Knapp 1,4 km von der Stadt Cres entfernt und direkt an der Einfahrt zu einem der wohl schönsten Naturhäfen der nördlichen Adria ragt eine kleine Halbinsel in das glasklare Wasser der Kvarner Bucht. An deren Spitze befindet sich die Tauchbasis „diving Cres“. Das Gebäude auf dem Gelände des Campingplatzes Kovacine, in welchem sich die Basis befindet beherbergt des Weiteren ein kleines Hotel, ein Restaurant und einen Supermarkt.
Nur ein paar Schritte von der Basis entfernt liegt zur linken ein kleines Cafe. Dieses lädt mit seinem traumhaften Blick auf die Kvarner Bucht sowie die ein- und ausfahrenden Segelschiffe zu Erfrischungen zwischendurch ein. Durch diese Lage ist ein erholsamer und ruhiger Tauchurlaub abseits von Poollandschaften und von Animationsprogrammen garantiert.
Beschreibung:
Seit nunmehr 15 Jahren gibt es die Tauchbasis „diving Cres“ und so bauen Nicole, Mirko und Ralf, die Betreiber der Tauchbasis, auf einen reichen Erfahrungsschatz. Sie begeistern ihre oftmals seit Jahren treuen Gäste mit durchweg freundlichem und professionellem Service.
Als weiteres Plus dürfte der nur 20 Meter von der Basis entfernt gelegene Bootsanleger bezeichnet werden. Bei den von hier stattfindenden Bootstouren beweisen die Drei jeden Tag aufs Neue, dass Pünktlichkeit, perfekte Organisation sowie rundum schöne Tauchplätze mit zu den Hauptgründen für das Wiederkehren der meisten Gäste zählen.
Die mehr als 30 umliegenden Spots sind mit den perfekt auf Taucher abgestimmten, und auf maximal 12 Taucher begrenzten Booten in den meisten Fällen in nur 15 – 45 Minuten zu erreichen. Ob Profi oder Anfänger, ob Genusstaucher oder anspruchsvoller Profifotograf, bei den umliegenden Tauchplätzen ist wirklich für jeden etwas dabei.
Das „große Hausriff“ befindet sich ca. 200 Meter von der Basis entfernt. Hier kann während der Öffnungszeiten der Tauchbasis grenzenlos getaucht werden. Es ist lediglich eine Eintragung in die an der Basis aushängende Hausriffliste erforderlich. Zum Transport der Ausrüstung stellt „diving Cres“ für alle Hausrifftaucher bequem zu bedienende Handwägen zur Verfügung. Der Ein- und Ausstieg erfolgt problemlos vom flach abfallenden Strand des Campingplatzes. Vom freischwimmenden Octopus, über den seltenen Heringskönig bis hin zu riesigen Seeteufeln, hier wurde schon alles gesichtet was die Adria zu bieten hat. Dieser sehr einfach zu betauchende Platz eignet sich auch besonders gut für Nachttauchgänge und kein Taucher sollte sich diesen entgehen lassen.
Akt. Angebote:
Als PADI 5***** Gold Palm Resort bietet „diving Cres“ selbstverständlich die komplette Palette an PADI Kursen. Vom Einsteigerkurs, über ein breites Spektrum an Spezialkursen besteht hier auch die Möglichkeit der Ausbildung bis zum PADI Assistant Instructor.
Komplettiert wird das Angebot von „diving Cres“ durch den 1912 in einem Schneesturm gesunkenen Frachter „Lina“. Mit 75 Minuten Anfahrtszeit gehört dieses Highlight zu den längsten der angebotenen Touren. Allerdings entschädigt bereits die traumhafte Kulisse der Küstenlinie und neben dem ausführlichen Briefing lässt sie die Fahrt äußerst kurzweilig erscheinen.
Der Bug des 80m langen Wracks liegt heute aufrecht in einer Tiefe von 27 Metern auf schräg abfallendem Grund und baut sich vor dem Taucher wie aus dem Nichts auf. Somit ist der „A-HA“ Effekt beim erstmaligen betauchen der „Lina“ sehr groß. Die Kulisse zwischen den offen liegenden Frachträumen und dem senkrecht nach oben stehenden Masten zieht selbst alte Hasen in den Bann. Diese Anblicke und die einmalige Atmosphäre haben bis jetzt jeden begeistert und noch im Nachhinein schwärmen lassen. Nicht ohne Grund kommen viele wieder um die „Lina“ ein weiters mal zu betauchen, denn selbst nach dutzenden Tauchgängen am Wrack lassen sich neue Dinge entdecken, die dem Auge zuvor entgangen sind.
Abgerundet wird das Angebot von diving Cres durch die Zugehörigkeit zum Basenverbund „diving.DE“. Alle Taucher, die anhand des Logbuchs belegen können schon mal auf einer der angeschlossen Basen getaucht zu sein, bekommen 10 % Ermäßigung auf das Tauchpaket. So einfach kann sparen sein…
Die beteiligten Tauchbasen und Shops findet man unter www.diving.de.
