Unsere Basis liegt direkt im Herzen der Naama Bay, nur einen Katzensprung vom Hafen entfernt. Diese Spitzenlage ermöglicht uns jeden Tag einen Vorsprung zu den Topplätzen, an denen wir immer die Ersten sind und damit die besten Chancen auf Großfisch haben.
Wir holen unser Gäste von jedem Hotel in Sharm ab - mit der legendären deutschen Pünktlichkeit und dem internationalen Charme unserer Mitarbeiter.
Beschreibung:
Wir sind ein serviceorientiertes Team, das vollsten Einsatz bei erfahrenen Tauchern, Anfängern und Schülern zeigt und als Unterwasserspezialisten vergessen wir dabei natürlich auch die Schnorchelenthusiasten nicht.
Sicherheit, Service und Komfort sind unser Motto. Unsere Betreuung besteht nicht nur unter, sondern auch über Wasser. Kostenloser Abholservice vom Hotel und zurück - egal welche Aktivität Sie gebucht haben. Taschenschleppen ist bei uns ein Thema der Vergangenheit. Das machen wir und Ihr könnt einfach tauchen gehen und Spaß haben.
Täglich bringen unsere geräumigen Boote Euch den Traumtauchplätzen. Im lokalen Bereich könnt Ihr entspannt einen Eingewöhnungstauchgang machen. Danach zeigen wir Euch die Weltklasse Riffe des Nationalparks "Ras Mohammed", die Unterwassergärten bei der Insel Tiran sowie die schönsten Wracks der Welt, die "Thistlegorm" und die "Dunraven".
Darüber hinaus bieten wir Tauchsafaris mit dem Jeep nach Dahab zum berühmten "Blue Hole" und dem "Canyon" an.
Akt. Angebote:
Wir führen ein breite Palette an Kursen für Anfänger und Fortgeschrittene nach den Richtlinien internationaler Organisationen wie SSI, PADI und CMAS/Barakuda.
Unter www.wernerlau.com habt Ihr die Möglichkeit verschiedene Tauchpakete online vorzubuchen.
Aktuell im Angebot sind die Buddyweeks. Für alle Buchungen die ab dem 15.09.2011 bis spätestens 02.03.2012 online oder über unser Buchungscenter eingehen, gilt: Bei Vorausbuchung eines Tauchpaketes oder Tauchkurses zahlt der erste Taucher den regulären Preis, sein Buddy erhält das gleiche Paket gratis. Im online Buchungsformular unter Reisezeitraum: 17.11´. - 15.12.2011 und 10.01. - 15.03.2012.Dieses Angebot ist nicht mit anderen Ermässigungen kombinierbar.
Bericht 111 bis 119, Seite 12 von 12: [ Erste91011 12 ]
Werner Lau Diving Center Sharm el Sheikh Geschrieben am 01.09.2002 von Sabine [AOWD, 150 TG]
Reisebericht Sharm el Sheik Juli 2002 Tauchbasis Werner Lau
Hotel Das Royal Paradise ist ein 4 Stern Hotel und wirklich sehr schön. Die Anlage ist sehr gepflegt, es gibt 2 Swimmingpools, auch die Zimmer sind geräumig und sehr sauber. Der Strand ist leider etwas abseits vom Hotel (10 Minuten Fußweg). Schwimmen im Meer ist nicht einfach, da die Riffplatte relativ weit hinausgeht und man da erst mal drüber muß, auf der Riffplatte liegen Seeigel herum und es ist rutschig, d.h. ohne ordentliche Badeschuhe oder Füsslinge ist es nicht empfehlenswert. Das Essen: Wir hatten Halbpension, sowohl Frühstücksbuffett als auch Abendbuffett war ausreichend, abwechslungsreich und hat uns immer geschmeckt. Das Tauchen: Der Ablauf: Beim einchecken am Tag vor dem ersten Tauchgang wird das ganze Tauchzeug bei der Basis in eine Tasche gepackt, und diese Tasche wird immer von der Crew auf das jeweilige Boot gebracht, wo man eben zugeteilt ist. Und auch wieder abgeholt. D.h. man hat mit seinem Zeug nichts mehr zu tun. Klingt praktisch, hat aber den großen Nachteil, daß man natürlich auch nichts auswaschen oder trocknen kann (toller Geruch nach spätestens 2 Tagen!!) Am Tauchtag muß man um 8 Uhr an der Tauchbasis sein und wird dann mit einem Bus zum Hafen gebracht. (10 Minuten Transfer) Am Hafen stehen massenhaft Schiffe (alle Tauchboote von ganz Sharm el Sheik fahren dort weg!) Man geht dann auf sein Schiff (es gibt 3 Schiffe von Werner Lau, 2 große, ein eher kleines), schaut ob die Ausrüstung da ist und macht es sich bequem. So zwischen ½ 9 und 9 Uhr fahren dann die Boote ab. Vor jedem Tauchgang gibt es ein Briefing, wo dann auch die Gruppen (4-5 Personen) eingeteilt werden. Insgesamt am Boot sind 15-20 Taucher. Platzproblem gibt es auf den Booten keines, sie sind geräumig, eng wird es allerdings manchmal unten auf der Plattform, wo sich alle (immer gleichzeitig!) fertig machen. Pro Tag gibt es 2 Tauchgänge, man kann aber auch einen dritten machen (der ist allerdings teuer!) Zwischen den Tauchgängen gibt es ein Mittagessen (schmeckt immer sehr gut!). Die Tauchgänge sind meistens „Drifttauchgänge“, d.h. das Boot ankert nicht, sondern alle müssen fertig sein- dann fährt das Boot zu Riffkante, alle springen ziemlich rasch hintereinander hinein (oft stressig wenn 20 Taucher herumstehen und ins Wasser wollen), man macht seinen Tauchgang und wird dann vom Boot wieder abgeholt. Warum man das nicht besser aufteilt und zuerst die ersten 10, dann nach 5 Minuten die nächsten 10 hineinspringen lässt verstehe ich nicht, es wäre viel angenehmer und viel weniger Stress. Am Abend (so zwischen 16 Uhr und 17.30 Uhr) kommt man wieder zurück in den Hafen, und fährt mit dem Bus zum Hotel. Da wir im Juli dort waren und es sehr sehr heiß war, war dieser Abendtransfer immer ziemlich anstrengend.
Die Tauchspots: „Die Locals“ sind recht nett, aber schöner sind natürlich:
„Tiran“ Top Spot für Korallen. Wundervolle Korallengärten (Hart und Weichkorallen) mit vielen Korallenfischen, manchmal auch Schildkröten, Napoleons,.....Wenn man tiefer geht hat man die Chance vielleicht auch einen Hai zu sehen, aber dafür entgeht einem der tolle Korallenbewuchs, wo man auch wunderschöne kleine Pyjamanacktschnecken finden kann! „Ras Mohammed“ Hier ist v.a. Shark Reef zu erwähnen, tolle riesige Fischschwärme (Thunfische, Barrakudas, bis zu 1m große Schnapper), Napoleons,......Also wirklich massenhaft Fisch- allerdings meistens auch massenhaft Taucher!!!!!! An diesem Platz hat man beim auftauchen wirklich das Problem, welches Boot ist jetzt meines? Als wir das erste mal dort waren waren ca. 25 Boote dort!!!!!! Trotzdem ein toller Tauchplatz.
Insgesamt gesehen sind die Tauchplätze wirklich sehr sehr schön, man kann vieles sehen, am beeindruckendsten waren sicher die wunderschönen Korallengärten in Tiran, aber auch die Fischschwärme am Shark Reef.
