Neue EinträgeHilfeseitenImpressum und AGBMail an die RedaktionHauptseiteSeitenübersicht
Tauchführer - Solomonen - Guadalcanal



Wracks um Guadalcanal Island

Tambea 
Bei Tambea  liegen viele Wracks. Man kennt sie vornehmlich nach Namen, die ihnen die Einheimischen gegeben haben. Die Namen orientieren sich dabei an den Flüssen in deren Nähe sie liegen.
So gibt es die Wracks Bonegi 1 und 2 - hier war Taufpate der in der Nähe liegende Bonegi-Fluß.
Außerdem gibt es noch die Wracks Ruiniu und Ruiniu Deep sowie Ridiculous Riuniu - hier war der nachbarschaftliche Riuniu-Fluß Namensgeber.
In Wirklichkeit heißen diese Wracks natürlich nicht so. Die folgende Beschreibung gibt hier einen näheren Aufschluß über diese Wracks:
 

Bonegi Beach / Tassafaronga :
Bonegi 1 = Hirokawa Maru
Wohnt man in Honiara, so dauert die Anreise zu diesem Wrack per Jeep ca. 15min, per Boot ca. 30min.
Bei diesem Schiff handelt es sich um einen 152m langen Truppentransporter (6872 t). Schon während laufender US-Luftangriffe in Bedrängnis gebracht, wurde das Schiff beim Entladen auf den Strand gesetzt und am 14.11.42 endgültig zum Wrack gebombt, der beschädigte Bug liegt am ca. 3m im Flachwasser, das Heck auf ca. 58m.
Der Schiffsrumpf ist größtenteils zerstört,das Heck aber gut erhalten und ist stark mit Hart- und Weichkorallen bewachsen. Speziell durch die Brücke und den Maschinenraum läßt sich relativ sicher hindurchtauchen. Auf ca. 34m ragt in Richtung See immer noch ein kleines Geschütz gegen einen imaginären Feind.
In den Laderäumen sind noch verkrustete Kisten mit Gewehrmunition zu sehen. Angeblich wurde diese von den Japanern nach dem Fall von Singapur erbeutet. Eines der seltsamsten hier zu besichtigenden Dinge ist eine alte verkrustete Nähmaschine.Hier kann man sichere und einfache Tauchgänge auch durch das Wrack hindurch unternehmen. Neben der schon erwähnten Munition kann man hier auch Flugabwehrgeschütze sehen und ein Halbkettenfahrzeug.Außerdem ist die Fisch- und Korallen welt hier so vielfältig, daß man sich garnicht alles merken kann,was da an einem vorbeischwuppt.


Im Schiff

Singer-Nähmaschine im Laderaum

The two shots on top are published here with the kind permission of Mr. John Liddiard from his site www.liddiard.demon.co.uk  ,the other unmarked four pictures were donated of  Dr.Trevor Kenchington from the site home.istar.ca
 

Bonegi Beach / Tassafaronga :
Bonegi 2 =Kinugawa Maru
Auch dieses 131m lange und 18m breite 6936tons - Schiff war ein Truppentrans= porter.Es wurde 1931 von Mitsubishi in Nagasaki für die "Toyo Kaiun K.K. - Gesellschaft" gebaut und war mit zwei Sechszyliner Mitsubishi Jukogyo-Dieseln und Doppelschrauben ausgestattet, die diesem Schiff eine Reisegeschwindigkeit von 13,5 Knoten und eine Höchstgeschwindigkeit von 16Knoten verliehen.In der Friedenszeit befuhr es dann als ganz normaler Frachtdampfer die Gewässer des Pazifiks. Erst kurz vor dem Ausbruch der Feindseligkeiten mit den USA wurde dieses Schiff dann in den Dienst der Kaiserlich japanischen Marine gestellt und unterstützte die Ausbreitung der Japaner nach Süden in Richtung Australien. So kam es dann, daß drei Monate nach dem Angriff der Amerikanischen, Australischen und Neuseeländischen Truppen in nördlicher Richtung die Kinugawa Maru bei der Schlacht von Guadalcanal in einen Angriff gerät. Auch dieses Schiff wurde unmittelbar bei der Mündung des Bonegi-Flusses auf den Strand gesetzt und lud seine Truppen aus. Es wurde am gleichen Tag in unmittelbarer Nähe -in nur 800m Entfernung Richtung Norden- von der Hirokawa Maru am 14.11.1942 von US-Flugzeugen zum Wrack gebombt und bei 09°20`S/ 159° 50 `E gesunken.
Das Wrack der Kinugawa Maru ist insgesamt stärker beschädigt als das der Hirokawa Maru. Es liegt nur ca. 250m entfernt von dem Wrack der Bonegi I.
Vor allem die flachen Bereiche sind ziemlich beschädigt, während die tieferen Teile fast komplett erhalten sind. Der Bug ist fast ganz verschwunden, es existieren nur noch verstreute Einzelteile. Diese Abteilung liegt in ca. 5m Tiefe und ist nur ein paar Meter vom Strand entfernt- die Hauptattraktion ist hier die Korallen- und Fischwelt.
Die Heckabteilung ist intakter, trotzdem einige gravierende Schäden duch Sprengungen und Korrosion vorhanden sind. Die Propeller und Ruder können auf  ca. 30m leicht betaucht werden. Die Deckskanone ist immer noch erkennbar.
Hier gibt es einige interessante Stellen zum durchtauchen. Im hinteren Laderaum kann man die Überreste eines LKW mit der Vorderachse und dem linken Reifen besichtigen.
Die Sicht an diesem Wrack variiert stark. Von einer Sicht von ca. 20m bis zu schlechter Sicht wegen der Nähe des Bonegi-Flusses ist alles vorhanden.


