|

Diverse Wracks
HMS Roedean
| 1.094 BRT |
92m Länge |
Sund zw. Hoy & Flotta |
Dieses Wrack begann sein Leben als Schiff im Jahre 1897, als es bei
der Naval Construction& Armament Co. als ziviles Schiff in Barrow gebaut
wurde. Das 12m breite Schiff wurde dann bei Kriegsausbruch 1914 von der
Royal Navy übernommen und zum Minenräumer umgebaut. Sie sank
dann am 15.01.1915 nach einem Minentreffer bei Longhope im Hoxa Sound zum
erstenmal bevor sie dann gehoben und endgültig an ihrem jetzigen Ruheplatz
in ca. 15m Tiefe versenkt wurde.
Das Wrack liegt hier in einer geschützten aber auch sehr schlammigen
Ecke. Unvorsichtiges Flosseln sollte man hier bei einer Sicht von ca. 7m
unterlassen. Im Zuge der Sprengarbeiten zur Herstellung sicherer Fahrwege
durch die Royal Navy wurde sie in den 50ern zwar sehr stark zersprengt;
so liegt aber haufenweise Zeug zum begucken auf dem Seegrund und gibt immer
noch einen guten zweiten Tauchgang ab.
MV Prudentia
Das Wrack der MV Prudentia soll hier schon ca. 70 Jahre in ca. 23m Tiefe
liegen und kräftig vor sich hin rosten. Obendrein leckt immer noch
Öl aus den Treibstoffbunkern. Deshalb ist tauchen hier eigentlich
nicht erlaubt. Wahrscheinlich äußert man somit dann auch vergebens
beim Skipper den Wunsch hier zu tauchen.
Zu diesem Wrack ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nichts weiter
bekannt.
Sobald weitere Informationen eintreffen, wird hier im Wege eines Update
weiteres mitgeteilt.
MV Radiation
Dieses Schiff wirde hier im April 1998 versenkt mit dem Gedanken auch
neben der Hochseeflotte weitere Wracks in Scapa Flow zu haben. Bei der MV
Radiation handelt es sich um ein ehemaliges Fischerboot, daß man
sich hier in ca. 23m Tiefe gut in einem einzigen Tauchgang anschauen kann.
Afgrund seiner Lage kann es bei fast allen Windsituationen angefahren
werden und gibt einen guten zweiten Tagestauchgang ab.
MV Scapa Courier
Dieses Boot -ein ehemaliges Tauchboot- wurde absichtlich hier in der
Nähe der tiefsten Stelle im Flow (63m) versenkt. Es handelt sich hierbei
m das ehemalige Tachboot von John Thornton, der hier somit die Möglichkeit
bietet im Flow Trimix-Trainingstauchgänge durchzuführen.
Weitere Daten sind hier nicht bekannt. Wenn sich das ändert, wird
auch hier ein Update stattfinden.
Betonschute
Zu diesem Wrack ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nichts weiter
bekannt.
Sobald weitere Informationen eintreffen, wird hier im Wege eines Update
weiteres mitgeteilt.
MTB
Zu diesem Wrack ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nichts weiter
bekannt.
Sobald weitere Informationen eintreffen, wird hier im Wege eines Update
weiteres mitgeteilt.
SMU 18
| 691 tons untergetaucht |
62,35 m Länge |
58°42'N / 2°48'W |
Die 6m breite SMU 18 war als Zweihüllen-Hochseeuboot der
U17-Klasse noch vor dem Krieg bei der Kaiserlichen Werft in Danzig für
eine Mannschaft von vier Offizieren und 25 Mann gebaut worden. Es lief dort
am 25. April 1912 vom Stapel und wurde am 11. November 1912 unter dem Kommando
von Kapitänleutnant Heinrich von Henning in Dienst gestellt. Auch hier
wurde das Boot von vier Achtzylinder - Zweitakt AEG / Korting - Petroleummotoren angetrieben, die 4x 350PS Leistung
erbrachten. Weiter war noch die E-Maschine mit einer Leistung von 1x 560
PS vorhanden. Diese verliehen dem Uboot eine Überwassergeschwindigkeit
von 14,9 Knoten bzw. 9,5 Knoten unterwasser. Die Reichweite bei Verbrauch
der gesamten Öllast von max. 85t bzw. der vollen Batteriekapazität (Tudor-Bleiakkumulatoren)
betrug aufgetaucht bei 8 Knoten 6700 Seemeilen, untergetaucht bei fünf
Knoten 75 Seemeilen. Die Bewaffnung bestand aus sechs 45cm-Torpedos die
aus jeweils zwei Bugrohren oder zwei Heckrohren verschossen werden konnten.
