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Foren - TEK-Diving - 40cf oder 80cf flaschen für 100% O2?




  

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40cf oder 80cf flaschen für 100% O2?
Abgesandt von aleph Registriertes Mitglied am 07.02.2006 - 19:12:

was nehmt ihr? die literatur empfiehlt die kleineren 40er, aber ist für ein längeres wochenende (nicht höhle oder anderes mit hohen reserveanforderungen) nicht die grössere für den 6m stop sinnvoller da man sie mehrfach benutzen kann ohne teure vor ort preise zu bezahlen? schon mal danke für konstruktives



Antwort von shorty Registriertes Mitglied am 07.02.2006 - 21:29
Na ja, das kannst Du dir ja wohl selbst ausrechen.
40cf --> 5,5l bei 200bar --> 1100barl.

Bei einem angenommenen Verbrauch von 15l/min bei 6m sind das rund 45min...

Sicherheitsreserve je nach Lust, Laune und Glaubensrichtung (0% bis 100%) abziehen und gut.

Wenn`s reicht okay, wenn nicht 80cf, das verdoppelt den Spass...
Oder am besten einfach mehrere Stages mitnehmen.
Dann reichts bestimmt

(dive)shorty



Wenn dir das reicht okay
Antwort von stefan g am 08.02.2006 - 10:13
@shorty,

bedenke noch, daß 45 min eigentlich ja mit breaks weit über eine Stunde sind... ein Tauchgang mit 60m Sauerstoffdekom ist aber schon relativ heftig lang, tief oder beides... was bedeutet, daß man eh 4-5 Stages dabeihat... irgendwann wird das vom Handling her Grenzwertig und aus Spaß wird Arbeit... die 40er ist wesentlich schnuckeliger und reicht für die meißten TGs aus (auch wenn sie mal nur 150 Bar hat)...
und teuer und Sauerstoff ist doch eigentlich in ein und demselben Satz ein Widersprich...
also, nimm nur das mit was du brauchst...
Antwort von shorty Registriertes Mitglied am 08.02.2006 - 14:44
Stefan,
was Du schreibst ist alles richtig.
Die Ursprungsfrage zielte jedoch auf Mehrfachnutzung an einem Wochenende ab.
Also nicht ein lange Deko sondern mehrere Kurze (z.B. 4x 10 min) hier würde ich keine Breaks machen...

Aber so oder so die Sache ist ein reines Rechenexempel, und ich kann Dir nur zustimmen, so viel wie nötig, so wening wie möglich.

(dive)shorty

P.S. Über Preise für Gas und Equipment rede ich grundsätzlich nicht.
Antwort von flinke flasche am 09.02.2006 - 21:01
äh...mal ne frage...ich bin kein tecki,aber sehr interessiert in das thema(noch schüler,später wenn geld vorhanden is kann ich`s mir vllt leisten)also was sind die breaks von denen ihr gesprochen habt?ich denke mal das das pausen sind,aber ich kann mir keine reim darauf machen ob,oder warum man beim O2 atmen pausen machen sollte....wäre dankbar über eine antwort.
mfg
Antwort von aleph Registriertes Mitglied am 10.02.2006 - 08:33
Hallo flinke flasche,

hier die kurz kurz kurz antwort, bei weiterem interesse wirst du schon alleine im netz oder literatur zwangsläufig auf dies breakes oder auch air breakes stossen.
hohe o2 anteile im atemgas und langer gebrauch der selben, und das ganze noch in abhängigkeit (100% o2 kürzere zeit als zb 50% O2) können das lungengewebe mittelfristig beim gasaustausch behindern (das gewebe schwillt an (man spricht auch vom rösten)) und langfristig sogar schädigen.
da hohe 02 anteile einen günstigen verlauf auf die deco haben (sie beschleunigt) kommt man um die verwendung nicht umhin. durch tabellen kann man aufgrund von erfahrungswerten die einwirkungszeit von hohen o2 anteilen so beschränken das die gefahren stark minimiert werden (100%tige sicherheit gibt es wie immer nie) die letzte decostufe auf 6m mit 100%o2 (auch davon gibt es ausnahmen) ist insofern wichtig da man hier das so genannte oxygen window nutzen kann (gib das mal in deiner suchmaschine ein). dieser stop ist in der regel auch der längste, respektive der mit der größten problematik aller vorgenannter punkte. um die lunge nicht zu schädigen bzw einen guten gasaustausch zu gewährleisten macht man in abständen eine pause (break) von 100% o2 und wechselt auf ein atemgas mit geringerem 02 anteil.
ich hoffe ich konnte mehr aufklären als verwirren
Antwort von flinke flasche am 10.02.2006 - 12:13
ajo...ich verstehe.bei reinem O2 hat man die toxizität nach ca.45 min auf 6 m erreicht...so ungefähr.also zwischendurch mal für 5 min den travelmix atmen.aber wie is das denn bei der behandlung im krankenhaus?soweit ich weis wird über wesentlich längere zeiträume reiner O2 verabreicht ohne das eine schädigung einsetzt...
Antwort von aleph Registriertes Mitglied am 10.02.2006 - 13:42
woher hast du die 45min genommen? die zeit auf 6m richtet sich ja erstmal nach dem vorangegangenemTauchgang und der daraus resultierenden decozeit insgesamt und der zeit die auf den stops davor 9m, 12, .. mit zb 50% o2 verbracht wurde. es könnten auch stunden auf dem 6m stop verbracht werden, abhängig vom tauchprofil, der verwendeten decogase...
im krankenhaus gelten natürlich die gleichen gesetze, aber dort herrscht nur der umgebungsdruck. die einwirkzeit von reinem o2 bis probleme auftreten würden ist dort viel länger als in einer hyperbaren umgebung
Antwort von Niko Registriertes Mitglied am 10.02.2006 - 13:52
Hallo flinke flasche,

ich denke, es ist zweckmäßiger, Du informierst Dich aus der Literatur oder im Rahmen eines Kurses. Die zur Beantwortung Deiner Fragen entscheidenen Schlüsselwörter sind pulmonale und neuronale Sauerstoffvergiftung.
Das beide hier noch nicht erwähnt wurden erstaunt mich.
Antwort von aleph Registriertes Mitglied am 10.02.2006 - 14:08
hallo niko,
du hast natürlich recht, eigentlich sollte es aber nur eine kurze erklärung ohne fachbegriffe werden.
flinke flasche, wenn du mehr darüber wissen möchtest schau auch unter paul bert und lorraine smith nach, das sind die beiden die o.g. effekte im zusammenhang mit sauerstoff erforscht, bzw. entdeckt haben
Antwort von flinke flasche am 10.02.2006 - 14:24
ja ich glaube wenn ich ins technische tauchen einsteigen will komm ich nicht um einen vernünftigen kurs herum...aber ich lese einfach mal so überall rum,kann ja nihct schaden.das mit den 45 min hab ich dieser seite entnommen: Hier klicken
aus punkt 9 hab ich diese info genommen,aber kann ja auch sein das ich da was falsch verstanden habe,sehts mir bitte nach
Antwort von Niko Registriertes Mitglied am 15.02.2006 - 11:37
@Aleph,
ich sehe es einfach kritisch, wenn hier Sachverhalte gepostet werden, die nur unvollständig sind oder gar falsch. Literatur hat den Vorteil, dass sie meist mehrfach geprüft wurde, im Gegensatz zu dem, was man sich mal so eben aus dem Gedächntis saugt.

@flinke flasche
Es ist nix verkehrt daran, sich aus dem Netz zu informieren. Aber ein Kurs hilft Dir, die Dinge dann auch bewerten zu können.

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