Akkus defekt Abgesandt von hket am 14.11.2005 - 17:41:
meine Tauchlampe hat mich kürzlich nach nur 30 Minuten im dunkeln gelassen...
Ich benutze eine Tanklampe, bestückt mit 12x Mono 1,2V NiCd 5000mAh. Etwas skeptisch, weil die Lampe normaler Weise mehr als doppelt so lange leuchtet, habe ich den Tank geöffnet und direkt nachgemessen: nur noch 7,4V Restspannung. Bei den zerlegten Zellen hatten dann 6 Zellen noch die richtige Spg von 1,20 bis 1,22Volt, 1 Zelle zeigte 0,95 Volt und 5 Zellen 0,0 Volt.
Der Akkusatz war erst ca. 2-3 Jahre im Einsatz, die Akkus waren allerdings vor dem ersten Einsatz etwas lange im Regal.
Wodurch kam der Totalausfall ?
Kann man die Zellen reparieren ?
Kann man die 6 intakten Zellen mit 6 Neuen ergänzen, oder sollte man komplett neu bestücken ?
sollte man von NiCd auf NiMh wechseln, wenn der Entladestrom bei 4,16A liegt ?
Mein aktuelles Ladegerät lädt mit 400 bis 350 mA, kommt aber nur auf ca. 17Volt (Ladeschlussspg bei NiCd ca. 1,53V/Zelle ergibt 18,36V)
Ladezeit hatte ich bei 16 - 20 Stunden angesetzt.
Im Urlaub in Egypt (10/2004) hing die Lampe zwischen den Tauchgängen immer am Ladegerät, der Generator lief nicht immer und brachte auch nur 195Volt ??
Lampe war mal von DEV Pein, inzwischen aber nicht mehr original.
für gute Tips bin ich dankbar,
Helmut
Antwort von Mops am 14.11.2005 - 18:25 Tja,
das is dann wohl dumm gelaufen. Deiner Beschreibung nach sind die Akkus tot.
Es macht auf keinen Fall Sinn die nur halb zu erneuern.Da wirst du leider in den teuren Apfel beissen müssen.12 mal neu.
Dafür kann es verschiedene Gründe geben.
Wie meinst du das mitdem ersten Einsatz?
Wenn die Akkus neu (ungeladen)sind macht das Lagern nicht so viel.Anders natürlich wenn sie geladen wurden dann die Lampe entladen und dann so in den Schrank gelegt wurde. Dann kommt es recht schnell zu einer Tiefentladung. Dabei sterben sie Zellen nacheinander. Wobei die Toten das Ableben der anderen noch beschleinigt.
Was das Ganze natürlich begünstigt ist ein falsche Ladegerät. Das von dir beschribene Gerät war sicher nicht bei der Lampe dabei. Sowohl Spannung als auch Strom sind dafür nicht geeignet.
Ich habe die Gleiche Lampe und meine Akkus sind in gut 2 Std voll.
Das Zwischenladen im Urlaub ist bei NiCd Akkus nicht zu empfehlen. Es führt schnell zur Minderung der Kapazität der Akkus.
Bei NiMh`s gibt es diesen Effekt fast gar nicht.
Sie haben aber ein sehr viel höhere Selbstentladung. Was praktisch bedeutet,dass die Akkus regelmäßig geladen werden müssen.Sonst sind sie in kürzester Zeit defekt.
Daher bevorzuge ich NiCd Akkus.Sind auch billiger.
Gruß
Mops
Antwort von flasche am 14.11.2005 - 18:41 Ich habe eine rein Batteriebetriebene Lampe (leistungsschwächer), könnte zwar auch Akkus benutzen, aber mache das eher nicht. Daher nur allgemein zu Batterien:
-NiCd muß sorgfältiger behandelt werden (laden/entladen); das kann die Lebensdauer bei nicht so sorgfältiger Lade/Entladeprozedur verringern.
-Ob NiCd oder NiMh ist für die mögliche Ausgangsleistung / den zulässigen Entladestrom egal. Bei beiden Akkutypen gibt es leistungsstärkere oder leistungsschwächere Sorten.
-Neben Ausgangsleistung in W bzw. in VA bzw. zulässigen Strom in A (angepaßt an Lampenleistung) spielt ja auch Akkukapazität (in Ah) eine Rolle; je mehr Ah, desto länger brennt die Lampe (allerdings dauert dann auch das nachladen länger, und manchmal neigen m.E. Akkus mit höherer Akkukapazität eher zur allmählichen Selbstentladung).
