Air Trim und trockentauchen Abgesandt von Rheinenser-Taucher am 14.04.2008 - 10:29:
Hallo alle zusammen,
ich hatte am WE meinen 3en nud 4en TG mit meinem Neo-Trocki. Ausserdem benutze ich das AT System von Mares.
Nun meine Frage an alle Trockentaucher die ebenfalls mit diesem oder einem ähnlichem Inflatorsystem tauchen.
Wie tariert ihr? Besonders was beim auftauchen.
Ich tariere zum grössten Teil über den ANzug, benutze beim aufstieg aber auch gerne das Jacket da hier die Auslassventile besser zu steuern sind als ich das mit dem Trocki schaffe.
Dabei habe ich aber das PRoblem das ich mit dem linken Arm nach unten fassen muss um das AT zu bedienen aber eigentlich auch ab und zu gerne Luft aus dem Anzug entlassen würde und dazu müsste ich ja den Linken Oberarm heben. Aber wenn ich das tue komme ich ja nicht mehr an das AT.
WIe macht ihr es? Mit dem rechten ARM ist das AT nicht wirklich gut zu bedienen.
Danke für Eure Meinung/Erfahrung und Gruß
RH.-T.
Antwort von Massi am 14.04.2008 - 10:38 Wenn ich auftauche bzw. im Stop hänge ist mein Jacket komplett leer so dass ich nicht mehr ans FCS fassen muss.
Und im Anzug ist am Ende auch nur so wenig Luft, dass er nicht mehr zwickt.
Und damit hab ich eigentlich nicht das Problem?!
Antwort von thommy555 am 14.04.2008 - 11:44 hallo Rheinenser-Taucher,
ziemlich leichtsinnig, sowohl mit Jacket als auch mit Trocki zu tarieren. Hört sich nicht grad nach vernünftiger Ausbildung an. gewöhn Dir das lieber garnicht erst an. Kann schnell zur Gefahr werden, wenn mal was aus dem Ruder läuft.
das mache ich während des Tauchens auch nicht, nur beim AUfstieg.
Anzug so leer das es nciht kneift und dann mit dem Jacket nach oben. Zwischendurch nur ab und zu mal die ausgedehnte Luft aus dem Anzug.
Während des Tauchgangs tariere ich nur über den ANzug.
Antwort von Christian_J am 14.04.2008 - 12:05 @Thommy, warum??? Das mache ich immer so! Das Gegenteil ist sogar der Fall. Wenn auf Tiefe ein Auftriebskörper versagt hat man noch etwas in Reserve. Was soll da aus dem Ruder laufen?
@Rheinenser-Taucher: Mach dir keine Sorgen. Nach 10 TG im Trocki hast du dich daran gewöhnt. Bis dahin würde ich es mit der Tiefe nicht übertreiben.
Viele Grüße, Christian
Antwort von Massi am 14.04.2008 - 12:05 Ich hätte es eher umgekehrt gemacht
Jacket tarieren, Anzug dasser nicht kneift und beim Ausstieg ist die Luft eh aussem Jacket man is neutral austariert und hat noch bissel was im Anzug was man easy mit leichtem Armzucken raus lässt
Antwort von Thomas_78 am 14.04.2008 - 12:06 Hallo Rheinenser,
auch während des Tauchgangs mit dem Anzug zu tariren ist meines erachtens Leichtsinn da man in der entscheidenden situation die luft unter umständen nicht schnell genug raus bekommt. Also so wie bestimmt auch mal gelernt, immer schön mit dem Jacket tarieren und nur soviel Luft wie nötig in den Anzug, dann kann man bein Auftauchen alle ein bis zwei meter kurz die Luft raus lassen, und dann gehts weiter nach oben.
Antwort von xymanuel am 14.04.2008 - 12:41 Hi zusammen,
ich tariere bis ca 10m mit dem Trocki.
Ab dort nehme ich das Jacket dazu.
Fülle dann nur noch Luft in den Trocki wenns zwickt ;)
Trocki alleine zum tarieren finde ich nicht gut:
1. Wassereinbruch durch gerissene Manschette. -> kompletter Auftriebsverlust
2. So schnell wie aus dem Jacket bekommst du die Luft nie aus dem Trocki (ohne nass zu werden).
Dazu persönliche Geschichte die noch nicht lange her ist:
20m Buddy neben mir verliert eine Bleitasche (warum auch immer). Plötzlicher Auftrieb!
