Ausbildung im Ausland (!?!) Abgesandt von flops am 30.11.2011 - 15:01:
Eins vorweg: mir ist klar, dass ich mich hier “auf dünnes Eis” begebe. Ich will hier sicher niemand angreifen und alle TL hier im Forum sind sicher gute TL sonst würden sie sich hier nicht engagieren.
Mich stört aber schon seit einiger Zeit (eigentlich seit ich dabei bin), dass man im Forum immer suggeriert bekommt, dass nur eine Ausbildung in Deutschland gut ist. Im Verein oder in einer Schule – ganz egal, Hauptsache hier. Und das ist imho ganz großer Quatsch.
Es gibt gute Gründe die Ausbildung hier zu machen, aber ebenso gute Gründe sie nicht hier zu machen! Auch im Ausland vor Ort im Urlaub gibt es gute Tauchschulen und auch in D (oder CH, AT) gibt es schwarze Schafe.
Wer hier im Pool und im (Bagger)See gelernt hat, ist im Meer zunächst mal wieder ganz am Anfang – und natürlich umgekehrt...
Ich habe meine Ausbildungen alle im Urlaub (am Mittelmeer) gemacht und habe es bisher nie bereut. Alle in der Nachsaison in kleinen, lokalen Tauchbasen, zum Teil mit einem Verhältnis von 1:1 (Schüler:Lehrer) und habe sehr viel gelernt. Und vor allem habe ich das gelernt, was ich brauche und wo ich es brauche. Nichts gegen einen Pool – aber seine Maske auf 25m im Meer „zu verlieren“ und wieder aufzusetzen ist was anderes als im Pool auf 2,50m. Bei 1:1 ist das auch im Freiwasser gar kein Problem.
Hingegen habe ich selbst schon Situationen erlebt, in denen in D ausgebildete Taucher (die eben noch nie im Meer waren) kläglich versagt haben: Angst hatten vom Schiff ins „dunkle Wasser“ zu springen und Panikattacken bekommen haben und auf dem Boot bleiben mussten. Taucher die scheinbar noch nie von irgendwas ins Wasser gesprungen sind und so knapp absprangen, dass die Flasche am Boot hängen geblieben ist und der Taucher sich und das Boot ernsthaft verletzt hat. (Von den zig verlorenen Sachen, die solche Taucher bei der Rückwärtsrolle von sich schmeißen, ganz zu schweigen). Taucher die total unterbleit waren, weil sie sich geweigert haben, auf den Rat der lokalen Guides zu hören, weil „ihr“ Tauchlehrer in D gesagt hat, dass 5kg Blei für einen 90kg Mann ausreicht (mag ja im Süßwasser stimmen...) - aber halt nicht im Meer mit einem 5mm oder 7mm Anzug. Der kluge Guide vor Ort und einige erfahrene Gäste die als Buddy „herhalten müssen“ nehmen dann vorsorglich zusätzlich Blei ins Jacket um die Beratungsresistenten dann unter Wasser bei Bedarf nachzubleien. Taucher die vollkommen verständnislos fragen, wozu ich denn am Tag eine Lampe brauche oder die (wohlgemerkt als AOWD oder **) blass werden, wenn der Tauchgang auf 25m (oder tiefer) gehen soll – so tief ist ja kein Pool und der Baggersee wo man sonst taucht schließlich auch nicht, und der eine Prüfungstauchgang für den AOWD ist ja schon so lange her...
Taucher, die (wie eben so oft unterbleit) drohen ungewollt schnell aufzusteigen, verzweifelt „bergabschwimmen“ und mich anschauen, als hätte ich nicht mehr alle Latten am Zaun, wenn ich ihnen unter Wasser einen größeren Stein bringe (weil ich mal kein Blei übrig habe...)
Ich könnte noch viele Beispiele aufzählen – und das waren alles in D „bestens“ ausgebildete Taucher!
Umgekehrt erlebt man aber auch Taucher, die sich ihr Zeug nicht mal im Ansatz selbst aufrödeln können, weil das der TL, Guide oder Boy in sonst-noch-wo (meist in SO-Asien) immer gemacht hat oder die nur im Anzug mit Maske in der Hand leichtfüßig ins Boot hüpfen und nicht verstehen können, dass nicht schon ein Boy alles andere hergeschleppt hat. Und auch hier gibt es noch viele weitere typische Beispiele...
Was ich mit dem länglichen Posting ausdrücken wollte ist, dass es auch im Ausland gute Tauchschulen gibt und es durchaus eine gute Idee ist, eben dort zu lernen wo man auch vor hat, zu tauchen. Voraussetzung ist natürlich, dass man eine wirklich gute Tauchschule findet. Das gilt in D genauso wie anderswo.
In diesem Sinne fände ich es gut, wenn nicht auf Ausbildungsfragen jeder zweite Rat hier im Kern die Aussage „such erst mal eine Tauchschule in D“ beinhalten würde.
Nochmal: ich unterstelle mal allen TL hier, dass sie ihre Schüler umfassend auch auf „andere“ Tauchgebiete vorbereiten und gut ausbilden. Aber nicht jede Schule in D ist per se gut und es ist einfach schwierig, in Süd- oder Mitteldeutschland einen Tauchgang im Meer zu simulieren, bei dem man sich auf einem wackligen Boot bei Wellen fertig machen muss (unter Zeitdruck, denn schließlich warten ja die anderen Taucher) und dann ins Wasser springen muss und ein Tauchgang bis hart an die 40m Grenze (bei geeigneter Ausbildung) „normal“ ist, weil die „schönen Sachen“ im Mittelmeer halt oft tief liegen.
Nix für ungut
flops
Antwort von deep_down am 30.11.2011 - 15:18 "In diesem Sinne fände ich es gut, wenn nicht auf Ausbildungsfragen jeder zweite Rat hier im Kern die Aussage „such erst mal eine Tauchschule in D“ beinhalten würde."
Ich meine aber (nur gefühlt), der wesentliche Grund zum Ratschlag für D ist, dass man die "wertvolle und teuer erkaufte Urlaubszeit" nicht mit Lernen - sondern mit entspanntem tauchen - verbringen sollte.
Lernen kann man nur gut durch wiederholen. Und das Wiederholen fällt halt i.a.R. bei begrenztem Zeithorizont (14 Tage Urlaub mit sonstigen Freizeitaktivitäten und Familienangehörigen, die auch ihr Recht fordern).
"Schnell, schnell - hopp, hopp" geht im Ausland und in D. Und da ist es egal, ob dort oder hier ausgebildet wird.
Antwort von deep_down am 30.11.2011 - 15:19 Da fehlt noch ein "...kürzer aus".
Antwort von ZeKik am 30.11.2011 - 15:42 Schlecht tauchen kann man überall lernen. Kommt nur auf die Motivation an!
Antwort von flops am 30.11.2011 - 17:21 @deep_down
ok - das stimmt. Hängt aber auch vom TL ab. Bei meinem ersten * haben wir die Theorie Abends nach dem Essen gemütlich am Tisch bei einem guten Tropfen "gemacht" - wobei für mich die Sache recht leicht war, weil ich an der Uni genug über Gase lernen musste - da hätte ich dem TL noch was vorrechnen können
Und der Rest ist auch nicht soooo schwer, dass
man stundenlang büffeln muss.
Trotzdem hast Du recht: Wenn ich tauchen in D gut lerne kann ich im Urlaub relaxen.
