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Ausbildung gegen Mitarbeit Abgesandt von Barotrauma am 07.10.2005 - 04:54:
Hallo,
unter Anzeigen / Taucherjobs wird schon seit 2 Tagen über o.g Thema diskutiert (irgendwie der falsche Platz)
Es wäre nicht verkehrt, dieses durchaus interessante Thema hier einmal zu diskutieren um Meinungen + Erfahrungen + Tips auszutauschen.
Ich selbst (OWD) beschäftige mich ebenfalls mit dem Thema, mich zum Divemaster ausbilden zu lassen + mußte leider feststellen, daß diese Art der Ausbildung sehr Risikoreich für den Bewerber ist + nach meinem erhaltenen Feedback der Ruf schlechter ist als die tatsächliche Idee. (Ausbeute)
Das man dort arbeiten (muß) möchte, um Erfahrungen zu sammeln, das Background geschehen kennenzulernen ist selbstverständlich. Ebenso klar ist, das die Arbeitsleistung geldlich gesehen nicht mit den tatsächlichen Kosten der Ausbildung im Verhältnis stehen.
Aber mal ehrlich:
Die Basis hat einmal eine unentgeldliche (Hilfs) Arbeitskraft mehr.
Sie verdient noch durch den Verkauf von Equipment + evt. animierte Schnuppertauchgänge.
Die Theorie wird eh in der Freizeit gepaukt
Was spricht dagegen eine schriftliche Vereinbarung zu treffen ?!
Schließlich wird das ganze als unentgeldliches Praktikum angesehen + kann für den Bewerber @ Arbeitsamt sehr nützlich sein.
Über die einzelnen Konditionen lässt sich streiten und bleibt jedem selber überlassen für was er /sie sich einläßt.
z.B Unterkunft / Verpflegung etc.
ich finde das eine angemessene Unterkunft + Verpfl. schon incl. sein sollte.
(nicht ein Bett im Kellergeschoß + schlechtes Essen, wie es jemand erfahren mußte)
Sicherlich scheiden sich bei diesem Thema die Geister, doch darum sind wir ja hier um unsere Erfahrungen auszutauschen
Antwort von Tümpi am 07.10.2005 - 07:35 Wie kann einer auch nur so blauäugig sein und mit 4o Jahren noch glauben, dass er mit 23 Tauchgängen auf einer Basis was anderes machen kann als Flaschen schleppen etc. Jede Handwerkslehre dauert 3 Jahre und dann darfst du noch nicht ausbilden und da will einer eine "Tauchausbildung" in 3 Monaten machen.
Antwort von Trish am 07.10.2005 - 08:59 Egal ob mit 20, 30 oder 40 Jahren. Was mir gegen den Strich geht sind diese steilen Karrieren und v. a. die Möglichkeiten, binnen eines Jahres quasi vom Nichtschwimmer zum TL zu werden . Und meistens sind es aus eigener Erfahrung doch dann gerade diese Leute, die die größten Reden schwingen, aber in der Praxis deutliche Defizite aufweisen .
Darüber hinaus kann ich immer wieder nur noch den Kopf schütteln über die Blauäugigkeit, mit der an die Sache rangegangen wird , in der Art "Ich habe gerade meinen OWD gemacht und möchte TL werden". Da könnte ich reinhauen .
Als ich meinen DM gegen Mitarbeit durchzog, war mir das wichtigste, ein gutes DC mit einer entsprechenden Ausbildung zu finden. Alles andere war mir egal, weil mir die Ausbildung wichtig war und nicht die Unterkunft oder das Essen. Darum kann ich mich, wenn es mir nicht gefällt, auch selbst kümmern.
Auch der Möglichkeit, in einem vierwöchigen Urlaub die DM-Ausbildung durchzuziehen, stehe ich eher skeptisch gegenüber. Ich halte diesen Kurs, wenn man weitermachen möchte, für grundlegend wichtig, und das Lernprogramm gerade mal so durchzuziehen, damit ein weiteres Häkchen gemacht werden kann, kann nicht Sinn der Sache sein.
Weiterhin habe ich gravierende Unterschiede zwischen städtischer Ausbildung und einer solchen am Ort des Geschehens, feststellen müssen.
Was ich eben auch von einer fundierten Ausbildung, die jeder, der die Sache ernst nimmt, anstreben sollte, erwarte, ist, dass auch die Nebensächlickeiten, klappen. Und dieses Wissen kann ich nur erwerben, wenn ich in das aktive Geschehen im Center eingebunden bin. Dann weiß ich auch bzw. erst, was Antizipieren heißt.
Ich kenne Beispiele einer Hopplahopp-Ausbildung und frage mich immer wieder, wie sich diejenigen selbst einschätzen ?
Für mich war von Anfang an klar, dass ich gerade das nicht wollte. Ich habe eine sehr gute DM-Ausbildung hinter mir, was auch daran lag, dass man mir nicht sagen musste, was ich zu tun habe, sondern anpackte, nachfragte, meinen Ausbilder nie aus den Augen lies, beobachtete, viel nachfragte und immer zur Stelle war. Einer, der nur da sitzt und wartet bis er was zu tun bekommt, hat schon mal schlechte persönliche Voraussetzungen.
Und die Theorie wurde nicht nur in der Freizeit gepauckt. Von Paucken konnte auch nicht die Rede sein, da die Theorie für mich ebenso interessant war wie die Praxis.
