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Basteleien - brauche mal Euren Rat!
Abgesandt von chrissie Registriertes Mitglied am 11.03.2007 - 22:12:

Hallo!
Bin ganz neu hier und bisher noch kein Taucher. Ich möchte gern mal später einen Tauchschein machen, aber im Moment fehlen mir Zeit und Geld dazu.
Bis dahin habe ich mal eine etwas außergewöhnlichere Frage: Wir haben bei uns einen kleinen See mit so einer Art Bootssteg, unter dem mal was erneuert und repariert werden müßte. Ich will darunter also in Ruhe arbeiten können, ohne ständig auftauchen zu müssen. Ich hatte jetzt die Idee, einen Schlauch zu nehmen. Da das Ganze ja nur knapp unterhalb der Wasseroberfläche passiert, dürfte es da ja wegen des Drucks keine Probleme geben. Ich müßte es nur hinkriegen, daß meine Luft ins Wasser gelangt, um Pendelatmung zu vermeiden. Gibt es für so einen Fall schon irgendwelche speziellen Schläuche, Mundstücke, Ventile o. ä., oder könnt Ihr mir Tips geben, wie ich mir so was am besten zusammenbauen kann?
Vielen Dank für Eure Hilfe!
Chrissie



Antwort von M. Henke Registriertes Mitglied am 11.03.2007 - 22:21
Ja, gibt es. Nennt sich Mund und Nase. Einatmen durch den Mund, ausatmen durch die Nase. Problem gelöst! Bin gespannt wie tief du kommst.
Gruß
Michael
Antwort von scuba-p-r-o Registriertes Mitglied am 11.03.2007 - 22:56
Damit bringst Du Dich um!

Auch bei geringen Tiefen erzeugst Du einen Unterdruck in Deiner Lunge.
Es sammelt sich also Flüssigkeit in der Lunge an. Es entsteht ein Lungenödem.
Antwort von scuba-p-r-o Registriertes Mitglied am 11.03.2007 - 22:58
Mit geringen Tiefen meine ich "1 m".

Antwort von Horus Registriertes Mitglied am 11.03.2007 - 23:30
Hi...
kann ich scuba-p-r-o nur beipflichten!

Versuch das nicht, das ist lebensgefährlich!
Solltest du dennoch vorhaben, irgendwelche Experimente in dieser Richtung zu unternehmen ohne auf unsere Empfehlung zu hören: Versuch es AUF GAR KEINEN FALL ALLEIN! Vielleicht kann ein Kumpel dich wenigstens noch aus dem Wasser hieven und den Krankenwagen rufen.

Nee, Spass beiseite, falls du glaubst, wir übertreiben, schau mal in ein Buch über Tauchphysik, oder such mal im Internet herum, dann wirst du unsere Bedenken bestätigt finden.
cya...Horus
Antwort von chrissie Registriertes Mitglied am 11.03.2007 - 23:34
1. Ich wollte schon ganz gern `ne Tauchermaske benutzen, da ist das mit der geistreichen Idee "Mund und Nase" auf die Dauer `n bissel nervig.
2. 1 m Tiefe ist eigentlich nicht geplant, so 40 - 50 cm dürften reichen, also fast normale Schnorchellänge. Es geht mir nicht darum, weiter runterzukommen, es ist unter dem Steg halt nur kein Platz mehr für irgendein Schnorchelende.
Vielleicht hat ja noch jemand was...
Antwort von Uli Schreiber Registriertes Mitglied am 12.03.2007 - 00:21

Von wegen lebensgefährlich - quatsch - es ist nicht lebensgefährlich, sondern schlicht und einfach nicht möglich, einen Schnorchel länger als ca. 30 (oder 35 ?) cm zu machen, bzw. wenn man ihn länger macht, kann man daran nicht mehr atmen.

Was Du brauchst, ist ein "Schlauchtauchgerät", und zwar ein ganz einfaches und preiswertes.
Wenn Du Einzelheiten wissen willst, dann ruf mich einfach an: 0203-343511
Gruß
Uli

Antwort von BruderTux Registriertes Mitglied am 12.03.2007 - 00:32
Schnorchel sind max 35cm lang weil es sonst zu Lungenproblemen wegen Druckunterschied kommen kann.
Ich glaube mich zu erinnern, das es bereits ab 0.07 bar Unterschied gefährlich wird (Denk daran das die Lunge noch mal deutlich unter dem Schnorchel liegt)

