iq-Dive, Khao Lak Geschrieben am 16.01.2012 von emm [PADI DM, 201 TG]
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Leider sind die Tauchplätze der Similan Islands in einem schlechten Zustand. Im Bereich zwischen Oberfläche und etwa 12m sind alle Korallen abgestorben. Teilweise sehen die Riffe aus wie nach einer grösseren Explosion… Unter 12m sehen die Riffe ordentlich aus. Weshalb immer noch Schnorchelausflüge zu den Similans angeboten werden, ist mir ein Rätsel!
Grossfische sind weitestgehend nicht mehr zu finden bei den Similans. Auch wenn immer wieder die Rede ist von Mantas und Walhaien, so ist dies die Nadel im Heuhaufen und mehr getrieben durch das Marketing. Ich habe auf 13 Tauchgängen keinen Riffhai, keinen Leopardenhai, keine Mantas oder Walhaie gesehen… Dafür konnte ich jeweils auf der langen Rückfahrt gleichzeitig bis zu 30 Fischerboote zählen…
Je nördlicher die Tauchplätze sind, desto besser ist der Zustand! Speziell erwähnen möchte ich dabei Koh Tachai (Pinnacle) und vor allem Richelieu Rock! Hier sind die Riffe weitgehend intakt und es ist kein Vergleich zu den diversen Similan Island Tauchplätzen.
Wer sich für Wracks interessiert, dem kann ich ohne Einschränkungen die Sea Chart 1 und Premchai 10 empfehlen. Die Wracks sind einfach mit dem Longtail Boot erreichbar. Auch das Boonsung Wrack bietet Fischsuppe pur und ist ein Tummelplatz für den Makro Fotografen!
iQ Dive ist eine gut organisierte Tauchbasis. Das Leihmaterial macht einen guten Eindruck, auch wenn ich meine eigene Ausrüstung natürlich bevorzuge. Der Abholdienst im Hotel funktioniert einwandfrei und pünktlich. Das eigene Tauchgerödel kann auf dem Boot gelassen werden, muss jedoch direkt auf dem Schiff ausgewaschen werden. Die Tauchgruppen sind klein und dem Ausbildungsstand angepasst. Auch in der Hochsaison gab es immer genügend Platz auf dem Boot und der Service mit Verpflegung, Getränken und Handtüchern ist sehr gut.
Natürlich ist die Tauchbasis nicht Schuld am Zustand der Tauchgründe. Da iQ Dive aber nicht direkt über ein Speed Boot verfügt, ist die Buchung für Richelieu Rock weitgehend von der Initiative des Kunden abhängig und wird durch iQ Dive nur vermittelt. Richelieu Rock ist mit Abstand der beste Tauchplatz in der Region und ein absolutes MUSS!
Auch die lokalen Wracks ziehe ich klar den Similans vor! Lasst euch nicht einfach auf das grosse Boot zu den Similans buchen, nur weil es dort noch freie Plätze gibt…
Zum Schluss möchte ich mich noch recht herzlich bei Mats und der lokalen Crew für die professionelle Betreuung bedanken. Cheers Bruno
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iq-Dive, Khao Lak Geschrieben am 21.12.2011 von Bulette
Gut organisierte Basis. Anfragen im Vorfeld wurden sehr schnell und unkompliziert beantwortet. Ebenso wurde uns ein Angebot zum Transfer vom Flughafen Phuket in unser Hotel in Khao Lak gemacht. Da der Preis stimmte, haben wir dieses Angebot angenommen und der Fahrer stand pünktlich nach unserer Landung vor dem Ausgang. Ebenso pünktlich funktionierte auch die Abholung bei unserer Heimreise.
Zum Tauchen: Die Basis und der Shop machten einen sehr sauberen und aufgeräumten Eindruck mit europäischen Standard. Das Einchecken ging zügig, aber mit der notwendigen Gewissenhaftigkeit von statten. Ich habe teilweise Leihequipment genutzt. Dieses war neuwertig und in einem sehr gutem Zustand. Das Leihequipment und mein persönliches Gerödel wurde automatisch auf das jeweilige Boot gebracht und man musste sich nicht mehr darum kümmern. Der kostenlose Transfer vom Hotel zum Hafen klappte superpünktlich. Im Tagespreis enthalten waren alle Speisen und alle alkoholfreien Getränke an Bord. Außerdem gab es ein Handtuch für jeden. Nitrox ist ´for free´, was allerdings bei den verhältnismäßig hohen Preisen für die Tauchgänge eher marginal ist. Die hohen Preise (im Vergleich zu beispielsweise Ägypten) findet man mehr oder weniger aber bei allen anderen Basen auch. Begründet wird das mit der langen Überfahrt zu den Similans. Es können auch ´lokale´ Tauchgänge gemacht werden, die sich aber weitestgehend auf ein paar Wracks erstrecken, die mit dem Longtail-Boot in ca. 1/2 Stunde zu erreichen sind.