Auf dem Vorderdeck befand sich weiter noch eine 5cm-Revolverkanone. Nach
Werftangaben konnte dieses Uboot innerhalb von max. 70sek auf ca. 50m tauchen.
Am 23. November 1914 wurde es durch Rammstöße und durch Artilleriebeschuß
des Minensuchtrawlers 96 (Ex- Aberdeen Trawler Dorothy Gray A212) und des Zerstörers HMS Garry eine Meile vor der Mündung des Hoxa Sound
/ Scapa Flow in eine Tiefe von ca. 65-70 Meter auf der Höhe von Brough Ness versenkt.
Die Langversion zur Versenkung dieses Ubootes fängt damit an, daß
man zu Kriegsbeginn 1914 ein Uboot in das Herz der britischen Flotte schicken
wollte und endet damit, daß eine andere Tiefe und Position angegeben
wird. Man vermutete, daß Scapa Flow einige Schwachstellen hatte und
nicht eine gut verteidigte Festung war, wie es die britische Propaganda gerne
behauptete. Das Problem in und um Scapa Flow waren die hier vorherrschenden
tödlichen Stömungen und Tiden die mit haarsträubenden Geschwindigkeiten
ein nicht zu unterschätzendes Risiko für ein unterwasser nur
acht Knoten schnelles Uboot waren. Doch man kam zu dem Ergebnis, daß ein
Uboot das Risiko wert war, konnte man doch eventuell einige Schlachtschiffe
versenken.
Nachdem dann U-18 mit dieser Aufgabe betraut worden war,lief es am 14. November 1914 aus seiner Basis in Helgoland aus wo
die 1. U-Flottille unter dem Kommando von Korvettenkapitän Bauer lag. Am 23. November 1914 schlich sich dann SMU 18 an Brough Ness, South
Ronaldsay, den Pentland Skerries und Swona vorbei. Man bemerkte Aktivitäten mit Suchscheinwerfern aus der Richtung von Scapa
Flow und sah auch mit Erstaunen,daß der Leuchtturm auf den Pentland Skerries erleuchtet war. Daraus schloß man,daß sich die Flotte
in Scapa Flow befinden müsse. Was genau der falsche Schluß war: In den Wochen zuvor hatte es zweimal Ubootsichtungen in Scapa
gegeben.Daraufhin war nun die gesamte Flotte hier evakuiert worden.Wobei die Suchscheinwerfer und der bewußte Leuchtturm als
Navigationspunkte helfen sollte.Doch davon wußte man auf U 18 nichts. Beim Einlaufen in den
Hoxa Sound hängte man sich an einen alten Versorgungsdampfer dran
und umging so in dessen Kielwasser alle eventuellen Minen- und Netzsperren.
SMU 18 befand sich in Scapa Flow!!
Aber- Pech über Pech! Kein Schiff zu finden. Die Flotte machte
gerade einen Ausflug in die Nordsee.
Immerhin war man jetzt im Besitz der wertvollen Information, daß
die Verteidigung und Absperrung ein Witz war. Wenigstens daraus wollte
man einen Erfolg machen und diese Information nach Hause bringen. Also drehte
man um, und wollte auf dem Weg den man gekommen war, wieder zurückkehren.
Bei Swona versuchte man gerade mit dem Periskop wegen der gefährlichen
ersetzenden Strömungen seine Position zu bestimmen, als das Periskop
selbst einem Bewacher auffiel:
-dem Wachdampfer S.S. Tokio- auffiel. Dieser löste um 11.20 Uhr den Alarm aus,der die ganze Wachgruppe
wachrüttelte. Doch nocheinmal hatte U18 Glück und entkam. Um die offene See über den pentland Firth zu gewinnen mußte
gelegentlich mit dem Periskop navigiert werden. Hierbei wurde U18 erwischt: Der bewaffnete Minensuchtrawler 96 (Ex- Aberdeen
Trawler Dorothy Gray A212) sichtete das Uboot um 12.10 Uhr am Ausgang des Hoxa Sound,knapp 1 1/4 Meilen entfernt von Hoxa
Head! Der Minensuchtrawler 96 unter dem Kommando von Captain Youngston RNR (Royal Navy Reserve) kam
mit Volldampf heran und rammte das Uboot
mit voller Geschwindigkeit! Der Aufprall war so stark,daß der Trawler einen Meter hoch in die Luft
stieg und die Periskope von U 18 in rechtwinkligem Winkel abgeknickt wurden. Kam noch hinzu,daß die Tiefenruder verbogen
wurden! Doch Glück im Unglück-man war noch tauchfähig. Wegen der beschädigten Tiefenru8der konnte man aber nicht gescheit die
Tiefe halten- so zickzackte man hin und her zwischen der Oberfläche und dem meeresboden auf dem man zT. sehr hart aufschlug.