Diving Cres
– Kundenorientiertheit und Freundlichkeit gepaart mit perfektem Service
diving.DE Cres, Insel Cres Geschrieben am 08.10.2011 von weissensee
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Hallo Taucher Wir waren heuer mit einer Gruppe bei Diving Cres Ich hatte im Vorfeld die teilweise negativen Bewertungen Der Taucher gelesen und war schon sehr gespannt. Wir bekamen ein ausführliches Briefing und das ganze gleich 3 mal Da unserer Gruppe leider nicht gleichzeitig eintraf . Wir empfanden den Hinweis auf die Schlamperlkasse aber nicht so Hervorgehoben wie in einen der Berichte beschrieben und das es Einen Tisch gibt an dem die Crew Ihr essen einnehmen kann ohne Darum betteln zu müssen hmmm gibt schlimmeres . Ich setz mich ja im Büro auch nicht auf den Sessel von meinen Chef. Alles in allem war unser erster Eindruck sehr gut. Chefe Ralle hielt das Briefing selbst, hier arbeitet auch noch Der Chef ;) schon mal ein gutes Zeichen. So sollte es auch bleiben wir waren vollauf zufrieden und hatten Tolle Tauchgänge eine tolle Crew und eine Gruppe mit 17 Tauchern Und 8 Nichtrauchern die sicher wieder kommen werden ;). Das bei einer Basis die bis zu 100 Taucher zu ´bewirten´ hat nicht immer Alles 100%ig sein kann ( für so manchen Erdenbürger ) ist klar oder ? Eines ist auch Sache wenn von 100 Tauchern 99 glücklich sind passt Eh alles und der eine findet sein Glück bestimmt woanders
Sollte am System nix geändert werden. Wir freuen uns auf alle Fälle wieder Auf schöne Tauchgänge 2012 bei Nic , Klein Lola , Ralle und einer Tollen Crew ;)
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diving.DE Cres, Insel Cres Geschrieben am 06.10.2011 von Rosenschneiderin [AOWD, 45 TG]
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Wir waren dieses Jahr im Juni/Juli zum zweiten Mal bei diving Cres und wie letztes Jahr sehr zufrieden. Nach dem netten Aufenthalt im Oktober 2010 haben wir uns dieses Jahr entschlossen unseren AOWD bei diving Cres zu machen. Also fuhren wir im Juni wieder gen Kroatien. Wir wurden von der Basis Crew wie gewohnt freundlich begrüßt und konnten sofort die Eincheck-Formalitäten erledigen, sowie unser Tauchequipment verstauen. Unser Kurs war super organisiert, hat sehr viel Spaß gemacht und wir haben so einiges dazugelernt. Wir würden jederzeit wieder einen Kurs bei dieser Basis buchen und waren sicher nicht das letzte Mal in Kroatien mit diving.de tauchen!
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diving.DE Cres, Insel Cres Geschrieben am 23.09.2011 von überalltaucher [AOWD, 250 TG]
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Wir waren in diesem Sommer mit einer Gruppe von vier Personen für knappe zwei Wochen bei diving-Cres. Und auch wir müssen uns den nur durchschnittlichen Bewertungen hier auf dem Taucher-Net anschließen.
Vorweg: Diving-Cres ist eine gutbesuchte Tauchbasis, die im großen und ganzen einen ordentlichen Eindruck macht, deren Kompressoren und Notfallausrüstung auf modernem Stand sind und die von vielen Gästen zum wiederholten Mal besucht wird. Tauchen im Mittelmeer (auch wenn es leider schon ziemlich leergefischt ist) macht immer Laune, Cres ist eine schöne Insel und wir haben viel nette Mittaucher getroffen. Soweit schien alles in Ordnung, trotzdem durften/mussten einige Erfahrungen machen, die unsere Urlaubsfreude dann doch deutlich einschränkte:
Es begann, wie hier bereits geschrieben, mit der Einführung in die Basis am ersten Tag. Auch bei uns schien es sehr wichtig zu sein, „Schlamperlkasse“ und „Crew-Tisch“ zu erklären. Ein „Herzlich Willkommen“ oder „Wie können wir Euch helfen“ haben wir leider nicht gehört. Ein Mitarbeiter, bei dem wir uns vorstellten, fertigte uns gar mit der Antwort „Meinen Namen müsst Ihr nicht wissen, ich bin sowieso bald in Ägypten“ ab. Nur seine Kolumne in einer Tauchzeitschrift hat uns schließlich seine Identität verraten.
Nahezu ein Knockout war für uns die Aufbewahrung des Equipments. Es waren einfach nicht genug Boxen vorhanden, so dass wir die vier Ausrüstungen in zwei Boxen tun sollten. Leider passen die dann nicht mehr in die dafür vorgesehenen Regale. Antwort der Basis: „Dann hättet Ihr Euch halt selber welche mitbringen müssen“. Aha, wir reisen über 1.000 km an, lassen an der Basis über 1.200 € und man hält es scheinbar nicht für nötig, zwei Boxen im Wert von 10 € zu besorgen. Dafür wurden wir ermahnt, Blei nicht in die Regale zu legen (wohin sonst wurde aber nicht gesagt) und darauf hingewiesen, dass es besser sei, die Lungenautomaten jeden Tag wieder mitzunehmen, da in diesem Sommer schon einer weggekommen sei. Eine Möglichkeit, seine Jackets zu trocknen, gab es nicht, so dass wir sie zwei Wochen lang auf dem Boden lagern mussten.
Zu ersten Mal mussten wir auf einer Urlaubsbasis erleben, dass trotz vorheriger Anmeldung nicht ausreichend Mietflaschen in den richtigen Größen vorhanden waren. Was zu dem fast schon absurden Umstand führt, täglich darum bangen zu müssen, ob man für Kinder und zartere Taucherinnen eine kleinere Flasche „ergattern“ kann. Klappt das nicht, muss dann schon mal ein 1,40 m großes Kind auf einer 10er oder 12er umsteigen – mit dem Kommentar, dass die sowieso kaum schwerer seien.
Bei den Boottauchgängen haben wir die Differenzierung zwischen „Brutto- und Nettotauchzeit“ lernen müssen. Die Bruttotauchzeit beginnt mit Freigabe des Tauchgangs an Board und beträgt genau 60 Minuten. Nettotauchzeit ist, die Zeit, die der Computer anzeigt, also die, welche sonst weltweit als Divetime gilt. Haben wir das am Anfang noch für ein Art Witz des Guides gehalten, mussten andere Tauchen sehr bald die Ernsthaftigkeit erkennen. Sie waren 62 Minuten getaucht und wurden vom Guide anschließend belehrt – in einer Art die wir als harsch oder gar hämisch empfunden hätten, hätte sie uns gegolten. Beim Ein- und Aussteigen vom Boot an der Basis stehen bis zu zwei oder drei Mitarbeiter mit an Steg. In Erinnerung geblieben ist uns folgende Situation: Ein schwer bepackter Taucher kommt ins Wanken. Statt einer hilfreichen Hand kam die Ermahnung an die Mittaucher: „Ihr müsst Euch auch mal gegenseitig helfen“.
Ein Hinweis noch für die fotografierenden Freunde. Es gibt – auch auf Nachfrage – keine Möglichkeit, die Fotoausrüstung auch nur zeitweise zu deponieren. Da heißt es dann halt: Schleppen.
Man trifft auch viele Wiederholungbesucher auf der Basis, die zum Teil auch von netter und familiärer Betreuung durch die Basis zu berichten wussten. Wir und einige andere „Ersttäter“ haben davon allerdings herzlich wenig gespürt. Für uns war es fast schon ärgerlich, dass wir erst nach sechs Tagen zu ersten Mal und dann auch nur von einem Mitarbeiter eine Antwort auf unser „Guten Morgen“ hörten, wenn wir morgens an der Basis ankamen. Ein Mitarbeiter („Ralle“) sprach mit uns in der ganzen Zeit nur, wenn es für geboten hielt, uns auf die Basisregeln hinzuweisen. Und von denen gibt es viele. Klar: Wir haben kein Problem, uns an einen geregelten Ablauf zu halten – das geht bei einem solchen Tauchbetrieb auch gar nicht anders. Aber auch hier macht der Ton der Musik. Wir fühlten uns zeitweise eher an eine Jugendherberge in den 70igern erinnert als ein modernes Dienstleistungsunternehmen, das neben Sicherheit auch noch den Spaß am Tauchen vermitteln will. (Jugendherbergen sind mittlerweile übrigens viel besser als ihr Ruf!)
Von daher fällt unsere Empfehlung für diese Basis aufgrund des allgemeinen Umgangs und Serviceverständnis des Basis zurückhaltender aus als es sonst die äußeren Umstände hergegeben hätte. Schade! Aber so kommt diving-cres wegen des unmotivierten Services, mangelnder Aufbewahrungsmöglichkeiten/Leihflaschen sowie den teilweise "gewöhnungsbedürftigen" Umgangstons bei uns auf höchstens drei Flossen
Nur noch zur Klarstellung. In unserer bisherigen Taucher“kariere“ haben wir schon so einige Tauchbasen erlebt, ob asiatisches Wohlfühlressort, atlantische Abenteuer-Basis, bei der man das Boot noch mit zu Wasser lassen und wieder heraus schieben muss, bis hin zu einfachen Flaschenverleihstationen an heimischen Seen. Wir sind also keineswegs die Sorte verwöhnter „Malediventauchen“, die erwarten, dass einem das Gerödel hinterher getragen wird. Und nein – wir gehen zum Lachen nicht in den Keller und haben auch jede Menge Humor. Wir sind aber auch keine bestellten „Lobhudeler“, die Kritikern den Anspruch auf Ersthaftigkeit absprechen. Vielleicht konnten wir aber so etwas Klärendes zu den unterschiedlichen Bewertung der letzten Wochen beitragen.
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diving.DE Cres, Insel Cres Geschrieben am 23.09.2011 von Siggi [AOWD, 510 TG]
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Ich möchte mich der Meinung von Mario und Nadja vollends anschließen, was die Basis, die Crew und die nicht so netten Beurteilungen der unverbesserlichen Nörgler betrifft. Vor Kurzem haben wir mit unserer Taucher-Gruppe eine Woche bei Diving-Cres verbracht. Auch wir mußten uns durch den elendigen Verkehr an Berlin und München vorbeiquälen und kamen später an, als geplant. Aber wir sind nicht noch am selben Abend, wie andere Hektiker, an die Basis gehetzt, sondern haben uns einen gemütlichen Abend gemacht und uns von den Strapazen erholt, schließlich hat man ja Urlaub! Am nächsten Vormittag, nachdem der morgendliche Tauchausfahrt-Trubel vorbei war, haben wir uns an der Basis angemeldet. So hatten alle Anwesenden Zeit und Ruhe, sich unserer anzunehmen, so daß das ganze Anmelde-Prozedere und Basis-Breefing für uns schließlich sehr zufriedenstellend ausfiel. Wir wurden herzlich empfangen und haben uns die ganze Woche sehr wohl gefühlt. Das Diving-Team arbeitet sehr professionell und sehr gut organisiert. Die Guides und auch die Basisleitung waren immer freundlich und hilfsbereit und hatten für jeden ein offenes Ohr. Klara und Dominik und Dennis waren sehr nette und angenehme Begleiter bei den Bootsausfahrten. Die Breefings waren ausführlich und für jedermann verständlich. Die Boote sind sauber und für Taucher komfortabel und sicherheitsstandard-konform ausgestattet. Es gibt wunderschöne Tauchplätze, die in kurzen Anfahrten zu erreichen sind. Auch das Hausriff hat einiges zu bieten-und wer nicht gerade am Biertisch zu hause ist, findet auch den Weg bis zum Einstieg nicht allzu anstrengend! Unser Fazit: Wir kommen gerne wieder! Nicole und Ralf und Klein-Lola, vielen Dank für die schönen Tage und macht weiter so! Siggi und die Tauchgruppe aus Rostock/Güstrow
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diving.DE Cres, Insel Cres Geschrieben am 08.09.2011 von Crystall
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Diving.DE Cres – Gut organisierte Tauchausfahrten, nette Tauchplätze, allerdings desinteressierte Inhaber.
Cres ist eine sehr schöne Insel und nach meinem Urlaub auf eben dieser und einem intensiven Besuch der Tauchbasis „Diving.DE Cres“, muss man nach all der Kritik hier im Taucher.Net auch eine solche hier platzieren. Diese Kritik soll dazu dienen, zukünftige Urlaube, gerade auch für andere Taucher zu planen. Im Einzelnen:
a) Die Tauchplätze des Tauchreviers „Cres“ Zum einen seien da zunächst die Tauchplätze genannt. Das Haus“riff“, wie in einigen Berichten hier schon benannt, eher langweilig und viel zu weit weg von der Basis, Wären alle Handwagen in der Basis von der Qualität des „besten“ Handwagens, kein Problem, allerdings stehen dort auch welche, die schon lange verschrottet hättet werden müssen. Daher das Hausriff auch mal eine Plackerei.
Die schönsten Tauchplätze sind das Wrack „Lina“ und Pernat Süd. Zum Wrack muss man sicherlich nicht viel sagen, bei Youtube finden sich unzählige Videos. Das Wrack ist schön bewachsen und liegt aufrecht in einer Tiefe zwischen 20m und 40m. Die Grotten am Ende des Tauchplatzes sind auch wunderschön.
Der Tauchplatz Pernat Süd ist ein sehr schöner Tauchplatz, es handelt sich um eine Steilwand mit Höhle. Auch schön bewachsen.
Insgesamt darf man allerdings an den Tauchplätzen keinen außerordentlichen Fischreichtum erwarten. Auch Fische größer als 15cm sind eine Seltenheit. Besonders spektakulär sind allerdings die Steilwände, Grotten und Gesteinsformationen in der Tiefe. Die Sicht ist auch sehr gut gewesen.
b) Organisation der Tauchbasis Bei Ankunft bekommt man ein ausführliches Basisbriefing. Checktauchgang ist obligatorisch. Leider kann man kein Nitrox füllen.
Für die Tauchausfahrten sind Listen ausgehängt, in die man sich einträgt. Sollte man keinen Buddy haben, werden Buddy-Teams auf dem Schiff gemacht. Auch hier wird wieder darauf geachtet einen oder mehrere gleichwertige Buddies zu haben.
Während der Tauchausfahrten wird ein ausführliches Tauchplatzbriefing gemacht. Hotspots werden genannt. Sehr schön. Sauerstoff ist an Bord, sowie ein Erste-Hilfe-Koffer. Standard!
Allerdings ist der ganze Tauchbetrieb sehr stressig. Tauchzeit ist auf maximal 60min begrenzt, ab dem Zeitpunkt, an dem der erste Taucher ins Wasser springt. Durch diesen Stress wird auch der ein oder andere Buddy-Check vernachlässigt. Die Crew wird nicht müde darauf hinzuweisen, dass schon die nächste Gruppe auf das Schiff wartet. Leider fehlt es hier an Ruhe. Mögliche Probleme werden über Wasser gar nicht mehr behoben, wie es bei einem normalen Check üblich ist. Auch vor dem Tauchgang muss man sich an Land schon halb anziehen, bei 35°C im Schatten und das Gerät zum Pier tragen. Das könnte man besser lösen.
Nach dem Tauchgang kann alles in großen, mit Süßwasser gefüllten Regentonnen gewaschen werden. Das Wasser wird regelmäßig gewechselt. Auch hier: Standard!
c) Personal Während der Recherche hier im Taucher.Net wird ein großer Kritikpunkt der Basis deutlich: Das Personal. Es gab diese Saison drei sehr nette Divemaster: Clara, Tony und Dennis. Diese drei waren sehr nett, gesprächig und hilfsbereit. Auf dem Boot war der Kapitän sehr freundlich. Keine Probleme.
Ralf und Nicole, welche ein Kind bekommen haben und gleichzeitig Inhaber der Basis sind, sind allerdings immer desinteressiert und mürrisch. Das bekommt der Kunde zu spüren. In einem Dienstleistungsberuf ist das nicht in Ordnung. Hier muss doch etwas mehr Professionalität her. Irgendwie wirken beide auf mich, als hätten sie keine Lust mehr auf den Tauchsport. Schade. Auch anderen Gästen ist das aufgefallen. Da können beide von Glück reden, dass sie drei außerordentlich freundliche Divemaster angestellt haben, die diese „Unlust“ kompensieren. Die anderen Berichte hier im Taucher.Net stimmen alle. Ein „dickes Fell“ muss man echt haben. Das scheint erst seit dieser Saison so zu sein, wie den Daten der Berichte zu entnehmen ist. Das muss sich dringend ändern!
Ein weiteres komisches Detail dieser Tauchbasis ist der, auch hier im Taucher.Net bekannte, „Staff-Tisch“. Die Crew der Tauchbasis hat einen eigenen Tisch direkt am Eingang der Tauchbasis. Natürlich nur um die Flaschen zu füllen und alles Mögliche zu besprechen – allerdings wird dadurch auch eine Barriere zwischen der Crew und dem Kunden geschaffen, von der angeblich „familiären Atmosphäre“ ist nichts zu spüren. Es gleicht eher einem anonymen abfertigen der Gäste. Schade, denn Tauchen ist nicht nur ein Business, sondern auch Lebensart. Ich hätte hier überhaupt mal ein bisschen „Atmosphäre“ erwartet.
d) Lage der Tauchbasis auf dem Campingplatz Die Lage der Tauchbasis ist suboptimal. Zwischen Bikern, Radlern, Schwimmern und Spaziergängern muss man sein Tauchgerät zusammenschrauben. Sicherlich kann man an der Lage nichts ändern – aber trotzdem erwartet der Kunde bei einer „Premium-Tauchbasis“ eine bessere Lösung.
e) Die Unterkunft „Camp Kovacine“ Camp Kovacine ist ein großer, sauberer Campingplatz. Hier gibt es nichts zu beanstanden. Die Plätze sind ausreichend groß, das Personal ausreichend freundlich. Beachten sollte man allerdings das Verbot mit Kohle zu grillen. Sonst alles sehr normal.
f) Die Insel Cres Die Insel Cres ist sehr schön und muss auch über Wasser erkundet werden. Einige nette Lokale sind in der Stadt Cres zu finden und viele kleine süße Dörfer.
Fazit und Kommentar: Meine Erwartungen an Diving.DE Cres wurden nicht erfüllt. Die Tauchplätze waren zwar schön, die Organisation gut, doch fehlte es an Atmosphäre und Nettigkeit. Ich werde wohl nicht mehr zu Diving.DE Cres wiederkommen. Trotzdem war der Urlaub alles in allem ganz schön, da die Insel noch weitaus mehr zu bieten hat als nur „Diving.DE Cres“.
Daher gibt es für eine gut organisierte Basis mit sehr komischer Basisleitung ohne Atmosphäre, aber schönen Tauchplätzen auch nur durchschnittliche drei von sechs Flossen. Es ist eher eine Durchschnittsbasis, als eine Premiumbasis.
Kroatien gerne wieder, aber nicht mit Diving.DE Cres.
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diving.DE Cres, Insel Cres Geschrieben am 08.09.2011 von besitodelmar [Padi Divemaster, 178 TG]
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Ich war mit meiner Frau im Mai 2011 das dritte mal bei divingcres und wir haben uns wieder bestens aufgehoben gefühlt. Die Basis wird Familiär geführt und alle Mitarbeiter verhielten sich uns gegenüber immer korrekt, freundlich und nett.
Die Tauchbasis liegt direkt am Stand, der Vorteil, nur wenige Schritte zum Wasser. Daß in der Hauptsaison Badegäste am Strand sind, um die man herumlaufen muß, dürfte jedem klar sein, der in der Lage ist eine Banane zu schälen.
Am Strand stehen mehrere Tonnen zum Spülen der Ausrüstung nach dem Tauchgang (die mehrmals täglich frisches Wasser bekommen) bereit, und von dort aus sind es keine 20m zu den Trockenplätzen für die Ausrüstung. Wer die Ausrüstung nicht in der Sonne trocknen möchte, kann sie in den ´schattigen´ Ausrüstungsraum hängen.
Beim Check Inn nimmt sich immer jemand Zeit für einen und man bekommt man die ganze Basis nebst Kompresssor gezeigt, alles picobello sauber!
Direkt an der Basis stehen 2 Biertische mit Bierbänken bereit, einer ´Staff only´ so daß es die Mitarbeiter nicht weit zum Büro haben und ihren Kaffee in der Sonne genießen können, und einen Dekobier freien Sitz- und Arbeitsplatz haben - und daneben einer für die Gäste, die kontaktfreudig sind. Gegenüber stehen auch nochmal mehrere Tische und Bänke für größere Gruppen für pre- und debriefing und um das Dekobier genießen zu können.
Neben der Basis gibt es ein Cafe, Restaurant, Supermarkt und einen Geldautomaten. Da der Campingplatz W-Lan anbietet, sind auch ´Allwaysonline´-Taucher gut aufgehoben.
