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Basen/Shops Portugal

Wahoo-Diving, Santa Maria, Azoren

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 Datenbank - Basen/Shops - Portugal - 49 Berichte zu diesem Eintrag!

          

Datenbankeintrag 46399
Wahoo-Diving, Santa Maria, Azoren
geschrieben am 06.10.2008 von hagenu [200 TG] 

3 von 3 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 3 von 4 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Hallo miteinander,
ich war mit einem Freund, Anfang September, bei Robert auf Santa Maria zum Tauchen, die 14tage waren vollkommen gelungen.
Wir hatten uns die Azoren ausgesucht, weil wir etwas anderes als Badewannentauchen erleben wollten, unter diesen Gesichtspunkten sind wir bei den Wahoo-Divers gelandet und wurden nicht enttäuscht. Wir wurden von Anfang bis Ende unserer Reise von Robert gut beraten, dies ging von der Auswahl der Unterkunft im Vorfeld über Restauranttipps, Mietwagen, usw..
Von der Freundlichkeit der Minderlein`s und der Inselbewohner waren wir begeistert.
Die Tauchplätze ließen nichts zu wünschen übrig, doch eins - den Walhai haben wir wieder nicht gesehen, dafür aber Mobula ohne Ende, selbst ohne Fische wären die Unterwasserlandschaften einen Tg wert. Das Tauchboot von Robert ist völlig ausreichend, wir waren während der Ausfahrten mit 6-12 Personen an Bord, bei 12 Personen muss man sich etwas besser organisieren aber ansonsten war für jeden genug Bewegungsraum vorhanden.
Während unseres Urlaubes hat sich eine Gruppe von 8 Personen gebildet die sich auch in der Freizeit
getroffen hat, ob zum Kaffee oder zum Essen, diese Truppe war eine absolute Bereicherung, so dass wir sagen können, wir haben in den 14tagen das Tauchen gelebt, was man von Robert für 365tage im Jahr sagen kann.
Eines muss ich noch loswerden, ich kann nicht verstehen, wie man sich über Flaschen an Bord bringen, aufregen kann - jeder ist für seine Ausrüstung selbst verantwortlich und wenn man sich im Vorfeld über die Gegebenheiten des Tauchreviers und der Bedingungen nicht ausreichend informiert, kann man dies nicht der Tauchbasis anlasten, nach dem Motto, wenn der Hund nicht schwimmen kann ist das Wasser schuld.
Mein Fazit lautet - Wahoo immer wieder

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Datenbankeintrag 46373
Wahoo-Diving, Santa Maria, Azoren
geschrieben am 05.10.2008 von Christian + Michaela [CMAS***, 800 TG] 

3 von 3 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 3 von 4 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Wir waren im Juni 2008 das erste Mal bei Petra und Robert Minderlein auf Santa Maria. Die Tauchbasis hatten wir nach längerer Suche im Taucher.Net ausgesucht, weil die Berichte zu Wahoo-diving und die Homepage gute Tauchplätze und spannende Tauchgänge für Taucher versprachen, die das Meer lieben und sich nicht zu schade sind, auch mit anzupacken.

Wir wurden nicht enttäuscht !

Die Vorbereitung der Tauchausfahrten mit zu Wasser bringen und Beladen des Bootes durch alle Taucher ging problemlos.
An den verschiedenen Tauchplätzen, deren Erreichen je nach Wind und Wellen auch schon mal einige Zeit in Anspruch nehmen konnte, wurde nach einem ausführlichen Briefing durch Robert in selbständigen Buddyteams getaucht. Wer wollte, konnte sich in Robert´s Kielwasser hängen. Die Tauchgänge selbst waren hervorragend (Mobulas, Dephin-Schulen, Mola-Mola, Hammerhai, liebebedürftiger Schuffel-Zacki, ...), aber diese Eindrücke kann man schwer beschreiben - die muß man selbst erleben !
Zurück im Hafen wurde von allen Tauchern die morgendliche Beladeprozedur in umgekehrter Reihenfolge ebenso problemlos durchgeführt.

Bei den Ausfahrten spürte man sehr schnell Robert´s große Erfahrung über alles Maritime. Er war immer auf der Suche nach eindrucksvollen Begegnungen mit der atlantischen Tierwelt.

Hier möchte ich noch zwei Dinge erwähnen, die wir vorher noch nirgendwo auf der Welt erlebt hatten:

1. Eine Tauchbasis in den Bergen.
Aber da man sich auf Santa Maria mitten im Atlantik befindet, kann man so morgens abhängig vom Wetter entscheiden, auf welcher Seite der Insel man tauchen geht.

2. Einen vorgefüllten Kühlschrank und frisches Brot im Ferienhaus.
Obwohl wir ´nur Gäste´ (und keine alten Bekannten der Familie Minderlein) waren, war der Kühlschrank mit dem Notwendigsten für das erste Frühstück bestückt.


Abschließend möchten wir uns bei Petra und Robert für einen rundum gelungenen Tauchurlaub bedanken.

Wir kommen sehr gerne wieder !