Er rudert neben mir wie wild.
Ich kann an meinem und seinem Jacketschnellablass ziehen. -> Kein Problem. Wenn wir nur mit Luft im Trocki tariert hätte, wäre mein Buddy weg gewesen. Ich hätte ihm nicht helfen können. Bzw. er sich nur mit einem beherzten griff an die Halsmanschette.
@Rheinsee
Beim auftauchen, stelle dich immer wieder senkrecht ins Wasser, damit die Luft schön nach oben kommt. Tauche immer schön langsam auf, damit die Luft Zeit hat durch den dicken Unterzieher hindurch zum Auslass zu kommen.
Baue doch den Trockiinflater an den LP Port an der 1. Stufe. Dann kommt der Schlauch von rechts (so hab ichs auch). Ich tariere den Trocki mit der rechten Hand.
Bin zwar nicht 100% glücklich weil da ja auch der Octo rumhängt. Aber proberien geht über studieren =)
Gruß
Manuel
Antwort von Rheinenser-Taucher am 14.04.2008 - 12:44 Ich habe es eigentlich so gelernt das man eher über den Anzug tariert damit man nur ein System zu bedienen hat. Soltle es wirklich mal steil aufwärts gehen könnte ich es mir auch ziemlich schwer vorstellen 2 Systeme zu entleeren.
Aber ich habe das Gefühl als ob das jeder ein wenig anders sieht.
@ Christian, bei mir in der Nähe sind die Seen eh nicht tiefer als 13- 15 Meter und momentan bin ich meist zwischen 5 und 10 Metern unterwegs.
Hatte ja nun am WE meinen 3 und 4en TG mit dem Trocki und muss schon sagen das ich gemerkt habe das ich mich langsam an den Azug gewöhne.
Alles eine Sache der Übung.
Antwort von boesewicht am 14.04.2008 - 12:46 Im Anzug nur soviel Luft drin, das er nicht kneift, Tarrierung erfolgt hauptsächlich über das Jacket.
Sollte in der Tiefe (@Christian J.) das Jacket versagen, dann habe ich immer noch den Trocki als Alternatives Tariermittel (und dazu pers. noch eine entspr. Boje bzw. einen Hebesack).
PADI ist meines Wissens nach der einzigste Verband, der Tarrierung über Trocki ausbildet, alle anderen empfehlen Tarrierung über das Jacket.
Beides zusammen ist def. ungünstig - es braucht nur mal ein Problem aufzutreten und dann hat man evtl. so richtige Probleme, beide Tarriermittel zu benutzen und macht einen unliebsamen schnellen Aufstieg nach oben ...
Antwort von xymanuel am 14.04.2008 - 12:47 Ich meinte natürlich baue den Inflator an den ANDEREN LP Port
Antwort von vucub-caquix am 14.04.2008 - 12:51 Es gibt zum Thema tariern imt Trocki keine eindeutlige Lehrmeinung, beide Möglichkieten haben Vor- und Nachteile und können gerechtfertigt werden. Wie man es handhabt ist dann auch persönliche Präferenz; jeder der mal ein bisschen drüber nachdenkt, wird fest stellen das auch hier keine schwarz/weiss malerei funktioniert (oh wunder!)..
Ich bin kein Freund von den AT Systemen- meiner Meinung haben sie einige Nachteile, aber wenig echte Vorteile- aber undabhängig davon: was ich nicht verstehe ist die Aussage: "Ich tariere zum grössten Teil über den ANzug, benutze beim aufstieg aber auch gerne das Jacket".
Meinst du das du primär Luft aus dem Jacket lässt beim Aufstieg? Oder steigst du auf indem du Luft ins Jacket machst? Das würde tatsächlich keiner Lehmeinung entsprechen..
