Ausbildunginflation Ja oder Nein? Abgesandt von masay am 19.05.2006 - 08:46:
Die Entwicklung des Tauchsportes schreitet in den Kenntnissen über tiefentaugliche Mischgase (Trimix/Heliox) und Gase für den „Normaltaucher“, also Nitrox rasant voran.
Gleichzeit kann ich mich nicht dem Eindruck erwähren, dass verbandsunabhängig eine Ausbildungsinflation stattfindet. Ich habe dem Eindruck das, dass handwerkliche Tauchen immer mehr auf der Strecke bleibt und sich mehr oder weniger theoretisch aufgeladene Bewegungslegasteniker mit minimalen Tauchfertigkeiten im Wasser tummeln.
Ist das so? Ist dies der Grund für die steigenden Unfallzahlen?
Ein weiteres Phänomen in diesem Net möchte ich wie folgt beschreiben:
Dem GPS- Navigierten dynamischen DIR- Ritter mit den tollsten Technischen Sachen wird Bewunderung und Beifall gezollt – auch wenn er meistens nicht taucht sondern am PC- Virtuelle – Tauchgänge durchführt oder in der Garage gerade zum 20igsten mal neu Konfiguriert.
Wehe aber wenn eine Person von tiefen Pressluftauchgängen berichtet – da ist aber gleich was los im Net. Da wird beleidigt herabgewürdigt und für blöd erklärt! Obwohl doch bekannter maßen die Ausbildung früher nur die Neuerungen von heute ermöglicht haben.
Selbstverständlich geht es heute theoretisch sicherer zu – aber ist dies wirklich so! Die Spanne vom Eleven zum Meister werden immer kürzer – egal bei welchem Verband (Auch beim VDST gibt es mittlerweile TL* mit 250 TGs)
Der Taucher von Gestern taucht in dem Gewässer von heute mit einer Ausrüstung von übermorgen.
Feuer frei. Im voraus schon vielen Dank für die zu erwartenden Beleidigungen!
Antwort von dave am 19.05.2006 - 09:01 Hallo masay
bis auf die Tatsache das ich die Anzahl der TG nicht unbedingt mit den taucherischen Fähigkeiten
ins Verhältnis setzen möchte, stimme ich die zu
Da Lernerfolge oftmals zugunsten der Ausbildungsrate in den Hintergrund rücken, wird die Tauchwelt auch nicht sicherer werden
Antwort von Blaues Wunder am 19.05.2006 - 09:31 steigen die Unfallzahlen? Steigt das Verhältnis der Tauchunfälle zu der Anzahl der durchgeführten Tauchgänge? Wo?
Du hast durchaus recht, ist aber momentan ganz normal. Es liegt im Trend.
Nehmen wir mal einen Anfänger, der macht seinen ersten Tauchschein und wenn der Ausbilder nicht alles falsch gemacht hat kauft er auch seine Ausrüstung bei ihm.
Die TG werden nun immer anspruchsvoller und der Zeitraum zwischen den Kursen sollte eigentlich immer größer werden. Das hieße aber, immer weniger Möglichkeiten Geld zu verdienen.
Darum wird die Ausbildung in kleine Schnipsel zerlegt, die, je kleiner diese werden, ihren Sinn immer mehr verlieren. Zusammenhänge gehen verloren.
Anderenseits muß der Kandidat immmer weniger an Leistung, theoretisch wie praktisch, erbringen, was wiederum den Kreis potentieller Kandidaten erhöht.
Auch scheint es als hätte sich die Haltung der Kurskandidaten mehr in eine Konsumentenhaltung gewandelt. Es ist nicht mehr "in" sich Inhalte zu erarbeiten oder gar zu verstehen. In der Industrie oder im Beratergewerbe nennt man das "Komplexität herausnehmen", was letztendlich nichts anderes heisst als mit Null bis wenig Wissen ein großes Gewese um Nichtigkeiten zu machen, diese schön zu Verpacken und für möglichst viel Geld an möglichst viele Kunden zu verkaufen.
Dieser Trend wird sich, da Tauchen immer mehr aus der Mode kommt, weiter verschlimmern.
Die IUPA hat mit dem Brevetverkauf ziemlich deutlich den Weg gezeigt der nun genommen wird.
Nehmen wir mal den Thread Nitrox ohne TG als Beispiel.
Ein zukünftiger Kurs könnte nun so aussehen, daß der Kandidat vor einen Fernseher gesetzt wird, sich ein einstündiges Video ansehen muß, das alle 10 Minuten durch Werbung unterbrochen wird, und dann sein Kärtchen bekommt.
Prüfungen werden nicht mehr stattfinden, da sowieso keiner durchfallen kann, also brauche ich sie gar nicht mehr abzuhalten. Das Wort "Prüfung" verschreckt die Kandidaten eh nur.
Ein Horrorszenario, ja eindeutig, aber wir bewegen uns darauf zu.
Gruß
Robert
Antwort von Vercingétorix am 19.05.2006 - 10:02 Nun auch die Mutter der Tauchvereine ist auf dem Weg zur Kurzausbildung wie in einem der letzten Sporttaucher nach zu lesen war. Generell kann man schon feststellen, das eine fundierte Grundausbildung zu Gunsten der häppchenweisen Ausbildung im Sinne einer Gewinnoptimierung zurück geht. Man kann auch feststellen, das die Verkaufsargumente für diese oder jene Ausbildung auf zweifelhaften Behauptungen beruhen. Z.B. man habe keinen Versicherungsschutz ohne Trockentauchkurs oder Diepdeivschpäschäl. Oder über 30 Meter mit Pressluft sei grobfahrlässig. Tauchen ist eben ein Massenvergnügen und damit man die alle erreicht werden die Anforderungen immer weiter abgesenkt. Die Frage ist nur ob der Weg der richtige ist?