Brennende Hirokawa & Kinugawa Maru
Copyright National Archive / Public Domain

Kinugawa Maru Bonegi Beach
Copyright Peter A. Flahavin

Kinugawa Maru National Archive

Kinugawa Maru Bonegi Beach
Copyright Public Domain

Seitenansicht Nr.1 Kinugawa Maru

Seitenansicht Nr.2 Kinugawa Maru
National Archive Copyright Public Domain

Seitenansicht Nr.3 Kinugawa Maru
Copyright Peter A. Flahavin

Oberdeck Kinugawa Maru
Copyright Peter A. Flahavin

Bug
Kinugawa Maru

Bug
Kinugawa Maru

Bonegi Beach 1995

Bonegi River 1998 rechts

Bonegi River 1998 links

Grateful Thanks for his donation of his photos go to Peter A. Flahavin (as far as not marked different); the copied-looking shots were taken of US-Navy personnell and were thus taken out of the Public Domain of the National Archive. Same for the clear shot of the ship jutting out of the water and the plane with the two smokecolumns at the horizon in the 1st row-except that this one was made available for the public by Mr. David E.Hanson and his site about  "Cactus Airforce".  The last three colour photos were taken also of Mr. Peter A. Flahavin.
 

With friendly permission of Mr. Bill Coggin via Mr. Peter A. Flahavin


National Archives MC 53510

Bonegi Beach / Tassafaronga :
Yamatsuki Maru & Yamaura Maru
Diese Transporter (6438 t sowie 6797 t) waren zusammen mit Kinugawa Maru und Hirokawa Maru in einem Transportgeleit von 11 Frachtern,von dem aber nur die hier bewußten vier überhaupt Guadalcanal erreichten. Diese befanden sich gleichzeitig unmittelbar vor dem Strand, so daß die Yamatsuki Maru und die Yamaura Maru auch mit den beiden gerade genannten Schiffen am 15.11.42 durch Artilleriefeuer von Lunga Point, 7 Luftangriffen durch Flugzeuge von Henderson Field und das Geschützfeuer des US-Zerstörers Meade in Brand gerieten und sanken. Sie müssen sich in unmittelbarer Nähe,jedoch anscheinend etwas tiefer als die Bonegi- bzw. der Ruiniuwracks befinden. Über die genaue Lage und die Tiefenverhältnisse ist nichts bekannt, außer daß diese Wracks angeblich komplett abgewrackt wurden und auf dem Grund höchstens noch ein paar Stahlplatten und ähnliches zu finden sein soll (bei Tassivaronga Pt. auf 9°20 `S/ 159° 50 `).
 


Japanisches Miniuboot vor dem Wrack der Yamatsuki Maru
US National Archive Photo Nr. USN 81274


With friendly permission of Mr. Bill Coggin via Mr. Peter A. Flahavin

Doma Beach :
Ruiniu = Kyusyu Maru
Auch bei diesem 8666-Tonner handelt es sich um einen Truppentransporter.
Er wurde 1937 von Mitsubishi für die "Harada Kisen K.K. - Gesellschaft" gebaut und von einem Mitsubishi Jukogyo 14-Zylinder Diesel mit Doppelschrauben angetrieben.
Bei Kriegsausbruch für den Kriegseinsatz von der Kaiserlichen Marine requiriert befand es sich am 15. Oktober 1942 gerade 18 Kilometer westlich von Honiara bei Doma Beach,genauer: Am Strand zwischen der Mündung von Umasani River und Bunina Point. Ganz in der Nähe wo auch die Bonegi-Wracks waren. Zusammen mit Azumasan Maru, Sasako Maru und Nankai Maru  war sie beim Ausladen von Truppen und Kriegsgerät, als alle drei Schiffe - bis auf Nankai Maru der eine Flucht ohne Beschädigungen gelang - von US-Jagdbombern angegriffen und zum Wrack gebombt wurden. Auf den Photos zur Azumasan Maru befindet sich das Wrack an der Stelle, die durch die Rauchschwaden der brennenden Azumasan Maru verdeckt sind.
Heute liegt die Kyusyu Maru mit dem Bug an einem steilen Abhang in einem 45°- Winkel auf der Seite.Im Gegensatz zu zeitgenössischen Bildern ragt der Bug heutzutage nicht mehr hoch über dem Strand auf. Auch bei diesem Schiff haben nicht nur der Zahn der Zeit und etliche Stürme genagt, sondern auch Schrotthändler.Hier wie vielerorts sprengten sie die erreichbaren Bugteile zur Metallgewinnung.
Einige Überbleibsel an Stahlplatten rosten am Strand vor sich hin und das Wrack ist nunmehr ganz von Wasser überspült. Der Bug liegt dabei auf einer Tiefe von ca. 5m, das Heck auf ca.50m.
Schraube und Ruder sind in dieser Tiefe auszumachen. Auf ca. 40m kann man dann auch den hinteren Laderaum betauchen. Hier ist alles noch relativ intakt und man kann von hier aus den Laderaum durchtauchen und den Schiffsrumpf bis zum Maschinenraum betauchen. Auf dem Weg dorthin sieht man Gewehrpatronen, karbonisierte Kekse, Porzellangeschirr und Viehknochen.
In der Nähe des Maschinenraums ist das Schiff nicht mehr in so gut erhaltenem Zustand, man kann aber noch große Teile der Maschine ausmachen. Von hier aus kann man dann nach außen gelangen und von dort aus die doch schon einigermaßen beschädigten und wenig intakten flachen Bereiche des Wrackvorderteils betauchen.
In Tiefen von 4-10m kann man dann noch inmitten reichen Korallen- bzw. Fisch= lebens eine schöne Deko machen,soweit notwendig.



