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20 zellen akku laden
Abgesandt von Lenz am 27.11.2002 - 21:47:

Hallo
vielleicht ist das hier fehl am platz aber der ein oder andere kennt sich damit vielleicht aus.
ich wollte mir eine uw Lampe mit 20x1,2v Zellen (insgesamt 12v 6ah) bauen und der laden wo ich das Akkupack kaufen wollte meinte ich bräuchte ein spezielles Ladegerät dafür.
kann ich nicht einfach ein einstellbares Netzteil nehmen und das Akkupack mit 12v und z.b. 500ma laden? BITTE ANTWORTET NUR WENN IHR EUCH DAMIT EIN WENIG AUSKENNT da ich das teil nur ungern defektladen möchte.
DANKE



Antwort von Adrian am 27.11.2002 - 22:04
aehm 20x1.2 sind 24V oder?
Antwort von Lenz am 27.11.2002 - 22:06
nein wenn ich 10 zellen x1,2v in reihe und das ganze dann nochmal parallel schalte sind das 12v mit 6ah.
Antwort von Martin am 27.11.2002 - 22:12
Also, erstmal musst Du wissen, was das für Akkus sind, NiMH, NiCd, LiIon?
Danach solltest Du das Ladegerät aussuchen. NiCd sind nicht so problematisch mit der Überladung, aber Nimha und LiIon reagieren da ziemlich allergisch drauf. Also Ladegerät ist unbedingt pflicht...ansonsten haste nicht viel und lange Spaß. Z.B. auch wg. Knallgasbildung.

Ladegeräte gibts zum Selbstbau auch im Netz oder als Bausätze zu bestellen. Ein wenig Erfahrung mit dem Lötkolben vorausgesetzt.

Viel Spaß dabei,

Martin
Antwort von Martin am 27.11.2002 - 22:22
Achso, das Wichtigste hätte ich ja beinahe vergessen.
Also der Hauptgrund, warum Du ein Ladegerät brauchst ist die genaue Abschaltung des Ladevorgangs, wenn der Akku voll ist, damit es nicht zu der o.g. Überladung kommt. Dazu werden spezielle Algorithmen und Messungen benutzt. Je nachdem welcher Art der Akku ist. Z.B Temperatur, Ladestrom -dU (Delta U), ua.
Es wäre schade, wenn Du nach dem Kauf solch eines Akkus, nix in die korrekte Pflege investieren würdest.

Viel Erfolg
Martin
Antwort von Lenz am 27.11.2002 - 22:22
ES SIND NIMH AKKUS.
also ein wenig löterfahrung habe ich schon da ich ja auch die lampenelektronik (sos signal,tiefenentladeschutz,langsam hellgedimmte birne für längere lebensdauer usw selbst entworfen habe. nur habe ich mir über das laden an sich keine gedanken gemacht.
KENNT DENN EINER EINE GUTE SEITE MIT BAUPLÄNEN/SÄTZEN FÜR EIN ORDENTLICHES LADEGERÄT???

Antwort von Lenz am 27.11.2002 - 22:25
aber jetzt schonmal danke für die antwort (IHR KÖNNT TROTZDEM ALLE WEITER ANTWORTEN!!)
DANKE
Antwort von marco am 28.11.2002 - 07:45
lenz: wie laesst du die lampe hochdimmen? mit powermos transistoren? oder nimmst du relais und den stromverbrauch in kauf?

ciao marco
Antwort von Lenz am 28.11.2002 - 07:47
mit nem relais kann man doch nur an/aus und nicht langsam hochdimmen.
für das dimmen ist der bd2243c transistor super geeignet da er 60w mitmacht.
Antwort von Lenz am 28.11.2002 - 07:48
ich meine bd243c
Antwort von marco am 28.11.2002 - 08:04
@lenz: das isn bipolar, oder? Vbe nimmst dann einfach in kauf?

ciao marco
Antwort von Karl-Heinz am 28.11.2002 - 08:27
@Lenz:
Ein parallelgeschalteter NiMH Akkupack ist von übel! AUF KEINEN FALL diesen laden! Damit zerstörst du ihn sehr schnell. Zum Laden den Pack trennen und alle 20 Zellen in Reihe schalten bzw. getrennt laden. Ich würde dir empfehlen dich mal nach Literatur umzusehen. Am besten bei den Elektromodellfliegern, die haben solche grossen Akkupacks und laden die auch.