Michaela und Christian

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 46230
Wahoo-Diving, Santa Maria, Azoren
geschrieben am 29.09.2008 von Manie [AOWD, 130 TG]

3 von 4 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 3 von 5 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Jetzt sind wir (TL 750 TG + AOWD 130 TG) seit 2 Wochen schon (leider) wieder zurück von den Azoren, Santa Maria, erinnern uns aber täglich gerne wieder an diesen Urlaub (30.08.-13.09.2008). Also fast exakt zum gleichen Zeitpunkt wie einige der Taucher, deren Berichte kürzlich erschienen sind, unsere Erfahrungen entsprechen aber nicht den beschriebenen.
Schon bei der Buchung im März und der Vorbereitung, dh. Lesen der Berichte etc. war uns klar, dass dies nicht der übliche Ägypten- oder Maledivenurlaub wird, sondern es sah schon eher nach Abenteuer aus. Und so war es dann auch, und zwar im äusserst positiven Sinne.
Die Insel Santa Maria selbst ist wunderschön und bietet landschaftlich sehr viel. Allein dies wäre ein Grund, wieder hinzufahren. Innerhalb weniger Kilometer hat man das Gefühl, man durchquert verschiedene Klimazonen, von klarem Sonnenschein und Hitze bis zu Nebel in den „Bergen“ kann man alles innerhalb kürzester Zeit erleben. Dementsprechend ist auch die Vegetation, reich und üppig, von bunt bis hin zu karger wüstenähnlicher Landschaft.
Das nächste Highlight waren die Bewohner der Insel: immer freundlich, hilfsbereit, verständnisvoll -insbesondere wenn es um die Sprache geht, mit Englisch kommt man selbst den älteren Bewohnern näher.
Dementsprechend ruhig, friedvoll und gelassen geht es auf der Insel zu und man kommt in allerkürzester Zeit runter und vergisst jeglichen Stress, den man vielleicht noch mitgebracht hat.
Schon während der Zeit der Planung sowie nach Buchung und Klärung noch offener Punkte war Robert Minderlein von Wahoo Diving jederzeit ansprechbar und antwortete innerhalb kürzester Zeit auf Anfragen mit aufschlussreichen Antworten und Tipps.
Die erste positive Überraschung war das fast einsam gelegene Haus in Norte in den Bergen. Komplett eingerichtet, es fehlte an nichts. Von der Waschmaschine bis zur Kaffeemaschine und zum Grill war alles vorhanden, auch die Ausstattung der Küche lies keine Wünsche offen. Familie Minderlein hatte sogar schon den Kühlschrank (ohne zusätzliche Kosten) mit dem Notwendigsten gefüllt.
Und nun zum Tauchen selbst: die Basis liegt erstaunlicherweise nicht am Meer, sondern ca. 12 km entfernt davon. Auch kein Problem, da die Insel schon recht überschaubar ist, und man sowieso ein Auto braucht, um sich fortzubewegen. Schon das Treffen morgens mit allen Tauchern, um die Ausrüstung und die Flaschen auf den Weg zu bringen, sorgte für Unterhaltung und Kennenlernen. Robert brachte mit seinem Landrover und Anhänger alles notwendige zum Hafen, von wo aus wir täglich mit einem überraschenderweise doch sehr bequemen Schlauchboot zu den Tauchplätzen fuhren. Zusätzlich gab es die Option, bei entsprechender Teilnehmerzahl noch mit Petra, Roberts Frau, eine zweite Tour zu starten, entweder mit einem kleineren Schlauchboot oder von Land aus. Allerdings waren diese Optionen etwas beschwerlicher, da das kleiner Boot von uns ins Wasser gelassen werden musste. Aber auch diese Erfahrung muss man als Taucher mal gemacht haben, und unter Petra´s fachkundigen Anweisungen war auch dies gut zu bewerkstelligen.
Die Standardtauchgänge mit dem grösseren Boot waren da schon „einfacher“, wenn man sich mit der Tatsache vertraut macht, dass jeder Hand anlegen muss, um erstmal alles auf den Hänger zu schaffen, was im Hafen dann benötigt wird und anschliessend auch auf das Boot muss und zum anderen natürlich auch wieder das umgekehrte Prozedere nach Rückkehr am Nachmittag. Aber wie gesagt, die Azoren sind nicht Ägypten oder sonstige bekannte und überfüllte Tauchgebiete, wo es in der Regel eine Crew oder Staff gibt, die einem alles „vor den Hintern tragen“. Und das sollte man sich verinnerlichen, bevor man diesen Urlaub bucht. Selbst mir als weniger erfahrener Taucherin im Vergleich zu den anderen (u.a. auch TL´s und Divemaster!) , die zur gleichen Zeit wie wir dort waren, hat dies alles sehr viel Spass gemacht und es gehörte nunmal dazu.
Die Tauchplätze selbst waren generell alle abwechslungsreich und beeindruckend. Sicherlich wird uns jeder zustimmen, der zu gleichen Zeit wie wir dort war, dass die Ambrosia-Tauchgänge (Blauwasser) unvergessliche Erlebnisse waren. Bei jedem der 3 Tauchgänge „mobulierte“ das Wasser, dh. Mobulas wohin man sah – und die Anzahl wurde von Tauchgang zu Tauchgang grösser! 30 – 50 – und zum Abschluss 70!! dieser äusserst zutraulichen Tiere. Diese Fahrten waren auf jeden Fall den Aufpreis wert, wann sonst kann man das erleben. Ein weiteres der vielen Highlights war die Garnelenhöhle, die ihrem Namen alle Ehre machte: Garnelen in nicht vorstellbarer Anzahl!
Aber auch die teilweise bizarre Unterwasserlandschaft selbst war imposant und beeindruckend, der vulkanische Ursprung der Insel leistet seinen Beitrag dazu.
Ein abschliessendes Wort zur Sicherheit und eventuelle Verbesserungen: Robert war jederzeit genauestens über Wind- und Wetterverhältnisse informiert, in Abhängigkeit davon wurden die Tauchplätze ausgewählt. Selbstverständlich wurden auch die Wünsche und Meinungen der Taucher mit einbezogen, soweit möglich und nicht widersprüchlich zur Sicherheit. Ausserdem habe ich persönlich es sehr begrüsst, dass er auf meine körperlichen Probleme einging (Hüftgelenkbeschwerden) und mir das Leben und das Tauchen soweit wie möglich jederzeit erleichtert hat.
Verbesserungspotential gibt es sicherlich immer, deshalb vergeben wir 5 Flossen. Allerdings ist Robert jederzeit offen für Verbesserungsvorschläge und Kritik. Soweit machbar werden diese auch umgesetzt. Und zum Schluss nochmal der Hinweis, dass die Azoren kein Standardurlaub sind, dh. das tägliche Leben und die Routinen zum Tauchen sind nicht vergleichbar mit denen auf den bekannten Basen. Also: klärt alles im Voraus ab, was für euch wichtig erscheint. Lieber einmal zu viel nachgefragt als Frust im Urlaub schieben wegen eigener Versäumnisse.

