Berufstaucher sucht Kärtchen. Abgesandt von BT am 12.11.2006 - 19:21:
Hallo, leute ich hab immer wieder Probleme mit meiner Berufstaucherlizenz im Urlaub zu tauchen. Immer gibt es Stress wiel viele Basen den Ausweis nicht kennen, oder mir wird ein Anfänger zugeteilt auf den ich aufpassen soll.
Alleine tauchen is nich, tiefer als 40 m auch nicht, soweit OK.
Wie komme ich am schnellsten zu einem Freizeittaucherkärtchen und welches muß es sein damit ich in Ruhe tauchen gehen kann ohne groß aufzufallen.
Antwort von Biber am 12.11.2006 - 19:31 PADI, CMAS oder sowas. Vieleicht kennst du ja einen Tauchlehrer der dich ohne Kurs (oder nur Kursinhalten die du nicht kennst) unter der Hand durchbrevetiert. Dann hast du nur die Brevetgebühren am Hals. Bei CMAS sind die so knapp über 10 Euro soweit ich weis.
Ein fremder Tauchlehrer würde es sicher nicht machen, da er die Haftung für deine Ausbildung übernimmt.
Antwort von Biber am 12.11.2006 - 19:35 Nachtrag: Irgend ein Verband, Organisation die dem RSTC (Dachverband) angehört. Gibt vom RDST auch noch extra Kärtchen die du dir machen lassen kannst wenn du SSI, CMAS, PADI machst. Damit bist du dann quasi völlig unabhängig und alle angeschlossenen Verbände/Organisationen die dem Dachverband angehören müssen dein Brevet anerkennen.
Antwort von Euregiotaucher am 12.11.2006 - 20:06 und genau hier setzt der E.U.R.O. ein ... nicht das du was hättest das jeder kennt ... ... aber eine bunte Auswahl gibt´s
Antwort von dedi02 am 12.11.2006 - 20:18 Bastel dir ein eigenes Buntes Kärtchen, lass es dann von einer Druckerei drucken und gut ist. Wichtig sind so bezeichnungen wie Advanced OWD und Certified. Denk dir einen Verbandsnamen aus. Das wäre mal ne kostenlose Alternative
Ist schon Traurig das die deinen Berufstaucherlizent nicht anerkennen. Da kann man doch mal sehen wie wenig Ahnung die teilweise haben oder die sehen nur die Dollarzeichen für ne neue Ausbildung die sie dir verkaufen wollen.
Antwort von Euregiotaucher am 12.11.2006 - 20:28 Also wir haben uns den E.U.R.O. gebastelt. Es ist als Persiflage auf die grossen Verbände gedacht. unter Hier klicken findest du die Seite (denk dran: sieht gut aus - ist aber ein GAG !!!)
Derzeit ist ein Bekannter von mir unterwegs in Ägypten. Wir haben uns vorher ein Kärtchen - ganz Billig - einlaminiert mit Foto und als OWD - zusammengesetzt.
Ich bin mal gespannt
Was den Druck von Karten angeht - für ein einzelnes wird wohl kaum ein Geschäft einen Kartendrucker anwerfen. Zumindest hier die Copyshops haben das nicht.
Hier haben wir im Onlineshop die dollsten Brevets hinterlegt... Kampftaucher, Wracktaucher für einzelne Wracks - u.a. die Titanic, wer den Kampftaucher international haben will kann den Task Force Diver auswählen
Wer noch mehr weiss: Immer zu mir damit ...
Was den Berufstaucher angeht:
Lass dir doch von deinem Chef einen Nachweis/Pass ausstellen wo das bestätigt wird. Am besten in englischer Sprache mit dem "Arbeitslog" das du selber führst.
Da hat es bei diversen anderen Berufstauchern auch schon gelangt.