The 2nd row of four photos were generously donated of Mr. Steven MacMinn and his site about USS LST 794
The shot of the coastline in the 1st row was taken by USN-personnell and thus from the public domain of the National Archive.The very first one in the same row shows the wreck again shortly after beaching and was taken by USMC-personnell and thus out of the public domain of the National Archive.
The 2nd photo in the 1st row comes again with his generous permission from Mr. Peter A. Flahavin,also the very last one in the 4th row showing Doma Beach in 1998.
 

Doma Beach :
Deep Ruiniu = Azumasan Maru
Dieses Schiff diente als Truppen- und Materialtransporter (6645 t) für Nachschub, Teilen einer Panzerkompanie sowie Teilen der 2. Sendai und der 38. Nagoya-Division. Es brachte die Panzerwracks auf der Sandbank des Matanikau-Flusses nach Guadalcanal. Das Schiff wurde als Bestandteil des "Tokyo-Express" am 15.10.42 im Zuge der Kampfhandlungen der Schlacht von Guadalcanal zusammen mit Kyusyu Maru und der Sasako Maru durch 500lb-Bomben aus Boeing B-17 Bombern vom nahegelegenen Henderson Field versenkt (09°25`S/ 159°59`E) und erst 1971 wiederentdeckt. Auf den Bildern unten sieht man die vor Anker liegende und gerade gebombte und brennende Azumasan Maru am Strand von Doma Beach, genauer: Am Strand zwischen der Mündung von Umasani River und Bunina Point. Kurz danach glitt das Schiff schon auf Tiefe.
Auf den Solomonen, speziell hier ist es manchmal schwierig die Wracks genau zu finden, da auf den Booten kaum Echolote vorhanden sind. Hier hilft meist nur genaue Ortskenntnis von Einheimischen. Erschwerend kommt hinzu,daß bei Regenfällen oder wie hier,in der Nähe von Flüssen das Wasser stark eingetrübt ist. Taucht man nun hier am Ruheort der Azumasan Maru ab, so muß man sich zunächst durch eine trübe Wassersäule von ca. 30m fallen lassen.Dann kommt man schlagartig in klares Wasser und es zeichnet sich ein dunkler Schatten ab.
Das Schiff sitzt aufrecht auf dem Grund mit der Spitze des Bugs auf ca. 38m, der korallenverkrusteten 5''-Bugkanone auf ca. 42m und der zusammengefallenen Brücke auf ca. 68m sowie den Überresten des Hecks auf ca. 90m. Manchen Angaben nach befindet sich das Heck auf ca. 120m.Dies ist nicht korrekt.Auf dem Weg hinab schwimmt man vor der Brücke durch zwei riesige Ladebäume die paarweise an beiden Seiten des Schiffes bei jedem Laderaum angebracht und oben durch Streben verbunden sind.Im vorderen Laderaum befindet sich ein Motorrad mit Seitenwagen auf ca. 73m.
In den Laderäumen findet man weiterhin Munition und Sake-Flaschen (Reiswein/ Reisschnaps).Am Heck verläuft eine leichte Strömung von Steuerbord nach Backbord, so daß das abtauchen in Richtung Heck mit Anstrengung verbunden sein kann.Hinter der Brücke liegen zwei weitere Laderäume mit ebensolchen Ladebäumen,der vierte Laderaum geht über in ein Gewirr von verdrehtem Metall. Hier befand sich euch die riesige,teilweise im Sand vergrabene Schraube des Schiffs.Das klare Wasser und die Tiefen am Wrack führen dazu,daß hier auch größere Fische zu sehen sind,auch macht die schön bewachsene Bugkanone ein schönes Bild.
Der Rückweg ist nun leichter, hilft doch die leichte Strömung aufwärts. Hierbei kann man auch die bei der Brücke befindliche Zwillingsflak betrachten. Während der Dekostufen muß man in 9m schon mit einer sehr starken Oberflächenströmung rechnen, die einen waagerecht im Wasser fliegen läßt, vorausgesetzt, man kann sich irgendwo festhalten :-)


The first two shots were taken by USAAF and USN aircraft-crewmembers privately and were made available now as generous contribution of Mr. Peter A. Flahavin, the current holder of the Copyright.

The last two shots were also taken by US-troops shortly after bombing, thus copyright is with National Archive / Public Domain.They were made available in the net by Mr. David E.Hanson and his site of "Cactus Airforce".
 

Doma Beach :
Ridiculous Riuniu = Sasako Maru
Über diesen Frachter (9258 t) ist nichts genaues Bekannt,außer daß es ebenfalls ein Kriegswrack ist das am 15.10.42 zusammen mit der Kyusyu Maru und der Azumasan Maru in deren Nachbarschaft durch Angriffe von US-Flugzeugen von Henderson Field versenkt wurde (09°30`S/160°00`E). Es liegt am Strand zwischen der Mündung von Umasani River und Bunina Point noch am Doma Beach und kann vom Tambea Resort aus betaucht werden. Auf den obigen ersten zwei Photos ist die Stelle wo die Sasako Maru liegt im unteren linken Bildteil dort zu sehen, wo man noch etwas Ölschlick auf dem Wasser wahrnimmt.Der Bug liegt hier in ca. 64m Tiefe, das Heck auf ca.84m.Der Frachter von etwa der Größe der Azumasan Maru liegt auf seiner Backbordseite auf annähernd ebenem,sandigen Grund in ca. 80-83m Tiefe - ziemlich paralell zum Küstenverlauf. Die Brücke ist zusammengefallen und hat sich vom Schiffsrumpf getrennt.Diese Brückenaufbauten liegen bis hinunter auf auf ca. 90m verstreut auf dem Sandgrund. Die Steuerbordseite des Schiffsrumpfes wird auf ca. 58-60m Tiefe erreicht-je nach Tidenstand. Vom Strand ist eine Leine gespannt zum Heck des Schiffes, so daß man diese leicht entlangtauchen kann und entsprechend leicht das Wrack anschauen kann.
 
