Backplate-Material Abgesandt von divemonster am 17.07.2007 - 14:53:
Hallo Zusammen,
könnt ihr mir mal sagen welche Edelstahlsorten die einzelnen Hersteller z.B. Halcyon, Diverite, Divtec oder auch Ebay Anbieter verwenden. Also ob nun V2A oder V4a.
Antwort von Chris 2 am 17.07.2007 - 16:17 wenn du ins Salzwasser willst soltest du V4A also 1.4571 Stahl verweden.
Antwort von philkenobi am 17.07.2007 - 16:23 sehr gut auf die frage geantwortet :P
philkenobi
Antwort von divemonster am 17.07.2007 - 19:24 wer lesen kann ist klar im Vorteil...
Antwort von postmaster am 17.07.2007 - 20:50 Divetec und Divesystem verwenden V4A, ebenso Gibielle. Außerdem kannst du bei Divesystem und Gibielle auch Alu-Backplates oder welche aus Carbon bekommen. Empfehlung ist aus meiner Sicht aber die gute alte aus V4A Edelstahl rostfrei!
Gruß
Alex
Antwort von divemonster am 17.07.2007 - 20:56 halcyon wäre noch sehr interessant zu wissen
Antwort von philkenobi am 17.07.2007 - 21:38 Falls es hier keiner weiß kannst du wahrscheinlich nur bei den Herstellern anfragen, die meisten schreiben einfach nur "stainless steel", was ja prinzipiell alles an Edelstahl sein kann. Bei Ebay sollte dann aber eigentlich dastehen was V2A und V4A ist, notfalls da halt auch anfragen, nen anderen Rat kann ich dir erstmal nicht geben, es sei denn jmd kennt sich hier aus.
Meine ist V4A und gekauft bei Ebay von einem Privathersteller, falls du Kontakt brauchst, schreib mir einfach ne mail (50 euro hats gekostet, 3mm dick, glasperlgestrahlt und neu mit garantie und co)
philkenobi
Antwort von Tariernix am 17.07.2007 - 22:04 Halcyon, wie jede andere amerikanische Firma, gibt freiwillig keine Materialeigenschaften preis, wenn dies nicht von einer Prüfvorschrift verlangt wird (es könnte ja jemand einen Anwalt beauftragen...).
Aus eigener Anschauung kann ich aber versichern, dass es sich um solches Material handelt, welches im Salzwasser genausowenig rostet wie 1.4571 Stahl. Es ist also naheliegend, dass es ein ganz ähnlicher Stahl ist. Alles andere wäre auch Unfug.
Nach meiner bescheidenen Erfahrung ist die Materialfrage bei Backplates der am wenigsten kritische Punkt, den dürften alle Anbieter zufriedenstellend erfüllen. Interessanter dagegen sind das Finish (Entgratung), die Anzahl und Plazierung der Befestigungsmöglichkeiten und vielleicht noch gelegentlich die Falztiefe. Die meisten Dinger verschiedener Hersteller kann man übereinanderlegen und findet nur unbedeutende Abweichungen.
das "alte" Halcyon BP (ohne das Logo) wiegt auf das Gramm genau wie das Diverite...
Antwort von philkenobi am 18.07.2007 - 06:58 Ich glaube nicht dass du die 2%Molybden mit denen der V4A gegenüber V2A legiert ist mit deiner 0815 Haushaltswage "wiegen" kannst
Es sei denn deine Waage kann bis zur Atommasse genau messen
Wenn jemand daran denkt sich so etwas fertigen zu lassen, sollte primär darauf achten, dass der zu verarbeitende Betrieb auf seinen Werkzeugen ausschließlich Edelstahl oder Alu verarbeitet. Werden auf Abkant- oder Biegemaschinen auch ST37 oder ST50 verabreitet, wird sogar V4A rosten und das kann man nicht verhindern. Anschließend sollten die Dinge sauber entgratet und passiviert oder elektropoliert werden, dann hält das Zeug auch.
Übrigens habe ich das gestrahlte Plate auch mal aus dem ebää erstanden, dieses muß aber noch mit einem halbstündigen Aufwand gescheit entgratet werden, sonst schneidet es in kurzer Zeit die Bänderung ein.
Also viel spaß beim basteln
Patrick
Antwort von philkenobi am 18.07.2007 - 08:59 Was heißt denn bei dir "in kurzer Zeit"? Hab damit so ca 50 Tauchgänge hinter mir, und konnte noch nix entdecken an der Bebänderung, es sei denn man schleift sie oft durch die ovalen Löcher, aber eigentlich bleiben sie ja relativ fest am Ort des Geschehens.
philkenobi
Antwort von Tümpi am 18.07.2007 - 09:39 Das hab ich auch gedacht, aber du hast beim Tragen doch Bewegung in den Bändern zwar nur minimal. Bei meiner Plate von Diverite sind die Bänder auch schon ca. 1/3 durchgescheuert, nach schätzungshalber 250 Tauchgängen.... ich verfolge das und bei 2/3 tausche ich sie dann aus... Vielleicht klebe mich mir dann ein Tape über die Schlitze, oder hat jemand eine andere Idee. Betroffen ist nur das Schulterband oben.
Antwort von robert am 18.07.2007 - 09:57 @Patrick B,
da musst Du aber nicht unbedingt richtung iiiiBäää schauen. Auch die Plates die man regulär kaufen kann sind z.T. sehr schlecht entgratet.
Klar bringt so eine kleine Anritzung den Gurt nicht gleich zum Abreissen, ist aber ein Schönheitsfehler. Grund warum das eben nicht gemacht wird, ist der erhebliche Aufwand der dahinsteckt. Maschinell werden die Platten wasserstrahl- oder lasergeschnitten und die können nicht entgraten. Wir hatten Sie mal vor Jahren gefräst, aber da Kostet das BP ohne Harness halt schnell mal 120 EUR. Also nimmt man sich eine kleine Schlüsselfeile und rundet die Ecken in den Langlöchern etwas und gut ist´s. Übrigens sind die unteren die gefährdeteren, weil der Gurt zur Schulter schräg gezogen wird.
Viele Grüße, Patrick
Antwort von robert am 18.07.2007 - 10:37 Das könnte auch der Grund sein warum in I-Bä Backplates für 50 - 80 Euro verkauft werden andere Hersteller dafür aber > 100 Euro verlangen.
An der BP um die es geht klebt warscheinlich immer noch meine DNA. Sprich ich hab mir den Finger aufgeschlitzt als ich zu Prüfung, warum der Gurt nach ein paar TG schon halb durch war, mit selbem darüber gefahren bin. Aber ich hab noch Glück gehabt, es war ja nicht meine BP und ich wusste dann genau welchen Hersteller ich nicht haben wollte.
Gruß
Robert
Antwort von S.Fecht am 19.07.2007 - 08:17 Also die DIVETEC Backplates sind top entgratet und jede Gurtdurchführung hat eine Kunststoffeinlage so wie man das aus vom PKW Sicherheitsgurt kennt, einfach super!
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