Volcano Diving Center, Santorini Geschrieben am 06.08.2006 von Eirini Steiner [PADI MASDT, ? TG]
Mitte Juli 2006 war ich mit diversen Tauchzentren auf der griechischen Insel Santorini tauchen. Eines dieser Tauchzentren war auch das Santorini Diving Center bei Kamari Beach. Das Volcano Diving Center ist ein kleines, nettes Tauchzentrum mit gut gewartetem Tauchmaterial und ist ein netter Familienbertieb. Zum Vorteil der Tauchgäste ist, dass eigentlich alle die dort arbeiten auch mindestens etwas Englisch sprechen. Die Vorbereitungen zum Tauchgang gingen reibungslos über die Bühne. Für die persönlichen Sachen, die ich im Zentrum hinterlassen wollte gab es auch Schliessfächer. Als alles Material organisiert und überprüft war, ging es auch ins Boot, dass schon am Stand auf uns wartete. Der erste Tauchausflug ging zu einem gut erhaltenen Wrack auf ca. 30 Meter tief. Vor dem Tauchgang fand auch ein Briefing statt und Buddygruppen wurden eingeteilt. Bevor jeder Tauchgast ins Wasser ging, machten die Instructoren, die dann gerade als Tauchguides dabei waren, auch bei jedem den Buddy-Check bevor der einzelne ins Wasser gelassen wurde. Dann wurde abgetaucht. Ein Instruktor tauchte vor der ganzen Tauchgruppe und ein Instruktor schliess sich ans Ende der Tauchgruppe an. Auch als ein Tauchgast seine einte Tauchflosse verlohr und deswegen fast in Panik geriet, wurde der Instruktor der am Schluss tauchte, sehr schnell aufmerksam und eilte zur Hilfe, so dass er dann mit dem Gast langsam aufstieg und sich dem Tauchgast an der Oberfläche widmen konnte. Während des Tauchganges wurden wir Tauchgäste auch nach unserem Luftbestand gefragt. Was ich auch gut fand. Ein sehr gut erhaltenes Wrack fanden wir vor und für die Region üblichen Mittelmeerfische und sonstiges Unterwasserleben. Da ich das Tauchen im griechischen Mittelmeer etwas kenne, wusste ich auch was ich alles an Unterwasserlebewesen sehr wahrscheinlich zu sehen bekommen würde. Sicherlich nicht vergleichbar mit dem Unterwasserleben vom Roten Meer zum Beispiel, doch ist das Mittelmeer für das was es ist hald doch einfach wirklich einmalig. Nachdem wir den Tauchgang beendet hatten und die Tauchgäste, wie auch das Tauchequipment auf den Booten verstaut war, ging es weiter. Wir verbrachten unsere Oberflächenpause an Land bei einer einsamen Bucht. Während dieser Zeit kamen auch die zwei Schnuppertaucher zum Zug und durften in seichtem Wasser ihren ersten kleinen Tauchgang vollbringen. Nachher ging es mit den Booten weiter zum nächsten Tauchplatz. Zuerst Briefing über den Tauchplatz, Sicherheits-Check der Crew vor dem Abtauchen und dann wurden die Taucher ins Wasser gelassen. Es wurde ein sehr schöner Tauchgang. Wunderbare, abwechslungsreiche Unterwasserlandschaft mit vielen diversen Mittelmeerfischen. Genauer gesagt war es eine abfallende Wand mit Treppenähnlichen Formationen. Es ist doch sehr imposant wie unterschiedlich das Mittelmeer von der Landschaft und dem Unterwasserleben her sein kann. Auch bei diesem Tauchgang achtete der Tauchguide immer wieder, dass die ganze Gruppe zusammenblieb und fragte auch in regelmässigen Abständen nach dem Luftbestand des einzelnen Tauchgastes. Zwischendurch machten uns die Tauchguides auf diverses im Wasser aufmerksam, wie auch einmal auf eine Muräne, die sich hinter Felsen zu verstecken versuchte. Auch die Rückfahrt auf dem Boot ging trotz Wind und Wellen recht gut. Zurück bei Kamari Beach wurde die Ausrüstung auch gewaschen und versorgt. Für diejenigen, die einen Logbucheintrag wollten bekamen den Eitrag und wir wurden sehr nett verabschiedet. Ich hätte es zum Vorteil gefunden, wenn das Tauchzentrum auch so etwas wie eine Dusche, auch wenn diese unter freiem Himmel und mit kalten Wasser gewesen wäre, und ein naheliegendes WC, gehabt hätte. Wer vor dem Tauchgang aufs WC gehen wollte musste das WC in der benachbarten Bar aufsuchen, was ich eher mühsam fand. Ich bin auch dort einfach zum Tauchen hingegangen, doch fand ich die Crew, auch wenn sie freundlich und nett waren, doch wirklich fast etwas zu unpersönlich. Dies besonders da es nicht ein riesen Tauchzentrum war. Nicht, dass ich unbedingt gerade grosse Freundschaften dort hätte schliessen müssen. Aber alles in allem doch ein sehr schöner Tag und zwei schöne Tauchgänge.
