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Apnoe-Fähigkeiten und Ausbildung
Abgesandt von D-32 Registriertes Mitglied am 24.04.2006 - 17:13:

Hallo,

gerade in den Ausbildungskatalogen der "diving is fun"-Orgs werden ja Apnoe-Fähigkeiten ziemlich bis völlig ignoriert ("Wozu muss ich 25 m in Apnoe tauchen, wenn es doch Pressluftflaschen gibt? Das macht doch gar keinen Spaß, so etwas zu üben.")

Im Thread zum letzten Tauchunfall in Hemmoor schrieb jemand einen Satz, den ich allen Absolventen und Anhängern der o. g. Schiene hier zitieren möchte:
"Nicht ohne Grund gibt es die Regel "Tauche nicht tiefer als Du weit tauchen kannst". Die Übung im Apnoe-Tauchen ist beim Gerätetauchen sicherheitsrelevant."

Ich kenne diese Regel seit über 20 Jahren, bei CMAS werden 50 m Strecke für *** und bei TL-Prüfungen verlangt. Ich sage: Das macht viel Sinn! Also liebe P***-Taucher, auch euch bricht keine Zacke aus der Krone, wenn ihr mal den Trainingsbegriff verinnerlicht sowie das Apnoetauchen übt.



Antwort von Meerjungfraus Bester Registriertes Mitglied am 24.04.2006 - 17:49

Hallo Poltergeist...

Ich bilde momentan hobbymässig in einer PADI-Bude hier in D. aus.

Wir haben rund ums Jahr jeden Samstag morgen eine Schnorchel- und Apnoe Trainingsgruppe. Dieses Angebot wird sehr gut angenommen.

Die PADI Welt ist nunmal nicht so pauschal schlecht, wie Du denkst...

M.B.

Antwort von Izorg Registriertes Mitglied am 24.04.2006 - 17:57
Bin im allgemeinen auch dafür, daß Apnoe-fähigkeiten Bestandteil der Prüfungen sind.
Mich stören nur zwei klitzekleine Sachen:

Warum sollte man mindestens so tief tauchen können, wie weit, wenn ein Apnoe-Notaufstieg aus 50 Metern eh nicht sonderlich gesundsfördernd sein dürfte?

Und 2.) wie passt das zusammmen mit dem immer populärer werdenden Satz "40 Meter sind genug"?
Antwort von *petra* Registriertes Mitglied am 24.04.2006 - 18:09
@d-32, oh mein retter und held
gut das es dich gibt, und du mir sagst, was ich als padi taucher alles zu lernen hab...
sonst wäre ich bestimmt schon längst tot!

im ernst: ...dir bricht auch kein zacken aus der krone, wenn du mal nicht alle über einen kamm scheren würdest..

damit wir uns richtig verstehen: ich habe nichts gegen deinen hinweis aponoe zu üben.

aber was mich an deinen postings echt ankotzt, ist deine felsenfeste überzeugung das nur cmas taucher alles wissen, padi taucher unendlich dämlich sind und es ein wunder ist, dass die alle überhaupt jemals wieder auftauchen.
Antwort von Quietscheentchen Registriertes Mitglied am 24.04.2006 - 18:23
@D-32
Sehe ich auch so. Wir machen im Clubtrainig (obwohl eigentlich nach SSI ausgebildet wird) auch sehr viel aus der CMAS-Schiene.
Als ich das an meinem ersten Trainingsabend gesehen hatte, hat mich das damals erstmal ziemlich erschreckt, weil ich als SSI-Taucherin damit nicht gerechnet hatte und genau das auch absolut nicht mein Ding war. Am ersten Abend konnte ich mich dann auch nicht dazu überwinden, an den Apnoeübungen teilzunehmen, ich musste das Gesehene erstmal verdauen und mit mir ins Reine gehen, um die Angst, die ich davor hatte, zu verarbeiten. Da ich aber bereits nach kurzem Nachdenken absolut vom Sinn und Sicherheitsgewinn dieses Trainings überzeugt war, habe ich beschlossen, das durchzuziehen und seit dem klappt es jede Woche ein kleines bißchen besser.

Ich finde AUF JEDEN FALL, daß es im Notfall ein Sicherheitsgewinn für mich ist (aus Erfahrung) zu wissen, daß ich auch mal ein oder wenn`s sein muß sogar zwei Minuten ohne Luft auskommen kann...

Apnoe-Training
Antwort von D-32 Registriertes Mitglied am 24.04.2006 - 18:49
Oh, da wurde eine Antwort von mir gefressen!

@ M.B.

Ihr seid eine löbliche Ausnahme!

@lzorg

Reduzieren wir auf 30 m für zumindest den fortgeschrittenen Taucher.

Aber jemand, der Tauchlehrer ist, sollte seine 50-m-Erfahrungen haben, denn sein Schüler kann ja auch mal dahin abschmieren. Und damit auch die 50 m horizontal draufhaben.

Peinlich war z. B. vor 3 Jahren im Hafen Sharm el Sheik ein blutjunger Guide mit großer Klappe, dem die Maske auf 5 m fiel und er sich außerstande sah, apnoe mit Leihmaske sie wiederzuholen.

Antwort von flasche Registriertes Mitglied am 24.04.2006 - 18:57
"daß ich auch mal ein oder wenn`s sein muß sogar zwei Minuten ohne Luft auskommen kann.."

Märchenstunde?

Selbst wenn Du wirklich 2min könntest (was ich nicht könnte), so doch nur dann, wenn Du es vorher erwartest.

In einer plötzlichen Gefahrensituation (Luft ist plötzlich weg, wenn man ohnehin gerade einatmen wollte; vorher normal statt bewußt tief geatmet) hast Du nicht mal 1min, vielleicht nur 30s.
Und ob Du ohne Training 20s oder mit Training 30s hast: Macht das einen entscheidenden Unterschied? Die Vermeidung bzw. schnelle und sichere Bewältigung der entsprechenden Situation m.H. von redundanter Technik oder Baddie ist bestimmt wichtiger.

Allgemeine körperliche Fitness bringt bestimmt was an allgemeiner Sicherheit, aber das muß man nicht unbedingt in der wöchentlich fixierten Trainingsstunde in der Schwimmhalle bekommen. Übrigens gibt es vielerorts gar keine Möglichkeit, einem Verein beizutreten, ohne lange Fahrtwege zu unternehmen. Oder man hat nicht wöchentlich zur Trainingszeit Zeit.

Der Vorteil professioneller Tauchbuden (im Gegensatz zu den oft hobbymäßig dahindümpelnden bzw. spezialisiert trainierenden Vereinen; die ungepflegten Internetseiten der Hobbyvereine zeigen schon viel, und z.T. wollen die langjährigen Vereinsmeier auch eigentlich lieber unter sich bleiben) ist ja, daß sie auf die Bedürfnisse der Kunden Rücksicht nehmen, da sie sonst kein Geld verdienen. Was nichts kostet ist auch nichts; teilweise stimmt es eben doch. Die Nachteile muß man teilweise ggf. selbst ausbügeln.

Was ist eigentlich ein "Clubtraining nach SSI", Quietscheentchen?
Antwort von flasche Registriertes Mitglied am 24.04.2006 - 19:10
Vielleicht zur Illustration:
Im erreichbaren Umkreis gibt es ca. 3 PADI-Tauchbuden. Etwas weiter noch 1..2 SSI-Buden, aber eigentlich schon zu weit. Die Buden haben täglich geöffnet, eine davon unterhält auch eine Tauchbasis am Wochenende. Außer regelmäßigem Training liefern sie fast alles, was man so braucht.
CMAS-Vereine kenne ich in erreichbarer Entfernung einen einzigen, mit einer 2-stündigen Sprechzeit an einem Tag in der Woche, und wenig attraktivem Tauchgewässer samt Kompressor und Schlüssel, den man sich dann sonstwoher holen muß. Trainiert wird da in einer speziellen Richtung mit sportlichem Anspruch.