Die Mitarbeiter der Basis: Die Guides und Tauchlehrer sind alle sehr nett und auch wirklich sehr bemüht. Sie kennen sich auch in der Unterwasserwelt gut aus. Einzige Ausnahme ist die Dame beim Empfang (Sabine), die immer im Stress ist, nie Zeit hat, kurz gesagt ziemlich unfreundlich mit manchen Gästen umspringt. Kein gar so toller Empfang! Und bei manchen auch eine wundervolle Rechnung kreiiert wie z.B. bei einer Freundin von mir 25 US Dollar für einen Bleigurt verrechnet wurde (ohne Blei). Diskuttierten gibt es keines, keine Chance.
Auch möchte ich erwähnen, daß wir einen „Notfall“ hatten, und dringend einen Arzt brauchten (abends um ½ 8 Uhr). Zum Glück war in der Tauchbasis noch jemand da und die haben wirklich sehr rasch mit Dr. Adel telefoniert, uns dann auch dorthin gebracht und uns gut betreut. Das hat wirklich gut funktioniert.
Ansonsten war ich eher unzufrieden und werde sicher keine Lau Basis in Ägypten mehr besuchen. Bei mir ist der Eindruck entstanden, daß vieles schlecht und undurchdacht organisiert ist: - ich möchte meine Sachen auswaschen können und nicht jeden Tag mit stinkender Ausrüstung tauchen.
- es stört mich auch sehr, daß ich null Einfluß darauf habe mit welchen Guides ich unterwegs bin und an welchen Tauchplatz genau ich tauchen werde am nächsten Tag (das wird immer erst am Boot entschieden. -Ich habe mir ein einziges Mal- für unseren letzten Tauchtag- einen bestimmten Guide (Claudia) gewünscht, Claudia war auch für diesen Tauchplatz eingetragen, leider am anderen Boot als wir. Wir wollten am Abend vorher (so um 17 Uhr) tauschen, damit wir eben bei ihr am Boot sind und haben zur Antwort gekriegt „da müsste ich die Liste neu schreiben- sicher nicht“. Tolle Flexibilität! Könnte ich mir in meinen Job nicht leisten! -8 Uhr wegfahren ist schon bitter im Urlaub, d.h. nämlich um 7 Uhr aufstehen! V.a. bei den Locals könnte man ja wirklich später fahren, dann ist man halt erst um 17 Uhr wieder zurück! -Wir hätten auch gerne einen Nachttauchgang gemacht, allerdings so wie dieser organisiert ist war es uns zu mühsam! Man muß nämlich wenn man vom tauchen zurückkommt am Boot bleiben und dann bis 20.30 Uhr warten um dann seinen Nachttauchgang machen zu können (d.h. ca. 4 Stunden Wartezeit am Boot). Nein danke! Dies alles zusammen macht es aus, daß der Urlaub zwar vom tauchen her toll war (aber für die tollen Tauchplätze kann Werner Lau nichts, die sind da ohne sein Zutun), allerdings die Rahmenbedingungen schlecht und nicht empfehlenswert waren.
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Werner Lau Diving Center Sharm el Sheikh Geschrieben am 28.08.2002 von Dirk und Biene [AOWD, 150 TG]
3 von 13 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 13 von 28 Usern stimmten diesem Bericht zu.
Wir sind allte Aegypten Wasserratten und waren im August nun schon zum 9 mal dort. Nachdem wir das letzte mal mit unserer Tauchbasis etwas Schiffbruch erlitten hatten, buchten wir diesmal bei Werner Lau, auf den wir durch Bekannte, die sehr zufrieden waren, aufmerksam geworden sind.
Mit dem Vorbuchen hat das ja prima geklappt und die ausgezeichnete Web Page www.wernerlau.com sah auch recht vielversprechend aus.
Auf dem Flug haben wir dann noch gleich sechs andere Taucher getroffen die auch zu Werner wollten und so haben wir uns gleich im Flieger schon als Buddyteams aufgeteilt.
Wir hatten leider das Grand Azur gebucht und waren dadurch weit weg vom Schuss. Der Rest war im Dreams Beach gleich neben der Basis und damit wesentlich besser bedient.
Die Basis liegt direkt an der „Lagune“ die sich weitlaeufig ins Meer erstreckt und keinerlei Wassersportaktivitaeten zulaesst. Das war doch eine herbe Enttaeuschung die Regula von der Basis auch ungerechtfertigt von uns zu spueren bekam. Auf diesem Weg noch einmal „sorry“ dafuer denn die Beratung und das Tauchen waren dann einsamme Spitzenklasse. Wollt ihr nach Dahab, Thistlegorm und viele dritte Tauchgaenge machen. Und ob wir wollten denn dazu waren wir ja schliesslich hier. Am ersten Tag stand ein Checktauchgang auf dem Program. Der wurde gleich mit einem TG am Tempel kombiniert und Maki, eine zierliche Japanerin zeigte uns gleich wo der Hammer haengt. Tarieren, Atmen Tarieren, ein Kg weniger Blei und dann koennt ihr morgen auch gleich mit nach Tiran. Das fanden wir echt gut denn trotz ueber 100 TG’s kann man immer noch etwas dazu lernen. Tempel war nicht unbedingt der Traumtauchgang aber immerhin ein farbenpraechtiges Korallenriff mit jede Menge Fisch, zwei Moraenen, einer Schildkroete, Blaupunktrochen und soger einem Seidenhai. Da kann man sich nicht beschweren. Nach dem Mittagessen an Bord, das fuer die 25 Pfund echt super war ging es nach Ras Umm Sid. Am Ufer war die Hoelle los und ein Horde Italiener animiert von droenender Musik machten ein richtiges Palaver. Ras Umm Sid ist vor allem wegen der vielen Korallenstoecke, den Gorgonien und Muraenen ohne Ende interessant. Ein gelungener erster Tag. Beim Transfer zurueck ging dem Bus erst einmall der Sprit aus und wir kamen nach einer Gratis Sauna Stunde recht kaput im Hotel an. Am naechsten Tag ging es dann nach Tiran. Heinz, der Basisleiter hatte uns von Tigerhaien erzaehlt die sich seit Wochen dort rumtreiben und wir waren schon ganz heiss. Wir hatten zwar einen super Tauchgang am Gordon Riff bei dem mal wieder alles stimmte nur die Tiger sahen wir nicht. Als wir dann zu Mittag neben der Nader, einem anderen Werner Lau Boot, festmachten und uns unsere Bekannten aus dem Flieger mit strahlenden Augen erzaehlten dass sie gleich zwei grosse Tiger Sharks gesehen haben, war der Frustlevel dann doch recht hoch. Beim Zweiten Tauchgang am Thomas Reef bekammen wir endlich auch unseren Shark, kein Tiger leider aber immerhin ein richtiger Brocken von Hammerhead. Untern im Blau konnte man den Thomas Canyon erkennen aber der liegt leiter unterhalb des 30m Limits. Der haette uns schon gereitzt.
In den Naechsten Tagen betauchten wir mehrmals Ras Mohamed und waren immer wieder von Shark Jolander und den riesigen Schwaermen von Barakudas dort begeistert. Eigentlich muesste Ideal Standard diesen Tauchgang als PR Gag subventionieren. Hier ist ein Frachter mit eine ganze Ladung Klos abgesoffen, ein irrer Anblick.
Besonders moechten wir noch die Thistlegorm und den Trip nach Dahab erwaehnen. Unsere Bekannten hatten den Nitrox Kurs mit dem Thistlegorm Trip gebucht und hatten dann wirlklich massig Zeit in diesem wunderschoenen Wrack ohne an Deko denken zu muessen. Das werden wir das naechste mal nachholen den uns blieben nur magere 25 min in den Frachtraeumen bevor unser Aladin uns alamierte.
Dahab und das Blue Hole war irgendwie etwas beklemmend. Viele Tiefenfreaks scheinen hier ihre limits zu ueberschreiten und legen dann ihren allerletzten Tauchgang hin. Tarek hat uns dann gezeitg, dass man nicht unbedingt auf 60m gehen muss um viel Spass zu haben. Wir haben das Blue Hole ueber „The Bells“ angetaucht und dass war allemal ein Kick.
