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Tauchplätze Ägypten Wrack der SS Thistlegorm (Sharm El Sheikh)
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| Anfahrt/Anreise: | Flughafen Sharm el Sheikh oder Hurghada... Natürlich wird dieses Wrack auch auf den meisten Nordtouren mit Safarischiffen angefahren |  | |
| Örtlichkeit/Einstieg: | nur vom Boot aus zu erreichen
mitunter kann sehr starke Strömung herrschen
manchmal kann die Sicht sehr eingeschränkt sein
Abstieg am Ankerseil des Bootes
All dies macht diesen Tauchgang anspruchsvoll |  | |
| Wasser: | Salzwasser | Erreichbarkeit: | Boots-TG |  | |
| Max. Tiefe: | 30m | Schwierigkeit: | Für Fortgeschrittene |  | |
Wrack-TG | Strömung |  | |
Höhlen-TG | Bergsee |  | |
| Füllmöglichkeit: | keine, nur über die Tauchbasen |  | |
| Tauchregulierung: | |  | |
| Notruf/Kammer: | |  | |
| Letzte Änderung: 30.07.2007 | Hier klicken um die Daten zu ändern |
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Datenbank - Tauchplätze - Ägypten - 9 Berichte zu diesem Eintrag!
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Wrack der SS Thistlegorm (Sharm El Sheikh) geschrieben am 03.04.2006 von Linus |
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Wrack der SS Thistlegorm (Sharm El Sheikh) geschrieben am 29.01.2005 von Tobias_Hamburg [PADI AOWD, 170 TG] |
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3 von 3 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 2 von 2 Usern stimmten diesem Bericht zu.
Das Wrack der Thistlegorm ist sicher reichlich und oft beschrieben, schliesslich ist es das bekannteste Wrack im Roten Meer. Deswegen werde ich versuchen gar nicht zu viel um das Wrack herum zu schreiben sondern einige Dinge zu erwähnen die Euch, den zukünftigen Tauchern dort, vielleicht weiter helfen. Die Thistlegorm wurde 1941 von der deutschen Luftwaffe unter Beschuss genommen und versenkt als sie auf dem Weg war die englischen Truppen in Nordafrika im Kampf gegen die Deutschen zu unterstützen. An Bord waren LKWs, Motorräder, zwei Locks, ein Tankwagon, Munition, Flugzeug-Tragflügel und etliches mehr. Die aufgeführten Dinge kann man alle noch sehen und erkennen, die meisten jedoch bei einem Tauchgang innerhalb des Wracks. Zur Thistlegorm fahren die meisten Tauchbasen von Sharm El Sheikh ein bis zwei mal die Woche. Die Zeit mit einem üblichen Tauchboot beträgt ca. vier Stunden. Das bedeutet früh aufstehen!!! Der Preis zusätzlich zu einem gebuchten Tauchtag betrug bei und 60 Euro die man aber wirklich investieren sollte! Der erste Tauchgang führt um das Wrack herum und ist eher einfach. Achtung: da das Wrack im freien Wasser liegt kann es häufig zu starker Strömung kommen, so dass man an der Strömungsleine flattert wie eine Fahne. Dann sieht das mit der Einfachheit natürlich anders aus! Die Tauchtiefe bei diesem Tauchgang liegt bei maximal 30 Metern. Spannend wird es beim zweiten Tauchgang innerhalb des Wracks auf zwei Etagen. Hier kann man die LKWs, Motorräder etc. begutachten was ein unglaubliches Erlebnis ist! Anbei seht Ihr ein paar Fotos die ich dort aufgenommen habe. Fazit: es lohnt sich auf alle Fälle dieses phantastische Wrack zu betauchen. Eine kompetente Begleitung von einem Guide ist dringend empfehlenswert. Aufgrund der Strömung und des Betauchens des Innenraumes ist der Tauchgang als schwierig einzustufen. Achtet darauf, dass die Basis extrem früh aufbricht das häufig zu viele Taucher dort sind. In der ´starken´ Jahreszeit muss das fürchterlich sein. Bei einigen Mit-Tauchern habe ich auf Gegenständen sitzend Fotos in Siegerposen gesehen - man sollte meines Erachtens einen gewissen Respekt vor der Geschichte haben und wenn schon das nicht, dann wenigstens an die folgenden Taucher denken! Viel Spass auf diesem tollen Wrack!  Die Brücke der Thistlegorm  Motorrad im Innenraum Ein LKW, rechte Seite
Bewertung :
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Wrack der SS Thistlegorm (Sharm El Sheikh) geschrieben am 07.06.2004 von Harry |
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1 von 1 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 2 von 2 Usern stimmten diesem Bericht zu.