Wenn ich es in D nicht gut lerne, kann ich mir die Praxis im Urlaub immer noch zeigen lassen (genügend Lernbereitschaft vorausgesetzt).
Trotzdem gibt es einen guten Grund, warum viele Tauchbasen erst Taucher mit 25 (oder z.T. sogar 50) geloggten TG mit aufs Boot nehmen. Diese Ausbildung kommt in D halt leider oft zwangsläufig zu kurz. Und ich habe für die Basen ein Stück weit verständnis - wir sind auch schon mit erheblicher Verzögerung losgetaucht weil manche Leute eben 10 Minuten brauchen um sich fertig zu machen und sich das ganz schön summiert bis dann alle aus einer Gruppe im Wasser sind... Macht dann aber gar nix, weil bestimmt einer aus der Gruppe so panisch im Meer ist, dass er die Flasche in 25 Minuten leerzieht, das gleicht die Verspätung dann wieder aus
Nein im Ernst: eine gute Ausbildung in D ist OK. Aber eine gute Ausbildung in dem Gebiet, wo ich vorzugsweise tauche, ist meiner Meinung nach besser. Ich habe wie gesagt am/im Meer gelernt und war noch nie in einem See - würde ich das aber wollen, würde ich mir für die ersten zwei/drei TG einen TL oder sehr erfahrenen Guide/Buddy organisieren...
Gruß
flops
Antwort von aquaholic am 30.11.2011 - 17:35 Warum werden eigentlich die in Frage gestellt, die Jahr ein, Jahr aus nichts anderes machen, als Tauchen, Tauchausbildung und das zu ihrem Beruf gemacht haben? Will man denen ihre Erfahrung streitig machen?
Eine Tauchausbildung in Deutschland dauert effektiv nicht länger. Da Theorie meist abends in den Tauchschulen vermittelt wird, mit Schwimmbädern muss abgestimmt werden, wann die Tauchschule sie nutzen kann und die Freiwasserausbildung kann auch nur an Wochenenden durchgeführt werden, da Schüler und Tauchlehrer noch einen Beruf ausüben. Wenn sich dann eine Ausbildung auf einige Wochen oder gar Monate hinzieht, sagt das überhaupt nichts über die Qualität der Ausbildung aus. Im Gegenteil: Ich behaupte, dass der Lerneffekt dadurch gemindert wird.
Im gleichen Zeitraum macht der "Berufstauchlehrer" mitunter zwanzig, dreißig Ausbildungen verschiedenster Levels. Und sammelt weitere Erfahrungen.
Antwort von deep_down am 30.11.2011 - 17:37 "Trotzdem gibt es einen guten Grund, warum viele Tauchbasen erst Taucher mit 25 (oder z.T. sogar 50) geloggten TG mit aufs Boot nehmen."
Ne, ne, ne - Moment.
Die Mindestanzahl hat nichts mit der Ausbildung bzw. dem Ort der Ausbildung zu tun, sondern mit der Erfahrung.
Zumeist werden da nämlich Spots angefahren, bei denen eine gewisse Routine erforderlich ist.
"Ich habe wie gesagt am/im Meer gelernt ..."
Und ich an beidem * im Verein - ** im Urlaub - *** im Verein.
Und Fakt war da auch, dass (im Nachgang betrachtet) bei dem ** das Training als solches etwas gekürzt ausfiel.
Antwort von m-w am 30.11.2011 - 18:01 Schon mal daran gedacht das das Eine das Andere nicht ausschließen muss.
Ich mach mit meinen Schülern Theorie und Schwimmbad zuhause, dann zwei drei Freiwasser TG im See und den Rest zB in Kroatien an einem Wochenende. So kann der Schüler die Erfahrung machen in einem kalten, klaren Süßwasser See zu tauchen als auch im Meer vom Land und dann auch vom Boot aus. Da ich nicht Tauchlehrer bin um Geld zu verdienen sondern weil es mir Spaß macht (ja sowas gibt es auch) hab ich kein Problem damit mehr als die geforderten Freiwasser Tauchgänge zu machen.
Daher mein Fazit: nicht die Location der Ausbildung macht einen guten Taucher sondern was man dem Schüler zeigt und mit trainiert und trainiert und trainiert und trainiert und trainiert und trainiert und trainiert ………………………..
Antwort von flops am 30.11.2011 - 19:09 @m-w
Genau darum habe ich die TL hier ja explizit ausgenommen So wie Du das machst sollte es sein!
Aber man trifft halt auch leider oft die Taucher, die in der Ausbildung über den Baggersee nicht hinausgekommen sind....
@deep_down
Also es gibt durchaus Basen, die ganz egal wohin sie fahren eine gewisse Anzahl an geloggten TGs verlangen, oder einen persönlichen Check-Dive oder die speziell für Anfänger gelegentlich Bootstouren machen und erst wenn man sich da bewährt hat, darf man zu den "Großen" und mit denen mitfahren...
Gruß
flops
Antwort von biker55 am 01.12.2011 - 07:28 Ich habe meinen OWD in AUS am GBR gemacht - würde ich heute nicht mehr so machen!
Schade um die 2 Tage Theorie und Pool - hätte ich lieber noch am GBR verbracht und wäre dort getaucht.
Meine Empfehlung - gerade in der Zeit, wo es in D kalt ist - Theorie und Pool in D und dann die Freiwasser-TGe im Urlaubsort.
biker
"Warum werden eigentlich die in Frage gestellt, die Jahr ein, Jahr aus nichts anderes machen, als Tauchen, Tauchausbildung und das zu ihrem Beruf gemacht haben? Will man denen ihre Erfahrung streitig machen?"
Infrage gestellt werden nicht diejenigen ad eo ipso,sondern die,welche unter brutalen Überlebenszwängen vergessen,was in allen Ausbildungsstandards steht,nämlich: Brevetierung erst dann,wenn es der Schüler BEHERRSCHT und VERSTANDEN HAT. Das geht nun mal nicht beim DreitageOWD ab 99 Euronen in Deutschland oder 180 Euronen im Ausland. Grade im Ausland geht um simple Produktionszahlen und nix anderes,der Kunde kommt eh nicht wieder.
Die bestausgebildeten Taucher,die mir täglich begegnen,sind Ganzjahrestaucher mit Vereinsausbildung,ständigem Vereinstraining,aber meinetwegen nur Brevet CMAS*. Die zweite Gruppe machte ihren Tauchkurs nicht in Brevetfabriken,sondern kleinen Auslandsbasen mit Intensivausbildung und dafür engagierten TLs.
Antwort von flops am 01.12.2011 - 08:26 @Schneckenkrauler
dann darf ich mich zu Deiner zweiten Gruppe zählen
@all
Steht übriges irgendwo, dass die Übungen im Pool stattfinden _müssen_?
Ich war von Anfang an im Meer: Schnuppertauchen in der Hausbucht (schon mit Muräne und Octopus - war das damals geil - deshalb sofort Kurs gebucht).
Am nächsten Tag ersten Schulungs-TG in der selben Bucht mit zig Übungen und dann trotzdem gleich noch eine Runde durch die Bucht und der TL hat geschaut, ob ich die Muräne und den Octo wieder finde (war das schon mein erster Orientierungs-TG ?)