Grundsätzlich würde ich darauf achten beide Systeme einigmassen gleichmässig zu entlüften (mit einem Inflator geht das mehr oder weniger automatisch wenn man das Auslassventil geöffnet hat reicht). Mit AT wird man dann beides abwechselnt machen, oder die rechte Hand für die AT Bedienung nehmen müssen. Ab einer gewissen Tiefe und bar Zahl sollte es dann tatsächlich nicht mehr notwendig sein Luft im Jacket zu haben (ich benutze mein Wing im Tril. Trocki so ab 15-20m und hab wahrscheinlich mehr Gas dabei), wenn du nicht überbeliet bist..
Antwort von vucub-caquix am 14.04.2008 - 12:55 ..und wer das Jacket benutzt der muss beide Tariermittel benutzen- sonst wird wohl was eng..
Antwort von doc_krato am 14.04.2008 - 12:56 Hallo Rheinenser-Taucher,
ich bin der Meinung, dass ein Jacket ohne Faltenschlauch nicht mit einem Trocki zusammen getaucht werden sollte. (auch sonst nicht!)
Im Stressfall ist das mit dem kontrollierten Luftablassen immer ein Problem - auch mit Übung über den Schnellablass.
Zum Tarieren sollte man eigentlich nur das Jacket (am besten ein Wing) einsetzen. Luft im Anzug nur so viel, dass er nicht kneift. Die Vorposter haben die Gründe gut dargestellt.
Man muss sich bewußt sein, dass die Anschaffung eines Trockis auch weitere Kosten nachzieht (wird leider häufig verschwiegen). Ich meine damit ggf. neue Flossen, mehr Blei, Handschuhsystem und auch ggf. ein neues Jacket.
Möge bei Deiner Konfiguration nie ein Ernstfall auftreten!
doc_krato
Antwort von Rheinenser-Taucher am 14.04.2008 - 12:58 Also ich benutze während des Tauchens den Trocki zum Tarieren. Wenn ich auftauchen will ersetze ich die Luft im Trocki (ablassen) Durch Luft im Jacket (aufpumpen).
Im Trocki lasse ich soviel Luft das ich mir nicht wie eine Presswurst vorkomme.
Grund: Ich habe das Gefühl mit den Ventilen des Jackets schneller arbeiten zu können als mit denen des Anzugs.
Sollte ich mich auch dahingehend trainieren mit dem ANzug aufzutauchen?
Wie gesagt ich fange gerade erst mit dem Trockitauchen an und bin über Tips sehr erfreut.
Antwort von Massi am 14.04.2008 - 13:27 " Sollte ich mich auch dahingehend trainieren mit dem ANzug aufzutauchen? "
Meiner Meinung definitiv ja, weil du ja merkst dass das andere Verfahren komplizierter ist
im Flachwasserbereich brauchst die Luft im Jacket doch eh nich deswegen versteh ich gar nich wieso du letztendlich auf die Idee kamst Luft ins Jacket zu fuellen. Jacket leer, im Anzug wenig und den Rest macht irgendwo auch die Lunge.
Antwort von vucub-caquix am 14.04.2008 - 13:54 Wenn du trocken tauchen willst solltest du es sicher genug beherrschen, um einen sauberen Aufstieg bei Tarierung über den Trocki hinzubekommen; wie schon erwähnt wird man es ja eh nicht vermeiden können über den Trocki (mit) zu tarieren, grade mit einem dickeren Unterzieher speichert der eh Luft die dann beim Aufstieg expandiert.. Das "Aufrichten" das angesprochen wurde sehe ich dabei als Notfallprozedur an, wenn man unterbleit ist mag es notwendig sein..
Antwort von Christian_J am 14.04.2008 - 14:16 Hallo,
beim Auftauchen muss man sich doch nicht um den Trocki kümmern! Automatikventil auf und wenn man den Inflator bedient, entlüftet der Anzug von selbst mit. Wo soll da ein Problem sein. Je nach Trocki und Unterzieher benötigt man unterschiedlich viel Luft im Anzug. Daher kann es kein Patentrezept für die Luftmenge im Trocki geben. dAs ist individuell.
Warum soll man eigentlich ´neue Flossen zum Trockentauchen benötigen? Auch das Aufrichten halte ich für keine gute Idee. Besser horizontale Wasserlage, ob mit oder ohne Trocki.