Ein Bericht zu diesem Wrack befindet sich in Uli´s Artikel in unserer 43. Redaktionsausgabe.
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Wrack der SS Thistlegorm (Sharm El Sheikh) geschrieben am 20.04.2003 von Heino |
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Wrack der SS Thistlegorm (Sharm El Sheikh) geschrieben am 30.04.2002 von Uli |
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25 von 28 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 15 von 16 Usern stimmten diesem Bericht zu.
Am 6.10.1941 wurde die "S.S.Thistlegorm", die "Blaue
Distel" mit 4898 BRT und den Maßen 127x18x8m von den Deutschen
versenkt. Die II. Gruppe des auch "Löwengeschwader" genannten
Kampfgeschwaders 26 versenkte mit einer Heinkel 111 durch Bombenabwurf
das Schiff. Das Geschwader führte einen sitzenden Löwen mit dem
Wahlspruch "Vestigium leonis" (=Die Spur des Löwen) im Wappen.
Siehe hier
Beim Abtauchen an der Mooringline, die der Tauchguide vorher befestigte,
taucht ein riesiger schwarzer Schatten auf. Wurde das Seil an der Ankerwinsch
festgemacht, kann man schon am Bug viel sehen. Eine Winde, die noch vollkommen
unbeschadet da liegt und nun von hunderten Fahnenbarschen besiedelt wird,
die in der Strömung lustig umhertanzen. Unter der Leiter, die zum
Bug führt hat sich ein großer Zackenbarsch heimisch gemacht.
Jetzt geht es über das Deck (Backbord), an Wasser- und Tenderwagen
vorbei, von denen der erste gefährlich in den Laderaum überhängt.
Die Laderäume stehen für den zweiten Tauchgang an. Jetzt kommt
man an der Bücke vorbei in der sich noch die Badewanne des Kapitäns
befindet. Plötzlich ist der Weg durch das aufgebogene Deck versperrt.
Deutlich sieht man die Wucht der Explosion, die das Schiff einst sinken
ließ. Der Stahl des Schiffrumpfes wurde verbogen, als wäre es
Papier und sieht aus wie eine geöffnete Fischdose. Wir lassen uns
jetzt langsam auf das Trümmerfeld von Geschosskisten, Granaten und
Schiffsmunition runtergleiten.
Jetzt schälen sich zwei MK II Universal Carrier heraus, die irrtümlich
immer wieder als Panzer bezeichnet werden. Der obere liegt auf der Seite
und der Zweite mit seinen Ketten nach oben wie ein Maikäfer. Die Kettenschlepper
wurden meistens mit einem Maschinengewehr als Bewaffnung eingesetzt. Sehr
schön sind die großen Kartuschen für die Schiffsgeschütze
die einzeln oder noch in teilweise aufgebrochenen Kisten verstaut sind.