Sicher gibt es DC, die diese Ausbildung gegen Mitarbeit als Aquirieren billiger Arbeitskräfte sehen. Deshalb würde ich mich als Anwärter nie auf Anzeigen unbekannter Basen hin bewerben, sondern mir gezielt selbst eine Basis suchen und diese ggf. im Urlaub erst einmal abchecken.
Und was das Thema "unentgeldliche Hilfskraft" angeht, kann ich aus eigener Erfahrung sagen, dass es leider viele gibt, die eher eine Belastung für das TC darstellen, da jegliches Engagement für den Job fehlt.
Jeder sollte sich erst mal Gedanken machen, was er von einem Mitarbeiter eines Tauchcenters erwartet und ob er selbst diese Anforderungen erfüllen kann.
Und wenn das Drumherum wichtiger ist als das Erlernen der Ausbildungsinhalte kann man die Ausbildung auch im Heimatwohnort machen, um nicht auf die Annehmichkeiten wie schöne Unterkunft und gutes Essen verzichten zu müssen :o .
Trish
Antwort von Kormoran am 07.10.2005 - 09:06 Ich kann Tümpi nur zustimmen. Mit dieser "Qualifikation" und "Erfahrung" geht man normalerweise davon aus, dass die nächsten Weiterbildungsmaßnahmen ganz normal gekauft werden. Als Basenbetreiber jedenfalls würde ich mich leicht kaputtlachen, wenn einer den AOWD gegen Mitarbeit machen wollte.
Antwort von Bierteufel am 07.10.2005 - 09:24 Hi...
Mir scheint Karsten sehr blauäugig zu sein. Ich perönlich würde mir ein Tauchcenter vorher anschauen, bevor ich mich entschliesse dort für z.B: ein halbes Jahr zu arbeiten und zu leben.
Ich habe selbst im Coral Garden Divecenter Andreas, kennen gelernt, der sich zur Zeit in einem solchen Ausbildungsverhältnis befindet. Er hat mit Sicherheit eine tolle Basis erwischt. Er war (noch) voller Elan (er ist noch nicht so lange dort). Seine einzige "Beschwerde" war, dass er an den freien Tagen ein Tauchverbot hat, aber das muß zwecks N2-Entsätigung einfach sein.
@Trish. Ich gebe zu, daß eine Karriere ala "Nichtschwimmer zum Tauchlehrer in 6 Monaten" ungewöhlich ist. Aber auch hierbei sollte man doch so tolerant sein, und auch solche Tauchlehrer nicht alle in einen Topf werfen. Was nicht gehen kann sind solche Karrieren gegen Arbeit, da stimme ich Euch natürlich zu.
Weitgehend muss ich dir Recht geben, allein schon der Stil vom von Karsten, im "Anzeigenbereich??" pauschal alle Tauchcenter in ein Topf zu hauen, und gleich noch taucher.net abzuwatschen, und dann noch Forderungen an SSI, PADI und CMAS zu stellen, sollte eigentlich dazu veranlassen Ihn einfach zu ignorieren. Und vermutlich, falls die Darstellungen von Karsten bezueglich der Tauchschulen korrekt sind, ist an den Tauchschulen ein echter Kelch vorbei gegangen. Eines verstehe ich nicht. Wieso wollte er 3 Flugtickets kaufen? Wollte er Frau und Kinder gleich auch noch zu Divemastern ausbilden lassen?
Naja vielleicht meldet sich Karsten nochmal hier im Forum, da wo es hingehört.
Antwort von Ralhon am 07.10.2005 - 09:45 AHOI !!!!
Die meisten dieser Basen werben aber gerade mit dieser Geschichte :
Vom OWD zum TL in drei Monaten mit Job Garantie. Auch die Verbände propagieren den gleichen Mist, immerhin erlauben sie die TL Prüfung mit 75 - 90 TG. Was soll ein Neuling da denken??
Ausserdem habe ich auf den Basen bei denen ich gearbeitet habe genau das oft genug erlebt. Wenn die Basis interesse an der Ausbildung des Praktikanten hat, funktioniert es. Es ist aber oft genau das Gegenteil, schlechte Unterkunft,10 Stundentag, Tauchen wie Timeshare verkaufen und zum Schluss wird der PIC ausgefüllt.
Tümpi, Du bist schon ein toller Hecht so wie Du dich beschreibst. Natürlich dauert eine Handwerksausbildung drei Jahre. Aber selbst ein Lehrling bekommt eine Vergütung und hat ein Recht auf Ausbildung !!
Wer in eine Basis als Flaschenkuli eigebunden werden muss um einen wirtschaftlich arbeitenden Betrieb zu verstehen...........
So wie Karsten schreibt ist er 40 Jahre alt, er wird nicht das erste mal im Leben arbeiten und "antizipieren" können was der Betrieb braucht.
Ich empfehle jedem der ernsthaft TL werden will:
Macht eure Ausbildung in eurer Umgebung und bezahlt sie. Nicht um das "gute Essen" zu geniessen, sondern um ordentlich Ausgebidet zu werden.In dieser Zeit sollten mehr als 100 TG gemacht werden. Dann sucht euch einen Job bei einer seriösen Firma als Guide, zieht das ein halbes Jahr durch und macht dann einen TL Kurs den ihr auch selbst bezahlt in eurem Heimatland.
Wer sich das nicht erlauben kann sollte sich eine seriöse Basis im Urlaub suchen um dort seine Ausbildung zu erarbeiten.