Da wirken schlaue Hinweise zu den Vorzügen von CMAS/Vereinen etwas unangenehm auf mich. Wenn man zufällig so einen Verein nebenan hat, und der auch ok ist, hat man eben einfach Glück gehabt.
Antwort von Quietscheentchen Registriertes Mitglied am 24.04.2006 - 19:12
@flasche
Okay...in einer echten Streßsituation verkürzen sich die von mir genannten Zeiten mit Sicherheit. Aber mir ging es eben vorallem um den Kopf, denn da beginnt doch letztenendes die Panik. Und wenn der weiß, daß er ein oder vielleicht sogar zwei Minuten ohne Luft auskommen kann, eben weil er regelmäßig sieht, daß es geht, trägt das meiner Meinung nach durchaus dazu bei, länger die Ruhe zu bewahren, damit man das Problem gelöst hat, BEVOR Panik ausbricht.
Sorry...ist nur eine bescheidene Anfängermeinung, flasche und kein wissenschaftlicher Bericht...

Von einem Clubtraining nach SSI habe ich übrigens nichts gesagt, nur daß die Ausbildungen (OWD, etc.) bei uns überwiegend nach SSI (und damit ohne Apnoe) durchgeführt werden.
Antwort von Quietscheentchen Registriertes Mitglied am 24.04.2006 - 19:16
Ach ja, kucksu hier:
www.tsc-saarlorlux.de
unter Tauchclub -> diveline
(hab ca. 10km bis zum Club/Bad
Antwort von Quietscheentchen Registriertes Mitglied am 24.04.2006 - 19:17
Hmm...mal sehen, ob das nicht doch als Link geht...
Hier klicken
Antwort von flasche Registriertes Mitglied am 24.04.2006 - 19:32
"Wahlweise bieten wir die Ausbildung nach den Richtlinien von SSI, Barakuda / CMAS oder Padi."
Nicht schlecht. Sowas such ich noch, Stichwort Doppelbrevetierung fast ohne Mehrkosten. Barakuda klingt da interessant, aber ist ja auch nicht sooo weit verbreitet. Immerhin aber wohl eine Profiorganisation, kein Hobbyverein.
Antwort von niemand bestimmtes am 24.04.2006 - 19:33
@D32: Einen belegbaren Zusammenhang zwischen Apnoe-Training und Unfallrisiko würde ich mir jetzt aber schon mal wünschen, wenn jemand so etwas behauptet.

Was ich liefern kann, sind Hinweise darauf, dass Apnoe-Training langfristig gesundheitliche Risiken birgt, siehe
Hier klicken
(Seite 8).

Und gerade ein Aufstieg aus der Tiefe ist einerseits gefährlich, wenn zu schnell, andererseits aber vom Luftvorrat her einfacher, da sich die Residualluft in der Lunge ausdehnt.

Die Zeit für Apnoe-Training scheint mir wesentlich besser in die Übung von Notfallsituationen mit PTG und Buddy investiert.
Antwort von niemand bestimmtes am 24.04.2006 - 19:36
Ach ja, und weil der aktuelle Unfall in Hemmoor der Aufhänger war: Dort ging es um Rebreather-Taucher, die offenbar eine Fülle von zusätzlichen Fehlermöglichkeiten im Vergleich zu OC-Tauchern einkalkulieren müssen, und man kann wohl davon ausgehen, dass diese Leute im Vergleich zu den typischen PADI-Urlaubsspasstauchern vergleichsweise gut ausgebildet waren - vermutlich sogar im Apnoe-Tauchen.
Antwort von Nowotaucher Redaktionsmitglied am 24.04.2006 - 19:51
Also anonymer Poster, die von Dir genannte Untersuchung ist ja wohl kaum auf das normale Sport-Abnoetraining, wie es in Vereinen betrieben wird, anzuwenden. Insofern als Argument daneben.

Eines muss aber auch zu D32 gesagt werden - wieviele Taucher haben denn 3***, bzw. können 2 Monate nach Abschluss der Prüfung noch 50m am Stück tauchen? Ich kenne aber einige, die aus genau diesem Grund nicht den 3*** gemacht haben, was extrem schade ist, denn der Kurs ist wirklich gut. Und um mal ehrlich zu sein, was nützt es mir 50m am Stück zu tauchen? Denn die Regel "Tauche nicht tiefer als Du weit tauchen kannst" ist bei mir spätestens ab 35m hinfällig, weil die meisten TG in dieser Tiefe von mir Deko-TG sind und ein nach oben durchtauchen also ausscheidet. Und auch so, bei einem Bounce auf 50m ohne Deko braucht man bei einer Aufstiegsgeschwindigkeit von 20m/Minute (!!!) immer noch 2,5 Minuten.
Wer meiner Meinung nach so einen Aufstieg in seine Planung irgendwir integriert hat schon was falsch gemacht!

Mir geht es hier übrigens nur um die 50m - bis 25 finde ich das Ganze ok, denn es ist ja auch ein Zeichen von Kondition und ein Taucher sollte schon in der Lage sein, auch ein Becken zu durchtauchen.

Gut Luft,

Andreas
(der ein großer Walking-Fan ist: Bleigurt um und dann die Längsseite des Schwimmbads entlang laufen - nach Möglichkeit auch wieder ein Stück zurück)

Antwort von D-32 Registriertes Mitglied am 24.04.2006 - 19:51
Am Rande: Danke für den Link.

Die Seite 5 - 7 sind auch sehr beachtenswert (nicht zu diesem Thema)!
Antwort von Quietscheentchen Registriertes Mitglied am 24.04.2006 - 19:59
Was den Hemmoor-Unfall betrifft, denke ich auch nicht, daß Apnoefähigkeiten da großartig ausschlaggebend waren. Was mich interessieren würde ist, warum der Verunfallte wieder abgesackt ist. Evtl. Jacket zu stark entleert und keine Kraft mehr für Bobbing?
Bin ja noch ziemlich am Anfang und von daher würde mich das schon interessieren, wie das passieren konnte. Frau will ja schließlich lernen...
Antwort von Vercingétorix Registriertes Mitglied am 24.04.2006 - 20:32
Weil er neben der falschen Füllung für den Widowmaker sich vermutlich an seinem Lampenkabel verknüselt hat, mit BI abgesoffen ist und das hat wahrlich nichts mit Apnoetraining zu schaffen.

Apnoe ist schon recht
Antwort von Wikinger Registriertes Mitglied am 24.04.2006 - 20:51
Hi,

ich muß mich ja mal gerade als PADI-Scheininhaber outen... und ich komme gut damit klar. Ich habe das Tauchen allerdings auch bei der Wasserwacht sowie einigen Jungs mit richtig viel Erfahrung gelernt.

Richtig ist (natürlich nur meiner Meinung nach, jeder darf ja was anderes denken), daß Tauchen einen gewissen Grad an Fitness erfordert. Aus diesem Grund würde ich die o.g. These (nur so tief...) sofort unterschreiben. Ob die erforderliche Kondition allerdings nun vom Apnoetraining im CMAS-Verein, dem Apnoetraining des Tauchshops (es gibt "PADI-Buden", bei denen man auch Apnoe macht...) oder von sonstigem sportlichen Training kommt, ist doch völlig egal! Ich persönlich mußte immer schon recht weit zum Vereinstraining im Schwimmbad fahren (für eine Stunde Training pro Woche), da mache ich lieber 2x die Woche Kampfsport gleich um die Ecke (jeweils 2 1/2 Stunden), das bringt mir persönlich mehr... und die 50m Streckentauchen sind damit auch locker drin

Schlimm finde ich die Leutchen, die sich NIE beim Training sehen lassen, auch sonst nur Sofa-Sport betreiben und dann in den zwei Wochen Tauchurlaub im Jahr den großen Meister raushängen lassen, nachdem sie mit viel Bestechung die TTU gekriegt haben... meiner Meinung nach ist alles unter 300 Watt auf dem Ergometer eh nur was für Herzkranke

Also, seht es den Mittauchern nach, wenn sie nicht brav zum Training erscheinen, hauptsache sie halten sich in IRGENDEINER Form körperlich fit