Alles in allem haben wir zwei Wochen lang einen super Tauchgang nach dem anderen gemacht. Die Organisation und Betreuung stimmte (wenn man mal von der Transport Situation absieht) und die Guides waren durch die Bank super freundlich und kompetent. Wer viel Tauchen will sollte allerdings vorbuchen und sich vor allem ein Hotel in Naehe des Hafens suchen. Unsere Bekanten waren im Dreams sehr zufrieden und auch das Royal Paradise scheint da sehr guenstig zu liegen.
Ich habe ja auch die kritischen Berichte gelesen und denke dasswir entweder richtiges Glueck hatten oder dass sich die Basis die Kretik zu Herzen genommen hat und vieles verbessert hat. Wir waren sehr zufrieden und moechten uns bei Heinz und seiner Manschaft herzlich bedanken. Besondere Gruesse auch an die kleine Maki, Ralf die Glatze und Malte bei dem das Mndwerk nie zum stillstand kommt. Wir kommen definitiev wieder Bis dahin - Dirk &Sabine
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Werner Lau Diving Center Sharm el Sheikh Geschrieben am 27.08.2002 von Audrey [PADI Rescue, 228 TG]
10 von 17 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 13 von 26 Usern stimmten diesem Bericht zu.
Wir hatten uns schon lange auf unseren Tauchurlaub in Sharm gefreut.Seit ich letztes Jahr die Werner Lau Basis auf Vilamendhoo kennen und schätzen gelernt habe, fiel mit die Auswahl unter den mehr als 60 Tauchbasen in Sharm El Sheikh nicht schwer. Die äusserst informative Web Page (www.wernerlau.com) lässt keine Wünsche offen und erlaubt es den Tauchurlaub bis zur Auswahl der tollsten Tauchspots vorzuplanen.
Beim Vorbucheng der Tauchpakete übers Web kann man dann auch noch so richtig sparen, weil die Europreise viel günstiger als die Vor-Ort--Dollar-Preise sind.
So waren wir schon mal positiv eingestimmt.
Nicht ganz so positiv war dann die Ankunft in Harm Airport. Hier ist erst einmal jede Menge Geduld angesagt bis man die Hürden der Immigration hinter sich lassen kann. Die Zeit scheint hier stillzustehen genauso wie die Abfertigung durch die bürokratische Maschinerie.
Vom Flughafen geht`s dann direkt ins Hotel und wir waren gut beraten ins Hilton Waterfalls einzubuchen. Ernsthafte Taucher sollten sowieso die Hadaba Gegend vorziehen. Von hier ist es nur ein Katzensprung zur Werner Lau Basis und wenige Minuten mit dem Shuttlebus zur Travco Jetty von wo alle Tauchausfahrten starten. Einige der Mitreisenden waren in der Nabq Gegend untergebracht und klagten später auf den Booten über die doch recht langen Transfer Zeiten (ca. 30 min).
Wer das Tauchen von den Malediven her kennt muss erst einmal umdenken. Kaum ein Hotel verfuget über ein eigenes Hausriff.
Als wir am nächsten Morgen um 7:30 auf der Basis aufliefen trafen wir auf ein pulsierendes kontrolliertes Chaos.
Busse und Minibusse fuhren zu den einzelnen Hotels ab um die Schar der Taucher einzusammeln. Pik Up’s voll beladen mit Tanks und Tauchgepäck machten sich in Richtung Hafen davon.
Wir checkten erst einmal ein, was sehr freundlich und problemlos über die Bühne ging. Trotz unserer über 200 gelogten Tauchgaenge ist es bei Werner Lau üblich einen Checktauchgang mitzumachen was unter sicherheitsrelevanten Überlegungen auch durchaus sinnvoll ist. Nachdem sich Sven, der Asst. Basisleiter unser Logbuch angesehen hatte schlug er ein recht interessantes Programm für uns vor das kaum Wünsche offen liess.
Wir hatten unsere eigene Ausrüstung mitgebracht und das wurde kurzerhand in praktische Taschen umgeladen und war dann auch schon Richtung Hafen verschwunden. Ein Service den wir über die nächsten zwei Wochen mehr und mehr zu schätzen lernten. Während des ganzen Urlaubs hatten wir dann nichts mehr mit unserem Gerödel zu tun. Es war immer an Bord der Boote oder der Jeeps bevor wir eintrafen. Taschenschleppen ade.
Nun gings zum Hafen und was wir dort antrafen sah eher nach dem Picadilly Circus während der Rush Hour aus.
Hunderte von Tauchern zwängten sich über den Steg, Diveguides versuchten ihre Schäflein zusammenzuhalten und auf die richtigen Boote zu verfrachten. Dazwischen versuchen die Crews Tanks, Equipment und Proviant auf die Boote zu verladen. Wichtig aussehende Beamte schienen wild gestikulierend mit den Booten irgendwelche Auslaufbescheinigungen abzugleichen.
Hier hat Sharm El Sheikh noch einiges zu lernen. Eine grössere oder zweite Jetty Würde mit Sicherheit vieles leichter und angenehmer machen.
Endlich sind wir an Bord der Nadder eines der 6 Tauchjachten der Werner Lau Flotte. Wer bis jetzt nur Dhonies gewohnt war kann nun in einem wahren Luxus an Platz und Komfort baden. Von Sonnendeck aus schaut man auf das Gewusel auf der Jetty. Dann laufen wir aus und eine behagliche Stille macht sich breit. Entlang der Küste geht es nach Ras Umm unserem ersten Tauchplatz. Ralf, einer unserer drei Tauchguides macht uns mit dem Boot vertraut, erklärt die Einrichtungen und gibt uns dann ein sehr professionelles Briefing fuer den Ersten Tauchgang.
Equipment aufbauen, anziehen und schon sind wir eingetaucht in die Fluten des Roten Meeres.
Beim "Checken" wird hauptsächlich auf die richtige Tarrierung und die Beherrschung der Grundfähigkeiten wert gelegt und ist schnell abgehandelt. Jetzt geht`s runter und was uns dann unter Wasser erwartet braucht sich hinter den Malediven nicht zu versteckten. Ein regelrechter Wald von Gorgonien auf 25m, Zuhause von hunderten von Riff Fischen, eröffnet sich dem Auge des Betrachters. Ein Blaupunkt Rochen zieht seine Bahn zwischen farbenprächtigen Korallenstoecken.
Nach einem sehr schmackhaften Mittagessen an Board (nur 25L = $5,- incl Getränke) geht es zum zweiten Tauchgang nach Ras Katy.
Wieder erstaunt uns die Vielfalt der Unterwasser Flora und Fauna. Skorpionfische, Glasfische und Grossaugenbarsche haben sich als Empfangskomitee fuer uns versammelt. Ralf hat ein sicheres Auge und ihm entgeht auch der halb versteckt liegende Krokodielfisch nicht.
Der Auftakt ist gelungen und in den folgenden Tagen erkunden wir mit unseren Guides die faszinierende Welt am Unterwasser Nationalpark Ras Mohammed wo uns das Shark & Jolanda Riff mit seinen Schwärmen von Barakudas, Fledermausfischen und einem Hammerhai beeindruckte.
Die Strasse von Tiran mit Jackson, Woodhouse und Thomas Reef sind auch wieder richtige Brueller. Ein riesiger Tiger Shark zieht nur wenige Meter entfernt von uns vorbei.
Unbestritten ist der Ausflug zur Thistlegorm ein Erlebniss der besonderen Art. Heinz (der Basisleiter) meinte, das sei das beste was Rommel uns hier im Roten Meer hinterlassen hat. Der 117m lange Englische Frachter liegt seit 1941 aufrecht auf dem Meeresgrund und ist ein besonderer Augenschmaus fuer Oldtimer Freaks. Alte Lastwagen, BSA Motorraeder und vieles mehr gehört zu der gut erhalten Fracht. Ich kann nur jedem empfehlen das Nitrox Sonderangebot wahrzunehmen. Mit 15L Nitrox Tanks hatten wir volle 45 min Zeit uns die Frachträume in 24 Meter anzuschauen ohne uns über Dekozeiten Kopfschmerzen machen zu müssen.