Viele Grüße, Christian
Antwort von vucub-caquix am 14.04.2008 - 14:28 Christian er taucht AirTrim (=hat keinen Inflator..) Flossen kann man schon neue brauchen- meine Rockboots passen nicht in die Flossen die ich mit Neoprenfüsslingen tauche und andersrum auch nicht; dazu tauche ich trocken gern Vollgummi, HT nicht
Antwort von boesewicht am 14.04.2008 - 15:05 @Christian J
Problem kann dann schnell kommen, wenn das Auslassventil des Trockis blockiert (Ursache dafür gerne: falscher Unterzieher, normale Kleidung usw.)
Da hilft dann das Automatikventil recht wenig ...
Antwort von Bullistefan am 14.04.2008 - 15:50 Hi
ich tariere ausschließlich über Trocki,
da ich der Meinung bin das es sich um einen
Konstantvolumenanzug handelt. Bei meinem Trilaminatanzug entsteht der Auftriebsverlust
mit zunehmender Tiefe (meiner Meinung nach) fast ausschließlich durch die Kompession der Luft in meinem Unterzieher. An komprimierbaren Materialien
habe ich eigentlich sonnst nur die Kopfhaube.
Um das Volumen im Anzug konstant zu halten muss
ich über den Trocki tarieren. Höre aber auch
gerne andere Meinungen
Bei einem 7 mm Neo sieht das glaub ich dann
doch ganz anders aus, da der Auftriebsverlust
der duch die Komprimierung des Neopren entsteht
mit dem Jacket ausgeglichen werden muss, um das
Volumen im Anzug auch in der Tiefe konstant zu halten.
Vieleicht können sich ja mal ein Paar von
den in der Ausbildung täigen User dieses Problems
annehmen.
Stefan
Antwort von Christian_J am 14.04.2008 - 15:51 @vucub-caquix: Ups, sorry, habe ich überlesen. Zum AirTrim kann ich leider nichts sagen.
@boesewicht: Habe jetzt mal unterstellt, das die Ausrüstung OK ist. Wie gesagt selbst habe ich immer so viel Luft im anzug, das mir angenehm warm ist. Das heißt man Tariert schon mit dem Anzug. Der Rest Luft kommt ins Jacket. Allerdings ist auch de rUnterzieher entsprechend auf den Anzug abgestimmt. Mit dem Automatikventil hatte ich noch nie Probleme.
Generell kommt es wahrscheinlich sehr auf den Anzug und die übrige Ausrüstung an.
Viele Grüße, Christian
Antwort von kwm am 14.04.2008 - 16:15 Ich halte es so:
1. Tarierung erfolgt hauptsächlich über die Lunge.
2. 0 bis 10 Meter Tiefe zusätzlich mit dem Anzug.
3. ab 10 Meter zusätzlich mit dem Jacket.
Bei den ersten 10 bis 20 Trockentauchgängen ist man noch totaler Trockianfänger. Mach Dir keine Sorgen, wenn es zu Anfang noch nicht so perfekt klappt. Nur berücksichtige dieses bei Deiner Tauchplanung.
Gut Luft,
Klaus
Antwort von vucub-caquix am 14.04.2008 - 17:20 kmw tariert hauptsächlich über die Lunge.. Also wenn er tiefer taucht, atmet er eben was tiefer ein, oder vielleicht nicht mehr so tief aus?
Über was machst du denn dann die Feintarierung?
Antwort von kwolf1406 am 14.04.2008 - 22:01 Bullistefan hat imho den springenden Punkt erfasst: Trilaminat: Konstantvolumenanzug: Wozu soll das Jacket benutz werden, außer man ist überbleit? Im Neopren sieht das anders aus.
Der Hinweis von kwm ist wichtig, dass die aktive Tarierung erst mal über die Atmung erfolgt. Damit kann man leicht (und wenn nbötig) blitzartig 2-3 kg Auftriebdifferenz erzeugen. Erst nach einigen Metern Höhendifferenz wird mit Anzug/Jacket ausgeglichen. Dann sollte es aber egal sein, ob ich ein oder zwei Tariermittel zu bedienen habe.
Antwort von deeperdiver am 14.04.2008 - 23:13 @kwolf
Wozu?