    Bewertung : ( 5 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 46222
Wahoo-Diving, Santa Maria, Azoren
geschrieben am 29.09.2008 von Aschi [NAUI/PADI AOWD, 260 TG]

4 von 4 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 4 von 5 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Hallo miteinander,

Wenn ich die letzten Berichte hier lese, muss ich schon sagen, dass es offenbar sehr verschiedene (subjektive) Wahrnehmungen gibt…

Bei mir jedenfalls hat zwei Wochen zuvor alles bestens gepasst!

Aber der Reihe nach:
vom 22. bis 30. August war ich in Santa Maria. Als Einzelreisender habe ich bei Minderlein’s gewohnt, genauer: ich habe den hinter der Basis parkierten Wohnwagen gemietet. Somit brauchte ich keinen Mietwagen.

Meine Taucherfahrungen: NAUI/PADI AOWD, 260 TG, darunter auch anspruchsvolle Reviere wie Galapagos oder Baja California. Bevorzuge eher wärmere Gewässer!

Als leidenschaftlicher Unterwasser-Fotograf habe ich mir die Azoren ausgesucht, weil ich unter anderem bei Weitwinkel-Aufnahmen aus Aegypten jeweils mehr Flossen und Blasen (von anderen Tauchern) auf dem Bild hatte als Fische oder Rifflandschaften.

Dass da weniger Komfort und anspruchsvolleres Tauchen angesagt war, konnte man eigentlich vorher feststellen – ich war auf Galapagos-Bedingungen gefasst.
Dass es dann viel einfacher war, freute mich natürlich. In meiner Tauchwoche hatte es kaum Wellen, wenig bis höchstens mässige Strömung, und sehr gute Sicht. Und das Wasser war 23 – 24 Grad warm.
Ein- und Ausstieg beim Boot haben mir auch nicht sonderlich gefallen, aber ich habe es in Kauf genommen. Nach ein paar mühsamen Versuchen habe ich die Ausrüstung vollständig im Boot angezogen und bin rückwärts reingesprungen; und wieder zurück dann die Bootsleiter genommen statt über den Bootsrand zu robben - so war es dann kein Problem mehr.

Da Tauchen ein „outdoor-Sport“ ist, spielen Wetter und Natur eine grosse Rolle. Ich hatte zweifaches Glück:

• die ganze Woche über schönes und warmes Wetter
• Grossfisch-Begegnungen: drei Walhaie am gleichen Nachmittag!

Und natürlich die offenbar wochenlang stationäre Mobula-Gruppe von 15 – 20 Tieren, die auch sehr eindrücklich war. Daneben Delfine, die auf der Bootswelle surften und die wir schnorchelnd am Boot hängend beobachten konnten.

Unten sind zwei Bilder angefügt. Weitere Bilder sind zu finden auf www.aschihaas.ch


Die Betreuung, Tauchsicherheit und die Organisation waren für mich sehr gut.
Ich will ja nicht einen PADI-Instruktor neben mir, der mir dauernd am Jacket herumzieht und mir gute Ratschläge zum Atemluftsparen gibt,

sondern einen „angefressenen“ Hochsee-Guide , der begeistert nach jeder Flosse, Schildkröte oder nach tauchenden Vögeln sucht – und dann ab und zu darunter eben Delfine, Wale oder gar Walhaie findet! Und genau dies macht Robert!

Dass der Geräte-Transport auf dieser Insel etwas schwieriger ist als in Aegypten oder auf den Malediven ist einleuchtend – aber dafür bekommt man noch eine spezielle Art von Tauchen.

Es ist mir schon klar, dass der zurückbleibende Urlaubs-Eindruck auch davon abhängt, ob man nun „etwas gesehen hat“ oder nicht. Wegen den Krebsen in den Höhlen allein würde ich kaum hinfahren – wegen Mobulas und Delfinen aber schon. Das „Sahnehäubchen“ waren bei mir natürlich noch die Walhaie.