Gruß
Karl-Heinz
Antwort von Roger am 28.11.2002 - 09:51
Schau Dich mal bei Hier klicken um oder besorge Dir einen ELV Katalog. Die haben recht gute, z.T. selbstentwickelte Ladegeräte. Sehr gut sind dabei auch die z.T sehr ausführlichen technischen Erklärungen zu den Geräten - das hilft ungemein bei der Auswahl und schützt vor Fehlkäufen.
Aber Karl-Heinz hat recht, die Parallelschaltung würde ich zum Laden aufheben und eine Reihe von machen (mit einem Schalter z.B.). Dann kann man zur Not schon recht preiswerte einstellbare Ladestrombegrenzer an einem guten stabilen Netzgerät nehmen, die ab einer eingestellten Ladeschlußspannung bzw. Ladestrom dicht machen.
Antwort von Do_it_my_way am 28.11.2002 - 12:00
Bei Hier klicken kannst Du Dir Lade-IC inkl. Datenbläter und App-Sheets anschauen, und falls Du fündigt wirst auch gratis Muster bestellen. Wichtig: die Packs einzeln laden.

Womit steuerst Du die Transitoren? Und warum hast Du nicht einen FET genommen?
Antwort von stefan am 28.11.2002 - 13:01
@Karl-Heinz

Mich würde interessieren was beim Ladevorgang von parallel geschalteten NiMH schädliches passiert.
Antwort von Do_it_my_way am 28.11.2002 - 14:06
Bin zwar nicht Karl-Heinz, aber:

Die Zellen in den Blöcken sind nie identisch. D.h. daß die Blöcke unterschiedlichen Strom aufnehmen und dadurch unterschiedlich aufgeladen werden. Beim entladen passiert dann sehr schnell, daß die Zellen, die nicht voll geladen waren umgepolt werden, was für sie nicht besonders gesund ist. diese problematik besteht nicht nur beim Laden von Zellen sondern generell beim parallelem Betrieb von Akkus.
Persönlich würde ich die Zellen nicht parallel schalten sondern in Reihe und dahinter einen DC/DC Wandler setzen. Gute Wandler arbeiten mit 90..95% Wirkungsgrad und zusätzlich hatt man am Brenner eine Spannung die unabhängig ist von dem Ladezustand der Akkus.

Just My 0.02€
Antwort von stefan am 28.11.2002 - 14:24
@Do_it_my_way
Alles klar, vielen Dank.
Antwort von Karl-Heinz am 28.11.2002 - 14:25
@stefan:

Wie es do_it_my_way sagte stimmt es. Das Umpolen von einzelnen Zellen beim Entladen und das Überladen von Zellen beim Laden sind der Tod der Akkupacks. Besonders kritisch ist das Umpolen beim Entladen. Bereits ein einziges Mal kann eine Zelle für immer killen.
Beim Laden von parallen Packs ist es so, dass eine "Seite" früher voll sein kann als die andere. Bei hohem Ladestrom (z.B. bei Ladezeit zwei Stunden) kommt es dann bei der überladenen Zelle zu einem Überdruck -> Sicherheitsventil öffnet -> Zelle trocknet aus -> dauerhafter Kapazitätsverlust.
Ausserdem fällt mir noch ein das ein Akku aus zwei mal 10 Zellen 3 Ah mehr Platz wegnehmen müsste als ein Pack 10 Zellen 6 Ah.

Gruß
Karl-Heinz
Antwort von Lenz am 28.11.2002 - 17:33
@Do_it_my_way

ist ein dc/dc wandler das gleiche wie ein spannungsfestregler??
die spannung am brenner ist doch sowieso "fast" immer gleich da ich mit meiner tiefenentladungselektronik abschalte sobald die spannung kleiner als 11v ist.
denn wenn es an spannungsverlust geht sind die akkus doch sowieso fast leer.
Antwort von Lenz am 28.11.2002 - 17:38
@Karl-Heinz

du hast recht das es mehr platz wegnimmt nur hast du dir mal die kosten von 3ah und 6ah akkus angeschaut??
ausserdem baue ich 2 brenner nebeneinander (50w 36grad und 35w 10grad so das ich sowieso ein großen umfang habe und da einiges hineinpasst.
Antwort von Do_it_my_way am 28.11.2002 - 17:46
So was Ähnliches. Bei `nem Spannungsregler wird aber die überschußige Energie verbratten (ich meine es auch so wie ich es schreibe) der DC/DC Wandler hat weniger Verluste.

