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Alu oder Stahl; 12 oder 15 Liter - und warum 20 Bar Restdruck?
Abgesandt von Veela Registriertes Mitglied am 08.06.2006 - 00:04:

Abend!
Was empfehlt ihr (und vor allem: Warum bzw. warum nicht) als Flaschenneukauf: Alu oder Stahl, 12 oder 15 l?
Und warum muß ich 20 Bar Restdruck drinlassen? Mir ist klar, daß einige Füllstationen sonst nicht befüllen, da bei Lagerung einer leeren Flasche die Gefahr von Korrosion besteht - doch wie kommt die Feuchtigkeit in die Flasche? Und was macht den Unterschied zwischen 5 und 20 Bar Restdruck aus?



Antwort von bikefresh Registriertes Mitglied am 08.06.2006 - 02:20
Hallo Veela,
in Deutschland sind eher Stahlflaschen geläufig. Frag mich bitte nicht warum. 12 Liter reichen aber voll aus, denk auch an das Gewicht von so einem Drumm. Solltest du natürlich einen extrem hohen Luftverbrauch haben, wären 15 Liter nicht schlecht. Nur wird der Luftverbrauch mit zunehmender Erfahrung geringer. Deshalb 12Liter als meine Empfehlung. Evtl. mit Doppelventil, dann bist du für kalte und tiefe Tümpel und ggf. vorgeschriebene getrennte Systeme gewappnet.
20bar Restdruck ist auch die gängige Grenze, warum hast du schon selbst geschrieben.
Antwort von Apekser Registriertes Mitglied am 08.06.2006 - 02:35
Restdruck um ein Eindringen von Wasser in die Pressluftflasche zu verhindern.
Du kannst ebenso Ventile mit Restdrucksperre verwenden. Dieses Bauteil verschliesst das Ventil unter einem eingestellten Wert (ca. 5 bar) die Oeffnung.

Stahlflaschen, unabhaengig mit welchem Fuelldruck/Medium besitzen immer einen negativen Auftrieb.
Aluflaschen besitzen einen negativen, neutralen und positiven Auftrieb, abhaengug von Fuelldruck und Medium. Besonders deutlich zu erkennen, wenn ein Taucher mit dem Atemregler im Mund seine Flasche haelt, die sich vom Jacket geloest hat.
Antwort von lakotadiver Registriertes Mitglied am 08.06.2006 - 06:27
Hallo Veela,

die Frage ist wo Du tauchen möchtest. Vor allem wie tief. Versuche Dein AMV zu bestimmen und dann rechne und nimm Erfahrungswerte.
Ich gehe in den hiesigen Gewässern wenn es bis so bis 10 m geht (bitte nicht wundern) eine 8 Liter Stahlflasche. Ist vollkommen ausreichend und wuunderbar leicht am Körper. Ansonsten reicht eine 10 Liter Flasche eigentlich völlig aus. Bitte nimm keine 15 Liter, denke an deinen Rücken.
Wie gesagt es ist die Frage wo und wie tief und wie lange. Wenn Du eine relatives geringes AMV hinbekommst kann mann mit 10 Liter locker in einem schönen See auf 4 - 7 m mit einer Füllung zweimal tauchen (vielleicht nicht immmer ne Stunde aber so 45 min ist denke ich drin).
Das mit dem Restdruck in der Flasche ist so wie beschrieben.

Aber alles im Leben ist Ansichtsache, überlege und entscheide.

Lakota
Antwort von Doris Registriertes Mitglied am 08.06.2006 - 08:03
Noch kein gemetzel bei so einer Frage?
Das ist aber schön

Zum Restdruck: Dass eine Flasche Druck haben sollte ist klar. Wieviel Druck entscheidet die Füllstation, ich habe auch schon von 30 und 50 Bar mindestdruck gelesen.

