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Leichte Kreuzer der Bremse - Klasse
Auch die Leichten Kreuzer der Bremse-Klasse hatten Standardmaße
von denen geringfügig abgewichen wurde von Schiff zu Schiff. Neben
den Maßen 140,30 x 13,40 x 5,80m als Schiffsabmessung sollten die Kreuzer
standardgemäß 4.308 t verträngen. Die Bewaffnung sollte
weiterhin aus vier 15cm/L45 Kaliber C/16 Krupp-Kanonen in Einzelaufstellung
bestehen sowie aus zwei 8,8cm/45 Kaliber SK C/13 Kanonen in Einzelaufstellung
und zwei 50cm - Torpedorohren. Insgesamt war sie so gebaut worden, daß
sie nach außen hin wie ein britischer Kreuzer der Arethusa-Klasse
gebaut war. Darauf legte man Wert, wollte man mit diesem Schiffstyp doch
in einem Konflikt auch in Überseegewässern Handelskrieg führen
und nicht gleich als Deutsches Schiff auffallen. Zu diesem Zweck war auch
in diesen Schiffstyp ein Lager für 360 (später 400) Seeminen
eingebaut , und die Panzerung zur Gewinnung von Geschwindigkeits von geplanten
41 mm auf nur 38mm bei Seiten-und Deckspanzerung verringert worden. Nur
der Aussischtsturm war noch seitlich mit 15cm Panzerung und auf dem Dach
mit 9mm Panzerung geschützt. Schiffe dieser Klasse konnten bis zu 34
Knoten schnell fahren.
SMS Brummer
| 5.856 BRT |
140,40m Länge |
58°53`50``N/03°09`07``W |
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Our special thanks to Dr. Tait who kindly
allowed us to use his great photos on our site.
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Die SMS Brummer wurde als "Neubau Minendampfer C" auf der Stettiner
Vulcan Werft gebaut und lief am 11. Dezember 1915 dort vom Stapel. Am 2. April
1916 stellte sie dann mit 309 Mann Besatzung in Dienst. Die SMS Brummer
war mit einer Turbinenanlage ausgerüstet, die eine Geschwindigkeit
von 28 Knoten ermöglichte. Die Bewaffnung bestand aus vier 15cm-Kanonen
sowie zwei 8,8cm Flakkanonen und zwei 50cm-Torpedorohren. Zwecks Handelskriegsführung
waren ebenfalls 400 Minen an Bord.
Sie nahm zusammen mit dem Schwesterschiff
SMS Bremse im Oktober
1917 an einem sehr erfolgreichen Angriff auf einen Konvoi teil, der
von Bergen zu den Shetland Inseln lief.
Weitere Angriffe dieser Art wurden durch überlegene Amerikanische
und Britische Marinestreitkräfte verhindert. Außerdem nahm SMS
Brummer an zahlreichen Minenoperationen teil.
Durch die Selbstversenkung unter dem Kommando von Kapitänleutnant
Prahl liegt die SMS Brummer nun auf ihrer Steuerbordseite in einer
Tiefe von ca. 32-36m auf einem steinigen Seeboden. Der flachste Teil des
Rumpfes liegt bei ca. 21m. Hierbei liegt der Bug in etwas flacherem Wasser
als das Heck. Zur Orientierung: Der Bug liegt Richtung Westnordwest. Taucht
man in diese Richtung, so kommt man bald an eines der Geschütze dessen
Rohr nach oben gerichtet ist. Davor sind noch Befestigungen an denen die
Ankerketten hängen. Taucht man hier am Buggeschütz über den
Panzerschutz, kommt man zur Box der Artilleriebeobachter mit dem Entfernungsmesser
für Feuerleitaufgaben. Diese ist ein gepanzerter Raum, der rundum mit
einem Sehschlitz versehen ist. Darunter liegt das Signaldeck und die Kommandobrücke.
Mittschiffs ist dieses Wrack direkt hinter der Brücke beginnend bis
hin zum Maschinenraum durch die Bergearbeiten am meisten zerstört
worden.
Für die abenteuerlichen Charaktere unter den Tauchern gibt es
an der Bugspitze ein Loch im Holzdeck durch das die Mannschaftsunterkünfte
eingedrungen werden kann. Sehenswert sind aber auch die Offiziersunterkünfte
und die Heckgeschütze sowie die Brücke.
Seit den Winterstürmen vor drei Jahren hat sich das Teakdeck von
dem Schiffsrumpf wegbewegt, dadurch sind einige Wrackpenetrationsmöglichkeiten
verbessert worden. Unglücklicherweise soll gerade in den letzten Jahren
das Wrack vergleichsweise mehr gegenüber den Jahren vorher zusammengefallen
sein. Man vermutet einen Zusammenhang mit dem aufkommen von Nitroxmischungen
beim Tauchen.
Vorsicht vor den Netzen, Kabeln und sonstigem Leinenzeug, besonders in
der Brückenregion und um den Hauptmast herum! Am Heck kann man noch
das große Ruder auf dem Seebett ruhen sehen.
Das Wrack der SMS Brummer ist insgesamt besser in Schuß
als das ihres Schwesterschiffs, der SMS Bremse.
SMS Bremse
| 5.856 BRT |
140,40m Länge |
Toy Ness |
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Dieser Schattenriß erscheint hier mit der
freundlichen Genehmigung von
Herrn Michael Emmerich direkt von seiner reichhaltigen Seite
www.german-navy.de
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Die SMS Bremse als "Neubau Minendampfer D" wurde 1915 ebenfalls
auf der Vulkan-Werft in Stettin gebaut. Dort lief sie auch am 11. März
1916 vom Stapel und stellte am 1.7. 1916 in Dienst. Hinsichtlich ihrer
technischen Daten und der Einsatzgeschichte gilt das gleiche wie bei der
SMS
Brummer. Die Maschinenanlage bestand aus zwei Marineturbinen die von
sechs Kohle/Ölbrenner-Kesseln angetrieben wurden und auf zwei
Schrauben wirkten. Planmäßig sollten 30.000 SPS und 28 Knoten
errecht werden. Bei Tests wurden aber sogar 47.000 SPS und 34 Knoten erreicht. Gebunkert
konnten maximal 600t Kohle und 1000t Öl werden.
Die Selbstversenkung dieses Schiffes unter Oberleutnant Schacke wurde
fast verhindert: Einem britischen Zerstörer gelang es, das Schiff
in Schlepp zu nehmen und so zur schnellen Reparatur auf einen Strand zu
setzen.
Dabei lief die SMS Bremse aber mit dem Bug westlich der Swanbister
Bay auf die Untiefen bei Toy Ness auf. Daraufhin begann die SMS Bremse
sich überzurollen, was beinahe noch zu einem vorschnellen Ende des
schleppenden Zerstörers geführt hätte. Das Wrack liegt heute
nicht mehr komplett an dieser Stelle. Hier fanden 1929 schwere Bergungsoperationen
statt, so daß man heute in einer Tiefe von ca. 6-10m nur noch einen
großen Schrotthaufen anschauen kann der aus großen Teilen der
Aufbauten, etwas tiefer auch noch aus einem Geschütz sowie hie und
da einer Schrottinsel mit Masten oder Toiletten besteht.
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