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Kriegsende - ?
Mit dem abebben der Feindseligkeiten
und dem Beginn der Friedensverhandlungen bei denen Deutschland weder zeitlich
noch räumlich anwesend sein durfte, mußten natürlich auch
die Prozederes des Ablieferns der Waffen und der Rückführung
der Soldaten von der Front geregelt werden.
Großbritannien war speziell
an der Unbrauchbarmachung der einzigen Waffe interessiert, die ihr gefährlich
werden konnte: Die Kaiserliche Marine.
Um sicherzustellen, daß sie
nicht gegen sie verwendet werden kann, wurde in den Waffenstillstandsverhandlungen
verabredet, die gesamten Marinestreitkräfte ab und einschließlich
der Zerstörer unter Bewachung ohne Munition in den Magazinen zu internieren.
Am 21.11.1918 dampfte dann die die
Kaiserliche Hochseeflotte los in Richtung des großen Naturhafen Scapa
Flow auf den Orkney-Inseln. Doch die unter dem Decknamen Operation ZZ durchgeführte
Fahrt in die Internierung stand unter keinem guten Stern. Die in der Marine
aufgekeimte Meuterei bei Kriegsende hatte auch die Mannschaften der zu
internierenden Schiffe ergriffen. Die Befehlsgewalt von Vizeadmiral Ludwig
von Reuter stand in Frage: Schon vor Auslaufen der Internierungsflotte
weigerten sich die Matrosen -vertreten von einem "Obersten Matrosensowjet"-
auszulaufen, bzw. wollten nur auslaufen, wenn eine rote Flagge gesetzt würde.
Davon konnten sie letztendlich durch die Zahlung einer Geldzulage
abgebracht werden. Doch auch späterhin besserte sich das Verhältnis
zwischen den revolutionären Soldaten und den Offizieren nicht, was
dann auch zu einem Überwechseln von Ludwig von Reuter auf ein anderes
Schiff führte.
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Our special thanks to Dr. Tait who kindly
allowed us to use his great photos on our site.
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Vielen Dank an dieser Stelle an Herrn Michael Tait,
der hier größzügig seine Photos zur Verfügung stellt
und Herrn Michael Müllner, der mich auf die hervorragende Seite von Dr.
Michael Tait aufmerksam gemacht hat.
My special Thanks go to Dr. Michael Tait himself who
very kindly donated his great photos to our site.
My Thanks also go to Mr. Michael Müllner who indicated
Dr. Michael Tait`s wonderful site to me.
Da man aber auf dem nun stattfindenden
Marsch in die Internierung eine Heimtücke der Deutschen fürchtete,
standen die Kanoniere der Bewacher bereit sofort loszufeuern.
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Britische Geschützmannschaft
in
voller Montur während des Geleites
Public-Domain Photo
des
US - National Archive RA |
Die insgesamt 74 Kriegsschiffe (11
Schlachtschiffe, 5 Schlachtkreuzer, 8 Leichte Kreuzer und 48 Zerstörer)
warfen bei den kleinen Inseln Cava und Fara Anker.
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Our special thanks to Dr. Tait who kindly
allowed us to use his great photos on our site.
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Um am besten die Stimmung der Engländer
beim Eintreffen der Schiffe wiederzugeben hier zunächst Schlagzeilen
und dann Ausschnitte aus der damaligen Tageszeitung Daily Mail:
(Anmerkung: In den Artikel spiegelt sich der Zeitgeist wieder-dies
sollte man beim Lesen beachten!)
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