Antwort von wrack-uli am 13.11.2006 - 08:03 Lass dich nicht IRRE machen
Es kann nur den Weltverband geben,
alles andere sind Trittbrettfahrer:
www.der-weltverband.de
Der Verband mit den meisten Brevet
Antwort von okto am 13.11.2006 - 08:50 Hallo BT,
nun mal ne Antwort auf deine Frage bei PADI gibts ein Programm füe "erfahrene Taucher" du zeigst das du die Übungen die gefordert sind kannst, bekommst evtl. noch einiges gezeigt incl. der erforderlichen Theorie und bekommst dann dein Kärtchen.
@ alle (besonders an Redaktion) könnt ihr nicht einfach die Frage sinnvoll beantworten ?
Gruss wolfgang
Antwort von RogerT am 13.11.2006 - 09:58 Hai @okto
>>...zeigst das du die Übungen die gefordert sind kannst, bekommst evtl. noch einiges gezeigt incl. der erforderlichen Theorie...<<
Was will den ein TL fürs Sporttauchen einem Berufstaucher noch zeigen bzw. an Theorie vermitteln? Und die geforderten Übungen von einem Berufstaucher zu verlangen würde ich, wenn ich Berufstaucher wäre schon fast als Beleidigung auffassen...
Außerdem, warum soll er noch extra bezahlen, nur weil viele Urlaubsbasen zu dämlich sind und seinen Abschluß nicht (aner)kennen?
Antwort von Telemar-king am 13.11.2006 - 10:00 okto, Du machst wohl Witze? Ein Berufstaucher soll eine Tauchprüfung ablegen, um für Geld ein Kärtchen zubekommen? Das ist ja Oberbalabala!! So`n Berufler steckt sämtliche Dive Center Manager (DCM), Tauchlehrer und sonstige Unterwasserschnaufer in den Sack.
Jedoch gibt es zu viele DCM, die in ihrer Selbstherrlichkeit mit nicht-PADI-konformen Lizenzen zu oft ein Problem haben. Und das nicht nur bei Berufstauchern.
Antwort von mhille am 13.11.2006 - 10:29 Tja liebe Leute,
sooo prickelnd sind die Berufstaucher auch nicht. Vor allen Dingen nicht, was das Tarieren angeht, haben die Damen(?) und Herren nämlich meist erhebliche Defizite.
Und das hat auch so seinen Grund: Die arbeiten nämlich meist auf dem Boden der Tatsachen, will meinen: Auf dem Grund stehend oder sonst wie "angeleint". Sie Tarieren einfach anders, als das fürs Spaßtauchen erforderilch wäre.
Und die Dekotheorie ist bei denen auch *geringfügig* anders gelagert, als bei den Sporties.
Ich würde also einen Berufstaucher nicht gleich über Schelle König loben und als Tauchergott darstellen.
Sie können Tauchen - und vor allen Dingen hart unter Wasser arbeiten. Das nötigt einem schon Respekt ab.
Deswegen sind sie nicht gleich die Perfekten Sporttaucher.
Sie tauchen anders, zum Teil erheblich anders.
Auch wenn ich PADI nicht wirklich doll finde - das "Programm" hat durchaus seine Berechtigung. Stellt sich die Frage, was für Brevets man damit bekommen kann. Wenn er nur einen OWD bekommt, ist ihm zwecks Anfängereinstufung nicht wirklich geholfen.
Gruß - Martin.
Antwort von tauchgeist am 13.11.2006 - 10:33 @ BT,
könntest Du bitte schreiben, von welcher Organisation Du zertifiziert bist.
Es gibt derartig viele Organisationen, daß man Deine Frage nicht so pauschal beantworten kann.
tg
Antwort von wrack-uli am 13.11.2006 - 12:45 @ okto,
lieber Wolfgang,
wenn ein anonymer BT mit so einer Frage auftaucht, ist es auch nicht verwunderlich, wenn sie nicht mit dem nötigen Ernst behandelt wird.