Denn es gibt auch seriöse Anbieter von Ausbildung gegen Mitarbeit. Da die natürlich sehr gefragt sind müsst ihr vieleicht eine Saison warten, aber dann klappt es auch mit dem TL.
Antwort von Barotrauma am 07.10.2005 - 10:34 Im Grunde ist die ganze Thematik doch ein Deal !
Die Basis erhält Hilfe / Unterstützung
Der Praktikant erhält die Möglichkeit eine kostenlose Ausbildung zu erhalten (von den Kosten drumherum mal abzusehen) und was z.B für mich wichtig ist, das Backgroundgeschehen kennenzulernen.
Das da mit angepackt wird versteht sich von selbst @Trish
Das die TC eigentlich mit normalen, bezahlten Ausbildungen ihr Geld verdienen wollen ist ja wohl ebenso verständlich.
Nur wenn es zu einem Deal "Ausbildung gegen Mitarbeit" kommt, so sollten schon faire Konditionen herrschen.
Ist aber auch für mich als "Neuling" interessant Eure Meinungen zu lesen
@ Ralf, genau darum geht es ja !
Die Annoncen versprechen genau das, vom OWD zum DM.
Und was dazukommt sind mehr als 10 Finger volle Jobgesuche von OWD Frischlingen, die genau diese Ausbildung anstreben.
Ist doch irgendwie verständlich, das Leute wie ich und andere da nachdenklich werden und der Thematik erstmal offen gegenüber stehen.
Antwort von Trish am 07.10.2005 - 11:23 @Bierteufel
"Nichtschwimmer zum Tauchlehrer in 6 Monaten" . Von solch einem kurzen Zeitraum habe ich nicht gesprochen .
@ralhorn
UUPS !!! Sorry Tümpi ich meinet Trish
<<Wenn die Basis interesse an der Ausbildung des Praktikanten hat, funktioniert es.>>
Sollte es, um den engagierten Nachwuchs zu fördern. Nur habe ich auch solche Kandidaten gesehen, die körperlich zwar anwesend sind, aber jeder Handschlag zuviel des Guten zu sein scheint. Genöle und Genörgel von morgens bis abends .
Und wenn somit die Einstellung herrscht, dass man nur das Pflichtprogramm absolvieren muss, um brevetiert zu werden, ist jegliches Bemühen seitens des Centers für eine ordentliche Ausbildung zu sorgen, vergeblich.
@Barotrauma
<<Das da mit angepackt wird versteht sich von selbst>>
Sollte es, ist es aber nicht. Leider.
Bis später,
Trish
Antwort von manne am 07.10.2005 - 11:26 Also Barotrauma du möchtest ja Meinungen hören.
Ich selber befinde mich gerade in der Mitarbeit für Ausbildung.
Mache meinen SSI DiveCon, CMAS/Barakuda TL ASSI im Anschluss daran, über einen Tauchshop hier in Deutschland.
Es wurde sich im Vorfeld zusammen gesetzt, wer hat welche Vorstellungen-wie soll was ablaufen und was bekommt das Gegenüber dafür.
Ich habe eine gute Kondition bekommen und erhalte dafür derzeit eine wirklich Fundierte Ausbildung, die Spass macht, neue Buddy´s weckt, neue Freunde/Bekannte bringt und erfahrung lehrt.
Ich bekomme meine Ausbildung im Tauchen-Ausbildung-Ausrüstung-Verkauf etc.
Das er dafür auch etwas von mir erwartet ist klar.
Frische OWD am WE mal zu Guiden (macht riesig Spass und mittlerweile regelmässig), Unterstützung im Pool-See, im Shop Sauberkeit halten, Vorbereitungen für Trips (Flaschen füllen,Equipment packen,)und freiwillig hier und da helfen.
In meiner Handwerkslehre musste ich auch den Hof oder die Baustelle fegen und hatte keinen Spass dran...Hey aber das gehört dazu.
Geschenkt bekomme ich leider bis heute in keinem Unternehmen was. Mal ist die Arbeit schwieriger, mal fällt sie einem leichter, aber wer Rechte will muss auch seinen Pflichten nachkommen
Wer glaubt dass er DM oder was auch immer wird und für die Arbeit Zucker in den A**** geblasen bekommt, der lebt einfach in einer anderen Welt.
Wie kommt denn jemand mit 6TG auf die Idee, Ausbildung gegen Mitarbeit?
Weil er sieht, das der Guide/TL im Urlaub in der Sonne arbeitet/Ausbildet und dabei noch tauchen darf.
Die Schüler oder Fundiver müssen aber auch irgendwo her kommen. Oder kommen 100% von selber?
Ne die müssen aquiriert werden und da fängt das Geschäft an. Ohne Taucher kein Basenbetrieb, ohne Taucher keine Ausbildung, ohne Ausbildung keine DM ausbildung....
Also wie es schon gesagt wurde, schaut euch die Basis vor Ort an und versucht einen Eindruck zu Gewinnen.
Nie vergessen, dass TL sein sicherlich seinen Reiz hat und auch Spass machen kann, aber REICH werdet ihr dadurch nicht, denn das werden andere nur.
Illusionen sind da um dessen beraubt zu werden!!!
Antwort von Trish am 07.10.2005 - 11:45 @manne
Sehr treffend ausgedrückt, vor allem das mit in den Poppo-Blasen bekommen .
