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AOWD-Diver - nächste Ausbildungen mit viel Praxisbezug
Abgesandt von penta_m Registriertes Mitglied am 26.01.2012 - 18:23:

Hallo liebe Diver,
wir fahren nun im Februar das 3. Jahr in Folge in die Dom.-Rep., diesmal wieder nach Bayahibe. Ich bin bereits AOWD und wollte mal fragen, was ich jetzt für weitere Ausbildungsmöglichkeiten habe. Die nächste Ausbildung sollte wie auch die beiden OWD und AOWD Kurse viel Praxisbezug haben, d.h. viele Tauchgänge, Übungen im Meer...
Nun habe ich gelesen, dass der Rescue Diver eig. recht wenig mit praktischem Tauchen im Meer zu tun als mit Theorie und Landübungen zu tun hat.
Tauchschule sind wohl wieder die GriGri Divers, die das schon das letzte Mal super gemacht haben

Meistens sind die Ausbildungen nicht sehr viel teurer als die Tauchgänge an sich. Deswegen will ich gerne das Brevet "mitnehmen".
Danke sconmal für Eure Hilfe!

LG Michael




Antwort von silentrolf Registriertes Mitglied am 26.01.2012 - 19:14
Theorie und Landübungen? Hab ich anders in Erinnerung,1 Nachmittag im Pool zum Lernen und danach einen Tag im Teich zum "richtig" lernen.
Und "Brevet mitnehmen" ist ein komischer Ansatz, kannst du denn schon alles?
Aber Rescue Diver ist eine gute Erfahrung, kann ich nur empfehlen.
Antwort von ag2908 Registriertes Mitglied am 26.01.2012 - 19:31
Der Rescuediver beinhaltet einen grossen Teil Theorie, aber ist trozdem auch sehr praxisbezogen.
Der Kurs ist einfach sehr umfangreich und mit Sicherheit einer der wichtigsten Kurse überhaupt. Du absolvierst genauso Pooltauchgänge sowie auch Freiwassertauchgänge. Das heisst aber nicht , dass der Spass auf der Strecke bleiben muss.
Ich kann dir diesen Kurs nur wärmstens empfehlen.

Viel Spass beim Rescue Diver

Gruss Fred
Antwort von biker55 Registriertes Mitglied am 26.01.2012 - 20:10
Ich kann ag2908 nur zustimmen - gebe allerdings zu bedenken, dass dein Englisch schon sehr gut sein sollte ( es sei denn, der Kurs wird in Deutsch abgehalten ) - da doch einiges an Fachtheorie anfällt ansonsten besser den Rescue in D machen !
Alternativ evtl.den AOWD vertiefen und einige Specialties z.B. Deep, Navigation, Drift oder Self-Reliant machen !
biker
Antwort von penta_m Registriertes Mitglied am 27.01.2012 - 01:53
Danke schonmal für Eure Antworten.
Mir gehts, wie ag2908 gesagt hat, drum, möglichst viele Tauchgänge an sich zu haben. Aber wenn das beim Rescue Diver ohnehin der Fall ist, ist ja alles super!

Wie sieht es denn aus mit Nitrox/Rebreather tauchen. Ist das was für mich oder eher nur für erfahrene Taucher zu empfehlen?? Habe ca. 30 geloggte Tauchgänge..
Antwort von biker55 Registriertes Mitglied am 27.01.2012 - 06:03
@penta m - ich würde mir bei der TB erklären lassen,wie deren Rescue-Kurs abläuft und dann ntscheiden. Auf jedenfall brauchst du einen EFR-Kurs( Emergency First Reponse ) - nicht älter als 24 Monate !
Wenn es dir auf möglichst viele TGe ankommt, sind vieleicht doch einige Specialties die bessere Wahl !
Nitrox-Kurs ist sicherlich sinnvoll - für Rebreather würde ich noch etwas mehr Erfahrung sammeln
biker
Antwort von Bodensee_CH Registriertes Mitglied am 27.01.2012 - 06:58
Gehen wir einmal davon aus, dass jeder spez. Kurs 4 Tauchgänge hat und ca 150€ kostet.

Machst Du Rescue und 4 spez. kannst Du den MSD beantragen.

5x4 TG`s = 20TG
5x150€ = 750€ + EFR

Jetzt musst Du Rechnen was Dich ein oder zwei Tauchpackete kosten.

