Ausbildung für Beuchat-Regulatorrevision? Abgesandt von JMA am 06.09.2007 - 10:04:
Hi,
würde gerne zukünftig die Revision für meine 1. und 2. Stufe selbst machen. Gibt es hierfür Kurse? Wenn ja, wo gibts die, wie lange dauern sie und was kosten sie?
Danke!
Kurs für Beuchat-Regulatorrevision?
Antwort von Euregiotaucher am 06.09.2007 - 10:17 Ich denke nicht das es mit dem Kurs getan ist .. oder die Kosten dafür ... ich denke du brauchst auch für die Revision ggf. das ein oder andere Werkzeug
Antwort von Telemar-king am 06.09.2007 - 10:18 (asu der Beuchat-Bedienanleitung für Atemregler)
"Die Garantie deckt einen nicht bestimmungsgemäßen Gebrauch und ein nichteinhalten der Pflege und Wartungsvorschriften ebensowenig ab, wie Eingriffe von nicht von BEUCHAT autorisiertem Servicepersonal ab."
Demzufolge wird man Dich zum autorisierten "Servicepersonal" direkt nur bei BEUCHAT ausbilden. Denn welcher Beuchat-Fachmann wird rsikieren wollen, an Beuchat vorbei Lehrgänge zur Selbst-Reglerrevision anzubieten?
Antwort von gunther am 06.09.2007 - 12:13 Hi,
es gibt Technik Seminare bei Nautico.
www.nauticodiver.de
Gunther
Antwort von Massi am 06.09.2007 - 12:20 Wo wir beim Thema sind die gleiche Frage stellt sich fuer mich fuer Regler aus dem Hause APeks/Aqualung, hat da jemand Informationen zu. Werkzeug und weiter Kosten wie Kursgebühren sind hierbei egal. Nur wie bzw wo kann man sich fuer einen autorisierten Kurs anmelden?
Antwort von Unwissender am 06.09.2007 - 13:01 @gunther, Technikseminare mit diesem Hinweis: "nur für Mitgl. auf Anfrage."
nauticodiver, das sind doch die mit dem Scooter-Kurs, den Du vor einiger Zeit mal beworben hast? Bekommst Du Gut-Punkte, wenn du Kunden aus dem taucher.net bringst?
Antwort von D-32 am 06.09.2007 - 14:55 Generell: Plätze für Technikseminare der Hersteller werden nur den betreffenden Händlern angeboten. Und dem Händler wird wenig daran liegen, einen seiner Kunden anzumelden.
Antwort von Vercingétorix am 07.09.2007 - 09:29 So es ist. Der Schrauberkurs eines Herstellers ist nur für Verkäufer und deren Angestellte.
Antwort von Massi am 07.09.2007 - 10:30 mmmh also muss ich jetzt Angestellter werden *gruebel gruebel* Vielen Dank fuer die Info ich werd mal schauen was sich tun lässt
Antwort von kandy3 am 07.09.2007 - 11:21 Hi Massi
grübel nicht länger, check your mail
Antwort von Gast 63 am 07.09.2007 - 11:33 Zunächst mal sind bei allen technischen (Tauch-) Geräten die
Gewährleistungsbestimmungen zu beachten und da teilweise von verschiedenen
Herstellern lebenslange Garantie besteht (für den Erstbesitzer), ist es nun einmal
unerlässlich die Revisionen durch einen autorisierten Fachhändler durchführen zu
lassen.
Stört man sich nicht an dieser Tatsache oder man verzichtet auf eine entsprechende Gewährleistung / Kulanzregelung, dann ist es jedem freigestellt selbst zu schrauben.
Allerdings nur unter der Voraussetzung, dass man weiß was man tut und
entsprechende Fachkenntnisse besitzt. Eines vorweg, ich kann da jedem nur raten, Re-visionen ausschließlich nur in seinem eigenen privaten Umfeld durchzuführen. Regler, die sich beispielsweise im Verleih befinden, sollten unbedingt, schon allein wegen der
Haftungsfrage, nachweislich nur von geschultem Fachpersonal gewartet werden.
Ist man dann soweit und traut sich an einen Automaten ran, hat vielleicht sogar beruf-lich bedingt Kenntnisse und Fertigkeiten, ist es gar nicht so schwer die Revision selbst durchzuführen. Man benötigt je nach Hersteller noch nicht mal besonderes
Spezialwerkzeug. Einen fein skalierten Druckmanometer zur Einstellung des Mittel-druckes (5-15 bar) ist aber schon Voraussetzung. Entsprechende Details, wie z.B. eine Explosionszeichnung des Automaten, befindet sich oftmals bei der
Bedienungsanleitung (z.B. Apeks). Die Revisions-Kits sind in der Regel beim Fach-handel frei zu erwerben. Was jetzt noch fehlt ist die entsprechende typbezogene
Fachkenntnis. Die erhält man beispielsweise in verschiedenen Technikseminaren der einzelnen Verbände oder aber beim Hersteller selbst!!! Ich z.B. habe meine Infos
direkt vom Hersteller auf der „Boot“ erhalten und revidiere seit diesem Zeitpunkt selbst, denn ich stehe auf dem Standpunkt „was ich selbst geschraubt habe, habe ich selbst geschraubt“, mit dem zusätzlichen Vorteil, dass ich auch mal fernab von jeder „Zivilisation“ nach meinen EIGENEN Reglern schauen kann.
