Wracks um Guadalcanal Island
Tambea
Bei Tambea liegen viele Wracks. Man kennt sie vornehmlich nach Namen,
die ihnen die Einheimischen gegeben haben. Die Namen orientieren sich dabei
an den Flüssen in deren Nähe sie liegen.
So gibt es die Wracks Bonegi 1 und 2 - hier war Taufpate der in der Nähe
liegende Bonegi-Fluß.
Außerdem gibt es noch die Wracks Ruiniu und Ruiniu Deep sowie Ridiculous
Riuniu - hier war der nachbarschaftliche Riuniu-Fluß Namensgeber.
In Wirklichkeit heißen diese Wracks natürlich nicht so. Die
folgende Beschreibung gibt hier einen näheren Aufschluß über
diese Wracks:
Bonegi Beach / Tassafaronga :
Bonegi 1 = Hirokawa Maru
Wohnt man in Honiara, so dauert die Anreise zu diesem Wrack per Jeep ca.
15min, per Boot ca. 30min.
Bei diesem Schiff handelt es sich um einen 152m langen Truppentransporter (6872 t). Schon
während laufender US-Luftangriffe in Bedrängnis gebracht, wurde
das Schiff beim Entladen auf den Strand gesetzt und am 14.11.42 endgültig
zum Wrack gebombt, der beschädigte Bug liegt am ca. 3m im Flachwasser,
das Heck auf ca. 58m.
Der Schiffsrumpf ist größtenteils zerstört,das Heck aber
gut erhalten und ist stark mit Hart- und Weichkorallen bewachsen. Speziell
durch die Brücke und den Maschinenraum läßt sich relativ
sicher hindurchtauchen. Auf ca. 34m ragt in Richtung See immer noch ein
kleines Geschütz gegen einen imaginären Feind.
In den Laderäumen sind noch verkrustete Kisten mit Gewehrmunition
zu sehen. Angeblich wurde diese von den Japanern nach dem Fall von Singapur
erbeutet. Eines der seltsamsten hier zu besichtigenden Dinge ist eine alte
verkrustete Nähmaschine.Hier kann man sichere und einfache Tauchgänge
auch durch das Wrack hindurch unternehmen. Neben der schon erwähnten
Munition kann man hier auch Flugabwehrgeschütze sehen und ein Halbkettenfahrzeug.Außerdem
ist die Fisch- und Korallen welt hier so vielfältig, daß man
sich garnicht alles merken kann,was da an einem vorbeischwuppt.
 Im Schiff |  Singer-Nähmaschine im Laderaum |
  
The two shots on top are published here with the kind
permission of Mr. John Liddiard from his site www.liddiard.demon.co.uk
,the other unmarked four pictures were donated of Dr.Trevor Kenchington
from the site home.istar.ca
Bonegi Beach / Tassafaronga :
Bonegi 2 =Kinugawa Maru
Auch dieses 131m lange und 18m breite 6936tons - Schiff war ein Truppentrans=
porter.Es wurde 1931 von Mitsubishi in Nagasaki für die "Toyo
Kaiun K.K. - Gesellschaft" gebaut und war mit zwei Sechszyliner Mitsubishi
Jukogyo-Dieseln und Doppelschrauben ausgestattet, die diesem Schiff eine
Reisegeschwindigkeit von 13,5 Knoten und eine Höchstgeschwindigkeit
von 16Knoten verliehen.In der Friedenszeit befuhr es dann als ganz normaler
Frachtdampfer die Gewässer des Pazifiks. Erst kurz vor dem Ausbruch
der Feindseligkeiten mit den USA wurde dieses Schiff dann in den Dienst
der Kaiserlich japanischen Marine gestellt und unterstützte die Ausbreitung
der Japaner nach Süden in Richtung Australien. So kam es dann, daß
drei Monate nach dem Angriff der Amerikanischen, Australischen und Neuseeländischen
Truppen in nördlicher Richtung die Kinugawa Maru bei der Schlacht
von Guadalcanal in einen Angriff gerät. Auch dieses Schiff wurde unmittelbar
bei der Mündung des Bonegi-Flusses auf den Strand gesetzt und lud
seine Truppen aus. Es wurde am gleichen Tag in unmittelbarer Nähe
-in nur 800m Entfernung Richtung Norden- von der Hirokawa Maru am
14.11.1942 von US-Flugzeugen zum Wrack gebombt und bei 09°20`S/ 159° 50 `E gesunken.
Das Wrack der Kinugawa Maru ist insgesamt stärker beschädigt
als das der Hirokawa Maru. Es liegt nur ca. 250m entfernt von dem
Wrack der Bonegi I.
Vor allem die flachen Bereiche sind ziemlich beschädigt, während
die tieferen Teile fast komplett erhalten sind. Der Bug ist fast ganz verschwunden,
es existieren nur noch verstreute Einzelteile. Diese Abteilung liegt in
ca. 5m Tiefe und ist nur ein paar Meter vom Strand entfernt- die Hauptattraktion
ist hier die Korallen- und Fischwelt.
Die Heckabteilung ist intakter, trotzdem einige gravierende Schäden
duch Sprengungen und Korrosion vorhanden sind. Die Propeller und Ruder
können auf ca. 30m leicht betaucht werden. Die Deckskanone ist
immer noch erkennbar.