Sonntag war dann Dahab angesagt.
Das legendäre "Blue Hole" und der Canyon sind zwei Tauchgaenge der besonderen Art. Mit Bus und Jeep ging es nach Dahab. Beide Tauchgaenge sind wieder vom Feinsten und man kann schon richtig ins Schwärmen kommen.
Eigentlich wollten wir ja auch am Strand einige Tage nur so unsere Seele baumeln lassen. Die Faszination Tauchen hat uns so in den Bann gezogen, dass wir keinen Tag ausliessen.
Heinz und seine Crew haben uns bestens beraten und wir haben uns stets gut aufgehoben und professionell betreut gefühlt. Richtig Spass hatte ich auch mit Maki gehabt, die es doch geschafft hat mich in den zwei Wochen um 3 KG Blei abzuspecken.
Eigentlich wollten wir im Winter wieder auf die Malediven aber noch haben wir ein paar weisse Flecken auf der Karte mit den Dive Spots die wir noch abtauchen wollen. Somit sehen wir uns erst mal im November wieder und freuen uns schon riesig darauf.
Alex & Audrey
12 August 2002
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Werner Lau Diving Center Sharm el Sheikh Geschrieben am 05.08.2002 von Wolfgang Schilling [CMAS*, 150 TG]
26 von 30 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 17 von 25 Usern stimmten diesem Bericht zu.
Hai,
nachdem ich nun vom Sinai zurück bin und mich nachträglich in der Zeitschrift "tauchen" (Ausgaben 6+7-02) über die Thithlegorm und die Dunraven informiert habe, mußte ich feststellen, daß die dort mit sehr schmeichelnden Worten hofierte Basis von Werner Lau (Anzeigenkunde!)bei mir doch einen etwas anderen Eindruck hinterlassen hat. Dem Basisleiter habe ich diesen Reisebericht ebenfalls zukommen lassen, erwarte aber nicht, daß er auf der sehr schönen Internetpräsentation www.wernerlau.com eingestellt wird. Mag sein, daß andere Leute andere Erfahrungen gemacht haben, diese Erlebnisse können jedenfalls mehrere Taucher bestätigen, die mit mir dort waren und den Bericht inzwischen kennen. Berücksichtigt man die dort auf der Basis herrschenden Gepflogenheiten und sichert man sich (möglichst schriftlich) vorher ab, kann es ein unvergesslicher Tauchurlaub werden... Hier der Bericht:
Sharm mit viel Sonne und Schatten Ob dies nun ein Reisebericht ist oder auch nur die Beschreibung eines Zustands mag der geneigte Leser selbst entscheiden. Nur halte ich es für angebracht, dass die Taucher, die vielleicht erstmals nach Sharm El Sheikh fahren, sich besser auf die Gegebenheiten einstellen können, als es unbedarften Besuchern ergeht. Und vielleicht ist dies dem Management der Tauchbasis auch ein paar Gedanken wert, über Veränderungen nachzudenken... Vorab möchte ich noch bemerken, dass ich nicht zum ersten Mal in Ägypten war, es mein Lieblingsreiseland ist, jedoch erstmals auf dem Sinai und alles was ich hier beschreibe letztlich nicht die unvergesslichen Tauchspots in Frage stellt, die der Taucher hier noch recht unversehrt vorfindet. Top-Tauchgänge sind unabhängig der folgenden Ungereimtheiten und Kleinigkeiten garantiert, die jedoch wenn sie sich summieren, die Urlaubsstimmung eintrüben können. Wir waren für 14 Tage im Juli 02 über Neckermann im Hotel ?Royal Paradise?, in dem sich auch eine Tauchschule befinden sollte. Voller Erwartung suchten wir noch am späten Abend unseres Eintreffens, wurden aber leider nicht fündig. Also am nächsten Morgen gleich vor dem Frühstück noch mal nachgefragt. Gleich neben dem Hotel fanden wir die deutsche Tauchbasis ?Diving Centers Werner Lau Red Sea?. Dort empfing man uns um 8.15 Uhr recht unterkühlt mit der Bemerkung, dass es für diesen Tag bereits zum Tauchen zu spät sei, da die Busse zum Hafen bereits weg sind. (In Sharm El Sheikh ist es üblich, dass alle Tauchboote nicht von den einzelnen Hotels, sondern vom Hafen abfahren. Eine recht imposante Armada sammelt sich dort täglich, macht allerdings eine völlig andere Logistik notwendig als in Hurghada oder Safaga.) Das Tagesprogramm beginnt normalerweise um 8 Uhr und die Rückkehr ist meist erst gegen 17- 18 Uhr zu erwarten. Mein Bekannter Peter schaute etwas verdattert, hatte er doch vorab bei ?Werner Lau? ein Tauchpaket gebucht und war nur für 1 Woche in Ägypten. Eine kurze Info im Hotel oder ein Zettel an der Tauchschule am Abend vorher hätten Abhilfe schaffen können, doch leider Fehlanzeige. Peter war echt geknickt und so verbrachten wir den ersten Tag in der Hotelanlage und schnorchelten im Hausriff. Überraschung: hier scheint noch fast alles intakt zu sein. Sogar ein Napoleon patrouillierte, kleine Makrelenschwärme zogen durchs Revier und die Korallen machten auch einen guten Eindruck. Also am Nachmittag zweiter Versuch, ob man denn im Hausriff einen Tauchgang unternehmen könnte. Abfuhr Nummer zwei. Das gehe nicht, bevor der Checktauchgang nicht erfolgt sei und außerdem sei das Tauchen im Hausriff verboten (stand aber auf der Preisliste). Keine Chance, kein Entgegenkommen oder der Versuch uns den vermasselten Start etwas moderater zu gestalten. Was blieb, war die Hoffnung auf die nächsten Tage. Andere Taucher fühlten sich im Office so unwirsch behandelt, dass sie lieber gleich das weite suchten. Schade eigentlich, wenn man bedenkt, dass hier auch sehr angenehme Begegnungen möglich waren. Die Tauchguides dieser recht großen Basis sind kompetent und einige stechen sogar mit außergewöhnlich guten zoologischen Kenntnissen hervor. Da mich vorzugsweise die Fische und Korallen interessierten, waren insbesondere Doris, Mohamed und allen voran Claudia mit ihrem Wissen und der inspirierten Art es weiterzugeben ein besonderes Glück. Der Checktauchgang am nächsten Tag war dann auch wieder etwas unerwartet neues für mich. Niemand auf dem Boot interessierte sich für mein Logbuch (ich hatte 4 Tage vorher meinen letzten Tauchgang absolviert) und einen Minimalcheck (Maske ausblasen, tarieren, Pflichtzeichen) gab es auch nicht. Es wurde einfach ein schöner lokaler Tauchgang bei Ras Umm Sid- empfehlenswert wegen der vielen Gorgonien. Eine weitere Überraschung war für mich, dass es eine Pflichtpauschale an Bord für Getränke in Höhe von 15 Pfund gab, die anfiel ob man etwas trinken wollte oder nicht. Anders als an anderen Tauchplätzen Ägyptens ist hier in Sharm vieles aufpreispflichtig. Positiv zu vermerken bleibt, dass an vielen Tagen ein dritter Tauchgang angeboten wird (25$), was es dem Vieltaucher möglich macht seiner Leidenschaft zu frönen. Zum Nachttauchgang bleibt festzuhalten, dass wir nach der Rückkehr vom Tagesausflug im Hafen von der Nachricht überrascht wurden, dass man gleich an Bord bleiben solle. Kein Wort vorher davon und auch nicht ein Hinweis, dass die Rückkehr erst nach 22.30 Uhr erfolgt. Dann sind aber die Abendbuffets der Hotels geschlossen! Überhaupt ist es sehr ratsam nicht zu sehr auf die Betreuung zu setzen. Ein Aktivurlaub verlangt hier auch die aktive Beteiligung des