-Natürlich kannst Du problemlos verschiedene Akkus (aber nicht Akkus und Batterien) mischen. Nachteil: Der schwächste Baustein in dieser Kette bestimmt das Verhalten. Du mußt öfter nachladen, der maximal zulässige Lade- und Entladestrom wird durch den schwächsten Akku festgelegt, die neuen Akkus gehen schneller kaputt. Bei Mischung von verschiedenen NiCd und NiMh-Akkus könnten automatisch umschaltende Ladegeräte nicht erkennen, wie sie die Akkus aufladen sollen.
Ich würde bei nur 1..3 defekten Akkus teilweise, bei mehr defekten Akkus komplett austauschen.
-Eine "Reparatur" ist wohl unüblich oder unmöglich. Versuchsweise mal mehrere Lade/Entladezyklen machen.
-Üblicherweise halten solche Akkus angeblich bis zu 1000 Ladezyklen; im harten Einsatz eher weniger, und höchstens so 5 Jahre (so als Richtwert). Allgemein schadet auch Tiefentladung (sehr niedrige Restspannung.. könnte auch ein Problem beim Akkumischen alt/neu sein), das sollte aber ein besseres Ladegerät durch entsprechende Ladestromregelung abfangen können. Natürlich sollte Ladegerät für Akkutyp geeignet sein.
-Die Ladezeit bei bestimmtem Ladestrom wird durch die Akkus (und die Restkapazität vor Ladebeginn, sofern nicht noch entladen wird) festgelegt, und dazu steht meist auf den Akkus was aufgedruckt. Bei Normalladung sind so 10..18h normal, bei Schnelladung mit höheren Strömen (sofern die Akkus dafür geeignet sind) entsprechend weniger.
-Batterielampen sollte man eher nicht mit Akkus bestücken, da die geringere Spannung zu dunklerem Licht führt. Akkulampen sollte man besser nicht mit Batterien bestücken, da die höhere Spannung zu schneller verschleißenden Lampen führt. Man kann`s natürlich im Notfall doch versuchen.
-Geringfügig abweichende Eingangsspannungen dürften Ladegeräte immer abfangen; selbst die Ladezeiten dürften sich nicht verändern. Größere Abweichungen dürften von einigen, aber nicht allen Ladegeräten toleriert werden.
Hoffe, das waren gute Tips.
Antwort von flasche am 14.11.2005 - 18:46 Ergänzung noch:
"Allgemein schadet auch Tiefentladung (sehr niedrige Restspannung.. könnte auch ein Problem beim Akkumischen alt/neu sein), das sollte aber ein besseres Ladegerät durch entsprechende Ladestromregelung abfangen können."
Allerdings kann es das nur abfangen, wenn die Akkus *einzeln* (und nicht etwa im Originalteil verbleibend in Reihe geschaltet) geladen werden; für das Laden ist das sowieso empfehlenswert: Akkus `raus, einzeln ins Standardladegerät, Akkus wieder `rein. Mag allerdings für die *Lampe* unpraktikabel oder verschleißfördernd (O.Ring, Verschluß) sein.
Antwort von hket am 14.11.2005 - 19:48 Akkus waren zu 4x3 Stück im Schrumpfschlauch mit selbstgebauten Federn eingespannt - einzeln laden ist da nicht praktikabel.
Das Netzteil ist ein modifiziertes Steckernetzteil, war ursprünglich dabei aber mittels IC 7812 für 10 Zellen und 3500mAh angepasst.
Was mich etwas wundert: Die Lampe hatte vor dem relativen Totalausfall keinen wirklich bemerkbaren Kapazitätsverlust.
ladestromgeregeltes Netzteil mit delta-peak Abschaltung wäre natürlich schön, kostet aber >100€ ??
Wie ladet Ihr Eure Lampen auf dem Safariboot ?
Generatorzeiten sind nicht wirklich verlässlich, Spannung meist viel zu niedrig (können nur Schaltnetzteile oder reine Trafos mit entsprechender Reserve kompensieren). Auch macht es bei 3-4 TG/Tag keinen Sinn, die Lampe bei Teilentladung nicht nachzuladen - für den letzten TG (Nacht) braucht man möglichst viel Kapazität, die Lampe hängt dann leer am Ladegerät, bis morgens der Generator wieder anläuft. Da der 1. TG meist der tiefste ist, soll die Funzel dann schon wieder mit ...
also Augen zu und durch
Helmut
Antwort von HeikoP am 14.11.2005 - 23:14 Also ein 10 Ah NiMh Akkupack kostet incl. tauglichem Ladegerät um 125 Euro bei Eigenbau.
