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Anfängerfragen
Abgesandt von Philipp185 Registriertes Mitglied am 04.10.2012 - 18:47:

Hi Leute,

ich hab vor kurzem meinen Bronze Schein gemacht und beschäftige mich jetzt täglich mit Tauchausrüstungen,Tauchgangsplanung usw.

Jetzt bin ich auf solche Stage-Flaschen gestoßen und hab ein paar Fragen:


-benutzt ihr die mit normalem Atemgas (also dasselbe wie in der/den Hauptflaschen) oder wird die nur mit Dekogas gefüllt.

-wenn man längere Tauchgänge taucht:wird die nur als Reserve hergenommen oder bis zum Reservedruck "angebrochen"

-wie groß sind solche Flaschen und wieviel druck ist da drauf.

-Hat man 1 oder 2 zweite Stufen angeschloßen

Ich hoffe ihr versteht meine Fragen ,
Philipp



P.S.: Ich weiß dass ich gerade mal seit ein paar Monaten dabei bin und will sicher nochnicht ins Tec tauchen einstieigen,aber die Fragen oben beschäftigen mich eben




Antwort von volta Registriertes Mitglied am 04.10.2012 - 19:23

=> benutzt ihr die mit normalem Atemgas/Dekogas
Wenn ich die Flasche als reine Sicherheit verwende, Nutze ich ein Nitrox-Gemisch. Diese Wähle ich so, das ich es möglichst Tief Atmen kann, gleichzeitig aber schnell aus dem Wasser komme (Ist immer ein Kompromiss)
Wenn ich meine Tauchzeit verlängern möchte, Nutze ich meist das gleiche wie in der Rückenflasche.


=> wenn man längere Tauchgänge taucht:wird die nur als Reserve hergenommen oder bis zum Reservedruck "angebrochen"
Das dürfte wohl stark abhängig von der Konfiguration sein. Wenn ich das gleiche Gas wie im Rückengerät habe, mach ich sie bis 50 bar leer.
Ist ein anderes Gas drinnen, oder die TG`s werden anspruchsvoll wende ich ab und an auch die 1/3 Regel auf jede einzelne Flasche an.

-wie groß sind solche Flaschen und wieviel druck ist da drauf.
Die Flaschen gibt es "normalerweise" zwischen 1 L - 11 L Tauchst du mit ALU (deutlich Günstiger) sind meist 200 bar drinnen, nimmst du Carbon gehts bis 300.

-Hat man 1 oder 2 zweite Stufen angeschloßen
Nur eine zweite Stufe, jedoch ist hierbei die Backup-Strategie zu beachten.

Es gibt übrigends auch kleine Pony-Flaschen die den Regler direkt an der Flasche haben. Als Backup auch eine Interesante Lösung.

Und aus Formalen Gründen:
- Beachte bei deiner Konfiguration bitte deinen Ausbildungsstand was Nitrox und Stage-Flaschen angeht.

Und weil die Diskusion bestimmt gleich los bricht: Es gibt zu dem Thema kein richtig und falsch, du musst dich mit deiner Ausrüstung wohl fühlen.
Antwort von Philipp185 Registriertes Mitglied am 04.10.2012 - 19:37
ok
danke für deine Antworten!
Am logischsten(schreib man das so ?? fände ich, die Reserver von der Stage ,bei komplizierten Tauchgängen so zu planen , dass man zu jeder Zeit seinen Buddy und sich selber durch die Deko-Pausen bringt.
Also denke ich dass 2 2te Stufen sinnvoll sind.

Ist das zu übertrieben ?

viele Grüße,
Philipp
Antwort von volta Registriertes Mitglied am 04.10.2012 - 19:38
So und jetzt noch ein kleines Beispiel, wie ich es mache.
ACHTUNG DER FOLGENDE BEITRAG ENTSPRICHT NICHT DEN AUSBILDUNGSMEINUNGEN UND DARF NICHT NACHGEMACHT WERDEN!!!

Tauchgang:
max. 40 Meter
Zeit: 20 min.
Reguläre Tauchzeit: 72 Minuten.

Backup: Stage, 50% Nitrox
Tauchzeit: 44 min (spart 28 min)
ppO2 < 30 Meter => Finger weg davon
ppO2 bei 30 Meter => 2.0 schlecht, einwirkzeit beachten
ppO2 bei 25 Meter => 1.80 schlecht, einwirkzeit beachten
ppO2 bei 21 Meter => perfekt, und los geht die Deko.

Ich muss also wenn was passiert (Vollständiger Ausfall Rückengerät) 10 Meter passieren bevor ich an die Stage darf.
Und dann so schnell wies geht auf 21, wo das ganze nicht mehr giftig ist. Dafür bin ich ca. 30 min früher an der Wasseroberfläche als ohne Stage.
Antwort von Tariernix Registriertes Mitglied am 04.10.2012 - 19:38
das sind aber merkwürdige Antworten, volta, auf einfache Fragen!