Hier gibt es einige interessante Stellen zum durchtauchen. Im hinteren
Laderaum kann man die Überreste eines LKW mit der Vorderachse und
dem linken Reifen besichtigen.
Die Sicht an diesem Wrack variiert stark. Von einer Sicht von ca. 20m bis
zu schlechter Sicht wegen der Nähe des Bonegi-Flusses ist alles vorhanden.
 Brennende Hirokawa & Kinugawa Maru Copyright National Archive / Public Domain
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 Kinugawa Maru Bonegi Beach Copyright Peter A. Flahavin
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 Kinugawa Maru National Archive
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 Kinugawa Maru Bonegi Beach
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| Copyright Public Domain |
 Seitenansicht Nr.1 Kinugawa Maru
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 Seitenansicht Nr.2 Kinugawa Maru
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| National Archive Copyright Public Domain |
 Seitenansicht Nr.3 Kinugawa Maru Copyright Peter A. Flahavin
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 Oberdeck Kinugawa Maru Copyright Peter A. Flahavin
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 Bug Kinugawa Maru
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 Bug Kinugawa Maru
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 Bonegi Beach 1995
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 Bonegi River 1998 rechts
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 Bonegi River 1998
links
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Grateful Thanks for his donation of his photos go to Peter
A. Flahavin (as far as not marked different); the copied-looking shots
were taken of US-Navy personnell and were thus taken out of the Public
Domain of the National Archive. Same for the clear shot of the ship jutting
out of the water and the plane with the two smokecolumns at the horizon
in the 1st row-except that this one was made available for the public by
Mr. David E.Hanson and his site about "Cactus
Airforce". The last three colour photos were taken also
of Mr. Peter A. Flahavin.
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| With friendly permission of Mr. Bill Coggin via Mr. Peter A. Flahavin |
 National Archives MC 53510
Bonegi Beach / Tassafaronga :
Yamatsuki Maru & Yamaura Maru
Diese Transporter (6438 t sowie 6797 t) waren zusammen mit Kinugawa Maru und Hirokawa
Maru in einem Transportgeleit von 11 Frachtern,von dem aber nur die
hier bewußten vier überhaupt Guadalcanal erreichten. Diese befanden
sich gleichzeitig unmittelbar vor dem Strand, so daß die Yamatsuki
Maru und die Yamaura Maru auch mit den beiden gerade genannten
Schiffen am 15.11.42 durch Artilleriefeuer von Lunga Point, 7 Luftangriffen
durch Flugzeuge von Henderson Field und das Geschützfeuer des US-Zerstörers
Meade in Brand gerieten und sanken. Sie müssen sich in unmittelbarer
Nähe,jedoch anscheinend etwas tiefer als die Bonegi- bzw. der Ruiniuwracks
befinden. Über die genaue Lage und die Tiefenverhältnisse ist
nichts bekannt, außer daß diese Wracks angeblich komplett abgewrackt
wurden und auf dem Grund höchstens noch ein paar Stahlplatten und
ähnliches zu finden sein soll (bei Tassivaronga Pt. auf 9°20 `S/ 159° 50 `).
 Japanisches Miniuboot vor dem Wrack der Yamatsuki Maru
US National Archive Photo Nr. USN 81274
 With friendly permission of Mr. Bill Coggin via Mr. Peter A. Flahavin
Doma Beach :
Ruiniu = Kyusyu Maru
Auch bei diesem 8666-Tonner handelt es sich um einen Truppentransporter.
Er wurde 1937 von Mitsubishi für die "Harada Kisen K.K. - Gesellschaft"
gebaut und von einem Mitsubishi Jukogyo 14-Zylinder Diesel mit Doppelschrauben
angetrieben.
Bei Kriegsausbruch für den Kriegseinsatz von der Kaiserlichen Marine
requiriert befand es sich am 15. Oktober 1942 gerade 18 Kilometer westlich
von Honiara bei Doma Beach,genauer: Am Strand zwischen der Mündung
von Umasani River und Bunina Point. Ganz in der Nähe wo auch die Bonegi-Wracks
waren. Zusammen mit Azumasan Maru, Sasako Maru und Nankai Maru
war sie beim Ausladen von Truppen und Kriegsgerät, als alle drei Schiffe
- bis auf Nankai Maru der eine Flucht ohne Beschädigungen gelang -
von US-Jagdbombern angegriffen und zum Wrack gebombt wurden. Auf
den Photos zur Azumasan Maru befindet sich das Wrack an der Stelle, die
durch die Rauchschwaden der brennenden Azumasan Maru verdeckt sind.
Heute liegt die Kyusyu Maru mit dem Bug an einem steilen Abhang
in einem 45°- Winkel auf der Seite.Im Gegensatz zu zeitgenössischen
Bildern ragt der Bug heutzutage nicht mehr hoch über dem Strand
auf. Auch bei diesem Schiff haben nicht nur der Zahn der Zeit und etliche
Stürme genagt, sondern auch Schrotthändler.Hier wie vielerorts
sprengten sie die erreichbaren Bugteile zur Metallgewinnung.
Einige Überbleibsel an Stahlplatten rosten am Strand vor sich hin
und das Wrack ist nunmehr ganz von Wasser überspült. Der Bug
liegt dabei auf einer Tiefe von ca. 5m, das Heck auf ca.50m.