Also einfach wegschmeißen den Schrott und (selber) neumachen.
Heiko
Antwort von kandy3 am 15.11.2005 - 11:09 Hi Hket
kann es sein das dein Ladegrät eine ungeregelte Spannung von 17 Volt abgibt ? also einfache Gleichrichtung evtl ? (keine Regelung)
Dann wäre die max. Spannung bei ca. 24 Volt, und das wäre auf die Dauer eine Überladung.
Dadurch könnte man den schnellen Tod erklären.
Müsste man mit einen Oscilloscope sehen, ob es nur Halbwellen sind mit effektiv zwar 17Volt aber Spitze eben 24Volt. ?
Grüße
K3
Antwort von hket am 15.11.2005 - 14:41 kandy3: Trafo, Brückengleichrichter, Elko - muss man noch mehr regeln, wenn man damit Akkus mit kleinen Innenwiederstand lädt ? Haben Akkus mit den Spitzen der Halbwellen Probleme, sodaß man tatsächlich glätten müsste ?
Die 17V sind schon hoch gegriffen, während des Ladens kommt das Gerät nicht über 16,4V hinaus. Ich fürchte eher, die Akkus wurden nie voll geladen, obwohl nach 24 Std immer noch ein Strom von ca. 300mA in die Akkus floss ?
Heiko: wie kommst Du auf den Preis ?
bei Conrad komme ich auf 13,-€ für NiCd und 17,-€ für NiMh mal 12 Zellen ... mind. 150,-€
und ob das Ladegerät für 100,-€ 12x1,2V 5000mAh noch sauber laden kann, wage ich zu bezweifeln.
Meist gehen die von einer max Kapazität von 3500mAh aus.
Wenn Du mir allerdings eine bessere Quelle nennen könntest
Gruss Helmut
Antwort von flasche am 15.11.2005 - 15:25 @hket:
Ich weiß nicht genau, was für eine Schaltung Du da gebastelt hast, aber:
Du mußt den *Ladestrom* regeln, nicht die Spannung. Bei genügend großem Elko ist die Spannung zwar bei kleinen Strömen recht glatt, aber bei 300mA müßte das schon ein größerer Elko sein (das kannst Du vermutlich selbst ausrechnen). Natürlich könntest Du eine konstante Spannung erzeugen und stabilisieren und einen Widerstand so vorschalten, daß der Ladestrom dann auch annähernd konstant würde, aber so würdest Du das Ladeende ("Akkus voll") kaum genau finden. Ist die erzeugte Festspannung zu groß, brauchst Du einen großen Vorwiderstand, und bei vollen Akkus fließt noch immer fast der volle Ladestrom (der natürlich die Akkus nicht weiter aufladen kann; Akkus werden heiß und verschleißen schneller). Nur wenn der Vorwiderstand richtig ist (nicht zu großer Ladestrom, aber auch nicht ewige Ladezeiten) und die dort angelegte feste Spannung etwa der zu erzielenden Akkuendspannung entspricht, bekommst Du einen sauberen Ladevorgang; jedoch hast Du dann noch immer Probleme bei tiefentladenen Akkus, die Dein Ladegerät nicht bemerkt. Ist die Ladespannung jedoch (um nicht die Akkus zu überladen) knapp dimensioniert, hast Du je nach Schaltung bei sinkender Netzspannung (erst recht unterwegs / im Ausland) Probleme, diese Spannung überhaupt noch zustande zu bekommen.
Die Alternative wäre eine noch aufwendigere Schaltung, die sowohl den Ladestrom regelt, als auch bei erreichen der Akkuendspannung (Akkus voll) bzw. bei nicht weiter ansteigender Spannung bzw. bei Hitzeentwicklung der Akkus den Ladevorgang beendet. Idealerweise zusätzlich mit Erkennung tiefentladener oder defekter Akkus und, bei NiCd jedenfalls, mit anfänglichem Entladevorgang.
Die billige Alternative zur komplizierten Regelung ist eine Art Erhaltungsladegerät, aber da brauchst Du mehrere Tage, um die Akkus mit sehr niedrigen Ladeströmen wieder aufzuladen.
Wenn Du wirklich nicht die Akkus einzeln laden kannst, was die Ladegerätfrage entschärfen würde: Vielleicht einen zweiten Akkusatz anschaffen, um ordentlich und mit geringeren Strömen laden/entladen zu können? Falls von der Bauart ein zweiter Wechselakkusatz so nicht geht, vielleicht ein zweiter Akkutank? (Vielleicht ist das ja der eigentliche clevere Ansatz des Akkutankherstellers...)
