Alleine Tauchen Abgesandt von Waterdiver am 28.01.2005 - 23:31:
Hallo Freunde des Tauchsports !
Das ist normalerweise eine Dumme Frage aber wie sieht es mit dem alleine Tauchen aus vor allem als Anfänger! Wenn man keinen Buddy findet ! Weil verzichten möchte man auf das schöne nicht !
Antwort von Jessica am 28.01.2005 - 23:36 Badewanne.. klar...
Denk ab 100 TG mal drueber nach...
Antwort von Waterdiver am 29.01.2005 - 00:22 Na wieso ! Ein erfahrenerer Taucher ist warscheinlich den gleichen Gefahren ausgesetzt wie ein unerfahrener! Oder ein erfahrener Buddy der ein Neuling mitnimmt! Wenn der Buddy in Gefahr gerät kann der Neuling auch nicht helfen weil er Hilflos darsteht ! Von daher halte ich den Tip für Quatsch
Antwort von Jessica am 29.01.2005 - 00:52 Wir koennen uns lange ueber das fuer und wider von Solo-TG unterhalten. Aber ich denke das hier ist ein Troll. Ich lehne Solo nicht ab, im Gegenteil. Aber es muessen Mindestbedingungen erfuellt sein. Ein Anfaenger scheitert schon an meinem ersten Punkt: Das Tauchgeraet sicher und blind beherrschen, gut tarieren koennen, auch bei mieser Sicht die Hoehe halten und nie, nie, nie in Panik geraten.
Antwort von Stephan K. am 29.01.2005 - 08:20 Das kann man nicht direkt vergleichen.
Wenn du mit einem Buddy tauchst, dann hast du gewissermassen eine komplette Reserveausrüstung neben dir schwimmen (ja, ich weiss, steinigt mich aber nicht. Technische Defekte sollten dann nur ein Problem sein.
Als Solotaucher hast du niemanden, der dir ggf. ein Flaschenventil zudreht, Luft gibt usw..
Beim Solotauchen muss die Ausrüstung stimmen und die Erfahrung.
Als Solotaucher kann ein technisches Problem zu einer Katastrophe führen.
Zwar bringt die hier kein Buddy in Gefahr, aber er kann dir vielleicht helfen.
Solokompetenz und Solotauchen sind vielleicht verwandt, aber nicht dasselbe.
Wenn du selten einen Buddy findest, dann solltest du dich einen Tauchclub anschliessen.
Solotauchen würde ich frühestens ab Divemaster/CMAS Gold empfehlen mit entsprechender Ausrüstung, Erfahrung und Routine.
Antwort von Flaschengeist am 29.01.2005 - 11:22 Ich kan mich nur anschließen
Solotauchen kan ganz schön sein aber nur wenn man es kan!!!
ALS Anfänger scheitert es doch schon beim ins wasser gehen !!!
Man sollte immer jemanden dabei haben,der einem vor dem TG, im wasser und nach dem TG hilft.
Gruß
Flaschengeist
Antwort von Jessica am 29.01.2005 - 13:42 hehe FG, in diesem Zusammenhang erinnere ich an einen Solo-TG, wo ploetzlich der Rueckeneissverschluss vom Trocki klemmte (den ich sonst - auch ohne Hilfsmittel - alleine aufkriege) und keine Sau weit und breit war. Es war zwar ein Tauchsee, aber Sonntag morgen, 5 Uhr...
Ansonsten stimme ich Stephan zu. Er listet weitere Punkt von meiner Liste auf, die ein Solotaucher erfuellen muss.
Antwort von HaikoM. am 29.01.2005 - 15:00 Zu dem Thema gibts eine Seite unter Hier klicken, ist aber leider noch immer eine Baustelle. Ich hoffe das geht bald mal online, weil ich denke man sollte schon mal ordentlich über dieses Tabuthema diskutieren können. Als UW-Filmer bin ich mit der Kamera praktisch immer Solo, auch wenn ich mit einer Gruppe tauche...
Antwort von kay wopersnow aus hamburg am 29.01.2005 - 19:19 "Das ist normalerweise eine Dumme Frage"
gibt es so etwas ?
"..... alleine Tauchen aus vor allem als Anfänger!"