Schraube und Ruder sind in dieser Tiefe auszumachen. Auf ca. 40m kann man
dann auch den hinteren Laderaum betauchen. Hier ist alles noch relativ
intakt und man kann von hier aus den Laderaum durchtauchen und den Schiffsrumpf
bis zum Maschinenraum betauchen. Auf dem Weg dorthin sieht man Gewehrpatronen,
karbonisierte Kekse, Porzellangeschirr und Viehknochen.
In der Nähe des Maschinenraums ist das Schiff nicht mehr in so gut
erhaltenem Zustand, man kann aber noch große Teile der Maschine ausmachen.
Von hier aus kann man dann nach außen gelangen und von dort aus die
doch schon einigermaßen beschädigten und wenig intakten flachen
Bereiche des Wrackvorderteils betauchen.
In Tiefen von 4-10m kann man dann noch inmitten reichen Korallen- bzw.
Fisch= lebens eine schöne Deko machen,soweit notwendig.
 
   

The 2nd row of four photos were generously donated of
Mr. Steven MacMinn and his site about USS
LST 794
The shot of the coastline in the 1st row was taken by USN-personnell
and thus from the public domain of the National Archive.The very first
one in the same row shows the wreck again shortly after beaching and was
taken by USMC-personnell and thus out of the public domain of the National
Archive.
The 2nd photo in the 1st row comes again with his generous
permission from Mr. Peter A. Flahavin,also the very last one in the 4th
row showing Doma Beach in 1998.
Doma Beach :
Deep Ruiniu = Azumasan Maru
Dieses Schiff diente als Truppen- und Materialtransporter (6645 t) für Nachschub, Teilen
einer Panzerkompanie sowie Teilen der 2. Sendai und der 38. Nagoya-Division. Es brachte die Panzerwracks auf der Sandbank des Matanikau-Flusses nach Guadalcanal. Das
Schiff wurde als Bestandteil des "Tokyo-Express" am 15.10.42
im Zuge der Kampfhandlungen der Schlacht von Guadalcanal zusammen mit Kyusyu
Maru und der Sasako Maru durch 500lb-Bomben aus Boeing B-17
Bombern vom nahegelegenen Henderson Field versenkt (09°25`S/ 159°59`E) und erst 1971 wiederentdeckt. Auf
den Bildern unten sieht man die vor Anker liegende und gerade gebombte
und brennende Azumasan Maru am Strand von Doma Beach, genauer: Am
Strand zwischen der Mündung von Umasani River und Bunina Point. Kurz
danach glitt das Schiff schon auf Tiefe.
Auf den Solomonen, speziell hier ist es manchmal schwierig die Wracks genau
zu finden, da auf den Booten kaum Echolote vorhanden sind. Hier hilft meist
nur genaue Ortskenntnis von Einheimischen. Erschwerend kommt hinzu,daß
bei Regenfällen oder wie hier,in der Nähe von Flüssen das
Wasser stark eingetrübt ist. Taucht man nun hier am Ruheort der Azumasan
Maru ab, so muß man sich zunächst durch eine trübe Wassersäule
von ca. 30m fallen lassen.Dann kommt man schlagartig in klares Wasser und
es zeichnet sich ein dunkler Schatten ab.
Das Schiff sitzt aufrecht auf dem Grund mit der Spitze des Bugs auf ca.
38m, der korallenverkrusteten 5''-Bugkanone auf ca. 42m und der zusammengefallenen
Brücke auf ca. 68m sowie den Überresten des Hecks auf ca. 90m.
Manchen Angaben nach befindet sich das Heck auf ca. 120m.Dies ist nicht
korrekt.Auf dem Weg hinab schwimmt man vor der Brücke durch zwei riesige
Ladebäume die paarweise an beiden Seiten des Schiffes bei jedem Laderaum
angebracht und oben durch Streben verbunden sind.Im vorderen Laderaum befindet
sich ein Motorrad mit Seitenwagen auf ca. 73m.
In den Laderäumen findet man weiterhin Munition und Sake-Flaschen
(Reiswein/ Reisschnaps).Am Heck verläuft eine leichte Strömung
von Steuerbord nach Backbord, so daß das abtauchen in Richtung Heck
mit Anstrengung verbunden sein kann.Hinter der Brücke liegen zwei
weitere Laderäume mit ebensolchen Ladebäumen,der vierte Laderaum
geht über in ein Gewirr von verdrehtem Metall. Hier befand sich euch
die riesige,teilweise im Sand vergrabene Schraube des Schiffs.Das klare
Wasser und die Tiefen am Wrack führen dazu,daß hier auch größere
Fische zu sehen sind,auch macht die schön bewachsene Bugkanone ein
schönes Bild.
Der Rückweg ist nun leichter, hilft doch die leichte Strömung
aufwärts. Hierbei kann man auch die bei der Brücke befindliche
Zwillingsflak betrachten. Während der Dekostufen muß man in
9m schon mit einer sehr starken Oberflächenströmung rechnen, die
einen waagerecht im Wasser fliegen läßt, vorausgesetzt, man kann
sich irgendwo festhalten :-)
   
The first two shots were taken by USAAF and USN aircraft-crewmembers privately and
were made available now as generous contribution of Mr. Peter A. Flahavin, the current
holder of the Copyright.