Schönen Gruß
Der Wikinger
Antwort von Beobachter Registriertes Mitglied am 24.04.2006 - 21:38
Apnoetraining ja, aber nicht in der normalen Tauchausbildung. Bei der Höhlentauchausbildung werden Apnoefertigkeiten eh verlangt. Das hat aber mit der schon genannten "Sicherheit im Kopf" zu tun, nicht um in Apnoe in Höhlen hinein zu kommen.
Antwort von ttm49 Registriertes Mitglied am 25.04.2006 - 01:01
Auch wenn ich bestimmt keine Werbung für die PADI-Ausbildung machen will... aber man muss hier ja mal ketzerisch anmerken, dass beim PADI-OWD immerhin eine sogar vergleichsweise realitätsnahe "Apnoe-Übung" vorgesehen ist, nämlich der CSEA. Natürlich nur aus relativ geringer Tiefe - mehr wäre für Ausbildungszwecke auch etwas heikel - aber immerhin entspricht das dort geübte out-of-Air -> kontrollierter Notaufstieg unter ständiger Ausatmung Szenario viel eher einem realen Notfall als ein Streckentauchgang mit ABC-Ausrüstung. Und wer einen CSEA beim OWD mal gemacht hat, der kann sich den auch sicherlich aus etwas größerer Tiefe auch noch gut vorstellen, zumal dann die Chancen gut sind, aus dem Automaten doch noch etwas Luft zu bekommen, die sich im Mitteldruckschlauch ausdehnt.
Antwort von D-32 Registriertes Mitglied am 25.04.2006 - 02:02
@ Beobachter

Ein Gerätetaucher, der nicht mal 20 oder 30 m apnoe horizontal oder 5 oder 8 m vertikal tauchen kann, sollte auf Hallenhalma umsatteln! Das sind keine Taucher, sondern Freizeit- Urlaubs-Blasenmach-Pressluftvernichter!

@ ttm49

Du vergisst, dass sich beim "CSEA" (was heißt das eigentlich?) durch Druckabnahme die Partialdrücke stetig zum Positiven hin ändern.

Und dies hier aus deinem Munde "zumal dann die Chancen gut sind, aus dem Automaten doch noch etwas Luft zu bekommen, die sich im Mitteldruckschlauch ausdehnt" ist der absolute Brüller des Jahres - du hast definitiv NULL Ahnung!

Sorry, aber diese Theorie ist reif für die IUPA-Klopper-des-Monats-Seite! Kannste dort morgen abend nachlesen. Ich darf hoffentlich davon ausgehen, dass du noch keinen Tauchschein erworben hast.
Antwort von pklaffenbach Registriertes Mitglied am 25.04.2006 - 08:17
Hallo D32, hast Du nicht mal behauptet PADI-Divemaster zu sein? Und dann weißt Du nicht, was der CESA ist? Gibt das Brevet sicherheitshalber zurück, sonst denkt noch jemand alle PADI-Divemaster wären wie Du.
Aber um Dein Wissen um ein paar entscheidende Elemente anzureichern: CESA ist der kontrollierte schwimmende Notaufstieg (controlled emergency swimming ascent). Ach ja, wenn Du Dich ein wenig mit der PADI Ausbildung auskennen würdest, dann wäre Dir auch bekannt, dass der CESA im Pool natürlich horizontal durchgeführt wird. Im Freiwasser dann auch vertikal. Möchtest Du sonst noch was über die PADI Ausbildungsstandards wissen?
Peter
Antwort von D-32 Registriertes Mitglied am 25.04.2006 - 08:45
Aha, also CESA und nicht CSEA!

Mein Brevetchen behalte ich, werde es aber hinter Glas rahmen.

Verrate mir aber bitte doch mal, wie ich einen Notaufstieg horizontal in einem Pool mache und dabei gleichzeitig den Effekt der sich ausdehnenden Luft in der Lunge simuliere.

Und ich bleibe dabei: Eine Tauchausbildung, bei der keine Apnoe-Fertigkeiten Prüfungsbestandteil sind, ist eigentlich gar keine.

Jo
Antwort von Nord-diver Registriertes Mitglied am 25.04.2006 - 09:09
Halo D-32

deine Überheblichkeit ist doch absolut das aller letzte!!!

So Schwachmahten wie dich, braucht aber leider auch keiner.
Wenn ich mir dein Geschreibe anschehe, frage ich mich nach nur 3Tagen schönem Wetter, ob du schon in ein Sommerloch gefallen bist...

Du bist der Meinung das man nur so tief tauchen sollte, wie weit man ohne gelumpse tauchen kann.
So sagen wir mal es kann jemand 70m weit tauchen und nun ist die Frage, bis wieviel m wird denn der Aufstieg bei deiner über alles geliebte und einzig richtig Taucher ausbildene Organisation, der Aufstieg ohne Regler im Mund geübt?

Aha, also CESA und nicht CSEA!
*Grins*
Was hälst du davon wenn du dich hinter Glas rahmst und dich als einzig wahrer Taucher auf der ganzen Welt feiern lässt?
Du kannst schon erheblich nerven mit deiner Großkotzigkeit!!!!
Antwort von Tümpeltaucher de Luxe am 25.04.2006 - 09:13

Ist schon lustig wie einfach Provokation funktioniert.
kaum droht es wieder langweilig zu werden wiederholt D32 das was er schon immer gesagt hat und auch hier schon in tausenden Posts immer wieder wiederholt.
offensichtlich wurdest du D32 in den letzten Wochen wenig gefragt, so dass es mal wieder nötig wurde die eigene Meinung allen ungefragt aufzudrängen, dazu noch eine aktueller Unfallbereicht als Aufhänger (der damit gar nichts zu tun hat) und schon kann man wieder allen die Meinung sagen.
Bemühe doch einfach die Suchfunktion wenn Du Disskussionen von Dir lesen willst, da steht genug davon!
Antwort von Beobachter Registriertes Mitglied am 25.04.2006 - 09:46
@D-32
Ist das Deine Divemasternummer (32)? Aus der Zeit ungefähr müsste Deine Einstellung her sein. PADI hatte auch mal solche Anwandlungen.
Ein Gerätetaucher ist mit Gerät im Wasser und hat keinerlei Ambitionen ohne dieses Gerät zu Tauchen. Möchte er auf 5m abtauchen so legt er sich seine Ausrüstung an und fotografiert noch lange auf 5m, wenn Du schon wieder oben verzweifelt nach Luft japst.

Es spricht absolut nichts dagegen Apnoe zu trainieren, ob vor, während oder nach der Tauchausbildung. Dies sollte jedoch (außer im kleinen Rahmen) nicht unbedingter Bestandteil einer Tauchausbildung sein.
In der OWD Ausbildung lernt der Schüler eine Strecke von mindestens 9m in Apnoe zu tauchen, in ABC Ab- und Auftauchen und den Schnorchel während des Auftauchen auszublasen. Im Freiwasser reicht ihm das dann zum Solonotaufstieg.

Was ich jetzt auch schon bei einem Instructor gesehen habe, dem ich ab und zu helfe:
Er hat den OWD Kurs bei zweien seiner Schüler unterbrochen, hat sie aus der Gruppe genommen und eine Apnoeausbildung mit ihnen gemacht. Beide waren mit dem Medium Wasser zu wenig vertraut, was durch das Apnoetraining wesentlich verbessert werden konnte. Nach Abschluß des Apnoetrainings hat er mit ihnen den OWD Kurs ganz normal weiter geführt. Nun hatten sie fast keine Probleme mehr.
Dies ist eine andere Situation, der Instructor hat das Apnoetraining punktuell und abseitzs der Tauchausbildung angewendet. Auf diese Art ist es absolut vertretbar.
Ich hätte damals in meinem OWD Kurs auch keine "Apnoe-Quälereien" gewollt, obwohl ich inzwischen gerne Apnoe trainiere. Alles hat seine Zeit.
Antwort von Nowotaucher Redaktionsmitglied am 25.04.2006 - 09:49
Klar ist dieses Thema ein Stückchen weit Provokation von D32. Aber es ist schon, denke ich ein wichtiges Thema. Ich stehe ja auch auf dem Standpunkt, dass generell Apnoe- / Schnorcheltraining Teil der Tauchausbildung sein sollte, allein schon weil etwas Fitness und Vertrautheit mit dem Element nicht schadet. Auf der anderen Seite halte ich die Anforderungen z.B. beim 3* komplett überzogen.