Wenn Du in ruhiger Umgebung laden könntest, wäre eine stabilisierte Labor-Stromversorgung (mit einstellbarer Strombegrenzung und Sollspannung beispielsweise, mit eingebautem Strom- und Spannungsmesser) preislich vielleicht auch nicht schlecht, zumal Du die auch für andere Zwecke nutzen könntest. Wäre nur evt. etwas groß und nicht für schaukelnde Boote und feuchte Meeresluft zu empfehlen.
(Ansonsten gibt es ja vielleicht für LKWs auch Ladegeräte, die man auf Eignung prüfen und ggf. umbasteln könnte. Bin mir aber nicht sicher, ob die von Größe, Preis und Umbauaufwand geeignet sind.)
Übrigens:
"Ich fürchte eher, die Akkus wurden nie voll geladen, obwohl nach 24 Std immer noch ein Strom von ca. 300mA in die Akkus floss"
Solange ein erkennbar großer Ladestrom fließt, werden die Akkus auch solange geladen, bis sie voll sind.
Ich würde überlegen, einen zweiten Akkutank samt Ladegerät zu kaufen, und den vorhandenen Akkutank mit ähnlichen Akkus als Zweitakku zu bestücken.
Antwort von Hhugo1 am 15.11.2005 - 16:19 Mann, hier wird ein Scheiss geschrieben. Richtig ist:
NIE verschiedene Akkus mischen (NiCd und NMH, alt und neu, Marke x und y), ALLE Zellen gehen sehr schnell kaputt.
Als Ladegerät unbedingt ein intelligentes mit dPeak und 110/220 Volt wählen: schonende Ladung, volle Ladung, problemloses Zwischenladen von teilentladenen Akkus, kein Memory-Effekt, Schwebeladung. Ist günstiger als ständig Akkus zu ruinieren.
Zellen müssen professionell verlötet sein. Eigenbau führt oft zu Ueberhitzung am Pol, Schädigung der Zelle.
Jede Zelle separat laden: so ein Quatsch!
Ich würde unbedingt NMH statt NiCd wählen. Die Energiedichte ist einfach grösser. NiCd sind Geschichte.
Antwort von flasche am 15.11.2005 - 16:59 @Hhugo1
Nur kurz:
Technisch hast Du nicht unrecht.
Vom sprachlichen Ausdruck und vom Finanziellen her schreibst Du aber Unsinn. Nicht das technisch Beste, sondern das insgesamt Optimale ist zu empfehlen. Das hängt sehr davon ab, was zu welchem Preis auf dem Markt verfügbar ist, ob es z.B. für das jeweilige Endgerät überhaupt und preisgünstig Ladegerät und Originalakkupack gibt, und wie oft man wo das Gerät einsetzen will.
Antwort von Mops am 15.11.2005 - 17:34 Hallo,
Akkus kauft man nicht bei Conrad sondern z.B bei Reichelt.
5Ah NiCd Akku für 3,5 Euro oder die sehr guten original Sanyo für 7,25 Euro das Stück.
Ich bin nach wie vor der Meinung dass NiCd die bessere Wahl ist.
Antwort von kandy3 am 15.11.2005 - 18:01 Hi hket
Brückengleichrichter und Elko, sind die normalen einfachen Ladegeräte.
Die liefern zwar genügend Strom aber wenn der Akku nicht ganz leer ist dann weiss man nicht wie lange man laden muss bis er wieder ganz voll ist.
Diese Ladeprinzip beruht darauf das nach einer gewissen Zeit (meistens 14 Stunden, je nach Batterietyp) die Akkus voll sind. Heisst aber das man möglichst exakt nach 14 Stunden das Laden beenden muss, andernfalls wird überladen.
Bei nicht ganz leeren Akkus ist die Zeit natürlich weniger. Da man nie genau weiss wieviel noch drin ist müsste man eigentlich immer vorher die Lampe brennen lassen bis sie ausgeht. Um dies zu vermeiden gibts die intelligenten Ladegeräte, die merken wann der Akku voll ist und gehen automatisch in Erhaltungsladung über, zerstören also den Akku nicht durch überladen. Bei den einfachen Ladegeräten ruiniert man seine Akkus durch andauerndes Laden, weil diese Geräte eine Überspannung liefern. Dein Messgerät zeigt dir die effektive Spannung an, tatsächlich liegt aber eine Halbwellengleichrichtung zu grunde und deren Sinus Spitzen sind um 1.414 höher. Also 17V * 1.414 = 24 Volt. Und das dämliche Ladegerät liefert so lange Strom in den Akku bis dieser auf diese Spannung hochgeladen wäre, es versucht also eine totale Überladung. Funktioniert vermutlich so 5 bis 10 mal dann sind die Akkus im Jenseits.