Ich bin am Boonsung-Wrack getaucht und war trotz (oder gerade wegen) der relativ schlechten Sicht von nur 3-5m überrascht, was hier an Schwarmfisch zu finden war. Es war teilweise eine ´Fischsuppe´. Außerdem gabs massig Skorpionsfische, Schnecken, Muränen und eben ein zerfallenes Wrack von einem Zinnfrachter, das der Tsunami 2004 in mehrer Teile zerlegt hat und welches aufgrund des Zustandes nicht mehr betaucht werden darf. Negativ an diesem Tauchplatz - um die Mittagszeit ca. 4-5 Safariboote und 5-6 Longtails. Also Rudeltauchen an diesem kleinen Wrack. Wir hatten das Glück, dass unser Guide (wir waren nur 3 Taucher an Bord) gewartet hat, bis die anderen aus dem Wasser waren und so hatten wir den Platz fast für uns alleine. Außerdem war ich natürlich an den Similans tauchen. Und was soll ich sagen, es ist das eingetroffen, was ich schon gehört hatte. Durch die Korallenbleiche und den Tsunami 2004 waren die Tauchplätze vorsichtig ausgedrückt etwas trist. Man schwamm teilweise nur über eine graue Wüste. Abgesehen davon, dass die Fischschwärme da sind und auch viel Kleingetier zu sehen ist, kommt so keine richtige Freude auf. Ich befürchte auch,dass es sich nicht kurzfristig bessert, da nach meinem Empfinden das Wasser teilweise Badewannentemperaturen hatte und das wohlgemerkt am Anfang des Sommers. Aufwand und Nutzen beim Tauchen an den Similans stehen aus meiner Sicht zur Zeit in einem ungünstigen Verhältnis und auch die Tatsache, dass wir bei unserem letzten Tauchgang drei Mantas gesehen haben, konnte uns nicht davon abbringen, lieber unseren Resturlaub in Thailand über Wasser zu genießen. Das kann man wirklich überall in vollen Zügen, den Thailand ist ein tolles Urlaubsziel. Wir fahren bestimmt wieder dorthin, lassen aber dann unser Tauchzeug zu Hause.
Da die Basis nix für den Zustand der Tauchplätze kann gibts hier auch eine gute Bewertung. Einziger Abzug wegen des sehr hohen Preises (2 TG an den Similans ca. 5500 BHT, das entspricht ca. 138€ zzgl. Tauch- und Nationalparkgebühren)
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iq-Dive, Khao Lak Geschrieben am 07.11.2011 von rainer [AWD, ? TG]
Da ich in all den Jahren in denen ich in Khao Lak Urlaub machte, sehr gute Erfahrungen mit der Tauchbasis IQ-Dive gemacht habe, buchte ich wieder bei IQ-Dive ein. Die Tauchbasis geleitet vom Schweizer Ernst arbeitet nach wie vor sehr professionell mit netten und vor allem kompetenten Tauchguides. Der ganze logistische Ablauf ist sehr gut, zum Hafen der ca. 20 Minuten südlich von Khao Lak liegt, wird jeder Taucher mit dem Sammeltaxi der Tauchbasis direkt vom Hotel abgeholt und zum Hafen gefahren und natürlich nach dem Tauchen wieder zum Hotel zurück gebracht. Die Tauchsachen kann man wenn man möchte im Auto lassen, sie werden bis zum nächsten Tauchgang verwart und dann wieder mitgebracht. Je nach Tauchplatz fährt man auf dem großem Boot (MV Maya) zu den Similan Island / Koh Bon und Koh Tachai, mit dem Speedboot geht’s zum Richelieu Rock und mit dem Longtailboot zu den Wracks in der Nähe von Khao Lak (Boonsung Wrack) An Bord gibt es für jeden ein Handtuch viele gekühlte Softdrinks und zwischen den Tauchgängen ein thailändisches Essen.