Und ab dem 2ten Schulungs-TG _alle_ TGs immer vom Boot, bis ans Tiefenlimit, Übungen da unten und im Anschluss immer noch eine Runde an der Steilwand entlang, in eine kleine Höhle reingeschaut, um ein Wrack rum oder was sonst so da war. Langweilig war das nie...
Das waren keine "verlorenen" Urlaubstage...
Gruß
flops
Antwort von Schneckenkrauler am 01.12.2011 - 08:42 Flops,das Schwimmbad darf durch ruhiges Flachwasser ersetzt werden. Immer wieder nach dem Lehren/Üben eine Funtaucheinheit machen ist hoch motivierend,macht aber den engen Zeitrahmen von Billigkursen kaputt,ich kenne OWD-Kandidaten,die in der ganzen Ausbildung keine 200 Flossenschläge machen mußten:Rein,runter auf den Sand,hinknien,Übungen nachmachen und vielleicht sogar schaffen,rauf,Ende,Übungen abgehakt auf wasserfestem Roster. Warum sehen denn wohl so viele Riffe so kaputt aus? Weil da massenweise Leute rumtauchen,die mal gerade eben fehlerfrei unter Wasser atmen können.Kümmert das die Tauchschulen-nein. Da kann noch so ein großes Awareplakat am Eingang hängen.
Antwort von deep_down am 01.12.2011 - 08:44 @flops
"Also es gibt durchaus Basen, die ganz egal wohin sie fahren eine gewisse Anzahl an geloggten TGs verlangen, "
Ja doch. Wird auch nicht bestritten.
Nur machst Du den Fehler und verknüpfst Deine Ausgangsaussage "Ausbildung im Ausland immer schlecht?" mit den Mindest-TG für gewisse Touren ("Diese Ausbildung (Bootstauchen) kommt in D halt leider oft zwangsläufig zu kurz.").
Das Eine hat mit dem Anderen nicht das Geringste zu tun.
Die Mindestanzahl wird verlangt, ohne dass irgendjemand schaut, wann und vor allem wo und unter welchen Bedingungen er seine Ausbildung gemacht hat.
Nämlich nur, weil die Tauchplätze anspruchsvoller sind und einen blutigen Anfänger mit naturgemäß fehlender Routine in Schwierigkeiten bringen könnten. Die Mindest-Anzahl ist nämlich sehr häufig bei Safaris anzutreffen, auf denen größere Tiefen erreicht, strömungsreichere Spots angefahren und intensivere Tauchgangsserien gefahren werden.
Und dabei interessiert es nicht, ob in D oder sonstwo auf der Welt das Brevet erworben und die Tauchgänge gemacht wurden.
Antwort von flops am 01.12.2011 - 09:37 @deep_down
Darauf ein klares jaein
Das hat schon was miteinander zu tun: würde man in der Ausbildung lernen, wie man sich auf einem Boot verhält und von dem ins Wasser rein und wieder rauskommt, könnten bereits fertig ausgebildete Anfänger auch ohne weiteres auf einfache Bootstouren mit.
Recht hast Du natürlich bei Tauchplätzen für Fortgeschrittene - aber da sollten Anfänger eh nicht mit: weder vom Land noch vom Boot aus.
Ich spreche hier nur von den Plätzen, die zwar für Anfänger geeignet wären, aber eben mit dem Boot angefahren werden. Z.B. in Labin gibts da ein generelles Limit (ich glaube da waren es 25 TG) auf Cres auch (da weiss ich aber die Zahl nicht mehr - da war ich dann schon weit über dem Limit)
Wenn es dann zusätzlich ein "fortgeschrittener" Platz ist, wird das auf dem Aushang extra vermerkt und gut ist.
Und das Problem ist ja genau, dass niemand schaut, wo und wie man was gelernt hat: ich hatte am Ende meines * (und dem anschließenden Urlaub)
ca. 20 Bootstauchgänge, davon aber nur 10 geloggt, weil mein TL gesagt hat, dass die Ausbildungs-TG _nicht_ geloggt werden. In Labin wollten die mich dann damals nicht aufs Boot lassen - egal wohin. Ich hatte dort keine Lust das auszudiskutieren (ich mag die Leute nicht, die die TLs / Guides vor Ort zulabern und alles besser wissen - s.o. die Sache mit dem Blei ) und bin halt von Land aus getaucht - war auch schön.
Schade ist eben nur, dass alle "jungen" Taucher unter der schlechten Ausbildung einiger leiden und vielen so der Einstieg verleidet wird, da sie schnell merken, dass sie vor Ort im Urlaub mit dem * / OWD eigentlich nichts dürfen und von allen nur belächelt werden. Das macht imho einen Urlaub mehr kaputt als ein bisschen Büffeln am Abend mit einem Glas Wein unter Palmen
Gruß
flops
Antwort von Schneckenkrauler am 01.12.2011 - 10:33 flops, du hast das Branchensystem noch nicht verstanden!Oder warum darf jemand mit * und 400 TG in Norwegen in Ägypten nicht ohne AOWD mit zum Nachttauchen,aber ein AOWD mit 11 TG?
Antwort von flops am 01.12.2011 - 10:48 @Schneckenkrauler
ja so wird es wohl sein - auch ein System: schnell schnell schlecht ausbilden und dann fallen lassen bzw. auslachen und eine lange Nase drehen. Und da fragt sich die Branche warum immer mehr frustrierte Jungtaucher wieder aufhören...
Klar: ich mach meinen Führerschein und darf dann aber nur in kleinen Orten und auch nur Nachmittags fahren. Und ja nicht auf die Autobahn und auch nicht in die Stadt und Abends schon gar nicht.... Dafür hab ich aber gaaaanz toll gelernt an der roten Ampel stehen zu bleiben und hab das immer und immer wieder geübt - auf dem Parkplatz gleich hinter der Fahrschule.
Na ja - gut dass ich das nur als Hobby mache.
Gruß
flops
Antwort von Schneckenkrauler am 01.12.2011 - 11:19 Nein flops,das funktioniert ganz anders,ist eher wie Taubenfüttern in der Großstadt. Manche sind nach dem ersten Krümel satt und fliegen weg,andere wollen mehr und betteln um den nächsten Krümel (in der Tauchbranche Kurs genannt und kostenpflichtig, belohnt mit einem Stück PVC). Eigenstudium als Fortbildung unerwünscht und daher ohne PVC-Belohnung. Erfahrung sammeln auch unerwünscht,denn an gefülten Flaschen verdient die Basis zu wenig,mit seltenen Ausnahmen.
Antwort von deep_down am 01.12.2011 - 11:46 "Und da fragt sich die Branche warum immer mehr frustrierte Jungtaucher wieder aufhören."
Liest man derartige, von differenzierter und analytischer Betrachtung geprägte, Zwiegespräche erscheint mir vor dem geistigen Auge eine mögliche Antwort:
"Weil es so besser ist!"
SCNR
Antwort von flops am 01.12.2011 - 13:41 @deep_down
Man kann sich auch über ein ernst gemeintes Thema ein wenig lustig machen.
Und ob in einem offenen Forum ein Zwiegespräch entsteht oder nicht hängt am wenigsten von den Zwiegesprächlern ab - es kann sich jeder einbringen und mitdiskutieren oder mitblödeln (wie bei den letzten paar Postings).
Schade finde ich es trotzdem, wenn Neutaucher frustiert wieder aufgeben, weil sie gelernt haben was sie nicht brauchen und nicht gekonnt haben, was sie dann vor Ort gebraucht hätten.
flops
Antwort von boesewicht am 01.12.2011 - 15:13 @flops
Warum der oft im Raum stehende Vorwurf, das Ausbildung im Ausland nicht selten schlecht ist ...