Mittlerweile war auf die Funkmeldung des Minensuchtrawlers hin ein weiterer
Jäger herangekommen-der Zerstörer HMS Garry. Auch er rammte SMU
18 bei einem erneuten Auftauchen an der Oberfläche und beschädigte weiter die vorderen Tiefenruder. Immer schlechter in
der Lage gescheit Tiefe zu halten, hinkte SMU 18 in die offene See beim
Pentland Firth. Doch diesmal waren die Strömungen hier stärker
als der Bootsantrieb: SMU 18 wurde auf die Pentland Skerries getrieben.
Hier schlug das Boot nocheinmal so hart in 76m Tiefe auf felsigem Grund mit den Schrauben
auf,daß ein Feuer im Batterieraum ausbrach.
Der
Kommandant realisierte, daß das Boot nicht mehr zu halten war und
versammelte die Mannschaft
auf dem Deck außen auf dem Uboot. Da man sich in einer hoffnungslosen
Lage befand,wurde die weiße Flagge gehißt und Seenot-Sternraketen geschossen. Dies bemerkte ein Ausguck bei Brough Ness und
wurde gefragt, ob er ein Uboot von einem Wal unterscheiden könne. Seine trockene Antwort: "Na wenn das ein Wal ist,stehen 25
Mann auf seinem Rücken!" Daraufhin erschienen bald die Zerstörer HMS Erne u8nd HMS Garry vor Ort. Beim herannähern des Zerstörers
gab er das Kommando von Bord zu gehen und ließ das Schiff über geöffnete Seeventile versenken. Beim schwimmen der drei Offiziere und der 23 anderen Mannschaftsmitglieder
ertrank ein Mannschaftsmitglied.
Dies Versenken gelang wohl nicht so ganz, denn SMU 18 wurde von seinen Jägern
vier Meilen nach Osten zum versenken geschleppt auf die Position 58°44`27``N/
02°40`60``W in 75m Tiefe.
Als sich SMU 18 nicht zurückmeldete, mußte die Reichsmarineleitung
davon ausgehen, daß Scapa Flow eine uneinnehmbare Festung sei. Es wurde
kein weiteres Uboot für lange Zeit riskiert.
Die Briten zogen die richtige Lehre. Bis zum Februar 1915 wurden die
Sperren fertig ausgebaut und verblieb ein Großteil der Flotte in sicheren Häfen an der schottischen Nordküste.
Genaues zum Tauchplatz ist noch nichts bekannt. Bei Bekanntwerden
wird an dieser Stelle ein Update erscheinen.
HMS Ruby
Die HMS Ruby wurde 1902 gebaut und ging im Flow als Hafendienstboot
am 09. Januar 1942 in einem Sturm unter.
Weiteres ist leider noch nicht bekannt. Sollte sich dies ändern, wird
hier ein Update erfolgen.
HMS Imbat
Die HMS Imbat wurde 1918 gebaut und ging im Flow als Drifter
am 04. Februar 1941 nach einer Kollision unter.
Weiteres ist leider noch nicht bekannt. Sollte sich dies ändern, wird
hier ein Update erfolgen.
HMS Dewey Eve
Die HMS Dewey Eve wurde 1916 gebaut und ging im Flow als Drifter
am 09. Juni 1940 nach einer Kollision unter.
Weiteres ist leider noch nicht bekannt. Sollte sich dies ändern, wird
hier ein Update erfolgen.
[Schlachtschiffe König-Klasse][Leichte Kreuzer Bremse-Klasse]
[Leichte Kreuzer Cöln II-Klasse][Leichter Kreuzer Königsberg II-Klasse]
[Torpedoboote][Wrackteile][Kriegsgräber][Andere]
|