsfahrt (also $ 11 pro Tauchgang). In Anbetracht des günstigen Dollarkurses schlug somit der Tauchngang umgerechnet mit etwa knapp 30 € zu Buche, was in meinen Augen für die Malediven schon günstig ist.
Als Gast der Tauchbasis wurden einem sämtliche Aufgaben an Bord und auch an der Basis abgenommen. So wurde das komplette Equipment seitens des Basispersonals nach jeder Tauchfahrt ausgewaschen (OK, selber macht man es wohl genauer bzw. nimmit sich mehr Zeit, aber als Service trotzdem zu beachten). Zudem musste man auf dem Boot im Endeffekt nur in sein schon fertig montiertes Jacket schlüpfen und schon konnte der Spaß beginnen. An Bord wurde nach Beendigung des ersten Tauchganges alles wieder demontiert und mit neuen Flaschen versehen. Super Service der Crew, das kannte ich so noch nicht von meinen bisherigen Maledivenaufenthalten.
Als Fazit lässt sich sagen, dass wir gerne wiederkommen, da es wirklich keinen Grund zur Kritik gab.
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Vilu Reef, Süd Nilande Atoll, Sun Diving Geschrieben am 09.10.2006 von Prisca [PADI AOWD; Resc, 78 TG]
Hey @ll!
Wir haben im August 2006 drei wundervolle Wochen auf Vilu Reef verbracht. Zur Insel selber kann ich vorangegangene Angaben nur bestätigen. Von den Kakerlaken bis zum guten Essen. Da dies unser 6. Urlaub auf den Malediven war muss ich allerdings dazu sagen dass wir noch nie eine Insel ohne Kakerlaken hatten, sehr wohl aber schlechteres Essen. ;-)
Ich möchte hier in meinem Bericht nur etwas näher auf die Tauchbasis eingehen:
Während sich unsere Logbücher einer eingehenden Überprüfung unterzogen, wurden wir sofort von einem aus dem Team wieder erkannt da wir vor 5(!) Jahren auf einer anderen Insel schon mal mit ihm getaucht sind. Check-Dives konnten entweder in der Lagune oder beim ersten Tauchgang absolviert werden. Je nachdem wie sicher sich die einzelnen Taucher fühlten. Es wurde immer darauf geachtet das die einzelnen Gruppen sehr klein gehalten wurden (2-3 Buddy-Teams). Natürlich gab es auch die Möglichkeit bei entsprechender Brevetierung als einzelnes Buddy-Team zu tauchen was wir allerdings nie in Anspruch genommen haben, da alle Dive Master und Instruktoren „ihre“ Tauchplätze bestens kannten und man im Alleingang möglicherweise einige Dinge nicht zu sehen bekam.
Bei 38 absolvierten Tauchgängen (pro Person) haben wir auch verschiedene Situation erlebt, wie zum Beispiel ein Taucher mit aufkommender Panik, defekter Ausrüstung (die private, nicht die der Basis), vergessene Tauchcomputer und ähnliches. Alle Situationen wurden von den Dive-Mastern/Instruktoren souverän, kompetent und mit Ruhe gemeistert.
Alles in allem war das Tauchen mit dem Vilu reef Dive-Team eine Mischung aus äusserts kurzweiligen Dhoni-Fahrten und gut geführten Tauchgängen.
Somit bleibt mir eigentlich nur, denen, die vorhaben ihren Urlaub auf Vilu reef zu verbringen, einen genauso schönen Aufenthalt zu wünschen wie wir ihn hatten. Dem Dive-Team kann ich nur sagen: bleibt wie ihr seid und macht weiter so!!!!