kurze Tauchplatzbeschreibungen: Richelieu Rock, ist wie ich finde sehr schön ist. Der Felsen ist mit Hart- und Weichkorallen überzogen. Die Tierwelt lässt auch keine Wünsche offen (vor allem für Makroliebhaber) Seepferdchen, Geisterpfeifenfische, verschiedenste Arten von Garnelen und Nachtschnecken bis hin zu Muränen, Drachenkopf, Anemonenfische, Rotfeuerfische, Barrakudas, Riesenzackenbarsche ist alles vorhanden. Richelieu Rock ist bekannt für Sichtungen von Walhaien und Mantas, ich selbst hatte dort vor ein paar Jahren mal einen Walhai gesehen, aber da sich nun ständig viele Taucher um den Felsen aufhalten sinkt meiner Ansicht die Wahrscheinlichkeit auf ein Treffen mit diesem tollen Fisch.
Die Similan Island ist eine Inselgruppe ca. 50km vom Festland entfernt. Seit Anfang der 80iger sind die Similan Inseln ein Nationalpark. Die Felsen auf Insel No.8 erinnern sehr an die Seychellen. Je nach Tauchplatz, wird die Zeit zwischen den beiden Tauchgängen in der Bucht der Insel No. 8 oder No.4 verbracht, dieses herrliche Türkisblaues Wasser lädt ein die Pause zum zusätzlichen Schnorcheln zu nutzen.
Koh Bon und Koh Tachai sind bekannt für regelmäßige Sichtung von Mantas zudem die Typischen Fische die im Andaman Meer vorkommen und mehrer Arten von Nacktschnecken.
Boonsung Wrack. Das Wrack ist für viele Fische die Kinderstube, hier trifft man häufig auf Jungfische aller Art und überall liegen Drachenköpfe auf dem Wrack. Hier hat man vor allem viele Makromotive wie Nacktschnecken, Baby-Muränen und Garnelen, Rotfeuerfische, Igelfische.
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iq-Dive, Khao Lak Geschrieben am 12.05.2011 von Taucherrolf [VDST TL4, 2200 TG]
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IQ-Dive Khao Lak, Thailand: Tauchen bei den Similans Die Buchung für eine sechsköpfige Tauchgruppe erfolgte problemlos per Mail. Auch die Reihenfolge der Tauchgänge wurde im Voraus nach unseren Wünschen gestaltet. Die Zahlung erfolgte per Überweisung in die Schweiz, was in Zeiten von IBAN und Co. problemlos funktioniert und nicht mit Extrakosten verbunden ist. Am 1. Urlaubstag gingen wir zur IQ-Basis, wo wir von Gaby freundlich empfangen wurden. Sie hatte den notwendigen Papierkram vorbereitet und das Einchecken erfolgte routiniert. Wir erfuhren, wann und wo man uns abholen käme und wie die Tauchtage aussehen würden. Der erste Eindruck war sehr positiv! Am Abend besuchte uns eine Reiseleiterin im Hotel und wollte uns wohl Tauchgänge vermitteln. Als sie hört, dass wir bereits bei IQ gebucht hatten, meinte sie „… der Ernst Schläpfer ist ein netter Kerl, aber einge unserer Kunden haben sich über seine Tauchguides beschwert.“ Wir hielten das für eine Reaktion auf den Umstand, dass wir nicht bei ihr gebucht hatten. 18.04.2011 Bonsoong Wreck Wir werden mit dem Pickup an einen Strand gefahren und müssen bei Wellengang unsere Sachen zum Longtail-Boot tragen, das nicht bis an den Strand fahren kann. Wenn man nicht aufpasst, schlagen einem dabei die Wellen über dem Kopf zusammen. Darauf sind wir nicht vorbereitet und es werden nicht nur die Tauchsachen nass. Das Boot ist eng, der Motor laut und das Anziehen ist im schaukelnden Boot eine Qual. Für ältere Herrschaften wie uns ist es schwierig, sich mit voller Ausrüstung im Boot zu bewegen und ich bringe zwei handtellergroße blaue Flecken als Souvenir mit zurück ins Hotel. Es stellt sich heraus, dass auf dem Boot zu wenig Blei vorhanden war. Zum Glück kann der Tauchguide