E schön`s Tägli
Antwort von biker55 Registriertes Mitglied am 27.01.2012 - 08:15
@ Bodensee CH - für MSD brauchst du Rescue und 5 Specialties !
biker
Antwort von Bodensee_CH Registriertes Mitglied am 27.01.2012 - 08:58
Sorry
5 ist richtig

Trotzdem
E schön`s Tägli
Antwort von lesmark Registriertes Mitglied am 27.01.2012 - 10:41
sei mir nicht böse,aber so wie sich das anhört hast du die 30 Tg in drei aufeinander folgende Jahre in Dom Rep gemacht.
Ich an deiner Stelle würde erst einmal das Tauchen vertiefen.
Rescue Diver heist sopviel ich weiß Rettung s Taucher.
Bist du schon mal in kalten Gewässern bei schlechter Sicht gewesen,wenn nicht möchte ich Dich nicht an meiner Seite haben.
Rescue heist auch Verantwortung übernehmen
Ich kenn mich da mit den Padi Richlinien nicht sogut aus , eins kann ich Dir aus meiner Erfahrung 100% sagen mit 30 Tg bist du immer noch Anfänger.
bis dahin gut Luft und spar Dir die Kursgebühr bei diesen Komerzielen Verein und mach mal anständige Männertauchgänge in Deutschland mit anständiger Ausrüstung.
Sorry nochmal 30 Tg und Rescue passt nicht zusammen.
Antwort von JFibu Registriertes Mitglied am 27.01.2012 - 10:51
Männertauchgänge? Kommerzieller Verein?

Wunderbar sachliche und hilfreiche Aussage gepaart mit einer tiefgründigen Übersetzung...

Kein Mensch der sich mit der Thematik auseinandergesetzt hat erwartet, dass ein Rescue Diver auch wirklich ein Rettungstaucher ist. Auch ein Rescue mit 30 TG wird weiter ein Anfänger sein und dennoch finde ich den Kurs gut und wichtig für Mann und Frau! Auch mit 30 TG macht der Kurs Sinn obwohl ich zugebe, dass ein paar mehr Tauchgänge (ca. 100) den Nutzen noch erhöhen. Ganz einfach weil man dann nicht mehr mit sich selbst beschäftigt ist und auch wirklich Augen für die Mittaucher und gewisse Situationen hat.
Und was bitte macht es für einen Unterschied ob jemand schonmal kalt dunkel und dreckig getaucht hat, wenn ich ihn in Ägypten als Buddy hab oder wie Du lesmark ablehne?
Antwort von ag2908 Registriertes Mitglied am 27.01.2012 - 11:33
"anständige Männertauchgänge in Deutschland"

Der blödeste Spuch den ich seit langem gehört hab

Allerdings sollte man auch überlegen, dass sowohl Rescuediver wie auch andere Kurse nicht gemacht werden sollten um billige TG zu bekommen. Wer kein Interesse an dem jeweiligen Kurs hat, wird nicht viel dabei lernen und das sind dann diese Leute die sich dann anschliessend über T-net beklagen wie unnötig doch die Brevets wären, die man ihm förmlich aufdrängte

Grüsse aus Dahab
Antwort von °°steffi°° Registriertes Mitglied am 27.01.2012 - 11:42
Finde 30TGs für den Rescue auch ordentlich wenig, vor allem wenn sie im Abstand von jeweils einem Jahr gemacht wurden, da kommt halt nicht so viel Routine auf.
Wenn du unbedingt einen Kurs machen willst, dann würde ich dir auch zu Spezialkursen raten. Eher würde ich dir aber empfehlen, einfach mal zu tauchen. Denn auch das gehört zur Entwicklung eines Tauchers dazu.
Antwort von Vercingétorix Registriertes Mitglied am 27.01.2012 - 11:54
"anständige Männertauchgänge in Deutschland"

