Zelena Punta, Insel Ugljan, Kukljica Geschrieben am 24.07.2005 von Robby [Advanced Deepdi, 123 TG]
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Ich habe heute die diversen Berichte über diese Basis gelesen. Ich muss hierzu mal ein paar Worte verlieren. Ich kenne diese Basis schon seit 2003. Da war noch Mario der Basisleiter. Zu dieser Zeit war wirklich echtes Caos auf der Basis. Letztes Jahr war ich mit meiner Familie 14 Tage dort. Und, ich muss sagen, es hat sich einiges verändert. Werner, der ist dort jetzt Basisleiter hat die Lage sehr gut im Griff. Im Punkto Sauberkeit, Pünktlichkeit und Arbeitselan kann man wirklich nichts negatives schreiben. Werner kennt dort viele gute Tauchspots. Also die Aussagedas es um Uglian keine guten Tauchplätze gibt ist absolut falsch. Natürlich kann man die Adria nicht mit dem Roten Meer vergleichen. Tatsächlich wird es erst jenseits der 20 bis 30 Metermarke interresant. Das ist aber warscheinlich in der gesamten Kroatischen Adria so. Dafür hat man hier fantastische Steilwände gut bewachsen, riesige Gorgonien, Hummer, große Langusten, und jede Menge Oktobuse. Mit Fischen sieht es nicht so gut aus. Aber gerade hier habe ich meinen ersten Hai ( Ammenhai ) ca. 1,5m gesehen. Und glaubt mir , das war ein wirklich einschneidendes Erlebnis auf 37 Meter.
Im Mai dieses Jahr war ich mit Freunden 4 Tage auf der Basis zum Kurzurlaub. Das ´Hallo´ war bei der Ankunft groß. Auch dieses Jahr hat sich wieder einiges zum positiven verändert. Das Boot hat eine Generalüberholung erfahren, Die Basis ist top renoviert, ein neuer und Leistungsstarker Kompressor ist da, und Werner hat wieder ein paar gute neue Tauchplätze im Angebot. Z.B. Ein Bootsausflug zu einer Untiefe mitten im Merr. Man siet sie kaum, aber Werner und Dietmar haben uns sicher dort hin geführt. Die Untiefe ist nicht sehr groß ( ein Plateau ca. 15 bis 20m Umfang auf 6 bis 10m tiefe ) aber sie fäfft zu beiden Seiten steil bis auf ca. 50m ab. Die Steilwände sind ein Augenschmaus. Hier waren dann auch mal viele Fische zu sehen. Unter anderen jede Menge Babyhaie.
Abschließend möchte ich noch sagen: Die Basis und auch die Ferienanlage sind zwar einfach und Rustikal, aber wer ein paar gute Tauchgänge machen will ( auch mal jenseits der 40m Marke ) kommt hier bestimmt auf seine Kosten. Vorraussetzung ist natürlich ein guter Ausbildungsstand. Für Tekkis gut zu wissen, auf dieser Basis könnt Ihr auf Anfrage auch Trimixtauchgänge und Lehrgänge durchführen.
Gruß an alle Tiefenhaie
Robby
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Zelena Punta, Insel Ugljan, Kukljica Geschrieben am 20.10.2004 von Achim [AOWD, 85 TG]
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Wir waren zu Dritt im Oktober 2004 auf der Insel Uglijan in einer Privatunterkunft. Die Tauchbasis liegt in der Hotelanlage Zelena Punta, die zu dieser Zeit nur sporadisch geöffnet wurde. Nach vorheriger Absprache mit dem Tauchcenter Frankenberg sollte aber die Tauchbasis geöffnet sein, was auch zutraf. Besetzt war sie mit Werner, einem erfahrenen Tek-Diver und Kettenraucher, der hier eine One-man-Basis betreibt. Die Ausstattung der Basis passt zur Hotelanlage, es wirkt alles recht einfach. Dies gilt auch für die Leihausrüstungen, die am Ende der zweiten Saison nicht mehr den frischesten Eindruck machen. Die Luft war gut, die Flaschen (13 Liter) waren neu. Wir waren die einzigen Taucher zu diesem Termin. Drei Tauchgänge fanden direkt vor der Basis statt in einer Tiefe bis zu 11 m, der Grund dafür waren Check, schlechtes Wetter und Nachttauchgang. Die Fauna und Flora ist hier Kroatien spezifisch, dazu kommt allerdings jede Menge Müll. Das große Mittelmeer-Seepferdchen störte dies offensichtlich nicht, es war ein echtes Highlight. Beim Nachttauchgang gab es neben vielen Octopussen grüne Igelwürmer (vollkommen abstruse Teile) und einen großen Einsiedlerkrebs mit Einsiedler-Seerose zu bestaunen. Die Bootstauchgänge fanden vor der kleinen Insel Karantunic statt (Fahrzeit ca. 20 Minuten), hier fängt das interessante Leben aber erst auf 30 m Tiefe an. Dafür gibt es dann auch wunderschöne Korallengärten und auf 40 m sehr große (typisch 100 cm) Farbwechselnde Gorgonien zu betrachten. Trotz unserer Bedenken wegen der Tiefe hat Werner uns diese ohne Dekostop zeigen können. Insgesamt betrachtet ein schönes Tauchen, auch die Preise waren in Ordnung, im Sommer soll es aber in der Hotelanlage ziemlich chaotisch zugehen.