Tauchers. Immerhin scheint mir der Laden recht groß zu sein und eine von mir geschätzte betreute Zahl in der Größenordnung von 100 Tauchern lässt die selbst postulierte Flexibilität schnell verkümmern. Statt der bekannten Boxen für das Equipment sind hier neuerdings große Stofftaschen üblich. Die Logistik klappt und außer dass einem anderen Taucher einmal ein Maskenglas zerschlagen wurde, riechen die Sachen zwar immer etwas mufflig (weil in der geschlossenen Tasche), doch kann nichts rausfallen. Trotzdem ging einer Taucherin ein geliehener Bleigurt verloren (vielleicht auch nur in eine andere Tasche vertauscht). Sie durfte für den gebrauchten Gurt 25$ berappen. Einfach unverschämt. Mit zwei Booten geht es zu den Tauchplätzen und es ist selten vorher klar, welchen Tauchguide man am nächsten Tag als Begleiter hat. Natürlich hat jeder seine charakterlichen Vorlieben für bestimmte Leute, aber darauf sollte man sich hier nicht zu sehr festlegen. Mich hat zum Beispiel Doris beeindruckt, die mich ganz spontan fragte, ob ich am nächsten Tag mal einen Early Morning Tauchgang absolvieren möchte (ist im Wochenprogramm nicht enthalten). Wollte ich natürlich. Daß es ein außergewöhnlicher Tauchgang werden sollte, verdanke ich ihrer Initiative, die hier bei dem allgemein sichtbaren Stress keineswegs alltäglich war. Wir fuhren noch vor allen Booten zum Jolanda+Shark Reef im Nationalpark Ras Mohammed, das ich wegen des unglaublichen Fischreichtums zum ?Fischparadies? erklärt habe und das mein Lieblingstauchplatz war. Riesige Schwärme von Großflossenfledermausfischen, Rotbrustschnappern, Blauklingendoktorfischen und Barrakudas (ca.1.500 Stück) beeindrucken doch enorm- auch durch ihre Unbekümmertheit. Wir hatten Glück und sahen hinter dem Barrakudaschwarm zwei größere Seidenhaie. Einziges Handicap ist die sehr häufig wechselnde Strömung, die zuweilen so stark werden kann, dass improvisiert werden muß und die im Briefing geplante Route verändert werden muß. Hier merkte man, dass die Guides ihr Handwerk verstehen, unnötiges und sinnloses Risiko vermeiden. Zu den routiniertesten Tauchbegleitern, die urgemütlich in ihrer ruhigen, zurückhaltenden Ausstrahlung sehr angenehm sind, gehört der alte Hase Tarek. Natürlich hats hier auch Selbstdarsteller und abgehobene Typen unter den Guides, aber da kann ja jede(r) noch an sich arbeiten, der hier mal lieber nicht genannt werden soll. Spaß kommt dann auf, wenn man in kleinen Gruppen unterwegs ist und die Guides dem permanenten Arbeitsdruck nicht zu offensichtlich erliegen. Empfehlenswert ist natürlich ein Trip zur ?Thithlegorm?, dem Mekka aller Militaria-Taucher und Wrackfans. Wenn man früh da ist und die Strömung nicht zu heftig, lassen sich hier schon beeindruckende Erlebnisse mitnehmen. BSA-Motorräder, LKW unter Deck, ein eisenbahnwagon auf dem Oberdeck, Bordkanone, eine Lokomotive etwas abseits des englischen Schiffs, das 1941 voller Kriegsgerät von einem deutschen Bomber versenkt wurde, sind nur einige wenige Details. Beim Austauchen nach dem 2. Tauchgang kochte das Meer rings um uns vor Tauchern. Beachten sollte man auch hier, dass der angebotene NITROX-Kurs nicht unbedingt sehr preiswert ist. Ich hatte mit zwei sehr kurzen Tauchgängen (37 und 44min), die ich mit 80 Bar beenden musste nicht den versprochenen Effekt einer verlängerten Grundzeit auskosten können. Zudem stellte sich später heraus, dass zum vorher festgesetzten Angebots-Gesamtpreis (199$) mit einemmal noch zwei Tauchgänge aus meinem Tauchpaket abgerechnet wurden. Da war ich dann doch etwas sauer. Mag sein, dass das ein Missverständnis war (das hatten andere Taucher genauso wie ich verstanden), aber für mich ging auch dabei wieder zu vordergründig um den schnöden Mammon. Tauchgänge gehen in diesem Tauchcenter grundsätzlich 60 min! Jeder der dann noch Luft über hat... Die gesamte Gruppe (grundsätzlich vom Guide geführt) taucht geschlossen auf, was aus Sicherheitsgründen nachvollziehbar ist. Die meisten Tauchgänge sind Drifttauchgänge und bedingen ein Auftauchen direkt am Riff, weil hier die Strömung passabel ist. Vorgebuchte Tauchgänge sind zwar billiger, müssen dann aber abgetaucht werden oder sie verfallen. Das Angebot für mitreisende Nichttaucher als Begleitung für 30$ auf dem Boot dabei zu sein (inklusive gestellter Schnorchelausrüstung) ist heftig und wird auch nicht reduziert, wenn man ein eigenes ABC-Set hat. Auf der Thithlegorm wurden wir von einer mit dem Tauchcenter kooperierenden Videoproduktionsfirma gefilmt- natürlich völlig unverbindlich. Nur wenige konnten sich entschließen, den fetten Preis von 50$ für das gut gemachte halbstündige Video auszugeben. Schöner wäre gewesen, wenn man vom Tauchcenter ein Angebot gemacht hätte, ab einer gewissen Umsatzsumme dieses Video als Werbevideo für ?Werner Lau? zu einem deutlich geringeren Preis mitzubekommen. Ein Ausflug nach Dahab, wo auch das berühmte ?Blue Hole? betaucht wird, ist möglich. Da aber in Ägypten Tauchgänge nur bis 30 Meter limitiert sind, entfällt im Blue Hole der dramatische Effekt des Austauchens durch die seitlich Höhle in 59 Metern Tiefe. Empfehlenswerter ist dafür ?The Canyon? mit vielen Glasfischen und Höhlenbeilbauchsalmlern. Zum Abschluß gabs leider noch etwas Probleme mit der Bezahlung. Ohne Hinweis wurde einfach in die Abrechnung ein Tagessatz für eine Druckkammer eingearbeitet, obwohl deren Bezahlung im Vorfeld als freiwillig erläutert wurde- hätte dann also zum Schluß und nach Rücksprache erfolgen müssen. Abgerechnet wird in US$. Warum das bei einer deutschen Tauchbasis so sein muß ist mir ein Rätsel. Als wir am 16.07. ausgecheckt haben, lag der Euro gerade seit ein paar Tagen im Wert über dem $, nicht jedoch im Tauchcenter. ?Wir können doch nicht jeden Tag einen anderen Kurs abrechnen? erhielt ich die Marschrichtung, die dahin mündete, dass ich gegenüber dem Dollarpreis 40 Euro mehr bezahlen sollte. Einmal abgesehen davon, dass ich es für ungesetzlich halte, wenn eine Tauchbasis den Umtauschkurs nach gutdünkten festlegt, ist man diesem Gebaren ausgeliefert (kein ägyptischer Händler würde sich so etwas anmaßen). Nun hoffe ich, dass dieser doch etwas längere Bericht nicht nur negativ empfunden wird- nur habe ich bei einer deutschen Tauchbasis eben den Anspruch, dass sie nicht schlechter sein sollte, als die mir bisher bekannten ägyptischen. Abschließend vielleicht noch einige sehr empfehlenswerte Tauchspots, die mir persönlich hervorragend gefallen haben: 1. Shark Reef+ Jolanda Reef (Ras Mohammed) 2. Tiran Inseln 3. Ras Ghozlani (wunderschöne Weichkorallen)
Sharm El Sheikh ist trotz des teureren Pflasters und der sehr stark an europäischem Geschmack orientierten Tourismusmeile Naama Bay der einmalig schönen Tauchplätze vor allem im Nationalpark Ras Mohammed wegen immer eine Reise wert.
