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Auftauchen mit Buddy
Abgesandt von Matz Registriertes Mitglied am 05.11.2007 - 16:55:

wenn ihr aus ca.20m mit eurem Buddy auftauchen wollt,unter Berücksichtigung der Aufstieggeschwindigkeit und den Sicherheitsstopps und das setzten einer Notfallboje in fünf Meter,wie wäre eure Vorgehensweise bezüglich Tarierung. Danke für die Tipps



Antwort von johnporno Registriertes Mitglied am 05.11.2007 - 17:06
die tarierung sollte neutral sein...ich versteh die frage nicht...
Antwort von shuttle Registriertes Mitglied am 05.11.2007 - 17:11
Warum "Notfallboje" ??? was ist das?
bezüglich Tarierung ??? neutral, zueinander gewandt, Augenkontakt.

Was willst du denn genau wissen?
Antwort von Matz Registriertes Mitglied am 05.11.2007 - 17:13
wenn ich den Stopp auf 5m mache soll ich eine Notfallboje setzen.Buddy hangt also auf gleicher höhe .Setzt ich die Boje muß ich aufpassen das ich die Tiefe halte und mein Buddy auch
Antwort von shuttle Registriertes Mitglied am 05.11.2007 - 17:22
Das Ding heißt Dekoboje, nicht Notfall

Aufpassen musst du nur, wenn du nicht tarieren kannst ... nicht böse gmeint. Man kann sich am Anfang einen Knoten oder eie Schlaufe in die Leine machen, als optische Referenz oder leicht negativ tarieren und festhalten (wenn die Boje was taugt). Aber nicht dran gewöhnen
Antwort von Im Auftrag des Herrn am 05.11.2007 - 17:23
???????????
Gehe zurück auf Los!
Warum mußt du aufpassen das du die Tiefe hälst?
Die Boje kannst du schon unterhalb von fünf Metern losjagen. Aber schön auf passen und nicht festhalten
Antwort von shuttle Registriertes Mitglied am 05.11.2007 - 17:32
Im Auftrag..: Er möchte einen Stopp auf 5 m machen, das hat er so gelernt und da ist auch nichts dran auszusetzen. Vielleicht muss er auch mal einen auf 3m machen, dann hat er schon einmal geübt
Antwort von Im Auftrag des Herrn am 05.11.2007 - 17:54
Shuttle, ich verstehe das Problem nicht. Wenn er zugehört hätte, wäre er so tariert, das er nicht nach oben plopt, gell.
Antwort von niemand bestimmtes am 05.11.2007 - 17:54
Wirklich sehr seltsam, die Frage... ordentlich neutral tariert zu bleiben auf Wunschtiefe ist doch immer das gleiche... ob nun unter eine Boje oder nicht...

Einzig interessant wäre vielleicht noch, ob Du Zug auf die Bojenleine bringen willst, um z.B. so eine "Elefanten-Kondom"-förmige aufzurichten. In diesem Falle müsstest Du halt maximalen Abtrieb herstellen und dich an der Bojenleine festhalten.
Antwort von SSI AOWI am 05.11.2007 - 17:58
@Matz
Du solltest die Frage vielleicht etwas präzisieren.

Wieviel Erfahrung habt ihr?

1. Wo willst Du nen Aufstieg machen? Hast Du irgendwo ne Referenz oder nicht oder ist er im Blauwasser?
2. Aufpassen, daß es kein "Parabel-Flug" wird, also der Aufstieg sollte ein Aufstieg werden.
3. Neutral tariert, immer auf gleicher Höhe mit dem Buddy - ihr könnt Euch gegenseitig festhalten falls notwendig um die Aufstiegsgeschwindigkeit zu kontrollieren und evtl. auf 5 m Sicherheitsstopp einlegen zu können. Anhand Eures Computers solltet Ihr dann im freien Wasser Eure Tiefe halten können.

Viele Grüße

SSI AOWI
Antwort von lachma,habibi Registriertes Mitglied am 05.11.2007 - 18:01
Matz, der Aufstieg verläuft wie ohne Boje. Die Boje wird aus neutraler Tarierung gesetzt und RECHTZEITIG losgelassen, dann beeinträchtigt sie die Tarierung nicht. Alles andere ist für geübte. Bojenschießen sollte vor dem Echt-Einsatz unbedingt im Schwimmbad geübt werden, dann ist das gar keine große Sache.
LG Lachma
Antwort von Scott Registriertes Mitglied am 05.11.2007 - 22:00
Matz, um auf deine ursprüngliche Frage zurückzukommen.