OK, überzeugt ... es gibt so etwas !!!
SPENDENAUFRUF
Hilfsaktion dieses mal NICHT für Indien sondern für
"Waterdiver"
Ziel: Genug Geld für einen Gang zur Landschlachterei und den Kauf von Hirn .... vieleicht wirkt es
Ich bin FÜR das SOLOTAUCHEN aber nicht dafür das es auch Anfänger (Sporttauchschein oder gleichwertig) machen.
Auch hier passen meine Vergleiche die ich für das Solotauchen habe: Fallschirmspringen, Segeln, Segelfliegerei, Auto fahren, usw.
Bei all dem ist immer eine Zeit für das Lernen und für die Erfahrung erforderlich.
Antwort von rüsi am 29.01.2005 - 21:06 ich möchte auch noch etwas dazu sagen: ich habe - sicher werde ich jetzt für diese Aussage von Einigen sicherlich, wenn auch nur symbolisch, erschlagen - aber ich bin schon von Anfang an alleine getaucht, natürlich auch mit Partnern; aber ich bin bein solo-tauchen auch immer sehr konservativ getaucht, d.h. ich bin fast immer im 6-8 m Bereich geblieben, man darf sich auf jeden Fall nicht überschätzen und sehr vorsichtig sein.
Auf jeden Fall wünsche ich allen, egal ob allein
oder zu mehreren, immer gut Luft
Antwort von Waterdiver am 29.01.2005 - 21:55 Hallo Leute !
Gehirn hin oder her !
Es heißt ja nicht das man gleich Wracktauchen oder Nachttauchen alleine machen soll ! Und lt. Ausssage einiger sind Sie auch keine Unschuldsengel !
Aber Spaß beiseite , wenn ihr z.B. einen unbekannten Buddy an einer Basis zugeteilt bekommt den ihr nicht kennt !
@Waterdiver
Nicht drüber reden, entweder tun oder lassen!
Die Verantwortung liegt bei Dir, hiervon wird Dir niemand etwas abnehmen. Das hier auch kein "mach doch" kommt solltest Du selber wissen.
Antwort von Binte am 30.01.2005 - 01:42 @waterdiver
warum diese Panik vor dem unbekannten Buddy?Ich tauche zu 90% mit unbekannten Buddys und habe meistens nette und kompetente Taucher kennengelernt,und wenn einer dabei war,der Probleme hatte,dann habe ich als Buddy ein wachsames Auge auf ihn gehabt.Wenn Du Dich dazu nicht in der Lage fühlst,solltest Du die Finger vom Solotauchen lassen.
Warst du schon mal in einer Ohne-Luft -Situation?weist Du,wie Du wie du dann reagierst?Aus welcher Tiefe kriegst Du einen sicheren Notaufstieg hin?
Ich denke ,das wichtigste ist beim Tauchen (ob solo oder nicht)seine Grenzen zu kennen.Und wenn Du die erst noch austesten muß,hast du mit einem Buddy auf jeden Fall die größere Sicherheitsreserve,die wenigsten würden Dir in einer Notlage ihren Octopus verweigern.
Grüsse Binte
Antwort von Aueseetaucher am 30.01.2005 - 09:21 Grundsätzlich ist es nicht verantwortungsvoll alleine zu tauchen . Andersrum ist es manchmal sicherer, als mit einem unsicheren/ungeübten/unbekannten Buddy einen Tauchgang zu bestreiten, der ihn überfordert. So trägt man die Verantwortung nur für sich selbst, nicht für dritte. Beim Filmen z.B. verliert man zu schnell den Buddy aus den Augen, wenn dieser nicht strikt am Mann bleibt. Aber wie schon mal in diesem Forum erwähnt, nicht drüber reden sondern ausprobieren. Ist schließlich auch eine versicherungstechnische Frage. Habe selber zum Filmen einige Solotauchgänge in einem mir gut bekannten Gewässer gemacht, war ok. Aber lieber gehe ich mit meiner Frau im Buddyteam los, macht mehr Spaß .
Antwort von AndréM am 30.01.2005 - 10:55 @Waterdiver
Ich bin auch Anfänger (22TG) und kann die pauschale Aufregung über Solotauchgänge nicht verstehen.