U.a. wegen der Haftungsfrage ...
Ein deutscher TL ist rechtlich greifbar und kann bei Ausbildungsmängeln schnell entspr. zur Verantwortung gezogen werden - im Ausland müßte man sich meist mit deren Rechtssystem rumschlagen und da ist oftmals kein durchkommen - auf Deutsch, es interessiert da keinen ...
Ich konnte zb. schon reichlich Taucher kennenlernen, die mit Schwächen oder sehr groben Mängeln trotzdem mit Brevet aus dem Ausland wieder gekommen waren ...
Die zb. in der Ausbildung verweigerten, die Maske u fluten oder abzusetzen, die nicht in der Lage waren, den Regler kurzzeitig aus dem Mund zu nehmen, denen reichlich Theoriekenntnisse fehlten usw. ...
Wie Du selber zugeben mußt allesamt NoGo`s für eine Brevetierung ...
Warum laufen einem aber immer wieder solche Taucher über den Weg und warum sind die meisten davon in Auslandsbasen zertifiziert worden ?
Nicht jede Auslandsausbildung ist grundsätzlich schlecht, aber es sind leider dabei mehr schlecht ausgebildete Taucher zu finden als bei heimischer Ausbildung ...
Antwort von flops am 01.12.2011 - 15:52 @boesewicht
ja das sind NoGo`s - keine Frage.
Ob da aus dem Ausland mehr kommen als aus D kann ich nicht sagen - Du sicher eher als TL...
Die Haftungsfrage ist - denke ich - eher akademisch. Wenn ein Tauchunfall _nach_ der abgeschlossenen Ausbildung (evtl. mit einigem Abstand) passiert, wird keiner den TL verklagen. Der Fahrlehrer ist ja auch nicht schuld, wenn ich nach zwei Jahren einen Unfall baue.
Schade finde ich aber trotz allem, dass sich viele in D ausgebildete Jungtaucher vor Ort wenig sagen lassen und oft das nicht können, was tatsächlich gebraucht wird. Ich mag hier nicht über die Sinnhaftigkeit der Inhalte der einzelnen Brevets und Verbände diskutieren. Klar muss man sich die Maske unter Wasser aufsetzen können, seinen Regler wiederfinden können, einen geregelten Notaufstieg hinbekommen usw. - das steht außer Frage.
Aber sich die Bleimenge von einem Guide sagen lassen und von einem Boot springen und auch wieder reinkommen können, gehört halt auch dazu. Und vor Ort lernt man das "automatisch" - in D manchmal/oft (???) gar nicht. Wie siehst Du das?
Wenn ich mir die Jungtaucher anschaue, wie sie versuchen mit Flossen die Leiter hochzuklettern ist das ja noch ganz lustig. Wenn der nächste aber direkt darunter im Wasser liegt und wartet schon nicht mehr. Und solche einfachen, praktischen Dinge gibt es viele, die in keinem Lehrplan stehen - aber trotzdem wichtig sind.
Ein guter TL in D wird das lehren (obs im Lehrplan steht oder nicht). Ein TL vor Ort muss es lehren - sonst fährt er mit seinem Boot nämlich allein wieder heim.
Klar ist aber: wenn dafür andere Dinge nicht gelehrt werden ist die Ausbildung auch nix wert - da geb ich Dir zu 100% recht.
Gruß
flops
Antwort von boesewicht am 01.12.2011 - 19:25 @flops
"Die Haftungsfrage ist - denke ich - eher akademisch. Wenn ein Tauchunfall _nach_ der abgeschlossenen Ausbildung (evtl. mit einigem Abstand) passiert, wird keiner den TL verklagen. Der Fahrlehrer ist ja auch nicht schuld, wenn ich nach zwei Jahren einen Unfall baue."
In D ist ein TL 3 Jahre für sein tun haftbar.
Bei einem Unfallfall in diesem Zeitraum wird sich jeder Gutachter und Jurist anschauen, was die Gründe waren.
Ist der Verunfallte noch aussagefähig und gibt dann zb. an, das ihm entspr. Vorgehen in der Situation unbekannt war und es würde Ausbildungsinhalte betreffen, dann kannst Du Dir ja sicherlich vorstellen, wo man dann als nächstes mal anklopfen könnte und evtl. auch würde ...
Einem verantwortungsvollen TL ist diese juristische Schlinge sicherlich nicht angenehm und daher achtet man da doch meist eher auf die jeweilige Ausbildung und die Umsetzung der Ausbildungsinhalte ...
Aber zb. in Ägypten als Deutscher bei Nachweis von Ausbildungsmängeln vor Gericht ziehen wollen ?
Teilweise gibt es Auslandsbasen, wo man schon bei Nennung des Basennamens genauer schauen kann, was der jeweilige dort ausgebildete Taucher wirklich kann ...
Ist zb. schon merkwürdig, wenn man einem Taucher Equipment hinlegt und er dann nicht in der Lage ist, Flasche, Jacket und Atemregler zusammenzubauen - wie soll so jemand dann zb. überprüfen können, das ein montiertes Tauchgerät ordnungsgemäß montiert wurde ? - Ob das Equipment überhaupt in Ordnung ist ?
Usw usw ...
"Aber sich die Bleimenge von einem Guide sagen lassen und von einem Boot springen und auch wieder reinkommen können, gehört halt auch dazu. Und vor Ort lernt man das "automatisch" - in D manchmal/oft (???) gar nicht. Wie siehst Du das?"
Bleicheck gehört zu jeder Ausbildung und auch schon zur Grundausbildung, die Info wegen Ortskundiger Infos ebenfalls ...
Antwort von biker55 am 02.12.2011 - 07:28 M.E. hat es nicht immer etwas mit mit mangelnder/schlechter Ausbldung - ob nun in D oder im Ausland - zu tun, dass Urlaubstaucher einige grundlegende Dinge einfach nicht mehr wissen !
In verschiedentlich durchgeführten Scuba Review`s habe ich mir des öfteren anhören können - " das hat mir in der Ausbildung keiner gezeigt oder gesagt".
Ich halte diese Aussagen eher für eine Schutzbehauptung von Urlaubstauchern, die nach einem Jahr Tauchabstinenz einige Dinge einfach vergessen haben !
biker
Antwort von shuttle am 02.12.2011 - 08:01 ""Aber sich die Bleimenge von einem Guide sagen lassen und von einem Boot springen und auch wieder reinkommen können, gehört halt auch dazu. Und vor Ort lernt man das "automatisch" - in D manchmal/oft (???) gar nicht. Wie siehst Du das?"
Ja das stimmt. Bei uns lernt man nicht, sich die Bleimenge von einem Guide sagen zu lassen, den wir bemühen uns, den Leuten zu zeigen, wie sie die optimale Bleimenge selbst bestimmen. Von einem Boot springen lernt man bei uns auch nicht, mangels Tauchbooten mit Plattform und Tauchen in Seen ohne Zodiak. Dafür den großen Schritt ins Wasser aus einer Höhe von von 1m - 1,50, Rückwärtsrolle vom Sprungbrett (das schwankt auch etwas , Sprung ins Wasser ohne Equipment und Anlegen im Wasser und weitere Einstiegstechniken. Desweiteren Ausstieg über Leitern, Ablegen des Equipments im Wasser, Hochreichen zum Partner am Steg oder am Beckenrand und dann Ausstieg. Vorgenanntes als Auszugs-Beispiele für verschiedene Ein-/Ausstiegstechniken. Ich behaupte mal, meine Schüler sind damit in der Lage, von Tauchbooten mit Plattformen, von Zodiaks, von Land aus und auch von kleinen Einbaumen aus sowohl ins- als auch aus dem Wasser zu kommen.