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Volcano Diving Center, Santorini Geschrieben am 20.06.2004 von Claudia [PADI OWD, 13 TG]
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Ich kann dem Bericht von Dieter zustimmen. Auch wir waren (im Juni 2004) bei Volcano Diving auf Santorini, jedoch nur einen Tag / 2 Tauchgänge.
Derzeit ist neben den beiden griechischen Eigentümern (Vater + Sohn) noch ein Australier, Sean, in der Tauchbasis beschäftigt, was die Kommunikation erheblich erleichtert. Zunächst hatten wir einen ordentlichen Eindruck von der Basis, bevor man Tauchen darf, mussten die Brevets vorgezeigt werden, dabei machte die Basis einen gepflegten Eindruck. Alles ist jedoch recht klein, die Ausrüstung wird auf der Gasse vor dem ´Geschäft´ hergerichtet. Zwei Tauchgänge haben uns (incl. Leihausrüstung) 80 € pro Person gekostet, war jedoch absolute Nebensaison.
Beim Tauchgang waren wir zu viert, mit Guide Marcos, dem Sohn. Auch wir tauchten in der Caldera des Vulkans, die Meeresfauna ist recht spärlich, das eher faszinierende ist das Tauchen an der abfallenden Wand im Vulkankrater. Vor dem ersten Tauchgang wurden wir jeweils nach unserer Taucherfahrung befragt, es gab ein kurzes Briefing und nach Anlegen der Ausrüstung gings hinab. Der Tauchguide schwamm voraus, machte jedoch kaum auf besonders sehenswerte Dinge aufmerksam, so es diese gab. Dennoch erkundigte er sich regelmäßig nach unseren Luftreserven und ob sonst alles okay ist.
Während der Oberflächenpause, die wir an einem kleinen ´Privat´strand verbrachten, blieb der Guide auf dem Boot und sonnte sich dort, wir zahlende Taucher blieben unter uns.
Der zweite Tauchgang ging zunächst unter Überhängen durch und dann durch eine Höhle (Indians´ Cave), deren Eingang sich auf ca 13 m Tiefe befindet, der Ausgang ca. einen 1/2 m unter der Oberfläche. Obwohl ich als OWD dies noch nicht hätte machen dürfen (am Vortag, als wir uns nach den Tauchzielen erkundigten, wurde dies einerseits nicht explizit erwähnt, andererseits zu diesem Zeitpunkt nicht nach unserer Brevetierung gefragt), wurde mir eine Lampe in die Hand gedrückt und ab gings. Auch während des Tauchgangs konnte ich nicht feststellen, dass der Guide sich angesichts meiner noch nicht so umfangreichen Erfahrung intensiver um mich kümmerte. (Für mich war es der zweite Höhlentauchgang, daher nicht so absolut neu und ungewiss, den ersten habe ich jedoch an der Hand eines sehr erfahrenen Tauchlehrers durchgeführt, der mich nicht einmal losgelassen hatte.)