 

Doma Point / Guadalcanal:
Boeing B-17 "Bessie the Jap Basher"
Siehe schon erfolgter Bericht


US National Archives 80-G-34887

Kamimbo Bay / Tambea Beach Resort:
I-1 - U-Kreuzer:
Das Tambea Beach Reort liegt ca. 40 km von Honiara entlang der Küstenstraße entfernt.Nimmt man dort die Möglichkeit wahr mit dem RIB des Tauchcenters loszuschießen, so kommt man innerhalb kürzester Fahrzeit zum Wrack von I-1.
Bei diesem 2135 Tonnen verdrängenden japanischen Uboot handelt es sich um einen der nur vier U-Kreuzer - sie gingen alle im Krieg verloren.. Dies waren große,nicht primär zum Kämpfen als vielmehr zum Nachschubtransport bestimmte "Milchkühe". Dieses ca. 104m lange und 10m breite Uboot vom Typ 1 wurde am 10. März 1926 als I-1 bei der Kawasaki-Werft in Kobe vom Stapel gelassen, nachdem es zunächst am 15. Oktober 1924 als No.74 aufgelegt wurde. Angetrieben wurde es von zwei MAN-10-Zylinder Viertaktdieseln mit 6000 BPS und zwei Elektromotoren mit 2600 EPS. Sie verliehen dem Boot eine Unterwassergeschwindigkeit von 8kn, überwasser 18kn. Die Bewaffnung bestand aus sechs Torpedorohren und 20 der berüchtigten sauerstoffgetriebenen  "Langen Lanzen"-Torpedos des Typs 95 (21''TT), einer 5,5 /40 er Bordkanone und einer 303''er- Flak. Die maximale Tauchtiefe war für 90m berechnet.Die Crew sollte zwischen 62-92 Personen bestehen,hier bestand sie wegen der Evakuierung wichtigen Personals aus ca. 200 Personen.
In der Nacht vom 29 Januar 1943 wurde dieses unter dem Kommando von Kaleu Eichi Sakamoto stehende Uboot bei der Kamimbo Bay/ Tambea Island von den Korvetten HMNZS Kiwi und HMNZS Moa der 25.Minensuchflottille aufgespürt und nach einem Wasserbombenangriff,einem Artilleriegefecht und schließlich durch mehrere Rammstöße um 23.20 Uhr auf ein Riff gejagt westlich von Tassafaronga in der Gegend von Cape Esperance, wo es mit einer Schräglage von 45 Grad ca. 14m-16m herausragte.
In den späten 60ern sprengte der Australier Wally Gibbons auf der Suche nach wertvollen Metallen den Bugteil des Ubootes in die Luft. Dadurch wurde viel Schaden verursacht,waren doch auch noch scharfe Torpedos an Bord.Dennoch blieb die Bugsektion an ihrem Platz, sie war lediglich jetzt wie mit einem Büchsenöffner aufgeschlitzt. Das vordere Drittel ist so vollkommen zerstört, während der Rest fast intakt ist. Der Bug liegt jetzt in ca. 5m Tiefe, das Heck auf ca. 30m.
Taucht man hier am Bug ab, ist es eine leichte Sache zum Hauptteil des Wracks zu gelangen. Bei ca. 18m kann man dann in das Uboot hereintauchen bis zum Heck. Hier kann man das Höhenruder, Schraube und Schraubenwelle sehen. Zurücktauchen kann man dann an der Außenseite. Dort sieht man auf 15m die Batteriezellen und die Preßluftflaschen die dem Ausblasen der Ballasttanks dienten und die großen Elektromotoren.
 


Japanisches U-Boot I-8      -      I-1 sah genauso aus

The photo was published here with the kind permission of the Royal New Zealand Navy herself off her website at www.navy.mil.nz .

Kamimbo Bay / Tambea Beach Resort:
P-39 Airacobra
Ebenfalls nicht weit entfernt vom Tambea Beach Resort liegt das Wrack der P-39 Airacobra.Das Wrack besteht leider nicht mehr aus allzu großen Teilen,als vielmehr aus Wrackteilen., was dafür spricht, daß es mit großer Geschwindigkeit aufgeschlagen ist. Trotzdem ist das Wrack interessant bewachsen.
Möchte man sich die P-39 Überwasser in einem kleinen Film anschauen, so kann man dies hier machen (Film 1: 28k / 56k Modem; Film 2: 28k / 56k Modem).
Download des hier notwendigen Realplayer in Form des Realplayer 8 Basic Beta hier.

Our Thanks for the donation of illustrating media goes to Mr. Maksim Starostin with his site avia.russian.ee and Mr.Winsor White of www.zenoswarbirdvideos.com  and his films. 
 

