Tauchplätze Deutschland - Baden Württemberg

Waidsee, Weinheim

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 Datenbank - Tauchplätze - Deutschland - Baden Württemberg - 7 Berichte zu diesem Eintrag!

 

Datenbankeintrag 29631
Waidsee, Weinheim
Geschrieben am 09.09.2006 von GPXRacer [Rescue Diver, 78 TG]

1 von 1 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 1 von 1 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Wir waren am 2.9.2006 am Waidsee. Eintritt lag bei 6€. Es gab zwei Transportwagen, mit denen man seine Tauchausrüstung zum Tauchereinstieg bringen konnte. Andere Taucher hatten einfach ihren Autoanhänger abgekoppelt und reingeschoben.
Unseren Versuch tief zu tauchen haben wir bereits bei 12m abgebrochen. Auf 12m ist bereits tiefste Nacht und fast keine Sicht. Da hilft auch keine Xenon-Tanklampe mehr. Im See sind einige Sachen versenkt/aufgebaut, die einen aber nicht wirklich vom Hocker reißen. Diese ´Attraktionen´ sind durch Seile verbunden und können so leicht gefunden werden.
Tagsüber haben wir einige große Barsche gesehen, aber nicht mal einen einzigen Flusskrebs.
Beim Nachttauchgang saßen plötzlich überall Flusskrebse rum. Viele zum Teil sehr große Barsche und ein ca 1m großer Störr. Im Uferbereich ließ es sich auf ca 5m Tiefe am schönsten Tauchen.
Unser Nachttauchgang war wesentlich schöner wie die Tagtauchgänge.
Leider füllt der DLRG immer noch keine Flaschen. Man muss also mehrere Flaschen mitnehmen und ggf. nochmal im Ort bei der Tauchbasis nachfüllen lassen.

Duschen/Toiletten sind vorhanden und gut. Das Restaurant ist wunderschön und lädt zu einem Dekobier ein.

Der Waidsee ist meiner Meinung nach auf jeden Fall mal einen Ausflug Wert, auch wenn es sicherlich schönere Seen gibt mit besseren Sichtweiten.

    Bewertung : ( 5 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 19936
Waidsee, Weinheim
Geschrieben am 11.08.2005 von norbert.roller [CMAS**, 1 TG]

3 von 3 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 0 von 0 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Waidsee in Weinheim (Original auf: www.kacr.de/deutschland/waidsee.htm)

Der Waidsee ist durch das Ausbaggern von Kies und Sand entstanden und verspricht durch diesen Untergrund eine gute Wasserqualität und ordentliche Sichtweiten.
Schon beim Abtauchen sah man sich jedoch getäuscht. Trotz hellem Kiesgrund tauchte man in einem grünen ´Nebel´ mit Sichtweiten von 1-2 Metern. Der Bewuchs war bis auf die unmittelbaren Uferregionen in 1-2 Metern Tiefe nur sehr spärlich. Viele kleine Barsche versteckten sich in den wenigen Pflanzen.
Ziemlich genau bei 6 Metern Tiefe trafen wir auf die Sprungschicht und ab hier wurde es deutlich kälter (15°C), aber leider nicht klarer. Da es in dieser Tiefe weder Bewuchs noch Fische zu sehen gab, tauchten wir etwas über der Sprungschicht, entlang des nördlichen Seeufers zur Ostseite.
Durch die geringe Sichtweite und den eintönigen Sandgrund konnten wir uns nur an der Neigung des Grundes und mit dem Kompass orientieren. Nur einmal sahen wir einen mutigen Kamberkrebs, der maximal 10cm groß wird und Taucher mit geöffneten Scheren empfängt. Er stammt aus Nordamerika und wurde in den deutschen Gewässern als Ersatz für den durch die Krebspest nahezu ausgerotteten Edelkrebs ausgesetzt.
Ab und an entdeckten wir kleinere Kolonien der Zebramuschel (auch Dreiecks- oder Wandermuschel genannt).
Nur selten sahen wir die handtellergroßen Teichmuscheln.