Generell: ich konnte im Ausland schon hervorragende Ausbildungen beobachten und welche, bei denen ich am liebsten schreind davon gelaufen wäre ... genauso wie in Deutschland. Der Hauptvorteil eine Ausbildung in der Heimat zu machen ist für mich, dass man alle Zeit der Welt hat, zwischen den Modulen auch mal so trainieren kann, und dass zwischen den Modulen etwas Zeit "zum Setzen lassen" liegt. Trotzdem spricht das nicht generell gegen Ausbildungen im Ausland.
Antwort von deep_down am 02.12.2011 - 08:41 @boesewicht
"In D ist ein TL 3 Jahre für sein tun haftbar."
Auf welcher Rechtsgrzndlage fußt diese Annahme?
@shuttle
"Trotzdem spricht das nicht generell gegen Ausbildungen im Ausland."
Die verstehst die Intention des OP falsch.
Ausbildung ist danach in D für den Urlaubstaucher "schrottig", weil man dort nicht lernt
- sich im Salzwasser richtig zu bebleien
- richtig aus dem und in das Boot zu kommen
und gaaaanz wichtig:
- auf den Guide zu hören
Antwort von flops am 02.12.2011 - 09:12 @all
Grundsätzlich wollte ich die Aussage: "Ausbildung in D ist immer gut, Ausbildung wo anders nicht" in Frage stellen.
Ich finde es gut, dass eine Diskussion entstanden ist. Wenn auch nur ein mitlesender Schüler "seine" Ausbildung kritisch hinterfrägt und ggf. seinen TL noch um ein paar mehr "Ausbildungsinhalte" bittet, ist das auch schon was... Ob diese Ausbildung dabei in D oder wo anders stattfindet ist dann egal...
@deep_down
Auf aus dem Zusammenhang gerissene und damit verfälschte Aussagen gehe ich nicht ein.
Gruß
flops
Antwort von deep_down am 02.12.2011 - 09:54 Ach flopsie - alte Stimmungskanone!
Wie war das mit:
"Man kann sich auch über ein ernst gemeintes Thema ein wenig lustig machen."
Sei bloß froh, dass die üblichen Verdächtigen den überwiegenden Anteil Deiner Aussagen als Bashing-Versuch gegen Anfänger im Allgemeinen und arrogante Großkotz-Taucher aus D im Besonderen interpretieren.
Antwort von CChris am 02.12.2011 - 11:05 Nachdem ich erst vor wenigen Tagen in meinem Urlaub meinen ersten "Schnuppertauchgang" machen durfte, finde ich dieses Thema sehr interessant!
Wir hatten eine kleine Tauchbasis im Hotel - dort haben meine Freundin und ich uns mal mit den Leuten unterhalten und uns entschlossen, erstmal im Hotelpool das Atmen zu versuchen.
Negativ aufgefallen ist uns hier, dass das Personal gleich wissen wollte, ob wir danach auch gleich ins Meer wollten - sprich, er wollte definitiv "nur" verkaufen.
Nicht weit entfernt war eine andere Tauchbasis, welche ich bereits vor dem Urlaub ausfindig gemacht hatte und ein paar mal per Mail in Verbindung war.
Zumindest auf meine Fragen per mail sind die meines Erachtes recht gut eingegangen und ich war überaus Positiv überrascht.
Wir haben uns auch mit denen unterhalten - und unsere Fragen wurden Offen und ohne Schönreden beantwortet, wie z.B. dass die max Tauchtiefe beim Schnuppertauchen meistens nicht durchgeführt wird (12m) - dies aber durchaus auch von dem Schnuppertaucher abhängig ist, wie sich dieser halt macht.
Als wir uns dann entschlossen hatten diesen Schnuppertg zu machen, waren noch zwei Polnische Teilnehmer dabei, sodass die Kurzeinweisungen in Englisch gehalten wurden - was zumindest für meine Freundin etwas problematischer war.
Für mich klar, dass hier nur die notwendigsten Maßnahmen erwähnt wurden, wie man sich z.B. verhällt, wenn Wasser in die Brille kommt, Druckausgleich und wenn man das Mundstück verliert - mehr hätte in der Wassertiefe in welcher wir uns aufgehalten haben auch nicht interessiert - ein auftauchen ohne Luft wäre ohne Probs möglich gewesen.
Was ich gut fand, war die Tatsache, dass sich der TL wirklich um jeden gekümmert hat - meine Freundin hatte gleich beim Einstieg probleme mit dem Druckausgleich - dank Nebenhöhlenproblemen - Ihr wurde dann auch nahe gelegt, abzubrechen - das Geld wurde dann auch wieder zurück erstattet.
Ich kann mir durchaus vorstellen, dass es gerade im Urlaub basen gibt, welche sich hier anders verhalten hätten - hauptsache sie verdienen!
Jetzt stehe ich vor dem Problem, dass mich das Tauchen infiziert hat - und ich gerne ein Brevet machen würde - bei meiner Freundin bin ich mir da nicht sicher ^^
Ich kann mir auch gut vorstellen, das Brevet bei eben dieser Tauchschule auch im Urlaub zu machen - nicht aber in der Schule, die bei uns im Hotel war.
Bei meiner Freundin - sie ist sich immer sehr lange sehr unsicher kann ich mir durchaus vorstellen, dass sie die "Sicherheit" die Ihr ein Pool im Hallenbad in D und eine entsprechende Ausbildung in Deutschland vorzieht - und sich im Urlaub aus Unsicherheit nicht auf das konzentrieren kann, was Ihr die Tauchschule beibringen würde.
Somit ist es denke ich nicht nur die Quallität der Tauchschule selbst, die entscheidend ist, wie gut oder schlecht die Ausbildung abläuft, sondern auch der Schüler selbst.
2 Personen - in der selben Tauchschule - werden sich im zweifelsfall immer noch anders verhalten.
Worauf es wirklich ankommt meiner Meinung nach ist das regelmäßige Training des Tauchers - um sicherheit zu gewinnen - die Grundlagen beibringen ist da denke ich weniger das Thema.
ausbildung hängt immer von der eigenen motivation, den fähigkeitzen neues aufzufassen und umzusetzen, und vom ausbilder und von der investierten zeit ab.
sehe viele taucher mit kaum erfahrung, andere mit vielen tg`s, süsswasser taucher wie auch warmwassertaucher die es können und andere die es nicht können und einige die es nie können werden weil es einfach nicht ihr ding ist.
sehe auch viele ausbilder die keinen oder nur beschränkten background haben andere die so motiviert sind aber es nicht vermitteln können und wirklich auch viel die sich so viel zeit nehmen aber der lernende einfach nicht lernen will.
einige sagen mir geradeaus ich will nur auf 10m bunte fischli schauen und das ganze zeugs ist ihnen egal. andere wollen von allem was sie sehen spez.-gewicht, zusammensetzung und am besten ein foto des atomgitters haben. tja so unterschiedlich ist das nun mal.