(Ist auch der Grund warum bei vielen Leuten die Kinderspielzeuge dauernd kaputt gehen, einfaches andauerndes Überladen des Akkus).
Also beim nächsten Satz Akku gleich an ein intelligentes Ladegerät denken sonst wirst du bald wieder einen Satz brauchen.
Grüße
K3
Antwort von Hhugo1 am 15.11.2005 - 18:52 Flasche du schreibst Schrott. Es muss kein Originalakku sein, man kann sich die Dinger in allen Varianten konfektionieren lassen (nochmals: selber löten bedeutet oft Schädigung). Ein passendes intelligentes Ladegerät ist im Bereich bis 10Ah locker erhältlich.
NiCd: ich hatte früher NiCd, heute NMH. Die Lebensdauer ist in etwa die selbe, bei meiner Nutzung (und die ist intensiv) ca. 3 Jahre. NMH entladen sich selbst ein wenig schneller. Ist aber egal, man kann sie ja an einem intelligenten Ladegerät ewig in Schwebeladung halten.
Antwort von flasche am 15.11.2005 - 19:42 @HHugo1:
Lerne mal lesen. Und dann lerne argumentieren und vernünftig schreiben.
Alles, was verkauft wird, hat zumeist seine Berechtigung; NiCd-Akkus werden noch immer verkauft, z.B. für ältere Geräte, oder weil sie billiger sind.
Für`s passende Ladegerät ist nicht nur die Akkukapazität in Ah wichtig, sondern auch Verfügbarkeit, Preis, Nennspannung und andere Dinge. Möglicherweise hatte hket Grund dafür, so zu fragen, wie er fragte.
"Kauf den teuerstmöglichen Akkutyp und das passende teuerstmögliche Ladegerät" ist ein ziemlich unkreativ-dämlicher Tip; auf die Idee wäre hket sicher auch ganz von alleine gekommen. Den Tip zum Neukauf von Akkutank und passendem Ladegerät, wenn`s denn nicht anders geht, gab ich übrigens auch.
Du Oberschlauberger.
Antwort von Hhugo1 am 15.11.2005 - 23:37 Flasche, du bist unintelligent.
Antwort von Tauchermaxl am 16.11.2005 - 08:11 Hilfe Technikzickenterror!
Prosecco...
Antwort von flasche am 16.11.2005 - 09:59 @HHHugo1:
Bedenke:
- Dumm fickt gut.
- Und Löten kannste auch nicht.
Antwort von hket am 16.11.2005 - 10:17 da ich mich als Bastler geoutet habe, bin ich an der Diskussion nicht ganz schuldlos. Das ist sogar beabsichtigt und wenn man die unterschiedlichen Meinungen abwägt sogar hilfreich - thanks.
Mein Ladegerät ist ein Steckernetzteil 12V 400mA
mitgeliefert für 10x 1,2V 3500mAh N1Cd Accu.
2000 habe ich einen Satz Akku gekauft 12x 1,2V 5000 mAh NiCd.
Diese lagen 2,5 Jahre bei mir rum,
inzwischen habe ich erfahren, dass ein Teil davon einmalig für eine Klassenfahrt in einer Taschenlampe benutzt wurden. 4 wurden benutzt, 4 wurden nur geladen, 4 waren unbenutzt.
Das erklärt vermutlich den Ausfall, ausserdem bin ich mit knapp 3 Jahren an der von Euch genannten Betriebszeit. Bei 2mal laden im Monat und >4A Stromentnahme ist auch nicht wirklich mit 1000 Ladezyklen zu rechnen, sonst würden nur Tauchschulen irgendwann neue Akkus brauchen.
Im Tank eingeschraubt und verschrumpft ist das Pack nur noch als Ganzes anzusehen.
Meine Lampe wird meist 2-3mal im Monat benutzt, wenn sie mehr als 15 Minuten ein war komplett entladen und dann 18-24 Stunden geladen.
Das Netzteil habe ich etwas umgebaut, es waren 3 dicke Dioden in Durchlassrichtung eingebaut (reduzierte die Spg um ca. 2,1Volt) diese habe ich entfernt und im Akkutank einen Elko 4700üF (zum glätten und kappen von Spitzen beim an- und abklemmen und schalten) eingebaut.