Die Bootsfahrten waren in der Tat fast abenteuerlich, angesichts der Wellen und der Größe des Bootes. Eine Mittaucherin war nicht so sehr von der hohen Geschwindigkeit bei den Wellen angetan.
Insgesamt hatte ich es mit meinem Freund (und Buddy, AOWD seit 1999) genossen und mich auch wohl gefühlt, dennoch würde ich die Tauchbasis guten Gewissens nur erfahreneren Tauchern empfehlen, da die Betreuung leider etwas unpersönlich ist.
(Nach Santorini waren wir noch auf Mykonos tauchen, super Tauchbasis - Dive Paradise am Paradise Beach - die anderen Tauchern, die noch nach Santorini wollten, eine Tauchbasis am Perissa Beach empfohlen haben, sogar mit 10% - Gutschein, da diese in einer Art Ringvereinigung zu sein scheinen, mit noch weiteren Basen auch auf Paros u.a. Inseln. Fragen lohnt sich!)
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Volcano Diving Center, Santorini Geschrieben am 24.10.2003 von Dieter [PADI MSD, 156 TG]
7 von 7 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 2 von 2 Usern stimmten diesem Bericht zu.
Kurzfristig buchten wir einen Last –Minute Urlaub ( September) auf
Santorin, Kykladen. Da ich auch tauchen wollte versuchte ich
Info´s von
dort über Basen zu bekommen was nicht einfach ist. Es gibt dort
mehrere Tauchschulen aber eine wurde mir nur empfohlen Volcano Dive in
Kamari Strand.
Nach kurzem Flug von Frankfurt sowie 15 Min zum Hotel waren wir in
Kamari Strand. Über die Reiseleitung erfuhren wir wo die
Tauchschule war. Sie ist direkt am Strand gelegen und wird von einer
griechischen Familie geleitet. Vater griechischer Tauchlehrer ,der Sohn
Padi Tauchlehrer für Open Water.
Die Tauchschule
Nach kurzem Gespräch ein Tauchgang € 66 handelte ich sechs
Tauchgänge für je € 33 raus bei eigener Ausrüstung.
Für Mietausrüstung habe ich keinerlei Preislisten gesehen (
handeln) . Die Tauchschule hat 12 Liter Stahlflaschen, Tauchanzüge
sowie Lungenautomaten alles vorhanden . Der Kompressor machte einen
guten Eindruck (kein Prüfzeugnis gefunden),nach Fragen wurde sogar
medizinischer Sauerstoff zu Tage gefördert. Der Sohn spricht nur
englisch der Vater nur griechisch.
Karte Santorin
Getaucht wird nur in der Kaldera siehe Karte und zwei
Tauchstellen Kamari Strand. Mit der Ausrüstung wird robust
um gegangen eigene ratsam. Buddy check was ist das ? Man bekommt die
Flasche in die Hand und dann geht es mit dem Schlauchboot 200 PS
ab zum Tauchplatz.
Das Tauchboot
Getaucht wird etwa 30-35 Min. in Gruppen ca.4-8 Taucher. Man sollt
tauchen können dort den der Tauchlehrer geht auch mit
Anfängern schon mal 30 m runter.
Die Sicht ist überall sehr gut unter Wasser , wenig Fisch viel
Lava Gestein. In der Kaldera ( ehemals Krater ) kann man mehr
Fische sehen dort ist Fangverbot, und als Highlight wird eine
Unterwasserhöhle betaucht bei geringem Seegang. Uns war es nicht
vergönnt, aber die Fahrt dort hin war ein Erlebnis Wind 5-6
Wellen 1,5 m es wurde manchen schlecht dabei.
Es ist schon ein Erlebnis mit der Tauchschule, der Bootsmotor ging
defekt und auch der Pickup der uns manchmal auf dem Ladeboard
transportierte gab den Geist auf..
Als Fazit es gibt bessere und billigere Tauchgebiete ( Cappochino € 3-4
) aber man muß es mal erlebt haben.
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