Diese nach ihrer Hauptstadt benannte Provinz befindet sich annähernd in Inselmitte und verfügt nur über eine atlantische Nordküste. Die Südküste in diesem Inselteil wird von der Provinz Cienfuegos in Anspruch genommen. An der Küste von Santa Klara befinden sich viele Tauchreviere verschiedenster Art, genannt seien hier nur Sierra Morena, Isabela de Sagua und die weiteren zum Archipel Jardines del Rey gehörenden Cayo Fragoso und Cayo Santa Maria. Leider sind die Informationen zu diesem Tauchgebiet noch recht spärlich, weshalb weitere Informationen später mitgeteilt werden im Wege eines Updates. An Wracks ist bisher nur die Palemon bekannt. Noch ist sie nicht freigegeben. Sollte sich an diesen Umständen etwas ändern, wird dies hier mitgeteilt.

Dieses Wrack wurde hier nicht absichtlich versenkt und gehört auch
nicht zu jenen, die unter der Aufsicht der Carisub oder des kubanischen
Militärs stehen. Am 1. März 1998 schloß nämlich Kuba
ungewöhnlicherweise mit einem ausländischen Schatzsuch-Konsortium
einen Vertrag ab, nach dem dieses Konsortium berechtigt ist, an den Küsten
Kubas Schatzschiffe zu suchen und die Schätze zu bergen. Gemäß
den Abmachungen müssen dabei die Finder -es handelt sich dabei um
die kanadische Firma Visa Gold Explorations Inc. - die Hälfte des Schatzes
an den kubanischen Staat abführen.
Schon bald nach Vertragsunterzeichnung stieß man noch im gleichen
Monat auf dieses Wrack.
Es befindet sich im flachen Riffbereich eines der der Nordostküste
vorgelagerten Inseln von Kuba, nur vier Stunden von Havanna entfernt. Anders
als man es vielleicht vermuten könnte, handelt es sich nicht um eines
der spanischen Schatzgaleonen, sondern um eine in Arenas del Mar in Katalonien
/ Spanien gebaute 164t-Frachtbrigantine die unter spanischer Flagge laufend
und von Le Havre in Frankreich kommend, am 25. April 1839 Kuba anlaufen
wollte. Aufgrund widriger Wetterbedingungen lief sie bei starkem Wind und
hohem Wellengang auf ein Riff und ging unter. Dies geht aus Aufzeichnungen
des Provinzarchivs von Matanzas und dem Kubanischen Nationalarchiv hervor.
Mittlerweile haben die Taucher an Bord des Bergungsschiffs Samuel
de Champlain nicht nur wertvolles Geschmeide bergen können, sondern
auch Gold, Juwelen, Porzellan, Billardkugeln aus Elfenbein, Steinschloßpistolen, Parfümflacons
und Weinflaschen-noch mit französischem Wein gefüllt.
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