Bitte lasst die Granaten liegen, obwohl die Zünder noch nicht wegen
dem Transport montiert waren, geht doch eine große Gefahr von der
Munition aus. Auch die ägyptischen Behörden und Sicherheitsorgane
haben kein Verständnis für das Sammeln von gefährlichen
Gegenständen. Wie zwei Finger ragen die Stümpfe der Schiffswelle
aus dem geborstenen Laderaum. Es besteht jetzt die Möglichkeit nach
rechts zur 30 m entfernten Lokomotive rauszutauchen. Denkt daran, jetzt
befinden wir uns auf 30m, die Nullzeit und der Luftverbrauch steigen an.
Von der Lokomotive ist leider nur noch das Fahrgestell und der Kessel vorhanden.
Das Führerhaus wurde durch die Explosion entweder zerrissen oder ist
weiter weg geflogen. Dafür sieht man wie ein Heizkessel von innen
aussieht. Bei den Munitionskisten wieder zurück, tauchen wir weiter
zum Heckteil. In einem verbogenen Wirrwarr von Eisenteilen tummeln sich
viel Glasfische.
Über dem Sand schwebend gelangen wir zu den Toiletten. Die Besonderheit
ist der schräge Luftspiegel ,der eine Totalreflexion zulässt
und so eine zweite Toilettenschüssel erscheinen lässt. Um das
schrägliegende Heck herum kommt die große Schiffschraube mit
dem mächtigen Ruder ins Blickfeld. Spätestens jetzt wird es für
die Taucher mit normaler Pressluft Zeit Höhe zu gewinnen und sich
zu den Schiffsgeschützen auf dem Achterdeck zu begeben. So taucht
man über das zerrissene Heck zu den Munitionskisten zurück, die
man mit ca. 18m ( ca. 12m über Grund ) überquert. So kommt man
in dieser Höhe zur Brücke, die auch innen einen Blick wert ist
und überschwimmt zwei Eisanbahnanhänger auf der rechten Seite
(Steuerbord) zurück zum Bug. An der Seite am vorderen Oberdeck liegt
noch ein torpedoähnliches Gebilde unter einem kleinen Ladebaum, das
auch immer wieder als Torpedo bezeichnet wird. In Wirklichkeit handelt
es sich dabei um Teile eines Schleppgeschirrs zum Kappen von Ankertauminen.
Ist noch genug Luft vorhanden kann man dem lustigen Treiben der Fische
zuschauen die sich in großen Schwärmen tummeln oder auf der
Jagd sind. Mit viel Glück schwimmen auch Weißspitzenriffhaie
vorbei. Hat man noch die Farbe des Seils in Erinnerung ist die Wahrscheinlichkeit
sehr groß am richtigen Schiff aufzutauchen. Es kommt oft vor, dass
Taucher erst nach Ablegen des Gerödels merken, dass sie auf dem falschen
Schiff sind. Dem Spott sollte man sich nicht aussetzen, denn der ist auf
den Booten gewaltig.
Nach einer Oberflächenpause und dem Mittagessen geht es zum zweiten
Tauchgang. Er führt uns zu den Laderäumen. Die genaue Anzahl
und die Typen der Fahrzeuge erfährt man unter folgender Seite: http://www.taucher.net/redaktion/2/loewe.html
von Oliver Meise. In der Enge der Laderäume entsteht durch die Masse
der Taucher ein größeres Gedränge als auf dem und um das
Wrack. Rücksicht vor allem auf Tauchanfänger ist notwendig. Man
muss gegenwärtig sein in den Laderäumen einer Gruppe zu begegnen,
die von dem Guide angeführt, in einer lockeren Reihe, aber mit Nachdruck
den Platz verteidigend hintereinander herschwimmen. Da wird man rücksichtslos
in eine Ecke gedrängt oder die Tauchgruppe fädelt in den Automatenschläuchen
ein. Ein lockerer Flossenschlag der einem die Tauchmaske vom Gesicht wischt
ist normal. Das passiert natürlich auch in der Gruppe und da ist das
Durcheinander komplett. Zwei Wege stehen je nach Ankertaubefestigung zur
Verfügung. Der Einstieg bei einer Heckbefestigung beginnt am Besten
bei den Munitionskisten, Richtung Bug durch den Kohlebunker. So kommt man
im Laderaum heraus in dem sich Alubarren befinden, die wie Silber glänzen.