Ich persönlich hätte mit Solotauchgängen im bekannten Haussee kein Problem.
Allerdings muss man sich selbst realistisch und vor allem ehrlich einschätzen, denn auch im Haussee kann man Probleme bekommen.
Allerdings würde ich das wie gesagt nur im Haussee machen und nicht in unbekannten Seen oder sogar im
Meer.
Was den unbekannten Buddy angeht, genau mein Reden!
Antwort von CMB-Diver am 30.01.2005 - 13:25 Ich tauche jetzt seit einem Jahr und habe inzwischen 40tg hinter mir. Ich würde mir solotauchgänge zwar zutrauen, aber dennoch würde ich keine machen! Alleine Motorradfahren ist zwar auch schön, aber es ist schöner mit einem gleichgesinnten unterwegs zu sein! Beim "alleine Motorradfahren" besteht die Gefahr bei einem eventuellem Sturz in auf einer abgelegenen Landstrasse ohne Hilfe liegen zu bleiben. Beim alleine Tauchen war es das im Falle eines Problems dann wohl! Jeder kann das machen, was er für richtig hält, aber ich möchte doch jedem "alleine-Taucher" nur raten: sagt, bevor ihr abtaucht jemandem wo Ihr seid, und am besten nehmt eine Boje mit, damit die Feuerwehr und die Polizei, falls ihr verunfallt, nicht so lange nach euch suchen muss!
Antwort von Doris am 30.01.2005 - 20:26 Hallo CMB-Diver,
Ich will niemandem Raten alleine zu tauchen, jedoch Dein Vergleich hinkt:
Bevor ich hinter irgend einem Testosteronheizer herbrettere und keinen Spass bei der Ausfahrt habe fahre ich lieber alleine Motorrad. Wenn es mich dann streicht, bin ich selber schuld, ich habe den Sturz aber nicht, weil ich mit einem Idioten mithalten wollte/musste.
Auf das Tauchen übertragen musste ich mir z.B. schon mal sagen lassen, dass ich einen Tauchgang nicht so einfach abbrechen könne, wir wären doch schließlich im Buddyverbund unterwegs. Ich hatte vorher allerdings deutlich und unmissverständlich signalisiert, dass mein Trockiventil eine Macke hat.
Bevor ich mit so einem noch mal tauche ...
Deinen Bojenvorschlag finde ich passend zum Fasching sehr spassig, denn wer noch eine Boje setzen kann sollte in 99 Prozent aller Unfälle, die man in hiesigen Gewässern bei normalen Sporttauchgängen erlaiden kann auch noch fähig sein einigermaßen kontrolliert zur Oberfläche zu kommen.
Schönen Abend noch
Antwort von Waterdiver am 30.01.2005 - 20:57 @ Rüsi : Mein ich auch 6-8 Meter sind für Sologänge perfekt ohne groß was zu riskieren ( was Zwischenstops anbetrifft. Man sollte sein Glück ja nicht unnötig hinauskitzeln !
Klar man kriegt von den Schulen eingetrichtert, niemals alleine zu Tauchen ! Auf der einen Seite verständlich ! Ich würde im See eher auch mal alleine Tauchen als im offenen Meer !
Na ja , bloß gut das ich wenigstens nicht der einzige Spinner / Lebensmüde bin Nicht das ich jetzt Solotauchen befürworte oder bevorzuge !
Antwort von AndréM am 30.01.2005 - 22:10 Wenn Du Dich für Lebensmüde hälst, solltest Du das Solotauchen doch besser lassen.
Antwort von Stephan K. am 30.01.2005 - 22:50 Paar Gedanken!!!!
Autofahren und Tauchen ist auch nicht direkt vergleichbar.
Bei einer Autopanne bleibt der Wagen stehen.
Beim Tauchen unterwasser wird es schon schwieriger.
Anderseits sollte man vielleicht nicht alleine im Wald spazieren gehen, denn man ist dort auch alleine wenn man ein medizinisches Problem hat.
Ein panischer Taucher ist Unterwasser ein grosses Risiko, Selbstschutz beachten (extra so formuliert). Es bringt nichts, wenn nachher beide in die Druckkammer müssen.