Übrigens sollte man auch ein paar tauchfreie Tage einplanen. Sehr empfehlenswerte kulturelle Höhepunkte bieten ein Ausflug nach Kairo ins Ägyptische Museum und zu den Pyramiden von Gizeh sowie eine Tour zum Katharinenkloster, der kleinsten Diozöse der Welt mit einem prächtigen Ikonenschatz. Allein die Fahrt durch die sich häufig wandelnde raue Gebirgslandschaft des Sinai ist es schon wert. Ägypten hat viele Überraschungen parat neben dem Roten Meer- deshalb sollte man auch mal den Kopf für ein paar Tage aus diesem berauschenden Meer an Formen und Farben heraushalten. Es lohnt sich ganz sicher.
Immer gut Luft
Wolfgang
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Werner Lau Diving Center Sharm el Sheikh Geschrieben am 29.07.2002 von Alfred und Angelika [AOWD/AOWD, 60 TG]
10 von 13 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 10 von 22 Usern stimmten diesem Bericht zu.
Wir können dem Bericht von Petra und Maik nur zustimmen. Wir haben uns im Urlaub dort bei unserer ersten Tauchausfahrt kennen gelernt und waren im gleichen Hotel Grand Azur. Das Hotel und die sonst hochgelobte Tauchbasis von Werner Lau ist der reinste ....... Alle Angaben, die die Beiden gemacht haben, können wir 100 % bestätigen.
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Werner Lau Diving Center Sharm el Sheikh Geschrieben am 24.07.2002 von Petra & Maik Waldinger [PADI OWD & OWSI, ? TG]
26 von 30 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 26 von 39 Usern stimmten diesem Bericht zu.
Werner Lau Diving Center – Sharm-El-Sheikh JULI 2002: Wir hatten uns auf die u.a. in der Zeitschrift „Tauchen“ gelobte Tauchbasis im Hotel Grand Azur gefreut und wurden herb enttäuscht. In Sharm-el-Sheikh kann man grundsätzlich nur vom Hafen aus tauchen. D.h. man wird morgens um 7:45 Uhr am Hotel mit einem überfüllten Kleinbus abgeholt. Sogar die Notsitze waren belegt und des öfteren musste ein Gast während der Fahrt stehen. Die Fahrt dauert ca. min 30 Minuten und das bei 35 – 40 Grad im Schatten. Zusammen mit ca. 20 Tauchern kommt man auf ein Boot. Am ersten Tag mußten wir einen Check-Dive machen (Maske fluten, Lungi wiedererlangen, Maske absetzen, Flossenpivoting). Die Tauchergruppen von ca. 5-7 Personen waren ohne Berücksichtigung der Taucherfahrung zusammengewürfelt. Es wurden weder die Logbücher angeschaut noch ein taucherärztliches Attest verlangt. Als Padi Instructor wurde ich zu einer blutigen Anfängerin dazugesteckt, die 20 Minuten brauchte bis sie ihre Maske geflutet hatte. So verbrachten wir 35 Minuten auf einer 5 Meter tiefen Sandfläche – weit und breit kein Fisch in Sicht. Nachdem wir dann endlich Richtung Riff unterwegs waren, ging der Anfängerin bereits die Luft aus. Den Tauchgang mussten wir übrigens voll bezahlen. Meiner Meinung nach geht es bei diesem Tauchcenter fast immer nur ums Geld. Nur eine handvoll Tauchspots, die sogenannte „Local Spots“ waren ohne zusätzliche Gebühren zu betauchen. Wenn man nach Ras Mohammed oder zur Strasse von Tiran möchte, kostet das extra. Hat man bereits einmal einen „Local Spot“ betaucht, kann die Tauchbasis nicht garantieren, dass an deinem nächsten Tauchtag nicht vielleicht dieselben Tauchplätze angefahren werden. Dies erfährt man dann erst auf dem Boot. 2 Tauchgänge pro Tag sind generell inklusive, ein dritter Tauchgang wird für 25 US-$ angeboten. An 2 von 5 Tagen mussten während meines Aufenthalts Taucher zum Arzt gebracht werden. Ein Beispiel: Eine nicht sehr erfahrene Taucherin wurde beim Reinspringen dermaßen gehetzt, dass sie nicht einmal Zeit hatte ihre Ausrüstung zu checken. Völlig ausser Puste musste sie –kaum im Wasser- sofort absteigen, denn der Guide war bereits abgetaucht. Es kam wie es kommen musste: Sie verlor auf ca. 17 m ihre Flosse und ist in Panik wieder aufgestiegen - der Guide mit ihr. Sein Problem war jedoch, dass er am Tag davor 6 Tauchgänge auf nahezu 40 m gemacht hatte. Ein weiteres Beispiel: Ein Taucher bekam auf 27 m Probleme und musste wieder an die Oberfläche. An Bord beklagte er sich über Übelkeit, Gleichgewichtsprobleme, Schmerzen in der Brust und im Nacken... Dieser Tauchtag wurde an Bord weiter nach Plan durchgeführt. Erst nach dem planmäßigen Mittagessen und einem weiteren Tauchgang kamen wir ca. 5 Stunden nach diesem Tauchunfall im Hafen an. Medizinische Versorgung an Bord gleich null. Eine Taucherin war nach dem 1. Tauchgang seekrank. Sie wollte den 2. Tauchgang aussetzen und erst den 3. Tauchgang wahrnehmen. Das wurde ihr nicht erlaubt, denn für den 3. Tauchgang müsste sie 25 US-$ zahlen. Schlechte Zeiten auch für Tauchausrüstung. Es gab während meines Aufenthaltes keine Möglichkeit Ausrüstung auszuspülen. Die nasse, salzige Ausrüstung musst du auf dem Boot lassen. Wenn man die Ausrüstung jeden Tag mit zurück ins Hotel schleppen wollte, wurde das nicht gerne gesehen, denn das belastet den ohnehin völlig überfüllten Bustransfer nur unnötig. Zu guter letzt hatte man vergessen unser Tauchgepäck beim Bustransfer zum Hafen auf dem Dachgepäckträger zu befestigen. Das Tauchgepäck war weg und erst nach einigen unerfreulichen Gesprächen mit der Basisleitung bekamen wir den Schaden ersetzt, nachdem man uns mehrfach vertröstet hatte.
Die Diveguides sind bemüht, aber in punkto Sicherheit haben sie noch viel zu lernen. Außerdem sind fast alle Guide erst seit kurzem bei Werner Lau beschäftigt oder überhaupt in Ägypten. Wenn Ihr Euch von diesem Bericht nicht abschrecken lasst, dann denkt daran, im voraus zu buchen, denn nur dann bekommt Ihr einen Rabatt. Die Tauchpakete sind nur als 5 – oder 10-Tagespakete zu buchen. Wenn Ihr 7 Tauchtage haben wollt, dann müsst ihr für die Tauchgänge 6 und 7 den vollen Preis zahlen. Es gibt keine Staffelpreise und auch keinen sonstigen Rabatt.
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Werner Lau Diving Center Sharm el Sheikh Geschrieben am 06.06.2002 von Boris [Padi AOWD, 36 TG]
33 von 35 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 26 von 34 Usern stimmten diesem Bericht zu.
Tauchen - ein Erlebnis!