Was ich Null verstehen kann sind Aussagen wie die vom Beobachter, denn gerade für`s Höhlentauchen ist Apnoe für die Katz. Ach, Sicherheit im Kopf? Wer dazu Apnoe braucht, sollte vielleicht noch nicht Höhlentauchen gehen. Aber für einen Tauchanfänger ist diese Sicherheit im Kopf durchaus wichtig, deswegen halte ich auch viel von dem simulierten Notaufstieg bei PADI, der ja leider aus der CMAS Ausbildung rausgeflogen ist.

Gut Luft,

Andreas
Antwort von Nord-diver Registriertes Mitglied am 25.04.2006 - 10:05
Provokation hin oder her, was meint denn der D-32 wer er ist?

Jaques Cousteau des 21.Jahrhundert?

Wenn er so super ist, wenn er sich so um das "Tauchgeschäft" besorgt ist, würde er etwas mehr Offenheit beweisen und nicht die Anfänger im Kreise der Taucher so an den Pranger hängen und in Unsicherheit bringen.

Diese künstliche Unserheit kann eher zu fehlern führen und ob das besser ist, als eine Apnoeübung nicht zu können....

Warum ist denn diese Übung beim CMAS rausgeflogen?
Sollte das etwas einen Sicherheitsgrund aufbringen?

Antwort von D-32 Registriertes Mitglied am 25.04.2006 - 10:14
@ Beobachter

Ganz dickes Lob an besagten Instructor! Der hat kapiert, was vielen heutigen Tauchanfängern völlig abgeht.

Früher (vor der diving is fun-Kommerzialisierung) rekrutierten sich nahezu alle Tauchanfänger aus Kreisen von Apnoe-Tauchern/Schnorchlern. Heute wollen Leute Tauchen lernen und setzen erstmals bei den ersten Übungen im OWD eine Maske auf Gesicht.

Ich habe schon Tauchschüler mit der Aufgabe nach Hause entlassen, im Bett/Sofa mit offenem Mund zu üben: Einatmen Mund, Ausatmen Nase, Einatmen Nase, Ausatmen Mund und andere Kombinationen. Ferner auch mit der Aufgabe, in Ruhe mindestens 60 Sekunden die Luft anzuhalten.

Ich bleibe dabei: Jeder Taucher mit Gerät muss auch adäquate Apnoe-Fertigkeiten haben, und zwar mehr als deine Pillepalle-9-Meter horizontal.

@ Andreas

Notaufstieg: Schade, dass der bei CMAS rausflog.

Meine etwas provokativen Worte haben eindeutig einen Effekt gehabt: Man diskutiert darüber. Aber bitte sachlich bleiben. Nord-Diver und de luxe Tümpeltaucher: Euch sei ein freundliches gegönnt, da ihr nix zur Sache kapiert.
Antwort von Nord-diver Registriertes Mitglied am 25.04.2006 - 10:23
Also eine gute Diskussion sieht bei mir anders aus, als ein gehetze über eine Aussagte!!!

Nehme auch gerne dein entgegen, aber dafür bin ich nicht Weltfremd und offen für jegliche Organisationen, die am Ende einen guten Taucher ans Tageslicht bringen.

Hast dir ja eine SUPER Übung ausgedacht mit deiner im Bettchen liegen Geschichte.
Warum machst du das denn nicht am Beckenrand?

Dachte es ist ein Sport im Wasser...
Im Bett tauche ich woanders ein, entweder ins Land der Träume (du träumst von der vollkommenden Welt) oder ins Bunny
Antwort von pklaffenbach Registriertes Mitglied am 25.04.2006 - 10:42
Ah ja, also sachlich:
Natürlich lässt sich die sich in der Lunge ausdehnende Luft bei einem simulierten horizontalen Notaufstieg nicht darstellen. Macht aber auch nichts. Wenn die Leute nämlich diese Variante meistern, die so gesehen etwas schwieriger ist, als der vertikale Aufstieg, dann haben sie vor der "richtigen" Übung im See auch keinen Bammel.
Peter
Antwort von Beobachter Registriertes Mitglied am 25.04.2006 - 10:51
@Nowo
Vielleicht sollte der Höhlentaucher mehr Wassersicherheit haben als der OWD?
Vielleicht muß der Höhlentaucher mal etwas länger als 3 Sekunden auf den rettenden Automaten warten?
Vielleicht kann der Höhlentaucher keinen Senkrechtstart hinlegen?

Der Cave3 Taucher muss folgende Apnoe- und Konditionsübungen absolvieren:
- Ausgeatmet mit komplettem Gerät inkl. 4 Flaschen -Lungenautomat aus dem Mund- mind. 15m weit UW schwimmen
- 25m weit ohne jegliche Ausrüstung oder 40m weit mit Flossen Apnoetauchen
- In ruhiger Position 2 Minuten UW die Luft anhalten
- 500m mit komplettem Gerät (Doppelflaschen) und in kompletter Ausrüstung UW unter 13 Minuten schwimmen

Ich bin mir fast sicher, daß an diesen Anforderungen viele Taucher scheitern würden.
Antwort von Beobachter Registriertes Mitglied am 25.04.2006 - 10:54
Hätte ich fast vergessen:
Wenn der Cave3 Schüler ein Black Seal* oder Blue Seal* Brevet von IFDA vorlegt werden die Apnoeübungen erlassen/angerechnet.
Antwort von Nowotaucher Redaktionsmitglied am 25.04.2006 - 11:42
Hehe, ich könnte Cave3 machen

Aber im Ernst natürlich können "Höhlentaucher keinen Senkrechtstart" hinlegen, aber wer das als echte Handlungsmöglichkeit für einen "Normaltaucher" ansieht, hat auch schon verloren.
Ich gehe auch davon aus, dass der Sporttaucher eher mal auf den rettenden Automaten warten muss als ein Tekki, den der sollte diesen doch eigentlich vor dem Mund baumeln haben, oder

Für einen Tauchanfänger ist Vertrautheit mit der Umgebung und Lernen von "Wassersicherheit" um einiges wichtiger als für einen Höhlentaucher, denn ehrlich, wenn einer der soweit ist, dass er Höhlen in Angriff nimmt das nicht hat, hat er in einer Höhle einfach nichts verloren!

Gut Luft,

Andreas
Antwort von Beobachter Registriertes Mitglied am 25.04.2006 - 12:28
@Nowo
Deine Einstellung und Erwartungshaltung gegenüber einem Höhlentaucher/-tauchschüler in allen Ehren, ist aber manchmal eben nicht so.

Natürlich ist der Senkrechtstart für den Normaltaucher eine der Möglichkeiten, das lernt er auch so in seiner Ausbildung. Dies stellt nicht die erste und/oder beste Möglichkeit dar, aber immerhin gibt es sie.

Das mit dem "Automaten vor dem Mund baumeln" ist eben nicht immer so. Kommt darauf an wie viele Fehler vorher gemacht wurden. Weiterhin sorgt eine Wasservertrautheit auch für mehr Ruhe wenn nicht unbedingt auf einen Automaten gewartet werden muß. Es starben schon Leute in Höhlen die noch genug Atemgas in ihren Flaschen hatten als man sie fand.
Antwort von kwolf1406 Registriertes Mitglied am 25.04.2006 - 12:33
will auch mal provozieren:
Ich halte die Übung Notaufstieg (CESA) für absoluten Müll. ALLE Probleme sollten so unter Wasser gelöst werden, dass ein Austauchen möglich ist. DAZU sollte jede Ausbildung führen. Die Option Notaufstieg im Kopf konterkariert diese Fähigkeit. Welche Situation mit welcher Wahrscheinlichkeit könnt Ihr euch denn vorstellen, dass man einen Notaufstieg braucht?
Und damit man z.B. bei einem Vereiser nicht gleich in Panik nach oben rauscht (denn so wird der "Notaufstieg" dann aussehen) - dazu hilft das Wissen um seine Apnoefähigeit enorm.

Grüße
Klaus
Antwort von Beobachter Registriertes Mitglied am 25.04.2006 - 12:45
@kwolf
Ein Vereiser ist noch kein Grund zum Start. Immerhin wird im Kurs auch gelehrt wie aus einem abblasenden Automaten über einige Zeit effektiv geatmet wird.
Solange jedoch nur mit einer 1.Stufe und evtl. unzuverlässigem Buddy getaucht wird muß der Solonotaufstieg eine unbedingte Pflichtübung in der Beginnerausbildung sein.
Antwort von D-32 Registriertes Mitglied am 25.04.2006 - 12:54
Zustimmung!