Erstaunlich ist, dass das Salzwasser das Material noch nicht angegriffen
hat. In dem zweiten Laderaum stehen Lastwagen voll mit Motorrädern
auf der Ladefläche. Die Führerkabine des LKW hatte ein Stoffdach
das natürlich verrottet ist und so einen Einblick in die Kabine ermöglicht.
Zum ungestörten Betrachten bedarf man aber einer leistungsstarken
Lampe, um nicht nur im Dämmerlicht rumzutümpeln. Die besten Teile
liegen im Dunkeln, wie z.B. der Funkwagen mit seinem fast intakten Inneren.
Es ist aber immer irgendwo Tageslicht sichtbar um den Weg zurück leicht
zu finden. Ein Tipp für die Fotografen, vergesst das Weitwinkel und
einen Blitz mit Blitzarm nicht. Durch die aufgewirbelten Sedimente in den
Laderäumen ist die Sicht teilweise stark eingetrübt. Ich verwende
einen Film mit 400 ASA. Dann bekommt man auch Außen noch vernünftige
Verschlusszeiten, denn nicht immer ist genügend Zeit und Ruhe. Langschaft-Gummistiefel
liegen inzwischen in allen Ebenen, Laderäumen und im Sand neben dem
Schiff verteilt. Welchem Zweck sie in der Wüste dienen sollten, ist
nicht bekannt.
Es findet sich ein kleiner Durchschlupf, Richtung Brücke, der zu
einer Vorratskammer führt. Hier gibt es nichts besonderes zu sehen.
Oder was zu sehen war ist geplündert. Durch eine winzige Öffnung
könnte man zur Kapitänsunterkunft mit der Toilette und der Badewanne
rauftauchen, die man aber viel bequemer von oben besichtigen kann. Im Laderaum
drei, den man am besten von oben betaucht sind große Mengen verpackter
und gebündelter Karabiner gestapelt. Sie sind sehr stark zusammengebacken,
das hat sie vermutlich vor Plünderung geschützt. Im Laderaum
eins (Bug) kann man durch Öffnungen in die verschiedenen Ebenen gelangen.
Oder über Deck schwimmen und sich dann langsam, am gefährlich
geneigten und verrutschten Eisenbahnwagon absinken lassen. Bei der Gelegenheit
übersieht man das Chaos mit dem der Laderaum eins gesegnet ist. Es
liegen Eisenträger und ein Flugzeugflügel, der schon sehr vom
Salzwasser zerstört ist, kreuz und quer. Es sieht nicht nur so aus,
es ist auch gefährlich, sich unter den Trümmern zu bewegen. In
den Laderäumen selbst ist man vor herabstürzenden Trümmern
sicher und da liegen auch die interessanten Teile herum. Im ersten Ladedeck
stehen die LKW in Reih und Glied. Es ist traumhaft sich mit einer starken
ausdauernden Lampe über die Ladeflächen treiben zu lassen. Zusammengeklappte
Feldbetten und Lazarettausrüstung, Reifen in verschiedenen Größen,
Flak-Scheinwerfer auf deren Schild noch Edison zu lesen ist und verpackte
Karabiner reihen sich aneinander. Die fünf Reservetragflächen
für Flugzeuge stehen hochkant aneinander. Fahrzeuge und Anhänger
zur Stromerzeugung mit den dazugehörigen Kabeln stehen nebeneinander.
Spätestens hier stellt man fest, dass alle Gummiteile frei von Bewuchs
sind.