- Ausrüstung alleine an und ablegen
- Reissverschluss öffnen/schliessen
- Ventil unterwasser schliessen können
- Luftvorrat/Tiefe/Navigation extra gut kontrollieren
- eigenes Tauchverhalten kennen und bei Abweichungen reagieren
- gutes, vernünftiges Verhalten unterwasser bei Problemen
Es gibt Leute, denen man das Solotauchen abraten muss und es gibt wiederum andere bei denen dies kalkuliertes und minimiertes Risiko bedeutet.
Antwort von Blub CH am 31.01.2005 - 08:33 Den grössten vorteil hat das solotauche darin, gehen zu können wann man will und auch abbrechen wann man will. ich hab schon TGs abgebrochen nachdem ich den Anzug angelegt hatte und bin dann doch kaffee trinken gegangen.
Den grössten nachteil des solotauchens liegt im aprés dive, Der Austausch mit anderen tauchern , aber man hat ja noch tauchernet.
Grüässli Blub
Antwort von Linuskoeln am 31.01.2005 - 08:53 @BlubCH: Man kann auch zu zweit Kaffee trinken
Apres Dive ist extrem wichtig - wem soll man(n) denn sonst von dem 2-Meter-Wels bzw. dem 5-Meter-Manta erzählen ?
Die ganzen Vergleiche mit Autofahren, Fallschirmspringen etc. machen das, was Vergleiche recht gerne machen: Sie hinken.
Ansonsten stimm ich Doris zu: Tu es oder lass es, musst Du selber wissen
Linus
Antwort von hket am 31.01.2005 - 08:55 Hallo Waterdiver,
als "Anfänger" greifst Du hier ganz schön in die Tasten: Zwischenstops, Wracktauchen, Nachttauchen, Buddyproblematik ...
schätze Dich eher auf >50TG und hier mal abklopfen was geht - also doch Troll.
und was kommt dabei raus: Andre mit seinen 22TG kriegt leuchtende Augen.
Deswegen: Wenn Du Dir sicher bist und Deine Ausrüstung 200% stimmt..., verboten ist es nicht.
Übrigens: meine sichersten TG sind die mit einem wackeligen Buddy oder Neuling, dann mach wenigstens ich keinen Blödfug. Und wenn mein Buddy fotografiert, bin ich sein Schatten. Ich unterstütze wenns geht und krieg dafür gute Bilder ab.
und dann gibts da noch die TG mit "meinem Freund Harvey", die sind was besonderes, da rede ich auch selten drüber.
Helmut
Antwort von Blub CH am 31.01.2005 - 09:15 ja Linuskoeln, dann lass uns Kaffee trinken gehen.
nein es gibt schon Leute die das nicht vertragen, mit denen geh ich dann auch nur zwei mal tauchen: das erste und letzte mal!
Grüässli Blub
abgesehen davon, dass ich Waterdiver auch für einne Troll halte ...
@Doris - Deine Erfahrung spricht nicht gegen das Buddysystem per se, sondern gegen die getroffene Auswahl des Buddys. Ich erkläre neuen Buddys immer, dass jeder zu jedem Zeitpunkt das Recht hat, den TG abzubrechen - auch ohne Begründung (das ist meiner Ansicht gerade bei Anfängern wichtig, die sich mal einfach unwohl fühlen, ohne das genauer spezifizieren zu können). Leute, die darauf komisch reagieren, scheiden als Buddy aus, weil ich dann den TG vor Nasswerden abbreche.
Ansonsten stimme ich Jessica in ihrem Posting vom 29.01.2005 - 00:52 zu. Ein Anfänger ist in Notfällen erst einmal überfordert. Ein Problem beim Tauchen muss eigentlich UW gelöst werden - Aufstieg scheidet als Erstoption aus. Auch bei einem größeren Problem ruhig Blut zu bewahren ist nicht einfach und setzt ein entsprechendes Training und Erfahrung vorraus. Beides ist bei einem Anfänger, aber auch bei vielen erfahreneren Tauchern, nicht gegeben.