sich Blei von dem Schiff einer anderen Basis leihen, sonst wäre der eine oder andere Tauchgang wohl ausgefallen. Das Briefing erfolgt auf Englisch und genügt gerade den Minimalanforderungen. Der erste Tauchgang erfolgt bei ordentlicher Sicht mit geringer Strömung und wir sind überrascht von den vielen Fischen, die um die Wrackteile ihre Kreise ziehen. Beim zweiten Tauchgang verursacht das ablaufende Wasser eine ziemliche Oberflächenströmung und die Gruppe muss sich erst zusammensuchen, unter anderem auch weil der Guide gegen die Absprache nicht am Bojenseil abtaucht. Die Sicht ist auf vier bis fünf Meter geschrumpft, aber die Anzahl der Fische hat deutlich zugenommen. Die vielen Barakudas und Makrelen sind leider mehr zu ahnen als zu sehen. Als wir an den Strand zurückkommen, ist ein anderer Pickup da um uns abzuholen. Unsere persönlichen Sachen sind auf der Basis geblieben und wir werden in den feuchten Badesachen dorthin gebracht. Auf einen zweiten Wracktauchgang verzichten wir, weil wir uns das Longtailboot nicht mehr antun möchten. Von einem anderen Taucher hören wir, dass dem Boot am nächsten Tag der Treibstoff ausgegangen war und man per Handy Nachschub ordern musste. Blei war an dem Tag ausreichend an Bord. 19. – 22.04.2011 Similan Islands Die Fahrten erfolgen mit der MV MAYA, auf der rund 40 Personen mitfahren können. Es gibt Frühstück, ein immer schmackhaftes Mittagessen und nachmittags noch einen Snack. Tee, Kaffee, Wasser und Softdrinks sind kostenlos und ausreichend vorhanden. Jeder Taucher soll ein frisches Handtuch bekommen, die aber einmal nicht in ausreichender Anzahl vorhanden sind. Die Fahrt zu und von den Similans dauert jeweils gut zweieinhalb Stunden. Das Briefing an Bord bezüglich des Schiffs ist völlig unzureichend: „Hier kann man sich sonnen, dort gibt es Essen und Getränke, unten sind ein Salon und zwei Toiletten. Die Flaschen stehen hier, eure Taschen sind unter der Bank.“ Das war es. Bei den Flaschen steht ein großer Behälter mit Süßwasser, in dem wir unsere Masken ausspülen. Eine englische Tauchguide weist uns mit mehr als schroffen Worten darauf hin, dass dort nur Kameras reingehören. Wir schauen uns erstaunt an: Der Ton ist unpassend Kunden gegenüber und das hätte man uns beim Briefing auch vorher sagen können. Auch den folgenden Vorfall hätte ein anständiges Briefing verhindert: Am gleichen Tag isst ein Mitglied unsere Gruppe ein Stück Ananas und wirft ein kleines Teil der Frucht ins Wasser, weil es matschig war. Wieder ist die englische Guide zur Stelle und weist ihn in dem bereits bekannten, rüden Ton zurecht, dass man im Naturschutzgebiet „… nichts ins Wasser wirft.“ Später beobachten wir sie, wie sie eine Zigarette raucht und dann die Kippe über Bord wirft. Und das passiert nicht nur ein Mal! Die ersten Tauchgänge sind ernüchternd. Ich kannte die Similans von vor 10 Jahren und bin entsetzt, als ich ins Wasser komme. Der Tsunami hatte viele Korallenblöcke und auch Tischkorallen umgeworfen, was aber nicht unbedingt deren Tod bedeutet hatte. Die vierwöchige Warmwasserperiode mit 34° C im Jahr 2010 hatte den vorgeschädigten Korallenriffen den Rest gegeben. Die meisten Hornkorallen waren zu Brocken zerfallen, auf großen Tischkorallen wuchsen grüne Algen und in den oberen Bereichen waren die Weichkorallen fast vollkommen verschwunden. Reste des früheren Bewuchses waren allenfalls in rund 30 Metern Tiefe beim Übergang zum Sandboden zu finden. Fische? Die Fische galten als die Attraktion der Similans: große Rochen, Leopardenhaie, gelegentlich ein Manta, Gruppen von Makrelen und Barakudas, auch mal ein Weißspitzenhai. So hatte ich die Tauchgänge in Erinnerung. Aber das war einmal. Ein Tauchguide erzählte mir, dass er in der Saison 2010/11 ein einziges Mal einen Leopardenhai bei den Similans gesehen hatte. Und einem Walhai war er noch nie begegnet. An wenigen Tauchplätzen, vor allem wenn sie zwischen zwei Inseln liegen, sind zwischen großen Blöcken noch Gorgonien und wenige lebende Tischkorallen zu finden. Aber das war es auch. Ich schätze, dass 80 Prozent aller Korallen an den Plätzen, an denen wir getaucht haben, tot oder geschädigt sind. Bei einem Tauchgang führte uns der thailändische Guide knapp 30 Minuten über ein Geröllfeld von ehemaligen Geweihkorallen, nur um uns einen kleinen Krötenfisch zu zeigen. Als Höhepunkte eines Tauchgangs präsentierte er uns eine einsame Annemone mit ein paar Clownfischen. Er tat mir Leid, der arme Kerl, was sollte er machen? Es war einfach nicht mehr da. Dann bitten wir ihn, sich unserem Tauchstil anzupassen. Er meint, wir sollen ruhig schauen, er wartet auf uns. Beim Tauchen verschwindet er und wir müssen hinterher dackeln. Das ist ein Tauchstil, der uns gar nicht gefällt. Erst nach einem zweiten Gespräch ändert er seine Tauchweise. Am Ende des Tauchgangs sind wir erstaunt, dass wir nicht zum geankerten Schiff zurückkehren. Erst beim Auftauchen stellen wir fest, dass das Boot die Gruppen anfährt, wenn sie ihre Boje gesetzt haben. Das hätte unbedingt in ein Briefing gehört. Probleme Ich gebe zu, die Probleme haben wir verursacht: Ich hatte zwei oder drei Mal eine Seegurke oder einen Kissenseestern umgedreht, weil mich einfach interessiert, welche Tiere auf Seegurken und Co. leben (Garnelen und Plattwürmer). Dann bewegte ich drei Porzellanmuscheln, die ich um 30 Zentimeter nach vorne rückte, damit man sie besser fotografieren konnte. Das tut man nicht in einem Nationalpark, eigentlich tut man das als Taucher überhaupt nicht. Gebe ich zu und ich werde mich auch bessern – dabei hat sich der Schaden für die Tiere sehr in Grenzen gehalten. Eine Mittaucherin unserer Gruppe scheuchte einen Blaupunktrochen aus dem Sand auf, damit sie den „Start“ fotografieren konnte. Das war anscheinend ein Sakrileg! Dass man beim Tauchen jede 20 Meter einen Blaupunktrochen aufscheuchte, lag nach Meinung der Guides wohl auf einer vollkommen anderen Ebene. Auf jeden Fall kam es zurück an Bord zu einer scharfen Zurechtweisung durch Thomas, dem schweizer Guide von IQ. Er hätte uns beiseite nehmen, das Thema ansprechen und mit uns über das Fehlverhalten sprechen können. Ich habe sofort eingesehen, was falsch war und war tatsächlich zerknirscht. Thomas hatte sicherlich in der Sache Recht! Aber: Das macht man nicht oben auf Deck vor allen Leuten, in einem Tonfall, der völlig überzogen war. Auch ist es nicht korrekt, die anderen Mitglieder der Gruppe ebenfalls verbal und unter Wasser auch körperlich anzugehen, obwohl sie mit meinem Verhalten nichts zu tun hatten. Ich hatte Fehler gemacht, nicht die anderen. Ein Mitglied unsere Gruppe, Geschäftsführer einer mittelständischen Firma, kommentierte: „Wenn einer meiner Mitarbeiter Kunden so behandeln würde, hätte er mit Konsequenzen zu rechnen!