Gruss
Aschi (Ernst) Haas

Walhai vor Formigas
Walhai vor Formigas

Mobulas bei Ambrosia
Mobulas bei Ambrosia

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 46219
Wahoo-Diving, Santa Maria, Azoren
geschrieben am 28.09.2008 von Atlantiktaucher

2 von 2 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 2 von 3 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Hallo Tauchgemeinde, hallo Wahoo-Diving !
Zuerst, Petra und Robert von Wahoo-Diving , möchte ich mich nochmals für die tolle Zeit bei Euch bedanken.
Für den Rest der Tauchergemeinde und besonders für diejenigen welche sich mit dem Gedanken tragen auch einmal da zu tauchen möchte ich meine Eindrücke die ich von Basis erhalten habe schildern und etwas zur dortigen Unterwasserwelt und dem Tauchen hinterlassen.
Auch möchte ich etwas zu den letzten Berichten loswerden weil ich die Sache etwas anders sehe. Eindrücke und Empfindungen sind aber nicht auf Andere übertragbar und so kann sich jeder seinen Teil denken und mag sich so seine Meinung bilden.
Ich besuchte diese kleine Insel im Atlantik im September. Das Wetter war gut, das Wasser warm, die Unterkunft nett und es mangelt eigentlich an nichts.
Schwieriger war dagegen mit dem Service der Fluglinien SATA und TAP klarzukommen welche wir zum Flug nutzten.
Angekommen auf dem Flughafen auf Santa Maria wurden wir von Petra der guten Fee der Basis, unserem Autoverleiher und viel Sonne erwartet.
Wir bekamen das Auto und los ging es, immer Petra hinterher zum im Voraus ausgesuchten Haus am anderen Ende der Insel. Am nächsten Morgen Vorstellung auf der Basis und von da ab tauchen, tauchen....
Gleich der erste Tauchtag ganz nach meinem Geschmack - Höhle satt. Tag 2 Ambrosia ! Für jemanden der noch keine Begegnung mit Mobula (eine Art der Mantas) hatte ein echt tolles Erlebnis.
Ich zählte 48, laut Robert waren es deutlich mehr Tiere die uns gleichzeitig umkreisten bzw direkt anschwommen, bei einem Tauchgang ! Wenn man so ein Erlebnis hat kommt man sicher beim Zählen schon mal durcheinander. Dieser Tauchplatz scheint aber fast schon eine Garantie zu geben, jedesmal waren welche da und umkreisten uns neugierig. Wer schnell ist, auf einen Ruf von Robert sofort reagiert und ins Wasser springt der bekommt so ganz neben den eigentlichen Tauchgängen (Robert fährt dazu gern mal einen kleinen Umweg) noch weiteres geboten.
Mal einen riiiiiiesigen Schwarm Drücker im Blauwasser, mal einige große Wahoo .....
Leider gab es keine Walsichtung und auch Haie machten sich unsichtbar doch ich wette sie waren da und warteten nur auf abtreibende Taucher :o)
Hin und wieder gab es Wellen und Strömung und da typische Fische wie Thun, Makrele und Barakuda die dies lieben. Das neue, recht große, mit einer Leiter versehene und mit mehreren Seilen (mit Karabiner) an den Außenseiten auch sehr kompfortable Schlauchboot ankert oder macht an Bojen fest. Briefing erfolgt unmittelbar vor dem Tauchgang und war verständlich gespickt mit guten Ratschlägen was man tun oder auch besser unterlassen sollte. Der Ab-/Aufstieg erfolgt je nach Können und Sinn am Seil oder frei.
Daß man beim Flaschen laden und verstauen mit zugreift ist für mich gar kein Problem und selbstverständlich. Ich kann so diese Kritik aus dem vorangegangenen Bericht nicht akzeptieren. Egal wo ich in Europa unterwegs war war dies nie die Regel. Wer allerdings Zustände wie in Asien und Afrika (und da auch nicht überall) erwartet der wird enttäuscht sein. Und wenn ich jetzt nun noch berichten würde wie meine Tauchsachen auf den schiedensten Tauchbasen in eben diesen Ländern behandelt wurden (sieht man allerdings nur wenn man hinsieht und nicht nur gleich den nächsten Coktails schlürft oder wieder schnell in der Sonne liegen möchte) der wird eventuell verstehen das ich nicht scharf darauf bin das jemand mein Zeug herrichtet. Auch der ´unzureichnende Trocknungsbereich´ entspricht nicht ganz der Schilderung. Ich habe meinen Anzug für einen Tag mit ins Haus (mit Terasse) zum trocknen mitgenommen und er war kein bischen trockener als wenn ich ihn auf der Basis gelassen hätte. Der Rest der Ausrüstung ist gut in Kisten aufgehoben und wird direkt am Hafen mit Süsswasser durch den jeweiligen Besitzer gespühlt.
Schön fand ich dass man auf dem Rückweg vom Hafen zur Basis sich noch auf ein Eis und Kaffee niederlies.
Die Preise hängen in der Basis aus und wem etwas unklar ist kann ja vorher fragen. Wem dies nicht klar ist der muß sich hier auch mal fragen lassen wie er sonst in seinem Leben zurecht kommt. (gelesen in einer asiatischen Basis und hier sinngemäß wiedergegeben: du bist hier nicht bei deiner mutter....) Transfer: Zugegeben; ich hatte nicht das Problem da wir einen Mietwagen zu zweit hatten. Da Ihr dann wohl mehr Leute zu transportieren hattet solltet Ihr Euch doch auch um den Transport des Gepäckes kümmern können?! Evt. 2x fahren? Auch zu diesem Kritikpunkt habe ich nichts auf den Seiten von Wahoo gefunden welches einen Anspruch auf den Transport rechtfertigt. Habt Ihr denn mal im Vorfeld Wahoo-Diving angesprochen und dafür eine angemessene Aufwandsentschädigung angeboten und nicht einfach erwartet das Euch nachräumt? Einige Tage vorher gefragt und man hätte bestimmt jemanden gefunden der den Transport übernommen und sich gern ein Scheinchen verdient hätte zumal in Portugal speziell auf den Inseln die Löhne nicht die Preise mit Deutschland aber schon vergleichbar sind.
Dass der Atlantik, und hier ist nicht nur Santa Maria gemeint, nicht unbedingt ein Anfängerrevier oder ein Tauchrevier für unsportliche ist dem stimme ich gern zu aber ich bin der Meinung man muß sich nicht davon überraschen lassen denn auch hier kann man vor der Buchung dies abklären und seine Entscheidung treffen.
Fazit: Da ich selbstständiges Tauchen ohne rasseln und ständiges zeigen bevorzuge, Höhlen und Strömungstauchen klasse finde, den Atlantik also mag, werde ich bestimmt wiederkommen.
Da mir die Wellen allerdings zu klein waren :o) gibt es Flossenabzug und es werden davon nur 6 vergeben.