Wenn der Schlauch länger wird hast du auch das Problem mit einen möglichen Pendelatmung.
(Einatmen der ausgeatmeten Luft). Kurzum: Lass es. Pressluftflasche und einfacher Automat sind die deutlich sichere Variante.
Antwort von Bubble67 Registriertes Mitglied am 12.03.2007 - 00:34
Hallo
Schau doch einfach mal ob es nicht ein Taucher in Deiner Nähe gibt der gewillt ist Dir zu helfen....."Unkosten" Zulage ! Sprich Pressluft und an und Abfahrt....
Mir hat in meinem Teich damals ein Freund geholfen als ich noch kein taucher war
Somit bin ich z.b. gewillt auch anderen zu helfen......
Gruß Jeronimo
Antwort von bikefresh Registriertes Mitglied am 12.03.2007 - 03:30
Außerdem kommt es bei einem längeren Schnorchel/Schlauch zur Anreicherung von dem ausgeatmeten Kohlendioxid, was zur Ohnmacht führen kann.
Einzige Lösung wäre eine permanente Luftzufuhr per Pumpe, dann hast Du aber ständig die Blasen, oder aber die Lösung von Uli Schreiber-ruf ihn einfach mal an.
Antwort von Futura1 Registriertes Mitglied am 12.03.2007 - 07:29
Bikefresh, du hast da was nicht so ganz verstanden.
Die Lösung von Ulli kann nicht gut sein. Seine Anzüge, für die er hier immer wieder bezahlte und auch versteckte Werbung macht, sind der totale Schrott. Aus Analogiegründen kann das Schlauch-Dings nicht gut sein.
Antwort von D-32 Registriertes Mitglied am 12.03.2007 - 07:45
Futura, was du da von dir gibts ist realitätsferner Blödsinn!
Antwort von shuttle Registriertes Mitglied am 12.03.2007 - 07:50
Futura: Egal was du von Uli`s Anzügen hältst, ist Uli Berufstaucher und ein Anruf bei ihm jann Chrissie helfen, eine Dummheit zu unterlassen und hilft mehr, als fragmentarische Antworten hier im Forum.
Antwort von Markus E Registriertes Mitglied am 12.03.2007 - 09:06
@ futura1

komisch, dass Ulis Produkte gerade hier, wo sehr viel zerrissen wird, immer wieder gute Kritiken bekommen.
Ich kenne selber Taucher, die die Dinger tauchen und die sehr zufrieden sind.

Dein Argument "Analogiegründe" ist recht dumm.

Uli macht hier öffentlich Werbung. Da er auch dafür bezahlt, ist das in Ordnung. Der Werbeanteil in seinen Postings ist eigentlich nicht über Gebühr hoch und je nach Einsatzbereich werden andere Anzüge (Trilaminat) sogar empfohlen.

Hier ist schon so manchem auf dem kleinen Dienstweg von Ihm geholfen worden (Klebetips, Neoprenreste zur Reparatur für lau u.Ä.).

Woher kommt Deine Einstellung? Ärger mit Ihm gehabt oder kannst Du Dir keinen Trocki leisten?
Oder ist Dir einfach nur langweilig und Dir fällt keine andere Möglichkeit der Zerstreuung ein?

Markus
Antwort von D-32 Registriertes Mitglied am 12.03.2007 - 09:24
@ Markus

Futura1 hat bestimmt eine ziemlich enge Kundenbindung an irgend eine Tauchbude, bei der man behauptet, alles andere als deren teure Trockis sei Schrott.

Und er/sie ist bestimmt eher unerfahrener Sporti und hat von den Anforderungen ans Berufstauchen null Ahnung.

Ignorieren ist eigentlich die beste Antwort.
Antwort von Tümpeltaucher de Luxe Registriertes Mitglied am 12.03.2007 - 09:27
Zurück zum thema Schlauch: wirf Dich aus dem Hochhaus, das geht schneller und ist sicherer.
Allerdings gab es mal so ein Ding namens diveman. Ein schlauch mit Boje Lufttüte usw. Hat aber den Nachteil, dass du immer mit den Füßen strampeln musst um Luft zu kriegen und eine Kanister vor der Brust hast.
Ausserdem gibt es noch einige Geräte mit Kompressor auf Boje und 5m-Schlauch, Aber auch damit sollte man wissen was man tut, sprich Kurs machen....
Ist auch .acke
Fazit: Selber richtig tauchen lernen oder einen Vereinstaucher mit zwei Kästen Bier bestechen.....
Antwort von Seeotter Registriertes Mitglied am 12.03.2007 - 09:34
Mal ein rein praktisches Kommentar zu der Geschichte. Umbringen wirst du dich kaum, da du ja relativ schnell auftauchen kannst. Die Frage ist aber ob es deine Lunge schaft die Luft 1m unter die Wasseroberfläche zu saugen. Ich stelle mir das extrem anstrengend vor, falls es überhaupt noch möglich ist. Um Pendelatmung zu vermeiden atmest du einfach durch die Nase aus.
Antwort von dm am 12.03.2007 - 09:36
Hey futura .
ich misch mich hier auch mal ein.
ich glaube das du vom trockentauchen nicht viel ahnung hast.
die herabsetzung eines GNT auf dein nivo ist eine absolute frechheit.
ich habe in vielen jahren meines taucherlebens
einge trokos ausprobiert KEINER WAR SO WARM WIE
DER GNT ich bin kein taucher der die firmen zur schau tragen muss in diesem sinne viel erfolg bei deinen tauchversuchen -------- DM--------
Antwort von D-32 Registriertes Mitglied am 12.03.2007 - 09:50
@ Seeotter

Auch dir sei dringend der Rat von Horus nahegelegt: Schau mal in ein Tauchlehrbuch (bitte ein anderes als eins mit Fackeltaucher drauf).