“ 23.04.2011 Richelieu Rock Wir freuten uns auf die beiden Tauchgänge an dem weltbekannten Felsen, dort wo man doch mal die Chance hatte, einen Walhai zu sehen. IQ-Dive vermittelte uns an eine schwedische Tauchbasis, Liquid Adventure Khao Lak, die uns in einem Schnellboot mit 2 x 350 PS Yamaha V8 in etwas mehr als einer Stunde nach Richelieu brachte. Da das Meer spiegelglatt war, ließ sich die Fahrt gut ertragen. Unser Guide, ein Schwede, rückte dann mit der Sprache heraus, dass man ihn von IQ-Dive „vorgewarnt“ hatte. Wir würden alles (!) anfassen und seien eine Chaotengruppe. Eigentlich hatte er ablehnen wollen, mit uns zu tauchen. Nach zwei Tauchgängen war er völlig überrascht, dass wir als Gruppe diszipliniert tauchten, nach 60 Minuten mit 50 bis 80 bar wieder das Wasser verließen und er im Grunde mit uns als Gruppenmitglied zwei schöne Tauchgänge gemacht hatte. „Very relaxed diving with you guys …“, war sein Kommentar. Sollte nach mehrern tausend TGs, die die Gruppe aufzuweisen hat, auch so sein. Richelieu Rock ist immer noch schön: Weichkorallen, Fischschwärme und viel Kleinzeug. Aber Weltklasse ist es dort nicht mehr. Viel zu viele Taucher, keine Haie, nur kleine Blaupunktrochen, vom Walhai ganz zu schweigen. Im direkten Vergleich: die Brothers und Elphinstone sind schöner. Wo sind die Sepien geblieben, die dort zur Massenhochzeit zusammenkamen? Wo die großen Makrelen? Wo die Steinkorallen in den oberen Bereichen des Rock? Auch dort waren kleinere Tischkorallen bereits vom Bleeching betroffen. 24.04.2011 Kho Bon und Kho Tachai Kho Tachai: Rein ins Wasser und da waren sie – die Mantas. Während des ganzen Tauchgangs erscheinen sie immer wieder und zeigten wenig Scheu vor den Tauchern. Wir hielten uns an die Regel: Lass den Manta auf dich zuschwimmen. Wenn er kommen möchte, kommt er schon. Daran hielten sich fast alle. Nur unsere englische Guide schwamm auf ein Tier zu, um es für ihren Film formatfüllend aufzunehmen. Natürlich drehte der Manta nach wenigen Sekunden schnell ab. Aber die Bilder waren im Kasten. Auf der Rückfahrt durfen sich alle den Film der Woche anschauen und jeder bekam ihn zum Kauf angeboten. Nur wir durften ihn nicht kaufen, schließlich hatten wir sie bei Thomas „verpetzt“. Diese Dame war die unfreundlichste und unsympatischte Taucherin, die ich in meinen vierzig Tauchjahren jemals erlebt hatte! Kho Tachai ist immer noch gut! Viele Fische, Makrelen, große Zackis, andere Schwarmfische und gute Sicht. Eine Gruppe sah sogar einen der selten gewordenen Leopardenhaie. Bei Koh Bon trieb uns eine abwärts führende Strömung über ein völlig totes Riff. Wir haben den Tauchgang nach gut fünfzehn Minuten abgebrochen. Zusammenfassung Noch immer werden tausende von Tauchern zu den Similans gebracht und tausende von Tauchern zahlen jeden Tag pro Person 600 Baht (ca. 14 €) als „Nationalparkgebühr“. Was damit gemacht wird ist völlig unklar. Trotz „Nationalpark“ wird dort abends rigoros mit Schleppnetzen gefischt, in der Schonzeit von Mai bis September kommen die Fischer sogar tagsüber. Kein Wunder, dass dem kein Einhalt geboten wird, denn die Besitzer der Fischtrawler gehören zu den einflussreichsten und vermögensten Familien Thailands. Das waren sieben Tauchtage, für die sich, bis auf einen Tauchgang, die weite Reise nicht gelohnt hat. Am besten wäre es, einen 10 sm Streifen rund um die Inseln völlig unter Naturschutz zu stellen und niemanden, auch keinen „Parkranger“, dort hinzulassen. Aber das lässt sich in Thailand nicht durchsetzen. Und für uns Taucher gilt: Thailand ist ein schönes Urlaubsland, aber das Tauchen an den Similans kann man vergessen! Dann besser im Süden Ägyptens tauchen !