eine andere sorte ist der alleswissende suppertaucher... meist aus europa stammend oder die modisch durchgesteilten asiatischen taucher die alle in pink oder so haben. (ist vielleicht eine verbandsvorschrift)
ja wo ist nun die beste ausbildung zu finden und wer kann diese überhaupt geben?
einer muss den stoff vermittel, der andere muss ihn aufnehmen und umsetzen und dazu bedarf es übung. für den einen mehr für den anderen weniger.
da es meist sowiso jeder besser wissen will werden dem lernenden gute und schlechtere ratschläge vermittelt und so kommen dann die frischlinge an eine tauchbasis oder an den see wo sie schnell mal abgestempelt werden oder einfach nicht nochmals jemand fragen warum und wieso.
manchmal will man auch nichts mehr dazulernen, denn es geht ja für den eigenen bedarf. dies wollen dann andere wierum nicht begreiffen und versuchen diese für die verbandssekte x und den ablauf y zu bekehren.
nach meiner erfahrung lernt man immer dazu wenn man es selber will und dies ist der schlüssel für einen eigenen fortschritt.
wenn Du ein gutes Gefühl bei der Schule vor Ort hast, dann nur zu. Besorg Dir noch ein gutes (Lehr)Buch und check ob Du vor Ort alles gezeigt bekommst, was da so drin steht - und natürlich noch mehr was eben die Praxis aus macht
Und wg. Deiner Freundin: wenn sie sich im Pool wohl fühlt ist das der erste Schritt in die richtige Richtung. Wenn das in D entspannt gut geht ist das prima. Aber unterschätze dann nicht den Schritt ins Meer ohne den vertrauten TL (der dann ja in D ist). Sucht Euch vor Ort dann einen TL und nehmt den für die ersten paar TG als Privatlehrer exklusiv für Euch mit. Als Jungtaucher werdet ihr sowieso nur mit Guide tauchen dürfen - aber oft ist es eben nur ein Guide für eine Gruppe und dann muss es schnell schnell gehen und ruck zuck ist wieder die Angst zurück...
Viel Spaß
flops
Antwort von Bodensee_CH am 02.12.2011 - 13:41 @flops
Mir ist aufgefallen, dass Du Dich so auf das Boottauchen konzentrierst, welches man in D nicht lernt.
Ich habe meine Ausbildung auch im Ausland ( CH ) gemacht und bin mittlerweile bei den Ausbildungen als DM dabei.
Bei uns ist ein Bootstauchgang im Kurs dabei.
Mann/Frau kann auch den Bootstauchgankurs mit Plastikkarte bei uns im Bodensee machen.
Auch Ströhmungs-TG sind kein Problem. ( auch mit Plastikkarte )
Gegen eine Ausbildung im Ausland sprechen für mich:
- zu schnell das Ganze
- kein Support nach der Ausbildung
- meistens Massenabvertigung
Dafür:
- Man hat etwas zu tun ( Langeweile )
- Warmes Wasser
- Gute Sicht
- Bunte Fische
E schön`s Tägli
Antwort von kwolf1406 am 02.12.2011 - 14:47 @GIK Wenn du deinene längeren Beitrag in regelgerechter Groß-Kleinschreibung noch mal einstellst, lese ich ihn auch. so ist mir das zu mühsam.
@flops: So recht sehe ich deinen Punkt nicht. Es gibt gute und schlechte Ausbildung - überall. Man kann auch das richtige Tauchen vom Boot an Land lernen. Keiner, den man hier ernst nehmen kann, sagt, dass nur in D gut ausgebildet wird. Und nun?
Antwort von deep_down am 02.12.2011 - 14:48 @CChris
"Ich kann mir durchaus vorstellen, dass es gerade im Urlaub basen gibt, welche sich hier anders verhalten hätten - hauptsache sie verdienen!"
Na ja - gegen das Verdienen als Hauptzweck ist ja auch dem Grunde nach erstmal nichts einzuwenden. Keine Tauchschule betriebt ihr Unternehmen aus altruistischen Gründen - obwohl das vielen Aussagen hier im T-Net nach anscheinend oft erwartet wird.
Was mir aber aus Deiner Schilderung nicht ganz klar ist:
Du schriebst von "der TL" (also Singular) und 4 Schnuppertauchern (du, Freundin, 2 Polen). Wenn das so war, dann sollte eine derartige Ratio für Dich ein Ausschlusskriterium sein.
Gleiches gilt für die Ersteinweisung in einer Sprache, in welcher man einigermaßen sattelfest ist (was übrigens ein weiteres Argument für einen Kurs im Heimatland i.S. der Eingangsfrage darstellen kann).
"Bei meiner Freundin - sie ist sich immer sehr lange sehr unsicher kann ich mir durchaus vorstellen, ..."
Nicht jeder muss übrigens tauchen.
Es wäre auch völlig legitim, wenn Deine Freundin während des Urlaubs mit einem guten Buch in der Hand am Strand deine Rückkehr erwartet und der Erzählung deiner Abenteuer harrt. Auch in meinem Umfeld kenne ich Paare, bei denen sie taucht - weil er taucht. M.E. nicht die optimalste Begründung.
"Somit ist es denke ich nicht nur die Quallität der Tauchschule selbst, die entscheidend ist, wie gut oder schlecht die Ausbildung abläuft, sondern auch der Schüler selbst."
@flops
Ich Vollpfosten meinte vorhin natürlich
"...die üblichen Verdächtigen *NICHT* den überwiegenden Anteil..."
Antwort von shuttle am 02.12.2011 - 22:59 @deep_down: "Gleiches gilt für die Ersteinweisung in einer Sprache, in welcher man einigermaßen sattelfest ist .... " -> du meinst ich soll künftig vor dem eigentlichen Kurs einen Schnellkurs in Schwäbisch geben, sofern eine/r aus Gefilden nördlich des Neckars auftaucht ...
Hier klicken
Antwort von kwolf1406 am 02.12.2011 - 23:07 Sieh an, shuttle - jetzt weiß ich auch, warum es im Schwabenland so viele Goetheinstitute gibt scnr
Antwort von CChris am 03.12.2011 - 11:28 @deep_down:
Du schriebst von "der TL" (also Singular) und 4 Schnuppertauchern (du, Freundin, 2 Polen). Wenn das so war, dann sollte eine derartige Ratio für Dich ein Ausschlusskriterium sein.
Gleiches gilt für die Ersteinweisung in einer Sprache, in welcher man einigermaßen sattelfest ist (was übrigens ein weiteres Argument für einen Kurs im Heimatland i.S. der Eingangsfrage darstellen kann).
Wieso sollte dies ein Ausschlusskriterium sein?
Ich weiß, dass ein TL bis zu 4 Leute mitnehmen darf, wenn ich mich nicht Irre - ein DiveMaster zwei.
Der Schnuppertauchgang bestand aus zwei "Modulen" - der erste: man krabbelt in bis zu max 5m Tiefe ein wenig über den Boden - ohne tarrieren und sonstigem - hier wären wir maximal 4 Personen gewesen - der TL hatte uns stets im Blick und regelmäßig mit Handzeichen abgefragt, ob alles OK ist.