Stage-Flaschen können entweder nur Deko-Gas(e) enthalten, dann sind es andere Gase als im Rückengerät.

Stage-Flaschen können genausogut das "Verbrauchs-Gas" enthalten, dann ist das Rückengerät die Reserve.

Welche Strategie gewählt wird, hängt von den Umständen des Tauchgangs ab. I.d.R. vereinbart ein Team miteindander eine für alle Mitglieder gültige Strategie für ein bestimmtes Tauchprojekt.

Stage-Flaschen sind 80-Kubikfuß große Aluminium-Flaschen, die ca. 11,1 Liter Gasvolumen enthalten. Diese 80cuft-Flaschen sind annähernd neutral im Wasser und lassen sich deshalb (theoretisch) unbegrenzt dazu- und wieder abhängen, ohne dass der Taucher das mit Gewichten ausgleichen muss.

Die Aluflaschen vertragen i.d.R. 200bar, sie werden bei Dekogasen aber häufig nur mit 160 bis 180 bar befüllt, damit sie neutral bleiben.

Es ist immer nur eine 1. mit einer 2. Stufe angeschlossen, also 1 Atemregler dran.

-------------------

Alles andere, Stahlflaschen, Ponyflaschen, Carbonflaschen mit 300bar sind Varianten, die jeweils mehrere Nachteile mitbringen, die man kompensieren muss. Deshalb wird darüber unerschöpflich gestritten.

Unbestritten lässt sich bei kürzeren Tauchgängen auch eine 40cuft-Aluflaschen mit Reinsauerstoff für die 6m-Deko verwenden.
Antwort von AndiF1 Registriertes Mitglied am 04.10.2012 - 19:41
ich sehe obige Begründungen durchweg anders:

1. eine Stageflasche als "reine Sicherheit" macht keinen Sinn.
a. "reine Sicherheit sollte im Rückengerät vorhanden sein, um den TG zu jedem beliebigen Zeitpunkt mit dem Partner zusammen an einem Rückengerät beenden zu können (bzw zum ersten Dekogas zu kommen). Vorzugsweise ein Doppelgerät mit absperrbarer Brücke. Im Rückengerät befindet sich IMMER ein Gas welches auf Maximaltiefe geatmet werden kann.
b. eine Stageflasche welche als "reine Sicherheit" verwendet wird darf NUR ein Gemisch enthalten welches auf Maxitiefe atembar ist. Das Argument "ich muss ja nur ein paar Meter hoch dann kann ich das Nitrox atmen" ist falsch, gefährlich und unnötig. (siehe Punkt a)
c. bei längeren Tauchgängen wird die Stage von Beginn an geatmet, das Rückengerät bleibt die Reserve. (sofern kein Dekomix in der stage drin ist)

d. Die Standardanwendung für stages ist der Einsatz von Dekompressionsgasen. Als Grundgas wird das Rückengerät verwendet, wenn eine D12 als Rückengerät nicht ausreicht, es gibt größere Rückengeräte wahlweise auch zusätzliche Bottomixxstages.

in diesem Sinne

Gruß
Andi
Antwort von volta Registriertes Mitglied am 04.10.2012 - 19:45
=> dass man zu jeder Zeit seinen Buddy und sich selber durch die Deko-Pausen bringt. Also denke ich dass 2 2te Stufen sinnvoll sind.

Also deine erste Rückfallebene ist ja immer dein Oktopus (und wenn du in Deutschland im Kaltwasser tauchst, auch eine zweite 1. Stufe).
Deine zweite Rückfallebene ist der Oktopus deines Partners.
Deine dritte Rückfallebene ist unter Wechselatmung auf zu tauchen.

Die Stage (oder Pony-Flasche) bietet dann vorteile:
- wenn dein Partner zu weit von dir weg ist (sollte nicht sein, aber wir alle kennen die realität)
- Wenn du dich bei deinem Luft-Vorrat verrechnet hast.

Es sind also alles Situationen, die (im Normalfall) erst mal nur einen der beiden Taucher betreffen. Und sollten dennoch beide betroffen sein, kann immer noch Wechselatmung praktiziert werden. Ein zweiter Automat ist unüblich an einer Stage
Antwort von volta Registriertes Mitglied am 04.10.2012 - 19:51
@Andi
zu 1:
Ob eine Stageflasche als reine Sicherheit Sinn oder Unsinn ist dürfte wohl eher ansichtssache sein. Ist in anderen Ländern auch verbreitet.

Auch welches Gas ich im Rückgerät tauche, entscheide ich je nach Art des Tauchgangs.
Antwort von AndiF1 Registriertes Mitglied am 04.10.2012 - 19:55
@volta
also sei mir nicht böse, sowas kann man doch so hier nicht einem Anfänger empfehlen.