Der Tauchbetrieb ist gut durchorganisiert und geregelt - wenn sich alle an die Regeln halten, könen auch alle mit einem reibunglosen Ablauf rechnen - auch wenn mal viel los ist - wir finden das gut. Die Tauchplätze sind wunderschön und die Briefings waren immer top. Es wird auch sehr auf Sicherheit geachtet. Die Mädels, die während unserer Anwesehheit Ihre Tauchkuerse bei Jörg absolvierten, fühlten sich bei Ihm gut aufgehoben.
So jetzt ist noch ein wenig Lobhudelei notwendig:
Danke an Nicole, die sich hochschwanger und immer bestens gelaunt um uns Taucher gekümmert hat. - Danke an Ralf für den super ´gschmeidign´ Fototauchgang. - Danke an Jörg für die guten Briefings und, der so nett war mit meiner Frau eine Schnochrcheltour vom Boot zu machen, als sie einmal einen Tag nicht tauchen konnte. - Danke an Tim, der eigentlich Urlaub hatte, und trotzdem mitorganisierte und anpackte. - Danke an Mirco für guten Humor in der ´Neulich auf der Tauchbsis´ Kolumne, schade daß Du erst nach uns auf Cres warst.
Wir würden sagen: Macht weiter so!
Mario & Nadja
PS: Zu den wenigen negativen Bewertungen anderer Taucher, hier noch eine kleine Anmerkung: Wer zum lachen in den Keller geht, gerne andere um den wohlverdienten Feierabend - und damit die wenige Freizeit während einer 7 Tage Woche bringt und nicht bereit ist sich an Regeln zu halten - den können wir einfach nicht ernst nehmen.
Die Tauchbasis
die Lina
Gorgonie
Goldstriemen
Krustenannemonen
Gelege einer Nacktschnecke
Leopardenschnecke
Blenny
Schraubensabelle
Flabellina auf Schwamm
Flügelschnecke
Kompassqualle
Seenadel
Springkrebs
Goldschwammschnecke
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diving.DE Cres, Insel Cres Geschrieben am 29.08.2011 von Rob.Go..
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Diese Tauchbasis liegt sehr nahe am Meer und am Anlegeplatz fürs Schiff. Das dortige Team ist stehts bemüht die Tauchgänge und Abfahrtzeiten des Schiffes Pünktlich von statten gehen zu lassen. Das Team ist sehr freundlich und hilfsbereit. Sodass die Gegenwart der Personen sehr angenehm ist. Es herrscht eine freundschaftliche gar teilweise eine Familiäre Atmosphäre. Meine gesammte Familie hat sich wohl gefühlt sodass wir gerne wieder kommen. Mit Cbharm und fachlichem Können wurde sowohl meiner Tochter als auch meiner Frau die Angst genommen, sodass die drei Tauchgänge meiner Frau im kleinen Hausriff zusammen mit Jörg keine Qual war sondern ein Erlebnis. Ebenso hat Jörg das Händchen gehabt meiner Tochter die Angst vor dem Sprung vom Schiff zu nehmen, insofern sie jeden einzelnen Tauchgang geniesen konnte. Mein sohn wurde diesbezüglich so motiviert das er das größte Abenteuer seines bisherigen Lebens hatte. Wieder zusammen mit seinem Lehrer Jörg (olas leiband). Sogar ich samt meiner Veretzung konnte einige Tauchgänge machen und hatte wie es im Urlaub auch sein sollte mit Jörg und Toni viel Spaß. Nicole und Ralf haben ein süßes kleines Mädchen, welches sogar für die Gäste (falls diese auch Kinder mögen) eine Bereicherung der Basis darstellt. Der Divers Place, bietet die Möglichkeit bei Fortbildungen zu lernen, nette Menschen kennen zu lernen und bestehende Kontakte zu Pflegen. auch unsere Hunde waren willkommen. Wir kommen daher gerne wieder. Mirco ist ein netter und hilfsbereiter Zeitgenosse, man sollte sich nicht durch ein gwisses Äusseres täuschen lassen. Es ist von daher zu Empfehlen sich insbesondere auch mit den Menschen zu befassen und ihre Kompetenz und Erfahrungswerte nicht in ignoranter Form in Frage zu stellen. Katja ist eine Vollblut Biologin welche vermittelt die Gewässer zu achten. Dennis ist ein Witzbold welcher sehr gerne späße macht. Clara eine vielversprächende Medi-Studentin. Alles in allem war der Tip in Cres bei Diving.de zu Tauchen sehr Positiv. :) Diesbezüglich kann ich auf Grund meiner Erfahrungswerten Diving.de in Cres absolut empfhelen. Bis zum nächsten mal Robert
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diving.DE Cres, Insel Cres Geschrieben am 18.08.2011 von 1.Tauchschaf [AOWD, ? TG]
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Tauchausbildung
Habe mir gerade die Erfahrungsberichte durchgelesen und kann den meisten Berichten meine volle Zustimmung erteilen. Vor allem möchte ich mich hiermit noch einmal beim Tauchteam (Nicole, Ralf, ...) für die jährlichen schönen Stunden über und unter Wasser bedanken. Habe nämlich durch meinen Freund 2010 mit dem Tauchsport (OWD-Ausbildung bei Jörg) begonnen, dieses Jahr setzte ich im August meine Ausbildung zum AOWD ebenfalls wieder bei Jörg (spezieller Wunsch von mir) fort und kann nur sagen, dass ich wieder hellauf begeistert war. Daher ein ´dickes´ Lob und ein herzliches Dankeschön an Jörg, der durch seine fachliche Kompetenz, seine Erfahrungen, die er mit uns geteilt hat (sehr viele praktische Tipps!!!), und seinem Humor (auch unter Wasser) jede Ausbildungsstunde zu einem einzigartigem Erlebnis gemacht hat! Kann ihn an jede Mann UND an jede FRAU weiterempfehlen!!!