Ein TU passiert im Normalfall nicht, weil eine große Sache schiefgeht, sondern weil sich viele kleine Vorfälle häufen, die dann in einem großen Unfall münden können. Besonders als Anfänger schätzt man die entsprechenden Vorfälle aber meist falsch ein, aber auch später kann es passieren, dass man sich der Situation entsprechend falsch entscheidet/verhält. In einer Solotauchsituation hat man in solchen fällen kein Korrektiv, sondern muss sich auf sein eigenes Gefühl verlassen. Das kann aber leicht trügen, wenn man nur wenig Erfahrung (und noch keine Probleme) hat.
Ich empfehle in diesem Zusammenhang den Artikel zum Incident Pit im TN-Magazin (Hier klicken)
Immer gut Luft,
Andreas
Antwort von AndréM am 31.01.2005 - 10:05 @hket
So schnell bekomme ich keine leuchtenden Augen, da mach Dir mal keine Sorgen.
Antwort von doris außen am 31.01.2005 - 10:20 Hallo Andreas,
ich denke, dass das Problem bei etwas mehr Erfahrung darin liegt, dass einem der Abbruch verwehrt oder mindestens übel genommen werden kann, da man ja Dank der Erfahrung keine Probleme mehr haben darf.
Deshalb tauche ich nicht mehr mit Menschen, die eine Garantie auf ungetrübtes Tauchvergnügen erwarten.
Ich bin aber deswegen nicht gegen das Buddysystem, nur wenn kein geeigneter zur Stelle ist ziehe ich alleine los.
Antwort von hket am 31.01.2005 - 12:01 Hi Andreas,
Incident Pit ist ein guter Ansatz für eine Diskussion über Tauchsicherheit. Gibt es hier Vorbehalte bzgl. Urheberrechte ?
Ich bin gerade am Nachdenken, wie viele unsaubere TG schon im Vorfeld Ihre Ursachen hatten.
Mir fällt da auf Anhieb vergessene TT Handschuhe ein, Ringe abmontiert und Neos ausgeliehen.
Oder 1 Taucher läuft zurück um Maske oder Flossen zu holen, während die anderen schon im Zodiak sitzen. Wenn man dann eine Flasche zweimal aufdreht, ist diese wieder fast geschlossen...
aus diesen Ansätzen lässt sich was konstruieren, wahrscheinlich nahe an der Realität.
Helmut
Antwort von Ottonormaltaucher am 31.01.2005 - 19:08 Tauchen nach dem Devise "lebe wild und gefährlich" ist bestimmt interessanter als die Konsumtacherei in Rentnermanier- no risk, no fun.
Im Strassenverkehr ist komischerweise jeder ohne Buddy unterwegs, obwohl die Gefahren um ein vielfaches größer sind als im Wasser. Aber wer sich von den Laumannsverbänden die Frühvergreisungstaucherei einreden lässt soll halt immer den Buddy neben sich haben- weil er könnte vom Sofa fallen
Bergsteiger sind auch oft alleine auf dem Berg und auf den Meeren sind tausende Einhandsegler unterwegs. Wie kommt es eigentlich dass gerade im Tauchsport so viele selbsternannte Sicherheitsapostel unterwegs sind?
Antwort von Jessica am 31.01.2005 - 19:12 ONT - der Vergleich hinkt gewaltig...
Wie oft faehrst Du Auto im Vergleich zum Tauchen?
Wie durchtrainiert sind Bergsteiger?
Wie trainiert ist der "diving-is-fun-Taucher"?
(Einhand)Segler tragen Schwimmwesten, damit sie nicht absaufen, wenn sie ins Wasser fallen. Ueber Wasser koennen Sie problemlos ohne Hilfsmittel atmen.
und und und.....
Antwort von Nowotaucher am 31.01.2005 - 20:01 Hallo Helmut,
als ich zum ersten Mal vom Konzept des Incident Pits (oder schön deutsch: Unfalltrichter) gehört hatte und mit diesem Konzept im Hinterkopf ein paar "unsaubere TG" durchgegangen bin ist mir wirklich ein Licht aufgegangen. Ich konnte bei etwas größeren Zwischenfällen deutlich das Abrutschen in den Trichter sehen und wie man ein wirklich schlechtes Ende gerade noch abwenden konnte. Bei leichteren Unsauberkeiten sah ich eine gestrichelte Linie, die in den Trichter hinab führte. So oder so steigerte das Konzept mein Verständnis für Faktoren, die zu einem Zwischenfall führen können.