1. der Partner ist niemals zu weit weg !! Wenn ja, dann kannst Du einfach nicht tauchen
2. Luft-Vorrat verrechnen ??? Das sollte Dein Tauchpartner aber auch beherrschen, und mit den Reserven ist das absolut keine Indikation um eine stageflasche mitzunehmen.
3. ein zweiter Automat ist nicht unüblich sondern unnötig. !!!
Weil, wenn bei einem Taucher die Stage nicht funktioniert, so kann das Rückengerät verwendet werden (entsprechende Verlängerung der Dekozeit), oder die eine verbleibende stage bei jedem Dekostop getauscht werden. Eine Wechselatmung ist keine ernstzunehmende Option bei einem anspruchsvollen tiefen TG

Gruß
Andi
Antwort von AndiF1 Registriertes Mitglied am 04.10.2012 - 19:58
@volta

eine stage als "reine Sicherheit" hat folgende Nachteile:

1. zu wenig Atemgas um ZWEI Taucher von Max tiefe mit den nötigen Dekostops bis zum ersten Dekogas zu bringen
2. keine zwei zweiten Stufen, also kann nur ein Taucher daraus atmen

diese Nachteile hast du mit dem Rückengerät nicht, also wo ist der Vorteil ??
Gruß
Andi
Antwort von Philipp185 Registriertes Mitglied am 04.10.2012 - 20:00
Oh Gott eine Viertelstunde und 10 verschiedene Meinungen.

Tut mir leid aber meine Verwirrung ist zu groß .Ich glaub ich mach erstmal Nitrox und Silber,bevor ich mit dem "TECln" anfang !!

gruß Philipp
Antwort von Philipp185 Registriertes Mitglied am 04.10.2012 - 20:05
was mir gerad einfällt : wenn man unter Wechselatmung Deko macht,braucht man dann nicht länger weil man weniger abatmet ? ?
Antwort von Tariernix Registriertes Mitglied am 04.10.2012 - 20:34
Ich muss es leider mal so hart formulieren: die Antworten von Volta sind absolut unqualifiziert und treffen zudem in keiner Weise deine Fragen, Philipp.

Ich denke, es ist sinnvoller, sie im Ausbildungsforum zu stellen, insbesondere wenn Du etwas über den Umgang bei einer Deko wissen möchtest.

Eine solche Frage ist in diesem Forum fehl am Platz.
Antwort von Mattti Registriertes Mitglied am 05.10.2012 - 09:39
Phillip185: Unter wechselatmung atmet man nicht weniger. Nur kontrollierter. Der Luftbedarf ändert sich nicht. Die Dekozeit auch nicht...
Antwort von Bascht Registriertes Mitglied am 05.10.2012 - 10:48
Servus Philipp,
mal ein Beispiel aus meiner Tauchpraxis wie ich eine Stage früher eingesetzt habe:

Tauchsafari Rotes Meer, 1. TG am Tag, Tiefe 55 m, Grundzeit 12 min und 15min. auf 21 m. Normale Tauchausrüstung mit Rückengas 15L Pressluft, 11,1 l Stage mit Nitrox EAN 50.
Mein Buddy ist meine Frau mit derselben Konfiguration und demselben AMV wie ich.

Nach 12 min. auf 55m oder bei 136 Bar verlassen wir die Tiefe und steigen mit 9meter /min. bis auf 21 m auf. Dort wird auf die Stage gewechselt und nochmal für 15 min. getaucht. Danach wird mit 3 Meter/min aufgestiegen und die Deko ausgetaucht. Geplant mit V-Planer

Was kann jetzt passieren:

1. Am Ende der Grundzeit verabschiedet sich z.B. meine 1. Stufe. Ich wechsle auf den Oktopus meiner Frau wir Tauchen sofort auf 21 Meter auf und wechseln dann auf die Sage.

2. Bei Erreichen der 21 Meter stelle ich fest, dass bei der 2. Stufe der Stage beim ersten Atemzug die Membran gerissen ist. 1. Möglichkeit: Ich wechsle zurück auf mein Rückengas dies reicht noch aus um den Tauchgang incl. Deko (länger) zu beenden. 2. Möglichkeit: Ich wechsle zurück auf mein Rückengas und baue mit einem Schlüssel den wir immer in unseren Wetnotes haben den Oktopus der der Rückenflasche meiner Frau auf die Stage. Der TG wird dann wie geplant ausgetaucht.
3. Möglichkeit: Ich wechsle auf mein Rückengas. Nachdem meine Frau ihre Stage nicht mehr braucht da Deko ausgetaucht ist übernehme ich ihre Stage da diese noch über 50% Druck hat und tauche mit der Stage aus. Es wird natürlich bei Verlust der Stage keine 15 min. mehr auf 21 Meter getaucht sonder sofort mit dem Austauchen der Deko begonnen.

Grundsätzlich sollte es sehr selten sein, dass eines der obigen Szenarien eintritt da wir natürlich vor und während dem Abtauchen alle Atemregler auf Funktion kontrolliert haben. Der 2. TG war immer sehr defensiv mit EAN 32 ohne Stage und sehr flach. Bei entsprechender Erfahrung und Qualifikation sind TGs wie oben bei relativ wenig Aufwand gut durchführbar.

Mittlerweile tauchen wir in der DIR-Konfiguration mit D12 da hier längere Grundzeiten bei noch mehr Redundanz möglich sind.
Antwort von Scapegoat Registriertes Mitglied am 05.10.2012 - 12:52
@ Bascht:

Da bleibt nur die Frage wie du auf dein Rückengas wechselst wenn du schon vorher an den Oktopus deiner Frau gewechselt bist weil deine 1. Stufe aufgibt...
Umbau von ihrem Regler an deine Flasche? Und was macht sie dann wenn ihr Stage-Regler aufgibt?

Es ist und bleibt so, bei nur einer 1. Stufe am Rückengas kann es schonmal eng werden

Alex
Antwort von Bascht Registriertes Mitglied am 05.10.2012 - 14:07
Servus Alex,

ich geh ja ned davon aus, dass meine 1. Stufe auf dem Rücken und mein Stageoktopus nicht funktionieren. Entweder Fall 1 oder Fall 2. Beides gleichzeitig muss nicht berücksichtigt werden. Sonst dürften wir nämlich nicht mehr zum Tauchen gehen da eh alles gleichzeitig ausfallen kann. Und auch noch beim Buddy. Sollte das passieren sind wir halt tot. Ein Restrisiko ist immer vorhanden. Bei allem.

Ich würde die von mir oben beschriebene Konfiguration bei einer Ampel als gelb bezeichnen. Es ist nicht optimal (grün) aber zumindest für mich noch vertretbar (gelb).
Antwort von galm Registriertes Mitglied am 05.10.2012 - 20:49
@Matti
"Phillip185: Unter wechselatmung atmet man nicht weniger. Nur kontrollierter. Der Luftbedarf ändert sich nicht. Die Dekozeit auch nicht... "

Oha, dann musst Du aber einer anderen Spezies angehören. Wenn ich mich im pool auf die Fliesen hocke und mit meinen Buddy Wechselatmung übe, ok das magst du Recht haben.
Sollte es bei einem Tauchgang zu einer Situation kommen wo Wechselatmung erforderlich wird (bei technischen Tauchgängen wird damit allerdings normal nicht als Option geplant), so ist voran ein schwerwiegendes Problem aufgetreten, und da möchte ich den sehen der nicht doppelt so viel Gas atemen will (und wird) wie normal

@Volta
Jedem seine Meinung und jeder wie er will. Aber empfehlen kann man das wohl keinem was Du hier schreibst.

AndiF1 hat das schon alles gut erklärt
Antwort von -Plankton- Registriertes Mitglied am 07.10.2012 - 17:16
@Phillip185
Geh erstmal tauchen, tauchen und nochmals tauchen.
Mach das Tieftauch special, den Orientierungskurs, die Gruppenführung und den ersten Nitrox Kurs.
Taste dich langsam an die Materie ran und setzte dich nicht selber unter Stress!
Jeder neue Ausrüstungsgegenstand erhöht nämlich deinen Stresslevel und wenn du dir zuviel auf einmal zumutest/umhängst wird das nicht funktionieren!
Baue dir in deine Tauchgänge immer kleine Übungen ein, wie z.B. Maske ausblasen, Ventildrill (du solltest deine Ausrüstung so konfigurieren daß du deine Ventile selbstständig öffnen und schließen kannst), Wechsel auf eine Ersatzmaske, tauchen ohne Maske, unter Wasserb trinken, Boje schiessen etc., dann wirst du mit der Zeit immer sicherer und lernst deine Ausrüstung blind zu bedienen.
Wenn du das drauf hast, mache deine ersten Gehversuche mit einem Trockentauchanzug und wenn du damit gut klarkommst kannst du anfangen mit Stageflaschen zu experiementieren.

Just my two Centavos.....
Antwort von Crocell Registriertes Mitglied am 10.10.2012 - 12:54
Hallo Phillip,

um Dir mal ein paar konkrete Antwort auf Deine Fragen zu geben:

"-benutzt ihr die mit normalem Atemgas (also dasselbe wie in der/den Hauptflaschen) oder wird die nur mit Dekogas gefüllt."

Beides ist möglich. Das kommt auf den geplanten Tauchgang an. Eine Stage wird eindeutig markiert was sich darin befindet und vor jedem Tauchgang wird genau geplant wie sie wann genutzt wird. Stichworte: Dekostage, Bottomstage, Travelstage - falls Du weiter Recherchieren willst.

"-wenn man längere Tauchgänge taucht:wird die nur als Reserve hergenommen oder bis zum Reservedruck "angebrochen""
In den meisten Fällen ist das Rückengas die Reserve. Setzt natürlich voraus, dass in der Stage das gleiche Gas ist wie im Rückengerät. Aber auch das wird bei jedem Tauchgang vorher genau geplant und im Team besprochen.


"-wie groß sind solche Flaschen und wieviel druck ist da drauf."
Gängige Größen sind 40cuft und 80cuft und 7l Flaschen. Aber auch andere sind möglich. Auch hier kommt die Tauchgangsplanung wieder zu tragen: Der Gasvorrat wird dem Tauchvorhaben angepasst.

"-Hat man 1 oder 2 zweite Stufen angeschloßen"
Eine. Stages haben immer nur eine erste und eine zweite Stufe plus einen Manometer angeschlossen. Falls eine Stage ausfällt gibt es andere Szenarien um den Verlust auszugleichen.


Wie Du siehst, habe ich mehrmals geschrieben dass das Tauchvorhaben vorher genau geplant wird. Das geht natürlich nur, wenn man auch entsprechendes Knowhow hat. Diese bekommt man z.B. in einem Kurs vermittelt.
Wie meine Vorredner schon geschrieben haben ist es bis zum Tauchen mit Stages und verschiedenen Gasen ein weiter Weg.

Persönlicher Tipp: Lass Dir Zeit für diesen Weg.
Antwort von Riesendrücker´sLiebling Registriertes Mitglied am 13.10.2012 - 09:40
Ob Anfänger oder nicht, die Frage ist sehr berechtigt !

Denn entgegen der leider noch Meinung von Vielen ist eine reine Sicherheitsstage/Luftstage eine Top-Sache !

Das einzige Problem : Die Sturheit und Unflexibilität der Verbandsstrategen !
Ein "Tekki" würde NIE Luft in eine Stage füllen (nach GUE z.B. bin ich schon lange tot, weil ich neulich auf 7m die Karpfen ohne EAN32 sondern mit Luft betrachtet habe..) während ein "Sporttaucher" sich noch nicht mal je eine Stage anhängt, das machen ja nur die "Schwarzen"...

Und die Argumente gegen so eine Stage, speziell mal z.B. von Andy oben, kann ich absolut nicht ernst nehmen. Hört man immer wieder, sind aber einfach nur Unfug, weil :

1.Euer Buddysystem könnt Ihr Euch (unter Umständen/je nach Problem/manchmal funktioniert´s, manchmal aber eben auch nicht...) in den .... schieben, wenn´s mal richtig dumm kommt. Und das vergessen die Meisten : Beim üben usw., theoretisch, ja , da läßt sich alles leicht händeln. Wenn Unfälle passieren läuft´s aber oft anders. Und wer hier sich hier auch nur ansatzweise vom Buddysystem abhängig macht ist ein Träumer.
Ich weise nur darauf hin, und das ist jetzt nicht gehässig gemeint, mir ist jeder solcher Unfälle sehr tragisch und kein Grund, darauf herumzureiten, aber sämtliche letzten tödlichen Unfälle z.B. bei uns in Hemmoor fanden statt im : Buddysystem ! Leute, gerade so Bedingungen wie z.B.in Hemmoor, selbst bei eigentlich guter Sicht, wenn da (vielleicht nur gefühlter..) Auftriebsverlust gepaart mit ´nem dann beginnenden abblasenden Regler zu auch nur 2 gestreßten Flossenschlägen in´s Sediment führen kann´s mit mit der Sicht und dem Buddy schlagartig mal vorbei sein ! Und in den Situationen wirken sich Kälte/Dunkelheit mit einem mal anders aus ! Ich behaupte, die ewigen Buddy-/Wechselatmungs-/Verbandsstatutenverfechter haben eine ernste Notsituation noch nicht erlebt und/oder bisher nur Glück gehabt. Aber wenn´s 1000x so gut ging muß man ja auch nichts ändern...