Wie die Leute auf die Idee kommen? Weil sie eben nur den Einsatzort Urlaubsgebiet und das Tauchen an sich sehen.
Nicht aber das bereits genannte notwendige Backgroundgeschehen von A wie Atemregler reinigen über I wie Inventuren, S wie Schnuppertauchen bis ???.
Wer den Job macht, beabsichtigt meiner Meinung nach nicht reich zu werden. Oft ist das Aussteigen in dem Bedürfnis begründet, sich mal von dem üblichen alltäglichen Stress zu befreien, Luft holen und ein wenig mehr leben zu können.
Trish
Antwort von Apnoe_junky am 08.10.2005 - 10:33 @Barotrauma das ist toll ,dass du solche Traeume
hast - du bist nicht der Erste und der Letzte...
aber bleib realistisch....du weiss ja was die
"boesen Zungen" ueber PADI Abkuerzung sagen...
Alles was PADI will ist GELD VERDIENEN - deswegen
alles ist "SO EASY AND FUN..." Um deine
Zukunft sorgen sie sich eine S...dreck also
lass dich nicht blenden und lass dir Zeit (du bist noch am Anfang ) mach deinen
AOWD , RD und DM in D , viele TG ,rede mit den Leuten an den Basen und wenn du immer noch
so optimistisch bist dann steht deiner TL
Ausbildung gegen Arbeit nicht mehr im Wege ..
Viel Glueck !!!
Antwort von Linuskoeln am 08.10.2005 - 15:55 @Barotrauma: Ich hab damals den Divemaster auch gegen Mitarbeit in Ägypten gemacht und eigentlich nur positive Erinnerungen daran...aber:
1. Kannte ich die Tauchschule schon von diversen Besuchen vorher und wusste, dass es menschlich passt.
2. Kannte ich das Tauchgebiet schon recht gut und war dementsprechend viel im Wasser, so gut 60TG in 30 Tagen....
3. Wollte ich nie einen Beruf draus machen und hab die ganze Sache eher unter der Rubrik "persönliche Erfahrung" gesehen
Wenn also die Rahmenbedingungen passen, spricht nichts gegen den von Dir anvisierten Weg (den Du vielleicht, vielleicht ein wenig früh gehen willst). Auch muss der im Ausland gemachte Divemaster nicht schlechter sein als in Deutschland, ganz im Gegenteil: Wo hast Du sonst die Möglichkeit, innerhalb von 4 Wochen mit sovielen total unterschiedlichen Menschen/Tauchern zusammen zu sein????
By the way: Der Artikel sollte Dich interessieren: Hier klicken
Was auch immer Du jetzt oder später machen wirst: Viel Spass dabei!
Linus
P.S.: Vani (die Autorin des Artikels) ist echt ne Nette - wenn Du Fragen hast, mail sie einfach mal an, hilft Dir sicher gerne!
Antwort von ralhon am 08.10.2005 - 17:34 AHOI !!!!
Nochmal:
Es gibt auch serioese Anbieter !!!!!!!
Was linus schreibt kenne ich auch aus eigener Erfahrung. In Ägypten und auf den Kanaren habe ich auf Basen gearbeitet die uns jeweils einen DM Kandidaten zugewiesen haben und um dessen Ausbildung sich der TL zu kümmern hatte. Ich habe keinen Schüler gehabt der "genölt" hätte weil er mit anpacken musste. Aber er hat auch das bekommen was ihm versprochen wurde. Eine gute Unterkunft,eine gute Ausbildung und eine Menge Tauchgänge.
Zur Zeit arbeite ich auf Mallorca und habe hier genau das Gegenteil gesehen:
Wohnen im Keller,keine Dusche,Ausbildung nur wenn nichts anderes zu tun ist und Tauchen eigendlich nur im Pool. Billige Verkäufer halt.
Wohlgemerkt nicht die Basis auf der ich hier Arbeite.
Also schliesse ich mich Linus an :
Fahrt in den Urlaub in die Gegend in der ihr Lernen möchtet, sucht dort eine faire Basis und geht dann dort hin.
Viel Glück
Ralf
Antwort von manne am 08.10.2005 - 17:42 @Apnoe_junky, was ist das denn wieder für ein
Weibergewäsch?
Hat hier irgendjemand etwas über den Verband gesagt? NEIN
Meinst du wirklich bei den anderen Verbänden, sieht es anders aus?
Jeder Verband (PADI,SSI, CMAS etc) will Kohle machen und dafür ist es auch ein Unternehmen.
Oder arbeiten die Leute da Ehrenamtlich?
Schau mal über den Tellerrand hinaus und siehe da, es kommt auf den TL und Basis an.
Die erfinden alle das Rad nicht neu.
Scheiß TL= Scheiß Ausbildung
TOP TL= TOP Ausbildung
Haste Pech und bekommt nen Scheiß TL, liegt
es an dir, was du daraus machst danach.
Lasst das völlig unsinnige Verbandsgehetze!!!
Wenn dein Shop, der unter SSI geführt ist Insolvenz anmeldet, kommt auch keiner vom Verband und gibt dir die Kohle.
Das gleiche ist wohl bei allen anderen Verbänden nicht anders.
Soviel mal zum Thema PADI ist das S*****egal, was mit dir wird.
Denk mal drüber nach und schönes Tauch Wochenende zusammen
Antwort von Barotrauma am 08.10.2005 - 19:13 Danke für eure Anregungen, Kommentare und Meinungen !!!