14 Tage rotes Meer. Die Vorfreude war groß. Am Ende - naja, um einige Erfahrungen reicher.
Die Tauchbasis lag im oder vielmehr am Royal Paradise und ist der Hauptsitz der Firma Werner Lau am roten Meer. Beim Check-in fiel nur auf, das Ingo, der Organisator, viel zu tun hat. Nun gut. Der erste Tauchtag naht und soweit ist alles OK. Der Transfer klappt, der Bleicheck ist so pi mal Fensterkreuz, aber alles nicht so tragisch. Mit den 11 Tauchgängen aus meinem OWD weiß ich ja auch nicht so viel. Dann fängt es an. Zweiter Tag AOWD für mich, OWD für meine Freundin. Der Kurs von mir besteht aus 2 SChülern, bei meiner Freundin sind es 2 Kurse (4 und 3). Tieftauchgang an den Tiraninseln - alles klar und gut. Leider hat unser Instructor (Anna) wegen Schnupfen Probleme mit dem Druck und lässt uns beim 2. Tauchgang (offizell Drift) hinter der Gruppe eines anderen Guides tauchen. Aber das haben wir auch so abgesprochen. Bei meiner Freundin ging auch alles gut - schließlich war es nur der Pool. Also der zweite Tag. Die OWD-Kurse verschmelzen zu einem (7 Schüler, ein Instrucktor (Volker) im und einer (Anna) außerhalb des Wassers. Anweisung - Ingo. Hans (meinem Buddy für den AOWD) und mir stellt sich HArdy als neuer Instructor vor. Hardy ist eigentlich noch krankgeschrieben, aber er macht mit uns jetzt den Rest. Navigation, Tarierung in Perfektion und der obligatorische Nachttauchgang stehen auf dem Programm. Navigation: Am Yolanda/Shark reef sollen wir aufzeichnen, wie wir die Riffe betauchen - klappt auch, aber ist halt nur auf Sicht. Tarierung in Perfektion ist auch OK und klappt gut - dann nimmt das Unheil seinen Lauf. Ingo hat bestimmt, dass wir den Nachttauchgang nicht einzeln im Kurs (zu wenig Leute) sondern mit anderen gemeinsam machen. Ras umm Sid - von Land aus. Angekommen steigen wir gegen 19.30 in unsere Anzüge und gehen los. 30 Stufen Treppe und dann - Riff... die Kante ungefähr 100 m vor uns. Also Lampen an und losgelaufen. Nach 10m fällt mein Buddy und dreht um. Hinterher soll sich rausstellen, dass er eine Oberschenkelzerrung hat und wegen des Stoßes auf das Ellenbogengelenk in Deutschland noch eine Woche Krankenhaus und OP bekommt. Aber wir laufen weiter. Das des Nachts auch Seeigel aus den Löchern kriechen, soll uns nicht schocken. Als wir endlich 30 - 50 cm Wassertiefe haben (Ebbe), legen wir uns mit aufgeblasenem Jacket ins Wasser und fangen an zu schwimmen - äh...uns mit den Fingern am Riff entlang nach draußen zu ziehen. Komischerweise ziehen wir uns diagonal, aber das hat wohl kaum was mit der Strömung zu tun, die uns an der Riffkante erwartet. 2m in 3 Sekunden an der Oberfläche - und ich hätte es beinah nicht gemerkt. Vielleicht liegt es daran, das Ebbe ist und zunehmender Mond. Hardy taucht noch kurz unter, ob es unten auch so ist - und dann machen wir uns auf den Rückweg. Abgesehen davon ist, wie ich hinterher sehe, auf den Tauchplatzkarten eine ständige Strömung für Ras umm Sid eingetragen. Laufenderweise, ohne Abkühlung, in voller Montur geht es dann wieder zurück. 3 weitere Nachttaucher treten oder fallen und einige Seeigel verlieren ein paar Stacheln, außer einem blauen Fleck bleibe ich aber glücklicherweise verschont. Nun gut, dann wird morgen (Freitag) wiederholt. Bei meiner Freundin macht sich ein wenig Unmut breit – zum einen scheinen die Tauchlehrer mit 7 OWD-Schülern überfordert (kein Wunder, meine ich) – zum anderen weil ich am Folgetag schon wieder Abends weg sein werde – wozu fährt man da gemeinsam in den Urlaub??? Aber es kommt anders als man denkt: Am Freitag wird morgens noch mal der Nachttauchgang versichert, um dann gegen 14 Uhr abgesagt zu werden. Zu wenig Leute – dabei machen wir doch einen Kurs... aber wir sind geduldig und lassen uns auf Samstag vertrösten und genießen unseren Aufenthalt. Abends freut sich meine Freundin über den unerwarteten Besuch. Am Samstag steigen wir dann wieder aufs Boot. Der OWD-Kurs wurde von 3 auf 4 Tage verlängert und so sehe ich sie nun wieder den ganzen Tag nicht, freue mich aber endlich auf den Nachttauchgang, der dann – gegen 14 Uhr wieder abgesagt wird. Hans und mir platzt der Kragen. Er reist am Montag ab und es ist die letzte Gelegenheit für ihn noch den Nachttauchgang und damit auch den Kurs zu beenden. Und irgendwie schafft Ingo es 3 weitere Taucher zu mobilisieren. – Nachdem wir damit gedroht haben unsere Kurse nicht zu bezahlen und so weiter... Diesmal geht es an die Shark Bay – eine kleine Bucht mit Sandstrand, der ganz sanft ins Wasser abfällt – da frage ich mich „Warum nicht gleich so?“. Der Tauchgang ist sehr schön und macht Spaß. Keine Strömung, viel Riff... alles wird gut – sollte man meinen. Die Nächste Woche verläuft eigentlich recht unspektakulär. Die Basis (oder die Captains) kennen zwar von den Local-Spots anscheinende immer nur Ras umm Sid, Near Garden, Paradise und Middle Garden und bei Ras Mohamed besuche ich insgesamt 4 mal Shark reef und Yolanda reef, aber wer will sich darüber schon beklagen – wenigstens ist mir ein Manta vergönnt und beim Schnorcheln in der langen Mittagspause sehen wir einen grauen Riffhai, einen großen Adlerrochen und einen Schiffshalter. Meine Freundin macht in dieser Woche noch den AOWD (auch bei Volker) – bei dem ich auch noch einen Kurs Nitrox mitnehme. Mein Eindruck – ein guter Lehrer, dem man gerne vertraut. Dann kommen die letzten Tage und damit wir auch wirklich von einem Abenteuer sprechen können werden wir bei Ras umm Sid vom Boot im Wasser vergessen. Unser Guide, Joe, wollte mal eben 3 andere der Gruppe nach oben bringen – und da wir schon damit gerechnet haben, dass er wie beim ersten Tauchgang nicht wieder (wie vereinbart) zurückkommt. Bleiben wir für die Zeit von 80 bis 50 Bar noch ein wenig an dieser Stelle im Wasser – Tiefe ca. 5-10m. Jürgen, ein CMAS*** und UW-Photograph leistet uns Gesellschaft. Zurück an der Oberfläche schauen wir nach unserem Boot. – Weg. Nach 10 min intensiver Suche – vielleicht ist es ja weiter vorne/hinten – bitten wir ein anderes Boot die Nader zu rufen. Nach einer min meldet der Captain, dass die Nader unterwegs zu uns sei. Weitere Minuten im Wasser verstreichen und das Halten der Position in der Strömung (hatte ich ja schon erwähnt) wird schwieriger. Nach insgesamt fast 20 min werden wir von einem anderen Boot aufgenommen und uns bleibt noch Zeit um eine Zigarette zu schnorren und zwei Züge zu nehmen, ehe wir in voller Montur über die Reeling auf die Nader zurückklettern. Unser Guide hatte beim Auftauchen eine Kollision mit einer Feuerqualle und sie wäre zu einem anderen Boot gefahren, um Medizin zu holen, bekommen wir zu hören. Und glauben das auch – bis, ja bis wir dann von den Tauchern, die früher hoch mussten hörten, dass sie uns einfach nur vergessen haben und Joe in Panik das Boot direkt zum Hafen fahren ließ – dort wären sie schon fast angekommen, als wohl unser Funkruf einging und der Captain mit vollem Schub gewendet hat. Die Abschlussbesprechung in der Basis hatten wir dann mit Ingo und Heinz (dem Basisleiter von Werner Lau für das rote Meer). Für unsere Unannehmlichkeiten werden uns 10% Rabatt eingeräumt, aber mehr ist nicht drin. Erwähnt hatten wir nicht, dass die Luft Kopfschmerzen verursacht (die eigenen Kompressoren sind einfach überfordert und der Ansaugstutzen kann nur abgestandene, Luft von den Kompressoren ansaugen. – Aber dieses Manko hatte ja auch Jürgen (der UW-Photograph) schon erwähnt. Daheim musste ich dann allerdings noch feststellen, dass man mir einen Tag zuviel berechnet hatte. Mal sehen, ob ich den zurückbekomme.