An der Ostseite angekommen, stießen wir auf eine größere Ansammlung Metallbehältern und Rohren. Diese waren in verschiedenen Stadien des Zerfalls und mit Sedimenten besetzt. Eine falsche Bewegung reduzierte hier die geringe Sichtweite auf Null. Viele kleine und auch recht stattliche Flußbarsche nutzten diese Behältnisse als Versteck.
Etwas ungewöhnlich kamen uns die vielen versenkten Weihnachtsbäume vor, die an langen Seilen zwischen 5 und 3 Metern Tiefe schwebten. Vermutlich waren diese als Laichplätze gedacht und sind für die Taucher eher gefährlich.
 
Aber nicht nur Weihnachtsbäume schwebten im Wasser. Auch große Äste waren am Grund verankert und schwebten im Wasser.
Wechselte man unbedacht die Tiefe, so hängte man entweder in den Ästen oder in den Seilen.

Für Anfänger ist dies ganz klar nichts!!!

Im flachen Bereich von 2 -3 Metern tauchten wir gemütlich zurück in Richtung des Einstiegs und besuchten dort noch die schwebende Übungs-plattform auf 5 Metern. Diese ist über starke Seile noch mit weiteren Objekten für Übungszwecke verbunden.

Den restlichen Weg legten wir dann knapp unter der Oberfläche und dicht am Ufer zurück. Im Schilf des Uferbereiches erwartete uns dann noch ein kleiner Hecht und zahlreiche größere Barsche.
Nach 57 Minuten verließen wir das mit 23°C sehr angenehm warme Wasser.
Was wir alles verpasst hatten, hörten wir dann vom Bademeister. Im See gibt es einen großen Wels von 2,5 Metern Länge. Er ist häufig in Begleitung von einigen kleineren Artgenossen und angeblich handzahm. Auch Karpfen von bis zu 1,5 Metern Länge gibt es im See. Mit Ausnahme des großen Wels sollen alle Tier jedoch sehr scheu sein, und somit hatten wir am frühen Nachmittag keine Chance.

Fazit:
Der Waidsee ist ein schöner Baggersee, der jedoch nur in zum Teil betaucht werden darf. Mit bis zu 20 Metern Tiefe reicht es für zwei Tauchgänge aber allemal.
Je nach Jahreszeit und Algenwachstum und der Algenblüte variieren die Sichtweiten erheblich. Entsprechend unterschiedlich sind die Tauchbedingungen. Diese erfragt man am Besten vor der Anreise.

Details über den See:
Der Waidsee liegt am Ortsende von Weinbach, einem malerischen mittelalterlichen Städtchen an der Bergstraße. Der Waidsee ist Teil des Naherholungsgebietes und grenzt unmittelbar an das auch über die Region hinaus bekannte Freizeitbad Miramar. Der See entstand aus einer Sand- und Kiesgrube, die für den Bau der A5 benötigt wurde.
Über eine kleine Zufahrtsstraße erreicht man den Eingang des Strandbades, dass auf den ersten Blick wie der Eingang eines 60er Jahre Schwimmbades aussieht. Gegenüber gibt es reichlich Parkplätze, und zum schnellen Ausladen kann man direkt vor dem Kassenhäuschen parken.
Das gesamte Personal, ob Kassiererin oder Bademeister, waren sehr freundlich und hilfsbereit. Für 6 Euro pro Person erkauft man eine Tageskarte inkl. Tauchen. Wagen für den Transport der Ausrüstung bekommt man gratis.
Der Bereich für die Taucher lag am anderen (östlichen) Ende der großzügigen Liegewiese, die reichlich mit schattenspendenden Bäumen bepflanzt war. Wir folgten dem Fußweg, immer tapfer unseren Wagen schiebend, entlang dem Nordende des Sees bis etwa zur Mitte.

Der Waidsee hat eine sehr gute Infrastruktur mit Duschen, Toiletten, Umkleidekabinen und abschließbaren Fächern. Ein kleiner Kiosk versorgt das Standbad und ein Restaurant die wirklich Hungrigen. Für den sportlichen Ausgleich zum Sonnenbaden gibt es eine Tischtennisplatte, ein Sandvolleyballfeld, sowie verschiedene Spielgeräte und eine Seilbahn. Sandburgen baut man am besten in der große Sandkuhle, die nicht nur die Kleinen zum Buddeln und Spielen einlädt.

Direkt am Ufer entlang gibt es einen Sandstrand bis in den See hinein. Der Bereich für Schwimmer ist großzügig mit Bojen abgegrenzt, und der DLRG garantiert die Sicherheit.
Angler benutzen übrigens einen anderen Bereich des Sees, so sollte es eigentlich zu keinen Konflikten kommen, sieht man mal von den versenkten Weihnachtsbäumen ab.
Was uns fehlte, ist eine Füllstation für die Flaschen oder ein Hinweis für Ortsfremde, wo es am Wochenende eine Basis zu füllen gibt.
Der DLRG betreibt für seine Mitglieder zwar auch Tauchausbildung an diesem See, hat das Flaschenfüllen jedoch noch nicht als Einnahmequelle entdeckt.


Weinheim an der Bergstraße
Die mittelalterliche Stadt Weinheim liegt direkt an der Landesgrenze zu Hessen und hat sich, umringt von Weinbergen, den Flair der Bergstraße erhalten. Überragt wird die Stadt von zwei Burgen. Die Wachenburg wurde erst 1907 erbaut und ist somit in einem sehr guten Zustand. Sie überragt in gut 400 Metern Höhe die Ruine der aus dem Jahr 1100 stammenden Burg Windeck.
Sehenswert ist auch das ehemalige Schloss das in Etappen im 14., 17. und Mitte des 19. Jahrhunderts erbaut und umgestaltet wurde. Es wird heute als Rathaus genutzt. Am auffälligsten ist sicherlich der mächtige neugotische Turm.
Schöne Fachwerkhäuser kann man in den Seitengassen rund um den Marktplatz entdecken.
Neben den malerischen Bauwerken ist besonders der Schlosspark mit seiner riesigen Zeder noch sehenswert. In dem 60 Hektar großen Exotenwald aus dem 19. Jahrhundert kann man unter fremdländischen Bäumen wandern.

    Bewertung : ( 3 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 14662
Waidsee, Weinheim
Geschrieben am 13.05.2004 von Shark76 [AOWD, 109 TG]

6 von 6 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 1 von 2 Usern stimmten diesem Bericht zu.

ca. 730 * 430m Tiefe: 28m. Im See gibt es einen Unterwassertank ( 14*19m) zum hineintauchen. Viele große Graskarpfen, Hechte, Welse, nachts auch Aale. Im Sommer ist der Ein- und Ausstieg am hintern Teil des Sees nur möglich. Durch den längeren Fußmarsch empfielt sich einen Handwagen für die Ausrüstung mitzunehmen.

Beste Unterwasser-Sichtverhätlisse sind im Juli/Aug/Sep, hier kann man manchmal mit Sicht bis zu 10m. Im Frühjahr ist durch die Algenblüte die Sicht meist sehr stark eingeschrängt! Zur Zeit ist die Sicht sehr schlecht!