Similans 2011
traurige Rest von Korallenriffen
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iq-Dive, Khao Lak Geschrieben am 12.03.2011 von Manta11 [OWSI, 2000 TG]
Seit 4 Tagen sind wir wieder zuhause und denken an die schöne Zeit in Thailand zurück.Tolles Land...tolle Leute...tolle Tauchbasis!!!Einen Tag nach unserer Ankunft sind wir gleich auf Empfehlung von Sub Aqua in die Tauchbasis der IQ Divers eingefallen :-)).Der Empfang war sehr herzlich und unsere endlosen Fragen wurden in aller Ruhe beantwortet.Das Leihequipment ist in sehr gutem Zustand(hatte meins nicht mit).Am nächsten Tag ging es auch schon los.Der Transfer war überpünktlich und auch am Hafen lief alles reibungslos.Nach einer kleinen Einweisung war erstmal entspannen angesagt.Das Tagesboot ist sehr gross, geräumig und vor allem sehr schnell:-)).Die Gruppengrösse beträgt max. 4 Taucher was ich als sehr angenehm empfand.Auch als erfahrene Taucher sind wir unserem Guide hinterhergetaucht,der uns dann auch alles gezeigt hat was wir selber warscheinlich nicht gefunden hätten (Harlekin Garnelen,Seepferdchen,Schnecken in allen Farben und Formen).Was er uns nicht zeigen musste waren die Mantas am nächsten Tag in Koh Bon!!!Die waren nun wirklich gross genug:-)).Unglaubliche 7 Mantas begleiteten uns 2 Tauchgänge lang...was für ein wahnsinns Erlebniss!!!!!!Ein weiteres Highlight war Richelieu Rock (hoffentlich richtig geschrieben:-)).Hier findet man von bunten Softkorallen über Schnecken und Garnelen bis zu riesigen Mantas alles!!!Nochmal ein riesiges DANKE an alle Mitarbeiter im Center und auf dem Boot ,Ihr seht uns mit Sicherheit wieder...das ist ein Versprechen :-))))
Danke und n big Hug von den Berlinern!!!!K+N
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iq-Dive, Khao Lak Geschrieben am 13.09.2010 von Robert Stoll
Nun wollen wir auch mal einen Bericht schreiben zu IQ - Dive , wir ( meine Frau und ich ) sind bisher immer nur schnorcheln gewesen in verschiedenen Plätzen der Erde aber es hat uns immer in den Fingern gejuckt doch den Schein zu machen . Als wir letztes Jahr Ende Oktober und Anfang November in Khao Lak waren gingen wir auf Empfehlung des Ansprechpartners von unserem Reise Anbieter zu der Tauchschule wegen Schnorcheln . Wir wurden sehr freundlich empfangen und hatten von anfang an ein gutes Gefühl von der Schule . Wir wurden sehr gut betreut und beraten was uns auch dazu veranlasst hat unsere Schnorchel Safarie über Sie zu Buchen . Wir hatten vorher wo anderst ´ the Beach ´ gebucht und hatten Ballerman touris an Bord ( Shit happens ) . Auf jedenfall war alles nach unserem Verständniss alles sehr gut Organiesiert , sehr freundlich und hilfsbereit ..... wir haben zum Schluss auch dann den Schnuppertauchgang mitgemacht ...... ´wow´ Alles im allem hat es uns dazu veranlasst das wir zum ersten mal ,ein zweites mal das selbe Land bereisen um genau dort unseren Tauchschein zu machen .
Hans , Ernst , Gabi ..... wir freuen uns schon auf Euch :-)
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iq-Dive, Khao Lak Geschrieben am 31.05.2010 von Golanta [AOWD, 374 TG]
Ich hatte mich kurzfristig entschieden, am 1. Mai nach Khao Lak zu fliegen. Tauchausrüstung hatte ich nicht mit, da mir klar war, dass die Similans geschlossen sein würden. Umso grösser war meine Freude, dass ich bereits am ersten Abend in Khao Lak die Basis der iq-Diver fand, die noch Tauchausfahrten auf die Similans anboten. Leihausrüstung war kein Problem und die Ausfahrten auf die Similans mit dem basiseigenen Boot waren sehr gut. Ich kann mich Ilke nur anschliessen und mich bei der gesamten Staff für die schönen Tauchgänge bedanken. Es hat einfach alles gestimmt. Ich werde sicherlich wiederkommen. Grüsse vom Niederrhein Annelie
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iq-Dive, Khao Lak Geschrieben am 30.05.2010 von Tauchlumpi [AOWD, 146 TG]
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IQ-Dive ist uneingeschränkt zu empfehlen.