Habe durch euch ein neues Hobby entdeckt und werde voraussichtlich auch den nächsten Kurs (Rescue-Diver) wieder bei euch machen.
LG aus Linz
D. Schäfchen
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diving.DE Cres, Insel Cres Geschrieben am 05.08.2011 von KatDives [AOWD, 46 TG]
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Wir waren ebenfalls im Juli 2011 dort tauchen und möchte mich Ulis Ausführungen VOLL UND GANZ anschliessen!
Uns erging es genauso. Nach vorheriger Emailbuchung (sehr nette und schnelle Reaktion) wollten wir uns morgens um 08:59 vorstellen und wurden von R wieder weggeschickt mit der Begründung, normalerweise wäre vor 9 nie jemand da und wir sollten nach 10:00 wiederkommen.
Es gibt sehr viele Regeln (Crewtisch, Equipment bis 18:00 einräumen,...) und das Team wird nicht müde diese zu wiederholen. In der selben Zeit könnte man vielleicht auch einem Tauchgast zur Hand gehen!
Teilweise hat man das Gefühl, das Team vergisst, dass der Gast ein ZAHLENDER Gast ist und kein Freund, der sich mal eben was leiht.
Ich möchte weiterhin anmerken, dass ich Frauen, die dort einen Kurs machen möchten, davon abraten möchte, diesen bei J durchzuführen. Er ist sicherlich sehr kompetent und hat viel Erfahrung, aber hält anscheinend nicht viel von Frauen im Tauchsport.
Das Verhältnis zum Team entspannte sich zwar nach einigen Tagen, das lag aber auch hauptsächlich an den 2 stets freundlichen und gut gelaunten Teammitgliedern K & D.
Das Equipment ist in einem guten Zustand, die Tauchplätze sehr unterschiedlich: das Wrack Lina sehr toll, das Hausriff eher fad.
Alles in allem, wer ein paar Tage auf Cres verbringt und nebenbei etwas taucht ist hier sicher gut aufgehoben - aber ein dickes Fell sollte man schon haben.
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diving.DE Cres, Insel Cres Geschrieben am 31.07.2011 von Ulli [Rescue, 123 TG]
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Stellungnahme der Basis am Ende des Berichts
Nachdem ich im Internet diverse Tauchplätze und Basen in Kroatien recherchiert hatte, entschieden wir (Paar, beide Rescue) uns auch aufgrund der einwandfreien Bewertungen hier für diving.cres. Die Beantwortung meiner email-Anfrage erfolgte schnell und freundlich. Wir verblieben so, dass wir am Anreisetag (Juli 2011) in der Basis vorbeischauen würden und reservierten Leihausrüstungsteile. Nachdem uns die Anreise doch mehr Zeit und Nerven kostete als geplant (2 Stunden Stau), schafften wir es gerade noch vom Fähranleger 5 Minuten vor 18:00 bei diving.cres einzutreffen. Die Begrüßung des anwesenden Mitarbeiters ließ uns dann doch einmal schlucken, denn nach Blick auf die Uhr meinte dieser mit genervter Miene, dass um 18:00 Dienstschluss sei und wir doch bitte morgen wiederkommen mögen...aja?! Ich habe Verständnis dafür, dass die Arbeit im Tauchbusiness eine anstrengende und intensive 7 days-a-week- Angelegenheit ist und wir hatten auch keine Überstunden erwartet. Aber zumindest eine kurze Nachfrage, wer wir sind, ein kurzer Check oder die Bestätigung, dass unsere Reservierung (Ausrüstung) in der Hauptreisezeit i.O. ist und wir anderntags tauchen können, wäre durchaus nett und angebracht gewesen. So weit, so gut. Tatsächlich kamen wir am nächsten Tag wieder. Zunächst widmete sich uns R, um uns über die Tauchbasis und ihre Abläufe zu informieren. Er schien es dabei auch für notwendig zu halten, uns darüber aufzuklären, dass wir unsere Bestellungen im Cafe nebenan bezahlen und nicht Zeche prellen sollten - unser 2. Aha-Erlebnis. Nach ca. 5 Minuten übernahm er ein Telefonat und so führte M das weitere Basisbriefing durch. Wir erhielten eine eindringliche Erläuterung der ´Schlamplkasse´, in die wir einzuzahlen hätten, falls wir Ausrüstungsteile nicht wie soeben erläutert bis 18:00 verstauen würden. Daneben stünde auch gleich das Sparschwein für Trinkgelder (2maliger Hinweis) . Auch die Verbindlichkeit der schriftlichen Eintragungen für die Bootstauchgänge brachte uns M näher unter Hinweis auf die medizinisch-detektivischen Fähigkeiten der Angestellten die ´Regen-Ohrkrankheit´ und einen hangover als Entschuldigungsgründe entlarven zu können. Weiters würde neben den Anmeldungslisten auch eine Liste der vergangenen angefahrenen Tauchplätze hängen, damit - wortwörtlich - die Leute nicht immer im Büro stehen und nachfragen. Aha?! Nunmehr zum dritten Male. Nach wiederum 5 Minuten war allerdings auch mit M`s Ausführungen Schluss, denn auch er wurde zu Wichtigerem berufen. Die Ausgabe der Leihteile der Ausrüstung übernahm dann K, unsere nunmalig 4. Kontaktperson, aber die erste, bei der wir das Gefühl hatten, dass wir ihr nicht lästig waren und sie uns auch nicht unterstellte potentielle ´Schlampln, Tachinierer oder Zechpreller´ zu sein.