In welchem Land hat er denn seine Probleme, leider ist es aus seiner Frage nicht ersichtlich.
In Ägypten wird eine Berufstaucherausbildung anerkannt. Sofern die Organisation im Netz eine Auskunft geben kann.
Wenn nicht, dann liegt es am Basisleiter was er mit BT macht.
Soviel zu einer sinnvollen Antwort, auf eine unvollständig gestellte Frage.
Uli
Antwort von ManuS am 13.11.2006 - 13:49 Es gibt genügend Bodenständige CMAS-TL die einem Beruftaucher oder einem behördlichen Einsatztaucher (BGS, Polizei, Feuerwehr, Marine Pioniere) die Prüfung zum CMAS *** Taucher bei einem gemeinsamen Tauchgängchen abnehmen – dies ohne großen Firlefanz bei Vorlage der entsprechenden Urkunden. Verwunderlich erscheint mir die Anfrage schon. Üblicher Weise haben viele Beruftaucher auch TL – Lizenzen der Sporttauchverbände.
Die Berufstaucherszene ist hier eine Großfamilie, an Erfahrungsaustausch fehlt es eigentlich nicht – deine Wissenslücke ist für mich nicht Nachvollziehbar – es sei denn! Ja es sei den, dass Du mal ein bissi aufschneiden wolltest.
Antwort von tauchgeist am 13.11.2006 - 14:07 @ ManuS ,
ebenso sehe ich es auch, alle Ausbildungen, die seitens der BG anerkannt sind, also die von Dir aufgezählten , und zusätzlich erwähnt seien auch noch die Forschungstaucher, haben keinerlei Probleme mit einer Umschreibung bzw. Anerkennung ihrer bisherigen Ausbildung .
Insofern ist es nun Sache von BF , sich zu äussern, durch wen er zertifiziert wurde .
tg
Antwort von Colin am 13.11.2006 - 16:51 Hallo Miteinander,
Was ist eigentlich ein Berufstaucher? Für mich ist ein Berufstaucher jemand, der mit Tauchen sein Geld verdient. Ich fühle mich als TL sehr wohl als Berufstaucher.
Obwohl ich sehr grossen Respekt vor Leuten habe, die Kläranlagen säubern oder unterwasser Schweissarbeiten ausführen - das ist sehr harte Arbeit, erstarre ich doch nicht gleich in Ehrfurcht vor ihnen.
Also BT: oute Dich ganz einfach! Sage wann, wo, und welche Ausbildung Du gemacht hast, dann bekommst Du sicher eine befriedigende Antwort auf Deine Frage.
PS.: "Wie komme ich am schnellsten zu einem Freizeittaucherkärtchen und welches muß es sein damit ich in Ruhe tauchen gehen kann ohne groß aufzufallen." - Falls Du im Stil dieser überheblichen und abwertenden Fragestellung auf einer Basis auftauchst, brauchst Du Dich nicht zu wundern, auf Ablehnung zu stossen.
Viel Spass beim Tauchen!
Colin
Antwort von deeperdiver am 13.11.2006 - 18:09 "Beruf" setzt eine Berufsausbildung voraus. Berufsausbildungen dauern zumeist mehrere Jahre.
Ein Pizzafahrer hat eine Tätigkeit, aber keinen Beruf. Und ob ein Pizzafahrer dann auch mit einer Geländemaschine klarkommt...
cu
dd
Antwort von Muränchen am 13.11.2006 - 18:30 @ Colin, ganz meiner Meinung!
@ BT
Du bezeichnest Dich selbst als "Berufstaucher".
Mich würde dabei mal interessieren, ob Du tatsächlich einer bist (sprich jeden Tag ein paar Stunden im Wasser beispielsweise als Taucher an einer Bohrplattform mit Reparaturaufgaben oder in der Kanalisation) oder bist Du "nur" Feuerwehr-Einsatztaucher, die tatsächlich meist nie selbständig tarieren können?