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Zelena Punta, Insel Ugljan, Kukljica Geschrieben am 16.05.2004 von mausdroide [CMAS*, 80 TG]
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Gerade habe ich , völlig schockiert, den Bericht von Jürgen Koller Tauchsafari Kroatien auf der M/S Nirvana gelesen. Dies hat mich dazu veranlasst gleich auch einen solchen Bericht zu schreiben, der die Eindrücke von Jürgen bestätigt.
Im Frühling 2004 wollte ich einige Wochen auf eine Basis arbeiten gehen. Durch ein Inserat im Net bin ich auf die deutsche Basis in Kroatien, Zelana Punta, auf der Insel Ugljia gestossen. Also bin ich gleich ab auf die betreffende Homepage. Was ich dort zu sehen bekam erweckte bei mir einen gemütlichen und professionellen Eindruck, da der Basenbesitzer in Deutschland auch eine Teckbasis betreibt. Nach etlichem Mails hin und her mit dem Besitzer Dietmar, bin ich also mit meinem Auto die 16 Stunden nach Ugljia gefahren. Dazu muss ich sagen, Kroatien besitzt eine wunderschöne Landschaft, jede Reise ist empfehlenswert... Als ich also endlich die Anlage Zelana Punta gefunden habe, ist diese wie ausgestorben und die Basis sieht geschlossen aus. Jedoch nimmt mich Dietmar dann in Empfang und meint ich solle mal auspacken und danach zur Basis kommen. Mit dem Appartmentschlüssel in der Hand schleppe ich also mein ganzes Gepäck weiter. Ich öffne die Tür und finde ein Zimmer vor, was ich sicher nicht erwartet hätte. 1 Bett, 1 Tisch eine Matratze am Boden, bei den Wänden faltet sich die Tapete wo das Wasser runterläuft und die Toilette und Dusche funktionieren nicht. Die Fenster gehen nicht auf und die Rolläden nicht richtig zu. Pech gehabt denke ich, kann ja nur besser werden. Als ich zur Basis komme sehe ich, das diese noch gar nicht eröffnet ist, auch die Hotelanlage ist noch im Umbau. Da stellt sich mir doch die Frage; wann werden hier die 1. Gäste eintreffen? In der Basis ist noch ein totales Chaos völlig unaufgeräumt. Dietmar ist zu dieser Zeit auf seinem Boot, welches sicher nicht ideal für Taucher ist, da ich keine mögliche Einstiegsplattform und eine Taucherleiter erkennen kann. (seht es euch auf der Homepage an)
Dietmar erklärt mir dann, dass er zuerst den Motor vom Boot reparierem müsse, danach müssten wir die Basis renovieren und einräumen. Vor 3-4 Wochen werden hier keine Gäste erscheinen und auch kein Tauchgang stattfinden. Da ich nur 6 Wochen da sein sollte, wird mir schnell klar, dass ich die zwei verbleibenden zwei Tauchwochen kaum mein CMAS** Brevet schaffen werde. Bin ich hier richtig? Wieso hatte man mir das nicht schon früher gesagt?
Als ich dann meine Ausrüstung auspacke, nimmt sie Dietmar kritisch in Betracht. Meinem neuen Sunnto Gekko Computer traut er nicht, als ich jedoch seinen sehe, frage ich mich ob dieser schon vor dem 2.WK entwickelt wurde. Mein Jacket Mares Morphos Pro hält er ebenfalls für seiner unwürdig. Ok denk ich mir, das ist auch eine neue Jacketart und bestimmt nicht jedermanns Sache... Aber als er dann fragt, ob ich einen Hebesack besässe, macht sich ein grosses Fragezeichen in meinem Kopf breit. (ich bin Sportraucher, kein Schatzsucher oder Archeolog, für was benötige ich einen Hebesack???)Laut Dietmar, damit wenn man durch die Strömung abtreibt man sich bemerkbar machen kann. Darauf sage ich, dafür hätte ich ja eine Strömungsboje... Dietmar: das geht notfalls auch! Notfalls? frage ich mich da, wofür ist eine Strömungsboje sonnst gut?