Wir haben, nicht etwa aus masochistischer Veranlagung, sondern aus Mangel an vorhandenen Alternativen in Cres dann 8 Tauchgänge mit diving.cres gemacht, wobei es durchaus auch Pluspunkte der Basis gibt: So sind die Bootstouren pünktlich organisiert, die Boatguides (H, D, E) sehr nett, die Tauchplatzbriefings ausreichend, das Tauchen an sich ungegängelt und die Tauchplätze schön (allen voran die ´Lina´).
Den Umgang mit oben beschriebenen Mitarbeitern haben wir im Verlauf unserer Tauchwoche auf das notwendigste Minimum reduziert, was beiden Seiten nicht schwer fiel, auch da von den im Freien aufgestellten Tischen 2 räumlich getrennte mit ´Staff only!´ beschriftet sind. Ansonsten haben wir uns an den Steilwänden sowie an der ´Lina´ erfreut.
Ein weiterer Kritikpunkt an dieser Basis sind die Räumlichkeiten bzw. Ausstattung. Zwischen Tischen für die Gäste, den Regentonnen zum Auswaschen am Badestrand und der restlichen Basis verläuft die belebte Strandpromenade, so dass man sich mit der Ausrüstung zwischen Radfahrern, Badegästen, Kleinkindern durchwühlen muss. Eigene Anzüge der Gäste sind der prallen Sonnen ausgesetzt und die Aufhängeorte sind zu weit voneinander verteilt. Eine großzügigere und kompaktere Anlage wäre dieser langjährig etablierten Basis eher angemessen.
Unser Fazit: Vielleicht hat sich uns der ´Humor´ der Basisbetreiber nicht gänzlich erschlossen. Wir sind aber der Meinung ein wenig mehr Konkurrenz täte sehr gut. Kroatien, gerne wieder, aber für uns sicher nicht mit diving.cres.
Stellungnahme der Basis vom 2.8.11 Stellungnahme Basisleitung: Nicole Kiefhaber, Mirko Obermann, Ralf Pflaumer
Zu den aufgeführten Plus- und Minuspunkten können wir als Basisleitung nicht viel hinzufügen, Sie entsprechen mehr oder weniger den Tatsachen. Bei genauer Durchsicht des Berichtes erschließt sich für uns der Eindruck, das wohl tatsächlich "die Chemie" zwischen der Basisleitung und unseren Kunden nicht gestimmt hat. Persönlich finden wir es Schade das wir nicht auf die Punkte angesprochen wurden, von einem Kunden würde man durchaus denken das dieser ausreichend Courage hat sein Missfallen in einem persönlichen Gespräch bei der Basisleitung zu äußern.
In der Tat wurde Ralf, während der sog. "Basisrunde", in der wir neuen Gästen die Räumlichkeiten zeigen, ans Telefon gerufen. Diese Unannehmlichkeit tut uns sehr leid aber jeder Mann, der schon mal Vater geworden ist, dürfte Verständnis dafür aufbringen wenn "Mann" mit seiner Frau, und seinem vor 8 Tage vorher geborenen Säugling, telefonieren möchte. Aus diesem Grund wurde die Basisrunde von Mirko übernommen und zu Ende geführt.
Von unseren 5 Tischen für unsere Gäste ist tatsächlich ein Tisch, und nicht wie behauptet, zwei Tische für unsere Crew reserviert. Dies tun wir nicht um uns räumlichen von Gästen zu trennen. Dieser Tisch befindet sich in direkter Nähe des Kompressorraumes und des Büro`s, die die Mitarbeiter ständig in diese Räume müssen denken wir das es durchaus angebracht ist diesen Tisch für diese zu reservieren. Was den Standort der Tauchbasis betrifft so können wir diesen leider nicht ändern. Wir sind nun mal direkt am Strand und einem Bootsanleger platziert und in der Hauptsaison teilen wir uns den Strand mit Badegästen, Schnorchlern und anderen Urlaubern. Dafür befinden wir uns aber direkt am Wasser und auf dem Campingplatz - für die meisten unserer Gäste, die uns seit Jahren besuchen wohl auch unseren Humor verstehen, ist dies eher ein Vorteil als ein Nachteil.
Gerne weisen wir an dieser Stelle auf die Konkurrenzsituation auf der Insel Cres hin. Es gibt, nicht wie im Bericht beschrieben, keine Konkurrenz. Im Gegenteil - es gibt drei weitere Tauchbasen auf der Insel. Eine dieser Tauchbasen ist gerade mal 500m von uns entfernt (Agram Sub). Wir befinden uns also durchaus in einem direkten Wettbewerb und selbstverständlich liegt uns das Wohl unserer Gäste am Herzen.
Mirko Obermann member of board
Ende Stellungnahme
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