Foren - Diverses - Ab wann wird Turmspringen "gefährlich" ?
Momentan in den Foren unterwegs: Biodiver, Dagmar81, Doris, Engelchen, Flocke, FunKiller, klecks, nemo33, Stefan M., sunshineblub, Taucherhuette, tauchgeist, x344, °°steffi°° und 62 Gäste
Ab wann wird Turmspringen "gefährlich" ? Abgesandt von allwettertaucher am 25.11.2007 - 12:38:
Hallo liebe Community,
nachdem ich mir so eben das - meiner Meinung nach doch ziemlich langamtmige Turmsprigen auf Pro7 angesehen habe, stellt sich mir im Nachhinein einer hitzigen Diskussion mit meinem Freund folgende Frage:
Ab welcher Sprunghöhe wird so ein Sport richtig gefährlich wenn man falsch aufkommt?
Also mal ausgegangen vom ungünstigsten Fall:
Man springt vom sagen wir 7.5m-Turm, versucht einen Salto und knallt voll mit dem Nacken auf die Wasseroberfläche...
Was hat das für Folgen?
Wie weit können die Verletzungen reichen bzw. was ist der GAU ?
Ich bin schon jetz sehr gespannt auf eure Antworten und hoffe das ihr auch nicht zu sehr auf die Qualität der Sendung fokussiert sondern mehr die medizinischen Gesichtspunkte in Betracht zieht.
mfg
Jens
Antwort von Euregiotaucher am 25.11.2007 - 12:58 Als GAU stell ich mir vor das die inneren Organe verletzt werden könnten ...
Im Schwimmbad (3 M) hab ich einmal gesehen das jemand so elegant vom Brett sprang das er sich die Bauchdecke verletzte (150 Kilo sollten halt so einen Dummfug lassen)
Die Verletzung war ein "Riss" in der Bauchdecke - nicht lang und nicht tief aber es reichte fürs KH
Antwort von tl3 am 25.11.2007 - 13:00 Ein unglückliches Stolpern vom Beckenrand ins Wasser kann schon fatale Folgen haben (wenn man Pech hat).
Antwort von allwettertaucher am 25.11.2007 - 13:04 oh das klingt ja schon mal sehr unangenehm.
Ich wäre euch sehr dankbar wenn ihr - was die medizinischen Folgen angeht- mehr ins Detail gehen könntet.
Sprich: Sind Rippenbrüche möglich ?
Was ist wenn man auf das Genick fällt?
Was ist denn wirklich das schlimmste anzunehmende Unglück?
mfg
Jens
Antwort von Dr.Ing. Enderfall am 25.11.2007 - 13:09 GAU: Becken zu flach.
Praktikabel: Auf den Betreiber der Sprunganlage (Schwimmhalle) vertrauen.
Tauchrelevant: Nie aus einer Höhe springen, wo man tiefer als 67m eintaucht. Das lässt sich mit ein paar Annahmen ungefähr berechnen. Aber nicht heute.
Antwort von Dr.Ing. Enderfall am 25.11.2007 - 13:11 Zusatzfrage: Aus welcher Höhe darf man mit Maske ohne Glasbruch ins Wasser springen?
Antwort von allwettertaucher am 25.11.2007 - 13:13 @ Dr. Ing. Ederfall
In der Annahme das dein Nick der Realität entspricht wäre es interessant zu wissen ob es sich bei:
"Nie aus einer Höhe springen, wo man tiefer als 67m eintaucht"
.. um einen Tippfehler handelt.
Denn aus welcher Sprunghöhe taucht man schon tiefer als 67meter ein ?
Bitte um mathematische Belege, falls diese nicht zuviel Zeit in Anspruch nehmen sollten.
Und jetzt bin ich sehr gespannt auf weitere Ausführungen und verbleibe
mfg
Jens
Antwort von Doppeldreier am 25.11.2007 - 13:18 ich denke mal Turmspringen wird ab einer mindest Wassertiefe von 2,5 m gefährlich oder einer mindest Eisdecke von 1 cm. Gefährlich kann es auch werden wenn man in die falsche Richtung abspringt oder die Turmleiter defekt ist. Am Beckenrand kann Fußpilz lauern.