Die universelle Flaschengröße liegt meiner Meinung nach zwischen zehn und zwölf Litern, hier kannst Du, wenn Du Dich dem "lang, tief und dunkel" zugetan fühlst auch mal mit einer Zweitflasche zum Doppel erweitern.

Große Flaschen haben eine schlechte Lage im Wasser zur Folge
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Antwort von Tümpi Registriertes Mitglied am 08.06.2006 - 10:20
Wenn du Frau bist und eher klein würde ich auch höchstens eine 12er nehmen. Lang oder kurz je nach Körpergröße. Bei einer 15er schleppst du schon nicht schlecht, besser sind da Doppel-7. Obwohl noch schwerer schleppen sie sich besser (bei mir zumindest). Das hat was mit der Lage zum Rücken zu tun. Und unter Wasser allemal angenehmer.
Aber bedenke halt auch den Weg zum Tauchplatz und zur Füllstation.



Antwort von DerStalker Registriertes Mitglied am 08.06.2006 - 10:29
Stahlflaschen sind in Europa allgemein gebräuchlicher als Alu, wohl weil hier mehr im Süsswasser getaucht wird und die Vorteile der Aluflasche im Salzwasser (Auf/Abtrieb, Korrossion etc.) nicht wirklich zum tragen kommen. Vielleicht auch, weil sie immer noch günstiger sind.
Jedenfalls ist es m.b.E. sinnvoller, eine Stahlflasche zu tauchen, als eine Alu und dann den verminderten Abtrieb mit Blei auszugleichen.

Flaschengrössen musst du selbst rausfinden, am besten verschiedene ausleihen und Test-TG machen, mitloggen, wie tief, wie lang und welche Ausrüstung (Tariermittel), Druck vorher, nachher - dann kannst du dir ein Bild machen über deinen individuellen Luftverbrauch und auch, welche Grösse dir am besten zusagt.
Das mit dem Restdruck ist m.M. reine Willkür der Füllstationen. Denn ob 20 oder 5 bar Rest ist ziemlich egal. Wichtig ist nur, dass noch Druck auf der Flasche ist, damit kein Luftaustuasch zwischen innen und aussen stattfinden kann.
Und damit die Feuchtigkeit draussen bleibt, empfiehlt sich ein Personal-Filter. Der verhindert, dass die supertollen Füller die bis zu 50 bar Restdruck verlangen dir Kondenswasser und sonstigen Dreck in die Flasche blasen, während sie coooole Kommentare über die Notwendigkeit der Druckvorgaben und Korrossion der Flaschen bei 10 bar zum Besten geben (hab ich selbst erlebt).
Also trau lieber nur dir selbst und finde heraus, was zu dir passt.
Antwort von flasche Registriertes Mitglied am 08.06.2006 - 12:09
Stahlflaschen sind üblicher Standard hierzulande, weil der Vorteil von Aluflaschen (höhere Beständigkeit gegen Rost) eher im Salzwasser und bei häufigem Gebrauch wichtig ist; Aluflaschen für Urlaubsbasen am Meer.

Vorteil von Stahlflaschen ist das niedrigere Gewicht. Aluflaschen müssen eine größere Wandung bei gleichem Innenvolumen haben, um gleich stabil zu sein; schon damit ist (trotz geringerer Dichte von Alu gegenüber Stahl) eine Aluflasche relativ schwer. Dazu kommt, daß wegen des höheren Gesamtvolumens (dickere Wandung) Aluflaschen einen größeren Auftrieb als Stahlflaschen gleichen Innenvolumens haben; diesen höheren Auftrieb muß man mit zusätzlichem Blei kompensieren.

(Aluflaschen als Stage, die dann natürlich eher neutral tariert sein sollen, sind ein Sonderfall; da wären Stahlflaschen unsinnig.)

Die Flaschengröße sollte zum Tauchverhalten und zum eigenen Körper passen. Im Zweifel etwas größer; man sollte aber damit noch ein paar Meter laufen können. 12l ist eher Untergrenze, wenn man nur 1 Flasche kaufen will.