Beim gemeinsamen Nachtessen, erzählte er mir dann, dass er in der DDR aufgewachsen sei und da dort Tauchen verboten war, baute er sich selbst einen Automaten... (klingt für mich unglaubwürdig, aber wer weiss...) Danach erzählte er mir das man mit ihm nur >40Meter TGs mache... (SCHOCK!!!!) es sei das beste Gefühl wenn man so tief und allein sei. Hä allein ich dachte man taucht nie allein, vorallem nicht in solchen Tiefen. Dazu meint er, er habe halt gelernt jede Schwierigkeit allein zu meistern und habe alles doppelt mit. (ok Teckis denk ich) Aber ich habe langsam den eindruck, jemandem gegenüber zu sitzen, der auf dem Technischen und Wisserischen Stand der Vergangenheit stehengeblieben ist. Jemand der eine Ausrüstung aus der Steinzeit besitzt ist ja schon ok, aber desswegen braucht man ja die neue Generation nicht schlecht machen, wenn man sie noch nicht mal kennt.
Auf jedenfall war noch alles im Umbau und sehr provisorisch,(nichts funktionierte richtig) ich hatte den Eindruck, dass Dietmar nichts von gewissen technischen Fortschitten wissen wollte, da da Alte ja sowiso ´besser´ ist. Darum bin ich am nächsten Morgen auch wieder abgereist, da ich mich nicht wohl fühlte beim Gedanken, beim Tauchgang auf Dietmar angewiesen zu sein. Diese Gedanken hat der Bericht von Jürgen nur noch bestätigt. Was ich gelernt habe; auf der Homepage sieht immer alles schön und gut aus... Ich würde jedem davon abraten in der Anlage Zelana Punta Tauchferien zu machen. Kroatien an sich ist aber phantastisch....
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Zelena Punta, Insel Ugljan, Kukljica Geschrieben am 06.04.2003 von Tek-Diver [CMAS-TL***, 1400 TG]
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Hallo, hier auf diesen Seiten ist ein Bericht über die Tauchbasis in Kuklijca veröffentlicht worden. Ich möchte dazu folgendes ergänzen. Die Tauchbasis ist 2002 von zwei deutschen neu eröffnet worden. Im Sommer 2002 ist ein 10m Schiff für die Tagesausfahrten dazgekommen. In Deutschland kann über die Web Seite www.tek-diving.de gebucht werden.
Damit ist sichergestellt das es nicht wieder dazu kommen kann das Taucher vor verschlossener Tür stehen.
Basis in Kuklijca
Unterkünfte in Kuklijca
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Zelena Punta, Insel Ugljan, Kukljica Geschrieben am 15.06.2001 von Bodo
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Die erste Pfingstwoche wollten wir bei der Tauchbasis in der Apartementanlage
"Zelena Punta" in Kukljica auf der Insel Uglja vor Zadar, Kroatien, verbringen.
Doch was mussten wir feststellen?
Diese Tauchbasis macht, wenn überhaupt, erst Mitte Juni bis Ende
August auf. Laut Reiseveranstalter und Katalog ist aber die Möglichkeit
zum Tauchen gegeben.
Auf Tauchausflüge direkt von der Apartementanlage kann getrost
verzichtet werden. Es sei denn, man mag Sand und Müll. Die Sichtweite
betrug ca. 10m und Fische
waren sehr wenige zu sehen.
Nach kurzem Hin und her mit der Reiseleitung erhielten wir die Telefonnummern
von zwei auf dem Festland bei Zadar liegenden Tauchbasen die geöffnet
hatten.
Die eine Basis ist in Biograd. Mann müßte von der mit einer
Brücke verbundenen Nachbarinsel Pasman per Fähre nach Biograd
übersetzen. Dort würde man mit dem Auto abgeholt werden. (Telefon:
099534783) Verständigung nur auf Englisch möglich.
Die andere Basis ist in Sukosan. Der Basisleiter Venci..... war sehr
hilfsbereit und bot uns an, uns direkt mit dem Boot abzuholen. (Telefon:
0912528021) Er spricht sehr gut Englisch.
Das klappte dann auch an einem der nächsten Tage. Die Tauchgänge
gingen zu einem Wrack bis 40m Tiefe und einer terassenförmigen Steilwand
vor Dugi Otok. Leider auch hier nur sehr wenig Fisch.
Taucherische Highlights gibt es auf und rund um Ugljan nicht. Die Verständigung
klappt nur auf Englisch und das auch nur selten. Deutsch wird nämlich
nur in den Gaststätten verstanden.
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