Wracks bei New Georgia Islands

Uepi Island

Seghe Airstrip :
North American P-38 Lightning
Uepi Island ist ein Inselchen südöstlich von der Inselgruppe New Georgia. Hier liegt unmittelbar vor dem Flugplatz Seghe eine P-38 in angeblich sehr gutem Erhaltungszustand im Wasser. Nicht weit davon entfernt sollen weiter noch zwei US-Landungsboote liegen.
Möchte man sich einen Überwassereindruck der P-38 verschaffen, so kann man dies hier mit Hilfe eines Filmes machen ( 28k / 56k Modem ).
Download des dafür notwendigen  Realplayer 8 Basic Beta hier.

Our Thanks for the donation of hyperlinked illustrating media goes to Mr. Maksim Starostin with his site avia.russian.ee and 
Mr. Winsor White of www.zenoswarbirdvideos.com   for the donated films.
The Uepi dive site map was published here with the kind permission of Mr. Dirk Lutrop and drawn from his site www.diversionoz.com
 
 

Kolombangara Island

Bambari Harbour :
Nagatsuki
Hier liegt das Wrack der japanischen Zerstörers Nagatsuki (Übersetzt:September) der zunächst in der Schlacht im Golf von Kula durch Geschützfeuer amerikanischer Zerstörer beschädigt wurde und dann hier bei Kolombangara Island in der Nähe von Bambari Harbour bei 08°02'S/157°12'E auf Grund lief. Kapitänleutnant Furukawa Tameo versuchte noch vergeblich sein Schiff wieder freiziehen zu lassen, aber ohne Erfolg. Endgültig hoffnungslos beschädigt wurde es dann am 6.07.1943 durch einen Angriff von US-Flugzeugen mit acht getöteten und dreizehn Verletzten.
Dieser Zerstörer ist von derselben Mutsuki-Klasse (Übersetzt:Januar/Monat der Freundlichkeit), wie die schon oben beschriebene Kikuzuki.
 

Ghizo Island
 

Kennedy Island:
PT-109
Ganz in der Nähe ist hier das Inselchen namens Plum Pudding Island (heute Kennedy Island) an dessen Strand die Besatzung des Torpedoboots PT 109 schwamm, nachdem es von dem japanischen Zerstörer Amagiri durch Rammstoß versenkt wurde.
Und mit ihr- der zukünftige Präsident der USA Lieutenant John F. Kennedy als Kommandant.
Leider sind hier keine weiteren Angaben zum Ort oder der Tiefe bekannt.


Die hier gezeigten Photos stehen in der Public Domain der NARA,
des National Archive und können somit hier gezeigt werden.

 

Ghizo:
Toa Maru
Hier liegt auch ein Schiffswrack. Dabei handelt es sich um das 135m lange japanische Transportschiff Toa Maru . Der 7000-Tonner wurde am 8.12.1938 in Nagasaki gebaut und bei Kriegsausbruch von der Japanischen Kriegsmarine requiriert. Im Zuge der Kriegshandlungen der Schlacht um Guadalcanal wurde es von einem Schwarm US-Jagdbomber angegriffen. Sämtliche Bomben verfehlten ihr Ziel. Die Brandgeschosse aus den Bordwaffen der Jagdbomber setzten das Schiff jedoch in Brand, so daß es zunächst steuerlos dahintrieb, bis es sank.
Es liegt seitwärts nach Steuerbord (linke Seite) geneigt mit dem Heck in einer Tiefe von ca. 7 bis ca. 40m auf Grund. Ein Loch im Bug verursachte, daß die Laderäume Nr. 1, 2 und 3 vom eindringenden Meerwasser geflutet wurden. So kam es, daß die dort lagernde Fracht nicht vebrannte. Auf der Brücke und den hinteren Laderäumen Nr. 4, 5 und 6 kann man die Auswirkungen des Brandes sehen: Glas und andere Gegenstände wurden von der Hitze zum Schmelzen gebracht. Aus den vorderen Laderäumen quillt die Ladung: Zementsäcke, ein Motorrad, ein Panzer vom Typ 95, 75mm-Flakmunition, Bierkisten und Sakeflaschen (Reiswein), Büromaterial und Bomben. Im Sand beim Heck steht dann noch eine Flakkanone aufrecht auf dem Grund. Außerdem kann eine Besichtigung der Brücke, der Mannschaftsquartiere, des Maschinenraums und des Lazaretts durchgeführt werden wo auch noch medizinische Ausrüstung zu betrachten ist.

