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Tauchführer - Scapa Flow - Hoxa Sound



Hoxa Sound



James Barrie
666 BRT 55m Länge 58°81`24``N/03°03`75``W

Bei diesem 1949 gebauten Schiff handelt es sich um einen mit Ballastladung schippernden ehemaligen isländischen Dampftrawler der "Newington Trawlers" mit einer Breite von 9m der auf seinem Weg durch den Pentland Firth nach Hull und den isländischen Fischereiplätzen bei den Pentland Skerries (bei Louther) mit hoher Geschwindigkeit auflief und nach zwei Tagen aufgegeben wurde. Die 21-köpfige Besatzung wurde vom Seenotrettungsboot aus Wick abgeborgen. Dann trieb die James Barrie als Geisterschiff -nachdem es von den Felsen geglitten war- in den Pentland Firth . Das Seenotrettungsboot aus Kirkwall nahm sie dann in Schlepp -bis sie dann trotzdem hier im Hoxa Sound am 29.03. 1969 auf ca. 37-43m gesunken ist. Wegen der Strömung und dem steinigen Seebett bietet sich hier und eine gute Sicht - nicht selten 30-40m!



HMS Strathgarry
200 BRT 38m Länge Hoxa Sound

Hierbei handelt es sich um einen ca. sieben Meter breiten Marineschlepper der 1906 in Aberdeen bei der Hay Russell & Company Ltd. als Eindeckdampfer gebaut wurde. Sie fuhr zunächst als Zivilschiff, wurde dann aber mit Ausbruch des Krieges für den Kriegsdienst beschlagnahmt und umgerüstet. Dort tat sie Dienst als Wachboot an den Netzsperren in Scapa.
Die Netzsperren befanden sich überall dort, wo Scapa Flow nicht durch natürliche Sperren oder Blockschiffe von einem Zugriff durch Über- oder Unterwasserfahrzeugen abgesichert war.
Immer wenn ein solches Fahrzeug Zutritt zum Flow haben wollte, mußte die Netzsperre duch ein entsprechendes Wachboot geöffnet und geschlossen werden.
Nachdem nun die HMS Strathgarry diese Aufgabe einige Zeit erfüllt hatte, sank sie nach einer Kollision am 6. Juli 1915 in eine Tiefe von 55-58m, wo sie nun aufrecht auf dem Grund steht.
Sie ist erst 1992 durch Sporttaucher wiederentdeckt worden.
 
 

(C) Rod Macdonald 1990
reproduced from Dive Scapa Flow



SMU 116
1233 BRT 72,30m Länge 58°50.1`N/03°04.1`W

Dieses Zweihüllen-Hochsee-Uboot mit vier Bugtorpedorohren und zwei Hecktorpedorohren war erst 1918 bei der Schichau-Werft in Danzig gebaut worden und sank am 28.10.1918 (11 Tage vor Kriegsende!) bei dem Versuch in Scapa Flow durch den Hoxa Sund einzudringen in eine Tiefe von 27-31m Tiefe. Das dieselelektrische Uboot wurde an Land von Horchern über Hydrophone wahrgenommen. Daraufhin zündeten die Horcher die entsprechenden Minen per Fernschaltung. Die ganze Crew von vier Offizieren und 32 Mann kamen ums Leben. 1975 fanden an diesem Wrack Bergungsarbeiten statt bei dem es ziemlich zerteilt wurde, kam es doch bei den Bergearbeiten zu einer nicht beabsichtigten Zündung eines der 12 mitgeführten 50cm-Torpedos und damit zu einer Explosion. das Wrack liegt heute auf weichem Sandgrund, der nach und nach alle Wrackteile und noch scharfe herumliegende Munition zB. von dem 10,5cm- und 8,8cm-Decksgeschütz bedeckt.



S 54 Großes Torpedoboot
1188t max. 84,65m Länge Hoxa Sound
Dieser Schattenriß erscheint hier mit der freundlichen Genehmigung von 
Herrn Michael Emmerich direkt von seiner reichhaltigen Seite www.german-navy.de

Dieses Schiff gehört als Großes Torpedoboot des Entwurfs von 1913 zur selben Klasse wie die schon erwähnte V-83, ist aber nicht bei Blohm&Voss sondern bei der Schichau-Werft gebaut worden. Dort ist sie am 11.10.1915 vom Stapel gelaufen und wurde dann am 30.01.1916 in Dienst gestellt.
Nähere technische Daten zum Schiff bei der Beschreibung der V-83.
Das Wrack ist schon ziemlich zerrissen und wurde sehr abgeborgen. Es liegt östlich von Flotta und strandete ebenfalls 1919. Alles was man noch ausmachen kann, sind die Spanten, einige Kabel und Propellerschäfte. Viel Fisch und Pflanzenzeug.


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17.05.2008 03:59 Taucher Online : 25
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