Ach, ehe ich mich versehe: Anna und Volker verlassen die Tauchbasis – damit sind die besten Lehrer und Guides wohl weg. Hardy geht nach Australien – ihm ist gekündigt worden. Hans geht es mittlerweile besser. Nach einer Woche im Krankenhaus ist er jetzt noch eine Woche krank geschrieben. Mir geht es gut und Annette, meiner Freundin auch. Das Tauchen selbst haben wir sehr genossen – Werner Lau allerdings möchten wir nicht weiterempfehlen. Zumindest nicht am roten Meer. – Eines noch: die Preise von Werner Lau sind wahnsinnig hoch – zumindest, wenn man nicht alles direkt von daheim aus vorbucht. OWD vor Ort: 300US$ darin ist das Zertifikat enthalten, aber die Unterlagen (Buch, RDP, etc.) sind nur geliehen. AOWD vor Ort: 240US$ - Zertifikat und Unterlagen wie beim OWD. Nitrox: 150US$.
In diesem Sinne – Gut Luft für alle Zeit und viel Spaß,
Euer Boris
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Werner Lau Diving Center Sharm el Sheikh Geschrieben am 24.04.2002 von jens [PADI OWD, 38 TG]
5 von 13 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 4 von 24 Usern stimmten diesem Bericht zu.
Wir haben im April 2002 dort getaucht. Organisation war perfekt. Die Guides sehr nett und gewissenhaft. Wir haben selten so ruhig und relaxed getaucht. Sehr gute große Boote mit wenigen Leuten. Getaucht wird in kleinen Gruppen, die je nach Befähigung zusammengestellt werden. Das Essen auf den Booten verdient sechs goldene Kochmützen mit Sternchen !!!! Superlecker und eine willkommene Abwechslung zum doch recht langweiligen Hotelbuffet. Auf einen Ausflug nach Tiran hatten wir (außerplanmäßig) 30 minuten um ca. 200 Delfine mit unserem Boot zu begleiten. Der Skipper fuhr dafür extra in eine andere Richtung. Trotzdem kam später zu keinen Zeitpunkt Eile auf. Bei der Abrechnung war Stefan (Manager) sehr fair. Keiner brauch sich vorher auf eine bestimmte Anzahl von Tauchgängen festlegen. Berechnet wird immer automatisch das günstigste. Ein kurzfristig abgesagter Tauchgang wurde überhaupt nicht berechnet und das obwohl die Leihausrüstung (übrigens neuwertig) schon an Bord war. Mein Tip: Bargeld mitnehmen, da bei Kartenzahlung 4% Aufschlag berechnet wird.
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Werner Lau Diving Center Sharm el Sheikh Geschrieben am 19.04.2002 von Kai [Padi Rescue, 82 TG]
13 von 18 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 6 von 18 Usern stimmten diesem Bericht zu.
Die Tauchbasis hiess vormals Waterland Diving Center. Werner Lau ist auch im Internet unter www.wernerlau.com zu finden. Zu erst einmal: Die im Web angepriesene und reich bebilderte Tauchbasis am Grand Azur Resort existiert nicht mehr ! Das Gebäude wurde komplett abgerissen. Macht aber nichts, denn Tauchen vom Hotel aus gab es da eh nicht, und ein "Strandbüro" hat Werner Lau dort immer noch. Zudem werden weiterhin Kurse (auch im Hotelpool) angeboten, sowie Bustransfers zu den WernerLau-Tauchbooten am Hafen Sharm el Sheik angeboten. Die Basis verfügt über mehrere Boote. Die Guides sind mehrheitlich Deutsche und allesamt sehr gut und sorgfältig. Lediglich in Sicherheitsfragen wird einiges nicht so ernst genommen. Entgegen der Versprechungen im Web fand sich nach meiner Anfrage am ersten Tag prompt KEINE Sauerstoff-Notfallausrüstung an Bord. Es wurden zwar versprochen, dass am nächsten Tag eine besorgt wird, gesehen habe ich aber nie eine. Zudem wurde sich über meine Anfrage lustig gemacht. Ich kann jedem nur raten, bei WernerLau nach Sauerstoff zu fragen. Die müssen nämlich noch lernen, das Ernst zu nehmen. Übrigens finde ich es für ein gutes Tauchcenter peinlich, wenn hier geschludert wird. Natürlich macht man im Roten Meer Nullzeittauchen, aber Unfälle können nunmal trotzdem passieren. Ansonsten kann ich WernerLau trotzdem sehr empfehlen, besonders wegen der netten, sorgfältigen, deutschen Guides. Ausrüstung ist auch sehr gut und neu. Naja, Tiefenmesser bekommt man wie üblich nicht, aber das kennt man ja. Mindestens eigener Computer ist ratsam. Preise sind ziemlich happig, aber wohl ortsüblich. Paket 5 Tage 10 Tauchgänge 220 US$, einzelner Tauchtag (2 TG) 45 bis 55 US$. Insgesamt empfehlenswert, aber wegen der Sauerstoffgeschichte nicht die volle Punktzahl !
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( 5 von 6 Flossen )
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Bericht 111 bis 119, Seite 12 von 12: [ Erste91011 12 ]
Du suchst Tauchausrüstung? Oder Du möchstest Teile Deiner Ausrüstung loswerden? Dann schau mal in unsere Kleinanzeigen-Seite! Das ganze ist für den privaten Gebrauch natürlich kostenlos. Schau rein - es wird viel angeboten!
DiveInside Märzausgabe (25.02.2012) Zur Information: Das Erscheinungsdatum der DiveInside, Ausgabe März 2012, ist der 13.März. In der Vorschau der letzten Ausgabe hatten wir den 27.Februar angekündigt. (mehr) Frohe Weihnachten und ein gu.. (23.12.2011)
Wir wünschen euch allen ein ruhiges und besinnliches
Weihnachtsfest und natürlich einen guten Rutsch in ein
fantastisches und vor allem gesundes Jahr 2012!
Wir bedanken uns ganz herzlich (mehr) Zahlenjubiläum auf Taucher.N.. (06.02.2011)
Heute, am 6.Februar 2011, feiern wir ein kleines Zahlenjubiläum.
Um exakt 18:13 konnten wir den 50.000.000 User auf Taucher. Net
begrüßen und unser junger Facebook-Auftritt hatte (mehr)
Forum Wracktauchen
Auszug aus diesem Forum:
U-Bahnwagen als künstliches Riff im Atlantik vom 29.01.2012 : An der amerikanischen Ostküste sind seit 2001 mehr als 2500 ausgemusterte U-Bahnwagen als künstliche Wracks versenkt worden. ... [mehr] Skizzen vom 27.01.2012 : Hallo, hat jemand Skizzen von der Rosali Moller, Carnatic und Dunraven? Bin gerade dabei mein Video fertig zu stellen,finde aber ... [mehr] Andrea Doria vom 15.01.2012 : Hallo Zusammen,
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