@Masay: Gar keine uninteressante Fragestellung und passender Weise ist momentan ein dementsprechender Artikel fürs Onlinemagazin in der Mache
In Kürze:
Steigende Unfallzahlen? Da bin ich mir noch nicht einmal sicher, ob das in Relation zu der zunehmenden Anzahl an Tauchern überhaupt stimmt...
Zu viele Verbände:
Nö, das sicher nicht, da regelt der Markt mittels Nachfrage langfristig eh das Angebot.
Ausbildungsinflation?
Ja - zumindest meiner persönlichen Meinung nach. Liegt sicher ganz stark an 2 Faktoren: Erstens aus der oft zu beobachtenden Tatsache, dass viele Anfänger direkt den Drang "ich will schnell Tauchlehrer werden" entwickeln - häufig kommt mir dieser Drang noch stärker vor als der zum Tauchen an sich.....
Liegt das an den Verbänden/Werbung oder an dem individuellen Darstellungsbedürfnis? Keine Ahnung, vielleicht 50:50...
Zum anderen nehm ich das Ergebnis einer Studie, die ich mal gelesen habe (Leider NULL Ahnung mehr, von wem? Vielleicht kennt sie ja sonst noch jemand..) und der zu Folge der "Durchschnittstaucher" nach 2,5 Jahren das Tauchen wieder aufgibt und in dieser Zeit keine 70 TG macht, zu 80% im Urlaub. Will auch jetzt gar nicht an den Zahlen festhalten, aber generell könnte das hinkommen.
Und wenn jemand eine Basis an einem Urlaubsort hat (geht in Deutschland aber genauso*g*), einen OWD neu ausbildet (von dem er ja bald ausgehen kann, dass er ihn nie wiedersieht) und dem macht der Kurs auch noch Spass: Kann man es demjenigen wirklich verübeln, wenn der sagt "Häng doch den AOWD direkt dran, dann lernst Du noch viel mehr und kannst viel besser und tiefer tauchen! Ausserdem - Du fotografierst doch gerne? - machen wir gerade ein ganz tolles Fotospäääschel..."
Aus kaufmännischen Gesichtspunkten schwer
Vorletzter Punkt, Taucher gestern und heute, gaaanz pauschalisierend: Früher waren es "Sporttaucher", Ganzjahrestaucher. 60 Meter waren normal, Deko ebenso, oftmals gings deutlich tiefer. Wind, Welle, Brandung? Egal! Tauchlehrer gabs nicht inflationär, die meisten hatten massig Erfahrung.
Heute werden "Recreational Diver" ausgebildet, 30 Meter, Deko ist tödlich und Diving is fun. Tauchlehrer? Kein Problem, 1 Jahr, 100 TG. Ich weiss, ist jetzt seeehr polarisierend, aber trotzdem machbar.
Und, zum Abschluss, zum TEK-Diving: Bei der Masse der Urlaubstaucher finde ich Beschränkungen gut. Das, was früher jeder "Sporttaucher" gemacht hat, ist heute definitiv nichts für den "08/15AOWD". Da macht TEK und die dementsprechende Ausbildung schon Sinn - ganz abgesehen davon, dass viele der "Alten", wenn Sie heute anfangen würden, auch Trimix der Luft vorziehen würden...
Letzter Punkt, mein rein persöliches Fazit: Tauchen ist heute in erster Linie ein Freizeithobby ohne großen Anspruch, oftmals eine reine Urlaubsaktivität. Darauf zielt die Ausbildung und das bedient sie auch sehr gut mit durchdachten Modulen und dafür sinnvollen Übungen.
Wer "mehr" will, der wendet sich dem technischen Tauchen zu: Deutlich fundiertere Ausbildung von Dekompressionsstrategien über Trimix bis zu anspruchsvollen taucherischen Fertigkeiten sowie hin zu mehr eigener Planung und Selbstdisziplin.
Und wen der "klassische Sporttaucher" anspricht, der lernt gerne einfach von denen, die mehr Erfahrung haben. Der wird sich dementsprechende Bücher kaufen, Gedanken machen über das, was er da unter Wasser tut und ab und zu das ein oder andere trainieren.
Und das Schöne: Alle 3 können nebeneinander wunderbar leben, jeder mit dem, was er will
Linus
Antwort von Vercingétorix am 19.05.2006 - 10:44 Kleine Ergänzung. Das mit dem Durchschnittstaucher und der Anzahl der Tauchgänge ist schon richtig. Wer nach der Phase dabei bleibt ist eh auf den Geschmack gekommen und wird sich weiterbilden, sei es durch Bücher, Kurse oder sonst was.
Aber ob der Weg für die Massen richtig ist, wage ich zu bezweifeln.
Antwort von Eric Schlicker am 19.05.2006 - 10:52 Hallo Linus,
volle Zustimmung!
Aber nicht beim letzten Satz. Es ist "Mode" auf Taucher "von den Anderen" Rumzuhauen. Eine Kooperation, die dem Tauchsport insgesamt helfen würde, findet nicht statt.
