Auf was sollte man bei einem Doppelpack achten Abgesandt von Martin am 10.11.2001 - 12:45:
Hi,
zur Zeit werden die wildesten Angebote was Doppel-Geräte angeht auf den Markt geworfen. Da gibt es Flaschen mit 11,5 Kg - 14,5 Kg ( 12Liter lang) da gibt es verschiedenste Ventile, die Schellen sind teilweise aus V4a oder Alluminium manche 0,5 mm dick die anderen 3mmm .
Wie sind die grundsätzlichen Daten welche so ein Doppelpack haben sollte???
Antwort von Tom Karch am 10.11.2001 - 17:28 Flaschen möglichst schwer, Schellen stabil genug und passend zur Brücke ( die Schelle definiert einen fixen Abstand von Ventilmitte zu Ventilmitte, die verwendete Absperrbrücke muß auf diesen Abstand einstellbar sein ), keine Standfüße, Absperrbrücke mit radialer Abdichtung, Handräder gegen Sherwood Rubber Knobs austauschen, beim Flaschenabstand darauf achten, daß beide radial dichtenden O-Ringe auf den Dichtflächen aufsitzen, keine Mikrofilter verwenden,und ....... da wir hier übers technische Tauchen reden: Es darf keine Luft reingefüllt werden
Antwort von oliver am 10.11.2001 - 17:45 wieso keine mikrofilter?
Antwort von Tom Karch am 10.11.2001 - 19:53 weil sich dadurch nach dem Füllen die Gase nur unverhältnismäßig langsam mischen und somit erst nach längerer Zeit eine Analyse möglich ist. Mit diesen Mikrofiltern versucht man ein Problem zu einem viel zu späten Zeitpunkt zu löse: Wenn ich mit einen guten Kompressor trockene, ölfreie Luft fülle, dann brauch ich auch keinen Mikrofilter. Wenn so ein Kompressor nicht zur Verfügung steht, gibt es als Alternative noch einen Personal-Filter. Wenn das keine Option ist, dann fülle ich meine Flaschen ganz einfach nicht.
Antwort von Ronald am 11.11.2001 - 05:39 Warum sind Standfüsse zu vermeiden ?
Antwort von Tom Karch am 11.11.2001 - 11:03 Standfüsse "verlängern" die Flasche unnötig nach unten. Wenn ich zum Beispiel den hinteren D-Ring am Schrittgurt, an dem man z. Bsp. Reel und Hebesack befestigt, erreichen will, dann muß meine Hand einen "weiteren" Weg nach hinten machen, was das ganze nnötig erschwert ( ist wirklich so, ich rede von der Praxis ). Die Standfüße "verbreitern" die Flasche auch, so daß die Flaschen im Bereich der Standfüße nahezu zusammenstoßen. Rutscht hier in einer Höhle oder einem Wrack eine Leine durch, kann es extrem gefährlich sein, da man da alleine sicherlich nur schwer herauskommt. Zu guter Letzt: Beim Tauchen mit mehr als einem Scooter hat es sich gezeigt, daß die Scooter, welche man schleppt, sich ohe Standfüße besser inter dem Taucher "einsortieren". Das ist jetzt hier schwierig zu beschreiben, aber ist ne Tatsache.
Antwort von peter am 12.11.2001 - 14:51 ohne standfüße bist du aber immer abhängig von einem helfer der das gerät beim an oder ablegen festhalten muß.
ich befestige das reel ni hinten butt mounted nur den hebesack.
Antwort von Tom Karch am 12.11.2001 - 22:06 Peter,
Ich konfiguriere meine Ausrüstung nicht anhand von Kriterien, welche außerhalb des Wassers zum Tragen kommen. Abgesehen davon: Bis Doppel-12 läßt sich das problemslos ohne Helfer bewerkstelligen.