Bin auf Deine Antwort gespannt.
Antwort von Bert Rudeck am 14.11.2006 - 07:11 RogerT schrieb weiter oben: "Was will den ein TL fürs Sporttauchen einem Berufstaucher noch zeigen bzw. an Theorie vermitteln? Und die geforderten Übungen von einem Berufstaucher zu verlangen würde ich, wenn ich Berufstaucher wäre schon fast als Beleidigung auffassen... "
Ich habe im Urlaub mal einen Berufstaucher kennengelernt, der in seiner beruflichen Tätigkeit stets nur im Schlamm rumgekrochen ist oder beim Tunnelbau zwar unter Druck aber ohne Wasser arbeitete. Ob ein Berufstaucher also z.B. tarieren kann oder mit Strömung klar kommt, ist nicht unbedingt gesagt.
Gruß
Bert
Antwort von ManuS am 14.11.2006 - 07:51 Auch wenn er eine nette Uniform trägt wird aus einem Hilfspolizisten kein Polizist, aus einem Sani kein Arzt, aus einem Sporttauchlehrer kein Berufstaucher, aus einem Rescuediver kein Rettungs-/Einsatztaucher und aus einem Divemaster kein Tauchmeister nach IHK – auch wenn viele hochtrabende Titel dies vermitteln wollen!
Selbstverständlich erlernen die Berufs- und behördlichen Einsatztaucher zunächst das Freiwassertauchen mit dem Scuba – sie können also tarieren. Dies ist verbindliche Grundausbildung!
Es bringt auch wenig bei einer unglaublichen Vielfalt der praktischen Berufsausübung zu verallgemeinern. Ein guter Taucher / TL kann auch für den örtlichen Bootsclub mal gefälligkeitsfalber Suchen, Bergen und Schrauben – aber deswegen ist er kein Berufstaucher.
Zwischen einem CMAS-TL und einem Berufstaucher liegen Welten. Zwischen einem Padi-TL und einem Beruftaucher liegen Lichtjahre.
Schuster bleib bei deinen Leisten!
Antwort von shuttle am 14.11.2006 - 08:38 zu dem Geschwafel von ManuS:
Wer andere herabsetzt, fühlt sich vergrößert. Das ist imho eines der zentralen Motive der ewigen Padi-Kritiker. Ich kenne weder den "einen" Berufstaucher (BT ist vermutlich ein Troll), noch den "einen" CMAS-TL und den "einen " Padi-TL. (der "andere" ist ganz i.O. )
Ich kenne gute und schlechte Taucher aller Fraktionen und zwischenzeitlich viele poster, die GANZ GROß sind Ihr habt Probleme
Antwort von Euregiotaucher am 14.11.2006 - 11:10 @ deepdiver:
Zitat:
Und ob ein Pizzafahrer dann auch mit einer Geländemaschine klarkommt..
Bin nebenher immer wieder mal Pizza ausgefahren ... komme mit einer Geländemaschine klar !!
Antwort von Bounty am 14.11.2006 - 11:23 Du bist de Facto der erste Beruftstaucher welcher scheinbar auch noch im Urlaub tauchen will. Alle, welche ich kenne, wollen das auf keinen Fall, da es sich für diese um deren Daily Business handelt. Mir fehlt allerding dafür ein wenig die Einsicht in deine Praxis und Ausbildung. Auch ich würde von dir ein gängiges Equivalent verlangen. Ich will hier mal zwei Gründe dafür anführen. Die Berufstaucher von Heros in HH tauchen durchschnittlich viele Stunden auf einer Tiefe von 1 Meter. Ein bisschen Tiefenpraxis würde ich hier vermissen (nicht die Kenntnis, sonder Prxis wohlgemerkt!). Das andere bsp sind US Navydiver. Die dürfen privat nicht mal das Equipment der Navy beutzten. Es gab hier zuviele Unfälle bei privaten TG. Grund: Die tauchen Extrem tief, nur Deko TG´s, allerdings nach Vorgabe. Die jungs wissen nicht im geringsten, was sie hier wirklich tun! Natürlich gibt es noch mehr Berufstaucher.