    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 46215
Wahoo-Diving, Santa Maria, Azoren
geschrieben am 28.09.2008 von Subterranean Homesick Alien [aowd, 110 TG]

1 von 1 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 1 von 2 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Hallo Freunde,Hallo Robert(ich hoffe du liest das).Ich war bereits zweimal bei Robert und Familie(inclusive Ziege,Hühner,Gänse und Katze).Und das im September 07 und Mai 08.Ich schreibe so was eigentlich nicht so gern machs jetzt aber trotzdem mal.Die beiden Urlaube waren supergeil,wir hatten viel Spass,haben viel gesehen(Potti+kind,Jungfisch-Riemenfisch,zackies,2,5m Rochen,Hammerhai,Mobulas on Mass,nen Riesen Amberjack,20 Tümmler auf Formigas dazwischen Zackies ca.50 Wahoos und nen haufen Schwarmfisch(das ganze bei einem Tauchgang).Wir konnten Sachen machen die man in Ägypten oder so ganz bestimmt nicht machen kann(danke Robert das machen wir bestimmt wieder,hoffe ich).Seine Tauchbasis,das kann ich sagen,ist in einem sehr gutem Zustand und akurrat ausgerüstet.Nun Zu Robert selbst.Er ist ein recht kauziger Typ(Ein Bayer eben)und seine Methoden zur Weicheierkennung sind recht subtil und einfallsreich.(Transferfahrgeschwindigkeitstest usw,nicht böse sein Robert).
Nun,Dort zu tauchen ist auch nicht billig,das liegt 1. An der Exklusivität der Tauchplätze,2. An der kurzen Saison die Robert dort hat(April-Oktober).Man muss ja von irgendwas leben.Das Tauchen ist KEIN Tauchen a la Ägypten,dafür gibt es beste Tauchplätze und praktisch alle Möglichkeiten,(ES GIBT KEINE GARANTIE,Ich wiederhole,KEINE GARANTIE für Fischsichtung besonderer Art aber eine große-sehr große Warscheinlichkeit dafür),Erstklassige Höhlen gibst auch on Mass(Caverna de Maia)Sowie kein Tiefenlimit,was sich zum teil durch bestimmte Tauchplätze begründet(Ambrosia).Ich könnte noch einiges mehr erzählen,würde dann aber noch 2STD schreiben.Der letzte teil meines Berichtes geht nun an CAWA 747 und seinen Bericht vom 20.09.08.Ich habe auch die alte Walfängerstation(Farol) betaucht an einem Tag an dem wir ca 1.5m geschätzte Brandungswelle hatten,ich bin dort jeweils 2 mal mit Ausrüstung rauf und runter und je einmal ohne rauf und wieder runter(frag nicht wieso).Ich war nach dem 2 Mal rauf runter auch nicht mehr voll motiviert,wurde dann aber von Robert überredet doch noch zu tauchen.Ich war der letzte im Wasser, mit Abstand.der TG hat nur eine 1/2 Stunde gedauert und ich kann sagen,ES HAT SICH GELOHNT,JA GELOHNT,ich fand als einziger der gruppe mein Souvenier,Yeah.Abgesehen davon wird auf seiner Seite meines Wissens nach hingewiesen, daß man mit anpacken sollte wenn man zu ihm kommt,und das das kein Tauchen a´la Ägypten ist.Das Tauchernet gibts ja auch noch,und noch wichtiger das Telefon.
Beste Grüße aus Augsburg,We´ll be back.

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 45994
Wahoo-Diving, Santa Maria, Azoren
geschrieben am 20.09.2008 von cawa747 [CMAS, 200 TG]