Stttttttttttttttttttttttttrike

Aber im Kern stimmts ja, du hast eine schmale Zeit an Betriebsstunden unter Wasser hinter dir und das auch noch in einem, sagen wir mal, einfachen Gewässer sprich Badewanne. Bevor du über Tauchsicherheit/Rettung Strezzzz and Rescue etc pp nachdenkst, sollte die Anzahl der Betriebsstunden höher sein und unter anderen Bedingungen sollte man auch mal tauchen. Sprich ein schönes Schlammloch im Frühjahr oder eine Talsperre oder die Ost/Nordsee, das übt ungemein.....
Antwort von paulb Registriertes Mitglied am 27.01.2012 - 12:17
"Männertauchgänge"
soll heißen, dass 30 TG in einer Badewanne (, also mit unendlicher Sichtweite, nem Guide an der Seite und nem zugeordneten Buddy gleicher "Kragenweite"/Brevetierung) mit "Erfahrung" gleichzusetzen sind. Ich persönlich habe schon mit dem Ausdruck "Advanced" meine Schwierigkeiten, der unabhängig von den TG einen Erfahrungsschatz vorgaukelt, den es noch nicht gibt. Wenn dann ein 35 TG-Anfänger zum "Rescue Diver" erkoren wird, möchte ich nicht wissen, welches Gesicht der z.B. am Rüttler in Hemmoor macht, wenn ich ihm zeige "Ich habe keine Luft - gib mir Luft!"
Oder ist das falsch?

Antwort von JFibu Registriertes Mitglied am 27.01.2012 - 12:46
Der Ton macht die Musik! Das Thema Definition Advanced und Rescue hatten wir schon wiederholt und ich denke das kein Taucher mit etwas eigener Erfahrung wird diese Begrifflichkeiten überbewerten. Auch das Thema ab wann Advanced und ab wann ein Rescue Kurs sinnvoll ist war schon Thema.
Zur Versachlichung hat der Beitrag von lesmark jedenfalls nicht begetragen!
Antwort von penta_m Registriertes Mitglied am 27.01.2012 - 12:49
Also damit wir uns nicht missverstehen, ich will weder Tauchlehrer sein, noch mir als Rescue Diver besondere Vorteile sichern. Ich würde niemals zu jemandem sagen, "hier schau ich bin Rescue Diver, finde mich gefälligst toll! Außerdem kenn ich mich super aus!" Tauchen in kalten Gewässern kommt für mich auch nicht in Frage. Von daher erübrigt sich das Problem mangelnder Tauchgänge für schlechte Sicht. Im Übrigen würde ich sowieso nur mit Leuten tauchen, die das Revier bestens kennen und somit erfahrene Hasen sind.
Ich weiß auch selber, dass man mit 30TG sicherlich noch Anfänger ist. Und nein, ich habe nicht in 3 Jahren drei Kurse gemacht, sondern alle letztes Jahr.
Ich schließe jetzt aus euren Antworten, dass ihr den Rescue Diver nur für derartige andere Taucher empfehlt. Das bedeutet für mich, ich sollte lieber Nitrox etc. ausprobieren ??
Antwort von Vercingétorix Registriertes Mitglied am 27.01.2012 - 12:59
Das bedeutet für dich,
du sollest dich vom Kärtchensammeln entfernen, einfach tauchen gehen und das in verschiedenen Gewässern
du suchst dir einen Verein oder eine gewerblichen Club der regelmäßiges Schwimm- und Tauchtraining ermöglicht
du kaufst dir mal Literatur der anderen Verdächtigen und ein Buch über Tauchmedizin und liest es auch
du kaufst dir ein paar Laufschuhe und betreibst regelmäßig Ausdauersport etc pp, wenn das nicht ohenhin zum Grundprogramm gehört.
und wenn das abgearbeitet ist, machst du dir Gedanken über die nächste Stufe. Vorher net, auch wenn das gegen das Verkaufskonzept der meisten Ausbildungsverkäufer verstößt.
Antwort von joemurr Registriertes Mitglied am 27.01.2012 - 13:34
@penta_m
Jeder ist seines Glückes Schmid, jeder darf das machen, was ihm gefällt (sofern er andere damit nicht auf die Füße tritt) und so auch hier, mach den Kurs.

Der Kurs wird Dir mit Deinen - mit Verlaub - wenigen 30 TGs Deine taucherischen Grenzen aufzeigen (Achtung: Vermutung, außer Du bist ein Naturtalent), sofern Du einen TL hast, der Dich das lehren und das von Dir fordern wird, was einen Rescue Diver auszeichnet.

Helfen (von retten rede ich mal lieber nicht) - einem anderen, wenn man selbst noch mit sich beschäftigt ist, halte ich für grenzwertig, noch dazu in einer "gefährlichen" Umgebung.

Nitrox ist nicht schlecht, reduziert Deine Stickstoffaufname und/oder ermöglicht Dir längere Nullzeiten - kostet meist nen Hunni und ist meines Erachtens keine schlechte Investition.

