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Wrackteile
Geschütztürme SMS Bayern
| 4 x 30,5cm Geschütze; je 600 BRT |
58°89`91``31```N/03°17`86``91```W |
Our special thanks to Dr. Tait who kindly
allowed us to use his great photos on our site.
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Einer der bei der bei der Selbstversenkungsaktion erschossenen Matrosen
war der von der SMS Bayern kommende Signalgast Hans Hesse der im
Rettungsboot sitzend einen Kopfschuß erhielt.
Bei der SMS Bayern handelte es sich um ein Schlachtschiff von 28.075
Tonnen, daß 1933 gehoben wurde. Während der Bergung kam es zu
einem Zwischenfall als eine der Leitungen mit der Preßluft brach
die in das Schiff hineingepumpt wurde. Preßluft entwich dabei aus
dem Schiffsrumpf und der Schiffsrumpf machte dabei so heftige Bewegungen, daß
die Türme aus ihren Verankerungen gerissen wurden. Sie liegen nun
kopfüber in einer Tiefe von ca. 23/36m in blauem Lehm.
Vorsicht: Es sind an diesen Türmen schon
Taucher umgekommen als sie in die Türme hineintauchten und in dem
kopfüberliegenden Objekt auch durch aufgewirbelten Schlamm die Orientierung
verloren.
8,8cm Flak der SMS Seydlitz
| 28.600 BRT |
200 m Länge |
Sund zw. Cava und Fara |
Die SMS Seydlitz wurde bei Blohm und Voss in Hamburg als Neubau
"Großer Kreuzer I" am 4. Februar 1911 auf Kiel gelegt. Der Stapellauf
erfolgte dann am 30. März 1912, dann wurde es am 22. Mai 1913 in Dienst
gestellt. Das 28,40m breite Schiff nahm an diversen Einsätzen teil. Hierzu
gehörten der Gegenangriff auf ein britisches Schlachtkreuzergeschwader
am 28.08.1914, die Beschießung von Yarmouth am 14.10.1914, der Beschießung
von Hartlepool am 16.12.1914, das Gefecht bei der Doggerbank am 24.1.1915
mit zwei ausgebrannten Türmen und hohen Verlusten an Menschenleben, dem
Minentreffer auf dem Marsch zum Angriff auf Lowestoft/Yarmouth und der
Skagerrakschlacht am 31. Mai 1916 bei der sie den Schlachtkreuzer HMS
Queen Mary versenkte und selbst 24 größtenteils schwere
Treffer einstecken mußte.
Nach ihrer Selbstversenkung in Scapa Flow unter dem Kommando von Kapitänleutnant
Brauer wurde sie eigentlich 1928 gehoben und in Rosyth abgewrackt. Folglich
gäbe es dann auch nichts weiter für den Taucher zu sehen.
Bei der Bergung sind aber Teile des Wracks abgetrennt worden. So kommt
es, daß an dem früheren Ruheplatz des Wracks noch ein Trümmerfeld
angetroffen werden kann mit einigen interessanten Gegenständen. Neben
der Hauptartillerie von zehn 28cm/L50 Kaliber SK C/09 - Kanonen in Zwillingsgeschütztürmen
und der Sekundärartillerie mit zwölf 15cm/L45 Kaliber SK C/16
-Geschützen in Einzelaufstellungen waren auch noch als leichte Sekundärbewaffnung
zwei 8,8cm/L45 Kaliber C/13 - Geschütze in Einzelaufstellungen an
Bord. Eines dieser 8,8cm-Geschütze liegt hier mit seinem 80mm starken
Schutzschild auf dem Meeresboden.
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