Auch wenn einige Beiträge z.T mehr emotional, als objektiv geschrieben wurden.
Wollte hierdurch gerne Erfahrungen / Meinungen erhalten, um diese für mich als ersten Schritt zu sehen, um mich als Neuling über diese Art der Ausbildung zu informieren.
Mit Sicherheit habe ich hierdurch neue Erkenntnisse + Wege erhalten.
Ich hoffe für die anderen Neulinge, die aktuell wieder mal als Suchende für Ausbildung gegen Mitarbeit inserieren auch mal einen Blick in dieses Forum reinwerfen, um aus EUREN Beiträgen zu profitieren.
Antwort von whaleshark am 08.10.2005 - 20:55 Hai Barotrauma
wenn du das machen willst, dann mach es egal was andere sagen. Dir muss es gefallen und sonst niemandem. Nimm von den ganzen Aussagen die Mitte und mach das beste für dich daraus.
Vielleicht sagst du nach einer Woche, das war es oder nach Jahren so hatte ich angefangen. Allerdings hatten es die Leute früher zu den Anfängen des Tauchens in fremden Ländern viel,viel einfacher Fuss zu fassen.
Früher konntest du Basen eröffnen mit Geld und vor allem Pioniergeist. Heute eigentlich nur mit Geld und Vitamin *B*
Gruss
Antwort von Apnoe_junky am 09.10.2005 - 12:18 @manne du solltest dir vielleicht genauer den Verlauf der Diskussion durchlesen bevor du hier deine pubaertierenden Sprueche ablaesst .
PADI propagiert ja so laut " Vom OWD zum TL in drei Monaten " wie hier schon zitiert wurde - deshalb habe ich nur auf die aggressive Verkaufsstrategie
dieser Organisation hingewiesen ,was von
Tauchanfaengern oft falsch interpretiert wird (die anderen wie CMAS&Co lernen ja dazu aber das steht hier nicht zu Debatte da Barotrauma OWD ist) .
Also erstmal genau lesen ,dann schreiben...
P.S. bin uebrigens PADI DM
Schoenes Tauchwochenende an alle !!!
Antwort von manne am 09.10.2005 - 14:51 @apnoe_junky,
1. Bin ich zum Glück aus dem besagten Pubärtierenden Alter raus!!!
Habe mir den Verlauf schon recht gut durchgelesen.
2. Wo wirbt denn Padi mit "Vom OWD zum TL in drei Monaten"? Schick mir mal einen Link und dann kann ich es auch mal sehen. Soweit mir das noch bekannt ist, musst du min. 6Monate brevetierter Taucher sein, bevor du den TL machen kannst.
Aber ich lasse mich auch gerne eines besseren belehren. Wenn ich das falsch sehe, stehe ich dazu!
3. Andere Organisationen stehen nicht zur Debatte weil Barotrauma OWD ist... Wie heißt das denn bei SSI? Soweit mir bekannt ist, gibt es dort auch den OWD.
Ich bin auch auf der Schiene PADI aufgestiegen und habe dort bis zum AOWD+ Navigation gemacht.
SSI den Nitrox,Stress&Rescue, Tief spez und derzeit die TL Assi ausbildung.
Denke schon das ich relativ gut vergleichen kann.
Egal ob du Padi DM bist oder Masterdiver von SSI oder ***General von CMAS oder was auch immer.
Kannst mir ja mal ohne Agressionen die Fragen beantworten.
Antwort von ralhon am 09.10.2005 - 20:56 Dieses ewige Verbandsgelaber !!!!
Alle Verbände sind Gewinnorientiert arbeitende Wirtschaftsunternehmen.
Vom OWD zum TL in drei Monaten wird niergendwo für echte Anfänger geworben, da hat manne recht.
@apnoe yunky: Checke mal deinen Instructor Guide !!!
Um TL zu werden genügen bei CMAS und SSI mitlerweile 75 TG.
Bei PADI 90 TG.
Für den der als TL arbeitet ist es klar das beides zu wenig ist !!!!!
Aber der Markt regelt alles ;-((
Letztendlich liegt es aber auch bei den Kunden, sprich Tauchschülern. Da wird genau so nach "Schnäppchen" gejagt wie bei allen anderen Sachen auch. Das die Basen daher versuchen ihre Kosten zu drücken und dazu diese "Ausbildung gegen Mitarbeit" benutzen um billige Arbeitskräfte zu bekommen ist zwar s***** aber zu verstehen.
@ Barotrauma: Ziehe das so durch wie Du willst.
Ich drücke Dir die Daumen das Du einen guten TL erwischst und eine gute Basis.
Weil: Tauchen macht Spass, und es gibt schlimmere Jobs als TL.
Gruss
Ralf
Antwort von Apnoe_junky am 09.10.2005 - 22:50 @manne & rahon
ich meinte eigentlich 6 Monate...aber das
ist irrelevant .Das was ich damit andeuten wollte
hat Rahon schon gesagt :
"Für den der als TL arbeitet ist es klar das beides zu wenig ist !!!!! "
Das ist genau DER PUNKT.
Es wird ja dem Anfaenger irgendetwas vorgegaugelt super Job-Perspektiven in der kurzesten Zeit usw.
...nur er kann das schlecht einschaetzen ,weil
er eben ein Anfaenger ist ...und dass es
soviele TL gibt wie Sand am Meer (weil es
eben SO EINFACH IST) wird verschwiegen...