Da man aber im Nachhineien immer schlauer ist, hilft dieses Konzept zwar das Bewusstsein für solche Dinge zu schärfen, hilft aber nur beschränkt (in dem man Lehren aus auch kleinen Zwischenfällen zieht), um Unfällen vorzubeugen. Hier hilft eine Risikoanalyse im Vorfeld. Wie so eine Analyse aussehen könnte, findet man hier: Hier klicken
@Ottonormaltaucher:
Das Problem mit Vergleichen ist wirklich, dass sie hinken. Jessica ist ja schon auf den einen eingegangen, ich sage noch was zu "Bergsteiger sind auch oft alleine auf dem Berg" Bergsteigen ist einfach nicht mit Tauchen zu vergleichen. Oder meinst Du etwa Klettern? In dem Fall stimmt der Vergleich zweimal nicht, denn Klettern ist ein ausgesprochener Buddysport - ich würde mal behaupten noch mehr als Tauchen. Solokletterer? Klar, die gibt es aber sie sind sich nicht nur ihres erhöhten Risikos bewusst, sondern sind wirkliche Könner! Und genau das ist es ja was viele hier sagen - Solotauchen per se ist nicht böse, aber die Anforderungen an den Taucher sind einfach höher!
Immer gut Luft,
Andreas
Antwort von Ottonormaltaucher am 31.01.2005 - 20:46 @Newotaucher
Die Anforderungen an Taucher sind nicht höher. Ich hatte vor dem ersten Kurs ca. 200 Alleitauchgäne. Buch, Ausrüstung Kompressor gekauft, zuerst alleine in den Pool dann ins Meer...und ich lebe noch
Antwort von Nowotaucher am 31.01.2005 - 21:03 @ONT
wow, du bist ja wirklich voll krass drauf! Reschpekt!
Andreas
Antwort von Ottonormaltaucher am 31.01.2005 - 21:20 @Newotaucher
...ist halt schon etwas her, da gab es die diving-is-fun Supertaucher, die mich von einen "Abeteuerspeciality" zum anderen hätten schleppen können noch nicht
Antwort von Nowotaucher am 31.01.2005 - 22:20 Wie, du bist kein Adventscher-Fann-Deiver? Na, wenn das so ist
Imme gut Luft (aus dem eigenen Kompressor),
Andreas
Antwort von emji am 31.01.2005 - 22:33 Ist ja toll, Hans Hass hat ja auch solo angefangen....
Es ist öfters genannt worden: Solotauchen bedingt einige Voraussetzungen. Diese wurden bereits genannt.
Würden diese Voraussetzungen nicht stets genannt werden und wäre da nicht diese "moralische Sperre", wäre der See plötzlich voll von frischgebackenen OWD`s und *, die Solodives als etwas ganz normales betrachten. Und genau hier stimmen die Voraussetzungen nicht - das Unfallrisiko steigt.
Das ist kein Veto gegen das Solotauchen, sondern gegen die bedingungslose Verhamlosung der damit verbundenen Risiken.
Antwort von Ottonormaltaucher am 01.02.2005 - 15:20 "moralische Sperre"? Alleintauchen hat nix mit Moral zu tun und die genannten "Voraussetzungen" sind alle falsch! Einzige Voraussetzung ist ob man es machen will oder nicht. Ansonsten muss das jeder selber für sich selber entscheiden- egal ob er keinen oder tausend Tauchgänge hat. Jeder kann sich auch ohne großartiges Risiko, wenn er sich theoretisch damit beschaftigt und die Sache bedacht angeht, die Taucherei selber beibringen- das ist nicht risikoreicher als Radfahren- zuerst etwas wackelig- dann immer routinierter Ein Restrisiko bleibt natürlich immer- nur im Bett lauern auch tödliche Risiken- z.B Haustaubmilben- die killen mehr Menschen als Haie
Antwort von Jessica am 01.02.2005 - 15:34 jeder muss es fuer sich selbst entscheiden? Pfft... Stimmt war grundsaetzlich, aber wer denkt an die armen Rettungskraefte, Polizeitaucher etc., die dann vielleicht das Opfer bergen muessen? Es gaebe viel weniger tote Taucher, wenn die Leute sich nicht immer dermassen selbst ueberschaetzen wuerden - das gilt fuer Buddytauchen und ganz besonders auch fuer Solotauchen. Deine Aussage zeugt von ziemlicher Ignoranz gegenueber den Mitmenschen, auch Egoismus genannt. Aber klar, die Rettungs-/Bergungskraefte werden das Problem schon loesen - selbstverstaendlich auf Kosten des Steuerzahlers, wo dann wieder jeder schreit, wie hoch die Steuerbelastung doch sei. Aber ich schweife ab...