Was genau macht denn Dich zu einem Berufstaucher? Hier fehlt mir ein wenig was an Details von dir, mein Lieber....
Gruß
Bounty
Antwort von Bert Rudeck am 14.11.2006 - 12:15 @ManuS
"Zwischen einem Padi-TL und einem Beruftaucher liegen Lichtjahre."
Ist der Begriff "Berufstaucher" eigentlich geschützt?
Ich würde meinen, ein Berufstaucher ist eine Person, die mit dem Tauchen ihren Lebensunterhalt verdient. Demnach können TL oder Guides, die sich in den Urlaubsregionen mit Touristen rumschlagen durchaus als Berufstaucher bezeichnet werden. Auch kann es möglich sein, dass ein ambitionierter Freizeittauchen besser taucht, als ein Berufstaucher.
Gruß
Bert
Antwort von shuttle am 14.11.2006 - 12:39 ManuS: Na, dein Wort hat aber nicht lange Bestand Bezieht sich auf den Ausspruch von ManuS "...Ihr habt mein Ehrenwort ich toleriere und akzeptiere Padi-Taucher ohne wenn und aber... " Quelle:
"Hier klicken"
Antwort von ManuS am 14.11.2006 - 14:35 Ich habe mir erlaubt Dinge aus meiner über 20 jährigen Tauchpraxis zu beleuchten.
In dieser Zeit habe ich eine Einsatztaucherausbildung einer Sicherheitsbehörde genossen, mich nebenbei zum höchsten Brevet der nichtlehrenden Laufbahn der CMAS weitergebildet und den Einstig zum technischen Tauchen gefunden. Ich durfte Berufstaucher begeleiten und musste erfahren, dass ab bestimmten Tiefen Bergungen von hochqualifizierten Spezialisten zu übernehmen sind.
Ich konnte TL- Ausbildungen der CMAS im Club Leo Lagrange begleiten und habe die Ausbildung zur Paditauchlehrerin in der Familie hautnah erlebt.
Ich bekenne mich als der große tolerante Akzeptierer anderer Verbände. Ich bin sozusagen der Gandhi des Tauchsports!
Ich bin der Überzeugung, dass meine oben stehenden Worte richtig sind! Mehr nicht. Es ist keine Herabwürdigung sondern eine Einschätzung. Es ist auch nicht Lehrmeinung sondern Erfahrungsschatz.
Mögen die Betroffenen laut bellen, die anderen werden verstehen was ich sagen will.
Wenn ich behaupte das der Abstand zu den Berufstauchern zu den CMAS-TL (und Tauchern) nicht so groß ist – aber Padi davon Lichtjahre entfernt ist dann bitte mal über meine Worte nachdenken!
Berufstaucher führen Sättigungstauchgänge und Dekompressionen durch, die führen CMAS-TL durch und lehren es in den höheren Brevetstufen ihren Schülern.
Ist dies auch bei Padi so?
Also nicht Äpfel mit Birnen vermischen sondern mal von Verbandsblähungen losgelößt auf den Sachverhalt blicken.
Gesünder ist die amerikanische Alternative eh.
Ich persönlich mag Sie, sehen Sie doch von unten immer so klitzeklein aus.
Antwort von deeperdiver am 14.11.2006 - 14:41 @Bert Rudeck
"Ist der Begriff "Berufstaucher" eigentlich geschützt?
Ich würde meinen, ein Berufstaucher ist eine Person, die mit dem Tauchen ihren Lebensunterhalt verdient."
Siehe meine Antwort oben.
Man kann einen Beruf haben, und damit kein Geld verdienen (arbeitslos, oder später Beruf gewechselt).