Leider kann man das hier und in anderen Foren (gerade wieder aktuell in d.r.s.t) beobachten:
Da haut ein selbsternannter Möchtegern Teki auf Sportis rum (obwohl er selber Sporti ist). Es wird nur das Wort Tek erwähnt und schon werden alle Tekkis zu Vollidioten in Schwarz erklärt. Von PADI/CMAS rede ich gar nicht erst.
Daher könnten alle 3 nebeneinander friedlich leben, aber es widerspricht wohl dem menschlichen sein
Ciao
Eric
PS: Ich finde die Begrifflichkeiten auch nicht so sinnig. Auch technisches Tauchen ist ein Hobby/Sport, daher ist der Begriff irreführend. Hat sich aber halt als Unterscheidungsmerkmal eingebürgert.
Antwort von Bert Rudeck am 19.05.2006 - 11:05 @Linuskoeln
Im stimme Dir im wesentlichen zu. Deiner abschließende Aussage "Und das Schöne: Alle 3 können nebeneinander wunderbar leben, jeder mit dem, was er will", kann ich mich aber nicht anschließen.
Aufgrund der beschriebenen Ausbildungsinflation kommt es dazu, dass auch in unseren heimischen Gewässern der Anteil schlecht ausgebildeter Taucher immer mehr ansteigt. Das schadet den Gewässern und es mindert das Tauchvergnügen der ambitionierteren Taucher. Mir fällt es schwer, mich mit den Scharen von Taucheleven, die gerade die besonders wertvollen Flachwasserbereiche umpflügen, abzufinden.
Ursache hierfür sind meines Erachtens, 1. veränderte Ausbildungskonzepte (z.B. "Dive Now"), wonach schon nach dem ersten Schwimmbadmodul ins Freiwasser gewechselt wird, anstatt zunächst einmal Grundfertigkeiten, wie Tarieren, im Schwimmbad zu üben und 2., als unmittelbare Folge davon, eine explosionsartige Vermehrung von Tauchlehrern, denen es an taucherischen Fähigkeiten, Verantwortungsbewußtsein dem Tauchsport gegenüber und nicht zuletzt auch an Umweltbewußtsein fehlt.
@Eric: Gebe die Zustimmung gerne wieder zurück und da ja nur ein lächerliches "t" zwischen uns steht, ändern wir einfach "können" in "könnten", okay?
@Bert: Ist ein Gesichtspunkt, der mir so noch gar nicht eingefallen ist - aber einer, der sicher ein Argument darstellt.
Aber da dreht sich wieder alles um den erstrebenswerten "Soll"-Zustand, der mit dem realen "Ist"-Zustand (leider) relativ wenig zu tun hat - wobei ich das Problem weniger den Verbänden mit durchweg gut gemachten Materialien und Inhalten für die "anvisierte Zielgruppe" als mehr den ausführenden Tauchlehrern zurechnen würde (wobei die ja zum Grossteil auch wieder von Basen abhängig sind und von Verbänden, die ja ihrerseits die Richtlinien für deren "nötige Erfahrung" und "Kompetenz" vorgeben...).
Ach, was weiss ich? Da beisst sich der Hund wahrscheinlich selber in den Schwanz - ein Teufelskreis
Linus
Antwort von Manfred Pülm am 19.05.2006 - 12:32 Ein interessante Frage und ein erfreulich friedliches Echo. Bei den vielen Schlachten, die hier geschlagen werden, mal etwas positives.
im Großen & Ganzen möchte ich Linuskoeln zustimmen, bis auf einen Punkt:
für mich gibt es viel zuviel Verbände; es beruhigt mich auch nur begrenzt, das sich diese im Laufe der Zeit durch den Markt "bereinigen" werden, immerhin "produzieren" sie ja fleißig weiter.
Für mich kann ich jedenfalls sagen, das ich längst nicht mehr durch die Vielzahl der Verbände durchsteige und keine Ahnung habe wer wann was wohl ausbilden mag und in welcher Form.
Als Konsequenz daraus ist der Wert / Qualität einer Ausbildung für mich nicht mehr abschätzbar. Gehe ich mit jemandem tauchen, den ich nicht kenne, so stelle ich mich auf einen Anfänger ein. Das ist kein Problem; traurig wird jedoch wenn man mit einen TL tauchen geht und plötzlich unter Wasser erstaunliches Verhalten feststellen muß. Ich denke, das dies früher doch anders war und insofern stimmt die These von der Inflation. Das ist aber natürlich mein ganz subjektives Empfinden.
Antwort von masay am 19.05.2006 - 12:42 Wohin gehen aber die alten Könner hin zum Tauchen? Denn sie haben doch über Jahrzehnte bewiesen das sie auch mit Luft sicher und tief tauchen können – und dies auch dürfen!
Muss ich mich wirklich dem Druck der Ausbildungsinflation beugen – ist es moralisch rechtens einen Taucher dieser alten Garde genau so zu reglementieren – wie ein Taucher mit Grundausbildung und 50 Tg´s?
Antwort von JR am 19.05.2006 - 13:18 Hallo
@massay
Die alten "Könner" haben tauchen gelernt als die Ausbildung noch lange nicht so gut war wie heute und sind durch natürliche Auslese übrig geblieben. Die glauben immer noch an Tiefengewöhnungstauchgänge und Stickstoffgewöhnung und hatten dabei halt immer das Glück zufällig überlebt zu haben. Diese Art von Tauchern reduziert sich aber weiterhin durch die natürliche Auslese (sterben auf über 100 Metern mit Druckluft oder können durch die über Jahre zugezogenen Schädigungen nicht mehr tauchen). Wir wollen nur hoffen, dass sie nicht durch ihr schlechtes Beispiel jüngere Taucher auch zu solchem Unsinn verleiten.
Im großen und ganzen ist aber die Ausbildung in den letzten 40 Jahren erheblich besser geworden und die Anzahl der Unfälle in Bezug auf die Anzahl der Taucher ist kontinuierlich zurüchgegangen. Man hat ja auch in den letzten Jahren den Tauchern vernünftige Grenzen im Ramen der medizinischen Kenntnisse aufgezeigt. Wer heute auf 100 Meter Tiefe tauchen will, weiß dass das mit Pressluft russisch Roulett ist und wird daher wohl eher eine Ausbildung für Trimix machen als für einen gefährlichen Tiefenrausch sein Leben zu riskieren.
Gruss JR
Wer Rechtschreibfeller findet darf diese behahten.
Antwort von masay am 19.05.2006 - 13:36 Wie darf ich diese Polemik verstehen ? Mir wurde schon in den 70ern beigebracht dass Sauerstoff ab einem Sauerstoffpartialdruck von 1,8 Bar toxisch wird. Ok heute sind es halt 0,2 Bar weniger. Aber zwischen deinen angeprangerten 100 m und den 30 – 40 m. die so unumstößlich gepredigt werden liegen noch 60 m Differenz. Lass uns doch mal über 50m bis maximal 60 m reden. Also in der Tiefe die mein Verband heute noch in seine Logbücher druckt!
Also reden wir über die Rosalie Moller (Gubal) oder die Wildcat, Mustang, Togo usw .
Die Feststellung wo die Ausbildung heute besser sein soll hätte ich gerne noch konkretisiert.
Und mal ehrlich diese 100 m Legenden sind von wesentlich weniger Tauchern erreicht worden wie man so rumerzählt.
In 5 mm Haihautneopren gelang es wenigen im Süßwasser diese Tiefe zu erreichen! Und Taormina war weit und teuer
Antwort von Vercingétorix am 19.05.2006 - 13:47 JR, es geht glaube ich ehr um die Frage, das die Möglichkeit sicher Tauchgänge jenseits der 30 Meter mit Druckluft durchführen zu können grundsätzlich in Abrede gestellt und zugleich ein Trimix-Kurs angeboten wird. Gleichzeitig wird der Versuch unternommen EANX bis 30 Meter zwingend zu installieren. Man kann im wesentlichen überall unbehelligt tauchen gehen, sieht man mal von den Gangbangveranstallungen in den Pauschaligebieten ab.
Antwort von Eric Schlicker am 19.05.2006 - 13:52 Hatten wir das ganze Thema nicht schon zu genüge im letzten Thread "Crossover TL PADI CMAS"?
ich kann Dir eigendlich fast zustimmen.
Das mit dem friedlich neben einander her leben, sehe ich eigendlich eher als die Ausnahme. Obwohl mit leben und leben lassen vieles deutlich einfacher waere. Es gibt einige uebergeordnete Ziele, die wir alle verfolgen.
Ansonsten beobachte ich eine gewisse Erwartungshaltung der Schueler, man macht nicht mehr selbst, sondern bekommt gemacht. Der typische Taucher taucht in der Nullzeit und in der Regel im Urlaub. Der typische Sporttaucher, der etwas anspruchsvollere TG´s macht und das ganze Jahr taucht, den gibt es eher seltener. Viele Neutaucher sind im allg. an dem Wissen, das sie aus der Ecke lernen koennten, nicht mehr intereessaiert. Finde ich schade. Heutzutage wird vieles zu dem Tektauchen dazugezaehlt, was frueher der normale Taucher gemacht hat. Fuer gewisse Tg´s ist es allerdings auch angehmer, dass es Alternativen zu Luft gibt
@ Massy
es gibt heute auch noch genuegend Oasen, wo man so tauchen darf, wie man es moechte. Man sagt sie allerdings nur Leuten, die man kennt und wo man weiss, dass die Oase nach dem Besuch dieser Taucher noch eine Oase ist. Ich koennte Dir aus dem Stehgreif einige nennen...
Ansonsten kenne ich 100m Legenden, die das schon seit vielen Jahren machen. Taormia ist heutzutage nicht mehr so weit
Gruesse Anna
Antwort von masay am 19.05.2006 - 14:19 Diese Oasen kenne ich auch, mache werden sogar öffentliche gerne genannt! Darum geht es auch gar nicht! Ich bin Ganzjahres - Taucher, darf neuerdings auch Nitrox ** Tauchgänge durchführen und versuche gerade verzweifelt mein altes TMX- Brevet auf CMAS-TMX** umschreiben zu lassen. Meine ursprüngliche Zertifizierung gibt es seit 15 Jahren nicht mehr.
Ok – Nebenkriegsschauplatz:
Was mich stört ist doch nur der Sachverhalt, dass die Welt zu schön und zu groß ist um immer wieder die handvoll Basen aufzusuchen bei denen man Gleichgesinnte trifft.
Mich stört die unsinnige Bevormundung und Gleichmacherei. Ich plädiere für eine ordentliche und professionelle Würdigung des Einzelnen – mehr nicht!
Ein Beispiel: Mein Sohn hatte beim Abschluss seines Bronzeabzeichens im Alter von 14 Jahren bereits ca. 260 geloggte Tauchgänge. Kindertauchscheine gab es noch nicht! Bei einer Kreuzfahrt am roten Meer sollte er nicht Tauchen dürfen weil er nach seiner Beendigung der Ausbildung keine geforderten 50 Tauchgänge hatte.
Antwort von niemand bestimmtes am 19.05.2006 - 14:22 Das ganze Problem mit dem an sich leicht möglichen "friedlichen Zusammenleben" entsteht doch immer nur durch willkürliche Reglementierungen, die keinem wirklich nutzen.
Wenn ich Tauchbasis Betreiber wäre, würde ich definieren: Wer mit Guide oder fremden Buddies zusammen tauchen will bleibt über 40m WT, wer alleine bzw. mit mitangereisten Bekannten taucht, eine Versicherung für Tauchunfälle nachweisen kann und kein Leihequipment braucht der mache, was er wolle. Die Leute sind schliesslich erwachsen und müssen wissen, welche Risiken sie eingehen wollen.
Tatsächlich gibt es ja glücklicherweise an den Top-Spots dieser Welt immer noch auch Basen, an denen man nicht gegängelt wird. Schade ist`s halt um die Plätze, an denen die Basis-Auswahl zu gering ist - siehe Diskussion um Sao Tome im Gebiete-Forum...
Antwort von Bert Rudeck am 19.05.2006 - 15:19 @JR
Du schriebst: "Im großen und ganzen ist aber die Ausbildung in den letzten 40 Jahren erheblich besser geworden und die Anzahl der Unfälle in Bezug auf die Anzahl der Taucher ist kontinuierlich zurüchgegangen."
Oben hatte ich ja geschrieben: "Bei der Masse der Urlaubstaucher finde ich Beschränkungen gut"
Nochmal ein kurzer Nachtrag dazu, rein subjektiv und durch nichts zu belegen, bezugnehmend auf masay´s "50 bis 60 Meter" sowie auf das folgende Statement von Anna:
Ich bleib dabei, ich kann generelle Beschränkungen durchaus erst einmal nachvollziehen, das schreckt mich auch nicht von dem Besuch einer solchen Basis ab. Hätte ich oder hättest Du, masay, eine eigene Basis, möchten wir wahrscheinlich auch nicht jede Woche mit 70 Urlaubstauchern einzeln diskutieren, warum und weshalb - oder???
Aber - jetzt kommt das "aber" - das Schöne an Regeln ist ja, das man sie auch brechen kann und wenn Erfahrung, Eindruck und bisherige TG passen, dann hab ich auch in Tourigebieten wie Ägypten kaum erlebt, dass eine Basis nicht ein Auge zudrückt, solange es keiner der Anwesenden komplett übertreibt
Vielleicht hab ich auch einfach bisher nur Glück gehabt? Vielleicht ist "individuelle Einschätzung" auch einfach nur etwas, was eine gute Basis ausmacht? Vielleicht liegt es auch manchmal lediglich an der Art, wie man in den Wald hineinruft?
@Gallierfürst: Natürlich kannst Du Tauchgänge über 30 Meter auch mit Luft sicher durchführen. Auch solche noch, die doppelt so tief sind. Aber "tief" ist ja nur ein Faktor, ein zweiter die Grundzeit. Und je nachdem, wie die beiden Parameter zueinander stehen, gibt es deutlich geeignetere Gemische als Luft - das würde ich auch als Fakt anerkennen
Linus
Antwort von niemand bestimmtes am 19.05.2006 - 16:21 Ich würde die Befürworter genereller Einschränkungen ja schon gern mal fragen, warum eigentlich ausgerechnet beim Tauchen der Basenbetreiber das individuelle Risikoverhalten seiner Gäste reglementieren soll?
Käme ein Skilift-Betreiber auf die Idee, Leuten vorzuschreiben, wie schnell sie welche Strecke runterfahren dürfen? Schreibt der Mountain-Bike Verleih vor, wohin die Ausfahrt gehen darf? Verlangt das Strandhotel ein ärztliches Attest vom Gast bevor der ins Meer baden gehen darf?
(Nebenbei bemerkt: Meinen Großvater hat beim Baden im Meer ein Herzinfarkt dahingerafft. Selbstverständlich führte das nicht zu einer Reglementierung, dass ältere Herren nur noch nach Ergometrie baden gehen dürfen)
Ich finde Reglementierungen nur dann zu rechtfertigen, wenn sie unmittelbar Einfluss auf die Sicherheit anderer Gäste haben, und ich kann auch noch verstehen, wenn jemand keine alkoholisierten Typen oder Leute mit 6 stage-Flaschen ohne Aufpreis auf seinem Boot transportieren will, aber ansonsten soll doch bitteschön jeder selbst entscheiden dürfen, was er riskieren will.
Und spätestens dann, wenn Basenbetreiber Leuten sogar Praktiken verbieten wollen, für die sie explizit ausgebildet wurden, und die Ausbildungsverbände offziell gutheissen, dann hört für mich der Spass auf und ich kann nur jedem raten solche Basen zu meiden...
Antwort von Skull77 am 19.05.2006 - 18:05 Zum Thema kann ich als angehender OWD nur sagen das ich meine Ausbildung die ich so gut wie beendet habe, übrigens SSI, sehr zufrieden bin. An den Materialien und der "Prüfung" liegt das wahrscheinlich nicht, aber definitiv an der vorzüglichen Ausbildung von wirklich super Tauchlehrern. Erstmal ordenltlich im Schwimmbad gelernt (mit allem was dazu gehört) und nu ins Freigewässer. Sogar meine recht ängstliche Freundin fühlt sich mitlerweile sicher genug (nach ein bis zwei zusätzlichen und !!!kostenlosen!!!! Tauchgängen im Schwimmbad) in den Baggersee Diez abzutauchen. Übrigens wird zum OWD mitlerweile in mehreren Tauchschulen zusätzlich und ohne Aufpreis der Nitrox Kurs angeboten. Evl doch keine Inflation? Um das zu beantworten kenne ich mich leider noch nicht gut genug aus, bin ja noch Anfänger. Aber mal sehen, wenn ich die 2 Jahre die oben öfter genannt wurden überstehe und immernoch dabei bin, hab ich wahrscheinlich genug Ahnung um mich über solche Themen ordentlich auszulassen... Evl geh ich dann aber auch nur einfach tauchen und hab Spaß dran, mal gucken....
Antwort von niemand bestimmtes am 19.05.2006 - 19:03 @Skull77: Schön, dass Du mit Deiner Ausbildung zufrieden bist , aber ob sie relativ zu dem, was andere anderswo oder zu anderen Zeiten ausbilde(te)n, objektiv gut ist, wirst Du wirklich erst beurteilen können, wenn Du auch mal andere Taucher, Verbände, Literatur usw. kennengelernt hast.
Aber bitte gib uns doch mal die Namen der Tauchschulen bekannt, die Nitrox-Kurse ohne Aufpreis zum OWD anbieten. Das wäre - IMHO - ein begrüßenswertes Novum, aber bevor ich das bejuble, würde ich gern nachsehen, ob da nicht z.B. einfach gleich ein höherer Preis für den OWD angesetzt wurde oder ähnliche Tricks...
Antwort von tom67 am 19.05.2006 - 20:05 Jo, diese willkürlichen Einschränkenungen meiner Entscheidungsfreiheit finde ich auch nicht ok!
Ärgere mich auch immer, wenn ich mit meinem Porsche in der Nacht auf der Autobahn fahre und dann eine Geschwindigkeitsbegrenzung wegen Lärmschutz habe.
Was Regeln für das Tauchen betrifft, ist es doch nicht viel anders.
Oder etwa doch? Hat denn diese anscheinend nutzlose 30m Regel auf den Malediven wirklich Unfälle verhindert?
Oder Hemmoor? Passieren wirklich weniger Unfälle seid dem jeder dort mit 2 Getrennten 1.Stufen tauchen muß?
Wer weiß das schon.
gruss
Tom
Wer diesen Tread ernst nimmt ist selber schuld!
Antwort von Grobi am 19.05.2006 - 22:31 Herzlich willkommen in der "Früher war alles besser" Abteilung. Mir stellt sich dabei folgende Frage:
Was ist die Konsequenz für den interessierten Anfänger? Soll ich auf den Tauchkurs verzichten und mich mit einem alten Hasen in die Fluten stürzen?
Oder hat ein Tauchkurs doch seine Existenzberechtigung?
Mein Vater hat für seinen Führerschein ganze drei "Fahrstunden" gehabt und ist in der "Prüfung" zweimal um den Block gefahren. Er fährt seit 20 Jahren unfallfrei. Heute braucht man für nen Anhänger nen separaten Führerschein. Ist das Geldmacherei der Fahrschulen?
Ich gehe mal in meinem jugentlichen Leichtsinn davon aus, daß jemand, der den Tauchsport ernsthaft betreiben will, durchaus in der Lage ist, sich zu informieren, was für seine persönlichen Anforderungen am besten ist. Wer mit nem OWD im pauschalurlaub tauchen will, der soll das tun, wer mit Pressluft auf 100m gehen will, der soll das tun. Wer Plastikkarten sammeln will, der soll das tun. Jedem das seine.
Aber wer sich über eine Basis beschwert, die bestimmte Dinge nicht zuläßt, der ist selber schuld.
In vielen Ländern gibt es nunmal gesetzliche Regelungen.
Ich fahr ja auch nicht in Frankreich 180 und wunder mich, wenn mich ein Flic anhält.
Ich würde als Basenbetreiber auch auf Nummer sicher gehen, im Endeffect halte ich den Kopf hin.
Was ein Taucher, der ohne Guide unterwegs ist, dann im Endeffect macht, entzieht sich meiner Kontrolle.
Und wenn ich in einem Skigebiet außerhalb der markierten Pisten fahre, muß ich mich nicht wundern, wenn ich meinen Skipass los bin.
In diesem Sinne,
Gut Luft,
Dominik
Antwort von Christian72 am 19.05.2006 - 22:44 Davon abgesehn.....weswegen ich gleich einen AOWD hinterhergehängt habe: Ein mehr an Wissen kann auch unter Wasser nicht schaden...oder??!!
ichmöchte Dich zu den Beschränkungen noch etwas ergänzen. Nach meiner Erfarhung kommt es auch ganz stark daraur an, wo man taucht. In Aegypten wird auf 30m, no Deko viel mehr Wert gelegt, als im Mittelmeer. Wenn ich aber sehe, was da manchmal so taucht, moechte ich als Basenbetreiber auch nicht meinen Kopf hinhalten. Es gibt auch hier noch Oasen, aber es gilt die Regel, man taucht und schweigt Wir sind einmal 5m zu tief erwischt worden und haben 1 Tag Entsaettigung verordent bekommen. Grund: einer der Gruppe hat laut von der Länge der Deko gegroelt.
Etwas anders sieht es mit den Einschränkungen aus, wenn man im Mittelmeer taucht. Hier findet man oefters Taucher mit etwas mehr Erfahrung. Wobei ich es heir auch schon erlebt habe, dass es fuer die einen Beschränkungen bei Dekozeit gegeben hat, fuer die andern nicht.
Ich stimme Dir zu dass Tiefe ein Faktor ist, aber viel entscheidender ist die Grundzeit. Touch downs sind meistens moeglich, längere Grundzeiten auf gewissen Tiefen, nicht immer. Da stellt sich dann schon die Ueberlegung, ob man nicht vielleicht doch mit etwas anderes als Luft tauchen sollte.
Etwas, das zu dem Thema ganz gut passt, mein TG heute Abend, 2 fortgeschrittene Anfänger, die ich durchs Wasser bei 10m Sicht gefuehrt habe... Die Trockianfängerin wollte wissen, was kann ich beser machen... Beim andern Taucher gibt es einiges zu verbessern. Ich habe es ihm gesagt, auch wenn ich genau gemerkt habe, er will es gar nicht hoeren
"Oder Hemmoor? Passieren wirklich weniger Unfälle seid dem jeder dort mit 2 Getrennten 1.Stufen tauchen muß?"
Neee.. wenn man nämlich nicht weiss wie man beides vernünftig konfiguriert leider nicht. Mir bekannte Tauchunfälle / -zwischenfälle mit einem "typischen Vereiser" sind zu 100% mit 2 getrennten Systemen passiert und immer gleiches Muster. Doppelventil, einfach zweite 1.Stufe mit Atemregler angeschlossen fertig.
Das dadruch die erste 1.Stufe nicht wirklich entlastet wird ist eigentlich 1x1.
Nun ja, woher soll man es wissen!? Dafür sind die * / OWD / .. Kurse einfach zu kurz und in den Tiefen und Profilen passiert ja auch nichts (normalerweise )
@christian72
Man muss nicht unbedingt einen Kurs machen um mehr zu wissen... Vielleicht Geld zusammenhalten fürn schönen Urlaub oder Ausrüstung und sich einfach mal ein Buch kaufen und fleißig Themen im Netz und im Taucher.net lesen, Fragen stellen und drüber diskutieren.
Wenn das alles "up2date" ist und nicht im 2 Jahres Takt kommst Du auch noch weiter als "nur" Kurse machen.
Obwohl ich dazu sagen muss, das Kurse wie EH / Tauchsicherheit & Tauchrettung absolut sein muss, den Hilfe leisten lernt man nicht nur aus Büchern...
MfG
tiefenbetrüger
Antwort von Vercingétorix am 20.05.2006 - 16:06 Linus, natürlich erfordert ein anderes Verhältnis von Grundzeit und Tiefe ein anderes Gemisch. Keine Frage, mich ärgert immer nur das Verkaufsgeschwätz.
@Anna: Kann natürlich nur meine persönlichen Eindrücke wiedergeben, andere mögen andere gemacht haben:
Ich hab damals den Divemaster in Ägypten gemacht. 4 Wochen an einer Basis. Danach hatte ich so 220TG und war im Verhältnis erfahren (die Masse der Gäste auf Tagestouren hatte OWD/AOWD, so 30 bis 50TG, der letzte davon meistens auch schon Monate her). Da brauchst Du dir über "Tiefe, Deko" echt keine Gedanken machen. Davon abgesehen hast Du natürlich dort auch im flacheren Bereich hervorragende Tauchgänge: Korallen, Schwarmfisch etc., etc..
Mit ca. 350TG hab ich CMAS*** gemacht. Anderes Gebiet, ich im Verhältnis Anfänger (Die meisten dort hatten 300 bis 3000TG, Deko ist normal und nicht weiter erwähnenswert, getaucht wird immer: Kalt, warm, dunkel, egal). Tauchgänge morgens im Schnitt 60 bis 70 Meter, nachmittags 40 Meter. Hättest Du denen ein 30 Meter-Limit gegeben, hätten die Dich gelyncht oder den Arzt gerufen....aber: Flachwasser war auch nichts, Wracks schweben selten auf 20 Meter, wenn der Grund auf 70 ist.
Alleine dadurch kommen schon mal unterschiedliche und verständliche "Standarts" - und ich kanns nur wiederholen: Bischen umhören, nötige Erfahrung mitbringen, nicht grosskotzig auftreten und Du kannst auch in Ägypten wunderbar tauchen, ohne "Gängeleien", abseits der Gruppe
@Vercingetorix: Jau, das Geschwätz nervt. Genauso wie alles "sektenartige". Genauso wie blinde, nachgeplapperte Erkenntnisse. Feste 30 Meter-no Deko Regeln nerven, wenn sie starr auf alle angewendet werden.
Aber auch das "früher war alles besser"-Gerede nervt, die selbst erklärten harten Kerle, die sich permanent jammernd beschweren, weil sie keine 100 Meter mit Luft machen dürfen...
Und Diskussionen im Internet nerven, bei denen der Probant den Sinn selbiger darin sieht, allen anderen SEINE Sicht aufzudrücken, statt sie einfach nur begründet darzustellen und auch mal von Erfahrungen anderer zu profitieren. Bei denen Menschen nicht in der Lage sind einzusehen, dass andere andere Vorstellungen, Wünsche und Erfahrungen haben. Es gibt mehrere Wege, die nach Rom (sprich zum persönlichen Spass am tauchen) führen...