Und zusätzlich bitte die Fähigkeit, ggf. auch irgend jemand anderes in 15 - 20 m Entfernung ohne Luftzufuhr anzuschwimmen und ihm das entsprechende Zeichen zu geben.
Antwort von pklaffenbach Registriertes Mitglied am 25.04.2006 - 12:56
Klaus, der Notaufstieg ist eine Option für den Fall, dass mehrere ungünstige Umstände zusammen kommen. Hierzu sind sicher auch individuelle Fehler der Beteiligten notwendig. Vorgesehen ist der Aufstieg für den Fall einer plötzlichen Ohne-Luft-Situation, also kein Vereiser. Dem muss dann wohl vorausgehen, dass der Taucher seinen Gasvorrat nicht ausreichend beachtet. Außerdem muss der Tauchpartner auch so weit entfernt sein, dass dieser nicht mehr erreicht werden kann, um dann aus dem Octopus des Partners zu tauchen. Beweußt werden dazu in der Theorieausbildung verschiedene Szenarien angesprochen, um die jeweils beste Lösung herauszudestillieren (Octopus vs. Notaufstieg). Lässt sich natürlich im Unterrichtsraum trefflich und gemütlich philosophieren, im Freiwasser muss dann die Entscheidung schnell fallen.
Unterm Strich gibt es schon Situationen, in denen das eine Option sein MUSS. Um sich da herein zubringen sind aber mehrere individuelle Fehler erforderlich. Passieren kann es dennoch, schätze ich.
Peter
Antwort von Andreas Richter Registriertes Mitglied am 25.04.2006 - 12:58
Hallo,

>Ich gehe auch davon aus, dass der Sporttaucher eher mal auf den
>rettenden Automaten warten muss als ein Tekki, den der sollte diesen
>doch eigentlich vor dem Mund baumeln haben, oder.
Leider stimmt dies so nicht und birgt trügerische Sicherheit. Es setzt nämlich voraus, daß dieser mit geschlossener Brücke taucht, damit ein Wechsel auf sein eigenes Backup-System überhaupt Sinn macht (der Hauptautomat ist OOA, anonsten ist der Wechsel überhaupt unsinnig).

Wenn der Tank komplett leer ist, sind Tekkis und Sporties gleichermaßen bescheiden dran und auf den Buddy/Stage(sofern gastechnisch möglich) angewiesen.

MfG
Andreas
Antwort von Tauchlady Registriertes Mitglied am 25.04.2006 - 14:13
...nach dem, was ich inzwischen so alles über Tauchmedizin gelernt habe, bin ich froh, daß der schwimmende Notausstieg aus dem Programm genommen wurde. Seit Nov. 05 soll man nach dem 1. Dekostopp bzw. Sicherheitsstopp den "Rest" bis zur Oberfläche nur noch 1 m/min. aufsteigen - in der Regel die letzten 3 m also in 3 min. Und man sollte schon so tauchen, daß man mit 50 bar wieder aus dem Wasser kommt - eine "ohne-Luft-Situation" ist eigentlich ein Unding - und den Umgang mit abblasenden Automaten sollte schon jedem mitgegeben werden. Man kann damit immer noch sicher und ohne schwimmenden Notaufstieg zur WOF zurückkehren.
Antwort von Blaues Wunder Registriertes Mitglied am 25.04.2006 - 14:29
@D-32: Konsequenterweise müßten die Apnoe-Leistungen dann aber nicht nur einmalig vor der Brevetierung, sondern regelmäßig erbracht und kontrolliert werden. Dann bin ich dabei! `Tauche nur so tief, wie Du weit tauchen kannst!` anstelle des bekannten Checkdive zu Beginn des Tauchgangs/-urlaubs!. Mit ABC, Anzug und Blei, ohne Gerät. St. Rachow würde bestimmt Augen machen!

<Süffisanzmodus OFF>
Ich gebe Dir (D-32) ja recht:
Unbestreitbar aus meiner Erfahrung ist: fähige Apnoeisten machen sicherere Taucher. Und regelmäßiges (Apnoe-)Training ist der Gerätetauchkompetenz nicht abträglich . Insofern ist `Weit=Tief` auch eine gute Faustregel.

Viele Urlaubs- und Freizeittaucher (insb. außerhalb von D und F) *wollen aber gar keine kompetenten Taucher sein* (!), sondern einfach nur mit Guide auf 15m im tropischen Gewässer für ne halbe Stunde Fische gucken. Da der Markt vorhanden ist (->Florida!), wirds auch Anbieter geben, die sich auf ihm placieren. (Es gibt noch ein paar weitere Details an der realen Welt, die mir auch nicht besonders gut passen... muß ich halt mit fertig werden.)

<Süffisanzmodus wieder ON>
Der Guide-getauchte Freizeittaucher stört mich nicht. Ganz erheblich auf den S... gehen mir aber (meist vollbärtige) Möchtegern-Helden Ende 50, die irgendwann vor 35 Jahren mal ne halbe Hand voll Sterne gemacht und seitdem vor lauter Biopren ihren Penis nicht mehr gesehen haben und mir erzählen, mit meinem PADI-Brevet sei ich ja (i.Ggs. zu ihnen) kein `richtiger` Taucher. Pruuust!
<Süffisanzmodus OFF>
Kompetente Taucher beurteilt und erkennt man unter Wasser, nicht am Brevet!
Gruß!
Antwort von gunther Redaktionsmitglied am 25.04.2006 - 14:45
Ich bin für die Apnoe Prüfung in Rahmen der normalen Tauchgangsprüfungen.

Ich habe sowohl VDTL als auch Barakuda Ausbildung genossen bzw. genieße sie gerade, und in beiden Org. muß man Apnoe Fähigkeiten nachweisen.
Gut ist der VDTL Prüfungs TG bei dem ein freier
Aufstieg ohnen Pressluft aber innerhalb der Aufstiegszeiten erwartet wird. Je nach Leistungstufe 20 oder 30 Meter (soweit ich mich erinnere). Die gibt einem die Sicherheit, einen
Notausgang zu haben.

Und schaden tut eine Apnoe Fähigkeit sicherlich nicht...


Gunther

Antwort von Toni_F Registriertes Mitglied am 25.04.2006 - 14:49
Es ist einerseits hochamüsant, andererseits beschämend, was hier z.T. zum Ausgangsthema, anderseits bezüglich Ausbildungsphilosophien geschrieben wird.

Zu meiner Person: männl. 46 Jahre, Padi OWSI, Ingenieur, Psych. Coach

Woher kommt eigentlich dieser immer noch vorhandene Standesdünkel der Sternchentaucher? Und woher das verschämte Weggucken der Padi-Taucher?

Manchmal erscheint es mir so, als ob hier die gleichen Dünkel und Klüngeleien ablaufen wie unter all den uns so wohl bekannten Fußballstadions-Schmerbäuchen. Selbst kaum ne Meile laufen können, aber immer jede Menge schlaue Tips auf Lager.

Fakt ist:

Die eine Org lehrt Apnoe, die andere nicht. Warum wohl?
Weil Tauchen in den Augen der einen eine sehr viel mehr in Richtung Leistungssport gehende Angelegenheit ist, in den Augen der anderen eben eine lockere Freizeitaktivität für (fast) jedermann). Ihr werdet ja wohl auch nicht hergehen und Freizeitjogger mit Marathon-Läufern vergleichen wollen, oder?

Und wenn der Sternchentaucher sich bewußt in Situationen begeben will, in denen er mit Versagen seines Equipments rechnen muß, dann soll er das halt tun. Suum Cuique. Unabhängig von der körperlichen Fähigkeit 50 m weit zu tauchen, möchte ich den mal sehen, der 50 m vertikal in einem Stück (relativ schnell) auftaucht. Ok, wenn ich die Wahl hätte zwischen Ersticken/Ertrinken und Dekompressionsunfall, dann würde ich wahrscheinlicha auch hochschießen.

Der Padi Taucher lebt mit einem völlig anderen Ansatz: Sicherheit an allererster Stelle. Redundantes Equipment ergibt sich überigens schon aus der deutschen Normenlage für kalte Gewässer.