Lunga Point / Lunga Beach :
USS Serpens AK-97
Hierbei handelt es sich um eines der bekannten Frachtschiffe vom "Liberty-Ship"- Typ wo der Boden statt aus einer geschweißten Stahlkonstruktion zur Beschleunigung des Schiffsbaus mittels eines Betongusses hergestellt wurde.
Sie wurde in Wilmington / Kalifornien innerhalb von vier Tagen gebaut und schon während des Baus für die Bedürfnisse der Marine hergerichtet. Im Mai 1943 wurde sie mit einer Mannschaft der Küstenwache in Dienst gestellt und in den Pazifik abkommandiert. Dort wurde sie gegen Ende 1944 für den Transport von Munition umgerüstet. Am 29.01.45 lud sie gerade bei Lunga Roads am Lunga Beach nicht weit vom Red Beach Wasserbomben, als eine plötzliche und heftige Explosion das ganze Schiff erschütterte und vollkommen zerstörte.
Bis auf zwei von insgesamt 255 Besatzungsmitgliedern starben alle an Bord.
Dies war der größte Verlust an Menschenleben,die die US-Küstenwache bisher auf einmal zu verkraften hatte. An Bord befanden sich 193 Angehörige der Küstenwache, 56 Soldaten und ein Chirurg vom Amerikanischen Gesundheitsdienst.
Die Beerdigung fand erst am 15.6.49 in einem Massengrab in Arlington statt.
Übriggeblieben ist fast nur ein Bugteil in ca. 23-41m Tiefe. Nach der Explosion sollen sich dort die letzten Überlebenden dran festgeklammert haben.Dieses Bugteil liegt nun auf dem Rücken und ist Tummelplatz für viele Rifffische.So treiben sich hier am Boden einige große Barsche herum sowie einige Schulen von Kaiser- und Süßlippenfischen.Durch die hintere Bruchstele kann in das Wrack eingedrungen werden.Hier ist die übliche Vorsicht geboten.Klaro. Rund um das Wrackteil liegt eine Auswahl verschiedenartiger Munition und anderer Teile.

Das Photo der USS Serpens AK 97 befindet sich mit der Nummer NH 89186 in der Public Domain des Naval Historical Centers und konnte somit hier abgebildet werden.
 

Lunga Point / Red Beach :
USS John Penn APA-23
Dieser ca. 150m lange 9400-Tonner wurde 1931 von der New York Shipbuilding Company,Camden, New Jersey für die Export Steamship Corporation als eines von drei gleichen Schiffen gebaut und auf den Namen S.S.Excambion getauft.
Die S.S.Excambion wurde am 8.Januar 1942 von der US-Navy gekauft und auf den Namen S.S. John Penn AP-51 umgetauft und am 6.April 1942 unter dem Kommando von Kapitän Harry W. Need in Dienst gestellt.Nach Ausrüstung und Training nahm dieses Schiff im Oktober/November 1942 an der Invasion in Nordafrika teil und traf Ende Januar nach einer Umrüstung in einen schnellen Angriffstransporter und einer Umbenennung in USS John Penn APA-23 auf dem pazifischen Kriegsschauplatz vor Guadalcanal ein wo es am 29.01.42 1066 Mann des versenkten Kreuzers USS Chicago auffischte.Die folgenden sechs Monate verbrachte das Schiff mit Versorgungsfahrten auf diesem Kriegsschauplatz.
Am 13.8.43 befand sich die USS John Penn gerade dabei Nachschub auszuladen an der Küste beim Henderson-Flugplatz, als die hier liegende Schiffsgruppe gegen 21.10 Uhr in mehreren Wellen von Japanischen Nakajima B5N2 Kate Torpedobombern aus Bougainville konzentrisch angegriffen wurde die Brand- und Sprengbomben sowie Torpedos geladen hatten.
Einer der Angreifer flog vom Heck aus an,geriet in das Abwehrfeuer und stürzte in den Hauptmast des Schiffes ab,wo er expoldierte.Ein anderes,nur ca.18m über dem Wasser fliegendes Flugzeug kam von Steuerbord und machte ein Torpedo auf die USS John Penn los, der auch um 21.23 Uhr Laderaum 5 mittschiffs traf. Eine weitere Erschütterung ging durch das Schiff: Das Munitionsmagazin in Laderaum 5 ging in die Luft! Dies und der Torpedo verursachten ein großes Loch in der Steuerbordseite des Schiffsrumpfes; ein Feuer brach in den hinteren Laderäumen aus und die hinteren Geschützstellungen wurden zum Heck geschleudert.Auf dem Oberdeck herrschte Chaos durch wirr herumliegende Trümmerreste von dem Einschlag des Flugzeuges. Hinzu kam,daß die Maschine nicht mehr arbeitete, kein Strom mehr floß und die hinteren wasserdichten Abteilungen sich mit Wasser zu füllen begannen.
Um 21.33 Uhr hatte das Schiff nur noch 10cm Freibord und es wurde das Kommando gegeben:"Alle Mann vom Schiff!" Um 21.50 Uhr sank die USS John Penn bei Lunga Point / Red Beach mit einem Verlust von 98 gefallenen oder vermißten Seeleuten.
Das Schiff wurde 1972 im Iron Bottom Sound von dem Australier Wally Gibbons und dem Leiter der Fischereibehörde der Salomoneninseln Dick James wiederentdeckt. Sie bargen die 16,25 Tonnen schwere Bronzeschraube und stellten dabei fest, daß das Schiff in zwei Teile zerbrochen war, wobei das zunächst Heck fehlte, später aber auch entdeckt wurde.
Das Schiff wird nur selten betaucht. Es ruht heute in ca. 60m Tiefe auf der Steuerbordseite. Die Backbordseite liegt in nur ca. 36m Tiefe wo man sich einige Bullaugen wie auch mittelgroße Löcher anschauen kann die offensichtlich durch interne Explosionen entstanden sind.Weiter kann man hier die zwei 3'' Flakgeschütze mit den Kisten von Bereitschaftsmunition die auf dem Grund zwischen den Geschützen verstreut sind besichtigen und das reichhaltige Unterwasserleben an Fischen und Korallen bewundern.Am Heck steht an Backbord auch noch eine Feldhaubitze; an dieser wird manchmal eine Leine festgemacht,an der Taucher auf- und abtauchen können.Schulen von Barakudas und anderen Fischarten ziehen hier vorbei.
Im Vorderteil zwischen Deck und Brücke liegen die Überreste des hier aufgeschlagenen Flugzeugs (einer "Kate") teilweise auch auf der Sandfläche neben dem Wrack auf 60m Tiefe.Zu sehen sind hier Teile des Leitwerks,der Flugzeughülle und des Fahrwerks.taucht man ca. 20 m von der Brücke vom Wrack weg,findet man dort auf dem Sand aufrecht stehend auch noch einen Jeep.
Leider ist das Wrack auch einer gewissen Tidenströmung unterworfen, so daß man hier während der Tidenpausen tauchen sollte. Auch die Sicht ist nicht so gut wie an anderen Wracks, reicht sie doch nur ca. 8 bis 10 m und ist doch auch das Wrack von einer Schlickschicht überzogen.
Trotzdem laden Brücke, Laderäume, Buggeschütz, Derricks,Masten und Winschen zur Betrachtung ein. In der Krankenabteilung kann man sich Bettpfannen und Spritzen anschauen. Speziell der hintere teil des Schiffes lädt ein zur Betauchung der inneren Räume, ist doch das Heck abgesprengt und bietet somit leichten Zugang.
Ein Tauchgang an diesem Wrack reicht naturgemäß nicht aus, um es vollständig zu erkunden.Hier sind Tieftauchkenntnisse notwendig!