Revisionskits - kleine Konkretisierung: Für die 1. Stufe der Poseidons muss man schon einen Händler gut kennen, damit man sie bekommt.
Der letzte Satz kann, Sachkunde vorausgesetzt, unterstrichen werden! Und leider gibts ja auch bei den Läden nicht immer Topqualitätsarbeit bei der Revision. Was ich allein schon als Seltenschrauber bei Poseidons seitens des Vorgängers sah, war haarsträubend.
Antwort von Gast 63 am 07.09.2007 - 15:41 @D-32
Ich stimme dir in beiden Punkten zu:
1. Poseidon ist da wirklich nicht ganz so "freigiebig" in Sachen Revisionskits.
2. Genau aus dem Grund der mangelhaften Ausführung von Wartungsarbeiten, nicht nur bei meinem Tauchequipment, bin ich zum Selbstschrauber geworden.
kann mich Gast63 nur anschliessen. Leider zieht sich sowas durch alle Branchen durch. Habe auch bei einer Wartung, waren keine Regler, festellen müssen das nur Kassiert wurde aber irgendwie keine Hand angelegt wurde. Das macht mich dann auch nachdenklich und darum schaue ich, das was ich selber machen kann auch mache. Dann weiss ich wenigstens das ist gemacht und muss mir keinen Kopf mehr machen, ob der seine ARBEIT auch wirklich Grundlich gemacht hat oder nicht.
Wissen ist natürlich Vorraussetzung.
@ kandy3 :
grübel auch ;)
Gru´ß
Bat
Antwort von ssistroke am 08.09.2007 - 12:38 Hallo!
Die Entscheidung ob selber machen oder machen lassen ist tatsächlich nicht einfach. Ich führe Revisionen durch und empfehle jeden nur jemanden den man vertraut an den Regler zu lassen. Eine Revision ist doch etwas mehr als nur die O-Ringe auszutauschen und den Mitteldruck richtig einzustellen. Wer nicht weiss was er da tut sollte meiner Meinung die Finger davon lassen, finde es sehr gut das einige vorab sich hier darüber informieren. Bezüglich "nur kassieren" kann ich nur sagen dass das leider nicht ganz falsch ist. Bei uns erhält jeder Kunde ein Revisionsbericht in welchem alle Schritte mit Fotos dokumentiert sind. Fragt nach ob ihr etwas in der Art haben könnt wenn ihr eine Revision durchführen laßt.
Antwort von D-32 am 08.09.2007 - 13:05 @ ssistroke
Wenn ihr z. B. mal eine 1. Stufe Poseidon reinbekommt, müsst ihr schon eine ganz tolle Kamera haben für die Dokumentation, dass die Reihenfolge von Teflonscheibe, O-Ring, VA-Scheibe eingehalten wurde.
Solche Fotos sagen auch nicht aus, welcher Pfusch zwischen zwei Fotos gemacht wurde! Und woher weiß der Kunde ganz sicher, dass die Fotos gerade seinen Atemregler zeigen?
Also: Pseudo-Sicherheit und Werbeargument für Doofe! Ersetzte Ersatzteile mitgeben sowie ein Protokoll von der Prüfbank sind da viel überzeugender.
Antwort von schwob am 08.09.2007 - 18:01 Sicher ist es ken Hexenwerk eine Atemreglerrevision zu machen und ich würde mir das auch selbst zutrauen, aber wie oft macht man die Atemreglerrevision? 1 mal im Jahr? Alle 2 Jahre? Habt ihr da wirklich die Routine an alles zu denken und richtig zumachen? Ich könnnte mir vorstellen, dass so ein vergessener O-Ring oder auch nur ein defekter (Haarriss) O-Ringe manchmal katastrophal enden kann. Und das nur um ein paar Euro zu sparen? Die gönne ich gerne meinem Händler des Vertrauens und hoffe darauf, bzw. weis, dass er soviele Revisionen durchführt, dass er genügend Routine hat....
Antwort von reisebeichtschreiber am 09.09.2007 - 09:34 mal hand hoch, alle shops die eine prüfbank ihr eigen nennen.
prüfbank ist für mich, wenn ich auch tiefe >/= 50m simulieren kann.
hmm, und den druck des "abblasens" der 2. stufe kann keine mir bekannte prüfbank messen
vielleicht doch lieber selber schrauben?
Antwort von D-32 am 09.09.2007 - 09:58 Noch ein Aspekt: Revision in kleinem Tauchladen kann (!) bedeuten, dass der Mensch das nebenbei erledigt und immer wieder unterbricht, wenn Kundschaft kommt oder das Telefon bimmelt. Da passieren dann leicht Fehler.
Der Selbstschrauber setzt sich hin und arbeitet konzentriert durch, bis er fertig ist. Dem kommt es auch nicht auf Eile an. Er hat zwar keine Prüfbank, aber es geht auch ohne sie.
Gleiches bieten Firmen, die nichts anderes machen als Regler-Revisionen. Und die haben auch so eine teure Prüfbank - und viel Routine und Erfahrung!
Nicht verschwiegen werden sollte aber die Investition ins Selbstschrauben. Für ein gutes Ultraschallbad, Leuchtlupe oder besser Binokular sowie Spezialwerkzeug ist man schnell 400 Euro los.
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