Antwort von peter am 13.11.2001 - 10:47 hi tom die frage von martin vom 10.11. ließ darauf schließen das er wenig bis 0 erfahrung im umgang und handling mit doppelgeräten hat. ich glaube auch nicht das er bis jetzt mit einem, geschweige denn zwei scootern unterwegs war (oder?). wenn er jetzt anfängt, an der oberfläche mit nem doppel 12er rum zu hantieren, kann ich mir vorstellen, das er leicht überfordert ist und die lust und nerven verliert. außerdem wird`s
unentspannt gleich zu beginn des tg`s, was unter wasser leicht ausufern kann oder nicht?
außerdem denke ich das wir hier in cm (verbreitern der flasche) reden und die paar cm eines standfußes der die gesamte flasche verbreitern wird, würde ich immer vernachlässigen.
desweiteren denke ich das der dreidimensionale raum des wassers die bewegungsmöglichkeit um ein vielfaches erhöht was den vorgenannten nachteil wieder ausgleichen dürfte. (ich muß allerdings gestehen, das ich noch nicht das vergnügen einer scooter-fahrt hatte. wie wärs tom, du hast zwei wanna share?)
p.s. zur unterscheidung schreibe ich meinen namen und den beitrag klein, (ihr könnt mich auch pedda nennen)
Antwort von martin am 13.11.2001 - 11:42 Hallo Peter,
ne das siehst Du falsch. Ich selbst tauche auch mit einer doppel 12 ohne Standfüsse und ziehe die Flasche wenn möglich auf der Ladefläche meines Autos oder einem Tisch oder im Wasser an. Meine Frage ging dahingehend dass es sehr viele einzelne Kompenenten bei der Zusammenstellung gibt. Ich kann Tom nur zustimmen erstens stören die Füsse echt beim Tauchen bzw. anbringen entfernen von reel Hebesack u.s.w. zweitens sind Sie immer noch ein Schwachpunkt in Sachen Rost
Antwort von Tom Karch am 13.11.2001 - 12:25 Peter,
Du redest zu Recht von "cm". Es ist jedoch die Summe dieser Kleinigkeiten, welche eine Ausrüstung in erheblichem Masse verbessern.
Antwort von peter am 13.11.2001 - 13:08 ist Martin vom 10.11. identisch mit martin vom 13.11.? (am i hoocked lined & sinker)
Antwort von martin am 13.11.2001 - 13:12 ja Peter,
warum fragst Du, ist es falsch eine sachliche Frage zu stellen um tiefergründige Informationen zu bekommen??
Viele Grüße
Martin
Antwort von peter am 13.11.2001 - 13:20 tom, leider spiele ich noch in der 2. liga und noch nicht in der königsklasse. wenn die paar cm für mich kriegsentscheidend werden, werde ich dich in mein gebet einschließen und die standfüße abbasteln. bis dahin werde ich mich eingehend dem rostproblem widmen und versuchen mein restssporttaucherwissen weiter zu novelieren (lagerung der flaschen im stehen, weil boden dicker als wände). bis jetzt (ohne scooter) hatte ich keine probleme an den hebesack zu kommen.
aus o.g. gründen bleiben die dinger genau da wo sie sind.
Antwort von peter am 13.11.2001 - 14:02 nein martin, ist es sicher nicht, da hab ich deine frage wohl falsch verstanden! ich habe fälschlicher weise unterstellt das du noch keine erfahrung mit doppelgeräten hast, weil du nach grds. dingen gefragt hast und nicht nach details wie cm respekt. mm; (was nach meinem dafürhalten schon an fachsimpelei grenzt).
ich meine, wenn ich ein Zelt mit 1,45 kg oder 1,8 kg auf einen berg schleppen muß, machen solche details für mich schon einen unterschied, mir war jedoch nicht klar das das beim tauchen auch so kriegsentscheidend sein kann. ich hätte mich sonst bestimmt nicht an der diskussion beteiligt!
Antwort von Tom Karch am 13.11.2001 - 14:28 Peter,
Ein Rostproblem? Wo soll da bitte das Problem liegen?? Rost kommt in eine Flasche, wenn man feuchte Luft füllt. Also füllt man nur da, wo die Luft pulvertrocken ist und schon hat man kein Rostproblem mehr.Hat man kein Rostproblem mehr, weil trockene Luft, dann ist es schei..egal, ob Du Deine Flaschen stellst oder legst.
Und genau das ist auch der Knackpunkt bei der Geschichte mit den Standfüssen: Es ist eine Frage der richtigen Einstellung! Die Vorteile, welche Dir die Standfüße Deiner Meinung nach bringen, beziehen sich aussschließlich auf Situationen außerhalb des Wassers. Du willst doch aber damit tauchen gehen und nicht wandern
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