Gruß,
D3
Antwort von Stephan K. am 25.11.2007 - 13:40 Gau ist Tod, dicht gefolgt von Querschnittslähmung.
Es gibt Leute, die können sogar aus mehr wie 30m Höhe springen und verletzen sich nicht.
Es sollen schon Leute in einer Pfütze ertrunken sein. Dumm gelaufenm aber .......... Murphy´s Law
Mannomann was wird mir beim "diversen" zugemutet.
Übrigens, was hat`n das mit tauchen zu tun ?
Ich schätze null !
Antwort von Scott am 25.11.2007 - 18:47 Uli, den Teil des Sprungs, bei dem man nass wird, nennt man einTAUCHphase - ergo hat es sehr wohl etwas mit tauchen zu tun
Antwort von Flocke am 25.11.2007 - 19:56 Turmspringen kann schnell gefährlich werden. Kleine Verletzungen ab 5-7 Meter höhe sind schon drin.
Hab früher selbst Turmspringen gemacht, da kannste dir bei falschem aufkommen schon bei 3 Meter weh tun. Bei 10 Meter sind wir erst gesprungen wenn die Wasserbewegungsanlage vorher an war, oder mal eben jemand durchgeschwommen ist. Denn wenns Wasser total ruhig ist, können schlimme Verletzungen enstehen, so als wenn Du durch ne Glaswand oder dünnem Boden springst. Die Spannung und Netzfähigkeit vom Wasser sollte nicht unterschätzt werden. Es können Prellungen sowie Kochenbrüche dabei entstehen, kann man sich selbst ausrechnen, womit man grad aufkommt.
Antwort von ttm49 am 25.11.2007 - 20:29 Ich finde schon bei 3m den plötzlichen Druckanstieg auf den Ohren beim eintauchen so unangenehm, dass ich es lieber sein lasse.
Ich habe auch noch keinen Turmspringer gesehen, der während des Eintauchens einen ordentlichen Druckausgleich macht...
Scotti Du Schlawiener,
wenn ich alten Sack irgend wann jemals wieder in eine Badewanne steige, um ein Wannenbad zu nehmen, hat dieser Vorgang dann auch eine einTAUCHphase, und soll ich dann auch hier um Rat fragen ?
Ist ja nicht ganz ungefährlich für mich mit meinen alten Knochen, gell.
Antwort von Telemar-king am 26.11.2007 - 15:09 @allwettertaucher: "... nachdem ich mir so eben das - meiner Meinung nach doch ziemlich langamtmige Turmsprigen auf Pro7 angesehen habe ... "
Womit die Menschheit sich so am Abend beschäftigt?! Hast Du kein schönes zu Hause?!
Antwort von Scott am 26.11.2007 - 16:09 @T-k, schaust Du Pro 7 auswärts ?
Antwort von phx am 26.11.2007 - 17:38 Also um mal bei der Sendung zu bleiben: beim letzten Mal ist Raab aus 15 oder 16m unter der Hallendecke gesprungen, Ergebnis: 1,5 Jahre Steißbeinschmerzen wegen Bruch oder angebrochen. Wiederum beim letzten Turmspringen hat der eine Typ von Us5 ne schöne Bruchlandung auf Gesicht/Bauch hingelegt. Die Augen waren wohl nicht geschlossen und er hat sich tierisch die Hornhaut verletzt. Das war von 3 oder 5 m.
Ich würde einfach mal behaupten, dass auch ein Sprung aus 3 oder 5m im ungünstigsten Fall tödlich enden kann. Zumindest bei glatter Oberfläche.
Definitiv Gedanken würde ich mir ab 8 - 10m machen.
@Dr.
die theoretische Grenzhöhe für ein Eintauchen bis 67m würde mich auch interessieren...
