Ob ein Marktführer (an Hand von verkauften Brevets) immer auch für die beste Ausbildung steht wird kontrovers diskutiert. In der recreational Szene steht der Marktführer PADI nicht immer und unbedingt für die unfangreichste und beste Ausbildung wenn man nach den Diskussionen in den einschlägigen anbieter- und werbeunabhängigen (!) Foren und newsgroups (z.B: de.rec.sport.tauchen) geht.
Die Nichtakzeptnz betrifft üblicherweise nicht das Brevet sondern den Taucher. Wenn jemand mit unbekannterem Brevet aufläuft muss man damit rechnen, das mal ins Logbuch geschaut und fachliche Fragen gestellt werden. Wer dann völlig inkompetent wirkt, muss mit Ablehnung rechnen. Allerdings passiert das zunehmend auch den Leuten mit bekannteren Brevets, denn je bekannter die Org, desto mehr Fakes und Intructorluschen ("pay the fee, get the license") sind meist unterwegs.
Bestimmte Brevets "an sich" abzulehnen ist betriebswirtschaftlich nicht sehr schlau, einen kompetenten Kunden der Geld da lassen will zu verprellen ist wenig rentabel und kommt sehr selten vor. Solche Anbieter halten sich erfahrungsgemäß nicht lange auf diesem kleinen Markt.
Tip:
Schau dir, unabhängig vom Verband, die infrage kommenden Tls an, rede mit ihnen und entscheide ob du mit ihnen "kannst" und du mit ihrer Persönlichkeit und ihrem Stil klarkommst. Das ist das wichtigste überhaupt. Interessant ist oft auch, ob jemand etwas nur lehrt oder auch selbst regelmäßig macht
MS