Antwort von und 26 Gäste am 01.02.2005 - 15:50 OttO:
"Alleintauchen hat nix mit Moral zu tun..."
Noch nichts davon gehört: Solotauchen schädigt das Rückenmark!
zum Thema selber will ich mich aber nicht mehr äußern, ich brenn mir am Wochenende lieber ein Loch ins Eis
Antwort von Ottonormaltaucher am 01.02.2005 - 18:08 @Jessica
.....ahaaaa, jetzt sind Solotaucher "Egoisten und Ignoranten" weil sie nicht an die Rettungskräfte denken Nach der Logik sind wohl eher Buddytaucher "Egoisten und Ignoranten", weil nur deren Probleme müssen Rettungs- und Bergungstaucher "auf Kosten der Steuerzahler" lösen. Tödlichen Tauchunfälle haben meines Wissens immer nur Buddytaucher. Auch in eurum Unfallforum steht nur was von abgesoffenen Buddytauchern- was belegt dass Alleintaucher die Besseren und Verantwortlicheren sind, denn sie bemühen nicht durch stümperhafte Adventuretaucherei die Rettungskräfte
Antwort von Jessica am 01.02.2005 - 18:15 Nun, ich habe nie behauptet, dass Buddytauchern nichts passiert. Ich glaube, ich sagte etwas von beiden Teams und Selbstueberschaetzung. Dass die Quote von Buddytauchern hoeher ist, duerfte nicht zuletzt an der ungleich verteilten Menge liegen. Und dass immer nur Buddytaucher toedlich verungluecken - falsch. Lies doch mal das Unfallforum genauer. Erst vor kurzem ist ein (Semi-)Solo-Extremtaucher unten geblieben, als er seinen vor 10 Jahren verunglueckten Tauchkameraden von 210m bergen wollte. Semi bedeutet, ein Sicherheitstaucher hat irgendwo weiter oben gewartet, konnte aber auch nicht helfen. Aber nu, dass ist irgendwie OT zum eigentlichen Diskussionspunkt.
Antwort von Doris am 01.02.2005 - 18:42 Soll ich doch noch mal???
JA
Machts mal halblang, Leute!
Ich denke die Unfallhäufigkeit beider Gruppen hier auszudiskutieren wird nie zu einem Ende führen, da es keine verlässlichen Zahlen gibt. Außerdem fließen so viele Unbekannte ein, dass es keinen Sinn hat irgendetwas gegeneinander aufzurechnen.
Mir ist weder solo noch im Team großartig was passiert, allerdings meine ich, dass das Tauchen im Team buddyabhängig ein deutlich höheres Gefahrenpotential bieten KANN.
Auf der anderen Seite soll bitte niemand, der auch nur den Hauch eines schlechten Gefühles verspürt, auf die Idee kommen solo zu tauchen, nicht nur grundsätzlich sondern auch tagesabhängig.
Den guten Taucher erkennt man daran, dass er nicht immer alles macht, was möglich ist.
Antwort von rüsi am 01.02.2005 - 18:56 wenn man die Berichte über Tauchunfälle durchlies, stellt man tatsächlich fest, dass es fast aussschließlich Buddy-Tauchgänge sind, bei denen ein Unfall passiert, dies ist sicherlich aber Zufall, bei jeden Tauchgang kann etwas passieren.
Da ich - wie ober bereits vermerkt - sehr oft alleine tauchen gehe - bleibe ich immer innhalb meiner mir selbst gesetzten Grenzen in meinem Haussee und betauche auch fast immer die gleiche Strecke, nur um in Übung zu bleiben.