Wenn du aus ca. 20m mit Buddy aufsteigen willst, schau, dass du mit deinem Buddy Richtung Ausgang (Oben) tarierst - das wäre dann optimal.
Auf 5m stoppt ihr euren Aufstieg und bleibt neutral Tariert
Dann wieder Richtung und schon seid ihr am Ziel

Die Boje kannst du dir sparen, oder setzen, wann immer du willst.
Antwort von guitar shark Registriertes Mitglied am 05.11.2007 - 22:19
Hi,
ich bin frisch von einer Malediven-Safari zurückgekehrt, und da wir in erster Linie Thilas betaucht haben, hatte ich viel Gelegenheit, Blauwasseraufstiege zu üben.
Ich finde es am angenehmsten, die Boje gleich aus 20 m zu schiessen. Geht mit Fingerspool ganz gut. Natürlich nicht festhalten, aber wenn man Handschuhe anhat, kann man ganz gut mit Daumen und Zeigefinger einen Ring um die sich abwickelnde Schnur formen, damit die Strömung die Boje nicht wegreisst.
Anschliessend gemütlich Leine aufwickeln und auf 5 m aufsteigen. Dabei leicht negativ tariert bleiben, damit man nicht aus versehen zu schnell wird und die Boje über Wasser schön winkt. Der Buddy kann dann - nach Geschmack - entweder frei daneben schweben oder hakt sich am Jacket mit ein. Wir hatten einmal das Glück, daß uns beim Aufstieg der Strömung noch lange über`s Thila getrieben hat, das war dann wie eine Fahrt mit dem Heißluftballon. Ein Buddy links, einer rechts, Napoleon unten, Hai in der Ferne - und ein Manta kommt vorbei um sich das seltsame Gespann anzuschauen.
So, und nun warte ich auf den ersten besserwisserischen Kommentar zum Thema "Handschuhe beim Tauchen"
Antwort von Kölle Alaaf Registriertes Mitglied am 05.11.2007 - 22:20
Hai Matz,

ich habe die Vermutung, dass wir noch nicht ganz Dein Problem erkannt haben nbzw. die Frage richtig rüber gekommen ist - gib uns noch mal eine paar Infos, was Du auf dem Herzen hast ...
Antwort von Hoernchen13 Registriertes Mitglied am 05.11.2007 - 22:57
Kann das sein, daß du für CMAS *** üben mußt? Ansonsten kann ich auch nix mit der Frage anfangen.
Antwort von shuttle Registriertes Mitglied am 05.11.2007 - 23:41
Für CMAS*** üben? Das ist jetzt aber ein Witz, oder? Obwohl, er hat neulich nach Prüfungsfragen für CMAS*** gefragt ... na ja, ich erspare mir jeden Kommentar
Antwort von carmen1 am 06.11.2007 - 08:21
Also wenn das ne neue Prüfungsfrage ist, dann bin ich froh, das ich es bereits hinter mir habe.
Da wäre ich glatt durchgefallen, ich kapier nämlich die ganze Frage nicht.
Antwort von Deichgeist Registriertes Mitglied am 06.11.2007 - 09:43
@shuttle: Matze steht vermutlich der Prüfungstauchgang DTG 2 zum CMAS *** bevor: Hier klicken
(und dann DTSA *** auswählen, Praktischer Teil 2.1)

Er will vermutlich wissen, wie er das zu bewerkstelligen hat.

@Matze: Falls ich mit meiner Vermutung richtig liegem, lass Dir das bitte korrekt von deinem Tauchlehrer zeigen. Dafür ist er da.

Gruß Deichi
Antwort von Scott Registriertes Mitglied am 06.11.2007 - 09:56
ned bös sein, aber solche Basics zu fragen als ** kann ich mir nicht ganz vorstellen.
na hoffentlich kommt nicht raus, dass er Padi ist, denn dann gibts
Antwort von zellnera Registriertes Mitglied am 06.11.2007 - 10:37
Also Scott, mal ganz ehrlich das sind keine Basics. Wenn es sich wirklich um den CMAS3* DT2 handelt geht es darum die Boje zu setzen wenn du einen Mittaucher am Octopus hast. Generell ist mir nicht bekannt das bis zum 3* ueberhaupt jemals demonstiert werden muss eine Boje zu setzen. Somit behaupte ich das es viele 2* nie gemacht haben. Ich habe mich auch erst spaeter damit befast und dies zu einer meiner Uebungen gemacht die ich immer wieder tue.