Das zweite Modul - war dann schon mehr Tauchen - mit Tarrieren und co. - hierfür hatten sich die zwei Polen nicht angemeldet - und so wären wir maximal zu zweit gewesen - also hätte im Prinzip auch ein Divemaster gereicht - da meine Freundin nicht mit konnte, war ich beim zweiten TG also mit dem TL alleine unterwegs.
in meinen Augen war also durchaus ein "Backup" vorhanden, in dem der TL beim "richtigen" Tauchgang bei weitem nicht mit der Max-Anzahl an Personen unterwegs war, mit denen er hätte Tauchen dürfen.
oder Irre ich mich?
Ich habe kein Problem, mit der Englischen Sprache in der Einweisung gehabt - zumal der TL immer wieder auch nochmal in Deutsch erklärt hatte, wenn er das Gefühl hatte, dass irgendetwas nicht klar gewesen sein sollte.
Dass nicht jeder zum Tauchen geeignet ist ist mir auch durchaus klar - nur meine Freundin hätte dies durchaus gerne gemacht - und ich denke, solange mn es nicht probiert kann man nicht sagen, man ist dafür geeignet oder nicht.
Und wenn mal etwas aus vlt. gesundheitlichen Gründen nicht klappt (wie hier bei meiner Freundin) ist dies auch noch lange kein Grund, es später nicht noch einmal unter anderen Bedingungen zu probieren - oder?
Es reicht uns auch vollkommen, ab und zu mal im Urlaub mit einem Guide oder so ins Wasser zu gehen - es müssen nicht immer irgendwelche "Exotischen" Tauchgänge sein.
Ich bin früher relativ aktiv als Sport-Kletterer unterwegs gewesen - aber z.B. immer nur in entsprechenden Klettergärten - nie auf einer entsprechenden Tour im Gebirge.
Heute Klettere ich immer mal wieder immer noch - aber auch das beschränkt sich auf Hallen und maximal einem Klettergarten im Freien - so möchte ich das auch beim Tauchen hand haben...
Mein Ziel ist es also, nicht möglichst viele TGs in meinem Logbuch zu sammeln, sondern ein bisschen mehr von meinem Urlaubsziel zu sehen, wie der 0815 Tourist ^^
Dabei setze ich mir allerdings das Ziel, mir entsprechende Kenntnisse anzueignen und selber auch außerhalb vom Urlaub und vom Tauchen gewisse Szenarios an zu trainieren - ich denke, das meiste, was einem bei begleiteten TGs mit einem Ortskundigen und ausgebildeten Guide passieren kann lässt sich recht gut zu zweit @home Trainieren (Makse/Flosse/etc. verlieren) usw.
Ich denke, ich würde auch andere Prioritäten in der Ausbildung setzen, wenn ich andere Ziele beim Tauchen hätte ;)
Antwort von shuttle am 03.12.2011 - 14:09 "Ich weiß, dass ein TL bis zu 4 Leute mitnehmen darf... " -> je nach Verband sogar mehr. Nur. ob das sinnvoll ist, ist diskutabel. Eines ist sicher, je kleiner das Verhältnis (die Ratio) TL zu Schüler ist, desto besser für den Probanden (übrgens auch für den TL). In meinem Augen ein Qualitätsmerkmal. Desweiteren: je unerfahrener der Proband, desto kleiner ist die Ratio zu wählen.
Antwort von deep_down am 03.12.2011 - 23:06 "Wieso sollte dies ein Ausschlusskriterium sein?"
Weil es ein Sicherheitskriterium ist.
Je kleiner die Ratio umso besser.
In Deinem Post hast Du die Fixierung auf den schnöden Mammon bemängelt. Wer Schnuppertaucher auf ihrem ersten Schritt in ein neues Medium aber einer solch hohen Ratio unterwirft, ist auf Gewinnmaximierung aus.
Schnuppertauchen = max. 1:2, alles darüber hinaus kann kein Begleiter, der ehrlich zu sich ist, sauber absichern (besser sogar 1:1).
"Ich habe kein Problem, mit der Englischen Sprache in der Einweisung gehabt ..."
Na das ist doch schön für *Dich*. Aber wenn ich mich recht erinnere, warst Du nicht allein vor Ort, denn: " was zumindest für meine Freundin etwas problematischer war.", oder?
Und das schließt auch wieder den Kreis zum OP. Nicht immer werden (können) Kurse im Ausland in der Muttersprache des Probanden durchgeführt (werden). Deshalb empfiehlt es sich insbesondere für Kursteilnehmer mit exotischer nativer Sprachherkunft (wie z.b. dem Schwäbischen) die Kurse besser im Länd`le durchzuführen . Denn, wenn man selbst in einer Hilfssprache sattelfest ist, hat man noch lange nicht die Garantie, dass der Gegenüber das auch ist (und nicht nur irgendwas radebrecht) und deshalb trotzdem ein bzw. und in Folge entsteht.
"es müssen nicht immer irgendwelche "Exotischen" Tauchgänge sein."
Absolut richtig, aber:
"- und ich gerne ein Brevet machen würde - bei meiner Freundin bin ich mir da nicht sicher"
und
"Es reicht uns auch vollkommen, ..."
deutet in der Kombination von "ich" und "uns" darauf hin, dass sich "Einige von Euch" eventuell zu etwas überredet fühlen könnten, was er (bzw. sie) nicht unbedingt möchte. Eben "sie taucht, weil er taucht".
Nicht jeder fühlt sich unter Wasser wohl. Und nicht jeder traut sich, diesen Umstand auch (um den Partner, der begeistert hüpfend und mit leuchtenden Augen vor ihm steht, nicht zu enttäuschen) offen zuzugeben.
Ein gemeinsames Hobby ist toll. Aber Deine Postings lesen sich zumindest für mich so, als ob Du Deiner Partnerin gegenüber eine gewisse Erwartungshaltung aufbaust.
Wenn ich hier falsch liege, dann sorry.
Antwort von flops am 05.12.2011 - 11:07 @Bodensee_ch
"Mir ist aufgefallen, dass Du Dich so auf das Boottauchen konzentrierst, welches man in D nicht lernt."
Ich habe mich darauf "eingeschossen", weil das für mich ein sehr plakatives Beispiel ist - Tauchanfänger, die noch nie mit einem TL auf einem Boot waren, hat sicher schon jeder mal irgendwo "erleben dürfen".
Es gibt aber noch viele andere Dinge, die man vor Ort können (bzw. lernen) sollte. Das Beispiel mit dem Stein bei Unterbleiung hab ich schon geschrieben - ist ganz einfach, aber bei vielen Neulingen unbekannt. Und gerade die bräuchten es. Ein erfahrener Taucher hat i.d.R die richtige Menge mit...
Nächstes Beispiel: Flossen im brusttiefen Wasser bei Wellen anlegen (vor allem wenn man noch
keine Steelstraps hat). Auch schon viel erlebt: angefangen von Leuten, die am Ufer die Flossen angelegt haben und 50m _vorwärts_ über das Riffdach laufen wollten bis hin zu den Leuten, die mit Flasche, ganz leerem Jacket und ohne Regler im Mund bei dem Versuch die Flossen (die entweder ganz zu sind, oder komplett offen - also auch Schnalle offen) anzuziehen, das halbe Rote Meer getrunken haben...
Usw. Usw.
Alles Dinge die man vor Ort einfach so nebenher lernt...