1 von 2 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 1 von 3 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Hallo wir waren im Sep.08 auf Santa Maria zu 4.Die Organisation hatt vom Flughafentransfer hin und zurück sehr gut geklappt.Das Ferienhaus war auch in Ordnug für 65€ am Tag.
Was Robert leider nicht auf seiner Homepage schreibt das es eigendlich nicht für Anfänger geeignet ist.
Ich persönlich hatte da weniger probleme als meine Freunde (ca.30TG).Da fehlte mir einfach eine besser Aufklärung auch beim Briefing wurde sich nur kurz oder gar nicht um sie gekümmert die waren da mehr oder weniger auf sich selbst gestellt.
Auch das man das ganze Gerödel sammt Tank,auf Autoschaft dann das Boot beladet nach dem Tauchen alles wieder zurück davon steht nirgendwo etwas und die Aussage schauts wies die anderen machen ist mir da zu wenig.Vor allem bei den hohen Tauchpreisen.
Ich denke wenn in dem Punkt offener darüber geschrieben bzw. Informiert würde gäbe es auch weniger negativ einträge.
Negativ war auch unser erster TG an einer Walfängerstation.Die Aussage schafft ihr 80 Höhenmeter das ist ein schöner Platz gings los.Wer nicht einschätzen kann was 80Höhenmeter sind will ichs mal so beschreiben ich bin gut trainiert und brauchte für den Aufstieg ca.15-20min die anderen etwa 30min mit kompletten Ausrüstung samt Blei die Leute waren fix und fertig.Nichts gegen den Platz aber auch wieder im Vorfeld zuwenig Information wenn wir das so gewusst hätten wären wir da sicherlich nicht Tauchen gegangen!

den Tauchplätzen 3-4 Flossen

sehr gute sichtweiten 30m+ aber wenig Fisch
Formigas hatten wir Pesch ausser großem Zacki und ein paar Fischen war da nix besonderes wenn nichts großes da ist sind die Plätze den Aufwand und den Preis von ca 150€ pro Pers. nicht wert!.
Robert war bemüht er hielt immer wieder an auf der suche nach was großem leider ohne erfolg!

Organisation Tauchen 2 Flossen

Was mir auch nicht gefallen hat war mit 13Tauchern den ganzen Tag auf dem Schlauchboot war mir zu eng und beim Auftauchen am Ankerseil sieht mal meisst nur noch Luft blasen.

zum Schluß:

Beim Tauchen steht bei mir der Spassfaktor an erster Stelle!
Den hatte ich leider nur wenig!

Bessere Aufklärung und Zeit für die Leute nehmen denn nicht jeder ist ein Profie und hat die Routine von Robert.
dann wird das Tauchen angenehmer


    Bewertung : ( 2 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 45689
Wahoo-Diving, Santa Maria, Azoren
geschrieben am 08.09.2008 von Seehorse II

2 von 5 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 6 von 10 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Anm.Red: Eine Gegendarstellung zum Bericht von Seehorse und Höfi (vom 5.9.) findet sich am Ende diesen Berichts.

Ich war zusammen mit Höfi auf den Azoren und musste leider ebenfalls feststellen, dass es den Minderleins meiner Ansicht nach an Professionalität mangelt.
Die Tauchgründe sind ohne Frage aussergewöhnlich und die kleine Insel hat viel Scharm. Unsere Unterkunft direkt am Strand war idyllisch gelegen und die Azorianer sind hilfsbereit und freundlich. Für Fischliebhaber ist die Insel ein Paradies, gibt es doch für wenig Geld beste Qualität und einen netten Service.
Ein Problem wird diese Abgeschiedenheit dann, wenn man sich mit Minderleins in die Haare gerät. Denn sind diese einmal aufgebracht, erbringen Sie ihre Leistungen nur noch ungenügend oder gar nicht mehr bzw. lassen die Gäste ihren Ärger spüren. Da Robert der einzige Tauchanbieter auf der Insel ist, bleibt einem dann nur gute Miene zum unbequemen Spiel zu machen oder die Tage ohne Tauchen am Strand zu verbringen.
Auch ich empfehle allen Interessierten vor ihrer Abreise unbedingt alle Preise schriftlich zu vereinbaren, vor allem die Aufpreise für „Ambrosia“ und „Formigas“, die auf der „Wahoo Internetseite“ nicht ersichtlich sind. Wenn es sich um eine grössere Gruppe handelt und nicht alle 10er Tauchpakete buchen, sollten die Preise für die Einzeltauchgänge unbedingt verbindlich vereinbart werden, unser Pärchen hat schlussendlich mehr bezahlt, als der auf dem Internet publizierte Preis. Wenn Robert mal ganz kollegial Material aus seiner Basis zur Nutzung anbietet oder so ganz nebenbei bemerkt man könne auch noch einen dritten Tauchgang machen, immer nach dem Preis fragen. Auch sollte man mit Robert schon vorher vereinbaren ob und wie oft man die teuren Tauchfahrten (ein Tagesausflug mit drei Tauchgängen kann da schon mal gut und gerne gegen EUR 180.—kosten und das wohlbemerkt exkl. Verpflegung) machen will. Denn wenn man Roberts Wünschen nicht entspricht, verknurrt er einem einfach zu Landtauchgängen und die sind dann nicht etwa billiger. Auf unseren Einwand, dass die Landtauchgänge doch eigentlich billiger sein müssten als seine geführten Bootstauchgänge meinte Robert nur, seine Frau habe ja schliesslich an die Küste mitfahren müssen, um unseren Tauchern die Einstiege zu zeigen, das verrechne er als geführten Tauchgang.
Ob einem die Preise bei Wahoo angebracht erscheinen oder nicht ist sicher Ansichtssache. Das Gleiche gilt für den Risikoappetit, jeder muss selber entscheiden, ob er zwei Stunden vom Festland entfernt ohne Sauerstoffflasche an Bord auf 42 m Tiefe tauchen will oder nicht (vom Hafen aus wären es dann nochmals 20 Minuten bis zur „Tauchbasis“). Meiner Ansicht nach kommt Wahoo Diving, wenn überhaupt, nur für sehr erfahrene Taucher in Frage und auf jeden Fall sollte man die Auslagen vor der Abreise, so lange man noch die Wahl hat, umfassend abklären, sonst erlebt man unter Umständen sein blaues Wunder.