Doppelventil: Schön und gut, aber man sollte wirklich selbstkritisch überlegen, ob einem das Zweitventil nutzt. Kann man es garantiert im Ernstfall selbst rasch zudrehen? Lieber eine Doppelflasche, eine zusätzliche Ponyflasche, oder eine andere technische Lösung, falls man da Zweifel hat. Der im Ernstfall auch gerade nicht anwesende oder ventilverwechselnde Baddie ist keine Lösung.

Der Restdruck:
Wenn der Restdruck Null ist, besteht die Gefahr, daß Wasser eindringt. Bei 5bar Flaschenrestdruck und 40m Tauchtiefe... dringt Wasser ein. Gut, da kann man auch nicht mehr atmen, aber vielleicht hat man ja eine Zweitflasche oder einen netten Baddie. 5bar Restdruck heißt möglicherweise eingedrungenes Wasser, je nachdem, wie dann weitergetaucht wurde.
Bei sehr gut anzeigendem Finimeter mag man bis 10bar Restdruck in geringer Tiefe verweilen (eigene Flasche), bei Leihflaschen und ungenauen analogen Finimetern ist es vielleicht sinnvoll vom Flaschenverleiher, erstmal 30bar zu verlangen, und jedenfalls bei deutlicher Unterschreitung dem Leihenden auf die Finger zu hauen. 50bar Restdruck als Forderung ist maßlos überzogen.

("Ventile mit Restdrucksperre" habe ich noch nicht gesehen und würde ich mir verbitten. Lieber eine nasse Flasche als im Ernstfall Null statt 5bar.)
Antwort von Doris Registriertes Mitglied am 08.06.2006 - 13:27
@flasche

ganz ruhig bleiben, en geht um den eingachen Sport- und Spaßtaucher, der gerade mit der Erstzusammenstellung seiner Ausrüstung beginnt.

Eine 12er ist absolut ausreichend, oft sogar für zwei Tauchgänge, wenn es nicht zu tief runter geht.

Ein Doppelventil reicht ebenfalls, wenn man nicht rankommt muss man halt vorher mal das Jäckchen unter Wasser ausziehen um es zu üben.

Eine Stageflasche will der einfache Taucher gar nicht haben

Und das mit den 5 Bar auf 40 m ist wohl auch eher Theorie, ich kenne jedenfalls niemand, der mit fünf Bar noch von der Oberfläche aus auf 40 m abgetaucht ist.

Eine Restdrucksperre finde ich allerdings auch eher unnötig, da meiner Meinung nach ein Blick aufs Fini in regelmäßigen Abständen mehr hilft. Da kann man sogar rechzeitig das Auftauchen einleiten und muss nicht bei fünf Bar ertrinken
Antwort von Monsta (nE) am 08.06.2006 - 13:48
Klar 12l! Denk nämlich auch dran, dass Du beim Füllen in der Regel nach Flaschengrösse bezahlst. D.h. über die Zeit hin kann eine 15l Flasche auch darüber sehr viel teurer werden. Solltest Du nicht über ein zu grosses AMV verfügen bleib bei der 12er!

MONSTA
Antwort von flasche Registriertes Mitglied am 08.06.2006 - 17:06
Monsta,
zu kurz gedacht. Zwar ist eine 12l-Füllung billiger als eine 15l-Füllung (sagen wir man spart bei hohen Füllpreisen 3x50ct=1,50EUR je Flaschenfüllung), aber andererseits schenkst du ja bei jedem Tauchgang dem Füllmeister die letzten 30..50bar. Wenn du mit einer 10l-Flasche 2x tauchst, veratmest du z.B. 2x (200-50)bar x 10l, also 3000barl. Wenn du alternativ mit einer 20l-Flasche 1x tauchst, veratmest du zwar auch 1x (200-50)bar x 20l, also auch 3000barl, aber bei näherem Hinsehen könntest du ja wegen des höheren Flaschenvolumens gefahrlos auch bis 25barl heruntergehen (gleiche Restluftmenge in barl). So sparst du mit der größeren Flasche.
Dazu kommt, daß du sinnlos Zeit zum ab/auftauchen brauchst, und um erstmal zu dem interessanten Tauchplatz hinzutauchen. Bei kleiner Flasche zweimal, bei großer nur einmal. Spart wiederum Luft bei Nutzung der großen Flasche.