Antwort von °°steffi°° am 26.11.2007 - 19:08 Dann hätte ich aber auch noch ne Frage: Wie weit kann/oder sollte man mit dem ganzen Tauchzeug runterspringen?
Zum Turmspringen allgemein: Hatte mal eine kennengelernt, die vom 5m Sprungbrett gesprungen ist und flach auf dem Bauch gelandet ist. Folge war dann ein offener Bauch und leicht verletzte Organe.
Antwort von Dr.Ing. Enderfall am 26.11.2007 - 19:23 Nach Rücksprache mit meinen italienischen Kollegen hängt das (wir sprechen ja vom Tauch-Turmspringen) maßgeblich von den Füßlingen ab, theoretisch ist der 1m-Turm für die Sauerstoffvergiftung in über 67m Tiefe unter gewissen Umständen bereits hinreichend. Allerdings ist das final auch eine Frage der Methodik der Versuchsvorbereitung und Versuchsauswertung.
Ganz ohne Ausrüstung/Füßlinge o.ä. überstiege die Sprunghöhe dafür wohl die Höhe des Berliner Fernsehturms, wie sich aus grober Interpolation (neutrales Auftriebsverhalten angenommen und durchschnittliche Bremsbeschleunigung üblicher Sprunganlagen entsprechend hochgerechnet, was nicht ganz korrekt ist, aber als allererste Näherung einmal gelten soll) ergab.
(Errechnet hat das allerdings ein uns von der ortsansässigen Arbeitsagentur zur Verfügung gestellter Ein-Euro-Mitarbeiter, mir selbst ist diese Rechnerei zuwider.)
Antwort von Dr.Ing. Enderfall am 26.11.2007 - 19:29 Ergänzend für Steffi:
Die Horizontalbewegung erfolgt, Luftreibung vernachlässigt, mit konstanter Geschwindigkeit. Du kannst also so weit springen, so schnell und so lange du fällst, um es einfach zu formulieren.
Bei großer Sprunghöhe spielt der Anlauf für die Sprungweite eine große Rolle, für das Eintauchverhalten hingegen keine. Bei niedriger Sprunghöhe ist es genau umgekehrt.
Antwort von Dr.Ing. Enderfall am 26.11.2007 - 19:37 Und noch das:
Hier klicken 54m Sprunghöhe sind also jedenfalls möglich.
Antwort von henri am 27.11.2007 - 09:22 Die Ursprungsfrage kann sehr einfach beantwortet werden: Ab dem Absprung. Vorher ist es völlig ungefährlich.
Mal ganz ehrlich: Die frage kann doch nicht ernst gemeint sein. Es kommt doch drauf an wie man springt und ankommt. Da kann auch der Sprung vom Beckenrand gefährlich sein. Andererseits gibt es auch Leute, die immer wieder von Brücken springen (Mostar).
Aus eigener Erfahrung kann ihc Dir aber sagen, ein Bauchklatscher vom Dreier ist eine äußerst schmerzhafte Angelegenheit...
Brachelener Tauchfreunde (20.07.2008) Hückelhoven: Auf der Gründungsversammlung vom 13. Juni wurde der Sporttauchverein ´Brachelener Tauchfreunde´ ins Leben gerufen. Der Verein soll ein Treffpunkt für Taucher und Tauchsportinteressierte (mehr) Harzer Tauchnomaden ´HaTaNo´ (19.07.2008) 1. Unterwasserolympiade der Region Am vergangenen Samstagnachmittag veranstalteten die Harzer Tauchnomaden am Sundhäuser See in Nordhausen die erste Unterwasserolympiade. Wie bei den Olympischen (mehr) Lazy Divers Oberhausen-Rhein.. (17.07.2008) Lazy-Divers = Tauchclub mit Wohlfühlgarantie Ich kann nur sagen sau starke Truppe die weiß was Sie macht. Freundlich – Hilfsbereit – und super Organisiert !!! Tolle Ausflüge was auch meiner (mehr)