1. Ist man nicht perfekt bebleit, braucht man zusätzliche Luft, entweder im Anzug, oder im Jacket. Die wird in der Tiefe komprimiert, sowohl im Anzug, als auch im Jacket. So gesehen hast du nicht nur einen Konstantvolumenanzug, sondern auch ein Konstantvolumenjacket. Wozu also soll... 2. Im Verlaufe des Tauchgangs verliert man Gewicht. Ausgleich im Jacket oder Anzug. Wenn nur im Anzug, dann schlabberts da anfangs, am Ende kneifts (ich übertreibe etwas). Man hat nämlich keine Konstantgewichtsflaschen.
3. Mit beiden Systemen tariert sich`s sicherer.
Und wegen 3. sehe ich auch kein Problem, beim auftauchen auch mal die nervösen Finger vom Joystick zu nehmen, und den Arm etwas hochzunehmen. In Horizontallage reicht auch eine leichte Neigung des Körpers (Schulter hoch).
Wenn all das nicht geht: Man kann evt. auch mit der rechten Hand das Ventil am rechten Oberarm drücken, und dabei weiter den Joystick für das Jacket mit der linken Hand festhalten.
Antwort von deeperdiver am 14.04.2008 - 23:16 lechts und rinks...
Antwort von kwolf1406 am 14.04.2008 - 23:59 Du übertreibst tatsächlich ein bisschen - aber wir sind (hier mal ) nicht weit auseinander.
Antwort von doc_krato am 15.04.2008 - 18:18 So, nun ich noch mal:
Das ausschließliche Tarieren über den Trocki halte ich für äußerst gefährlich. Wenn, gerade am Anfang des Trockentauchens durch etwas mehr Blei eine Luftblase im Anzug ensteht (erst einmal im Rückenbereich), kann diese "wandern" und im schlechtesten Fall in den Beinen landen. Dies führt unweigerlich zum berühmten Kopfstand mit anschließender "Boje" an der Oberfläche führen.
Das Auslaßventil am Tocki meist nicht die Luft so schnell rauslassen, wie es nötig ist. Scho gar nicht, wenn man mit den Beinen nach oben hängt. Als Notbremse (in aufrechter Position) hilft nur noch die Hals- oder Armmanschette (wird dann eine sehr nasse Angelegenheit).
Das mit dem Konstantvolumen ist aus meiner Sicht so zu verstehehn:
Im Bereich bis ca. 8 m wird so viel Luft in den Anzug gegeben, dass er gerade nicht kneift und bequem sitzt. Anschließend wird nur noch so viel nachtariert, dass dieser Zustand erhalten bleibt. Der Rest der Tarierung (Kompensation der des Bleis, etc.) erfolgt dann dann mit dem Jacket bzw. der Lunge.
Auch beim Auftauchen wird Anzug und Jacket parallel bzw. kurz hintereinander entlüftet. Bitte nicht im aufrechter Schwimmlage, sondern immer in waagerechter, ansonsten ist gerade im Flachwasserbereich die Sicht für die anderen Taucher vernebelt.
Bitte, was ist "Kompensation des Bleis" und "etc" konkret, wenn du Trilaminat tauchst? Was, außer dem Unterzieher ist kompressibel? Und was muss kompensiert werden, außer der Luft im Unterzieher? Und was hast du an Luft übrig, um ins Jacket zu blasen außer dem bisschen, was du aus der Flasche veratmen wirst?
Ich fürchte, du hast das nicht ausreichend durchdacht.
Qed: Wenn ich in meinem Trila tauche, muss ich direkt unter der Oberfläche soviel Luft in den Anzug lassen, dass er gerade nicht kneift. Dann bin ich auch neutral tariert. Gehe ich tiefer, kneift der Anzug wieder - ich lasse wieder Luft ein, bis er nicht mehr kneift - und bin wieder neutral tariert. USW auf 10m wie auf 20m. Sobald ich Luft ins Jacket lasse, tuts weh...
Antwort von kwolf1406 am 15.04.2008 - 20:59 Bitte macht doch mal im Schwimmbad die Übung mit den Beinen als Boje: Da hängt man hilflos da. Aber... Biene kräftig kräftig in die Hocke anziehen -> die Luft wird rausgepresst. Dann eine Rolle -> du bist aus der Lage befreit. Dann das Ganze mal auf 3,5 m üben -> Keine Angst mehr vor Luft in den Beinen
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