2. Andy, wieso zuwenig Gas ???
Wieso setzt Du voraus, daß die Stage nur zur Absicherung bei einem Deko-TG verwendet wird ?
Schon mal mitbekommen, daß die meisten Unfälle in den ersten 7 Minuten passieren ? Weil da die Hauptmitursache, der Vereiser, meistens passiert ?Und wenn Du dann tatsächlich, weil´s alles suuuuperblöd läuft, Rückengas Rückengas sein lassen kannst (sollte Dir nicht unbekannt sein, daß häufig dann auch das 2. Reglersystem anfängt abzublasen..) und schlicht Deine Stage nimmst, weist Du, daß Du mit Deinen z.B. 1050 Bar-Litern aus ´ner 7-Liter-Stage locker Dein Problem in Ruhe (daher niemals so´n Unfug wie Ponyflasche, die Dich erst richtig unter Streß setzt..) analysierst, aufsteigst, Sicherheits-/Dekostop machst und austauchst. Auf die notwendigen Tariermaßnahmen gehe ich hier jetzt nicht ein, sind aber ebenso simpel händelbar.
Und der Luftvorrat der Stage braucht nur für den einen Taucher gerechnet sein, denn JEDER Taucher des Teams sollte so aufgestellt sein !!!

Weiteres Argument, was man öfter hört : Das Stagehandling müsse erst erlernt werden! Dazu fällt mir dann echt nichts mehr ein . ´Ne Boje setzten ist schwieriger ! Wer das mit ´ner Stage nicht hinbekommt sollte sich wirklich ein anderes Hobby suchen,es ist weis Gott nicht schwierig.

In unserem Buddykreis sind mittlerweile einige mit (meistens 7-Liter..) Luftstages als reine Redundanzsysteme, die in keiner Weise in den Verbrauch des TG sondern wirklich als reine Redundanz dienen, unterwegs. Die meisten waren lange total dagegen und sind jetzt wirklich überzeugt. Weil so eine Stage einfach im Handling ist, leicht zu tragen ist, die restliche Konfiguration komplett beibehalten werden kann und ein äußerst hohes Maß an zusätzlicher Sicherheit generiert ! Deswegen sollte man alle anderen Dinge nicht vernachlässigen, 2 getrenne Systeme gehören nach wie vor auf den Rücken. Auf den Buddy soll natürlich geachtet werden. Ich will auch keinen Anfänger dazu bringen, sich gleich eine Stage zu kaufen. Aber wenn es um wirklich easy zuzuführende Sicherheit für tiefere TG´s gerade im Sporttauchen geht, ist eine Stage mit Luft ein tolles Gerät...

P.S. Neulich erlebt. Gleiche Diskussion mit ´nem VDST-TL. Taucht seit 20 Jahren, schon lange TL. So was wie die Stage wäre Unfug. Wäre ihm zuviel "Gerödel". Die nette Stimmung war nachher leider dahin. Er merkte, daß seine Argumente nicht stimmig waren und beharrte einfach nur noch darauf, daß alles so laufen muß wie vom VDST auch richtig vorgeschrieben ist. Der TL hat richtigerweise ´nen 150cm-Longhose, die Schüler aber nicht, weil wäre zu kompliziert. `Ne Stage trägt ein Sporttaucher nicht wegen zuviel Gerödel. Usw. Als er dann merkte, daß sein "Argumente" in der Runde doch stark angezweifelt wurden wurde er gallig.
Warum ich das schreibe ? Weil man das beim Tauchen oft erlebt, daß wirklich gute, vernünftige Taucher und sehr oft Ausbilder einfach nicht bereit sind mal über den Tellerand zu schauen...
Übrigens, besagter TL war an diesem Wochenende mit einer 5er-Gruppe, dabei ein Mädchen, daß noch nicht so lange taucht, dazu im Halbtrockenanzug, im Wildschütz auf bis zu knapp 50m unterwegs, alle mit Mono 10 (jo, ZEHN..) !
Aber ging ja immer alles so gut bisher...
Antwort von jensemann Registriertes Mitglied am 13.10.2012 - 17:40
"Weiteres Argument, was man öfter hört : Das Stagehandling müsse erst erlernt werden!"
Das Stagewechsel-Procedere will schon geübt sein wenn der Gaswechsel reibungslos und schnell über die Bühne gehen soll.
An meine "Hardcore-Stage-clipping" Übungstauchgänge erinnere ich mich noch sehr gern!
Was Du, so denke ich, meinst ist: Schlauch um den Hals und Stageregler in die Gusche.
Da ist dann tatsächlich nichts dabei.
In dieser Konfiguration (Mono 12 oder 15 + 80 cft beides mit Luft) tauchen auch einige im Bekanntenkreis und da kann ich, in sachen Sicherheit, auch viele Vorteile (wie: im Bedarfsfall -zusätzliche Luftreserve, einfaches Handling, gleiches Gas...) sehen.
Für den Sporttauchbereich, IMHO, eine sehr gute Variante der Sicherheitsreserve.
J.
Antwort von Dawiz Registriertes Mitglied am 14.10.2012 - 22:56
Hi!

Falls ich mal meinen Senf dazugeben darf.

Imho hat es mit der Stage nur dann nen Sinn wenn:

Mann sowieso schon auf zwei komplett redundanten Systemen taucht.

Vereiser erste Stufe Okto mit dabei bei einer ersten Stufe bringt... eh schon wissen.
Nix.