Wenn man sich genügend in den unteren Laderäumen umgeschaut
hat, stellt man mit Erstaunen fest, dass man sich doch sehr lange auf 28
m rumgedrückt hat und die Dekozeit durch den vorhergehenden Tauchgang
unerbittlich näher rückt. So beginnt der langsame, vorsichtige
Aufstieg durch die teilweise versperrte Luke. Jetzt kann man noch, je nach
Luftverbrauch und Dekozeit, den Tauchgang in den Räumen im Bug oder
an der Reling mit Blick auf die Fische ausklingen lassen. Hat man wieder
sein Seil erreicht und man ist sich sicher, es ist auch seines, kann man
den Aufstieg beginnen und die Thistlegorm verschwindet wieder im Blau des
Meeres. Achtung es kann sich in der Zwischenzeit eine starke Strömung
aufgebaut haben, die man in der Sicherheit der Laderäume nicht bemerkte.
Toll und sinnvoll fand ich folgende Lösung zum Auffinden des richtigen
Seils. Eine Schreibtafel mit dem Namen des Schiffes und allen Tauchern,
die Taucher, die aufsteigen haken sich an der Tafel ab. So ist sich der
Tauchguide zum Tauchende sicher dass alle an Bord sind und er kann, nachdem
das Seil frei von Tauchern ist, den Knoten der Befestigung lösen.
Optimal lassen sich die Tauchgänge an der Thistlegorm mit Nitrox
durchführen. Die Lizenz kann in Sharm z.B. beim Sinai Dive Club an
der Promenade vor dem Fairouz Hilton, erworben werden.
Und hier gibts jede Menge Bilder von der Thistlegorm - alle (c) Uli
Mößlang.
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Wrack der SS Thistlegorm (Sharm El Sheikh) geschrieben am 11.07.2001 von Armin |
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5 von 8 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 5 von 8 Usern stimmten diesem Bericht zu.
Ein langer Bericht über die Thistlegorm liegt in unserer 2. Redaktionsausgabe.
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Wrack der SS Thistlegorm (Sharm El Sheikh) geschrieben am 11.07.2001 von Thomas Stilz |
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Wrack der SS Thistlegorm (Sharm El Sheikh) geschrieben am 10.01.2001 von Uli Mößlang |
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6 von 9 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 6 von 8 Usern stimmten diesem Bericht zu.
Der Beschreibung von Christiane ist fast nichts mehr zuzufügen. Nur
sei noch angemerkt, zum ungestörten Betrachten bedarf man aber einer
leistungsstarken Lampe, um nicht nur im Dämmerlicht rumzutümpeln.
Die besten Teile liegen im Dunkeln. Es ist aber immer irgendwo Tageslicht
sichtbar um den Weg zurück leicht zu finden. Ein Tip für die
Fotografen, vergesst das Weitwinkel und einen Blitz mit Blitzarm nicht.
Durch die aufgewirbelten Sedimente in den Laderäumen ist die Sicht
teilweise stark eingetrübt. Ich verwende einen Film mit 400. Dann
bekommt man auch Aussen noch vernüftige Verschlusszeiten, denn nicht
immer ist genügend Zeit und Ruhe. Bilder zur Thistelgorm kann man
unter www.optikheydenreich.de anschauen.
Optimal lassen sich die Tauchgänge mit Nitrox durchführen.
Die Lizenz kann in Sharm z.B. beim Sinai Dive Club erworben werden.
Sollten Fragen auftauchen, kein Problem, mailt mir.
Immer viel Luft im Tank, wünscht Uli
Anm. der Redaktion: Weitere Bilder von Uli und einen langen Bericht
zur Thistlegorm gibt es in unserer 2.
Redaktionsausgabe !
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Wrack der SS Thistlegorm (Sharm El Sheikh) geschrieben am 11.10.1999 von Christiane Köhler |
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2 von 6 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 4 von 6 Usern stimmten diesem Bericht zu.
Am 6.10.1941 wurde dieser 100m lange und 9000t schwere Kriegsfrachter
von den Deutschen versenkt. Schon von oben kann man es deutlich sehen.
Wie ein riesiger schwarzer Schatten, wartet es darauf, entdeckt zu werden.
