Auswirkungen Klimakatastrofe: Ägypten Abgesandt von michael59 am 03.09.2007 - 08:35:
Hier klicken Die Zukunft der Tauchgebiete wird hier interessant beschrieben.
Michael
Antwort von hket am 03.09.2007 - 08:57 sorry, aber in dem ganzen Artikel steht kein einziges Wort über die Tauchgebiete im raten Meer.
Das Riffdach würde einen Anstieg des Wassers um 1cm/Jahr einfach mitgehen (Temperatur- Wetter- und Strömungsändereungen sind kaum vorhersagbar), die besseren Hotel- und Ferienanlagen am roten Meer würden 30-50cm durch Baumaßnahmen kompensieren, die billigen Anlagen werden durch Neubauten ersetzt.
Darüber steht aber rein gar nichts im Artikel.
Helmut
Antwort von Dr.Hot am 03.09.2007 - 10:48 Betroffen ist vor allem die Mittelmeerküste,
denn das Nildelta erhebt sich nur wenig über den Meeresspiegel. Fruchtbares Ackerland geht verloren und die Bevölkerung wird teilweise umgesiedelt werden müssen.
Die Küsten des Roten Meeres dürften weniger betroffen sein, da sehe ich ganz andere Gefahren:
Zubetonieren der noch freien Küstengebiete, Überfischung, Riffzertörung und Umweltverschmutzung...
Antwort von Bio-Uli am 03.09.2007 - 12:14 Dass die Riffe im Rote Meer "einfach" den steigenden Wasserspiegel mitgehen / hinterherkämen, glaub ich nicht. O,5 - 1 cm Riffwachstum s e e wärts gilt als Wert für g e s u n d e Riffe. Gesunde Korallen wirken also an der Riffkrone als Wellenbrecher.
Antwort von hket am 03.09.2007 - 13:53 >>> bis Ende des Jahrhunderts um 30cm bis 1m steigt <<<
... bedeutet etwa 0,3 bis 1cm pro Jahr, was das Riff in die Höhe wachsen müsste, um den Anstieg zu kompensieren.
Aber selbst wenn das Riff nur halb so schnell wächst, wären Bereiche, die jetzt 30 bis 50cm unter Meeresspiegel lägen dann etwa 10 cm tiefer, und damit besser umspült, besser vor UV Licht geschützt ...
was wirklich passiert weiss niemand
das soll nicht heissen, dass mich das Umweltthema nicht berührt, aber explizit das rote Meer als Tauchurlaubsparadies ...
wenn wir keine anderen Probleme in den nächsten 100 Jahren bekommen, als dass ein paar Hotels in Hurgada ihre Strandliegen 1/2 m versetzen müssen ...
Helmut
Antwort von D-32 am 03.09.2007 - 21:42 Die Ägypter bekommen im Niltal noch viel früher was anderes zu spüren, was heute schon beginnt:
Dank Assuandamm kommt kein Schlamm mehr, sondern nur noch mineralienhaltiges Wasser, das die Pflanzen verbrauchen und das verdunstet.
--> Böden versalzen
--> Da wächst bald nicht mehr viel
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