Frueher waere diese Ueberlegungung (TL Karriere
oder nicht) sicherlich viel gruendlicher
ausgefallen ,weil man z.B. bei CMAS einige
Monate schnorcheln musste , bevor man die
Flaschen angehaengt bekommen hat....
Also keine Verbandsdiskussion - wozu auch....
...in diesem Sinne
Antwort von manne am 09.10.2005 - 23:07 @ralhon
So wie du sehe ich das auch.
Aber ich glaube du hast auch einen Gedankenfehler in deinen Ausführungen.
SSI gibt min. 150TG vor und nicht wie du sagtest 75. Den DiveCon machst du frühestens mit 70TG.
Ob die Zahl 150 allerdings ein Garant ist, ob du Meister deines Faches bist und es Lehren kannst, ist mal dahin gestellt. Kommt auch auf die eigentliche Person an.
ICH BIN DER LETZTE, der auf Verbandsdiskussionen steht, das gebe ich immer zu Verstehen.
Schliesse mich dir völlig an.
@Apnoe_junky, schön das du bereitwillig erkennst etwas falsches geschrieben zu haben.
Aber leider fehlt da immernoch etwas zu meinem Punkt 3.
Ansonsten wünsche ich Barotrauma auch alles gute
Antwort von Barotrauma am 10.10.2005 - 00:30 @ All
nochmals Dannke für eure Meinungen und Glückwünsche !
Nur langsam bekomme ich ein wirkliches Barotrauma :o
Meine Intention war doch eigentlich nur die, Meinungen + Erfahrungen über Ausbildung gegen Mitarbeit zu bekommen, aufgrund der Diskussion aus dem Anzeigenmarkt / Jobgesuche!
(welche schon seit 2 Tagen rausgenommen worden ist)
Was jetzt diskutiert wird, fällt unter der Überschrift:
ab wieviele TG darf / sollte sich ein OWD usw. zur nächsten Brevetierung ausbilden lassen ?
Angenommen ich würede mit meiner jetzigen "Erfahrung" gegen Cash den AOWD, danach Rescue und im Anschluß den DM machen.
Welche Basis / Verein / Schule würde zu mir sagen:
"Lieber OWD, ich würde an deiner Stelle noch warten, bis du nen bissel mehr Tauchgänge hast (Summe xxx) "
Ich denke doch keiner !
Ich will ja auch nicht nach Abschluß des DM sofort als solcher professionell arbeiten.
Es geht lediglich darum, anstatt für diese Ausbildung zu bezahlen, gegen Mitarbeit das Background- Geschehen incl. arbeiten kennenzulernen + somit bestimmt auch die Chance auf mehr TG zu haben (vor allem im Meer)als bei einem bezahlten Kurs die Pflichttauchgänge.
OK... der Reiz im Ausland dieses mal zu machen spielt natürlich auch eine große Rolle
Mir geht es im Grunde genommen darum, meinen Spass am tauchen + die dadurch gewonnene Kompetenz weiter auszubauen.
Angenehmer Nebeneffekt:
Den DM könnte ich dann als berufl. zweites Standbein sehen.
Aber ich denke im Grunde habt ihr alle Recht.
Am sinnigsten wäre es erstmal den AOWD + Rescue hier zu machen, und dann nach nen bissel mehr Erfahrung lediglich den DM im Ausland gegen Mitarbeit zu machen.(der Erfahrung wegen)
Ich hoffe mit diesem Satz keine neue Diskussion auszulösen
Gruß @ all
Antwort von Heiko67 am 10.10.2005 - 02:37 Hi,
ich bin eher zufällig über diese Diskussion gestolpert und möchte gerne mal meinen Senf dazu abgeben, mal seh`n, ob es passt. Ich bin PADI AOWD mit 66 TG, die habe ich relativ schnell abgezogen (Im letzten Urlaub 31 TG in 10 Tagen) mit dem Hintergrund, den Rescue Diver zu machen. Nebenbei habe ich festgestellt, dass ich dann doch noch weiter möchte, vielleicht sogar noch eine professionelle Ausbildung, Divemaster, Tauchlehrer, wie auch immer das heißt, so weit habe ich noch nicht geschaut. Aber ich will keinesfalls stehen bleiben. Da bin ich natürlich auch über diese Anzeigen gestolpert, DM gegen Mitarbeit, dazu noch in Traumländern... Wer kommt dann da nicht ins Überlegen??? Tja, da tut sich dann eine kleine Schwierigkeit auf, bin leider auch schon 38. Lohnt sich das also noch? Hätte ich, gesetzt den Fall, ich ziehe das durch, denn tatsächlich noch eine Chance auf dem Arbeitsmarkt für TL? Alles so Sachen, die mir momentan durch den Kopf gehen... Allerdings ist mir das letztendlich egal, meine Ausbildung werde ich so oder so fortsetzen, ob professionelle Karriere oder nicht, egal. Und auch gerade mit sowenigen TG ist die Motivation noch besonders hoch und sollte ausgenutzt werden.
Soweit.
Gruß, Heiko
Antwort von Tanja am 10.10.2005 - 12:45 Hallo,
so jetzt muss ich halt doch auch noch was loswerden.
@barotrauma
Es gibt tatsächlich noch Tauchschulen, die dir anraten, erst mal noch Erfahrung zu sammeln, bevor der nächste Kurs gemacht wird Auch wenn es immer schwieriger wird. Ich sag nur 18 m-Empfehlung, die im Ausland leider keine mehr ist, demzufolge kommen die Leute als AOWD zurück.