The last two shots were also taken by US-troops shortly after
bombing, thus copyright is with National Archive / Public Domain.They were
made available in the net by Mr. David E.Hanson and his site of "Cactus
Airforce".
Doma Beach :
Ridiculous Riuniu = Sasako Maru
Über diesen Frachter (9258 t) ist nichts genaues Bekannt,außer daß
es ebenfalls ein Kriegswrack ist das am 15.10.42 zusammen mit der Kyusyu
Maru und der Azumasan Maru in deren Nachbarschaft durch Angriffe
von US-Flugzeugen von Henderson Field versenkt wurde (09°30`S/160°00`E). Es liegt am Strand
zwischen der Mündung von Umasani River und Bunina Point noch am Doma
Beach und kann vom Tambea Resort aus betaucht werden. Auf den obigen ersten
zwei Photos ist die Stelle wo die Sasako Maru liegt im unteren linken
Bildteil dort zu sehen, wo man noch etwas Ölschlick auf dem Wasser
wahrnimmt.Der Bug liegt hier in ca. 64m Tiefe, das Heck auf ca.84m.Der
Frachter von etwa der Größe der Azumasan Maru liegt auf seiner
Backbordseite auf annähernd ebenem,sandigen Grund in ca. 80-83m Tiefe
- ziemlich paralell zum Küstenverlauf. Die Brücke ist zusammengefallen
und hat sich vom Schiffsrumpf getrennt.Diese Brückenaufbauten liegen
bis hinunter auf auf ca. 90m verstreut auf dem Sandgrund. Die Steuerbordseite
des Schiffsrumpfes wird auf ca. 58-60m Tiefe erreicht-je nach Tidenstand.
Vom Strand ist eine Leine gespannt zum Heck des Schiffes, so daß
man diese leicht entlangtauchen kann und entsprechend leicht das Wrack
anschauen kann.
Doma Point / Guadalcanal:
Boeing B-17 "Bessie the Jap Basher"
Siehe schon erfolgter Bericht
 US National Archives 80-G-34887
Kamimbo Bay / Tambea Beach Resort:
I-1 - U-Kreuzer:
Das Tambea Beach Reort liegt ca. 40 km von Honiara entlang der Küstenstraße
entfernt.Nimmt man dort die Möglichkeit wahr mit dem RIB des Tauchcenters
loszuschießen, so kommt man innerhalb kürzester Fahrzeit zum
Wrack von I-1.
Bei diesem 2135 Tonnen verdrängenden japanischen Uboot handelt es
sich um einen der nur vier U-Kreuzer - sie gingen alle im Krieg verloren..
Dies waren große,nicht primär zum Kämpfen als vielmehr
zum Nachschubtransport bestimmte "Milchkühe". Dieses ca.
104m lange und 10m breite Uboot vom Typ 1 wurde am 10. März 1926 als
I-1 bei der Kawasaki-Werft in Kobe vom Stapel gelassen, nachdem
es zunächst am 15. Oktober 1924 als No.74 aufgelegt wurde. Angetrieben
wurde es von zwei MAN-10-Zylinder Viertaktdieseln mit 6000 BPS und zwei
Elektromotoren mit 2600 EPS. Sie verliehen dem Boot eine Unterwassergeschwindigkeit
von 8kn, überwasser 18kn. Die Bewaffnung bestand aus sechs Torpedorohren
und 20 der berüchtigten sauerstoffgetriebenen "Langen Lanzen"-Torpedos
des Typs 95 (21''TT), einer 5,5 /40 er Bordkanone und einer 303''er- Flak.
Die maximale Tauchtiefe war für 90m berechnet.Die Crew sollte zwischen
62-92 Personen bestehen,hier bestand sie wegen der Evakuierung wichtigen
Personals aus ca. 200 Personen.
In der Nacht vom 29 Januar 1943 wurde dieses unter dem Kommando von Kaleu
Eichi Sakamoto stehende Uboot bei der Kamimbo Bay/ Tambea Island von den
Korvetten HMNZS Kiwi und HMNZS Moa der 25.Minensuchflottille
aufgespürt und nach einem Wasserbombenangriff,einem Artilleriegefecht
und schließlich durch mehrere Rammstöße um 23.20 Uhr auf
ein Riff gejagt westlich von Tassafaronga in der Gegend von Cape Esperance,
wo es mit einer Schräglage von 45 Grad ca. 14m-16m herausragte.
In den späten 60ern sprengte der Australier Wally Gibbons auf der
Suche nach wertvollen Metallen den Bugteil des Ubootes in die Luft. Dadurch
wurde viel Schaden verursacht,waren doch auch noch scharfe Torpedos an
Bord.Dennoch blieb die Bugsektion an ihrem Platz, sie war lediglich jetzt
wie mit einem Büchsenöffner aufgeschlitzt. Das vordere Drittel
ist so vollkommen zerstört, während der Rest fast intakt ist.
Der Bug liegt jetzt in ca. 5m Tiefe, das Heck auf ca. 30m.