Andererseits ist zu bedenken, daß bei großer Flasche mehr Wasserwiderstand da ist, also mehr Luft bei gleicher Tauchgeschwindigkeit verbraucht wird. Bei längeren Tauchgängen braucht man mit großer Flasche auch mehr Luft für die Deko; sieht man die als unnötiges Übel an, spricht das wieder für die kleine Flasche.

Bei der Frage der Transportkosten kann man sich streiten. Vergleicht man z.B. 2x10l mit 1x20l, dürften die 2 kleinen 10l-Flaschen verlieren (schwerer, damit erhöhter Benzinverbrauch des Autos). Vergleicht man hingegen je 1 Flasche (setzt voraus, daß man vor Ort nachfüllen kann), dann verliert die große Flasche.

Weitere Peanuts-Diskussionen zu 1,50EUR-Luftkostenvorteilen bei verringertem Flaschenvolumen auf Anfrage; vielleicht sollte man erstmal eine 4l-Flasche kaufen. Spart eine Unmenge an Füllkosten sowie Benzinkosten.


@Doris
Z.B. bei Bleiintegration ist Jacketausziehen manchmal nicht so ganz problemlos. An der Oberfläche schwimmend oder am Grund liegend geht`s, aber dazwischen...
Jacketlockern mag grade so noch akzeptabel sein, wenn man damit zurechtkommt.
Antwort von Monsta Registriertes Mitglied am 08.06.2006 - 18:15
@flasche: Danke für die vielen Rechnungen, leider ist meine Theorie viel einfacher. Hast Du einen normalen Luftverbrauch und machst "normale" Sporttauchgänge, dann langen für 60-70 Minuten doch die 12l locker. Wenn Du ausgedehnte Dekotauchgänge machst, dann sind (ohne jetzt einen Glaubenskrieg auslösen zu wollen) 15l leider auch zu wenig.

Ich zahle hier für eine 15l 3 EUR mehr als für eine 12l Pulle, ergo "spare" ich mir bei jedem normalen Tauchgang im See - und um solche wird es vermutlich gehen - 3 EUR. Bei einem aktiven Taucher kann ich davon ausgehen, dass diese Flasche in 3 Jahren 100 Mal gefüllt wird = 300 EUR. Dafür kaufe ich mir doch nach dieser Zeit lieber eine neue Flasche und verkaufe vor dem TÜV meine alte.

Wie viele Tauchgänge beendet man den wirklich an der Luftreserve? Meist ist doch irgendwer dabei, der einen höheren Luftverbrauch hat oder eine kleinere Flasche. Ausserdem ist mir nach 70 Minuten im See meist eh´ kalt

Aber in einer Marktwirtschaft darf jeder mit seinem Geld kaufen was er für richtig hält!
Antwort von kub0815 Registriertes Mitglied am 08.06.2006 - 19:01
Hi kauf dir eine 15L Stahl da kannst du bei uns meistens 2 Tauchgaenge machen. Ohne nachzufuellen. Aber nur wenn du Fit genug bist die zu stemmen. Ansonsten eher eine 10er

Viele Gruesse
Juergen
Antwort von flasche Registriertes Mitglied am 08.06.2006 - 19:14
Wie gesagt, mit 4l-Flasche sparst du noch viel mehr, und kannst ganz sicher sein, daß wirklich niemand eher als du den Tauchgang beendet. Ich hätte auch keine Probleme, mit dir zu tauchen, und würde dich einfach alleine auftauchen lassen

1EUR je Liter?
Ich würde an deiner Stelle sofort eine Zweitflasche kaufen und den Flaschenfüller am See meiden. Spart dir in 3 Jahren, von deiner Rechnung ausgehend, bei einer 12l-Flasche 100x12x(1,00-0,50)EUR = 600EUR. Je nachdem natürlich, wo die günstigere Druckluftstation ist (Fahrtkosten).

