Hier wird überwiegend Unsinn geschrieben!
Nowotaucher liegt allerdings fast richtig, besonders lobenswert seine Entscheidung, zur Weiterbildung den OWD (sicher bei PADI!) dem CMAS* folgen zu lassen. So hat man erst den richtigen Flossenschlag trainiert, und die Grundlagen geschaffen, dann anschließend im Urlaub Tauchausbildung und Fun zu kombinieren, und das beim Weltmarktführer (PADI).
Nun ist das ein nicht so häufig gewählter Ausbildungsweg. Aber auch der direkte Einstieg im Urlaub hat seine Vorteile. Insbesondere ist er organisatorisch einfach. Man stellt einen Urlaubsantrag in der Firma, bucht eine Reise mit OWD-Kurs beim Reiseveranstalter, packt seine 1..2 Taschen, fliegt los, wird tauchbeschult, macht im Rest des Urlaubs (Ausbildungserfolg in 3..4 Tagen ist ja wohl garantiert) noch ein paar Funtauchgänge, fliegt zurück, und kann weiter zur Arbeit.
Und so relaxt, wie die Urlaubsorganisation lief, verläuft auch die Ausbildung, denn nur so kann man ja die im Vergleich zur heimatlichen Ausbildung buntere Umgebung überhaupt genießen. Voraussetzung ist aber ein hochprofessioneller PADI-Ausbildungsstandart, bei anderen Organisationen holpert es da ein wenig, und man ist vollauf mit der Ausbildung beschäftigt, die woanders auch nicht am praktischerweise in 5..10m Tiefe liegendem PADI-Hausriff stattfinden kann.
Sicherlich ließe es sich auch angenehm auf ein paar Tage Tauchen zurückerinnern, wenn man die Ausbildung vorher zu Hause gemacht hätte, aber natürlich kann man so auch den Urlaub sinnvoll mit Tauchausbildung anreichern. Kleiner Tipp: Gleich im Anschluss den AOWD machen, entweder noch im selben Urlaub, oder einfach 1 Jahr später.
(Geht das eigentlich als Bildungsurlaub zu beantragen?)
Übrigens: Tauchausbildung im Ausland spart sogar Geld. Wer im Ausland den OWD macht, ist so "versaut" (bzw. verwöhnt), dass er/sie über Kaltwassertaucher im Inland bei 2..5m Sicht (jaja.. es gibt da auch Seen mit besserer Sicht..) nur den Kopf schütteln wird. So spart der Urlaubs-OWD viele spätere Kurzausflüge zu Inlandsseen, spart also Benzin und Zeit, spart kaltwassertaugliche Ausrüstung, ja eigentlich Ausrüstung überhaupt (1x jährlich kann man die auch leihen). Jedes Jahr erneut eben unvergessliche Urlaubserlebnisse.
(Nowotaucher hat da für sich natürlich die falsche Strategie gewählt.)
Und noch ein Tipp: Man kann sogar im Inland (Deutschland) den OWD machen, und dennoch sowohl Kaltwasser, als auch schlechte Sicht, Wellen und Salzwasser erleben. Tiefe erlebt man nicht, aber, siehe oben, das ist in der Ausbildung ja sowieso außerhalb des Standarts

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Wenn gewollt, kann man dafür natürlich auch hierzulande 2..5 Tage Urlaub dranhängen.
Unvergesslicher ist es aber, da hat Nowotaucher recht, man fliegt 2 Wochen z.B. nach Thailand (Ägypten ist nur was für Arme), und macht dann da 1 Woche Tauchausbildung.