Fazit:
Jeder taucht so, wie er es für richtig hält. Keiner verbietet mir z.B. einen japanischen Joghurtbecher mit 250 km/h über die Landstraße zu jagen. Genausowenig wie mit gemütlichen 120 km/h mit einer bayerischen Gummikuh dahinzucruisen. Wer statistisch gesehen länger lebt, dürfte nicht schwer zu erraten sein.

Aber jeder soll seine eigene Interpretation leben.
Antwort von Vercingétorix Registriertes Mitglied am 25.04.2006 - 14:50
Ist ja wieder mal sehr lustig. Könnt ihr das nicht mal ohne Beschimpfungen versuchen.

Was bitte ist ein black Seal. Sowas wie ein Frühschwimmerabzeichen oder der Versuch eine Plastikkarte nach S.E.A.L. klingen zu lassen um sie besser zu verkaufen

D-32 hat im Grunde recht. Die derzeitige Ausbildung und das meint alle Sekten, versuchen es erst gar nicht mit Schnorcheln, Schwimmen und Apnoe. Das hält auf und mindert den Gewinn. Was spricht dagegen die Sachen in die Ausbildung einzubauen. Der Ansatz stammt übrigens von Gilliam. Nach zu lesen in seinem Buch über Tieftauchen mit Quetschluft.
Antwort von Blaues Wunder Registriertes Mitglied am 25.04.2006 - 14:57
okay gunther, Apnoe-Aufstieg aus 30m Tiefe mit 10m/min schaffe ich nicht. Zugegeben.
Antwort von Nowotaucher Redaktionsmitglied am 25.04.2006 - 15:08
@Toni,
Apnoe & Schnorcheltraining, so wie es in der CMAS Ausbildung betrieben wird hat nichts mit Leistungssport zu tun. Ich halte es aber schon wichtig, dass man lernt vernünftig zu flosseln - das hilft dann auch ziemlich unterwasser!

"Der Padi Taucher lebt mit einem völlig anderen Ansatz: Sicherheit an allererster Stelle." Das mag ja in der Theorie so stimmen, in der Praxis würde ich das nicht so einfach unterschreiben. Denn das würde ja bedeuten, dass auf eine sehr gut vermittelte Theorie ein Taucher so getrimmt wird, dass er absolut innerhalb der entsprechenden PADI-Tauchgrenzen bleibt. Dem ist wohl kaum so. Aber das ist ein anderes Thema

Es gibt eine "deutschen Normenlage für kalte Gewässer" - das wäre mir ja ganz neu! Aber auch das ist ein anderes Thema

Gut Luft,

Andreas
Antwort von Vercingétorix Registriertes Mitglied am 25.04.2006 - 15:17
Es ist mir neu das der Padi-Eleve mit einem anderen Sicherheitsansatz in Wasser geht als der Sternentaucher. Mir ist auch neu, das sich der CMAS-Absolvent in Situationen begibt, wo mit einem Versagen der Ausrüstung zu rechnen ist. Oder habe ich den Schalter PADI/CMAS an meinem Automaten übersehen. Eine deutsche Normenlage für kalte Gewässer kenne ich auch nicht.
Ich bitte um Erläuterung Toni F.
Antwort von D-32 Registriertes Mitglied am 25.04.2006 - 15:32
@ Toni

"Der Padi Taucher lebt mit einem völlig anderen Ansatz: Sicherheit an allererster Stelle."

Dann möge aber bitte auch jede denen zugeneigte Basis allen "Sternchentauchern" zubilligen, dass diese ohne Händchenhalten und mit Pflichtdeko tauchen können..

Jetzt wird es aber OT!
Antwort von flasche Registriertes Mitglied am 25.04.2006 - 15:33
@Toni
Und Padi ist die Gummikuh? Wer melkt sie?

@Verci
In einer kommerziell orientierten Ausbildung von einigen Tagen kannst Du überhaupt nicht sinnvoll Flösselstil und Apnoe ausbilden, weil das erstens nicht so schnell geht, und zweitens genau diese Zeit dann bei sicherheitsrelevanteren Themen eingespart werden müßte. Im Zweifel lieber die sicherheitsrelevantere Ausbildung, und ein unzureichender Flösselstil; Apnoe trainiert man ohnehin nicht in einer halben Stunde. Selbst wenn Du es ausbilden könntest, wäre das Ganze Monate später komplett vergessen (wie es wohl auch bei diversen CMAS-Sternetauchern Jahre nach Sterneerwerb ist).

In einem nichtkommerziellen Verein hingegen spielt Zeit überhaupt keine Rolle. Schwimmen ist billig. Fehlende Tauchlehrer und fehlendes Geld / fehlende Ausrüstung ersetzt man durch monatelanges Schwimmbadtraining, und man macht ja auch nur 1..2x jährlich Sternchenprüfung. Da hält man die Tauchanwärter eben mit intensivem Schwimm/Flössel/Apnoetraining bei Laune, und macht die Not zur Tugend.

Beide Ansätze haben ihre Vor- und Nachteile, aber die Frage stellt sich ohnehin nur für den Tauchneuling, der in der Nähe beide Varianten zur Auswahl hat. Wegen der Länge der Wartezeit (Ausbildung genannt) beim Sternchenverein ist der Verein bezüglich Wohnortnähe noch kritischer; den PADI-Kurs kann man ja auch mal im Urlaub machen, und dann trainieren (oder leider auch nicht), wenn man selbst Zeit hat.

Sicherheitsunterschiede vermute ich eher zwischen Viel- und Urlaubstauchern (wobei Vieltaucher andererseits aber durch die höhere Tauchgangszahl ihr Gesamtrisiko wieder erhöhen), gut- und schlechtausgerüsteten, risikobewußten und risikofreudigen, jungen und alten, talentierten und untalentierten Tauchern. Nicht zwischen Leuten, die unter idealen Trainingsbedingungen mal die Luft mehr oder weniger lange anhalten konnten.

Abgesehen von der banalen Aussage, daß jemand, der die Luft nicht ein paar Sekunden anhalten kann, und keine Kraft hat, um gegen ein bißchen Welle oder Strömung anzukämpfen, überhaupt nicht tauchen soll, halte ich auch die Aussage, man möge nicht tiefer tauchen als man weit tauchen kann, für Quatsch (für geringe Tiefen banal, für große Tiefen unrealistisch, und ohnehin situationsabhängig auch nicht ausreichend).
Antwort von kwolf1406 Registriertes Mitglied am 25.04.2006 - 15:42
@beobachter
@d_32
@pklaffenbach

wunderbar - genau das meine ich. Wenn diese Dinge in der Ausbildung trainiert werden - wozu dann den "Notaufstieg" üben? Er ist keine Option - allenfalls ultima ratio. Da muss man dann nur noch wissen: ausaaaaatmen...

LG
Klaus
Antwort von Vercingétorix Registriertes Mitglied am 25.04.2006 - 16:00
@flasche
Ja, Ja ist schon recht. War auch ehr die Frage an den Dipl. einfach Anweiser. Aber Apone hat den Nebenefekt, das man lernt, das Wasser einen nicht sofort ohne Luft umbringt und das gibt ein Stück mehr Sicherheit. Das die gewerbliche Ausbildung auf die auch der VDST (siehe letzten Sportaucher) hinaus will das alles nicht leisten kann ist schon klar. Wobei es mir echt völlig egal ist welcher Stempel auf dem Zettel ist. Hauptsache die Leute sind einigermaßen fit und halten sich auch fit. Mehr kann man nicht verlangen, aber das ist auch das Mindestmaß.
@kwolf1406
Kopf in den Nacken nicht vergessen
Antwort von pklaffenbach Registriertes Mitglied am 25.04.2006 - 16:13
Klaus, ich habe natürlich nur vom OWD Kurs geschrieben, an eine (regelmäßige) Wiederholung habe ich dabei nicht gedacht. Ich kenne auch niemandem, der so etwas tut.
Einmal (oder bis es klappt) im OWD-Kurs und gut ist. Dann erst wieder als Instructorkandidat
Peter
Antwort von nur mal so am 25.04.2006 - 16:14
Hallo,
ich finde es immerwieder lustig, wie hier auf den PADI-Tauchern bzw. Ausbildung rumgehackt wird! Die Ausbildung ist nur so gut,wie der TL der sie macht bzw. die Standarts erfüllt werden. Im übrigen ist es bei der CMAS ja definitiv sicherer, wenn bei der Poolausbildung ein Tl sich am Beckenrand befindet und 8 Schüler des Vereins in 3,4 m gleichzeitig "Maske ausblasen" üben! Wohl kaum!!!
Aber diese Diskussionen gibt es ja schon seid ewiegen Zeiten
Im Endeffekt hat keiner der Verbände die physikalischen Gesetze neu erfunden bzw. das tauchen an sich funktioniert anders, aber hey ich lasse mich ja gerne überzeugen....Im übriegen wollen ALLE Verbände Geld verdienen!
Das wollte ich nur zu diesem ewiegen Gemäckere, wer die besseren Taucher sind gesagt haben!