@Mark mir wurde es bei 3* so beigebracht:
- Abgabe des Octopus
- Danach wird sich senkrecht unter Wasser ausgerichtet
- Zur besseren stabilization halltet iht euch jeweils mit dem rechtem Arm fest (Hand gegenseitig am Unterarm) und ihr seit Gesicht zu Gesicht ausgerichtet
- Danach beginnt ihr gemeinsam den Aufstieb und beide benutzen ihr Tariermittel (Falls der Luftempfaenger zufiel Luft aus dem Jacket laest und absinkt muss er mit dem Mund nachtarieren und du hast ihm ja um ihn zu halten.
- Auf 5m (3m) wird dann neutral tariert
- Erst dann wird der Handgriff geloest. Der Luftempfaenger kann sich in der Bebaenderung deines Jackets festhalten falls er unsicher ist
- Danach setzt du ganz normal die Boje ( dies solltest du vorher schon mal geuebt haben ohne jemandem im schlepp zu haben)
- Nach dem Stopp wird gemeinsam aufgestiegen am besten wieder mit dem Unterarmgriff
- An der Wasseroberflaeche stuezt du den Luftempfaenger solange bis er genug Luft mit dem Mund ins Jacket geblasen hast.

Frage doch bitte deinen TL und lass es dir auch mal vormachen.

Antwort von niemand bestimmtes am 06.11.2007 - 12:10
"Generell ist mir nicht bekannt das bis zum 3* ueberhaupt jemals demonstiert werden muss eine Boje zu setzen." - öh, also das kann ja wohl nur gelten, wenn jemand vorher nur in Höhlen und Seen getaucht ist... wer im Meer tauchen geht, wird wohl schon als 1* x-mal eine Boje gesetzt haben... und ich erinnere mich an Safaris, da war das selbstverständlicher Bestandteil des check-dives - IMHO sehr sinnvoll...
Antwort von Gunther 120 am 06.11.2007 - 12:37
@ alle ich glaube es geht ihm um den Augenblick wo er in die Boje Luft reinbläst , bis zum Loslassen derselben. ER wirt bedenken haben mit hoch gezogen zu werden.


Rudi
Antwort von Apfelschnapps am 06.11.2007 - 12:55
Ohje, eine Frage und schon explodiert die Bombe..... Können einige von Euch nicht mal die dämlichen Sprüche lassen ?

Einfach antworten und fresse halten.

Bis zum Maledivenurlaub wusste ich nicht, wie das so mit der Boje funktionert. Ein wenig Übung am Hausriff und es funktionierte. Naja, nicht immer... Der Tipp vom TL war aber, etwas negativ zu sein (die Superschlauen werden jetzt wieder sagen, dass es einen negativen Auftrieb nicht gibt, aber jeder weiss ja, was gemeint ist). Dann, wenn die Boje "oben ist", habe ich das Seil angefasst und leicht "unter Zug" gehalten, damit sich der doofe Rüssel an der Wasseroberfläche auch aufstellt. Das Timing, im richtigen Moment die Boje loszulassen ist nicht ganz einfach, auch, wenn hier die Tauchzampanos was anderes meinen.

An die richtigen: HALLO ???? ES GIBT IMMER UND FÜR ALLES EIN ERSTES MAL !!!

Furz
Antwort von Scott Registriertes Mitglied am 06.11.2007 - 13:22
Furzender Apfelschnapps - ich hau mich ab
Antwort von zellnera Registriertes Mitglied am 06.11.2007 - 13:33
@niemand bestimmtes ich war bei ueber 100 TG im Meer noch nie gezungen eine Boje zu setzen auch wollte das bei mir noch niemand beim check-dive sehen. Wenn ich die bisher gesetz hab war es
a) entweder Uebung fuer mich
b) beim Dekostopp um eine Hoehenreferenz zu haben
c) bei der Pruefung zum 3*
Antwort von SiKAI Registriertes Mitglied am 06.11.2007 - 13:36
Ich hau mich generell weg
Antwort von ElFlaco Registriertes Mitglied am 06.11.2007 - 13:39
Genau! Richtiges Timing beim Boje füllen:
z.B. auf 5m mit leerer Boje und tief eingeatmet neutral bis etwas negativ tariert sein. Während Du Luft in die Boje gibts ausatmen, damit die Boje-Taucher-Kombi-Packung weiter neutral bleibt. Nach dem Loslassen der Boje wieder einatmen und Tiefe und Tarierung checken.
Besser die Boje in größerer Tiefe schon nach oben schicken, dann hilft die sich ausdehnende Luft das Teil schön voll zu machen. Eine Spule mit reichlich Leine ist nützlich.