Taucht man hier am Bug ab, ist es eine leichte Sache zum Hauptteil des
Wracks zu gelangen. Bei ca. 18m kann man dann in das Uboot hereintauchen
bis zum Heck. Hier kann man das Höhenruder, Schraube und Schraubenwelle
sehen. Zurücktauchen kann man dann an der Außenseite. Dort sieht
man auf 15m die Batteriezellen und die Preßluftflaschen die dem Ausblasen
der Ballasttanks dienten und die großen Elektromotoren.
Japanisches U-Boot I-8 -
I-1 sah genauso aus
The photo was published here with the kind permission
of the Royal New Zealand Navy herself off her website at www.navy.mil.nz
.
Kamimbo Bay / Tambea Beach Resort:
P-39 Airacobra
Ebenfalls nicht weit entfernt vom Tambea Beach Resort
liegt das Wrack der P-39 Airacobra.Das Wrack besteht leider nicht mehr
aus allzu großen Teilen,als vielmehr aus Wrackteilen., was dafür
spricht, daß es mit großer Geschwindigkeit aufgeschlagen
ist. Trotzdem ist das Wrack interessant bewachsen.
Möchte man sich die P-39
Überwasser in einem kleinen Film anschauen, so kann man dies hier
machen (Film 1: 28k
/ 56k Modem;
Film 2: 28k
/ 56k Modem).
Download des hier notwendigen Realplayer in Form des Realplayer 8 Basic
Beta hier.
Our Thanks for the donation of illustrating media goes
to Mr. Maksim Starostin with his site avia.russian.ee
and Mr.Winsor White of www.zenoswarbirdvideos.com
and his films.
Lunga Point / Lunga Beach :
USS Serpens AK-97
Hierbei handelt es sich um eines der bekannten Frachtschiffe vom "Liberty-Ship"-
Typ wo der Boden statt aus einer geschweißten Stahlkonstruktion zur
Beschleunigung des Schiffsbaus mittels eines Betongusses hergestellt
wurde.
Sie wurde in Wilmington / Kalifornien innerhalb von vier Tagen gebaut und
schon während des Baus für die Bedürfnisse der Marine hergerichtet.
Im Mai 1943 wurde sie mit einer Mannschaft der Küstenwache in Dienst
gestellt und in den Pazifik abkommandiert. Dort wurde sie gegen Ende 1944
für den Transport von Munition umgerüstet. Am 29.01.45 lud sie
gerade bei Lunga Roads am Lunga Beach nicht weit vom Red Beach Wasserbomben, als
eine plötzliche und heftige Explosion das ganze Schiff erschütterte
und vollkommen zerstörte.
Bis auf zwei von insgesamt 255 Besatzungsmitgliedern starben alle an Bord.
Dies war der größte Verlust an Menschenleben,die die US-Küstenwache
bisher auf einmal zu verkraften hatte. An Bord befanden sich 193 Angehörige
der Küstenwache, 56 Soldaten und ein Chirurg vom Amerikanischen
Gesundheitsdienst.
Die Beerdigung fand erst am 15.6.49 in einem Massengrab in Arlington statt.
Übriggeblieben ist fast nur ein Bugteil in ca. 23-41m Tiefe. Nach
der Explosion sollen sich dort die letzten Überlebenden dran festgeklammert
haben.Dieses Bugteil liegt nun auf dem Rücken und ist Tummelplatz
für viele Rifffische.So treiben sich hier am Boden einige große
Barsche herum sowie einige Schulen von Kaiser- und Süßlippenfischen.Durch
die hintere Bruchstele kann in das Wrack eingedrungen werden.Hier ist die
übliche Vorsicht geboten.Klaro. Rund um das Wrackteil liegt eine Auswahl
verschiedenartiger Munition und anderer Teile.
Das Photo der USS Serpens AK 97 befindet sich mit
der Nummer NH 89186 in der Public Domain des Naval Historical Centers und
konnte somit hier abgebildet werden.
Lunga Point / Red Beach :
USS John Penn APA-23
Dieser ca. 150m lange 9400-Tonner wurde 1931 von der New York Shipbuilding
Company,Camden, New Jersey für die Export Steamship Corporation als
eines von drei gleichen Schiffen gebaut und auf den Namen S.S.Excambion
getauft.
Die S.S.Excambion wurde am 8.Januar 1942 von der US-Navy gekauft
und auf den Namen S.S. John Penn AP-51 umgetauft und am 6.April
1942 unter dem Kommando von Kapitän Harry W. Need in Dienst gestellt.Nach
Ausrüstung und Training nahm dieses Schiff im Oktober/November 1942
an der Invasion in Nordafrika teil und traf Ende Januar nach einer Umrüstung
in einen schnellen Angriffstransporter und einer Umbenennung in USS
John Penn APA-23 auf dem pazifischen Kriegsschauplatz vor Guadalcanal
ein wo es am 29.01.42 1066 Mann des versenkten Kreuzers USS Chicago
auffischte.Die folgenden sechs Monate verbrachte das Schiff mit Versorgungsfahrten
auf diesem Kriegsschauplatz.
Am 13.8.43 befand sich die USS John Penn gerade dabei Nachschub
auszuladen an der Küste beim Henderson-Flugplatz, als die hier liegende
Schiffsgruppe gegen 21.10 Uhr in mehreren Wellen von Japanischen Nakajima
B5N2 Kate Torpedobombern aus Bougainville konzentrisch angegriffen wurde
die Brand- und Sprengbomben sowie Torpedos geladen hatten.