Zur Luftverlängerung anhand von 0,33 oder rock ok.

Zu Deco sollten Imho die Plannung anhand von Gasverlust des Decogases durchgeführt werden.

Stellt sich für mich auch die Frage der Nullzeit.

Nullzeit:

Mono Setup ok.

Deco.

zumindest 2 voneinander komplett unabhängige Systeme.

Wobei ich mir halt die Frage stelle welche"Sporttauchgänge" (Nullzeit) eine Stage verlangen?

MfG.

Antwort von Scapegoat Registriertes Mitglied am 15.10.2012 - 09:39
@ Dawiz:

Warum sind generell alle Sporttauchgänge Nullzeit-TG?
Wenn ich einen Tauchplatz habe der aus welchen Gründen auch immer erst ab 30m interessant wird (Wrack, Grotten, Gorgonien...) bin ich auch als Sporttaucher mal schnell in der Deko. Man muss halt nur vor dem TG die Bedingungen des Tauchplatzes kennen und die Größe der Luftversorgung daran anpassen. Und da kann eine Stage dann wieder Sinn machen, vor allem wenn die Basis keine Doppelgeräte oder zumindest große Monoflaschen hat.

Alex
Antwort von Bascht Registriertes Mitglied am 15.10.2012 - 10:27
und mal ganz abgesehen davon ist für mich "Sporttauchen" ein Sport. Und das hat nix mit Übergewicht und Funtauchgängen auf 20 meter zu tun. Für mich ein TG wie ich ihn oben beschrieben habe ein "Sporttauchgang". Hier sollte ein Umdenken auch der Verbände stattfinden. Sport hat etwas mit Fitness, Anstrengung und Leistung zu tun und das vermisse ich leider bei den meisten angeblichen "Sporttauchern". Ich habe nichts gegen Funtauchgänge und Gelegenheitstaucher. Aber das hat dann halt nix mit Sport zu tun.
Antwort von Glenlivet Registriertes Mitglied am 15.10.2012 - 16:15
@Dawiz:

Was ist denn an einer Flasche auf dem Rücken und einer an der Seite schlechter als an 2 Flaschen auf dem Rücken oder 2 Flaschen an der Seite?
Antwort von AndiF1 Registriertes Mitglied am 15.10.2012 - 21:10
@glenlivet

der Unterachied ist der, dass bei zwei Flaschen auf dem Rücken beim Defekt eines Reglers, der Backupregler auf das gesamte Volumen zurückgreifen kann, bei zwei Einzelflaschen geht das nicht.

Bei einer Flasche auf dem Rücken und einer stage hast Du beim Ausfall eines Gerätes nur noch die Hälfte an Gas (oder auch weniger je nachdem welche Flasche ausfällt)

Bei zwei stages sollte öfters zwischen den Flaschen gewechselt werden um das Gesamtvolumen möglichst gleichmäßig abzuatmen um beim Ausfall einer Flasche nicht plötzlich ohne Gas dazustehen. Insgesamt aufwendiger zu handhaben als ein Doppelpacket auf dem Rücken.


in diesem Sinn


Gruß
Andi
Antwort von Laurelius Registriertes Mitglied am 15.10.2012 - 22:20
"Tut mir leid aber meine Verwirrung ist zu groß .Ich glaub ich mach erstmal Nitrox und Silber,bevor ich mit dem "TECln" anfang !! "

Deswegen erstmal Tauchgänge und Erfahrung sammeln (Qualität über Quantität), Nitrox mal nebenbei machen, Silber auch eine sehr gute Idee und dann mal langsam anfangen einzusteigen

Und auch beim Tec-Tauchen, langsam einsteigen und nicht gleich runterrasseln auf 100m

Grüße!
Antwort von Glenlivet Registriertes Mitglied am 16.10.2012 - 09:39
@AndiF1:

Ich hab nix von ner Brücke geschrieben. Ob ich nun zwei unabhängige Flaschen auf dem Rücken, an der Seite oder gemischt tauche, macht in Bezug auf Gas-Management keinerlei Unterschied. Und darum drehte sich meine Frage.

Antwort von AndiF1 Registriertes Mitglied am 16.10.2012 - 09:58
@ Glenlivet
Doppelgerät aufm Rücken sollte eine Brücke haben, siehe oben beschriebene Vorteile. Independent Doppel aufm Rücken (also ohne Brücke) sollte sehr erfahrenen Solotauchern vorbehalten sein, und ist für einen Anfänger (siehe Eingangsfrage) sicherlich keine Option.

Gruß
Andi
Antwort von Glenlivet Registriertes Mitglied am 16.10.2012 - 12:19
@AndiF1

ich weiss nicht, ob es Dir aufgefallen ist, aber ich sprach nicht mit dem TO, sondern mit Dawiz, der in einer recht wirren Schreibe die Stage für den Sporttaucher bzw. jemanden mit nem Mono-Setup verteufelt hat.