LG Boris
LG Boris
Antwort von D-32 Registriertes Mitglied am 25.04.2006 - 16:19
P*** und Physik-Kenntnisse erwerben (ersetzbar durch Physiologie oder Medizin) ist wie Katze und bellen lernen.

Oder anders gesagt: Der Energieaufwand zur Herstellung einer Kugel aus Vollmaterial ist höher als der bei der Produktion einer Hohlkugel.

Popcorn her!!!
Antwort von Vercingétorix Registriertes Mitglied am 25.04.2006 - 16:23
nur mal so als Frage, woher hast du deine Erkenntnis das ein TL im Verein am Beckenrand steht und seine Azubis unter Wasser alleine machen läßt. Oder möchtest du, das wir die Otternasen rausholen?
Antwort von flasche Registriertes Mitglied am 25.04.2006 - 16:39
@D32
Doof bleibt doof, unsportlich bleibt unsportlich; ob im CMAS-Verein oder einfach bei PADI für Geld. Der Rest (um im Bilde zu bleiben) ist nur heiße Luft. Sowohl da, also auch dort; und insbesondere hier

(Und der Tip, wo und wie denn Nicht-Vereinsmitglieder gefahrlos und sinnvoll Apnoe trainieren sollen, fehlt übrigens auch noch. Auch wenn ich den tiefen Sinn ohnehin bezweifle; allgemeine Fitness und Sicherheitsübungen hingegen machen schon Sinn.)
Antwort von nur mal so am 25.04.2006 - 16:43
weil ich es leider bei mehreren Vereien so gesehen habe. Ich wollte vorhin damit auch nicht alle Vereine über einen Kamm scheren!
Antwort von niemand bestimmtes am 25.04.2006 - 17:22
Eine sehr sinnvolle "Apnoe"-Übung - nicht im PADI Ausbildungskanon vorgesehen, aber im Rahmen eines PADI OWD Kurses selbst mal erlebt - fand ich: TL und Schüler (in diesem Fall 2 Schüler) positionieren sich im Dreieck am Grund, N Meter voneinander entfernt, legen das PTG am Grund ab, auf ein Zeichen des TL taucht man das PTG des Nachbarn an, das ganze dann ein paar mal wiederholen, Kantenlänge N zwischen den Wiederholungen im Rahmen der Sichtweite verlängern (waren bei uns am Ende so ca. 15m).

Das ist doch mal eine einigermassen sinnvolle Näherung der "oops, Luft ist alle, muss zum Buddy
tauchen"-Situation, auch wenn - natürlich, wie bei allen Übungen - der unerwartete Realfall immer problematischer ist.

@Redaktion: Eure Code-Zahl Eingabe ist lustig... will immer die gleiche Code Zahl haben...
Antwort von Quietscheentchen Registriertes Mitglied am 25.04.2006 - 17:57
So `ne Übung haben wir auch schon mal gemacht.
An jedem Ende des Beckens war eine Flasche mit insgesamt 4 Reglern, also 25m auseinander. Dazwischen waren 5 Ringe so aufgebaut, durch die man durchtauchen kann. Man musste dann ohne Luft von dem einen Ende des Beckens eine halbe Acht (längsrichtung) zu dem Regler am anderen Ende des Beckens tauchen, dort kurz Luft holen und dann wieder ohne Luft den Rest der Acht zurück. Ein Ring war genau in der Mitte der Acht, was eine zusätzliche Schwierigkeit darstellte, da ca. 10 Taucher gleichzeitig in dem Parcours unterwegs waren. Man musste an dieser Engstelle immer geduldig ohne Luft ausharren, bis der Entgegenkommende durch den Ring durch war. Man glaubt es kaum, irgendwie hat das Spaß gemacht.
Oder die "Reise nach Jerusalem" wo wir zum Schluß mal mit 9 oder 10 Tauchern an einem Gerät gesessen und ich schätze mal so 10 Minuten lang Wechselatmung aus insgesamt zwei 2. Stufen gemacht haben und irgendwie immer niemand so recht wusste, wer als nächstes mit Atmen dran war. Ich hab dann einfach immer gekuckt, wer grad große Augen kriegt und hab dem dann den Automaten gereicht...
Oder Apnoe fangen spielen, auch immer wieder nett...
Antwort von Vercingétorix Registriertes Mitglied am 25.04.2006 - 20:06
@flasche
Tja, das ist wohl das Hauptproblem, wenn man nicht für einen gewerblichen Club oder an einen Verein zahlt. Wobei Übung eigentlich immer sinnvoll ist. Aber im Hallenbad bekommt man immer Ärger mit dem Gerät
@nur mal so
Im Training ok, bei der Ausbildung Kündigungsgrund.
Antwort von tiefenbetrüger Registriertes Mitglied am 25.04.2006 - 22:41


Also ich finde es gut, dass wir so leicht alle ins Gespräch kommen ;)

Jetzt mal zum Thema.

Die Unterschiede von CMAS / PADI / ... kennen wir zugute..
Das bei PADI aus "deutscher" Sicht einiges verwirrend ist, müssen wir hinnehmen, denn wir stecken keine Katzen in Mikrowellen weil der Hersteller nicht ausdrücklich darauf hingewiesen hat das man diese zum trocknen (so ist es mal vorgekommen) NICHT dort hinein packt.

ABER, das gross zitierte Tauchtraining, egal von wem, möchte ich hiermit ganz klar abwerten !!!

Ich bin seit mehreren Jahren Schwimmtrainer und bilde unteranderem bei der DLRG Rettungsschwimmer und Schorcheltaucher aus. Auch im Wettkampfbereich bin ich involviert - kann daher also sehr gut "Freude" und "Arbeit" beim Training unterscheiden.
Bis heute, unteranderem auch beruflich bedingt bin ich in vielen Vereinen gewesen und habe viele Taucher kennengelernt und muss ganz klar sagen dass ich persönlich 80% aller Taucher als schlechte Schwimmer und Taucher (im Sinne des Trainingszustandes, Bewegungs-Technik) bewerte.
Schuld gebe ich erstmal den Ausbildern, die nicht besser sind - egal ob CMAS, PADI, VDST,....!!!
Nun kommt das zitierte Training ins Spiel. Wer wirklich kontinuierlich (1xWoche) "richtig" trainiert (Körperlage, Arm- & Beinschlag) kann neben seiner Bewegungsmonotonie auch die Leistungsfähigkeit deutlich steigern, so wird auch indirekt die Atemmuskelatur gestärkt die uns bekannt ist bei Panik/erhöhtem Atemwiderstand nachzugeben und dann einen Stimmtitzenkrampf hervorrufen kann.

In einem guten Training werden dann extra Tage (und nicht mal eben hinten dran, "weil ist ja noch Zeit bis wir das Bad verlassen müssen") fürs Apnoetauchen gemacht. 2min sind problemlos zu erreichen für alle! Dazu kommen viele Faktoren die dann auch am Trainier liegen!!

Oft sind mir sehr gute Trainingsabende bei DLRG Ortsgruppen und teilweise in VDST Vereinen aufgefallen - wobei das auch nicht für alle gilt. Bei PADI orientierten Ausbildungen / Tauchshop`s mit "Vereinsdenken" und Trainingsabenden ist mir dieses bislang noch nie aufgefallen!