Gegendarstellung durch Robert Minderlein, Wahoo Diving (26.9.08)


Ich sehe mich nach den Berichten von Seehorse und höfi zu einer Gegendarstellung genötigt, da in den Berichten einiges schief liegt:

1. Seehorse war nicht nur „zusammen“ mit Höfi hier, sondern ein Taucher der Höfi Gruppe.
2. 2. Die Gruppe war bis zum letzten Tag ganz zufrieden, vor allem die Tauchgänge mit bis zu 19 Mobulas sollte man Lesern im Tauchernet nicht vorenthalten. Der Streit entstand wegen des Rücktransfers zum Flughafen, den ich tatsächlich verweigert habe. Das geschah aus folgenden Grund: Der Flughafentransfer wurde bei uns noch von keinem einzigen Taucher „gebucht und bezahlt“ , wie Höfi schreibt. Der Transfer ist gerade bei Tauchgruppen selbstverständlich, kann nicht gebucht werden und wurde wie gesagt noch nie bezahlt!. Genauso habe ich die 10er-Gruppe abgeholt (gratis!) und noch dazu nach 2 Tagen einen Nachzügler (auch gratis und abermals ohne ein einfaches „Danke“ zu erhalten). Am letzten Tag nun wurde Kritik am „mangelnden Service“ laut, weil die Gruppe am letzten (für sie tauchfreien) Tag Ihre Tauchsachen nochmals zur Unterkunft transferiert haben wollte und ich einen Selbstservice mit den 2 Mietwagen vorschlug. In der folgenden Diskussion wurde mir dies als „Unverschämtheit“ gedeutet, wonach ich auch den Rücktransport abgesagt habe.
3. 3. Zum Bericht von Höfi:
1) Die Basis ist im Landesinneren, um je nach Windrichtung den kürzesten Weg zu
einer der 3 Bootsanlegestellen zu haben!
2) Wir haben 4 Bauer-Junior-Kompressoren aus Gründen der Redundanz. 3 davon laufen gleichzeitig mit zus. 300 l/min. Sollte ein Kompressor ausfallen steht ein Ersatz bereit, das funktioniert seit nunmehr 10 Jahren! Die Basis besteht nicht aus „1 kleinem Hüttchen“, sondern aus einem 10qm großem Nasslager MIT Entlüftungen oben und unten, einem 10qm Trockenlager und einem 25 qm Füll- und Verkaufsraum!
Die Freilandhühner heissen „Jonetta“ und „Aagott“ (zumindest die meisten davon) und haben zu unseren Tauchern durchwegs gute Beziehungen!
3)Einen schönen grünen DAN-Sauerstoff-Kit 5l gibt es in der Basis, wer Ihn sehen will sollte fragen! Und dieser Koffer steht nicht wegen der „Umstände“ dort, sondern weil oft von 2 Stellen gleichzeitig getaucht wird.
4) Unsere Preise stehen im Internet und werden nicht abgesprochen. Die Aufpreise für „Formigas und Ambrosia“ werden tatsächlich nur angekündigt unter den „tauchspots“. Das liegt daran, dass mit unserem neuen Tauchboot zu Beginn der Saison noch nicht kalkulierbar war, ob der Vorjahrespreis haltbar bleibt. Er tat es und liegt wie 2007 schon bei 29 Euro für Ambrosia und 79 Euro für die Formigas. Fast alle 2008-Taucher haben sich dazu per email erkundigt und diesen Preis erhalten und auch bezahlt!
Dass man für nicht vorgebuchte TG vor Ort 5-10 Prozent mehr bezahlt, ist durchaus üblich und durch den Vermerk „Vorbucherpreise“ auf unserer Homepage gedeckt!

4. Zum Bericht von Seehorse:
Es wird ganz klar das Wort „Professionalität“ mit „Verwöhnte-Taucher-Bediener“
verwechselt. Professionalität bedeutet mir, den Tauchern ein außergewöhnliches Revier zu erschließen. Diese Leistung wurde selbst bei der Höfi-Gruppe zu 100 Prozent erbracht. Im Gegensatz dazu hatte ich in 10 Jahren keine Tauchgruppe, bei der ich alleine 20 Flaschen vom Boot ausgeladen, alleine 20 Flaschen aufs Auto gewuchtet und die gleichen 20 Flaschen vom Auto in die Basis geschleppt habe, wobei 10 Mann der Höfi-Gruppe zusahen!
Zum „Risikoappetit bleibt zu sagen, dass wir in 10 Jahren etwa 15000 TG durchgeführt haben und das ohne jeglichen Unfall! Die Höfi-Gruppe war jedoch eifrig bemüht, diese Statistik zu ändern: Beim Check TG (Ansage: wir tauchen diesen einen TG als Gruppe, danach könnt Ihr in Buddyteams los. Max. Tiefe 20m) musste ich feststellen, dass schon nach wenigen Minuten nur noch 2 Taucher (danke Paul und Vinc) bei mir waren. Also schwamm ich zurück und fand die anderen Taucher auf 25 bis 30m verteilt ohne auf mich zu achten. (Die blieben auch nach Aufforderung nicht bei mir!) Weiter Unschön war, dass Höfi entgegen meiner Ansage von „Buddyteams“ schon mal alleine unterwegs war, um Ausrüstungsgegenstände zu bergen.