Man kann auch Geld mit einer oft unqualifizierten Tätigkeit verdienen, die kein Beruf ist (Pizzafahrer, Politesse, Vermieter, Aktionär, oft auch Unternehmer; vermutlich in den meisten Fällen auch Tauchlehrer). Beruf setzt eine (mehrjährige) spezielle Berufsausbildung, extra für den Beruf, voraus. Deshalb sagt man auch "das älteste Gewerbe der Welt", nicht "der älteste Beruf der Welt". Aber egal, es zählt der Kontostand.
cu
dd
Antwort von shuttle am 14.11.2006 - 15:21 ManuS:
Da liegen wir von der Einschätzung nicht weit voneinander weg.
"Berufstaucher (die Richtigen ) führen Sättigungstauchgänge und Dekompressionen durch, die führen CMAS-TL durch und lehren es ....." -> das ist ok, stimmt !
"Mögen die Betroffenen laut bellen..." wer bellt denn Ich mag nur keine Pauschalierungen.
Aber soweit akzeptiert.
Grüßle
SH
Antwort von Colin am 14.11.2006 - 15:59 Hallo Miteinander,
BT scheint sich ja aus dieser Diskussion völlig ausgeklingt zu haben. Entweder er hat alle Informationen bekommen, die er benötigt, oder er hat beschlossen, sich ein anderes Hobby zu suchen.
@deeperdiver
Ich kenne (wie jeder Andere hier), viele Leute, die eine mehrjährige Berufsausbildung genossen haben, und trotzdem eine absolute Flachpfeife in "ihrem mehrjährig gelernten Beruf" sind. Ich (und bestimmt auch Du) kenne Leute, die es in einem bestimmten Gebiet drauf haben, es aber nicht ausüben dürfen, weil eben ein Zettel mit dem nötigen Stempel fehlt.
Wie schon gesagt: Um diese Diskussion sinnvoll weiter zu führen, fehlt ein kleines Detail - was macht BT als BT?
Viel Spass beim Tauchen!
Colin
Antwort von Bert Rudeck am 14.11.2006 - 18:05 @deepdiver
"Man kann einen Beruf haben, und damit kein Geld verdienen ... Man kann auch Geld mit einer oft unqualifizierten Tätigkeit verdienen, die kein Beruf ist "
Ich stimme Dir zu. Genau darauf zielte mein Beitrag ab. Wir diskutieren über einen Begriff und ich wagte die Frage, ob es eigentlich eine allgemeine und verbindliche Definition für diese Begrifflichkeit gibt.
Einige hier sind ja bei der Bezeichnung "Berufstaucher" regelrecht in die Knie gegangen.
Ich habe eben auch schon mindestens eine andere Erfahrung gemacht (s.o.).
Einer der schlechtesten Taucher überhaubt, die ich je erlebt habe, war ein DLRG-Taucher (so hat er sich selbst bezeichnet - quasi ein Semi-Profi) mit angeblich 750 Tauchgängen.
Gruß
Bert
Antwort von Euregiotaucher am 15.11.2006 - 09:50 das älteste Gewerbe der Welt ??
Zöllner und Pharisaer vermute ich jetzt mal ganz stark !
Antwort von Johnas am 15.11.2006 - 10:31 Hallo BT,
Ruf mal den Herrn Patzak in Duisburg an am Tauchgasometer.
Er selber ist Berufstaucher und hat auch ein Tauchunternehmen soweit ich zu wissen meine.
Er ist Instructor Trainer und kann dir bei deinem Problem helfen.
Europas führende Tauchorganisationen wie ACUC, BARAKUDA, NASDS, SNSI, IDD, Idea Europe, PADI, SSI und DAN-Europe haben sich als Mitglieder des RSTC Europe verpflichtet die Erhaltung der Gewässer durch die entsprechende Ausbildung der jetzigen und künftigen Tauchergenerationen zu gewährleisten.
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