Anfang Mai waren wir, mittlerweile zum 5. Mal, in Khao Lak. Wir haben wieder im Bayfront gewohnt (ebenfalls sehr zu empfehlen) und waren natürlich auch wieder mit IQ-Dive tauchen. Die Begrüßung durch Ernst, Meaw, Gabi, Hans und Thit war dem entsprechend familiär. Wir kennen uns mittlerweile seit 8 Jahren und es ist für uns auch immer wieder ein Qualitätskriterium, wenn die Stammmannschaft einer Tauchbasis erhalten bleibt. Unsere Hoffnung, trotz Schließung des Nationalparkes ´Similan Islands´ noch tauchen zu können, wurde nicht enttäuscht. Allerdings war IQ die einzige Basis, die noch zu den Inseln gefahren ist. Das Einchecken erfolgte professionell und dann haben wir erst einmal Neuigkeiten ausgetauscht. Im Vorfeld hatten wir schon dem Internet entnommen, dass Ernst wieder ein eigenes Boot hat und dies war schließlich auch ausschlaggebend für unseren Entschluß, wieder nach Khao Lak zu fahren. Die MV Pinyo, konzipiert für bis zu 35 Gäste, war stark nachgefragt, da IQ ja als einzige Basis noch fuhr. Trotzdem fanden alle bequem Platz, da auf dem Boot durch die versetzten Decks viel Raum geschaffen wurde, und wenn es beim Frühstück, Mittag und und ´After Dive´-Food mal etwas dauerte, bis alle ihr Essen hatten - völlig egal, die Überfahrt zu den Similan´s dauert 3 Stunden und man ist schließlich im Urlaub. Das Essen an Bord war wieder sehr lecker. Was die nette Köchin in der kleinen Kombüse zaubert, ist absolut erstaunlich. Über die Tauchplätze an den Similan´s zu schreiben hieße Eulen nach Athen tragen. Sichtweiten, Artenvielfalt, Landschaft...grandios. Die Tauchgänge liefen bestens organisiert ab und die Diveguides bemühten sich, unsere Wünsche zu erfüllen (wie gewohnt bei IQ). Auf der letzte Tour zum Ende der Saison waren alle Mitarbeiter einschließlich Ernst und Meaw mit dabei. Wir erlebten 2 Spitzen-Tauchgänge und eine tolle Ausfahrt mit viel Spaß. Als Ende der Saison und als Schlusspunkt unseres Urlaubs nicht besser möglich. Beim Auschecken wurde uns ein ´Wiederholungstäter-Rabatt´ eingeräumt und bei einigen Bierchen konnten wir das Erlebte Revue passieren lassen und uns herzlich verabschieden. Danke und liebe Grüße an Ernst und das gesamte Team von IQ-Dive
Ilka
Wir sehen uns ganz sicher wieder.
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iq-Dive, Khao Lak Geschrieben am 20.05.2010 von toal1961 [AOWD, 104 TG]
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IQ Dive Khao Lak...für mich immer die erste Wahl!
Vom 01.05. bis zum 15.05 zum Tauchen in Khao Lak gab es für mich natürlich wieder nur IQ Dive, Ernst wieder mit eigenem Boot, was Besseres konnte mir ja nicht passieren und so war es dann auch, gleich beim Einchecken war die fast familiäre Wiedersehensfreude auf beiden Seiten groß, es ist immer schön, wenn man an den Basen über die Jahre hinweg den gleichen Staff trifft, Gaby, Hans und Thit haben mir neben Ernst und Familie das Tauchen wieder zum Erlebnis gemacht. Trotz der eigentlichen Schließung des Similian Nationalparkes habe ich die letzten 3 Ausfahrten zu den Similians und nach Koh Bon mitgemacht. Wie von IQ gewohnt war wirklich alles, von der Abholung im Resort über die Verpflegung an Board bis hin zu den eigentlichen Tauchgängen perfekt, professsionell und trotzdem auch mit dem nötigen Spaß, speziell in der Mittagspause mit der gesamten Bootscrew. Da wir das einzigste Boot waren hatten wir die allseits bekannten Tauchplätze natürlich komplett für uns, also kein störender Flosssenfisch wie leider so oft in Ägypten...:-(
Na ja und bei den beiden Tauchgängen bei Koh Bon wurde die versprochene ´Manta Garantie´ natürlich auch eingehalten, war einfach super! Über die Artenvielfalt in der Andamann Sea möchte ich mich jetzt nicht weiter auslassen, es war wie immer beeindruckend und nur die extrem hohen Wassertemperaturen von 32 bis 33°C machen den Korallen natürlich zu schaffen (Coral Bleeching), aber nun ist ja endlich Regenzeit und Low Season und ich freue mich schon auf das nächste Mal und kann die Basis nur allen empfehlen...
Grüße an Ernst und das gesamte Team und bis demnächst
Alf
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iq-Dive, Khao Lak Geschrieben am 04.04.2010 von Susan(ne) Gloor [PADI AOWD, 100 TG]
Gut organisierte Basis, keine Routine trotz vieler Kunden. Fühlte mich sicher und gut aufgehoben. Gewartete Flaschen für mich ein extrem wichtiger Punkt. Die menschliche Seite: wau wau wau - mein Empfinden. Es kommt auch drauf an wie man sich verhält.
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