(C) 2001 Oliver Meise
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U.S. Naval Historical Center Photograph
Bei diesem 68,63m langen und ca. sieben Meter breiten Wrack handelt
es sich um das, was vom 30 Knoten schnellen spanischen Zerstörer Pluton
übriggeblieben ist. Dieses 400ts-Schiff der Audaz-Klasse wurde 1897
für Spanien in England gebaut und dann mit einer 67-köpfigen
Besatzung unter dem Kommando von Teniente de Navio Pedro Vázquez
in Dienst gestellt.
Die Pluto war mit zwei Vierzehnpfünder-Schnellfeuergeschützen,zwei
Sechspfünder- Schnellfeuergeschützen, zwei Einpfündergeschützen
und zwei 35,5cm Torpedos ausgerüstet.
Hiernach wurde es zum Kap Verden-Geschwader von Admiral Cervera abkommandiert.
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Mit diesem versegelten sie nach Kuba und wurden bei Ausbruch des Spanisch-Amerikanischen
Krieges im Hafen von Santiago eingeschlossen. Beim Ausbruch des Geschwaders
am 3.Juli 1898 war die Furor unter dem Kommando von Capitán
de Navio Villaamil zusammen mit dem Zerstörer Pluton unter
dem Kommando von Teniente de Navío Pedro Vázquez die letzten
Einheiten,die aus dem Hafen ausliefen.
Mittlerweile konnte nicht mehr mit dem Überraschungsmoment gerechnet
werden und die ganze Flotte, speziell die USS Indiana,USS Iowa und
die USS New York, ballerte in die Richtung der beiden kleinen Schiffe.Außerdem
näherte sich noch die 786ts-Kriegsjacht USS Gloucester unter
dem Kommando von Kapitänleutnant Richard Wainwright, die mit ihren
leichten Geschützen das Feuer eröffnete. Hieraus entspann sich
nun ein laufendes Gefecht in dessen Verlauf mehrere Treffer in die Pluton
einschlugen. Um den Angreifern keine allzugute Zielscheibe zu bieten,wurde
ein Kurs dicht unter Land gesteuert.Trotzdem begann man schon bald durch
die vielen Treffer Wasser zu machen. Vor Punta Cabrera schlug dann ein
überschweres Artilleriegeschoß in die vordere Kesselgruppe ein,
was zu einer Explosion des Vorderdecks führte und die Pluton
plötzlich aus dem Kurs laufen ließ.
Hierbei lief das Schiff dann um 11.00 Uhr bei Punta Cabrera auf die
Felsen und explodierte.
Dort liegt es heute in Sporttauchertiefe und bietet dem Taucher seine
Kessel und seinen Rumpf zur Betrachtung an.Auch hier ist aber der Brandungsschwell
bei der Tauchplanung zu berücksichtigen.
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