@kwolf1406
"So recht sehe ich deinen Punkt nicht. Es gibt gute und schlechte Ausbildung - überall. Man kann auch das richtige Tauchen vom Boot an Land lernen. Keiner, den man hier ernst nehmen kann, sagt, dass nur in D gut ausgebildet wird. Und nun? "
Stimmt. Und wenn Du meine Postings liest, wirst Du feststellen, dass ich das auch so geschrieben habe. Klar gibt es in D gute Ausbildung - aber eben auch anderswo. Oft hat man hier im Forum das Gefühl, dass angeblich nur in D gut ausgebildet wird. Das wollte ich mal in Frage stellen und habe mich absichtlich sehr auf "eine Seite" geschlagen - damit eine Diskussion entsteht. Hätte ich nur geschrieben: "Gute TL gibts auch im Ausland" hätten alle gleich - wie Du - geschrieben "Und nun? "...
In diesem Sinne: gut, dass wir drüber geredet haben
@CChris
4:1 beim Schnuppertauchen: lass die Flossen von der Tauchschule. Dann schon lieber in D machen - oh das war jetzt böse
Nein im Ernst 4:1 geht für mich gar nicht. Weder hier noch da!
@deep_down/all
Zugegeben: spricht der TL nur Alttibetanisch (oder schwäbisch - was in etwa gleich klingt )
ist es schwierig. Aber mit etwas Englisch kommt man fast überall gut durch. Ich will ja mit dem TL nicht feinsinnige Diskussionen führen. Und den Stibbe (oder die PADI Unterlagen) und ggf. weiterführendes (Dederichs....) sollte eine Tauchschule in den gängigen Sprachen vor Ort haben. Auch in schwäbisch...
Gruß
flops
Antwort von CChris am 05.12.2011 - 16:08 4:1 war das verhältnis wie ich glaube ich weiter oben erwähnt hatte nur beim ersten TG - das war in ca. 3-5m Tiefe über den Sand krabbeln - und hatte - zumindest für mich gesehen mit dem Tauchen nicht wirklich etwas zu tun.
Es kam weder Tarrieren, noch sonst irgendetwas dazu - wie gesagt: nur über den Boden krabbeln, und ein paar Grundlagen, wie z.B. Was tun bei Wasser in der Maske, etc.
das "Tauchen" - also der zweite TG wäre Maximal 2:1 gewesen - war, da meine Freundin ja nicht mit konnte, dann halt nur 1:1 - in einem Gespräch VOR der Anmeldung hatte die Tauchschule auch gemeint, je nach dem wie die Gruppenkonstellation ist, nehmen sie entsprechendes Backup an Personal mit.
Somit - ich will jetzt hier keine streitereien los treten... war das Verhältnis im Falle des ersten TG`s Problematisch?
Eingang vom Strand aus, Tauchplatz wurde von zwei Lavazungen "eingegrenzt" - in diesem Bereich sind wir über den Boden gekrabbelt.
Antwort von deep_down am 05.12.2011 - 16:45 @CChris
"Somit - ich will jetzt hier keine streitereien los treten... war das Verhältnis im Falle des ersten TG`s Problematisch?"
shuttle:
"Nur. ob das sinnvoll ist, ist diskutabel."
flops:
"Nein im Ernst 4:1 geht für mich gar nicht. Weder hier noch da!"
meine Wenigkeit:
"Schnuppertauchen = max. 1:2, alles darüber hinaus kann kein Begleiter, der ehrlich zu sich ist, sauber absichern (besser sogar 1:1)."
Na ? Was meins`te wohl ?
"das war in ca. 3-5m Tiefe über den Sand krabbeln -"
"Flach" ist nicht gleichzeitig ein Garant für "sicher". Hat u.a. was mit der realtiven Druckveränderung und der daraus resultierenden Auswirkungen auf Gasvolumina zu tun.
"das "Tauchen" - also der zweite TG wäre Maximal 2:1 gewesen"
Aber nur durch Zufall. Wären die Polen gekommen und wäre es Deiner Freundin besser gegangen, wäre es auch hier 1:4 gewesen.
Und selbst 1:2 ist für Begleiter ohne jede Vorkenntnisse in meinen Augen nicht sehr verantwortungsvoll. Das kann man machen, wenn die Begleiter schon ein "Gefühl" entwickelt haben (z.B. durch Pool-Übungen).
Einer schießt nach oben durch - der andere rauscht nach unten. Was dann?
Selbst einem TL fällt es in aller Regel schwer, an mehreren Orten gleichzeitig zu sein und/oder 8 Arme zum Einsatz zu bringen. Wenn`s dann noch ein Kerl ist, ist es eh ein Ding der Unmöglichkeit mit dem "Multitasking"...
Aber zumindest passt betriebswirtschaftlich die Kosten-Nutzen-Relation bei 4 Schnuppertauchern und einem TL.
Du schreibst selbst, dass das Krabbeln in geringer Tiefe für dich mit Tauchen nichts zu tun hatte. Dem stimme ich voll zu!
Du wolltest doch aber SchnupperTAUCHEN und nicht Krabbeln.
Bei 3m im aufgewirbelten Sand rumkriechen - das soll Spass machen? Da wundert es mich nicht, dass zwei gleich gar nicht mehr zur zweiten "Einheit" gekommen sind...
Schnuppertauchen heisst für mich, dass ein TL den Schnupperer tariert und der außer atmen und ein wenige flosseln nichts machen muss und das Gefühl der Schwerelosigkeit genießt und mit etwas Glück wenigstens ein paar Fischli zu sehen bekommt. Dann macht das Spaß und der Taucher macht vlt. weiter mit einer Ausbildung.
Dass Du nach der Erfahrung weitergemacht hast, spricht für Dich und Deine Begeisterung...
dieses Schnuppertauchen beinhaltet wie bereits erwähnt, 2 Module - das erste, um erstmal ein Gefühl für das Atmen unter Wasser zu bekommen, und eben schon mal ein paar Fische sehen zu können - ohne sich gleich um Tarrierung und co. kümmern zu müssen. Dies wird im Vorfeld vor einer Anmeldung auch gesagt.
Ferner wird erwähnt, dass erst der zweite Tauchgang dann "richtig" zur Sache geht - mit Tauchen.
Die zwei Polen waren durchaus nach dem ersten "herumkrabbeln" fasziniert - und wollten für einen anderen Tag dann einen Tauchgang buchen - haben aber eben an diesem einen Tag nicht gleich beide gemacht.
Daher war eben auch nur ein TL dabei.
in so fern - denke ich - man bekommt schon ein Gefühl dafür, wie es ist, sich unter Wasser fort zu bewegen - es wird aber nicht gleich zu viel von einem Anfänger abverlangt - und man bekommt gleich schon etwas mehr zu sehen.
Für den zweiten Tauchgang - welcher dann schon in eine etwas größere Tiefe ging (so zwischen 9 und 12 Metern) wurde einem zuvor das Tarrieren erklärt - und zu beginn geschaut, in wie weit dies klappt.
Jedoch wusste ich - und auch die beiden mit-taucher eben schon im Vorfeld, was der erste und der zweite Tauchgang jeweils beinhaltet.
Wenn es für Dich so OK war ist es gut. Lass Dich nicht verunsichern...
Gruß
flops
Antwort von erbert am 08.12.2011 - 15:15 Interessant was sich aus der Eingangsfrage für ein umfassender Thread entwickelt hat. Hier sind alle Meinungen vertreten und man erhält eine wirklich umfassende Information rund um das Thema Ausbildung im Bereich Tauchen. Danke an alle Poster!
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