Weitere Infos unter: www.waidsee.de oder www.tauchseen.de

    Bewertung : ( 4 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 14178
Waidsee, Weinheim
Geschrieben am 06.08.2003 von TauchBommel [CMAS**, ? TG]

4 von 5 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 2 von 4 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Hallo zusammen,

wir waren Anfang August im Strandbad Waidsee und sind eher weniger begeistert.
Die Randbedingungen sind sicher nicht schlecht was sanitäre Anlagen, Verpflegungmöglichkeit etc. angeht. Aber ehrlich gesagt, ist mir ein uriger Steinbruch schon tausend mal lieber als ein geschniegeltes Strandbad.
Positiv zu bewerten auf jeden Fall sind der angemessene Preis für die Tageskarte und die Limitierung der Taucher pro Tag.
Zum Tauchgewässer selber. Bei uns waren die Sichtverhältnisse schlichtweg miserabel. Bis 3 Meter waren ca. 2 Meter Horizontalsicht vorhanden und es gab auch einige Fische zu sehen. Aber spätestens ab 5 Meter Tiefe war Schluss mit lustig. Wir sind zu dritt nur noch mit Körperkontakt getaucht und haben trotz "Flagscheinwerfer" bei 8 Metern kaum noch den Kompass erkannt. Zudem gibt es dort Strömung, so dass wir abbrachen und langsam wieder in den Flachbereich tauchten und uns eine Weile ein paar Jungfische anschauten. Nach 30 Minuten sind wir raus und haben einen zweiten geplanten Tauchgang abgeblasen.
Schade eigentlich, aber bei null Sicht in der Strömung zu paddeln, ist echt nicht mein Ding.

    Bewertung : ( 2 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 14082
Waidsee, Weinheim
Geschrieben am 30.06.2003 von Cassy [AOWD, 48 TG]

6 von 7 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 4 von 6 Usern stimmten diesem Bericht zu.

War das erste mal in Weinheim im Stadtbad tauchen und ich muß sagen, das ich positiv überrascht war.
Eine Tageskarte für Taucher kostet derzeit 6 Euro und die Anzahl der Taucher ist auf 60/ Tag beschränkt. Die Anlage ist sauber und die sanitären Anlagen top.
Einziges Mango, man muß sein Tauchgerödel zum anderen Ende des See schleppen ( wenn man kein Wagen hat) und das ist ziemlich ätzend.
Die Tauchgänge waren toll, viele Jungfischschwärme ( Kaulbarsch,Rotfeder,Rotaugen,Moderlieschen,Flußbarsche ect.) in unterschiedlichen Größen, gr. Karpfen und Hechte, ebenso Flußbarsche, Sonnenbarsche, zahlreiche Krebse, viel Kleingetier u.a. gallertartige Moostierchen usw. konnten gesichtet werden. Die Sicht war bis 5m in Ordnung, ab 6 m wird es kalt und stockfinster und die Sicht ist gleich Null.
Insgesamt gesehen ist Weinheim ein Tagesausflug wert und ich werde mit Sicherheit dort wieder tauchen.

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Datenbankeintrag 12403
Waidsee, Weinheim
Geschrieben am 31.07.2001 von Frank Ramspott

7 von 10 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 5 von 7 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Seit laengerer Zeit ist das Tauchen im Waidsee / Weinheim nur bedingt moeglich. Ab einer Tauchtiefe von 2m ist die Sicht gleich null.

    Bewertung : ( 1 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 12294
Waidsee, Weinheim
Geschrieben am 21.02.1999 von Marc Baum

3 von 3 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 3 von 3 Usern stimmten diesem Bericht zu.

P>Der Waidsee liegt direkt in Weinheim am Miramar (Schwimmanlage), es ist am besten wenn man der Schilderung der Schwimmanlage folgt. Der See ist allerdings nur für max. 60 Taucher die einen Eintritt von DM 10,00 bezahlen offen.Die Öffnungszeiten sind im Winter leider etwas limitiert Mo - Fr 8-14.00Uhr, Sa 9-14.00Uhr,im Sommer sind sie nach dem Badebetrieb gerichtet. Wobei man im Sommer trotz den längeren Öffnungszeiten zu den ersten 60 Tauchern gehören muß.

U/W gibt es einiges zu sehen z.B. zwei Unterwasserstationen, in denen man auf ca.10m auftauchen.

Anmeldung Tel.: 06201/53270 8-9.ooUhr

    Bewertung : ( 4 von 6 Flossen )

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