Unser Guide tauchte mit einem Seil zu dem Wrack hinab, um unser Boot festzumachen.
An diesem Seil tauchten wir dann in die Tiefe. Schon am Bug gibt es viel
zu sehen: die Winde, die noch vollkommen unbeschadet daliegt und nun von
hunderten Fahnenbarschen besiedelt wurde. Unter der Leiter, die zum Bug
führt hat sich eine kleine Gelbmaulmuräne eingenistet und auch
Krokodilfische gibt es viele. Wenn man dann in Richtung Heck taucht kommt
man an den Laderäumen vorbei, wo es noch viel zu sehen gibt: 2 Panzer,
3 Tieflader, 20 LKW´s, 160 Motorräder, viele Oldtimer, 3 zerlegte
Jagdflugzeuge sowie jede Menge Munition. Jedoch Vorsicht: die Munition
ist noch scharf! Je näher man an das Heck kommt, desto deutlicher
sieht man die Wucht der Explosion, die das Schiff einst sinken ließ.
Der Stahl des Schiffrumpfes wurde verbogen, als wäre es Papier. Hinten
an der Schiffsschraube angekommen (die glaichzeitig auch den tiefsten Punkt
darstellt - ca.30m) kann man dann noch südwestlich davon wegtauchen,
um an eine Lok und ein paar Eisenbahnwagons zu gelangen, die durch die
Wucht der Explosion aus dem Schiff geschleudert wurden.
Die Sicht bei der Thistlegorm hängt immer von der Strömung
ab. Denn die ist nicht zu unterschätzen, zumal man oftmals erst mit
der Strömung tauchen muß und am Ende erst gegen sie. Bei starkem
Wellengang ist es sogar ganz ausgeschlossen, das Wrack zu betauchen. Meiner
Meinung nach, ist dieses Wrack jedoch nicht für Tauchanfänger
geeignet. Die Strömungen sind unberechenbar (sie ändern oftmals
ihre Richtung) und auch die Tarierung darf bei einem TG an der Thistlegorm
kein Problem darstellen, da viele spitze Eisenstäbe (Reste der Reeling)
umherragen. Aber ansonsten ist dieses Wrack auf jeden Fall weiterzuempfehlen,
denn außer dem Wrack gibt es dort auch eine Schule mit riesigen Fledermausfischen
und auch Haie wurden dort schon gesichtet (ich selbst habe dort einen Grauen
Riffhai gesehen). Solltet ihr noch Fragen haben, dann meldet Euch einfach!
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08.09.2008 06:47 Taucher Online : 64 Heute 1123, ges. 28662306 Besucher
 
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 M/Y Thunderbird (04.09.2008) Wir waren vom 07.08.-14.08.08 auf der Thunderbird mit Tom und Henrik auf Kidsafari und es hat uns riesig gefallen. Die Guides und die Crew waren super nett zu den Kids und natürlich auch zu uns. Das (mehr)
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 MY Teate (04.09.2008) Hier ein ganz kurzer Bericht über unseren Urlaub auf der Teate. Ich bin kein großer Schreiber, aber ich finde, es sollten nicht nur negative Berichte erscheinen und wenn einem was gefallen hat, kann (mehr)

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 Puri Rai Hotel, Padang Bai (04.09.2008) War Anfangs Juni 2008 für 2 Wochen Tauchferien an der Nord-Ost Küste von Bali. 1. Woche 02-09.06.2008 www.joesdivingbali.com 2. Woche 10-15.06.2008 www.gani-bali-dive.com Hotel PURI RAI Grüne Oase (mehr)
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 Hotel Waldesruh, Steyrermühl (25.08.2008) Wir, vier Taucher(le), waren am vergangenen Wochenende an der Traun zum Tauchen. Die Tauchbasis ´Magic Dive´ hatte in der ersten Nacht kein Zimmer frei und so machten wir uns im Internetz auf die (mehr)

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