USS John Penn APA-23 am 13.09.42 noch als AP-51

Das Photo stammt aus der Public Domain des National Archive mit der Nummer 80-G-10847 und konnte so hier auch Dank Paul R. Yarnall von www.navsource.org gezeigt werden.

Lunga Point-Lengo/Eastern Point:
USS Seminole ATF-65:
Die 16kn schnelle und ca. 65m lange Seminole war am 16.12.1938 von der Bethlehem Steel Co.,Staten Island,NY auf Kiel gelegt worden und am 15.09.39 als 1200tons-Schiff vom Stapel gelassen worden.Sie wurde am 8.3.40 unter dem Kommando von Kapitänleutnant William G. Fewel indienstgestellt und tat dann Dienst in Pearl Harbor.
Mit dem Inselhüpfen der Alliierten wechselte die Seminole nun auch immer tiefer in den Pazifik hinein ihren Operationshafen. USS Seminole erreichte Tulagi am 18.Oktober,wo sie Munition,Benzin und Truppen transportierte.Schon ein paar Tage später,am 25.Oktober befand sie sich gerade dreieinhalb Meilen östlich von Lunga Point beim Ausladen von Treibstoff und Artilleriegeschützen, als plötzlich aus dem Nordwesten drei feindliche Zerstörer auftauchten.Um 11.15 Uhr schlugen die ersten Granaten ein, die auch sofort deckend lagen ,gefolgt von zwei weiteren deckenden Salven. Das Kommando:"Alle Mann vom Schiff" wurde um 11.20 Uhr gegeben, die USS Seminole sank nur ca. 1000 yards von der Küste entfernt zwischen Lengo und der östlich davon gelegenen Küstenspitze. Dank der Dünnhäutigkeit des Schiffs kam es nicht zu großen Splitterflügen, so daß durch den Angriff auf der Seminole nur ein Matrose fiel.
Die USS Seminole wurde erst 1994 wiederentdeckt. Die Steuerbordseite dieses einschraubigen Flottenhochseeschleppers der Navajo-Klasse liegt auf ca. 38m Tiefe, die Backbordseite auf ca.24m.
Hier ist ein reichhaltiges Fischleben anzutreffen, was leider durch die Tatsache vermiest wird, daß das sehr intakte Wrack in Flußnähe liegt und somit die Sichtigkeiten schlecht sind.Deshalb wird hier auch nur während der Trockenzeit getaucht.
Die Aufbauten sind dem Fluß zugewandt, so daß die Schiffsseite bis zur halben Höhe mit sandigem Schlick bedeckt ist.Trotzdem kann man ohne Probleme Schraube,Ruder und das 3''-Buggeschütz betrachten sowie zahlreiche schwarze Korallen und Weichkorallen.
 



USS Seminole ATF-65


Das Typschiff der Navajo-Klasse USS Navajo ATF-64 aus verschiedenen Blickwinkeln
 

The pictures shown here do come from official USN sources and are thus copyrighted with NARA (National Archives) and can be shown here out of its Public Domain.
They were made available in the net by Mr. Water Adams,Tom Anderson and others who contributed them to Tom Thomas and Rich Tetrault`s great site www.nafts.com
 

Lunga Point-Lengo/Eastern Point:
YP 284
Hierbei handelt es sich um ein Marineabschnitts- Patrouillenfahrzeug. Es wurde am 25.10.42 bei Guadalcanal versenkt als es gerade zusammen mit der USS Seminole Flugbenzin,Haubitzen und Marineinfanterie auslud.Dieselben drei feindlichen Zerstörer,die auch die USS Seminlole versenkten,beschossen und versenkten auch YP 284.Das Patrouillenfahrzeug YP 284 versank einige Minuten vor der USS Seminole in ihrer unmittelbaren Nähe.Das Wrack soll auf ca. 60m Tiefe liegen. 