Gruß
Flaco
(hat nix mit Flatulenz zu tun)
Antwort von Apfelschnapps am 06.11.2007 - 14:18
Nachfurz (ohne Land):

Seit dem Maledivenurlaub habe ich nun eine eigene Boje und eine "richtige" Spule. Bei der von der TB geliehenen Boje war das Seil an einer Art Plastikrolle befestigt. Das Seil rollte sich nicht so dolle von der Rolle ab und hatte sich anfangs öfter am Arm verheddert und mich fast mit hochgeschossen.

Noch´n Tipp zur Tarierung, Matz: Bist Du mit der Boje beschäftigt und etwas negativ tarriert, sackst Du leicht ab. Da kann der Buddy ja mal gut helfen und vieleicht für beide die Tiefe/Höhe halten. So, wie bei uns. War so auf die dämlack Boje konzentriert, dass ich erst mit dem leichten Druck im Ohr merkte, dass ich von 5 Meter auf 8 - 9 Meter abgesackt war. Mein Buddy hat dann mit darauf geachtet. Allerdings war das auch im absoluten Blauwasser, also Null Referenz.

Nun kommen bestimmt wieder die Kotztüten hier raus und meinen, ich könne nicht tarieren. Nur, dass erste mal von einem Riffdach aus ca. 20 Meter Tiefe ins "nichts" aufzusteigen, ist gewöhnungsbedürftigt. Da wird man schon mal nervös. Vorallem, wenn man beim ersten Abtauchen das Riffdach aufgrund der Strömung und der verpubsten Sicht verpasst und sich auf über 20 Meter im Nirvana befindet......

Nichts für gut. Matz, immer schön üben.

Antwort von Scott Registriertes Mitglied am 06.11.2007 - 14:53
ned nervös werden, nimmst einen doppelten und gut ists.
mit dem Wissen, dass du eh auf max. 20m aufschlägst geht das aber sicher auch ohne.
Antwort von niemand bestimmtes am 06.11.2007 - 19:02
@zellnera: Waren das nie one-way TG, war das Meer immer spiegelglatt oder hast Du einfach darauf vertraut, dass man Dich auch so schon irgendwie finden wird?

Also ich würde jedenfalls nicht ohne Boje ins Meer springen, wenn ich bei Zodiak-Fahrten mal versucht habe, Taucher im Wellental zu erspähen, wurde mir schnell klar, welches Glückspiel das ist, gesehen zu werden...

(Als Höhenreferenz finde ich so eine Boje übrigens weniger geeignet - ich möchte weiter unten doch nicht das auf und ab des Wellengangs an der Oberfläche mitmachen...)
Antwort von zellnera Registriertes Mitglied am 06.11.2007 - 20:54
@niemand bestimmtes

da waren auch one-way TGs dabei vom Boot rauswerfen lassen und dann zum Ankerplatz des Bootes driften. Und das Meer war auch nicht immer spiegel glatt. Bisher (und ich klopf auf Holz) bin ich immer am Anker- oder an dem Ankerbojenseil zurueckgekommen so das das setzen der Boje nicht nötig war.

Ich habe auch nicht gesagt das ich ohne Boje oder Oberflächenballon ins Meer spring!!!

Habe fuer dein Problem (gesehen werden an der Onerfläche) den Nautec Ballon dabei da man damit einen Taucher an der Oberflaeche wesentlich besser sieht da der auf den Wellen "tanzt". Der wird aber erst an der Oberflaeche mit dem Inflator aufgeblasen.

Ich vertraue sehr selten auf Zufälle und schon gar nicht beim tauchen.
Antwort von boesewicht Registriertes Mitglied am 09.11.2007 - 13:29
Boje Ja/Nein, Boje nur im Ausland bla bla ...

Eine Boje hat immer einen Sinn und der Umgang sollte ruhig des öfteren geübt werden.

Auch in Europa hat eine Boje ihren Sinn, zb. größere Gewässer mit Wasserwachtbetrieb ...

Schon mal aufgetaucht und einem schnell herankommendem Wasserwachtboot (Einsatzfahrt) im Weg gewesen ? - Der Bootsführer sieht den auftauchenden Taucher evtl. zu spät oder gar nicht ...

Eine Boje wird ja unter Wasser auch nicht bis zum Anschlag gefüllt, sondern es wird soviel Luft reingelassen bis sie anfängt aufzutreiben (die meisten Stabbojen haben ja kein autom. Auslaßventil und neigen dann gelegentlich zum Platzen an der Oberfläche), der Taucher hat leicht negativen Auftrieb und kann sich gemütlich am Seil festhalten (auch mit Buddy).

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