Von den gesparten 600EUR kaufst du dir dann einen Trocki, dann ist dir nach 70min im See auch nicht mehr so kalt, und du brauchst dann doch die größere Flasche.
Antwort von Veela Registriertes Mitglied am 09.06.2006 - 03:01
nach anfänglichen Unstimmingkeiten hier im Forum: Ihr seid toll!
Zum Thema: Einige haben tatsächlich das Problem erkannt. Deutschland von Februar bis April ist kalt, da reicht vielleicht eine 15l Flasche für zwei TG. Der AMV (bin neu hier, hoffe mal, daß das sowas wie `Atemverbrauch`oder `Atemvolumen` ??? bedeutet - klärt mich auf!???) ist bei mir und meinem Buddy relativ gleich. Nach der Kulki-Erfahrung dürstet es uns nach einer kleinen billigen Transportkarre, womit das Gewicht auch kein Thema mehr ist. Daß zwei (gefüllte) 10l-Flaschen besser sind als eine 12l und nachfüllen haben wir leider auch schon erfahren (vor allem, wenn die angeblich gefüllte Flasche diesem Anspruch dann doch nicht genügt und nicht gefüllt war).
Restdruck habe ich verstanden - ist offensichtlich Füllstation-abhängig.
Alu oder Stahl ist mir noch nicht ganz klar. Natürlich brauche ich mehr Blei, wenn ich eine Aluflasche habe. Aber sonst? Weitere Tipps sind erwünscht!
Wir tauchen 2x im Jahr außerhalb D, also im Meer, ansonsten jedes passende WE in D - und im Sommer sowieso 3 Wochen nur D. Tief (20 bis 40m - ganz PADI konfomr...) gerne, aber nicht unbedingt. Tauchgewässer-abhängig halt.

übingens: kein Gemetzel bei der Frage wundert mich auch - finde ich toll - da muß ich nicht zurückmetzel...
Antwort von Doris Registriertes Mitglied am 09.06.2006 - 07:23
Hallo Vela,

Also, zuerst Mal AMV = Atemminutenvolumen, d.h. soviel Liter Luft atmest Du in der Minute weg.

Transportkarre der Wahl, gerade für den Kulki, ist der gute Bollerwagen mit Luftbereifung. Eine Sackkarre habe ich mir dort schon zu Tode gerüttelt (mit Hartgummirädern)

Kauft euch Stahlflaschen, die sind billiger und absolit gebräuchlich.

Ach ja, maach Dir nichts draus, wenn Dich jetzt jemand anpisst, weil Du AMV nicht kanntest.

Antwort von Tümpi Registriertes Mitglied am 09.06.2006 - 07:38
Stahlflaschen sind handlicher, vergleichst du z.B. 12 l Alu und 12 l Stahl. Es gibt Füller, die Aluflaschen nicht füllen. Und die längeren TÜV-Intervalle für Alu sind m.W.n. auch abgeschafft.
Luftverbrauch (AMV) wird mit der Zeit weniger, in flachen Tümpeln kannst du selbst mit einer 10er zwei Stunden tauchen (oder zwei Mal je eine Stunde).



Antwort von Doris Registriertes Mitglied am 09.06.2006 - 07:46
Noch was vergessen,

Flasche, ich habe ein bleiintegriertes Jäckchen und hatte noch nie Probleme dabei, dieses unter Wasser aus- und wieder anzuziehen, Probleme habe ich eher an der Oberfläche.

Und glaub mir, das habe ich schon oft gemacht, weil ich mit dem alten Flaschengurt nicht zurechtkam. Bei Wechsel des Flaschendurchmessers sind immer erst mal die Flaschen durchgerutscht.
Antwort von Kormoran Registriertes Mitglied am 09.06.2006 - 09:34
Außerdem muss man zum Ventil-schließen das Jäckchen nicht ganz ausziehen. Bei mir reicht`s normalerweise sogar schon bei geschlossener Bebänderung, die Flasche mit der linken Hand etwas anzuheben, um mit der Rechten ans Ventil zu kommen. Und wenn man die Gurte noch öffnet langt`s alle mal.

@Monsta: Füllst Du in der Apotheke? Ich bezahle für den Volumenliter zwischen 21 und 28 Cent, macht bei `ner 15er 4,20 € max., wenn sie leer war. Der nette DSM verlangt mir aber bloß die Hälfte, wenn ich noch 100 Bar drauf habe.

Zwei meiner Buddies haben Anfangs, erschreckt durch den hohen Luftverbrauch, gleich 15er gekauft und fluchen jetzt über das hohe Gewicht. Andererseits machen sie jetzt mit der 15er halt immer jeweils zwei Fischiguck-Tauchgänge mit einer Füllung (mach ich mit meiner 12er aber auch oft).
Antwort von flasche Registriertes Mitglied am 09.06.2006 - 11:41
Doris,
Probleme an der Oberfläche verstehe ich nicht (es sei denn, du hast ein zu kleines Jacket bzw. zu viel Blei). Ich habe, nachdem ich es 2..3x probiert habe, und daran gedacht habe, wieviel schwieriger das dann in einer wirklichen Notsituation würde, mich gegen das Doppelventil und für die Ponyflasche entschieden. Mit einem unkompr. Neoprentrocki oder einem dicken Halbtrocki hat man bei abgelegtem Jacket selbst Auftrieb, hingegen das Jacket samt Blei treibt nach unten. Man muß also die Kraftdifferenz, im Meer in entsprechender Tiefe vielleicht bis 8kg, von Hand aufbringen, und mit der anderen Hand das Ventil schließen, und nebenbei noch darauf achten, daß man während der Aktion nicht nach unten wegsackt oder nach oben aufsteigt. Unter Idealbedingungen geht das vielleicht. Nein danke.
(Jacket etwas lockern und an Ventil herankommen mag gehen, aber wehe, man hat eine Leihflasche anderer Abmessungen und nicht gemerkter Ventilzuordnung.)

Veela,
wenn ihr sowieso überlegt, je 2 Flaschen zu kaufen, dann doch einfach (wenn keine Doppelflasche) 2 unterschiedliche. Dann seid ihr variabel. Z.B. 15er und 10er, sofern du die 15er noch tragen kannst. Langer Ersttauchgang mit 15er, und kürzerer Zweittauchgang mit 10er.
Du wirst gerade bei der 15er merken, wie wichtig Gewichtseinsparung ist, und wie unsinnig es wäre, eine Aluflasche zu nehmen, die (inclusive Blei) bei gleichem Luftvorrat schwerer wäre. Gerade wenn du den Weg zum Kulki anscheinend schon als Problem ansiehst...
(Man kann übrigens auch schon am Auto die Ausrüstung zusammenbauen und anlegen, dann ist der Rest dann nicht so schwer und von Hand zu tragen.)

Zur Gewichtseinsparung trägt übrigens auch die Trockiwahl bei. Wir haben da hier im Forum einen Spezialisten mit etwas gewöhnungsbedürftiger Rechtschreibung, vielleicht triffst du ihn mal am Kulki; laß dich beraten.
Antwort von Doris Registriertes Mitglied am 09.06.2006 - 11:55
Udn (TM) der Spezialist taucht nicht am Kulki, sondern am Cospudener.