5km vor Lunga Point :
USS Atlanta CL-51
Die dritte Atlanta der Amerikanischen Marine war das erste einer Reihe von Schiffen die ursprünglich als Flottillenführungsschiffe geplant waren, dann aber als überaus erfolgreiche Flakkreuzer bekannt wurden. Das Schiff wurde am 22.4.1940 auf Kiel gelegt bei Kearny,N.J. der "Bundesschiffsbau- und Trockendockgesellschaft" und wurde am 6.9.41 vom Stapel gelassen.Das Schiff wurde übrigens von Mrs. John R. Marsh, besser bekannt unter dem Namen Margaret Mitchell, gespendet. Der Autorin von "Vom Winde verweht". Die Indienststellung erfolgte im New Yorker Marinehafen am 24.12.1941 durch Captain Samuel P. Jenkins.
Dieser unter dem Kommando von Captain Samuel B. Jenkins stehende schwere Kreuzer befand sich am 12.11.42 als Begleitschutz für die Transportgruppe 67.1 (TG67.1) vor der Küste von Guadalcanal bei Lunga Point und überwachte dort das Ausladen von Material als die Warnung ausgegeben wurde,daß sich ein Japanischer Verband aus zwei Schlachtschiffen,einem Kreuzer und sechs Zerstörern nähere um Henderson Field auf Guadalcanal zu beschießen.
Um die wertvollen Transportschiffe nicht einer solchen Gefahr auszusetzen, zog man sich um 18.00 Uhr zurück, wobei es aber in der Nacht dann trotzdem zu Feindkontakt kam. Dabei traf der Zerstörer Akatsuki die Atlanta mit einem Torpedo in den vorderen Backbordmaschinenraum und der Schwere Kreuzer Nagara überschüttete die Atlanta mit schwerem Geschützfeuer.
Sofort fielen die Hilfsdiesel aus sowie die elektrisch betriebenen Kanonentürme. Außerdem mußte die Kontrolle über das Ruder an den hinteren Maschinensteuerstand übergeben werden und es fanden fortlaufend sich ausbreitende Wassereinbrüche statt gegen die nichts auszurichten war.
Steuerlos und immer tiefer sich legend trieb die Atlanta auf die vom Feind gehaltene Küste zu.Man warf einen Anker und rief den Marineschlepper Bobolink (AT-131) herbei,der das Schiff nach Lunga Point schleppte. Um 14.00 Uhr wurde Kukum erreicht,wo der Captain nach einer Beratung mit seinen Offizieren und einer Erlaubnis des Commander South Pacific Forces aufgrund der Schwere der Beschädigungen und weil man nicht Gefahr laufen wollte, den Kreuzer in die Hände der Japaner fallen zu lassen, den Kreuzer mit Hilfe von Sprengladungen versenkte.
172 Seeleute einschließlich des Konteradmirals Norman Scott starben während der Kampfhandlungen, 79 wurden verletzt.
Nach einer Evakuierung der Besatzung sank um 20.15 Uhr am 13.11.42 die USS Atlanta endgültig drei Meilen von Lunga Point auf ca. 120m Tiefe und ist somit das Wrack der Salomonen das nach heutigen Maßstäben gerade so an der Tektauchgrenze für Sporttaucher liegt und ist so als Kreuzer das größte betauchbare Wrack der Welt nach der USS Saratoga auf den Bikini Islands. Problematisch ist hier,daß es keine Wrackboje gibt und das Gewässer mit starken Strömungen und zT. schlechter Sichtigkeit aufwartet.


Vorderansicht USS Atlanta CL-51

Seitliche Rückansicht USS Atlanta CL-51

Both photos do come from Mr. Preston Cook, being available in the net via Mr. Don Edwards and his website about the US-cruisers USS Atlanta  and  USS Juneau. Copyright is with the Public Domain of the National Archives as those photos are official USN material. 
 

Matanikau-Sandbank:
Japanische Panzer
Diese Panzer wurden am 23.10.1942 abgeschossen, als sie versuchten die Sandbank von Matanikau zu überqueren. Die Türme der Panzer schauen noch aus dem Wasser.
Ein Taucher fand in einem der Panzer vor kurzem noch eine genießbare Flasche alten Originalwhiskeys.


Das Foto wird mit der freundlichen Genehmigung von Herrn Dennis Letourneau.
The shot is shown here with the kind permission of Mr. Dennis Letourneau.


Dies ist ein zeitgenössischen Photo, daß die Panzerwracks auf der Sandbank in der Flußmündung des Matanikau-Flusses zeigt. Es stammt aus den Beständen des US National Archive (127-GW-892-54898) und kann somit hier gezeigt werden.

Die hier gezeigten Panzer kamen mit der Welle von Schiffen hier an,die am Bonegi Beach auflief um die Militärgüter entladen zu können.Die Panzer gehörten zu der 1.Unabhängigen Panzerkompanie unter dem Kommando von Hauptmann Maeda. Diese Einheit entstand nach den Kämpfen in Niederländisch-Ostindien aus der 3. Kompanie des 2.Panzerregimentes und bestand aus zehn mittelschweren Panzern des Typs 97 "Chi-Ha" und zwei leichten Panzern des Typs 95"Ha-Go". Kurz nach den Anladungen auf Guadalcanal wurden schon zwei Panzer beschädigt.Von den restlichen zehn stehen nun noch einige auf der Sandbank des Matanikau - Flusses nachdem sie damals von auf Halbkettenfahrzeugen der US-Marineinfanterie montierten 75mm-Kanonen abgeschossen wurden. Einige davon wurden von den Amerikanern zur weiteren Untersuchung abgeborgen.Der Rest wurde zT. mit weiteren Sprengladungen unbrauchbar gemacht.

Panzer Typ 95 "Ha-Go":
Der nur 6,7t wiegende und 40km/h schnelle Panzer wurde 1934 in die Streitkräfte eingeführt. Seine dreiköpfige Besatzung mitsamt der 12mm-Panzerung und der Typ 94 oder Typ 98 37 mm-Kanone bzw. der beiden Typ 97 7.7 mm-MG`s wurde mit Hilfe eines 120 PS-Dieselmotors fortbewegt.Von den 4,30m langen bzw. 2,07m breiten und 2,28m hohen Fahrzeugen wurden insgesamt 2.375 Stück hergestellt und waren damit die meisthergestellten Panzer der Japaner.Sie waren bekannt für ihre Verläßlichkeit und die Geschwindigkeit,leider aber auch für ihre ungenügende Panzerung und das zu kleine Kaliber der Kanone.