Einer der Angreifer flog vom Heck aus an,geriet in das Abwehrfeuer und
stürzte in den Hauptmast des Schiffes ab,wo er expoldierte.Ein anderes,nur
ca.18m über dem Wasser fliegendes Flugzeug kam von Steuerbord und
machte ein Torpedo auf die USS John Penn los, der auch um 21.23
Uhr Laderaum 5 mittschiffs traf. Eine weitere Erschütterung ging durch
das Schiff: Das Munitionsmagazin in Laderaum 5 ging in die Luft! Dies und
der Torpedo verursachten ein großes Loch in der Steuerbordseite
des Schiffsrumpfes; ein Feuer brach in den hinteren Laderäumen aus
und die hinteren Geschützstellungen wurden zum Heck geschleudert.Auf
dem Oberdeck herrschte Chaos durch wirr herumliegende Trümmerreste
von dem Einschlag des Flugzeuges. Hinzu kam,daß die Maschine nicht
mehr arbeitete, kein Strom mehr floß und die hinteren wasserdichten
Abteilungen sich mit Wasser zu füllen begannen.
Um 21.33 Uhr hatte das Schiff nur noch 10cm Freibord und es wurde das Kommando
gegeben:"Alle Mann vom Schiff!" Um 21.50 Uhr sank die USS
John Penn bei Lunga Point / Red Beach mit einem Verlust von 98 gefallenen
oder vermißten Seeleuten.
Das Schiff wurde 1972 im Iron Bottom Sound von dem Australier Wally Gibbons
und dem Leiter der Fischereibehörde der Salomoneninseln Dick James
wiederentdeckt. Sie bargen die 16,25 Tonnen schwere Bronzeschraube und
stellten dabei fest, daß das Schiff in zwei Teile zerbrochen war,
wobei das zunächst Heck fehlte, später aber auch entdeckt wurde.
Das Schiff wird nur selten betaucht. Es ruht heute in ca. 60m Tiefe auf
der Steuerbordseite. Die Backbordseite liegt in nur ca. 36m Tiefe wo
man sich einige Bullaugen wie auch mittelgroße Löcher anschauen
kann die offensichtlich durch interne Explosionen entstanden sind.Weiter
kann man hier die zwei 3'' Flakgeschütze mit den Kisten von Bereitschaftsmunition
die auf dem Grund zwischen den Geschützen verstreut sind besichtigen
und das reichhaltige Unterwasserleben an Fischen und Korallen bewundern.Am
Heck steht an Backbord auch noch eine Feldhaubitze; an dieser wird manchmal
eine Leine festgemacht,an der Taucher auf- und abtauchen können.Schulen
von Barakudas und anderen Fischarten ziehen hier vorbei.
Im Vorderteil zwischen Deck und Brücke liegen die Überreste des
hier aufgeschlagenen Flugzeugs (einer "Kate") teilweise auch
auf der Sandfläche neben dem Wrack auf 60m Tiefe.Zu sehen sind hier
Teile des Leitwerks,der Flugzeughülle und des Fahrwerks.taucht man
ca. 20 m von der Brücke vom Wrack weg,findet man dort auf dem Sand
aufrecht stehend auch noch einen Jeep.
Leider ist das Wrack auch einer gewissen Tidenströmung unterworfen,
so daß man hier während der Tidenpausen tauchen sollte. Auch
die Sicht ist nicht so gut wie an anderen Wracks, reicht sie doch nur ca.
8 bis 10 m und ist doch auch das Wrack von einer Schlickschicht überzogen.
Trotzdem laden Brücke, Laderäume, Buggeschütz, Derricks,Masten
und Winschen zur Betrachtung ein. In der Krankenabteilung kann man sich
Bettpfannen und Spritzen anschauen. Speziell der hintere teil des Schiffes
lädt ein zur Betauchung der inneren Räume, ist doch das Heck
abgesprengt und bietet somit leichten Zugang.
Ein Tauchgang an diesem Wrack reicht naturgemäß nicht aus, um
es vollständig zu erkunden.Hier sind Tieftauchkenntnisse notwendig!
USS John Penn APA-23 am 13.09.42 noch als AP-51
Das Photo stammt aus der Public Domain des National Archive
mit der Nummer 80-G-10847 und konnte so hier auch Dank Paul R. Yarnall
von www.navsource.org gezeigt werden.
Lunga Point-Lengo/Eastern Point:
USS Seminole ATF-65:
Die 16kn schnelle und ca. 65m lange Seminole war am 16.12.1938 von
der Bethlehem Steel Co.,Staten Island,NY auf Kiel gelegt worden und am
15.09.39 als 1200tons-Schiff vom Stapel gelassen worden.Sie wurde am 8.3.40
unter dem Kommando von Kapitänleutnant William G. Fewel indienstgestellt
und tat dann Dienst in Pearl Harbor.