Als Schlusssatz möchte ich anmerken, dass Santa Maria nicht „nur für sehr erfahrene Taucher, wenn überhaupt“ in Frage kommt, sondern für solche (auch Anfänger), die auf Meer und Fische stehen und nicht die Prioritäten auf „Po-putzen-lassen und dann hartes Papier benörgeln“ setzen.


Ende Gegendarstellung.

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Datenbankeintrag 45608
Wahoo-Diving, Santa Maria, Azoren
geschrieben am 05.09.2008 von Höfi [PADI OWSI, 720 TG]

3 von 7 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 7 von 13 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Ich wAr vom 28.8.08 bis 4.9.08 auf den Azoren. Unsere Gruppe hat direkt bei Robert Minderlein gebucht.
Folgende wichtige Punkte möchte ich hierbei allen weiter geben, welche beabsichtigen, mit dieser Tauchbasis zu tauchen:
1.)Basis ist im Landesinneren d.h. lange Anfahrtswege müssen vor jedem TG in Kauf genommen werden. 2.) Die Basis ist sehr einfach eingerichtet. 3 Bauer Junior Kompressoren, 1 kleines Hüttchen ohne Entlüftung oder Ventilator dient als ´Tocknungsraum´ für TAnzüge usw. Vor dem Hüttchen muss man aufpassen, dass man nicht in Hühnerkacke reinsteht. Die Freilandhühner sind überall und auch der Geruch ist dementsprechend. 3.) Sauerstoff für 1. Hilfe gibt es, sagt uns Robert Minderlein, jedoch sei es ihm zu umständlich, den jedesmal aufs Boot mitzunehmen. Auch wurde uns der Sauerstoff bzw. ein 1. Hilfe Koffer nie gezeigt. 4.) Ich empfehle unbedingt, die Preise jeweils genau abzusprechen und schriftlich bestätigen zu lassen sonst erlebt man weitere unangenehme Ueberraschungen. 5.) Im weiteren wurde uns der Rücktransfer zum Flughafen verweigert. (Offenbar hat Robert Minderlein unsere sachliche, und konstruktive Kritik nicht ertragen) Wir mussten uns daher selber organisieren, obwohl wir den Transfer bei Ihm gebucht und bezahlt hatten.
Als (noch!) einzige Tauchbasis auf der Insel Sta. Maria / Azoren müsste Robert Minderlein bestrebt sein, dass weiter Taucher zu Ihm finden, doch schöne Tauchplätze alleine reichen da eben nicht!
Ich kann und werde eine solche Tauchbasis nicht weiterempfehlen!

    Bewertung : ( 1 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 45564
Wahoo-Diving, Santa Maria, Azoren
geschrieben am 03.09.2008 von Die ´ho-zi´s´ [CMAS**, 638 TG]

3 von 4 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 4 von 5 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Kaum zu glauben, dass es nach unserem Fünf-Mondfische-Sechs-Flossen-Eintrag von Juli 2006 noch eine Steigerung geben könnte, aber es ist wahr: Unser zweiter Santa-Maria-Urlaub (jetzt in der zweiten Augusthälfte) war noch besser als der erste! Minderleins sind so klasse wie eh und je, das Häuschen in Norte ist super, und mit dem neuen Boot, das in Vila de Porto am Steg in der Marina liegt, wird das Beladen doch sehr viel komfortabler und der Weg auf die Formigas deutlich kürzer.
Vor allem aber hatten wir einfach wieder ein Schweine-Glück; Jörn und Diana werden uns hassen ;-) Wir hatten nicht nur die Mobula-Parade bei Ambrosia (wirklich toll!), sondern vier verschiedene Walhaie und zwei Fischwalzen!!! Und folgende irre Szene: Bastardmakrelen-Walze, Sturmtaucher von oben, Bonitos von unten, und dann – marschiert ein Walhai durch die Makrelen!!! Um dem Ganzen die Krone aufzusetzen, kommt dann noch der Mobula von der anderen Seite. Unfassbar! Die Wale und Hammerhaie, von denen wir immerhin die Rückenflossen besichtigen konnten, will ich jetzt mal nicht breittreten. Auf jeden Fall erwähnenswert ist aber auch Dolly, der liebebedürftige Zackenbarsch von Dollabarat, der aktiv Streicheleinheiten einfordert.
Zugegeben, um so viele Highlights zu sehen, braucht man wirklich enormes Glück! Und man muss Hochseeplätze anfahren (was das Wetter nicht immer zulässt), sich auf die nicht unerheblichen Zusatzkosten einlassen und die langen Anfahrten zur Suche nach Blas und Vogeltumult nutzen.
Was man sonst noch benötigt, um beim Tauchen in Santa Maria richtig Spaß zu haben, ist körperliche Fitness und Routine. Gerade, wenn auf dem Weg von und zu Hochseeplätzen etwas Aufregendes zu sehen ist, sollte man sich flink aufrödeln können (möglichst im Wasser) und wissen, was man tut. Auch, wenn der Walhai vorbeikommt.
Also gutt.
Bis zum nächsten Mal, wir freuen uns auf euch!

Bernsteinmakrelen in einem ´fischfreien´ Ozean
Bernsteinmakrelen in einem ´fischfreien´ Ozean

Manta-Parade bei Ambrosia
Manta-Parade bei Ambrosia

Dolly braucht Liiiiiiiiiiiebe!
Dolly braucht Liiiiiiiiiiiebe!

Neue Wa(h)lhaimat vor den Formigas
Neue Wa(h)lhaimat vor den Formigas

So sieht also ein Planktonfresser aus
So sieht also ein Planktonfresser aus

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