Für meine Person, kann ich nur sagen, dass ein guter (also hier "fitter") Taucher sich problemlos - egal womit und wie- sich 100% im Wasser bewegen kann, keine Ängste hat (bestes Beispiel: Maske ganz abnehmen, Augen auf, ohne Maske tauchen und das in einem typisch deutschen dunklen Gewässer und ruhig auch auf +-30m.)
Und sein Tauchverhalten nicht durch rumrühren mit Armen und Beinen sondern durch "Körperbeherrschung" zeigt...

Ich verstehe das Tauchen Spaß machen soll und viele auch kein Interesse an diesem Aufwand / Training haben - aber da muss ich einfach sagen dass es aus meiner Sicht dazu gehört.

@Quietscheentchen
Solche Trainings sind gute Ansätze und sollten auch dauerhaft gemacht werden..

Zudem bin ich auch der Ansicht dass jeder der sich im Wasser aufhält (Surfer, Taucher, Schwimmer, Bootsmann) auch jedes / alle 2 Jahre mal einen Rettungsschwimm Kurs besucht.

Und die Regel vom D-32:
"Tauche nicht tiefer als Du weit tauchen kannst" hat schon Sinn, wobei viele weitere Faktoren dazu kommen.
Aber was spricht dagegen wenn ich 3min Luft anhalten kann, mich o2 arm bewegen kann, mit entsprechender Ausrüstung an einem Seil 50m tief tauche!?

MfG
tiefenbetrüger
Antwort von kwolf1406 Registriertes Mitglied am 25.04.2006 - 23:29
@tiefenbetrüger
"...Atemmuskelatur gestärkt die uns bekannt ist bei Panik/erhöhtem Atemwiderstand nachzugeben und dann einen Stimmtitzenkrampf hervorrufen kann."
- Kannst du das nochmal erklären? Ich verstehe den Satz nicht: Was ruft einen Stimmritzenkrampf hervor? Zu den anderen Dingen, die du schreibst, stimme ich zu.
Grüße
Klaus
Antwort von tiefenbetrüger Registriertes Mitglied am 25.04.2006 - 23:56
@kwolf
Sorry, etwas undurchsichtig

Bei einem "intensiven" Training, speziell im Ausdauerbereich (zB. Kraulschwimmen) wird die Atemmuskelatur sehr gestärkt, da durch den Ein- und Ausatemvorgang eine hohe Belastung der Muskelatur auftritt (Muskelstärkung). Also positiv um einem Stimmritzenkrampf (hervorgerufen durch zB. Stress, schlecht gewarteter Automat / Ventil - und dem darauf folgendem Einzug von Wasser) vorzubeugen, da der enstehende Hustenreflex ja eine hohe Belastung der Atemmuskelatur erfordert.

Dieses ist natürlich kein "All-Heil-Mittel" aber ich selbst bin auch in diese Situation gekommen (letzter TG) und habe echt gut gehustet.. Es war so weit alles i.O. und das bestärkt mich mit dieser Aussage.

MfG
tiefenbetrüger
Antwort von Vercingétorix Registriertes Mitglied am 26.04.2006 - 08:21
Tiefenbetrüger,
einmal die Woche Schwimmen, Schnorchel etc. reicht nicht, ist aber schon mal ein guter Ansatz. Laufen, Radfahren, Walken etc.pp. zusätzlich muß auch noch sein. Schaffe ich auch nicht immer, aber die Zeit muß man sich nehmen. Hilft ja nicht nur beim Tauchen, oder
Antwort von henri Registriertes Mitglied am 26.04.2006 - 09:02
@ Toni F

Eigentlich wollte ich mich in diesen überflüssigen Thread nicht mehr einklinken. Ich hätte dann aber noch zwei, drei Frage an Toni F.:

Wo, in welcher Norm ergibt sich was bezüglich redundanter Systeme in einer deutschen oder europäischen Norm?

Wieso begibt sich ein Strnchentaucher in Situationen in denen der Ausfall einer Gerätes wahrscheinlicher ist als in einer Situation in die siche ein PA**-taucher begibt?

Wo ist auf der LAndstrasse 120 km/h oder 250 km/h erlaubt. Bei uns ist es leider verboten...

Grüße
henri
Antwort von Beobachter Registriertes Mitglied am 26.04.2006 - 10:00
@Vercing...
Black und Blue Seal sind Ausbildungsstufen von IFDA Hier klicken
Seal muß nicht unbedingt in S.E.A.L. umgebaut werden, das hat auch noch eine andere Bedeutung.
PADI hat z.B. eine "Seal-Ausbildung" für Kinder, die haben auch keine Gewehre.
Antwort von Vercingétorix Registriertes Mitglied am 26.04.2006 - 12:15
Die Anlehnung an S.E.A.L. ist bei P beabsichtigt und auch so gewollt. Wortspiel genannt. Ich wußte gar nicht das die Tauchringblase sich auch bei Apnoe eingeklinkt hat. Aber gut Bussines as usual.
Antwort von Hydronalin Registriertes Mitglied am 26.04.2006 - 15:53
Jeden Tag einmal demagogisches Geplärre von D-32. Ich nehme stets gern Deine Erfahrung zur Kenntis und lese Deine Postings mit Interesse, aber da ich sogar dem Trilaminator sein uneingeschränktes Tauch- und Lebensrecht zugestehe, nervt mich umso mehr, dass Du beim Thema PADI/CMAS nur den An/Ausknopf kennst.

Dabei besteht der Großteil des Lebens aus Situationen mit Lautstärkeregelung...

Trotzdem netten Gruß und nix für ungut,
Basti
Antwort von Beobachter Registriertes Mitglied am 26.04.2006 - 16:12
@Verking
Bei IFDA ist die Bezeichnung Seal auch gewollt, nämlich als Anlehnung an das putzige Tierchen.

Apnoe wird dort schon jahrelang trainiert.
Antwort von Karl-Heinz am 26.04.2006 - 16:50
@Jo:

Anscheinend ist es noch niemand aufgefallen, aber die Apnoe-Strecke für *** beträgt NICHT 50 Meter.

Zitat aus der VDST Webseite:
"45 Meter Streckentauchen ohne Neopren oder 40 Meter Streckentauchen mit Neoprenjacke und -hose."

Kann ja mal passieren...
Antwort von Nowotaucher Redaktionsmitglied am 26.04.2006 - 17:14
Hallo Karl-Heinz

war das immer schon so? Ich kann mich erinnern 2 Bahnen á 25m am Stück tauchen zu dürfen. Ist aber schon etwas her, inzwischen haben wir ja die EN-Norm und es haben sich einige Inhalte verändert - vielleicht auch dieser.

Gut Luft,

Andreas
Antwort von tiefenbetrüger Registriertes Mitglied am 26.04.2006 - 17:15
@Vercingétorix
glaub mir, wenn Du bei mir das pro Woche einmal machst eine gute Stunde, wirst Du einen Erfolg sehen (den hast Du schon am ende der Stunde) ;)

Und laufen, Rad fahren, .. ist natürlich auch sehr gut - obwohl man Grenzen zur Schonung der Gelenke setzten muss.

Durch Sport lebt man nicht länger, aber deutlich angenehmer

Schadet dem tauche auch gar nichts, weiss ich da ich an Triathlon Wettkämpfen teilnehme..

MfG
tiefenbetrüger
Antwort von Vercingétorix Registriertes Mitglied am 26.04.2006 - 19:50
Tiefenbetrüger ich gehe einmal die Woche ins Hallenbad. Über die Gelenkbelastung anderer Sportarten bin ich mir durchaus im klaren.


Beobachter, jaja, alles für die Ideale des Sportes beim Tauchring so wie seit Jahren. Aber schön das du daran glaubst
Antwort von Tümpi Registriertes Mitglied am 27.04.2006 - 07:50
Karl-Heinz: Es gibt immer noch Verbände, die 50 m fordern. Mehr ist ja erlaubt.
Antwort von Karl-Heinz am 27.04.2006 - 09:04
Ich meine in "Praxis des Tauchens" steht auch 45 Meter. Ich habe meines aber momentan nicht zur Hand. Und Jo sprach eindeutig von CMAS*** 50 Meter. Und das stimmt halt definitiv nicht. Wohlgemerkt, ich spreche von CMAS***, nicht von TL.

Ich selber bin schon froh wenn ich 40 Meter schaffe. Liegt aber auch daran dass ich momentan selten ins Training gehe und es als PADI Taucher eh nicht brauche...