Mit dem Inselhüpfen der Alliierten wechselte die Seminole nun
auch immer tiefer in den Pazifik hinein ihren Operationshafen. USS Seminole
erreichte Tulagi am 18.Oktober,wo sie Munition,Benzin und Truppen transportierte.Schon
ein paar Tage später,am 25.Oktober befand sie sich gerade dreieinhalb
Meilen östlich von Lunga Point beim Ausladen von Treibstoff und Artilleriegeschützen,
als plötzlich aus dem Nordwesten drei feindliche Zerstörer auftauchten.Um
11.15 Uhr schlugen die ersten Granaten ein, die auch sofort deckend lagen
,gefolgt von zwei weiteren deckenden Salven. Das Kommando:"Alle Mann
vom Schiff" wurde um 11.20 Uhr gegeben, die USS Seminole sank
nur ca. 1000 yards von der Küste entfernt zwischen Lengo und der östlich
davon gelegenen Küstenspitze. Dank der Dünnhäutigkeit des
Schiffs kam es nicht zu großen Splitterflügen, so daß
durch den Angriff auf der Seminole nur ein Matrose fiel.
Die USS Seminole wurde erst 1994 wiederentdeckt. Die Steuerbordseite
dieses einschraubigen Flottenhochseeschleppers der Navajo-Klasse liegt
auf ca. 38m Tiefe, die Backbordseite auf ca.24m.
Hier ist ein reichhaltiges Fischleben anzutreffen, was leider durch die
Tatsache vermiest wird, daß das sehr intakte Wrack in Flußnähe
liegt und somit die Sichtigkeiten schlecht sind.Deshalb wird hier auch
nur während der Trockenzeit getaucht.
Die Aufbauten sind dem Fluß zugewandt, so daß die Schiffsseite
bis zur halben Höhe mit sandigem Schlick bedeckt ist.Trotzdem kann
man ohne Probleme Schraube,Ruder und das 3''-Buggeschütz betrachten
sowie zahlreiche schwarze Korallen und Weichkorallen.

USS Seminole ATF-65
  
Das Typschiff der Navajo-Klasse USS Navajo ATF-64 aus verschiedenen
Blickwinkeln
The pictures shown here do come from official USN sources
and are thus copyrighted with NARA (National Archives) and can be shown
here out of its Public Domain.
They were made available in the net by Mr. Water Adams,Tom
Anderson and others who contributed them to Tom Thomas and Rich Tetrault`s
great site www.nafts.com
Lunga Point-Lengo/Eastern Point:
YP 284
Hierbei handelt es sich um ein Marineabschnitts- Patrouillenfahrzeug. Es
wurde am 25.10.42 bei Guadalcanal versenkt als es gerade zusammen mit der
USS Seminole Flugbenzin,Haubitzen und Marineinfanterie auslud.Dieselben
drei feindlichen Zerstörer,die auch die USS Seminlole versenkten,beschossen
und versenkten auch YP 284.Das Patrouillenfahrzeug YP 284
versank einige Minuten vor der USS Seminole in ihrer unmittelbaren
Nähe.Das Wrack soll auf ca. 60m Tiefe liegen.
5km vor Lunga Point :
USS Atlanta CL-51
Die dritte Atlanta der Amerikanischen Marine war das erste einer
Reihe von Schiffen die ursprünglich als Flottillenführungsschiffe
geplant waren, dann aber als überaus erfolgreiche Flakkreuzer bekannt
wurden. Das Schiff wurde am 22.4.1940 auf Kiel gelegt bei Kearny,N.J. der
"Bundesschiffsbau- und Trockendockgesellschaft" und wurde am
6.9.41 vom Stapel gelassen.Das Schiff wurde übrigens von Mrs. John
R. Marsh, besser bekannt unter dem Namen Margaret Mitchell, gespendet.
Der Autorin von "Vom Winde verweht". Die Indienststellung erfolgte
im New Yorker Marinehafen am 24.12.1941 durch Captain Samuel P. Jenkins.
Dieser unter dem Kommando von Captain Samuel B. Jenkins stehende schwere
Kreuzer befand sich am 12.11.42 als Begleitschutz für die Transportgruppe
67.1 (TG67.1) vor der Küste von Guadalcanal bei Lunga Point und überwachte
dort das Ausladen von Material als die Warnung ausgegeben wurde,daß
sich ein Japanischer Verband aus zwei Schlachtschiffen,einem Kreuzer und
sechs Zerstörern nähere um Henderson Field auf Guadalcanal zu
beschießen.
Um die wertvollen Transportschiffe nicht einer solchen Gefahr auszusetzen, zog
man sich um 18.00 Uhr zurück, wobei es aber in der Nacht dann trotzdem
zu Feindkontakt kam. Dabei traf der Zerstörer Akatsuki die
Atlanta mit einem Torpedo in den vorderen Backbordmaschinenraum
und der Schwere Kreuzer Nagara überschüttete die Atlanta mit
schwerem Geschützfeuer.
Sofort fielen die Hilfsdiesel aus sowie die elektrisch betriebenen Kanonentürme.
Außerdem mußte die Kontrolle über das Ruder an den hinteren
Maschinensteuerstand übergeben werden und es fanden fortlaufend
sich ausbreitende Wassereinbrüche statt gegen die nichts auszurichten
war.