Das Netzteil liefert anfangs 380mA, geht dann auf 360mA runter und ist nach 15 Std. auf 340mA.
5000mAh x 1,4 / 360mA = 19,4 h
Bei NiMh habe ich mal gelesen, daß maximal ein Strom von 2,5A durch die Zelle fliessen darf.
12Volt 50Watt ergibt aber >4A - daher meine Tendenz zu NiCd
Neuer Akku mit Ladegerät wäre natürlich die einfachste Lösung, nach Fischvideos anschauen.
Helmut
Antwort von flasche am 16.11.2005 - 10:50 @hket:
In der Tat wäre der Neukauf, oder der Gebrauchtkauf (ebay?) eines ähnlichen Modells (dann hättest Du immer einen vollen Ersatzakku sowie eine zusätzliche Lampe), die vermutlich sicherste Lösung.
Zweitteuerste ist die Anschaffung teurer NiMH-Akkus (bei ebay sah ich da neulich ein günstig erscheinendes Angebot beim Tauchlampenzeugs); allerdings wäre die Summe aus Akkus und Ladegerät dann evt. schon so teuer, wie eine günstige neue oder neu-gebrauchte Tanklampe.
Dritte Möglichkeit ist der Austausch einzelner Zellen (sofern nur 1 oder 2 betroffen sind), um die Akkulebenszeit noch etwas zu verlängern (Nachteile sind klar). Oder Austausch aller Zellen; ich meine nicht, daß das Zusammenlöten ein Problem ist. Gutes Werkzeug und etwas Löterfahrung und Vorsicht vorausgesetzt.
Übrigens las ich auch (habe mal bei Varta nachgesehen), daß NiCd-Akkus noch heute bei Hochleistungsanwendungen (Elektrowerkzeuge) gegenüber NiMH-Akkus bevorzugt werden. Das spräche (neben dem Preis und der Eignung billigerer Ladegeräte) für NiCd-Zellen, wenn`s denn stimmt.
(Wer die Lampe täglich mehrmals braucht, wie anscheinend HHHugo1, wird natürlich in anderen Kategorien denken; da spielen Preis und Lebensdauer keine große Rolle.)
Viel Spaß beim Basteln; neukaufen kann ja jeder Dumme.
Antwort von flasche am 16.11.2005 - 11:08 Ach, noch was:
"im Akkutank einen Elko 4700üF (zum glätten und kappen von Spitzen beim an- und abklemmen und schalten) eingebaut."
Stromspitzen entstehen beim Ladegerät anklemmen; die verhindert der Akku nicht. Und beim Anschalten der Lampe; die sind aber wohl kaum schädlich (sonst hätte man das konstruktiv vermutlich vom Lampenhersteller schon geändert).
Kleine Spannungsspitzen könnten beim abschalten der Lampe entstehen; daß die schädlich sind, glaube ich auch nicht. Immerhin hat eine Lampe keine besonders große Induktivität.
Nachteil des ständig am Akku angeschlossenen Elkos ist, daß er die Entladung der Akkus bei ausgeschalteter Lampe etwas (wohl unwesentlich) erhöht, aber vor allem, daß er evt. mal kaputtgeht, und die Akkus dann kurzschließt. Besonders ärgerlich, wenn der Elko unter Wasser explodiert. Ich würde einen kleinen Kondensator (nicht unbedingt Elko; oder 2 Elkos in Reihe zur Erhöhung der Ausfallsicherheit) in die Lampe einbauen, wenn`s denn sein muß, und das Eigenbau-Netzteil anders strommäßig regeln oder jedenfalls spannungsmäßig stabilisieren; evt. außerhalb der Lampe zusätzlich noch einen großen Elko.
Antwort von Spass-Taucher am 16.11.2005 - 11:11 Hallo Helmut,
ich habe ein Ladegerät von Ansmann (Ansmann ACS 712 (für 7-12 Zellen))für meine 12 Zellen. Die Ladezeit für 4,0 Ah liegt bei ca. 5h. Die Geräte die Du über den Handel beziehen kannst gehen meistens nur bis 10 Zellen.
Ich habe direkt bei Ansmann angerufen und die haben mir für 50 Euro inkl. Versand das Ladegerät direkt zugeschickt.
Ich denke bei den Preisen von guten Akkus sollte man beim laden kein unnötiges Risiko eingehen.