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Vilu Reef, Süd Nilande Atoll, Sun Diving Geschrieben am 08.10.2006 von Gina [AOWD, 58 TG]
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Hey Divers! War vom 23.05.-07.06.2006 auf Vilu Reef und habe dort einen traumhaften Urlaub verbracht. Die Insel ist sehr zu empfehlen, natürlich auch die Tauchbasis. Zur Ausstattung und was man an Ausbildung hier bekommt, haben meine ´Vorschreiber´ schon alles berichtet. Das Team ist sehr freundlich und hilfsbereit. Sprachprobleme dürfte es auch keine geben, von ´einheimisch´ über japanisch, englisch, deutsch, holländisch etc. haben die Jungs und Mädels alles drauf. Es hat sehr viel Spaß gemacht mit dem Team tauchen zu gehen. Die Tauchplätze werden mit dem Dhoni angefahren, morgens 2 Tauchgänge, nachmittags 1 Tauchgang und evtl. Nachttauchen, wenn sich genügend Taucher dafür eintragen. Bis auf Mantas und den Walhai haben wir alles mögliche gesehn, was die Malediven zu bieten haben, wirklich tolle Tauchgänge, jeder für sich einmalig. Getaucht wird immer in kleinen Gruppen mit jeweils einem Guide/Tauchlehrer. Egal bei wem von den Guides/Tauchlehrern ich in der Gruppe war, es hat mir immer Spaß gemacht und ich habe mich immer sicher und gut aufgehoben gefühlt, vom Briefing bis zum Auftauchen alles bestens! Allen die Ihren Urlaub auf Vilu Reef verbringen möchten schon jetzt viel Spaß und Ihr werdet nicht enttäuscht sein!
Gina
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Vilu Reef, Süd Nilande Atoll, Sun Diving Geschrieben am 17.08.2006 von Martin R.
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Wir waren im Juli und August 2006 für drei Wochen auf Vilu Reef. Es war unsere sechste Malediveninsel im 15 Jahren. Die Insel ist sehr schön, Personal überdurchschnittlich freundlich, Bungis sehr geschmackvoll. Nachteil der Landbungis: Kakerlaken in den Zimmer nachts aufgrund der Palmwedeldeckung der Dächer!!! Die meisten Gäste hatten öfter nachts Besuch im Bett... Wellenbrecher und der Blick auf die bewohnte und häßliche (man schaut auf Container u.ä.) Nachbarinsel von einigen Bungis trüben den Blick. Zum Tauchen im Sommer im Südnilandhe-Atoll: Im Sommer ist für Großfisch ja eher die Westseite der Atolle zu empfehlen, Vilu Reef liegt auf der Ostseite, das machte aber nichts. Die Basis fährt bei Haihunger ganztags zur Westseite. Ich war sehr erstaunt, als ich mich auf den Touren eintragen sollte und die Ziele waren nicht angegeben. Auf Nachfragen wurde mir gesagt, daß sie die Ziele erst kurz vor der Abfahrt bestimmen und darauf achten würden, wer von den Gästen bereits wo war...Hm. Ich gab der Leiterin Yukiko eine Liste mit ca. 15 Spots, die ich gerne betauchen wollte (die Basis fährt knapp 30 Spots an). Und ichmuß hoch anerkennen,sie haben die Plätze im Vorfeld mit mir besprochen und tatsächlich erfolgreich versucht, alle meine Wünschen zu erfüllen. Am Ende standen die Plätze dann auch einen Tag vorher auf den Tafeln. Super netter Service!!! Nach drei Wochen fehltenm bei 17 Tg ein Spot meiner Wunschliste. Es gab kaum Taucher auf der Insel, dafür für viele Italiener die nicht mal schnorcheln und eigentlich nur ein Solarium bräuchten. Ein Viertel der Gäste waren rücksichtsvolle Japaner, von denen einige tauchen. Ich hatte kaum Strömungen bei den Tauchgängen. Die Guides waren extrem vorsichtig, sprachen immer wieder von der strong current die gerade am Spot wäre....??? Tja, als einmal etwas Strömung war wurde der der geplante Channel-Dive am Außenriff auf einen langweiligen Leetauchgang umgeändert mit Hinweis auf einige unerfahrene Taucher (was zugegebenenmaßen auch stimmte). Für mich schade. Es gibt ein paar tolle Plätze: Thibisa Far Garden bei Strömung und der Top-Platz an der Ostseite (Huludheli?). Dort war ich in diversen Schwärmen von Adlerrochen (5- 30 Rochen auf einmal), White Tips, Graue und Ammenhaie, riesige Schwärme von den bekannt neugierigen Fledermausfischen. Ansonsten weniger Großfisch als Ari o.