Ich kann jeden verstehen, der davon träumt, TL zu werden. Aber wie oben auch schon erwähnt wurde....versucht mal hinter die Kulissen eines Basenbetriebes zu schauen (das kann man auch als Touri), schaut mal wie viele eurer Mittaucher (z.B. auf `ner Safari, `nem Tagesboot) ganz schön anstrengend sein können. Meist ist neben einer guten Ausbildung, gutem Guide, einem guten Service auch noch Round-the-clock-Entertainement gefordert....
Bin gerade selbst in der DM-Ausbildung (wollte ich eigentlich gar nie machen ) und auch hier im "kalten" Deutschland ist es nicht immer ein Zuckerschlecken - aber so lange man es nicht blauäugig sieht und es Spaß macht Aber wie alles sollte es eben gut überlegt sein.
Grüße
Tanja
Antwort von Apnoe_junky am 10.10.2005 - 20:46 @manne
dein notorischer Opportunismus resultiert wohl
aus der noch nicht ueberwundenen Pubertaet oder
diese Diskussion hier ueberfordert dich einfach
intellektuell - jedenfalls du hast aus meiner
letzten Message GAR NICHTS verstanden....
Okay - ich versuch es nochmal mit der Erklaerung (zum letzten Mal) gaaanz laangsam zum Mitschreiben
Eigentlich hast du die Vebandsdiskussion hier
provoziert.
Ich habe PADI nur in Bezug auf OWD genannt - mit
meiner Kritik meine ich aber ALLE moderenen
Organisationen , die für schnelles Geld viel
versprechen ,schlecht ausbilden und falsche
Hoffnungen wecken....
PADI ist natürlich bestes Beispiel fuer diese
Art von Ausbildung aber nur die Spitze des
Eisberges.
Du kannst also das Wort "PADI" mit dem Wort
"PAID" ersetzten - wenn dich das gluecklicher macht....
...und es ist pieppegal ob du 3 ,4 oder 5,5 Monate brevetierter Taucher sein muss
...es ist einfach ZU KURZ !!!
Du glaubst wohl selber nicht daran , dass
du nach 100TG gut tauchen kannst und schon gar nicht den anderen das Tauchen beibringen kannst...
Traumtaenzer wie du denken "jetzt habe ich
schon 90,5TG dann mach ich noch 9,5 TG
und dann bin ich der grosse TL "GURU" (die Pruefung besteht eh jeder) und kann mir
eine Superlocation im Ausland aussuchen ...
Hast du schon an der Basis ueberhaupt gearbeitet ?
Mach 400-500TG und denk mal darueber nach ,was
ich dir gesagt habe .An dieser Stelle EOD von meiner Seite.
Antwort von manne am 10.10.2005 - 22:29 *lol*
Hey Apnoe_junky, wenn ich mal so eine grosse Nr. bin, wie du es bist, möchte ich auch mal so Geil sein.
Über den Verband hast du angefangen zu lamentieren und nicht ich!!!
Aber das verdrehen von Tatsachen kannst du ja schon ganz gut.
Naja ob ich ein Traumtänzer bin?!
Wenn ich das wäre, würde ich die Ausbildung dazu nicht in Deutschland machen, sondern irgendwo im Ausland.
Ich mache es weil es mir einfach Spass macht und ich mich Weiterbilden möchte. Möchte nicht auf irgendeiner Stufe versauern.
@Heiko !! In Deinem Alter sehe ich kaum ein Problem. Ich bin 47 Und habe mit 40 als TL angefangen.
Viele (gute) Basen ziehen "ältere" Taucher vor. Es geht ja nicht nur um Tauch-,sondern auch Lebenserfahrung. Fit und Gesund solltest Du aber schon sein. ;))))
@ Barotrauma & @ Heiko : Gut so !! Mach den Resque und 150 TG oder so.
Dann hast Du gute Chancen bei einer soliden Basis im Ausland eine DM gegen Ausbildung Geschichte zu finden.
Ich habe das so gemacht das ich in D meinen DM gemacht habe und dann 6 Monate als Guide im Roten Meer. Danach den TL und die nötigen Crossover um für alle Verbände ausbilden zu dürfen.
Solltest Du nach dem DM den EFRI machen kannst Du der Basis fundiert was bieten und Erfahrung im Unterrichten sammeln.
Viel Glück !!
Ralf
Antwort von 21% am 14.10.2005 - 05:50 ausbildung gegen mitarbeit ist in meinen augen nix verwerfliches, ueber die umstaende wurde ja nun auch schon viel geschrieben.
was ich mich frage ist aber etwas anderes, kommt es mir nur so vor oder will in deutschland jeder tauchlehrer werden? zu meiner zeit im jetzigen "angieland" hatte ich schon dieses gefuehl und wie man es hier verfolgen kann werde ich darin immer wieder bestaetigt. dies fuehrt dann wohl schon unweigerlich zu einer verbandsdiskussion, denn es sind eben gewisse verbaende, denen die tauschlen angehoeren die wiederum tl`s und dm`s ausbilden ohne zu beachten dass es fuer all diese gar keinen markt gibt.