Viele Grüsse
Jens
Antwort von flasche am 16.11.2005 - 11:49 Klingt preislich sehr gut, das ACS712.
Habe mal schnell geguckt; vielleicht auch interessant folgende Liste:
Hier klicken
Antwort von HeikoP am 16.11.2005 - 12:05 Also ich komme wie folgt auf den Preis:
12x Akku Mono 1,2 V NiMh 10 Ah, Lötfahnen an beiden Seiten verschweißt - je 7,50 (bei ebay gesucht und dann direkt mit nem Händler verhandelt)
Schrumpfschlauch - 5 Euro
Ladegerät aus dem Modelbausektor über Kleinanzeigen (ebay in diesem Fall) - 30 Euro
Damit hast du ein vollständiges Akkupack wenn man von ein wenig Lötzinn und Heißluft absieht.
heiko
Antwort von Mops am 16.11.2005 - 12:11 Hallo Heiko,
kannst Du mal die Links zu den Sachen posten ?
Gruß
Mops
Antwort von Hhugo1 am 16.11.2005 - 17:31 Belastbarkeit NMH: die Grenze von 2.5A ist falsch, resp. trifft nur auf einen bestimmten Typ zu. Richtig ist, dass man NMH Akkus mit bis zu 1.5xC belasten soll. Bsp: Akku 12V, 4Ah(=C). Birne 50W. Stromstärke 50/12=ca.4, also 1xC, OK. Würde hier eine 100W Birne benutzt, ergäbe es 2xC. Das wäre dann über der Grenze. Der Innenwiderstand des NMH-Akkus wäre dann unverhältnismässig gross und die Kapazität tiefer. In diesem Bereich (und nur in diesem) sind nominell gleich starke (und somit grössere) NiCd leicht besser, da sie bei sehr hohen Strömen (2C) weniger an Kapazität einbüssen. Das ist ein Thema z.B. bei Akkubohrmaschinen, die laufen mit bis zu 10xC. Bei Tauchlampen wird 2C nur dann erreicht, wenn man eine Birne wählt, deren rechnerische Brenndauer bei lediglich 30min liegt. Das ist unüblich. Und wenn auch, die Brenndauer ist dann halt vielleicht effektiv 20min.
Hat man einen bestimmten Tank und kann diesen mit NiCd oder NMH bestücken, so erhält man mit NMH eine viel grössere Kapazität, die Brenndauer ist damit in jedem Fall grösser als mit NiCd. Bei üblichen Strömen (Brenndauer 60min und mehr) ist die effektive Brenndauer viel grösser. Bei hohen Strömen (Brenndauer deutlich unter 60 min) ist die effektive Brenndauer immer noch merklich länger. Ich halt es für schade, einen (teuren) Akkutank mit schwächeren NiCd zu bestücken und somit viel Brenndauer zu verschenken.
Selber löten: Fachleute von Saft sagen mir, dass selbst ein Vollprofi Akkus nicht schonend mit einem Lötkolben verlöten kann. Es muss eine bestimmte Hitze erzeugt werden, damit das Zinn fliest. Es ist unvermeidlich, dass sich die Zellen kurz erhitzen. Damit werden sie meist geschädigt. Und wenn es nur eine von 12 ist, das Akkupack geht viel schneller in den Eimer. Die Akkuhersteller verlöten (Bezeichnung event. falsch) ihre Paket mit Hochfrequenz. Die genaue Funktion habe ich nicht verstanden, aber es entsteht definitiv keine Hitze an der Zelle selber, weil die Einwirkung extrem kurz ist. Viele Akkuimporteure bieten den Service "Konfektionierung auf Mass" an, zu sehr fairen Preisen.
Ich selber nutze die Akkus intensiv. Preis und Lebensdauer sind DIE Kriterien, nebst der Kapazität natürlich.
Einen Elko würde ich NIE, NIE, NIE in den Tank einbauen, genauso wenig wie eine Sicherung o.ä. Alles was nicht da ist, geht nicht kaputt, Murphy. Weniger ist mehr, auch wenn man gerne bastelt. Die einzige Gefahr von Ueberspannung besteht bei Verwendung einer HLX Birne, wenn diese direkt nach dem Laden angeschaltet wird. Der Akku hat noch eine sehr hohe Spannung, die Birne läuft sowieso mit Quasi-Ueberspannung, geht gerne kaputt. Vermeidung des Problems: den Akku nach dem Laden 20 min ruhen lassen.