Das sehe ich anders und habe es in meinem Solo-Kurs auch anders beigebracht bekommen. An einer Stage für reine Redundanz, die nicht Teil der Gasplanung ist und dasselbe Gas wie das Rückengerät enthält, ist rein gar nix auszusetzen.
Da hast Du keine unterschiedlichen PO2 und keine Gaswechselprozedur, sondern kannst einfach auf den anderen Regler wechseln, wenn es Probleme mit der primären Gasversorgung gibt.

Ob ein Doppelgerät auf dem Rücken eine Brücke haben sollte oder nicht, ist Ansichtssache und erstmal jedem selbst überlassen. In _allen_ Fällen muss man mit der vorhandenen Konfiguration trainieren und die Handhabung und Notfallszenarien durchgehen und üben, bis jeder Handgriff blind sitzt. Das gilt auch für den freundlichen DIR-Taucher mit Brücke (=> V-Drill).

Antwort von kwolf1406 Registriertes Mitglied am 16.10.2012 - 14:56
Eine Stage mit Luft bei einem Sporttauchgang mit Mono auf dem Ruecken macht dann Sinn, wenn man mit der Stage als Redundanz den TG mit aller Deko sauber beenden kann. Wichtig dabei ist, dass das Rueckengas in der Planung fuer den gesamten TG ausreicht. Dann ist die Stage die ausreichende Redundanz. Das ist dann kein technischer, aber dennoch eiin gut geplanter Tauchgang.
Antwort von galm Registriertes Mitglied am 16.10.2012 - 18:42
Dient die stage dann tatsächlich der zusätzlichen "Sicherheit", oder wird nicht genau dann nochmal zusätzlich etwas tiefer, etwas länger, etwas mehr deko getaucht, weil "ich hab ja die reserve"

In kaltem Wasser solls ne zusätzliche Flasche sein,
und in Ägypten regt man sich darüber auf dass man mit 50bar Restdruck der 12er aus dem Wasser kommen soll


Klar bringt ne stage mehr "Sicherheit" wenn man trotzdem so taucht als hätte man nur die mono 12 aufm rücken.
Wird dann immer so getaucht ?
Wird immer korrekt im Buddysystem getaucht ?
Wird immer den eigenen Fertigkeiten entsprechend getaucht ?

Für den einen isses mehr Sicherheit, für den anderen bringt es mehr Gefahr, je nachdem was der einzelne Taucher selber draus macht. So wie es immer ist.
Antwort von kwolf1406 Registriertes Mitglied am 16.10.2012 - 19:26
Sind wir erwachsene Taucher oder kleine Kinder?
Diese deine Einwuerfe kann man doch auf jedwede Reserve anwenden...
Antwort von Glenlivet Registriertes Mitglied am 16.10.2012 - 22:44
@kwolf1406:
Antwort von jensemann Registriertes Mitglied am 16.10.2012 - 23:09
Besser als Kwolf kann man es kaum auf den Punkt bringen!
Antwort von galm Registriertes Mitglied am 17.10.2012 - 19:53
"Sind wir erwachsene Taucher oder kleine Kinder?"

An deutschen Seen, und auch hier im taucher.net sind natürlich ausschliesslich erwachsene Verantwortungsbewusste Taucher, die ihre eigenen Grenzen kennen unterwegs !

Aber habs kapiert. Jeder Taucher ne stage, und alles ist gut

Dazu noch was :
"Das einzige Problem : Die Sturheit und Unflexibilität der Verbandsstrategen !
Ein "Tekki" würde NIE Luft in eine Stage füllen (nach GUE z.B. bin ich schon lange tot, weil ich neulich auf 7m die Karpfen ohne EAN32 sondern mit Luft betrachtet habe..) während ein "Sporttaucher" sich noch nicht mal je eine Stage anhängt, das machen ja nur die "Schwarzen"... "

Die stage mit Preßluft ist die heilige Sicherheit, ok. Aber im gleichen Atemzug darüber lustig machen wie "Unsinnig" andere Gasgemische auf verschiedenen Tiefen sind ? Auch net schlecht.

Vielleicht mal drüber nachdenken.

Antwort von kwolf1406 Registriertes Mitglied am 17.10.2012 - 23:01
Welche Laus ist dir eigentlich ueber die Leber gelaufen?
Antwort von Glenlivet Registriertes Mitglied am 18.10.2012 - 08:56
@galm:

Du kannst niemanden davor schützen, Unsinn zu machen. Wenn derjenige mit "plan your dive, dive your plan" nichts anfangen kann, dann wirst Du ihn nicht schützen, indem Du ihm das Wissen über bestimmte Equipmentkonfigurationen vorenthältst.

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