Meine tauchtiefe liegt hier bis max. 7 Metern, natürlich kann hier auch was passieren, aber die Möglichkeit, heil nach oben zu kommen (außer vielleicht bei Ohnmacht ...) schätze ich als doch relativ hoch ein.
Des weiteren sage ich meiner Frau genau, wo ich tauche, welche Strcke ich nehme und wie lange ich unter Wasser bleiben werde.
Dies sind zwar keine Garantien, dass mir nichts passiert, aber ich hoffe darauf, dass ich immere wieder gut nach oben komme.
Wie auch ober bereits erwähnt, sollte es jedem Einzelnen überlassen bleiben, was er macht.
Ich wünsche Euch immer schöne und unfallfreie Tauchgänge
Antwort von Michi am 02.02.2005 - 08:48 Wieder einer der unsäglichen Threads aus der Kategorie "Forum zum Abgewöhnen"
Muss gestehen, bin erneut beim Lesen eingeschlafen...
Weiterhin viel Spaß beim Gegenseitig-Überzeugen in der Ich-hab-aber-doch-Recht-Liga!
Antwort von Ottonormaltaucher am 02.02.2005 - 12:06 @Michi
"Wieder einer der unsäglichen Threads aus der Kategorie "Forum zum Abgewöhnen"
Wenn der Thread duzu führt dass welche die sich ihrer mentalen Selbstrettungfähigkeit nicht sicher sind und auf den Buddy hoffen müssen das Tauchen "abgewöhnen", oder besser erst gar nicht anfangen, hat der Thread ja eventuell einen Kragen gerettet.
Gute Taucher brauchen sich nichts "abgewöhnen". Sie haben den Selbstretter im Kopf bevor sie das erste Mal abgetaucht sind- das ist genetsch bedingt
Ungeeignete bleiben teils schon unten weil es mal dunkel wird. Psychologen kennen da den "Angsttyp"- für den ist das Hoobby nix- ob mit oder ohne Buddy. Trotzdem ist unter Tauchern gerade dieser "Typ" überproportional vertreten- so als wollte er sich und anderen mit der Ausübung des "gefährlichen" Hobbys beweisen wie mutig er ist.
Schlaf gut weiter:
Antwort von aquascum am 02.02.2005 - 18:21 @ Ottonormaltaucher
Stimmt, das steht schon im Stibbe:"Hinzu kommt, daß nicht zuletzt das Tauchen gerne auch von psychisch labilen Menschen als Sportart zur Selbstbestätigung gewählt wird."
9. Auflage, S.119
Antwort von AndréM am 02.02.2005 - 20:10 Hmmh, hat Herr Stibbe auch nen Tip, woran man solche
psychisch labilen Menschen erkennt?
Wenn man hier in den Foren ein bischen mitgelesen hat, bekommt man den Eindruck, daß es zumindest ganze Horden von Tauchern mit einem aüsserst niedrigen Siedepunkt gibt.
Antwort von hket am 03.02.2005 - 09:03 man erkennt diese Menschen an einer Froschähnlichen Maskerade und einer grossen Flasche mit vielen Schläuchen auf dem Rücken.
Obwohl ich auch solo tauche, bin ich gerne mit Buddy unterwegs. Die "ganz grossen Fische" werden einem dann besser geglaubt.
Helmut
Antwort von AndréM am 03.02.2005 - 13:37 @hket Du meinst alle Taucher haben einen an der Waffel?
Antwort von Stephan K. am 03.02.2005 - 15:59 Tauchen macht blöd und gleichgültig
Ich weiss zwar nicht was das bedeutet, aber es ist mir auch egal.
Antwort von hket am 04.02.2005 - 09:17 Ein Bekannter von mir ist Flieger, der oft Fallschirmspringer transportiert. Er philosophiert oft darüber, was einen "normalen" Menschen dazu bringt, aus einem funktionierenden Flugzeug abzuspringen und nennt das ganze "Deppenwerfen".
Ich fürchte das Image der Taucher ist bei Außenstehenden ähnlich.
ich breche hier ab und öffne ein neues Thema -
hier gehts schließlich nur um Solotauchen.
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