Antwort von HeikoP am 17.11.2005 - 10:16 Moin Mops,
wo ich gekauft habe weiß ich nicht mehr, muss ich erst suchen. Eine mögliche Adresse für die Akkus ist: Hier klicken gibt aber noch weitere. Wie gesagt - bei ebay die Dinger suchen und dann direkt den Shop anmailen und verhandeln. Ich würde aber immer zu den Akkus mit Lötfahnen raten. Lassen sich besser verarbeiten.
Schrumpfschlauch in passenden Größen bekommst du zum Beispiel bei Hier klicken Bei den Ladegeräten ist das so eine Sache. Ich habe mir eins mit bis zu 4 A Ladestrom und bis 16 Zellen ausgesucht. Das nennt sich Robbe Lader 4 Hier klicken und kann an 12 und 23 V betrieben werden. Ich nutze dabei ausschließlich den Schnellladeausgang.
Das ich den so günstig bekommen habe war sicherlich mit etwas Glück verbunden - ich habe aber eben auch 3 Monate gesucht und gewartet.
So, ich hoffe das hilft dir.
Gruß
Heiko
Antwort von wolfgang S am 22.11.2005 - 18:48 Hallo hket
Kann man die Zellen reparieren ?
Ja kann man.
Das ist jetzt nichts für Laien.
Nimm die 5 Zellen mit 0V einzeln, und schließe sie kurzzeitig polrichtig an ein Gleichstromnetzteil mit ca.10-20V ohne Strombegenzung an. Aber bitte nur kurzzeitig antippen. Dann sollst du die Zellenspannung messen, hat die Zelle Spannung angenommen so kannst du diese Zelle mit einem so genannten Formatierprogramm (spezielles Ladegerät)die Zelle wieder zum Leben erwecken. Mit den anderen Zellen verfährst ebenso.
Bitte noch mal und eindringlich, nur kurzzeitig die hohe Spannung und den Strom anlegen.
Nichts für Laien, nur mit dem richtigen Gleichstromnetzteil und einem Ladegrät mit Formatierprogramm funktioniert das ganze.
Ich übernehme keine Gewähr.
Antwort von wolfgang S am 23.11.2005 - 17:59 hallo @all
Sorry, heißt nicht Formatierprogramm, sondern Formierprogramm.
Kurzbewertungen in der Produ.. (22.05.2008) Ab sofort ist es möglich in unserer Produkt-Datenbank Kurzbewertungen zu Ausrüstungsgegenständen abzugeben. Es würde uns freuen wenn möglichst viele unserer User ihre eigene Ausrüstung hier kurz (mehr) DiveInside mit Rekordauflage! (10.04.2008) DiveInside mit Rekordstart! Der Frühling beflügelt nicht nur Taucher und deren Hormone, er sorgt auch dafür, dass DiveInside – das authentische Onlinemagazin von Taucher.Net – mit einer (mehr) Tauchsportschein Binnen: Tau.. (01.04.2008)
Wie viele schon vermuteten handelte es sich bei dieser Meldung natürlich um einen Aprilscherz. Viele Anrufe erreichten Barakuda, SSI und unsere Hotline, viele Mails trudelten zu diesem Thema (mehr)
Freizeitcenter, Liebrüti, Ka.. (05.10.2008) Beim Freizeit-Center steht das Tauchen und das gemeinsam Spass haben im Vordergrund. Hier wird fast jedes Wochenende getaucht und es sind immer herrliche Tage mit viel Spass und Vergnügen. Auch die (mehr) Tauchclub dive and more, Obe.. (22.09.2008) Hallo, im August diesen Jahres haben wir unseren OWD bei Ulla und Peter gemacht. Aufgrund meiner Schichtarbeit hatten wir den Wunsch geäußert, den Kurs innerhalb von 2 Wochen (wg. Urlaub) (mehr) Tauchgemeinschaft Papenburg .. (22.09.2008) Die Tauchgemeinschaft Papenburg gibt es seit 1979, der Verein hat ca. 300 Mitglieder. Wir haben feste Hallenbad-Trainingszeiten, zu denen auch unsere Ausbildung nach CMAS/VDST- Richtlinien (mehr)
Drei zufällige Tauchlinks: Rollstuhl-Taucher Zürich Unser Club setzt sich aus Rollstuhlfahrer(Innen) und Fussgänger(Innen) zusammen, die die Freude am Tauchen teilen. Tauchen ist sexy Tauchausbildung vom Anfänger bis zum Profi in Deggendorf, Straubing, Regen und Dingolfing Spare Air Herstellerfirma des "Spare Air" eines innovativen, kleinen Notluftvorrates für Sporttaucher