Hallo Anton,
Es ist sehr schwierig dieses grosse Thema kurz und knackig abzuhandeln...! Gerade die "Knipser" mit den kleinen Digitalen begehen hier eine Todsünde nach der anderen!
Ich versuch`s trotzdem mal:
1. Ein eingebauter Blitz geht evtl. für Makro ansonsten taugt er unter Wasser fast gar nix. Du brauchst also unbedingt einen externen Blitz!
2. Um "backscatter" zu vermeiden ist die beste Blitzposition zentral oberhalb + mittig über dem Objektiv (gilt im Querformat!). (Viele Experten behaupten immer wieder anderes, aber glaub mir, so gibt`s die besten Resultate! Eine physikalische Erklärung dazu gibt es auch, aber das wäre dann wohl keine kurze und knackige Antwort mehr...)
3. Je grösser der Bildwinkel ist, desto weiter muss der Blitz vom Objektiv entfernt werden (Bsp. Ca. 90 Grad = ca. 15mm Kleinbild, Blitzdistanz = 90cm // Ca. 40-50 Grad = Normalobjektiv Kleinbild 28-35mm, Blitzdistanz ca. 50-60cm
4. Der Blitz soll immer leicht über oder bei grossen Objekten auf das oberste Drittel des Motivs gerichtet werden. (Auch dazu gibt`s eine physikalische Erklärung)
5. Je mehr Schwebeteilchen desto weniger Blitzlicht ist gefragt. (Z.B. Süsswasser: Manuell mit 1/4-Leistung, im TTL-Mode Blende möglichst weit öffnen)
Es gäbe sicher noch vieles hinzuzufügen (z.B. 2 Blitze verwenden, Diffusor, etc.). Versuch`s mal mit diesen Tips, ich bin sicher, dass Du damit gute Fortschritte erzielen wirst!
Wahrscheinlich musst Du aber etwas Geld investieren

und zwar:
A in einen guten und genügend langen Blitzarm
B in einen externen Blitz, der auch manuell auf mindestens 2 Stufen geregelt werden kann (voll und 1/2).
Ich hoffe, dass ich nicht allzu "klugscheisserisch" rüberkam, ansonsten ein herzliches SORRY, war nicht so gemeint. Ich wünsch Dir weiterhin gute Schüsse.