Der unterschied zwischen 12V und 11V ist IMHO gut sichtbar, bei `nem Wandler hast Du dagegen immer die gleiche Spannung, Du kannst den Brenner mit Überspannung betreiben und die Akkus bis 0.9..0.85V entladen ohne Helligkeiteinbussen in Kauf zu nehmen. Weiterer Vorteil ist, daß der entnommene Strom kleiner ist und vor allem die Akkus werden gleichmäßiger belastet (was bei Parallelschaltung nicht der Fall ist).
Antwort von Lenz am 28.11.2002 - 18:08
@Do_it_my_way

das hört sich ja ganz sinnvoll an, nur ist es nicht so das die 24v 3ah zelle die 24v bei 12v 3a belastung 2std halten müsste und es dann ziemlich schnell dem ende zugeht so das es sich quasi nicht lohnt die zellen bis auf 0,9v zu entladen?
Antwort von Lenz am 28.11.2002 - 18:17
@Do_it_my_way

das war nur die frage ob es sich lohnt die zellen so tief zu entladen oder ob ich meine bisherige tiefenentladungselektronik (nur halt mit nem unterschied 24 zu 23v (ist nur 1 wiederstand zu ändern) so lassen kann?
die idee mit dem dc/dc wandler und die zellen in reihe zu schalten werde ich wohl so machen.
DANKE
Antwort von Do_it_my_way am 28.11.2002 - 18:22
Die Energiemenge in den Zellen ist konstant: 24V*3Ah=12V*6Ah=72Wh.

Belastest Du mit 36W, hält der Block (idealerweise) 2h.

Die Spannungsverläufe an dern Zellen muß Du Dir selber raussuchen (oder Du postest den Zellentyp, dann suche ich sie für Dich aus), grundsätzlich ist es so, daß je kleiner der entnommene Strom ist, desto besser der Wirkungsgrad der Zelle (sprich du kommst bei der Entnamme näher an den Wert der auf dem Typenschild steht).

Das "ziemlich schnell" könen je nach Konfiguration durchaus 5..8 Minuten sein. Woher hast Du die Abschaltgrenze 1V?
Antwort von Lenz am 28.11.2002 - 18:23
@Do_it_my_way

und noch ein beitrag
wenn ich den unterschied von 24 zu 20x0.9v=18v mache ist zwar auch nur 1 widerstand zu ändern, nur ob sich das lohnt und die zelle das OHNE probleme aushält?
Antwort von Lenz am 28.11.2002 - 18:39
@Do_it_my_way

hab ich mir selbst ausgesucht und dann danach eine elek. gebastelt.
Sanyo-NiMh 1,2 V 3000 (bezeichnung RC-3000H)
Antwort von Do_it_my_way am 28.11.2002 - 20:30
Ich prügle meine Zellen brutal auf 0.8V runter. Finde es auch nicht schlimm, wenn die Zellen "nur" 600 statt 800 Zyklen aushält. Macht bei 100 Tauchgängen pro Jahr 6 Jahre: die Zelle stirb sowieso eher an der Altersschwäche.

Hast Du Dir schon gedanken gemacht, wie Du den DC/DC Wandler machst? Falls nicht: Schau mal bei Maxim rein.... IIRC MAX728 soll Dein Freund sein
Antwort von Lenz am 28.11.2002 - 22:09
der max728 kann aber doch nur bis 3,2A oder?
Antwort von Lenz am 28.11.2002 - 22:34
doch nicht aber auch nicht besser (max728 5v 2a)
?????
Antwort von Lenz am 28.11.2002 - 22:37
@Do_it_my_way
du kannst auch kurz in den chat kommen (bin bis 22:50 nebenbei drin)

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