klar ist mir, dass diese tauchschulen damit kohle machen wollen und dies dem gewinnorientierten verband ja auch recht ist, denn im endeffekt setzen sich ja eh nur die guten schueler durch. wenn ich diesen gedanken weiterspinne, dann komme ich zu dem punkt, dass es einigen leuten den geldsack gefuellt hat und anderen vielen das beutelchen eben geleert hat. daher die grundlegende frage, muss denn jeder divemaster, instructor und was weiss der teufel noch werden und kann nicht einfach tauchen gehen und spass an einem hobby haben?
dies ist in meinen augen ein geschehen, was mir oftmals nur so in deutschland aufgefallen ist. solch ein streben nach kaertchen und titel ist mir hier (im fernen ausland) noch nie aufgefallen. hier betreibt man zwar auch recht rege die ausbildung, jedoch gibt es etliche ow-diver, die etliche tauchgaenge haben und sich mit ihrem brevet pudelwohl fuehlen. wenn sie dann die quelen verlassen wollen und mal im meer tauchen moechten, dann machen sie eben mal den aowd und gut ist. was vor dem aowd passieren kann ist, dass noch enriched air getaucht wird. und wer nciht ins meer will sondern in die hoehlen mag, der macht eben seine cavern class oder spaeter eine cave class und gut ist. was ich hier in unseren oertlichen clubs aber nie gehoert habe ist, dass jemand tl werden will.
ach ja, bei mir kann eine tauchschule noch leben, denn meiner stadt gibt es nur zwei tauchschulen fuer ein einzugsgebiet von 75000 menschen. das schoene an dieser tatsache ist, dass es hier keinen preiskampf gibt, denn ausbilden koennen hier beide tauschulen und die kurse sind immer voll oder ausgebucht und niemand moechte schlechter sein im kurs als der andere, gleiches beim equipment, das viel verkauft wird gibt es bessere preise, da muss niemand dumping betreiben und das ganze klima ist einfach gut. wenn ein laden etwas nicht hat, dann wird man eben zum anderen geschickt und kauft es da, tut irgendwie keinem weh. ach ja, service gibt es auch, da ist nicht nur einer im laden sondern schon mal 5 oder 6 andere erfahrene taucher, stellenweise nur ow diver, die equipment verkaufen, jedoch wissen was sie sagen, weil sie unter umstaenden 500 oder mehr tg haben. tja, andere laender andere sitten, jedoch denke ich, sollten wohl mal die angehenden tauchlehrer nachdenken, ob es denn wirklcih einen markt in deutschland gibt, der all die tl`s naehren kann?
ich weiss, das ganze ging etwas am eigentlichen thema vorbei, jedoch fand ich es an dieser stelle gut zu erwaehnen und wollt ees ausserdem eh schon lange mal loswrden. wem es auf die nerven geht, einfach ignorieren, ansonsten darueber nachdenken.
deine Überlegung trifft die Sache. Dennoch sollten auch die unterschiedlichen Ambitionen der TL und DM sowie der Anwärter betrachtet werden.
Es gibt die Species, die davon leben möchte. Meistens seilen die sich temporär oder permanent ins Ausland ab und lassen das bürgerliche Leben in "Angieland" hinter sich.
Dann haben wird diese Kategorie, die den Job sicherlich aus dem Gedanken ausüben wollen, um einen, ich sage mal, exotischen Touch zu haben. Tauchlehrer und Skilehrer sage ich da nur .
Und dann gibt es welche, die diese Ausbildung nur für sich machen oder als Ausgleich zum Berufsalltag, ohne Ambitionen, den Lebensunterhalt damit zu verdienen.
Ich kenne Leute aus allen Kategorien. Diejenigen, die sich aus Deutschland verabschiedet haben, kamen einfach mit der ganzen Situation im Land nicht mehr klar und hatten Berufe, in denen sie bis zum Umfallen arbeiteten. Sie sagten sich, dass sie auf diese Weise nicht noch Jahre lang weitermachen möchten.
Leute aus dem zweiten genannten Beispiel nehmen an sich die Arbeit als TL/DM sehr locker. Halligalli ist wichtiger als alles andere .
Und die an dritter Stelle genannten sind diejenigen, die auf mich am ausgeglichensten wirken, weil sie in dieser Tätigkeit eben nur einen Ausgleich zum Alltagsstress suchen. Egal, aus welchen Berufen sie kommen, jeder freut sich, die anderen zu treffen und sich erholen zu können. Das Thema Arbeit wird da eher selten angeschnitten.
Ich denke nicht, dass der Großteil der TL oder DM darauf aus ist, seinen Lebensunterhalt nur auf diese Weise zu bestreiten. Als Nebenjob und Ausgleich ja, aber nur ein geringer Teil wird meiner Ansicht nach den Schritt wagen, dies dauerhaft als Fulltimejob zu betreiben, bis es nicht mehr geht, denn schließlich ist auch immer der Gedanke an die Zukunft präsent. Was ist in 10 Jahren, was in 20? Altersvorsorge, Versicherungen usw. Jeder weiß, welche Aufwendungen diesbezüglich anstehen und unser Sicherheitsdenken lässt uns dann doch lieber den festen Normalojob ausüben und ein wenig Tauchen nebenher; nur um auf Nummer sicher zu gehen.
Europas führende Tauchorganisationen wie ACUC, BARAKUDA, NASDS, SNSI, IDD, Idea Europe, PADI, SSI und DAN-Europe haben sich als Mitglieder des RSTC Europe verpflichtet die Erhaltung der Gewässer durch die entsprechende Ausbildung der jetzigen und künftigen Tauchergenerationen zu gewährleisten.
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