Flasche, ich will keinen Roman schreiben, da ich es als unwichtig erachte. Nur soviel: mein Jäckchen neigt im aufgeblasenen Zustand dazu eine zweidimensionale Form einzunehmen (Codename: Brett mit Armlöchern). Deshalb habe ich an der Oberfläche nicht so leichtes Spiel als unter Wasser.

Mach doch mal ein Bild von Dir auf Deine Userseite
Antwort von Andreas Richter Registriertes Mitglied am 09.06.2006 - 12:57
Hallo,

kauf Dir ´ne 12er Stahlflasche, möglichst mit Doppelabgang und fertig ist der Lack.
Dann kannst Du noch überlegen, ob kurz oder lang wegen der Schwimmlage.
Die 12er reicht dann später auch u.U. für einen tieferen oder 2 flache TG´s.

Wenn Du am Kulki mit dem Fülldruck nicht zufrieden bist, gehe zum Michael (Kulkidiving.de), der füllt definierte 200+.

MfG
Andreas
Antwort von flasche Registriertes Mitglied am 09.06.2006 - 13:20
@Veela
Du siehst, es gibt mehrere Ansichten. Einigkeit besteht bzgl. Stahl (nicht Alu). Der Rest ist Ansichtssache.
Wenn du sowieso Probleme hast, eine schwere 15er zu tragen, dann bleibt ja automatisch nur die 12er (oder, falls das Jacket das zuläßt, eine D7) übrig. 10er ist für Flachtauchgänge ok, aber reicht oft nicht. 300bar-Flaschen sind leider nicht überall zu füllen.

@Doris
Bild? Interessiert dich mein Ventil?
Gruß Flasche
Antwort von Doris Registriertes Mitglied am 09.06.2006 - 14:09
Nix Ventil, Neugier, einfache

Schö WoE, Geh nun tauchen
Antwort von Trilaminator Registriertes Mitglied am 11.06.2006 - 16:57
immer schwere STAHLFLASCHEN KAUFEN!!!! am besten sidn da Doppelpacks wie D7, D10 oder D12 ...

die beste wasserlage hast Du mit D7 und D12(lang!)

wenn doch Mono Pullen dann Mono 10 ....

die D7 bzw. D12 ordentlich auf eine Plate verschrauben .. udn mit einem Wing tauchen ... so haste VIEL freude an deinen neun Flaschen udn vergißt meinen guten ratschlag NIE udn wirst mir ewig dankbar sein
Antwort von Veela Registriertes Mitglied am 12.06.2006 - 02:19
Tach alle,
Probleme mit den Wegen am Kulki habe ich nicht, bloß ein neidgelbes Gesicht für alle, die ihren Kram nicht buckeln müssen, sondern hinter sich herkarren. Bin schon der Meinung: Wer taucht, muß auch buckeln können und nicht das Mädchen "kannst Du mir meine Flasche tragen, die ist so schwer" machen. Ist ja schließlich kein Kindergeburtstag!
Bei den momentanen Temperaturen war ich am WE im Sundhäuser mit 12 Liter und einmal 25 und einmal 35 Minuten ohne nachtanken auch zufrieden. Und ich bin optimistisch, was das AMV (gleich anwenden, was man neu gelernt hat, dann merkt man es sich leichter...) betrifft.
Wir überlegen nicht daran, uns jeweils 2 Flaschen zu kaufen - das hab ich wohl ungeschickt ausgedrückt.
Danke für alle Antworten, bin wieder etwas informierter (aber sicher nicht klüger...) als vorher!
@Trilaminator: Warum Mono 10? Dein Argument für die Dx ist klar, aber warum M 10?
Und noch eine dumme Frage zum Beweis dafür, daß ich noch nicht wirklich in der nicht-virtuellen Realität geguckt habe: Es gibt doch die kleinen dicken 12er und die schlanken langen - gibt es da auch einen Preisunterschied (von den unterschiedlichen Herstellern mal abgesehen - oder versteift sich ein Hersteller immer auf kurz und dick oder schlank und lang?)?

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