ä. Zwei Boots-TG tgl. Morgens immer zwei Dives mit einer Stunde Oberflächenpause und nachmittags ein TG. Besonders morgens ist Nitrox deshalb sehr zu empfehlen!!! Kollege Rudi geriet in Deko-Bereiche und sein Computersperrte ihn hartnäckig für 48 Stunden. Eigen ist die Zeitregel: Auftauchen zum safety-stop nach 50 Minuten! Auch eigenwar die Tatsache, daß man immer mit Guide tauchen sollte, also z.B. zwei Buddy-Teams wurden einem Guide zugeordnet unabhängig der Taucherfahrung. Die anderen Plätze sind schön, viele Korallen (nach dem Tsuanmi an einigen Plätzen Sand auf den Korallen!). Die Atmosphäre der Schule war wirklich freundlich, entspannt, hilfsbereit, nett. Dafür 5 Sterne. Was Check-Dives und so betrifft wird das laissez-faire deutschen Din-Regeln sicher nicht entsprechen. Ich bin erwachsen und weiß, was ich kann und was nicht. Ich fand es auch angenehm, den Check-Dive nicht in einer langweiligen Lagune machen und evtl. bezahlen zu müssen, sondern einfach beim Runtergehen während des ersten Boots-TG. Und wen ich miterlebe, daß Instructoren, die auch als solche arbeiten, mit weit über 1000 TG`s einigen Basisleitern zeigen müssen, ob sie ine Maske ausblasen können, dann empfinde ich das als narzißtische Kränkung und Profilneurose für die deutsche TL besonders empfänglich zu seien scheinen. (Um Mißverständnissen vorzubeugen, ich bin kein Instructor und habe auch keine 1000er geloggt). Zu meiner Zeit gab es drei maledivische TL, eine Holländerin und zwei Japaner (nette Truppe, die Chemie stimmte). Es gab viel Spaß auf den Booten, wir haben viel gelacht, uns alle kennenlernt...weiter so! Das Hausriff ist seit El-Nino überwiegend farblos. Ich bin am Hausriff nicht getaucht. Beim Schnorcheln bin ich ein paar Mal runter gegangen, dann sah ich auch Farben. Aber beim Schnorcheln an der OF, Fehlanzeige. dafür die übliche Maledivenfischvielfalt. Keine Haie am Hausriff aber sonst sehr viel: Schildkröten, Mobilas, 5 Mal in drei Wochen zogen Delphine am HR vorbei, ein Skorpionfisch, Riesendrücker usw. Herausragend war für mich die freundliche Entspanntheit und der Service der Tauchschule. Hier war es echt schön. ach, ja, das essen war sehr lecker, und das Spa hat einige gute Masseure/innen (eine war zu ängstlich und eine leider etwas hart) aber sonst ***
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Vilu Reef, Süd Nilande Atoll, Sun Diving Geschrieben am 25.06.2006 von Gerald Hochkamer [TL 1 CMAS/VDST, 550 TG]
Wir waren vom 09.06.06 bis zum 23.06.06 auf Vilu Reef, einer traumhaften kleinen Barfuß-Insel. Die Insel ist für einen romantischen Urlaub zu zweit (wir waren auf Hochzeitsreise) bestens geeignet. Eine Hotelbewertung findet Ihr unter holidaycheck.de
Zur Tauchbasis: Die Basis ist gut ausgestattet, die Ausrüstung ist ziemlich neu und in gutem Zustand. Es ist alles da, was man braucht, außer gescheiten Tauchanzügen. Es können vor Ort nur Shortys in 3mm geliehen werden, nach 50min Tauchzeit hatten alle blaue Lippen und waren durchgefroren. Da wir komplett eigne Ausrüstung hatten, für uns zum Glück kein Problem. Die Basis macht einen ordentlichen und aufgeräumten Eindruck, es ist auch alles noch relativ neu, da nach dem Tsunami alles renoviert wurde. Getaucht wird mit 12-Liter Alu-Flaschen, NITROX ist gegen 2$ Aufpreis zu haben (N 32). Die Flaschen haben DIN-Anschlüsse, INT-Adapter sind vorhanden. Ausgebildet wird nach PADI-Standard, CMAS-Brevets werden anerkannt. Während unseres Aufenthaltes war die einzige deutsch sprechende Tauchleherin Miriam gerade auf Urlaub, ebenso der Basisleiter. Wer kein Englisch kann, ist ziemlich aufgeschmissen. Das fehlen des Basisleiters hat sich leider negativ bemerkbar gemacht, es herschte eine ziemlich Lässigkeit vor. Beim Einchekcen interessierte sich niemand für unsere Tauchtauglichkeit oder unsere Brevets oder Logbücher. Diese wurden komentarlos ohne Einsichtnahme wieder zurückgegeben. Das kann es nicht sein! Auf einen Check-Dive wurde bei uns verzichtet, angeblich soll er aber Standard sein.