The photo of Toa Maru is shown with friendly permission of Mr. Michael Cufer. The dive map of the wreck Toa Maru is depicted here with the kind permission of Mrs. Kerrie and Mr. Danny Kennedy directly from their nice website www.divegizo.com

Q-Island:
US-Jagdbomber Grumman F6F-3 Hellcat
Diese Maschine flog am 26.9.43 mit anderen Jägern Jagdschutz für einen Verband von Avenger-Torpedobombern. Absprunghafen war Munda auf New Georgia Island. Während des Angriffs der Torpedobomber wurde diese Maschine unglücklicherweise für einen japanischen Zero-Jäger gehalten und abgeshossen. Der Pilot legte eine saubere Wasserlandung hin, so daß das Flugzeug heute in aufrechtem und weitgehend durch die Landung unzerstörtem Zustand auf dem 10m tiefen Grund befindet. Die ganze Fläche auf der das Flugzeug mit dem Rumpf und der rechten Tragfläche aufliegt besteht aus Korallengeröll relativ kleiner Körnung. Die Stoffbespannung an den Höhen- und Seitenrudern ist weggegammelt, das Aluminium des Rumpfes, der Tragflächen und anderer Flugzeugteile erstaunlich wenig bewachsen. Im Cockpit sind die Innereien verkrustet durch Korallen, ansonsten wachsen vereinzelte Steinkorallen auf dem Motorblock und am Leitwerk.
Als Orientierungshilfe kann das nur 50m entfernte Riff der Q-Insel bei Ghizo dienen.
Möchte man sich zur Hellcat einen Film anschauen um sich einen Eindruck von der Überwasseransicht zu verschaffen, so kann man dies hier: 28k / 56k Modem
Download des dafür notwendigen  Realplayer 8 Basic Beta hier.



The photo of Hellcat is shown with friendly permission of Mr. Michael Cufer.
The other shot was taken by USMC-personnell and is thus
copyrighted public domain within the National Archive.

Our Thanks for the filmdonation goes to Mr. Winsor White of www.zenoswarbirdvideos.com

Ghizo-Epanga Island:
US-Jagdbomber Chance Vought F4U-Corsair
Über die Geschichte dieses Flugzeugs läßt sich relativ wenig sagen, da die Plakette mit der Seriennummer bisher nicht gefunden wurde. Der Grund dafür ist, daß das Flugzeug in fünf Teile zerrissen wurde-ein Indiz dafür, daß es wohl mit großer Geschwindigkeit auf der Wasseroberfläche aufgeschlagen ist. Leider läßt sich dieses Wrack nicht so ohne weiteres finden, liegt es doch auf einer Strecke zwischen Gizo und Epanga Island. Man sollte sich an eine der lokalen Tauchbasen wenden. Es befindet sich an einem hügelförmigen Riff, das mit seiner Spitze bis auf ca. 3m geht und in einen Abhang mit einer Sandfläche auf ca. 28m übergeht. Dort auf der Sandfläche befinden sich die Wrackteile. Dieser Tauchplatz zeichnet sich vor allem duch den Fischreichtum und den starken Bewuchs des Wracks aus.
Möchte man sich zur Corsair einen Überblick über das Überwasseraussehen verschaffen, so kann man dies hier tun ( 28k / 56k Modem).

Our Thanks for the donation of illustrating media goes to Mr. L.P. Dwyer with his website about "Aviation History" and Mr. Winsor White of www.zenoswarbirdvideos.com
 

Ghizo Harbour:
Japanischer Jagdbomber Mitsubishi A6M-Zero
Der"Abschuß" dieses japanischen Flugzeuges war nicht das Ergebnis eines Luftkampfes, sondern der einer Posse von Papierkriegern der Solomonischen Zollverwaltung.
Dieses heute in gutem Zustand einige hunderttausend Dollar werte Flugzeug hatte unbeschadet den Krieg überstanden und wurde 1970 auf Ballalae von Flugzeugenthusiasten in sehr gut erhaltenem Zustand aufgespürt. Zur Restauration sollte es nach Neuseeland geschafft werden, weshalb es per Schiff nach Gizo gebracht wurde. Dort war man damit nicht einverstanden, schnitt das Flugzeug entzwei und kippte es über Bord in den Hafen.
Dort ruht der Mitsubishi A6M Zero-Sen Jäger heute in ca. 7m Tiefe, nur 20m vom Hafenkai entfernt. Das einzige Problem ist die Tatsache, daß das Flugzeug im Hafen liegt und so permanent Verkehr in der Nähe ist, was die Sichtweiten natürlich auch zusammenschrumpfen läßt.

Unser Dank für die wieder zahlreich zu Verfügung gestellten Hyperlinks zu Internetseiten  geht an/A grateful  "Thank you!" for the numerously donated Hyperlinks to Internetpages goes to:
Mr. L.P. Dwyer with his extensive site about Aviation History and
Mr. Scott Rose and his nice site about warbirds of different countries.
 

Ghizo:
Amerikanisches Flugboot Consolidated Vultee PBY Catalina
Das Wrack eines derartigen Flugzeuges soll sich hier auch noch befinden, allerdings liegen dazu keine weiteren Daten vor, als das es kaum noch in einem Zustand ist, als Flugboot wiedererkannt zu werden

Nach Auskunft eines Flugzeugexperten handelt es sich bei dem Wrack dieses Flugbootes nicht um eine Amerikanische Catalina, sondern um eine Japanische Aichi E13A. Dies ist ein dreisitziges Aufklärungsflugboot mit einer Spannweite, die lediglich halb so groß ist wie die der Catalina. Dafür sollen die 1080PS-Mitsubishi Kinsei 43 Vierzehnzylinderradialmotoren mir Dreiblattpropellern dieses Flugbootes noch deutlich erkennbar sein.

This shots was taken by US-troops at Henderson Field, thus copyright is with National Archive / Public Domain.They were made available in the net by Mr. David E. Hanson and his site of "Cactus Airforce".

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