Gruß
Joe
Antwort von ag2908 Registriertes Mitglied am 27.01.2012 - 14:49
Man sollte schon auch akzeptieren können, dass nicht jeder Taucher auch in Deutschland tauchen will
Es heisst nicht zwangsläufig, dass ein Taucher der in deutschen Seen taucht der bessere Taucher ist. Ich hatte hier schon einige Taucher die nur Erfahrung in Deutschland hatten und hier im roten Meer sehr grosse Schwierigkeiten hatten wenn ein wenig Strömung oder Tiefe in Spiel kam.
Der Taucher mit Erfahrung in deutschen Gewässern ist in seinen Gewässern der Bessere und der Warmwassertaucher macht in der Regel dem deutschen Taucher dann im Meer was vor
Maqn hört hier immer wieder so lächerliche Sprüche wie "Wer im Bodensee das Tauchen lernt, der kann überall tauchen"
Sehr oft hört sich das dann nach dem ersten Stömungstauchen anders an

Grüsse aus Dahab
Antwort von lesmark Registriertes Mitglied am 27.01.2012 - 14:58
JFibu
ich habe nicht gesagt, dass ich ihn ablehne.
ich babe nur versucht klarzustellen das man mit 30 Tg noch lange nicht soweit ist, für ein Rescue Kärtchen.
@all
Stelle man sich vor .Dom Rep gepl. Bootstauchgang am Wrack
und an Euer allen Seite als Buddy ein Rescue Diver mit verschwiegenen 30 TG .
Ich habs erlebt nach 20 min war der Tg zuende mangels Luft.
Ich möchte nochmals unterstreichen , mit wenig Erfahrung und viele Kärtchen in der Tasche setzt man sich selber unter Stress, auch wenn es so manchen Zuspruch von manchen Kärtchenverteiler gibt.
lG aus Hemmoor
Antwort von lesmark Registriertes Mitglied am 27.01.2012 - 15:00
ag2908
ich lad Dich ein nach DK Middelfaad
da hast du Strömung satt
Antwort von Vercingétorix Registriertes Mitglied am 27.01.2012 - 15:06
Ja das hört man von dem Warmwasserpussy häufig, dass die Schlammwühler beim ersten Anzeichen von Strömung jammern sollen
Verschiedene Gewässer sind nicht nur die Schlammlöcher ag2908. Erfahrung ist eine Mischung aus Betriebsstunden und wechselnden Umweltbedingungen.
PS
Wenn du mal in Nähe bis, können wir ja mal im Finister aAdW tauchen gehen..........
Antwort von penta_m Registriertes Mitglied am 27.01.2012 - 15:07
Ich möchte nochmal dran erinnern, dass es mir nicht um die Brevets geht in dem Sinne, dass ich sie bewusst zum Vorteil einsetzten will. Lesmark nur weil sich jemand Rescue Diver nennt, kann er evtl. andere Sachen nicht. Das mit der Luft, da hast du wirklich Recht und das ist mir selber schon passiert: WIr tauchten letztes Mal for Fun zu dritt, ich als AOWD, ein Tauchlehrer und ein Rescue.. Der Rescue (mit 60 TG!!) wirkte wie ein absoluter Anfänger, wilde Flossenschläge, keine Tarierung etc. und dann habe ich mich gefragt, wer ist hier der Anfänger??
Antwort von lesmark Registriertes Mitglied am 27.01.2012 - 15:15
penta_m
mach als nächstes Nitrox
ich sage Dir es lässt sich viel entspannter Tauchen
erst recht als Wiederholungstäter
PS. hab es nur gut mt Dir gemeint
Antwort von ag2908 Registriertes Mitglied am 27.01.2012 - 18:20
@Vercingétorix
"Erfahrung ist eine Mischung aus Betriebsstunden und wechselnden Umweltbedingungen."
Das kann man so stehen lassen
Allerdings ist es absolut kein Fehler wenn nicht nur der Taucher ab 100 Tg weiss was bei einem Tauchunfall zu tun ist. Leider wird der Rescue Diver oft mit Rettungstaucher übersetzt, was sehr irreführend ist. Das Ziel des Kurses ist, die Taucher zu lernen was bei einem TU (oder auch bei einem Verkehrsunfall) zu tun ist, wie wichtig der Selbstschutz ist und wie sie erste Hilfe leisten können.
Das heisst nicht, dass der Tauchschüler danach ein perfekter Rettungstaucher sein soll

Ich war übrigens nicht immer ein "Warmwasserpussy"
Wenn ich mal in deiner Nähe bin, komme ich gerne auf deine Einladung zurück

Gruss Fred

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