"Ha-Go"-Panzer auf der Matanikau-Sandbank
Copyright alle US National Archive über Peter A. Flahavin (127-GW-892-59647;127-GW-892-51000;127-GW-886-53320)

Panzer Typ 97 "Chi-Ha":
Der nur 14,3t wiegende und 38km/h schnelle Hauptkampfpanzer wurde 1937 in die Streitkräfte eingeführt. Seine vierköpfige Besatzung mitsamt der 25mm-Panzerung und der Typ 97 57 mm-Kanone bzw. der beiden Typ 97 7.7 mm-MG`s wurde mit Hilfe eines 170 PS-Dieselmotors fortbewegt.Von den 5,52m langen bzw. 2,33m breiten und 2,23m hohen Fahrzeugen wurden insgesamt 2.208 Stück hergestellt.Sie waren bekannt für ihre Geschwindigkeit,leider aber auch für ihre wenig durchschlagskräftige kurzläufige Kanone.

[Hauptseite][Allgemeines][Guadalcanal][Rennell Island][Florida Islands]
[Santa Cruz Island][Bougainville Island][Tulagi]
[Ghavutu][Munda][New Georgia][Shortland][Noch zu tief]

TIPP:Leider gibt es auch immer wieder Tauchunfälle. Unsere Unfallseiten bieten die Möglichkeit, darüber zu diskutieren und aus Fehler anderer zu lernen.



14.05.2008 05:22 Taucher Online : 38
Heute 961, ges. 26262775 Besucher
Login:  Autologin: 
Passwort:  
Gast : Registrieren - zur Login-Seite


Deine Bookmarks:
Taucher-News - Kalender - Sichtweiten - Postkarten

Unsere Produkt-Datenbank!
Knapp 2000 Tauchartikel mit detaillierten Daten!
Vergleichen lohnt sich!


Zu unserer Kooperationsseite...




   Unsere Linkdatenbank:
Aktueller Tauchlink:

Dugong Dive Center, Schaffhausen
Ihr Spezialist in Tauchen, Tauchzubehör, Tauchschule

Ein "Sponsored Link":

Schöner Tauchen
Wir sind der Spezialist für Tauchkreuzfahrten auf den Malediven. Neben Kreuzfahrten erhalten Sie bei uns auch gute Informationen zu Tauchbasen und Hotelinseln. Wir beraten kompetent und suchen Ihnen das für Sie beste Angebot.

und einer unserer Toplinks:

Bauer Kompressoren
DER (deutsche) Hersteller von Atemluftkompressoren schlechthin !


   Taucher.Net News:
DiveInside mit Rekordauflage!
(10.04.2008) DiveInside mit Rekordstart! Der Frühling beflügelt nicht nur Taucher und deren Hormone, er sorgt auch dafür, dass DiveInside – das authentische Onlinemagazin von Taucher.Net – mit einer (mehr)

Tauchsportschein Binnen: Tau..
(01.04.2008) Wie viele schon vermuteten handelte es sich bei dieser Meldung natürlich um einen Aprilscherz. Viele Anrufe erreichten Barakuda, SSI und unsere Hotline, viele Mails trudelten zu diesem Thema (mehr)

Tauchen mit Depression - Umf..
(22.02.2008) Taucher.Net unterstützt Dr. med. Tim Piepho bei seiner Umfrage bzgl. Tauchen mit Depression. Der Fragebogen kann unter http://www. taucher. net/download/Tauchen_ mit_Depression.pdf als PDF (mehr)


   Aktuelle Taucher-News:
Die "Old Lady" dampft wieder..
(13.05.2008) Totgeglaubte dampfen länger! Das Tauchschiff "S.S.Thorfinn" startet wieder durch. Nach 20 Jahren im Dauereinsatz wurde die S.S.Thorfinn im letzten Jahr aus dem Verkehr gezogen; eine (mehr)

Neue Videogehäuse von BS Kin..
(10.05.2008) Das Negev-Gehäuse von BS Kinetics BS Kinetics GmbH bietet ab sofort ein Universalgehäuse für verschiedene Camcorder (z.B. Sony TRV 890, 900, 950, PD 100, u.v.a.). Es sind (mehr)

Tauchlehrerausbildung an der..
(10.05.2008) Abtauchen im Resort LykiaWorld Ölüdeniz Die Leidenschaft zum Beruf machen: Im Scuba Diving Center der 4,5 Sterne Anlage LykiaWorld Ölüdeniz in der Türkei können (mehr)


   Aktuelle Tauchplätze:
Albany WA
(12.05.2008) HMAS Perth, Albany WA Nachdem bereits im Dezember 1997 bei Dunsborough WA die kleinere HMAS Swan für Tauchzwecke versenkt wurde, folgte die HMAS Perth in Albany WA im Jahre 2001. Auch die HMAS (mehr)

Bodensee, Wrack der Jura
(12.05.2008) Ein bunt gemusterstes Seil läuft in die Tiefe und verliert sich wenige Meter unter den Flossen in der Dunkelheit, in die wir langsam abtauchen. Schon nach fünfzehn Metern schalten wir die Lampen ein, (mehr)

Lehmberg, Eckernförder Bucht
(11.05.2008) Man fährt von Eckernförde aus Richtung Damp. Dann biegt man ab zum Campingplatz Lehmberg. Vor dem Campingplatz kann man parken. Hier geht es am Platz vorbei zum Strand. Im Wasser gibt es in (mehr)




Mail and die RedaktionHauptseiteImpressum und AGBs
© 1997-2008 Taucher.Net GmbH - powered by TNetHosting