Artensterben in China Abgesandt von Weltenbummler am 18.01.2007 - 12:12:
Nachdem bereits der Flussdelfin (Baiji) im Jangste Fluss als ausgestorben gemeldet wurde (die Redaktion berichtete darüber), hat das Ministerium für Landwirtschaft nun den Gelben Fluss untersucht.
Der Jangtse, zweitgrößter Fluss in China, mit seinen über 5.000 km Länge gilt als die Kinderstube der frühen chinesischen Zivilisation. Er versorgt mehr als 155 Millionen Menschen mit Wasser und ca. 15% des chinesischen Farmlandes.
Von den ursprünglich 150 Fischarten sind rund ein Drittel verschwunden. Die Ursachen liegen in Überfischung, Verschmutzung, Staudämmen und Dürre (der Regenfall ist sehr gering ausgefallen).
Fischer holten bis zu 700.000 kg Fisch aus dem Fluss, jetzt sind es nur noch 40% davon.
Bereits zwei Drittel des Wassers ist nicht mehr als Trinkwasser verwendbar.
Das Ministerium hat nun ein Komitee eingesetzt, das den weiteren Verfall des Flusses verhindern soll.
Man hat bereits begonnen, Kläranlagen zu bauen und Verschmutzung verursachende Fabriken zu schließen.
Quelle: Xinhua
Antwort von Weltenbummler am 18.01.2007 - 12:58 Ups, Fehler von mir.
Der zweite Absatz muss lauten.
"Der Gelbe Fluss, zweitgrößter....
Antwort von Telemar-king am 18.01.2007 - 14:32 Ob das die Ursache darin hat, dass viele global agierende Unternehmen gern Firmensitze in China eröffnen? Nicht nur die niedrigen Löhne, sondern eher die nicht vorhandenen Umweltbestimmungen machen ihnen finaziell das Leben leicht.
Bei uns im schönen Deutschland muss bei jeder Neugründung ein Umweltgutachten, ein Wasserechtliches Gutachten, ein Naturflächenausgleich usw. usw. erstellt werden.
Auf nach China, dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten.