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Ausbildungstest
Abgesandt von D-32 Registriertes Mitglied am 29.01.2007 - 22:53:

Da ja gerade die Anfängerausbildung hier und auch woanders ein ständiges, kontroverses Thema ist, kam am WE auf der Boot der Gedanke auf, einen total unabhängigen Tauchschultest ähnlich den ADAC-Werkstatt-Tests zu machen.

Basis: Die Tester sind zwar erfahrene Taucher, stellen sich aber als OWD-Kandidaten vor und versuchen bestmöglich, ihre gezeigten Fähigkeiten dem Anfänger anzupassen. Sie bekommen das komplette Pflichtenheft der Ausbildung zum OWD ausgehändigt, haken ab, welche Teile wie erfüllt worden sind und welche nicht.
Wie beim ADAC-Test weiß keine Basis vorher, dass ihnen ein Tester irgend wann ins Haus kommt, also weder Werbebeeinflussung noch besondere Sorgfalt im Ausnahmefall möglich.

Wie wäre das organisierbar? Wer würde sich da als Kostenträger für die Test-Ausbildung anbieten?

Bin gespannt auf eure Ideen!



Antwort von Markus E Registriertes Mitglied am 29.01.2007 - 23:21
Hi Jo,

als Kostenträger könnte ich mir die "grossen" Tauchzeitschriften vorstellen. Die Frage ist, ob diese ein Interesse an dem Thema haben. Frag doch mal an. Ich würde mich als Schüler sofort zur Verfügung stellen.

Schönen Gruss
Markus
Antwort von tl3 Registriertes Mitglied am 29.01.2007 - 23:25
Ich denke, das kann nicht funktionieren kann.

Erstens fehlt es den meisten Tauchern an Erfahrung, so ein Test durchzuführen, weil sie selber nur ein bis zwei Tauchschulen aus eigener Erfahrung kennen.
Außerdem wird sich der Tester immer an der „eigenen“ Tauchbude orientieren. War die gut, werden alle anderen schlecht/schlechter sein.
Es wird auch eine ewige Diskussion über die Verbände geben.
Antwort von ddmoli Registriertes Mitglied am 29.01.2007 - 23:37
Im Ansatz ein prima Gedanke, nur bei den Kosten habe ich so meine Befürchtungen. Der Vorschlag die "großen" Zeitschriften zu befragen wirdmeines Erchtens nach hinten ausgehen, da diese somit auch gleich ihre Werbeleute an den Pranger stellen und mit Sicherheit einige Tauchschulen auf den Seiten verschwinden werden. Die Kostenfrage ist hier das Problem.
Grüße
Oli
Antwort von Taucherteddy Registriertes Mitglied am 29.01.2007 - 23:57
bei Dir würde gerne als Tester auftreten, da Du viele Tauchlehrer/Verbände in deinen Berichten nicht so gut aussehen läßt(freundlich ausgedrückt).

Antwort von robert Registriertes Mitglied am 30.01.2007 - 08:10
tl3,

ich denke das kann schon funktionieren.

Der Tester muß auch keine Tauchschulen kennen, eigentlich muß er nur wissen welche Grundlagen nötig sind um sicher zu tauchen. Er muß diese Beherrschen, nicht nur einmal gezeigt bekommen haben. Ich denke daß D32 das gemeint hat.

Wenn der Tester, wie Du schreibst, sich an der eigenen Tauchbude orientiert, hat er in meinen Augen keine Erfahrung.

Eigentlich ist dabei eine Verbandsdiskussion unnötig. Sollte sie beim Tester entstehen ist dieser ungeeignet.

Ich denke die Verbandsdiskussion wird in der Art entstehen daß, seitens des geprüften TL die Aussage kommen wird daß er alle Standards seines Verbandes/Firma, seiner Meinung nach eingehalten hat.

Aber eine Objektive Beurteilung ist möglich.

Gruß
Rob
Antwort von Meerjungfraus Bester Registriertes Mitglied am 30.01.2007 - 08:12

@ D32, erstens mal ist die von Dir im Eingangsthread beschriebene "kontroverse Diskussion" zumindest von Deiner Seite gar keine, sondern eher ein Dauer-Gekotze Richtung PADI.

Angenommen, im dem Test würde eine PADI-Bude ihren Job tatsächlich richtig gut machen... und dann? Wohl kaum vorstellbar, daß Du nicht Gründe finden würdest, warum auch das alles Scheiße war...

Von daher: mit DIR als Organisator dieser Aktion ist die Sache von vornherein als nicht ernst zu nehmede Lachnummer abgestempelt...
Es wäre nicht die geringste Portion Fairness und Objektivität zu erwarten...

M.B.
Antwort von Vercingétorix Registriertes Mitglied am 30.01.2007 - 08:35
Das ganze gibt es schon, nur nicht in Form der öffentliche Heztjagd unter dem Deckmantel des Verbraucherschutzes. Wenn du D 32 ein paar Euronen investierst, kann du dich von DIN Certco (TüV-Tochter) zertifizieren lassen. Das ganze beinhaltet u.a. eine unangemeldete Kontrolle/Begleitung von Ausbildungstauchgängen und Unterricht.
Antwort von Taucherlein Registriertes Mitglied am 30.01.2007 - 09:41
Gääähhhh, alle Jahre wieder die gleiche Idee...
Ist Dir denn soooo langweilig, D32? Läuft das Geschäft nicht recht? Kommst Du noch immer nicht mit der PADI-Bude um die Ecke als Konkurenten klar?
Antwort von _Matthias_ Registriertes Mitglied am 30.01.2007 - 10:38
Wer sprach denn eigentlich davon den Test auf "PADI Buden" zu beschränken? Mist gebaut wird überall dort wo aus rein finanziellen Erwägungen an Zeit, Aufwand und Sicherheit gespart wird. Und dass bestimmt nicht nur bei PADI.
Antwort von Blaupunktrochen Registriertes Mitglied am 30.01.2007 - 11:24
Ich denke, die besten Tester sind die wirklichen Neulinge, die von der ganzen Verbandsdiskussion garnix wissen. Einen unvoreingenommenen Taucher gibt es nicht; außerdem wird er sich immer anders verhalten als ein wirklicher Anfänger.

Das Problem besteht also nur noch darin, einen für Anfänger verständlichen Beurteilungsbogen zu entwerfen und dem Kandidaten vor der Ausbildung auszuhändigen. Der Kandidat darf mit seinem Ausbilder natürlich nicht darüber sprechen.

Bei Kandidaten, die sich ernsthaft für den Tauchsport interessieren und nicht nur mal so im Urlaub nen Kurs machen, sollte das kein Problem sein. Diese Gruppe informiert sich vorher ausführlich und würde auch bei einer solchen Aktion mitmachen.

Die Gruppe der "Nurmalso-Taucher" erreicht man allerdings nicht. Denen wäre so ne Aktion wohl auch egal. Der Umgang der Tauchschulen mit "Nurmalso-Tauchern" kann also nur indirekt beurteilt werden. Da wären dann Fragen an die erste Gruppe angebracht wie z.B. "Wie geht der Tl mit Deinen Mitschülern um, wenn Übung XY nicht klappt"

Gruß
Christoph
Antwort von gunther Redaktionsmitglied am 30.01.2007 - 12:17
Hallo,
ich denke es wäre nur schwer möglich, die Tester müssten eine Mischung aus TL / Journalist und Schauspieler sein. Es würden nur jeweils die ausführenden TLs getestet, nicht das System und nicht die Basis/Schule (es sei denn die haben nur einen TL). Da es aber einige Tausend TLs in D gibt (vom Rest der Welt ganz zu schweigen) sehe ich die Durchführung als sehr schwierig an.
Der Hinweis auf DIN Certifikat ist schon ein guter Schritt. Außerdem sobald (nehmen wir an ich wäre der Tester) ich einen Bericht geschrieben habe, wird der Verband die Info rumreichen und die Mitglieder mit meinem Bild Briefen.... also ich sehe viele Probleme.

Es wäre sicherlich gut, wenn man Tauchschüler, vielleicht hier, dazu befragen würde, was sie wie wo gelernt haben.

Gunther
Antwort von tl3 Registriertes Mitglied am 30.01.2007 - 12:37
@gunther

eine solche Befragung der Tauchschüler gibt es/gab es bereits. Ich weis, das Barakuda zeitweise einen Beurteilungsbogen an Tauchschüler versendet hat, um die Qualität der Ausbildung zu überprüfen.
Ich kann mit gut vorstellen, das es Ausbildungsorganisationen auch gemacht haben.

TL3


Antwort von AndyS Registriertes Mitglied am 30.01.2007 - 12:47
@tl3:
PADI hat`s zeitweise auch gemacht. Mir ist nach dem OWD ein solcher Fragebogen zugeschickt worden.
Antwort von Vercingétorix Registriertes Mitglied am 30.01.2007 - 12:52
Die Fragebögen bei Barakuda gibt es immer noch.
Gunther, die Zertifizierung über DIN-Certco ist verbandsunabhängig. Natürlich kannst du die Tauchbude aufräumen. Dem unangemeldeten Überprüfe kannst du vorbeugen und hinterher weitermachen wie bisher. Ist so wie die ISO-Geschichten, aber immerhin ein Anfang.
Antwort von Euregiotaucher Registriertes Mitglied am 30.01.2007 - 14:38
Mich würde da eher interessieren wo diese Testergebnisse veröffentlicht werden ... und von wem.

Nehme ich einmal die Tauchschule: YXZ ... die in der Tauchausbildung den Schüler sowas von abzockt ... oder es bei mir als gedachten Tester zumindest stark versucht ...


Jetzt kommt irgendwer an der mein Testergebniss ja auch haben möchte und der Berich sieht so aus das ich ganz toll empfangen wurde - der Unterricht unsinnig war - der TL ein Betrüger - das bestehen der Ausbildung an einen eventuellen Ausrüstungskauf gekoppelt ist .... der Tl laufend Müll erzählt ... auf Nachfragen und verbesserungen aggressiv reagiert ...
Wer will denn das veröffentlichen ???

Sobald da steht das der Herr TL , das die Tauchschule XY - drücken wir es freundlich aus - nicht das tut was erwachtet wird ... und der das liest brennt der Acker ... und eine Unterlassungsklage wird wahrscheinlich das erste nach der einstweiligen Verfügung wegen Geschäftsschädigung sein.

wir melden es dem Verband ? Auch lustig ... er wird es dort mit ... da will mir einer was ... und tausende Tauchanfänger und keiner meckerte .... ggf: der ausbildende TL hatte einen schlechten Tag ... begründen wollen.

Also egal was der Test bringt - der Tauchausbildung bringt er erstmal eher nichts ... dem Tester oder dem der es veröffentlicht bringt es ggf. ne Menge Ärger ...

Was die DIN Certco angeht ... (Klopapier hat auch ne DIN Norm) ... es gibt sicherlich Schulen die sich diese "Auszeichnung" zurecht auf die Fahne schreiben - ich bin mir auch sicher das ich eine davon kenne ... aber heist das im Umkehrschluss auch das alle die diese "Auszeichnung" nicht haben weil Sie es nicht zahlen wollen oder können dann - schlecht - sind ???

Antwort von D-32 Registriertes Mitglied am 30.01.2007 - 14:51
Ich greife mal einen Gedanken von Gunther auf.

Es wäre sicherlich relativ einfach machbar und wohl auch keine Copyrightverletzung, hier im Download für die wesentlichen Verbände und Brevetierungen bis Rescue bzw. ** tabellenartig die jeweiligen Anforderungen in Theorie und Praxis aufzuführen.

Der angehende Schüler druckt sie aus und kann für sich schon mal fortlaufend abhaken, was gemacht wurde und was nicht.

Und die Tabelle kann als anonymisierte Umfrage (mit zusätzlich z. B. Land des Tauchkurses) sogar online als Rückmeldung aufgefüllt werden. Einmal pro Jahr gibts dann hier Statistiken dazu.

Das trifft keine individuelle Schule, gibt aber einen guten Gesamtüberblick.
Antwort von Malte Registriertes Mitglied am 30.01.2007 - 14:54
@D32
Gute Idee! Nur die Rahmenbedingungen sind schwer abzustecken!

Finanzielle Interessen werden dem entgegenstehen, ferner mal von juristischen Nachspielen abgesehen.

Grund der ganzen Aktion ist sicher der wachsende Druck durch den Wettbewerb und das wo immer noch zig Tauchlehrer auf den Markt geschmissen werden.

Diese Aussage ist verbandsunabhängig!

Fakt ist: Zig Tauchbuden (gerade diese Garagenläden mit kumpelhafter vermischung von Verkauf/Ausbildung) haben keine Existenzberechtigung. Den gesunden, "echten" Läden geht die Puste aus, da diese Garagenbuden druck machen. Zu hoffen bleibt, das der Markt eine Regulierung durchführt und die "echten" Läden so lang überleben!

Ein Test hilft hier nicht weiter: Mit offenen Augen durch die Welt gehen - vergleichen wir TLs mit anderen Berufsgruppen, würde ich mir bei dem Auftreten einiger TLs schon die Frage stellen, ob ich von einem entsprechenden Handwerker / Arzt / Koch etc. Dienste für mich verrichten lassen würde.

Dazu muss ich nur in unserer Umgebung schauen: 2 "echte" Läden mit Ausbildungsbetrieb, 2 "echte Vereine" mit Ausbildungbetrieb, dazu 4 Garagenläden, z.T. mit Ausbildung als "e.V." getarnt um an Badzeiten zu kommen.

So sieht der Tauchmarkt leider aus!

IgL
Malte
Antwort von Malte Registriertes Mitglied am 30.01.2007 - 14:56
@D-32
Unsere Beiträge haben sich überschnitten!
100% Zustimmung!
Dazu eine Tabelle: Was muss (!) eine Ausbildung enthalten - Beispiel PADI (nicht schimpfen!) - Welche Ausbildungsmaterialien sind vorgeschrieben! - So kann werden Angebote vergleichbar! - Und es ist zu erkennen, wer DVD verleiht und die OWD Manuals wieder einkassiert!

IgL
Malte
Antwort von Vercingétorix Registriertes Mitglied am 30.01.2007 - 14:59
Oh man unterteilt in Echte und Gragenläden Naja die Kellerbude in der ich gelegentlich einkaufe kann mehr als der IQ gestylte DSMvD. Das ist wohl kein Maßstab.
Antwort von SiKAI Registriertes Mitglied am 30.01.2007 - 15:12
Gab es nicht irgendwann mal die völlige Übereinkunft, dass die Ausbildung nur so gut ist wie der TL?? Wenn also kann man einen TL Test machen.

Und wie will man von einem TL oder erfahrenen Taucher eine objektive Meinung kriegen? Da ist doch jeder irgendwie in die Verbandsmeierei involviert bzw. vorgeschädigt.
Antwort von D-32 Registriertes Mitglied am 30.01.2007 - 15:26
@ SiKAI

Wenn ein TL bei einer Basis angestellt ist, liegt die Hauptverantwortung beim Basisleiter als Chef. Und wenn z. B. Chef sagt, lass diesen oder jenen Teil aus dem Pflichtenheft weg, damit es schneller geht, trifft auch eine Beurteilung die Basis und nicht den TL.

Was bei PADI, CMAS, SSI in einem OWD/*-Kurs gemacht werden muss und was fakultativ ist, sind keine Geheimnisse und können somit gelistet werden.

@ Malte

DVD nicht verkaufen finde ich OK. Braucht später keiner wieder.

Kurs ohne Buchverbleib beim Schüler ist voll daneben.
Antwort von tieftaucherin am 30.01.2007 - 15:31
@D-32
Was machst du wenn ein Atec Tauchlehrer mit sehr gut abschliesst....
Antwort von Euregiotaucher Registriertes Mitglied am 30.01.2007 - 15:35
@ Malte:
Der Test mit anderen Berufsgruppen ist ja schön - aber wie oft bekommt man beim grössten Autohändler der Region seine Garantie nicht so wie sie eigentlich gedacht war - Was steht ist ja streckenweise auch Auslegungssache ...

Bleiben wir beim Auto / eventuell beim Motorrad:

wieviele von Euch fahren mit dem Wagen / Krad nicht in die Werkstatt weil einfach der Preis zu hoch ist und kennen einen guten "Hinterhofschrauber" ??

Die Gefahr die ich beim "Testen" sehe ist das es nicht objektiv ist. Den Ausspruch: Was ich als Tauchlehrer empfehle übernehmen meine Schüler .... der stimmt ja zumindest bei Anfängern fast immer (die Ausnahme bestätigt auch hier die Regel)

Also bringt mich als Tauchschüler die grösste Nulpe in Sachen Tauchen unter Wasser und stellt mir den Schein aus ... was glaubt ihr werde ich beurteilen.Das ist meines erachtes der Punkt warum viele Tauchlehrer gar nicht auffallen ... die Tauchanfänger schwören drauf ... ok - wenn man ein bisschen Ahnung hat ... Ahnung hätte ...

Aber nehmen wir doch meinen Fall:
Ich hab 97 "Schnuppergetaucht" hab danach mal irgendwann (2002) einen Anhänger mit Tauchwerbung gesehen - hab die Telefon Nummer notiert und den TL kontaktet ... kurz danach zusammen mit meiner jetzigen Frau Tauchkurs belegt ...
Wäre im Taucher Net eine entsprechende Liste gewesen ... ich hätte die gar nicht gefunden ...

Ob es heute anders läuft ... sagen wir wesentlich anders - wage ich zu bezweifeln ... allenfalls die Eltern von jungen Schülern - da könnte ich mir vorstellen das die sich eventuell informieren ...

(Und was Fragebogen angeht: Habt ne vorsichtige Ahnung wieviel Tauchschüler bereits bei mir waren (bei Tauchgängen am See) und gefragt haben was sie in die Bewertungsbogen reinschreiben sollen ? )
Antwort von tl3 Registriertes Mitglied am 30.01.2007 - 19:02
@D-32

du siehst an der Diskussion, deine Idee ist ein „tot geborenes Kind“.

Alleine schon die Diskussion „Garagenladen“ oder „echte Tauchbude“.
Wenn ein Nebenberuflicher TL für den Unterricht einen Seminarraum anmietet und sich, aus welchen Grund auch immer, Schwimmbadzeiten besorgt hat, kann er/sie auch eine super Tauchausbildung machen. Und das Freigewässer ist ohnehin kein Problem.

Und zu dem Beitrag von Euregiotaucher, mein „Haus und Hof-Schrauber“ repariert mir auch mein Auto und Motorrad nebengewerblich. Er hat eine super ausgestattete Werkstatt und ist Kfz-Mechanikermeister.
Warum soll das bei TL’s nicht auch klappen.

Aber auch an dem Hinweis auf Atec siehst du, das es auf Verbands Streitereien hinauf laufen kann/wird.

Da mich auch schon Tauchschüler gefragt haben, was sie in den Beurteilungsbogen schreiben sollen, weis ich, das es das schon gibt.

TL3
Antwort von D-32 Registriertes Mitglied am 30.01.2007 - 19:45
@ tieftaucherin

Gips irgendwo outside Binzen überhaupt Attack-Tauchleerer?

@ tl3

Gerade auch beim Automatenschrauben sind oft die kleinen Hinterhofler viel besser als die mit ner Protzbude in 1b-Lage und 200 qm Ladenfläche.
An mein Auto kommt auch nur ein "Freier" ran.

@ Redaktion

Überlegt das bitte mal mit dem Fragebogen!
Antwort von etwas sehr amüsiert über das ganze am 30.01.2007 - 21:18
Und mit dem Thema Freier kennst du dich ja wirklich gut aus
Antwort von Beobachter Registriertes Mitglied am 31.01.2007 - 12:33
Eine seriöse Organisation verwendet solche Fragebogen für ALLE Stufen der Ausbildung, nicht nur für OWD. Hinzu kommt daß eine solche Organisation auch eine gut funktionierende Qualitätssicherungsabteilung hat. Davon kann D32 natürlich keine Ahnung haben (ist aber nicht das Einzige).

Fragebogen sind so eine Sache:
Ist der Taucher gut mit dem Instructor, wird sich dies in den Antworten wiederspiegeln. Auch wenn diese nicht der Wahrheit entsprechen.
Ist der Taucher nicht mehr gut mit dem Instructor geschieht das selbe, nur in die andere Richtung.

In beiden Fällen sind die Antworten sehr subjektiv ausgerichtet.

Die Idee daß sich Beginner noch VOR ihrem Kurs hier einen Fragebogen ausdrucken lassen sollen kann nicht fruchten. Wer sucht schon zuerst nach diesen Seiten wenn er sich für eine Tauchausbildung interessiert?
Antwort von Markus E Registriertes Mitglied am 31.01.2007 - 12:46
@ beobachter

verwirrend.
Du sprichts von seriösen Organisationen.
Diese sollen die Fragebögen schon nutzen.
Dann stellst Du diese Fragebögen in Frage.

Kann es sein, dass Du garnicht von Eurem Haufen sprichst?
Ist es im Bereich des Möglichen, dass Du keine Ahnung hast?

kopfschüttelnden Gruss
Markus
Antwort von D-32 Registriertes Mitglied am 31.01.2007 - 14:17
Ich las heute eine ziemlich erschreckende Auswertung über vergleichende schulische Leistungstests in USA. Hintergrund: 2002 hat Mr. Bush ein Gesetz erlassen, dass durch standardisierte Tests alle Schüler zeigen sollen, was sie gelernt haben. Gute Idee an sich!

Die Ergebnisse werden als Erfolgsranking der Schule veröffentlicht

Was passierte?
Ein großer Teil des Unterrichts wurde gar nicht mehr dem Sachverstehen und dem Transferdenken gewidmet, sondern nur noch dem Auswendiglernen für diesen Test.
50 % der Schüler gaben zu, beim Test mit Duldung der Lehrer gemogelt zu haben - Hauptsache weit oben im Ranking.
Es wurde oft sogar der Unterricht in einigen Fächern, die nicht testrelevant waren, gestrichen, um mehr Zeit für gute Testergebnisse zu haben.
Die meisten Schüler haben das testrelevante Wissen schon kurze Zeit nach dem Test überwiegend vergessen.

Die Folge sind Amerikaner, denen man auf den Becher drucken muss, dass Kaffee heiß und gefährlich ist.

Und solchen Leuten muss man natürlich auch ein stark reduziertes Tauchwissen in kleinen Happen anbieten.

Weitere Parallele zum Tauchen dürfte erkennbar sein. Ersetze einfach Schulranking durch z. B. werbeträchtige Brevetierungszahlen.
Antwort von Beobachter Registriertes Mitglied am 01.02.2007 - 10:57
@Markus E
Das eine hat doch mit dem anderen nichts zu tun, oder?
Seriöse Organisationen verwenden Fragebogen, das ist einfach so. Wenn ich aber die Qualität der Fragebogen in Frage stelle so ist das meine persönliche Meinung. Nicht ICH war derjenige der Fragebogen als das Non-Plus-Ultra angesehen habe. Natürlich dürfte durch Fragebogen auch die eine oder andere falsche Arbeitsweise von Instructoren aufgedeckt werden, doch das Herauslesen korrekter Informationen stelle ich mir recht schwer vor.
Zu mir kamen auch schon Schüler und fragten was sie im Bogen eintragen sollen. Ich antwortete ihnen "Das was Du weißt und wie der Kurds abeglaufen ist". Manchmal wurde dann gesagt "Ich weiß aber nicht merh alles, mach doch Du das für mich". Daraufhin sage ich dann in der Regel "Trage ein an was Du Dich erinnerst und schaue dazu auch in Dein Logbuch, wenn ich den Bogen ausfülle erfüllt er seinen Zweck nicht".

Obwohl ich die Verwendung von Fragebogen zur Qualitätssicherung gut finde kann ich dem Informationsgehalt und der Auswertung brauchbarer Informationen dennoch kritisch gegenüber stehen.

@D32
Das mit dem Becheraufdruck hat nichts mit der von Dir erwähnten Problematik, sondern viel mehr mit der Gesetzgebung zu tun die sich deutlich von der unseren unterscheidet.
Antwort von Tanztaucher Registriertes Mitglied am 01.02.2007 - 11:41
Wohl wissend bei d-32 eine wunde Stelle anzukratzen: Jeder 4. Tauchschüler von PADI wird per Zufallssystem von der Organisation angeschrieben, um ein Qualitätsmanagement zu betreiben. Jeder Tauchschüler (unabhängig vom Kurs) hat anhand seines Buches oder Logbuches, in denen alle Anforderungen geschildert sind, die Möglichkeit seine Ausbildung an den geforderten Leistungsmerkmalen zu messen. Soweit die Theorie. Doch wie sieht die Praxis aus? Schüler, die nicht in der Lage sind, selbst nach intensivstem Training und Einzelunterricht bestimmte Anforderungen zu erfüllen, wollen ihren Tauchschein mit der Begründung "ICH HABE DOCH BEZAHLT!!!

Zurück zu den Fragebögen: Nicht einmal ein Drittel der Angeschriebenen macht sich die Mühe zu antworten. 90% der Anfänger die antworten sind der Überzeugung beim besten Tauchlehrer der Welt gelernt zu haben und sind, in Unkenntnis der Sachlage, vollstens zufrieden.

Viele TL halten sich nicht an die Ausbildungsrichtlinien und lassen Teile weg oder überfordern ihre Schüler. Meine OWD Ausbildung z.B. führte mich im 3. TG auf 40 Meter, weil der TL meinte, dass müsse man auch kennenlernen. Damals fand ich´s toll, heute stehen mir die Haare zu Berge, wenn ich darüber nachdenke!
Viele Ausbildungsverstösse sind bekannt, werden aber nicht gemeldet. Alle Organisationen haben das Ziel, eine ordentliche Ausbildung zu leisten, die Qualität hängt aber einzig vom Engagement und Selbstverständnis des TL´s ab.

Ich habe in den vergangenen 2 Jahren fünf "Insruktoren" wegen katastrophalen Leistungen gefeuert(übrigens verbandsübergreifend)
Der Überflieger war ein CMAS/PADI TL, der mit einer Gruppe von 4 OWD`s nach 40 Minuten Freiwasser bei 15 Metern Sicht alleine wieder auftauchte. Alle Schüler waren nacheinander verlorengegangen und selbständig zur Oberfläche zurückgekehrt. Sein Kommentar: "Manchmal findet man einen, manchmal verliert man einen". War sein vierter und letzter Arbeitstag in unserer Basis.

Standards der verschiedenen Verbände vergleichend auf einer Liste zu veröffentlichen, bringt wahrscheinlich nicht viel, da die meisten Anfänger sich vorher mit dem Thema gar nicht auseinandersetzen und nichts über die Existenz von verschiedenen Verbänden wissen.

Antwort von D-32 Registriertes Mitglied am 01.02.2007 - 11:44
"Manchmal wurde dann gesagt "Ich weiß aber nicht merh alles, mach doch Du das für mich"."

Danke! Top-Beweis, dass mein vorstehendes Posting richtig lag! Wer das nach Kursabschluss nicht mehr im Kopf hat, sollte von vorn beginnen!

" Das mit dem Becheraufdruck hat nichts mit der von Dir erwähnten Problematik, sondern viel mehr mit der Gesetzgebung zu tun die sich deutlich von der unseren unterscheidet."

Falsch! Das hat damit zu tun, dass sich mal ein typischer eigenkompetenzloser Ami den Kaffee auf die Haut schüttete, sich wunderte, dass er Verbrühungen erlitt und die Kaffeebude deshalb erfolgreich verklagte, weil sie ihn nicht darauf hingewiesen haben (siehe auch nasse Katze in Mikrowelle trocknen). Erst nach dem Urteil kamen die Aufdrucke bzw. der Hinweis, dass eine Mikrowelle zum Trocknen nasser Haustiere ungeeignet ist.

Viele Amis sind einfach so. Und das manifestiert sich auch in ihren Tauchleerbüchern, die werden in xx Sprachen übersetzt und die ganze Welt mit diesem kleingeistigen Zeuch überzogen.

Was in dem von mir vorgeschlagenen Fragebogen stehen sollte, das kapierst du immer noch nicht. Macht auch nix, Attack ist ja ohnehin nicht gerade hochgeistig in der Vergangenheit in Erscheinung getreten.
Antwort von Reiner58 Registriertes Mitglied am 01.02.2007 - 11:45
Ich halte die Idee von D32 für absolut überlegenswert. ich selbst habe mir oft Tester der Verbände gewünscht, die in den Urlaubstauchjbuden in Übersee mal kontrollieren gehen...
Unabhängig von den Verbänden wird dies aber nicht gehen. Barrakuda, PADI,SSI und Andere prüfen schon per Zufallsprinzip schriftlich bei Schülern ab ob der TL die Standards eingehalten hat.

Also: Jede Organosation hat festgelegte Standards bzw. Prüfungen die eingehaltren werden müssen.
Jede Organisation hat großes Interesse daran, dass diese Standards eingehalten werden.

Diese von D32 vorgeschlagene "Prüfungskommission" muss also von den Verbänden anerkannt und legitimiert sein.
Die Verbände könnten dann die Kosten des Kurses erstatten. Der Rest wäre wohl Idealismus der Prüfer.

Ergebnisse der prüfungen werden dem jeweiligen Verband gemeldet. Über Veröffentlichungen sollte man noch einmal ausführlich dirkutieren.
Gute Idee, D32 !
Antwort von Vercingétorix Registriertes Mitglied am 01.02.2007 - 12:11
D 32 deine Vorurteile gegen Amis in Ehren, aber der Becheraufdruck hängt mit dem Rechtssystem zusammen. Dort gibt es Schadenersatz nach herkömmlichen Muster und zusätzlich den sogenannten Stafschadenersatz. D.h. noch eine Schüppe dazu wegen Dämlichkeit. Das die Summe aberwitzig hoch sind liegt daran, das eine gesetzliche Obergrenze wie im deutschen Recht fehlt. Das caselaw ist eben anders. Hinkommt, das die Anwälte prozentual am Schadenersatz beteiligt werden und auf Erfolgsbasis arbeiten.
Antwort von D-32 Registriertes Mitglied am 01.02.2007 - 12:40
Hallo Reiner,

um nochmals meine Intention darzustellen:
Der ahnungslose Tauchschüler kennt bei keinem Verband/Ausbildungsfirma vorab den Minimalkatalog, was nach deren Standards ihm beigepult werden muss, sowie die fakultativen Extras für einen guten Kurs.

Ihm wird daher ein Rückmeldebogen vorgelegt, den er ebenso kenntnislos ausfüllt ("Mein TL war ein netter Mensch! Ich bin nicht ertrunken.")

Dass er schlimmstenfalls nur 50 % der Minimalanforderungen erfüllen musste, da er diese nicht kennt, weiß er nicht. Er hat für 100 % Minimalanforderung den Kurspreis bezahlt und darf dafür auch 100 % Gegenleistung erwarten. Hat er diese Anforderungsliste, kann er damit zu seinem TL gehen und die fehlenden Teile einfordern, bevor er den Kurs bezahlt.

Dass so etwas manchen Schnellausbildungsbasen nicht in den Krams passt ist klar! Und wenn sie nicht nachbessern, lässt man sich deren Weigerung eben schriftlich bestätigen und schickt das an deren Org. Steter Tropfen könnte wirken.

Gerade viele Auslandsbasen arbeiten doch bezüglich Ausbildung in einem Freiraum voller Ahnungslosigkeit ihrer Kunden. Es gibt zu viele davon, also nutzt sowas allen Beteiligten.
Antwort von Beobachter Registriertes Mitglied am 01.02.2007 - 16:02
Also es wird schon etwas penetrant.
Danke Vercinegtorix daß Du mir in Sache Rechssystem beipflichtest. Warum meckert D32 nur gegen mich wenn ich etwas sage? Wohl einfach nur daß gemekert ist - prima.

@D32
Du willst einfach absichtlich falsch verstehen, oder?
Wenn ich schreibe daß manchmal ein Schüler sagt "Ich weiß aber nicht merh alles, mach doch Du das für mich" so ist dies alleine seiner Faulheit zum Nachdenken zuzuschreiben. Wenn Du richtig lesen kannst (sinnerfasst) wirst Du verstehen daß der Schüler bei mir dennoch seinen Bogen selbständig ausfüllen muß. Es kann wohl als normal betrachtet werden daß jemand lieber den Weg des geringsten Widerstandes ghen will. Ich hatte ja nicht geschrieben daß dies JEDER Schüler so macht. Ich kann es mir erlauben die Bogen nicht selbst auszufüllen. Wenn die Arbeit stimmt gibt es auch keinen Kritikpunkt.

Es schmerzt mir irgendwie Dir Recht zugeben, aber in Sache Auslandsbasen (manchmal auch Innlandsbasen) hast Du es. Ich glaube aber daß eine Prüfungskommision die von Basis zu Basis reist und Kurse bucht (und bezahlt) von niemandem finanzierbar ist. Also kann so etwas locker in den Bereich der Fabeln/Träume abgeschoben werden.
Antwort von tl3 Registriertes Mitglied am 02.02.2007 - 01:39
@D-32

„Der ahnungslose Tauchschüler kennt bei keinem Verband/Ausbildungsfirma vorab den Minimalkatalog, was nach deren Standards ihm beigepult werden muss, .................“

Das ist natürlich nicht richtig.

Bei Barakuda gibt es für jede Ausbildungsstufe ein „Training Record“
Da wird jede einzelne Übung, Unterrichtseinheit und Tauchgang beschrieben.
Danach wird das vom Tauchschüler und TL mit Datum jeweils Unterschrieben.
Diesen „Training Record“ verteile ich vor Beginn der Tauchausbildung.

Ich habe ihn mal Auszugsweise für CMAS*** mit eingefügt. Wobei auch beschrieben ist, was in der Theorie vorkommen muss. Nur es war mit zu lang für das Posting

1.1 Nachweis von Brevet CMAS**/BARAKUDA Master Diver oder vergleichbar1)
plus mindestens 18 Jahre und mindestens 65 Tauchgänge, davon mindestens
zehn zwischen 30 und 40 Meter (je nach Gewässerart).
1.2 Nachweis von Spezialkurs Tauchsicherheit und Rettung.2)
1.3 Nachweis von Spezialkurs Nachttauchen.2)
1.4 Nachweis über Tauchtauglichkeit.
1.5 Anmeldung und Teilnahmebedingungen sowie Versicherungsmodalitäten für den
Tauchsport besprochen und durchgeführt.
1.6 Der Teilnehmer wurde darüber informiert, dass die Ausbildung erst dann
abgeschlossen ist, wenn er alle hier aufgeführten Nachweise erbringt und die
Übungen in angemessenem Maße beherrscht !

2.1 Theorielektion 1 abgeschlossen, Thema: _____________________________
2.2 Theorielektion 2 abgeschlossen, Thema: _____________________________
2.3. Theorielektion 3 abgeschlossen, Thema: _____________________________
2.4 Theorielektion 4 abgeschlossen, Thema: _____________________________
2.5. Theorielektion 5 abgeschlossen, Thema: _____________________________
2.7 Theorielektion 6 abgeschlossen, Thema: _____________________________
2.8 Theorielektion 7 abgeschlossen, Thema: _____________________________

3.1 60 Sekunden Zeittauchen unter stetiger Ortsveränderung (von etwa zehn
Metern).
3.2 45 Meter Streckentauchen ohne oder 40 Meter mit Neoprenjacke und -hose.
3.3 Zehn Meter Tieftauchen im Freiwasser.
3.4 60 Minuten Zeitschnorcheln unter Zurücklegung einer Strecke von wenigstens
1.500 Meter, davon je 15 Minuten in Brust-, Seiten-, Rückenlage und mit einer
Flosse.
3.5 150 Meter Schnorcheln zu einem Gerätetaucher, der auf 7,5 Meter Tiefe liegt,
bergen des Gerätetauchers an die Wasseroberfläche und 150 Meter
transportieren an der Wasseroberfläche, je 50 Meter mit unterschiedlichen
Transportgriffen.
3.6 Befestigen einer Leine mit einem Palstek an einem Gegenstand, der in fünf
Meter Tiefe liegt.

4.2 Tauchgang: 20 bis 40 Meter Tiefe im Salz- bzw. 20 bis 30 Meter Tiefe im
Süßwasser / mindestens 15 Minuten Dauer / mindestens zwei Taucher
mit einem Tauchlehrer
4.2.1 Als Gruppenführer Abgeben des Zweitautomaten an einen Mittaucher in 20
Meter Tiefe (Atmung des Mittauchers aus dem Zweitautomaten) und
anschließend geschwindigkeitskontrolliertes Aufsteigen mit der gesamten
Tauchgruppe im freien Wasser bis an die Wasseroberfläche mit einem Stopp
von 1 Minute auf 6 Meter und von 3 Minuten auf 3 Meter Tiefe; hinauflassen
einer Markierung an die Wasseroberfläche zu Beginn des Stopps auf 3 Meter
Tiefe.
4.2.2 Als Gruppenführer 20 Minuten Zeitschnorcheln mit vollständiger DTGAusrüstung
in beliebiger Lage.

Aber das ist alles auch kein Geheimnis. Jeder Tauchschüler kann sich vorher informieren, oder hinterher nachlesen, ob ihm auch alles vermittelt wurde.

An Hand dem Training Record kann man auch später nachsehen, wann man was gemacht hat (falls der Tauchschüler es vergessen hat)

Ich bin sogar der Meinung, das die Organisationen für ihre „EU Zertifizierung“ solche „Ausbildungsprotokolle“ machen müssen.

TL3
Antwort von D-32 Registriertes Mitglied am 02.02.2007 - 07:58
Hallo tl3

Euer Bogen bei Barakuda ist eine gute Sache! So in dieser Form sollten das eigentlich alle Verbände haben bzw. machen.

Danke!
Antwort von Vercingétorix Registriertes Mitglied am 02.02.2007 - 08:16
Tl3, ob für das Zettelchen von der EUF (hier prüft sich die Branche selbst) kann ich nicht genau sagen, aber um die EN einzuhalten auf jedenfall.
Antwort von Beobachter Registriertes Mitglied am 02.02.2007 - 10:45
Ach nur um solche Kleinigkeiten geht es also, nicht um einen Tauchschulenspionagedienst?
(Spaß muß sein )

Eine Auflistung aller erforderlichen Übungen im Flach- sowie im Freiwasser stehen in jedem ATEC OWD Schülermanual, na das ist doch nichts neues.
Der ATEC Scuba Diver oder OWD kann also zu jedem Zeitpunkt seiner Ausbildung selbst sehen wo er steht. Ich erspare es mir aber das alles hier rein zu schreiben, ist mir nämlich zu viel.
Antwort von Beobachter Registriertes Mitglied am 02.02.2007 - 10:47
Hätte ich ja fast noch vergessen:
Obendrein gibt es bei ATEC für jede Kursstufe einen sogenannten Kursbegleitbogen in den jedes Modul/Tauchgang eingetragen und von Schüler sowie Instructor unterschrieben wird.
Antwort von lavawueste Registriertes Mitglied am 03.02.2007 - 00:03
man, da bin ich aber froh, dass meine tochter nicht in ami-land studiert, puuhhh bin ich froh,
aber meine freundin hat in uk studiert, muss ich mir jetzt sorgen machen???
D32 - ich hoffe du kannst mir helfen...
Antwort von jetztaber am 03.02.2007 - 02:17
Also PADI braucht keinen ADAC-Test!
Die machen das selber. Da werden regelmässig Fragebögen an "fertige" Tauchschüler (bei neuen Tauchlehrern fast immer) geschickt und dort werden dann auch einzelnen Ausbildungspunkte, Theorie und Praxis "abgefragt".
Und PADI hat (das kann ich bezeugen) auch kein Problem dem Tauchlehrer bei einem Verstoss ans Bein zu pinkeln ...

Wenn die anderen Organisationen einen EXTERNEN Test brauchen um Qualität zu garantieren, dann frag ich mich leider warum!!!

Und jetzt freu ich mich schon auf euere Antworten!!
Antwort von Beobachter Registriertes Mitglied am 06.02.2007 - 16:10
ADAC Test finde ich gut .

Auch ATEC braucht keine ADAC Tests, die kommen durch die internen Regelungen ganz gut klar mit Instructoren die Probleme machen. Das sieht man deutlich an den Bekannmachungen der gesperrten Mitglieder auf Hier klicken
Klar, macht das nicht jede Organisation. Die wollen ja oft so viele wie möglich behalten. Ist aber für mich ein klarer Qualitätsbeweis für ATEC, der keiner weiteren Erklärung bedarf.

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