Kurzum: Das Leben ist halt bunt und besteht nicht aus Cowboys mit schwarzen oder weissen Hüten
So, und morgen flieg ich nach Ägypten, freu mich auf die Sonne, das Meer und auf´s relaxen. Auf schöne flache Tauchgänge und tiefere, wenn´s sich lohnt. Auf hoffentlich nette Leute, bei denen es mir scheissegal ist, welche Plastikkarte sie haben, die einfach gut drauf sind und in dem Rahmen tauchen, in dem sie sich wohl fühlen und es geniessen können - und ich wäre dankbar, wenn mich keine verbohrten PADI-Jünger zutexten, wie gefährlich doch Deko ist und wie toll und erfahren sie selber nach dem AOWD-Kurs beim weltbesten Tauchlehrer sind. Ebenso möchte ich aber von Fossilen verschont bleiben, die mir den Tag versauen, weil sie als selbsternannte Tauchgötter alles kennen, alles wissen, alles dürfen und die dumme Basenleitung all dieses nicht zu würdigen weiss
Ach ja: Gegen taucherisch absolut unerfahrene, dafür optisch leckere schwedische Studentinnen hätte ich rein gar nichts
Cheers,
Linus
Antwort von masay am 22.05.2006 - 08:09 Fazit der Diskussion:
Jedem das seine!
Basen meiden die gängeln!
Man stirbt nicht unterhalb von 30 m!
Man sollte sich zu solchen Themen nur äußern wenn man ein erfahrene autonomer Taucher ist!
@ Grobi – solltest du der gleiche Grobi sein der als frankfurter Wapo sein Unwesen in der Cop-zone treibt wäre das für mich ein Grund das Tauchen aufzugeben.
Gruß masay
Antwort von Andreas Richter am 02.06.2006 - 16:13 @tiefenbetrüger
Statistisch betrachtet passieren Unfälle in Hemmoor, wenn ich mich richtig erinnere, in den ersten 15min eines TGs auf ca.35m.
Tiefenlimit bis AOWD ist 25m, +100TG sinds endlich 40m.
Da sollte auch ein OWDler seine Konfiguration im Griff haben, oder?
Wer mit einer Monostufe taucht, welche im Kaltwasser bis 25m tendenziell abbläst/verreist ist schlecht beraten worden oder selber schuld.
Schon der Zwang zur zweiten 1.Stufe erfordert etwas Nachdenken, wenn man nicht mit 4 2.Stufen am Einstieg die Lacher auf seiner Seite haben will. Gelegenheitstäter werden also schonmal abgeschreckt.
MfG
Andreas
Antwort von Bert Rudeck am 02.06.2006 - 18:26 @Andreas Richter
Du schriebst: "Statistisch betrachtet ..."
Gibt es eine Statistik? Was sagt diese Staistik im Einzelnen aus ? Wo kann man dieses Zahlenmaterial bekommen?
Europas führende Tauchorganisationen wie ACUC, BARAKUDA, NASDS, SNSI, IDD, Idea Europe, PADI, SSI und DAN-Europe haben sich als Mitglieder des RSTC Europe verpflichtet die Erhaltung der Gewässer durch die entsprechende Ausbildung der jetzigen und künftigen Tauchergenerationen zu gewährleisten.
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Aktueller Tauchlink: Mactan-Scuba-Dive-Center Kommt und macht Euren nächsten Urlaub hier, Ihr wertet es nicht bedauern. Die Philippinen nennt man auch " Die Perle von Asien ", und es gibt eine menge gute Grùnde fùr das. Wir kònnen Euch nicht ùber alles berichten, aber Ihr findet alle Informationen im Ein "Sponsored Link": Schöner Tauchen Wir sind der Spezialist für Tauchreisen nach Sulawesi. Neben Tauchkreuzfahrten bieten wir ausgesuchte Tauchressorts und Landprogramme an. Bei uns arbeiten viele Taucher und Tauchlehrer die Sulawesi kennen und Sie entsprechend beraten können. und einer unserer Toplinks: Faszination Tauchsport Faszinierende Unterwasserwelt-wer einmal in den Bann gezogen wurde, der muss immer wieder abtauchen! Auf unserer Site sollte es Euch genauso gehen. JWL, Apeks, SeaQuest, Suunto, Uwatec, Sea&Sea, Mares, Hartenberger, Barrakuda, Kowalski, Seaway, Zeagle..
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Tauchpartner La Palma (29.08.2008) Ich bin zwischen 5. und 19.8.08 in Puerto Naos gewesen und kann mich den positiven Beurteilungen nur teilweise anschließen. Von der Lage ist Puerto Naos vermutlich die beste Wahl auf La Palma, das (mehr) Calypso Diving Koh Tao (28.08.2008) Mahlzeit oder Moin Moin Eugen, Dennis, Thomas, Michel, Balu und an die Fußhupe!!! Bin seit gestern 27.8 .2008 wieder im Deutschen Lande nachdem ich noch auf Koh Phangan, Bangkok und schlußendlich in (mehr) Gozo, Dive Blue Waters (28.08.2008) 1 Woche Gozo bei Blue Waters 20. - 27.08.08 1 Woche Gozo, bei Blue Waters. Es war eine schöne Woche, mit vielen netten Menschen, in Qala, einem ruhigen kleinen Dorf, mit tollen Tauchplätzen, einer (mehr)