Scuba-p-r-o hat angedeutet, was hier passiert.
Antwort von Tümpi Registriertes Mitglied am 12.03.2007 - 09:53
Seeotter, das mit dem schnell mal auftauchen ist nicht richtig. Er möchte ja UNTER dem Steg reparieren, deswegen ja kein Schnorchel.....
Antwort von hket Registriertes Mitglied am 12.03.2007 - 11:23
schnell auftauchen ist uninteressant, ein Lungenödem ist zunächst eine Art Knutschfleck in die Lunge hinein, dort diffundiert Körperflüssigkeit in die Lunge - das geht schleichend und man fängt erst an zu husten, wenn der Schaden schon da ist.
Wie wertvoll ist der Bootssteg, um dafür einen Lungenschaden mit aufwändiger Behandlung und eventuellen Dauerschäden zu riskieren ?

Beim Schnorcheln liegt der Schnorchler in Schwimmlage an der Wasseroberfläche, unter dem Steg ist Kopf / Brust komplett untergetaucht, evtl. soll noch gearbeitet werden, hohe Atemarbeit, Hände über Kopf - noch tiefer im Wasser.

Helmut
Antwort von kwolf1406 unplugged am 12.03.2007 - 13:04
chrissi,

mach mal ein Experiment: Zieh einen Bleigürtel an, nimm einen normalen Schnorchel und knie dich im flachen Wasser so hin, dass dein Oberkörper senkrecht ist und dein Kopf an der Mönchsglatze die Oberfläche berührt. Dann atme durch den Schnorchel. Es wir dich anstrengen, Luft zu holen, weil du gegen einen Druck von im Mittel 0,05 bar anatmen musst(das ist 1/20tel des Athmosphärendrucks): Dies muss Deine Lunge bei jedem Atemzug als Unterdruck herstellen, damit Luft hineinkommt. Machst Du dennoch weiter, kommt das Lungenödem und du hast ein Problem.

Grüße
Klaus
Antwort von Futura(nicht eingeloggt) am 12.03.2007 - 16:20
Ulis Anzüge erhalten positive Kritiken? Wo denn bitte schön? Von Ulis Ehefrau, Bruder, Vater und Vetter?

Ulis Anzüge sind zweifellos warm. Genauso warm wie ein anderer Neopren-Trocki.

Ulis Anzüge sind extrem, extrem, extrem empfindlich. Ich bezeichne so ein Anzugmaterial als UNTAUGLICH für einen Trocki.

"Hier ist schon so manchem auf dem kleinen Dienstweg von Ihm geholfen worden, Klebetips...". Uli ist zweifellos DER Klebeprofi. Kein Anzug muss annähernd so oft geflickt werden wie ein Uli-Anzug.

Uli-der Berufstaucher: Da kommen mir ein paar Warmwasser-Padi-Tauchlehrer in den Sinn. Die sind auch Berufstaucher. Mit denen würde ich nicht mal im Pool tauchen wollen. Ebenso wenig wie mit einem Uli Anzug. Ich war mal mit meinem uralten Neopren Trocki unterwegs: ein wenig klettern, ein wenig hinsetzen, ein wenig auf die Knie gehen. Alles im Rahmen, nichts besonders Grobes. Mein Buddy vollzog mit dem Uli-Anzug das selbe. Sein neuer Uli-Anzug war nach dieser einmaligen Aktion mehr zerschunden als mein alter Anzug. Die Schnitte und Risse im Uli-Anzug gingen z.T. sehr tief, haarscharf an einem Leck vorbei. Nicht auszudenken, was bei etwas härterem Einsatz passiert wäre. So ein Anzugmaterial nenne ich gefährlich.
Antwort von Neptun Registriertes Mitglied am 12.03.2007 - 16:41
Jungs und Mädels,

zerreißt Euch doch Eure Mäuler über den Trocki von Uli, aber bitte NICHT HIER in diesem Thread. Macht bitte Euren eigenen Thread zu Ulis Trocki auf und diskutiert/lästert dort weiter.

HIER in DIESEM Thread geht es um die Reparatur des Bootsteges und eine Schnorchellösung, wie auch immer die aussehen mag. Und sonst um gar nichts.

Grüßle vom Neptun
Antwort von shuttle Registriertes Mitglied am 12.03.2007 - 16:57
Neptun:
Antwort von bikefresh Registriertes Mitglied am 12.03.2007 - 20:08
Hai Chrissie,

woher kommst Du? Vielleicht finden sich hier ja ein paar Unterwasserhelden, die Dir mit dem Steg helfen. Da will ich mich nicht ausschließen
Und in dem ZUsammenhang können die Dir sicher was zum Thema Tauchen erzählen-vielleicht leckst Du ja Blut, strickst ein paar Socken, bis es für einen Kurs reicht

@Futura:
Antwort von Schaffel Registriertes Mitglied am 12.03.2007 - 20:17
Örtlicher Tauchverein + 2 Kästen Bier = Problem erledigt (ohne Tote)
LG Schaffel
Antwort von bikefresh Registriertes Mitglied am 13.03.2007 - 21:28
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