Alle sind sehr freundlich und nett, jedoch nicht gerade sehr fleisig oder besonders kompetent. Einzig die stellv. Basisleiterin, die Japerin Yokiku machte hier eine löbliche Ausnahme. Als besonderen Service braucht man sicht nicht um seine Ausrüstung zu kümmern, diese wird an Bord getragen, dort aufgebaut, wieder abgebaut, zurück in die Basis gebracht und dort gewaschen und verstaut. Doch VORSICHT! Dies wird von der Boots-Crew erledigt, und die haben eine eigene Auffassung von Ausrüstungspflege. Für alle Ausrüstungen stehen geternnte Wasserbecken zur Verfügung (für Automaten und Kameras, für Jacktes und ABC sowie für Neopren). Sobald die Gäste außer Sichtweite sind, werden die Boxen mit der kompletten Ausrüstung einmal schnell in das erste Becken getaucht und danach einfach in die Regale geschoben! Wer keinen wasserfesten Verschluß der ersten Stufe hat (MARES!!) wird Wasser in der ersten Stufe finden, Außerdem einen netten Geschmack von Neopren-Füßlingen im Mündstück. Guter Rat: Alles selber auf- nd abbauen und vor allem selber waschen, ist besser so.
Die Tauchplätze: Das Hausriff kann von 3 Einstiegsstellen vom Strand aus einfach betaucht werden. Es handelt sich um einew Steilwand, die zum Kanal hin sehr tief abfällt. Da die Insel und das Hausriff an einem Außenriff und im Kanal liegen, herscht zum Teil sehr starke Stömung. Es ist also nur bedingt Anfängertauglich. Dafür kann man aber schon fast alles an Fischen sehhen, was die Malediven so hergeben. Selbst Haie und Delphine haben wir dort gesehen. Der Korallenbewuchs ist leider auch hier stark beschädigt worden, erholt sich aber langsam. Die Strömung ist auch zum schorcheln zeitweise zu gefährlich. Es sind dort schon Schnorchler von der Strömung erfaßt und ins offene Meer abgetrieben worden, sie wurden nie wieder gefunden! Seitdem gibt eine Lifeguard, die mit einem kleinen Schlauchboot tagsüber aufpaßt. Außerdem gibt es eindeutige Hinweise und Regeln, wo geschnorchelt werden darf und wo nicht, leider halten sich nicht alle daran. Dies gilt insbesondere für die reichlich vorhandenen Japaner und Italiner und auch für die Tauchgänge. Entweder sprechen die alle keine Englisch oder wollen die in den Briefings angesprochenen Tiefen- und Zeitgrenzen sowie die Buddy-Team-Einteilungen einfach nicht verstehen.
Alle anderen Tauchplätze werden mit dem Dhoni angefahren, Fahrzeit zwischen 20 und 60min. Die Schwierigkeitsgrade reichen von leicht bis Profi, Strömung ist fast immer angesagt. Wir haben fast alles gesehen, was die Malediven so hergeben (außer Mantas und Walhaien, dafür war die falsche Jahreszeit). Aber Haie, Schildkröten, Napoleons, Oktupusse, Adlerrochen und viele, viele kleine bunte Fische. Alles ganz nett, aber ein echter Top-Spot ist nicht dabei. Die Kosten sind unverschämt hoch. Wer mit eigener kompletter Ausrüstung taucht, wird mit 39$ pro TG zur Kasse gebeten, die Bootsfahrt wird seperat berchnet. Vormittags mit 20$ und am Nachmittag mit 13$ je Fahrt und Person. Und auf alles kommt zum Schluß eine Service-Gebühr von 10%! Leihbeühren für Ausrüstung selbstverständlich extra, eine Lampe z.B. für 10$ je TG.
Fazit: Freundlich, sauber und nett aber insgsamt doch ziemlich fehlende Tauchkompetenz. Der fehlende Check und die völlige Ignorierung der Tauchtauglichkeit entsprechen nicht den internationalen Standards, sicher auch nicht bei PADI. Die Guides waren waren relativ unerfahren und mit den teilweise chaotischen Japnern einfach überfordert. Die Tauchplätze sind nett, aber keine echten Höhepunkte. Es gibt auf den Maldediven deutlich bessere Spots. Das Preis-Leistungs-Verhältnis paßt nicht. Auf Vilu Reef kann man schönen Urlaub machen und auch dort tauchen. Für anspruchsvolles Tauchen oder einen reinen Tauchurluab sollte man aber eine andere Insel wählen.
Bewertung :
( 3 von 6 Flossen )
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