Steuerlos und immer tiefer sich legend trieb die Atlanta auf die
vom Feind gehaltene Küste zu.Man warf einen Anker und rief den Marineschlepper
Bobolink (AT-131) herbei,der das Schiff nach Lunga Point schleppte. Um
14.00 Uhr wurde Kukum erreicht,wo der Captain nach einer Beratung mit seinen
Offizieren und einer Erlaubnis des Commander South Pacific Forces aufgrund
der Schwere der Beschädigungen und weil man nicht Gefahr laufen wollte, den
Kreuzer in die Hände der Japaner fallen zu lassen, den Kreuzer mit
Hilfe von Sprengladungen versenkte.
172 Seeleute einschließlich des Konteradmirals Norman Scott starben
während der Kampfhandlungen, 79 wurden verletzt.
Nach einer Evakuierung der Besatzung sank um 20.15 Uhr am 13.11.42 die
USS Atlanta endgültig drei Meilen von Lunga Point auf ca. 120m
Tiefe und ist somit das Wrack der Salomonen das nach heutigen Maßstäben
gerade so an der Tektauchgrenze für Sporttaucher liegt und ist so
als Kreuzer das größte betauchbare Wrack der Welt nach der USS
Saratoga auf den Bikini Islands. Problematisch ist hier,daß es
keine Wrackboje gibt und das Gewässer mit starken Strömungen
und zT. schlechter Sichtigkeit aufwartet.
 Vorderansicht USS Atlanta CL-51
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 Seitliche Rückansicht USS Atlanta CL-51
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Both photos do come from Mr. Preston Cook, being available
in the net via Mr. Don Edwards and his website about the US-cruisers USS
Atlanta and USS Juneau. Copyright is with the Public Domain
of the National Archives as those photos are official USN material.
Matanikau-Sandbank:
Japanische Panzer
Diese Panzer wurden am 23.10.1942 abgeschossen, als sie versuchten die Sandbank von Matanikau zu überqueren. Die Türme der Panzer schauen noch aus dem
Wasser.
Ein Taucher fand in einem der Panzer vor kurzem noch eine genießbare Flasche alten Originalwhiskeys.

Das Foto wird mit der freundlichen Genehmigung von Herrn Dennis Letourneau.
The shot is shown here with the kind permission of Mr. Dennis Letourneau.

Dies ist ein zeitgenössischen Photo, daß die Panzerwracks auf der Sandbank in der Flußmündung des Matanikau-Flusses zeigt. Es stammt aus den Beständen des US National Archive (127-GW-892-54898) und kann somit hier gezeigt werden.
Die hier gezeigten Panzer kamen mit der Welle von Schiffen hier an,die am Bonegi Beach auflief um die Militärgüter entladen zu können.Die Panzer gehörten zu der 1.Unabhängigen Panzerkompanie unter dem Kommando von Hauptmann Maeda. Diese Einheit entstand nach den Kämpfen in Niederländisch-Ostindien aus der 3. Kompanie des 2.Panzerregimentes und bestand aus zehn mittelschweren Panzern des Typs 97 "Chi-Ha" und zwei leichten Panzern des Typs 95"Ha-Go". Kurz nach den Anladungen auf Guadalcanal wurden schon zwei Panzer beschädigt.Von den restlichen zehn stehen nun noch einige auf der Sandbank des Matanikau - Flusses nachdem sie damals von auf Halbkettenfahrzeugen der US-Marineinfanterie montierten 75mm-Kanonen abgeschossen wurden. Einige davon wurden von den Amerikanern zur weiteren Untersuchung abgeborgen.Der Rest wurde zT. mit weiteren Sprengladungen unbrauchbar gemacht.
Panzer Typ 95 "Ha-Go":
Der nur 6,7t wiegende und 40km/h schnelle Panzer wurde 1934 in die Streitkräfte eingeführt.
Seine dreiköpfige Besatzung mitsamt der 12mm-Panzerung und der Typ 94 oder Typ 98
37 mm-Kanone bzw. der beiden Typ 97 7.7 mm-MG`s wurde mit Hilfe eines 120 PS-Dieselmotors fortbewegt.Von den 4,30m langen bzw. 2,07m breiten und 2,28m hohen Fahrzeugen wurden insgesamt 2.375 Stück hergestellt und waren damit die meisthergestellten Panzer der Japaner.Sie waren bekannt für ihre Verläßlichkeit und die Geschwindigkeit,leider aber auch für ihre ungenügende Panzerung und das zu kleine Kaliber der Kanone.
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"Ha-Go"-Panzer auf der Matanikau-Sandbank
Copyright alle US National Archive über Peter A. Flahavin (127-GW-892-59647;127-GW-892-51000;127-GW-886-53320)
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Panzer Typ 97 "Chi-Ha":
Der nur 14,3t wiegende und 38km/h schnelle Hauptkampfpanzer wurde 1937 in die Streitkräfte eingeführt.
Seine vierköpfige Besatzung mitsamt der 25mm-Panzerung und der Typ 97 57 mm-Kanone bzw. der beiden Typ 97 7.7 mm-MG`s wurde mit Hilfe eines 170 PS-Dieselmotors fortbewegt.Von den 5,52m langen bzw. 2,33m breiten und 2,23m hohen Fahrzeugen wurden insgesamt 2.208 Stück hergestellt.Sie waren bekannt für ihre Geschwindigkeit,leider aber auch für ihre wenig durchschlagskräftige kurzläufige Kanone.
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