Momentan in den Foren unterwegs: bigrai, Blaupunktrochen, C.hristian, Christian_J, crazywhiteshark, dnb_de, Euregiotaucher, Ingolf, JanMedi, Olibert, sebold, unterwasserkamera.at und 83 Gäste
Bildgestaltung mit Weitwinkelkonverter / Unschärfe reduzieren Abgesandt von Peter S. am 23.06.2008 - 20:38:
Hallo Zusammen,
ich habe in diesem Jahr meine Fotoausrüstung etwas vergrößert. Meine letzte Anschaffung war ein INON Weitwinkel-Konverter (UWL-100 Type 2).
Dabei hatte ich letzte Woche kurz vor dem anstehenden Urlaub Gelegenheit, das neue System zu testen.
Mir fiel bereits bei den ersten Tests auf, dass das Fotografieren damit nicht ganz einfach ist - die gemachten Test-Fotos (mein Buddy musste als Übungsobjekt herhalten) waren tendentiell eher unscharf.
Das führe ich auf zwei Ursachen zurück:
- Unschärfe am Rand
- Geringere Tiefenschärfe (stimmt das?)
Ich weiß, dass Unschärfe zum Rand hin ein normaler Effekt des Weitwinkelkonverters ohne Dome ist, allerdings hat mich die Stärke dieser Unschärfe ehrlich gesagt doch etwas überrascht....
Da ich nächste Woche nach Ägypten fliege, möchte ich dort natürlich schon erste passable Ergebnisse erzielen und habe jetzt gehofft, Ihr könnt mir ein paar Tipps geben, wie Ihr mit Konverter fotografiert....
Jetzt zu meinen konkreten Fragen:
- Was kann ich tun, um bereits bei der Bildgestaltung solche Unschärfe-Effekte zu minimieren (bzw. sie weniger Auffällig zu halten)?
[dass ein formatfüllender Taucher unscharfe Flossen und Maske bekommt, wenn er von liks nach rechts durchs Bild schwimmt, habe ich schon erfahren müssen... ]
- Wie bzw. was fotografiert Ihr mit einem Weitwinkelkonverter ohne Dome?
- Welche Motive eignen sich perfekt, welche überhaupt nicht?
- Habt Ihr vielleicht (unbearbeitete) Beispielfotos für mich, welche Ergebnisse Ihr so erzielt?
Achja, Bei den Fotos habe ich bereits sehr leicht eingezoomt - nach einem manuellen Ausschneiden waren die Ergebnisse ganz brauchbar, aber immernoch eine leichte Unschärfe erkennbar.
Ich bin mir natürlich darüber im klaren, dass ich im Urlaub noch viel probieren und testen muss, aber vielleicht kürzt es das ganze doch etwas ab....
Antwort von boesewicht am 23.06.2008 - 23:08 Der Focusbereich liegt im Mittelpunkt - daher kommt bei mir das WW eigentlich da zum Einsatz, wenn ich ein Hauptmotiv habe (dieses wird anfocussiert) und wo ich halt noch reichlich Umgebung mit drauf haben möchte - im Ausland wäre das dann zb. ein Taucher zentral und dahinter ein großer Bereich von einem Wrack ...
Hier in unseren Seen halt Taucher und mit dem WW etwas Unterwassermäßiges dabei
Bei sich bewegenden Objekten - versuche mal das Mitziehen der Kamera - such dir dabei einen Focusbereich aus - das wird dann scharf, der Rest erhält leichte Unschärfe ...
Als Beispiel hier mal eine dicke große Aalrute (Attersee Österreich), die halt nicht still bleiben wollte und sich in 50cm Entfernung die Wand hinab bewegt hat ... - WW wurde hier benutzt ...
mein Fehler:
Natürlich wird die Schärfentiefe bei einem WW größer - aber wie verhält sich das, wenn ich bei einem WW-Konverter per Kamera-Objektiv einzoome????
Eine Sache ist mir schon selbst aufgefallen: Ich hatte (dummerweise) eine relativ kurze Verschlusszeit (1/500) eingestellt - die Kamera wählt die Blende dann ja entsprechend größer (also kleinere Blendenzahl) ---> kleinere Schärfentiefe... :-/
Das könnte den Effekt schon erklären....
Zudem habe ich mein Motiv nicht mittig genug gewählt - ich wollte halt so nah ran wie möglich und habe den gesamten Bildbereich mit dem Test-Objekt ausgefüllt....
@boesewicht: Vielen Dank für das Beispiel - bei mir war der Effekt aber unbearbeitet noch etwas größer. Handelt es sich um einen Ausschnitt oder um die Originalaufnahme?
@Roland: Auf die Forumsbeiträge bin ich bereits beim Kauf gestossen - dort heißt es jedoch auch immer wieder, dass der WW-Konverter auch ohne DOME genutzt werden kann. Meine Entscheidung fiel bislang dagegen aus, da ich mir Sorgen um eine ausreichende Ausleuchtung mit nur einem Blitz mache.....
Gruß
Peter
Antwort von Roland P am 24.06.2008 - 14:01 Hai Peter,
lass die Finger von der Zoom-Taste.
Näher ran ist immer besser - da gibt es keine gute andere Möglichkeit !!!
Benutzen kannst Du es ja, musst halt mit dem Weichzeichner / Unschärfe / Hammilton Effekt leben.
Bei WW wird in aller Regel mit der längsten Zeit gearbeitet die Du halten kannst ( 30-60´tel Sek.)
Somit kommt das max an Licht auf den Sensor.
Die Blende nach den erfordernissen die das Objekt verlangt bzw. nach per. Geschmack.
Ausleuchten kann kaum einer ein extremes Weitwinkel, aber das muss auch in den seltensten Fällen sein.
mfg
Roland
Libyen (29.05.2008) (mehr) Thailand (20.06.2007) Das Königreich Thailand liegt in Südostasien und grenzt im Nordwesten mit seiner längsten Landgrenze von 1.800km an Burma, im Nordosten mit 1.754km an Laos, im Südwesten mit 803km an Kambodscha,im (mehr) Österreich (19.02.2007) Österreich befindet sich mitten in Europa und grenzt auf insgesamt
2.562 Kilometern im Nordosten an die Tschechische Republik, im Osten an
die Slowakei und Ungarn, im Süden an Slowenien und Italien (mehr)
Drei zufällige Tauchlinks: Lobo de Mar En 1989, nace Lobo de Mar, escuela pionera en la instrucción de buceo recreativo y en la incorporación de las Licencias Internacionales PADI y CMAS a nuestro país , con programas de instrucción reconocidos por la Armada de Chile, DIGEDER y por la Confeder Sea The World Scuba Center, FARMI.. Sea the World SCUBA Center - Scuba dive trips WORLD WIDE, Full repair services, Major BRANDS, Complete dive center! UW Bilder vom Roten Meer und den .. UW Bilder vom Roten Meer und den Malediven